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Landessuperintendent i. R. Drömann gestorben

Hildesheim/Lüneburg. Der frühere Lüneburger evangelische Landessuperintendent Hans-Christian Drömann ist tot. Der ehemalige Abt des Klosters Amelungsborn bei Holzminden starb am Dienstagabend im Alter von 86 Jahren in Hildesheim, wie die hannoversche Landeskirche am Mittwoch mitteilte. Der promovierte Theologe leitete von 1988 bis zu seiner Pensionierung 1997 den evangelisch-lutherischen Sprengel Lüneburg. Seitdem lebte Drömann wieder in seinem Geburtsort Hildesheim. "Mit ihm verlieren wir einen treuen Diener Christi an allen Stationen seines Wirkens", sagte der Hildesheimer Landessuperintendent Eckhard Gorka, der Drömanns Nachfolger als Abt in Amelungsborn ist.

Drömann studierte Theologie und Musik und war unter anderem als Gemeindepastor und Superintendent in Bockenem am Harz tätig. Er engagierte sich sehr für die Kirchenmusik und war 15 Jahre lang einer der beiden Vorsitzenden der gesamtdeutschen Gesangbuchkommission. Das von der Kommission gestaltete neue Evangelische Gesangbuch erschien 1994. "Unsere Kirche ist ihm dankbar dafür, dass er entscheidend daran beteiligt war", sagte Gorka. Zudem habe Drömann als Landessuperintendent nicht nur zahlreiche Pastorinnen und Pastoren ordiniert, sondern diese in ihrem Dienst auch als Seelsorger begleitet.

Fast 20 Jahre lang gehörte Drömann der Synode der hannoverschen Landeskirche an. 1996 berief ihn der Kirchensenat zum Abt des evangelischen Klosters Amelungsborn bei Holzminden. Mit diesem Amt war er bis 2002 betraut. Auch danach hat er sich Gorka zufolge für das Kloster engagiert und dort bis ins hohe Alter Einkehrtage angeboten.

Evangelischer Pressedienst (epd)

 

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