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Angst überwinden – Kraftquellen finden

Festival-Atmosphäre beim dritten regionalen Kirchentag in Hanstedt I

Zum dritten Mal haben die Kirchengemeinden Hanstedt I, Wriedel, Eimke, Gerdau, Suderburg, Holdenstedt, Ebstorf und Barum/Natendorf am 6. Mai nach Hanstedt I auf das Gelände des Missionarischen Zentrums (MZ) zum „kleinen“ Kirchentag eingeladen.

Weil die Kirche für so viele Gemeinden zu klein ist, stand wieder ein großes Zelt mitten auf dem Gelände und bot Raum für einen stimmungsvollen Gottesdienst mit einer Dialogpredigt von Propst Jörg Hagen und Pastorin Ann-Kathrin Averbeck.

Die Band, die es nicht gibt, weil sie sich jeweils aus den aktuellen und ehemaligen Mitgliedern der Hausgemeinde des MZ spontan zusammensetzt, spielte diesmal sogar mit Geige besetzt eine flotte Einleitung.

 „Ein Gottesdienst mit toller Bandbegleitung macht Spaß!“, stellte auch Propst Hagen fest. Aber wie soll es mit dem Glauben weitergehen, wenn sich immer mehr Menschen von der Kirche abwenden. Seine Antwort: Nur der Glaube hilft, die eigene Angst zu überwinden und eine Kraftquelle zu finden. Kraftvoll waren daraufhin sowohl das gemeinsame Fürbittengebet, welches Ehramtliche und Hauptamtliche aus den acht beteiligten Gemeinden und dem Missionarischen Zentrum gemeinsam beteten, als auch die Kollekte, die mit 1.886,84 Euro das Ergebnis des Vorjahres (1.835,50 Euro) übertraf. 

Schon das Konzentrieren auf das eigene Atmen hilft, Kraft zu schöpfen, erläuterte auch Diplom-Psychologin Brigitte Palaschinski aus Hamburg in einem der im Anschluss angebotenen Workshops. Spiritueller Tanz oder der Glaube als Kraftquelle waren ebenso zu erlebende Workshops wie das Leben der Christen in Indien, zu denen das MZ eine Partnerschaft unterhält.

Dazwischen lockten bei strahlendem Sonnenschein Gespräche mit Freunden, eine köstliche Suppe als Mittagessen oder ein feiner Kuchen mit belebendem Kaffee. Die Sportfreunde Dreilingen unterhielten dabei mit beeindruckender Jonglage.

Rund 30 Kinder vergnügten sich beim Kindertag im gegenüberliegenden Emmaus-Haus unter Leitung von Diakonin Elisabeth Burmeister und vielen Helfern. Im Kindergottesdienst entdeckten sie gemeinsam in einem Theaterstück Lebensstationen des Königs David, der auch mal weglief oder sich verrückt stellte, wenn er es mit der Angst zutun bekam. „Wir basteln ein Haus der Fähigkeiten“, erzählte der 11-jährige Jonathan. „Ganz oben stehen bei mir Fußball und Rennen, darunter ist noch Geräteturnen und ganz unten Mathe und Deutsch. Darauf kann ich verzichten!“ „Wenn ich weiß, was ich kann, gibt mir das auch Kraft“, erklärte die Diakonin. Beim Mutmacherlauf am Nachmittag konnten die Kinder selber ihren Mut beweisen.

Stände mit Informationen vom FMD und MZ, dem Eine-Welt-Laden aus Uelzen, des Senioren- und Tourismusbüros luden zum Bummeln ein.

Den krönenden Abschluss bildeten dann die rund 40 Sängerinnen und Sänger des Gospelchores „Voices of Joy“ aus Faßberg unter Leitung von Annette Albert. Mit ganzem Körpereinsatz brachte sie nicht nur ihren Chor, sondern auch alle Gäste im Zelt zum Singen, Klatschen und Mittanzen. Verschiedene Solisten versetzten die Zuhörer mit ihren Stimmen immer wieder in Begeisterung. „Wir fühlen Gospels!“, war ein Versprechen, das jeder hören konnte.

Unser Dank geht an alle Helfer, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben, und an Gott, der uns wieder mal mit tollen Wetter beschenkt hat.

Matthias Kuna-Hallwaß

 

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Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
Offenbarung 21,6

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Freitag, 25. Mai 2018
Ein Tag des HERRN der Heerscharen kommt über alles Stolze und Hohe und über alles, was sich erhebt, und es wird niedrig sein.
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