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Willkommen auf „www.kirche-uelzen.de“.

Informieren Sie sich über den Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen, seine Gemeinden und Einrichtungen. Im aktuellen Veranstaltungskalender finden Sie sicher Termine, die Ihr Interesse wecken. Wählen Sie aus der Vielzahl von Gottesdiensten im Landkreis Uelzen den zu Ihnen passenden aus. Über die Vielfalt des kirchlichen Lebens können Sie sich darüber hinaus in unserem monatlichen Online-Rundbrief informieren.


 

Jenseits der Steine: Das Leben geht weiter

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Oster-Erfahrungen damals und heute

(I) Es ist früh. Noch ist die Sonne nicht aufgegangen. Aber sie sind schon auf den Beinen. Huschen durch die dunklen Straßen. Schweigend. Traurig. Es ist nicht weit bis zu dem Garten, in dem das Felsengrab liegt. Sein Grab. Grausam wurde er hingerichtet. Am Kreuz. Sie waren bis zum Ende an seiner Seite. Auch wenn’s kaum auszuhalten war.

Drei Tage ist das nun her. Und noch immer können sie es nicht fassen. Sie laufen weiter. Irgendwo in der Ferne bellt ein Hund. Maria trägt das kostbare Öl. Damit wollen sie ihn salben, ihn ein letztes Mal umsorgen. Und dann Abschied nehmen. Endgültig.

Plötzlich zögern sie. Halten inne, schauen sich an. „Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür?“ Daran haben sie nicht gedacht. Das schaffen sie niemals allein: Den großen Felsbrocken wegrollen, der sein Grab verschließt. Was nun? Umkehren? Es einfach sein lassen? Aufgeben? Weitergehen macht doch eh keinen Sinn.

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Mehr als blühende Narzissen

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Osterbotschaft von Landesbischof Ralf Meister

Der Tod hat nicht das letzte Wort. Deshalb feiern wir Ostern. Es bleibt die Frage, wie unser Leben ohne den Schrecken des Todes aussehen soll. Der Tod wird in der Osterbotschaft ja nicht verneint oder für ungültig erklärt. „Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier“, sagt der Engel zu den Frauen, die an das Grab Jesu kamen (Markus 16,6).

Der Tod bleibt real. Für die Frauen damals. Und für uns. Er baut sich unser Leben lang mächtig vor uns auf. Er will alles beherrschen mit Gedanken, die er uns beständig einflüstert: „Du lebst nur einmal.“ – „Nach deinem Leben kommt nichts.“ – „Was du nicht hier gehabt, erlebt und gehortet hast, wird dir für immer verloren bleiben.“ – „Diese Jahre sind deine letzte Gelegenheit.“ Das sind die Argumente des Todes. Darin ist er verführerisch und stellt unsere Seele auf die Probe. Er will beweisen, dass Ostern nichts als eine schöne Illusion ist.

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„Zeit für Freiräume“

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Die evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers startet mit dem Motto „Zeit für Freiräume“ in das Jahr 2019. Es soll ein „Jahr der Besinnung, des Zögerns und der Experimente sein“. Das besagt ein Brief der sechs Regionalbischöfe an die rund 10.000 Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher in den insgesamt 1.248 Gemeinden der Landeskirche. Einer der Initiatoren ist der Lüneburger Landessuperintendent Dieter Rathing. Der Regionalbischof erklärt, was es mit der Initiative des Bischofsrates auf sich hat.

Freiräume, das klingt nach einem Wunschtraum von Gefangenen…
Rathing: Ja, als „Gefangene“ in eingespielten Abläufen und Routinen erleben wir uns oft. Das höre ich nicht nur in der Kirche. Vieles in der Arbeit und im Privaten scheint so unabänderlich festgezurrt. Wir kommen immer zu wenig zu dem, wofür wir eigentlich mal angetreten sind.

Und Zeit? Das ist – gefühlt – ein knappes Gut geworden. Haben Sie eine Erklärung dafür?
Rathing: Immer schneller, immer mehr, das scheint ein Gesetz unserer Zeit zu sein. Viele Menschen erleben wachsende Anforderungen im Beruf, aber auch im Privatleben. Wirtschaftlicher Druck und eine allgegenwärtige Beschleunigung sind für den Einzelnen und für die Gemeinschaft eine Gefahr. Was treibt uns eigentlich an, wenn wir uns immer mehr als Getriebene erleben?

Aktualisiert ( Dienstag, den 08. Januar 2019 um 11:55 Uhr ) Weiterlesen...
 

Jahreslosung 2019

Suche Frieden und jage ihm nach!
Psalm 34,15

Tageslosung

Sonntag, 21. April 2019
Osterfest
Weh dem, der mit seinem Schöpfer hadert, eine Scherbe unter irdenen Scherben! Spricht denn der Ton zu seinem Töpfer: Was machst du?
Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.



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