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Soforthilfe für den Libanon

Am Dienstag, 4. August, wurden die Menschen in Beirut in den Abendstunden aus ihrem gewohnten Leben gerissen: Eine schreckliche Explosion verwüstete die libanesische Hauptstadt. Mehr als 130 Menschen starben, mehr als 5.000 wurden verletzt und noch immer werden viele vermisst – eine kaum zu bewältigende Katastrophe für das ohnehin instabile Land.

Wirtschaftskrisen, Staatsschulden, Korruption und das Coronavirus setzten dem Libanon in den vergangenen Monaten stark zu und sorgten immer wieder für Proteste. Die Hälfte der Bevölkerung leidet unter Armut, es droht längst eine Hungersnot.

In dieser Situation ist die Diakonie Katastrophenhilfe im ständigen Austausch mit ihren Partnern vor Ort und leistet sofortige Nothilfe, um die betroffene Bevölkerung schnell mit dem Lebensnotwendigsten zu versorgen.

Die Katastrophe im Hafen von Beirut hat die Not dieses Landes seit Dienstag dramatisch verschärft. Damit Hilfe vor Ort geleistet werden kann, ist die Hilfsorganisation dringend auf zusätzliche Unterstützung angewiesen. Nicht nur die direkten Auswirkungen sind verheerend – das ganze Land steht vor großen, langfristigen Herausforderungen. Bitte unterstützen Sie die Diakonie Katastrophenothilfe im Libanon mit Ihrer Spende.


Landeskirche Hannovers unterstützt evangelische Kirche im Libanon mit Soforthilfe

Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers unterstützt die Evangelische Kirche in Syrien und dem Libanon (NESSL) mit einer Soforthilfe von 10.000 € aus dem Katastrophenfonds der Landeskirche.

„Mit großem Entsetzen und tiefer Sorge schauen wir auf die furchtbare Explosion, die die Menschen in Beirut getroffen hat. In unseren Gedanken und Gebeten sind wir bei ihnen“, sagt Landesbischof Ralf Meister. Er hatte in den vergangenen Jahren mehrfach Beirut besucht. Die Landeskirche Hannovers unterstützt seit mehreren Jahren kirchliche Schulen und Projekte für Menschen, die aus Syrien in den Libanon geflohen sind.

„Die Bilder aus Beirut haben mich sehr erschüttert. Ich sehe mit großem Respekt die vielfältigen Hilfsmaßnahmen, die unsere Partnerkirche dort jetzt initiiert, um die größte Not der Menschen zu lindern. Wir sind in Kontakt mit unseren Geschwistern in Beirut und werden sie in ihrer Arbeit unterstützen.“

„Nachdem viele Menschen in den letzten Monaten durch die schwierige wirtschaftliche Lage des Libanon ihre Jobs verloren haben, stehen nun tausende Familien nach dieser schrecklichen Explosion ohne ein Dach über dem Kopf da. Sie haben nichts mehr und sind dringend auf Hilfe angewiesen, um zu überleben“, schrieb Joseph Kassab, Präsident des Obersten Rats der Evangelischen Kirche in Syrien und dem Libanon in einer E-Mail an Meister. „Das Wichtigste ist jetzt, die Häuser und Wohnungen schnell wieder so instand zu setzen, dass die Menschen ein Dach über dem Kopf haben.“

Die Initiative „Begegnen, stärken und lernen“ der Landeskirche Hannovers im Libanon und in Syrien gibt es seit 2017. Sie unterstützt finanziell die Schulen für Flüchtlingskinder, die die NESSL betreibt, und in denen christliche und muslimische Kinder gemeinsam unterrichtet werden. Neben Landesbischof Meister sind auch Gruppen von Studierenden und Schuleiter*innen in den letzten Jahren in den Libanon gereist, um Partnerschaften mit den Schulen vor Ort aufzubauen und die Arbeit dort zu fördern.

Weitere Informationen: https://www.zukunft-fuer-syrien.de/

Hannover, den 06. August 2020
Pastor Benjamin Simon-Hinkelmann,
Pressesprecher der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers

 

Tageslosung

Samstag, 19. September 2020
Gott ist weise und mächtig; wer stellte sich ihm entgegen und blieb unversehrt?
Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch zu den niedrigen. Haltet euch nicht selbst für klug.


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