• Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size

Gomel-Ausschuss des Kirchenkreises Uelzen

Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Hilfe für Kinder aus der Tschernobylregion Gomel / Republik Belarus“ in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers

Vorsitzender:
Ronald Winnefeld, Pastor
An der Kirche 6
29596 Nettelkamp
Tel.: 05802-262
Fax: 05802-507

Geschäftsführung:
Kirchenkreisamt Uelzen


Am 26. April 1986 explodierte der 4. Block des Kernkraftwerkes in Tschernobyl / Ukraine auf Grund eines fehlgeschlagenen Experimentes.
Von der damaligen Sowjetunion wurde der Unfall zunächst verleugnet, danach verharmlost. Die medizinischen, sozialen, psychologischen und wirtschaftlichen Folgen des Unfalls werden immer noch widersprüchlich behandelt. Dabei bleibt die Verstrahlung von Gebieten in der Ukraine und von 25 Prozent des Staatsgebietes Weißrusslands über Jahrzehnte bestehen. Sie ist mit technischem Gerät nachweisbar.

Die Region um Gomel in Weißrussland ist rund 130 Kilometer von Tschernobyl entfernt. – Seit zehn Jahren engagieren sich Menschen aus vielen Kirchengemeinden unseres Kirchenkreises mit Sach- und Geldspenden für die Menschen aus der Gomel-Region.

Der Gomel-Ausschuss plant, organisiert und führt Aktionen durch. Völkerverständigung und materielle Unterstützung stehen an erster Stelle.

Zu den Aufgabenfeldern des Ausschusses gehören die Kontaktpflege zu den Fördermitgliedern aus den einzelnen Kirchengemeinden des Kirchenkreises, die sich vor Ort für die Belange der Gomel-Arbeit einsetzen:
· Unterstützung für Hilfskonvois
· Elternwerbung für Ferienaktionen
· Spenden sammeln


Seit 1993 organisiert der Ausschuss zwei Mal im Jahr Hilfskonvois für Gomel und Umgebung. Dort werden Kleidung und Lebensmittel, die als Spenden von der Bevölkerung im Kirchenkreis Uelzen gegeben werden, an Kindergärten, ein Waisenhaus und ein Kinderkrankenhaus weitergegeben.

Jedes Jahr kommen rund 48 Kinder und Betreuer/innen in den Sommerferien für einen Monat in den Kirchenkreis zu Gasteltern, die die weißrussischen Kinder in ihre Familie aufnehmen. Diese Ferienaktion wird vom Ausschuss vorbereitet und durchgeführt. Innerhalb dieser Zeit treffen sich alle Kinder und ihre Gasteltern zu gemeinsamen Aktionen an einem Ort, beispielsweise zu einer Schiffstour auf dem Elbe-Seiten-Kanal oder einem Erlebnisnachmittag. – Ein Aufenthalt der Kinder für einen Monat bei uns verlängert ihr Leben um 1½ Jahre, sagten uns weißrussische Kinderärzte im Gespräch.


Auch andere Kirchenkreise sind in der „Hilfe für Tschernobyl-Kinder“ im Einsatz. In Hannover ist der Sitz der „Arbeitsgemeinschaft Hilfe für Tschernobyl-Kinder in der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers“.

Die geschäftsführende Stelle:
Haus kirchlicher Dienste, Archivstraße 3 / Postfach 265, 30002 Hannover
Lars-Torsten Nolte
Tel.: 0511-1241-975
Fax: 0511-1241-974
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Tageslosung

Mittwoch, 22. Februar 2012
Du hast meine Seele vom Tode errettet, mein Auge von den Tränen, meinen Fuß vom Gleiten.
Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. Als er aber den starken Wind sah, erschrak er und begann zu sinken und schrie: Herr, hilf mir! Jesus aber streckte sogleich die Hand aus und ergriff ihn.

Copyright 2012 Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen. Alle Rechte vorbehalten.