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Rundbrief April 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

eigentlich hätte in diesem Jahr bereits am 24. März das Osterfest gefeiert werden können – gemäß der Faustregel, nach der Ostern auf den ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond fällt: Denn Frühlingsanfang war ja am 20. März und Vollmond am 21. März ...

Doch die bereits während des Konzils von Nicäa (325 n. Chr.) von Kirchenvertretern festgelegte Osterformel hatte eindeutig den 21. März als Frühlingsanfang definiert – und zwar unabhängig von der wechselnden astronomischen Tag- und Nachtgleiche.

So ist es in diesem Jahr zum sog. „Oster-Paradox“ gekommen – und das Fest der Auferstehung Jesu wird erst am 21. April – nach dem zweiten Frühlingsvollmond – gefeiert.

Wir haben also noch ein wenig Zeit, bis wir uns in der Osternacht zurufen können: „Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!“

Ihre Rundbrief-Redaktion

Kirchenkreistag hat sich konstituiert
Uelzener Kirchenparlament tagte im März zum ersten Mal

Nach den Kirchenvorstandswahlen im vergangenen Jahr trat am 6. März der neue Kirchenkreistag zum ersten Mal zusammen. Ihm gehören 68 Delegierte aus allen Kirchengemeinden des Kirchenkreises Uelzen an.

Knapp die Hälfte der Mitglieder ist neu in diesem Gremium. Deshalb gab Propst Jörg Hagen in seinem anfänglichen Referat auch zunächst einen umfassenden Überblick über die Aufgaben und Befugnisse des Parlaments des Kirchenkreises Uelzen.

Zu den wichtigsten Aufgaben der konstituierenden Sitzung des Kirchenparlamantes gehören u. a. die Vorstandswahlen. Zum Vorsitzenden des Kirchenkreistags wurde erneut Jürgen Dierks gewählt, der als Delegierter der Kirchengemeinde Rätzlingen das Amt bereits in den vorangegangenen Legislaturperioden inne hatte, ebenso wie seine Stellvertreterin Heide Lüdemann, die von der Kirchengemeinde Lehmke-Wieren abgeordnet wurde. Als Beisitzer wurden Hilmar Graf Grote (Kirchengemeinde Suhlendorf), Jutta Wichert (Kirchengemeinde Ebstorf) und Pastorin Utta Dittmar (Kirchengemeinde Holdenstedt) gewählt.

Das zweite zu wählende Gremium ist der Kirchenkreis-Vorstand (KKV), der zusammen mit dem Kirchenkreistag (KKT) und dem Propst die Verantwortung für die Arbeit im Kirchenkreis trägt und die Aufgaben des Kirchenkreistages wahrnimmt, wenn dieser nicht zusammengetreten ist.

Dem Kirchenkreisvorstand müssen laut Kirchenkreisordnung der Propst, drei Pastorinnen oder Pastoren sowie sechs nicht ordinierte Gemeindeglieder angehören. – Als Mitglieder wurden vom Kirchenkreistag in den Kirchenkreisvorstand gewählt: Pastorin Dr. Dorothea Mecking, Pastor Hermann-Georg Meyer, Pastor Carsten Junge, Dr. Marianne Elster, Rembert Freiherr von dem Bussche, Hans-Ulrich Horn, Bernd Manning, Reinhard Wagner und Burghardt Willing.

Des Weiteren konnten beim ersten Kirchenkreistag gleich neun wichtige Arbeitsausschüsse besetzt werden, daunter der Struktur- und Stellenplanausschuss, der Zukunftsausschuss und der Finanzausschuss.

Die KKT-Delegierten und die gewählten Gremien bleiben nun sechs Jahre im Amt, bis im Jahr 2024 die nächsten Kirchenvorstandswahlen anstehen. (Hanns-Martin Fischer)


Kirchenvorstandswahl soll vereinfacht werden
Landeskirche Hannovers startet Reformprozess

Nach den Kirchenvorstandwahlen im März 2018 wurden unter denjenigen, die die Wahl in den Gemeinden, Kirchenkreisen und Ämtern organisiert haben, mehrere Umfragen durchgeführt und Rückmeldungen per Brief, E-Mail oder Telefon ausgewertet.

Die Ergebnisse zeigen: Das bisherige Wahlverfahren ist organisatorisch äußerst aufwendig und sollte vereinfacht werden. Die Suche nach Kandidierenden war für viele Kirchengemeinden ein Kraftakt und es wird zu prüfen sein, ob die Anforderungen an den Wahlaufsatz neu gestaltet werden. Die Materialien sollten beim nächsten Mal besser auf die Gemeinden abgestimmt werden.

Das Wahlverfahren zum Kirchenvorstand steht auf dem Prüfstand und soll bis zur nächsten Wahl deutlich vereinfacht werden.

Auf Initiative der Landessynode hat eine Steuerungsgruppe ihre Arbeit aufgenommen. Sie ist für einen breit angelegten Prozess verantwortlich, bei dem das Wahlrecht grundlegend überarbeitet wird. Expertinnen und Experten aus Kirchengemeinden, Kirchenkreisen, Ämtern und Einrichtungen sind beteiligt, sowie externe Fachleute. Ein neues Kirchenvorstandsbildungsgesetz (KVBG) soll zur nächsten Wahl im Jahr 2024 angewendet werden. Dafür müssen bereits 2020 die Eckpunkte stehen. Bis zum Jahr 2022 wird die Reform des Wahlrechts diskutiert und weiter erarbeitet.

Im Rahmen eines umfassenden Beteiligungsverfahrens, wie auch in der neuen Kirchenverfassung vorgesehen, erhalten alle Kirchengemeinden und Kirchenkreise die Möglichkeit zur Stellungnahme. 

Überarbeitet werden auch die Verfahren zur Erstellung von Materialien, sodass die Kirchengemeinden künftig stärker individualisierte Materialien bestellen können.

Unter „wahl24.landeskirche-hannovers.de“ finden Sie eine Darstellung der geplanten Reform des KVBG sowie die Ergebnisse der Umfragen und weitere Statistiken. Die dargestellten Meilensteine werden regelmäßig aktualisiert.


Zwei mal zwei ist grün
Landessuperintendent Dieter Rathing zur „Zeit für Freiräume“

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Wir essen jeden Morgen Müsli mit Mandeln und Vollkorn-Cornflakes. Wir fahren immer denselben Weg zur Arbeit. Wir schalten kurz vor 19 Uhr den Fernseher für ZDF heute an. Wie mit dem Tagesablauf, geht es oft auch mit unseren Meinungen und Überzeugungen.

Die alltäglichen Abläufe und lieb gewonnenen Auffassungen haben sicherlich etwas Gutes. Sie sorgen für eine gewisse Berechenbarkeit des Lebens. Sie geben uns im Alltag Sicherheit. Manchmal sind wir aber mehr am Funktionieren als am Leben. Wie kleine Maschinen.

Wenn ein Kind auf die Frage „Was ist zwei mal zwei?“ die Antwort „grün“ gibt, kommt uns das falsch vor. Der Physiker und Philosoph Heinz von Foerster sagt, dass dies mit eben unserer Sehnsucht nach Sicherheit und Berechenbarkeit zusammenhängt. Wie kleine Maschinen erwarten und dulden wir nichts anderes als „vier“. Auch wenn „grün“ unter gewissen Umständen durchaus eine kreative und plausible Antwort sein könnte.

Von Foerster weist darauf hin, dass es einen großen Unterschied zwischen Mensch und Maschine gibt. Unser Gehirn funktioniert anders als beispielsweise ein Rechner. Wenn ich am Computer die Taste „A“ drücke, erscheint der Buchstabe „A“ auf dem Bildschirm. Auch nach der 100. Eingabe taucht weiterhin das „A“ auf.

Das menschliche Gehirn kann jedoch verschieden auf denselben Tastenanschlag reagieren. Wenn die Schwiegermutter sich vor dem ersten Kaffee nach dem Fortschritt bei der Gartenarbeit erkundigt, fällt die Antwort vermutlich anders aus als beim Bier mit dem besten Freund. Einem Rechner dagegen ist es egal, wer wann welche Taste drückt.

Die „Zeit für Freiräume“ lädt dazu ein, weniger Maschine und mehr Mensch zu sein. Nehmen Sie gewohnte Muster im Leben unter die Lupe und durchbrechen Sie sie. Ab jetzt gibt es vielleicht Brot mit Marmelade zum Frühstück, Bier mit der Schwiegermutter und Kaffee mit dem Freund. Fünf können auch mal gerade sein. Oder zwei mal zwei grün. (Dieter Rathing, Landessuperintendent für den Sprengel Lüneburg)


„Aus 3 mach 4“
5. Bonifizierungsaktion der Landeskirche endet am 30. Juni

Bereits zum fünften Mal fördert die Ev.-luth. Landeskirche Hannovers die Errichtung und den Aufbau von kirchlichen Stiftungen durch finanzielle Zuwendungen in Form einer Bonifizierung von eingeworbenen Drittmitteln.

Die im Zeitraum vom 1. Juli 2017 bis zum 30. Juni 2019 eingegangenen Zustiftungen werden dabei im Verhältnis 3:1 honoriert, d. h. für je 3 Euro, die innerhalb des genannten Zeitraumes eingeworben werden, legt die Landeskirche 1 weiteren Euro dazu. Die Höchstförderung wird je Stiftung auf 40.000 Euro begrenzt. Der Förderbetrag wird dem Stiftungsvermögen zugeführt.

Anträge sind bis zum 30. September 2019 (Ausschlussfrist) schriftlich bei der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers zu stellen. Weitere Informationen dazu erteilt der Fundraising-Beauftragte des Kirchenkreises Uelzen, Pastor Matthias Kuna-Hallwaß ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).


„KiBa-Kirche des Jahres“ gesucht
St. Marien Uelzen ist nominiert

Noch bis zum 26. April läuft der beliebte Wettbewerb um den Titel „Kirche des Jahres“ der Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland (Stiftung KiBa). Die von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gegründete Stiftung würdigt jeden Monat eine geförderte Kirche als „Kirche des Monats“.

Zur Wahl steht u. a. auch die Uelzener St.-Marien-Kirche, die im April 2018 „Kirche des Monats“ war. Alle teilnehmenden Kirchen und die Möglichkeit zur Abstimmung finden Sie unter der Internetadresse „www.kirche-des-jahres.de“.

Direkt zur Abstimmungs-Seite für St. Marien Uelzen führt dieser Link.

Die Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland (Stiftung KiBa) ist eine Stiftung der EKD und der evangelischen Landeskirchen. Seit 1999 hat sie Zusagen für Sanierungsvorhaben in Höhe von 32,3 Millionen Euro geben können. Mehr als 3.400 Mitglieder engagieren sich bundesweit im „Förderverein der Stiftung KiBa e. V.“.


„Brennpunkt Wohnen“
Neue Veröffentlichung vom „Lebensraum Diakonie e. V.“

Neben einem eigenen Newsletter hat der „Lebensraum Diakonie e. V.“ nun auch ein weiteres Format der Öffentlichkeitsarbeit initiiert, den „Brennpunkt Wohnen“. → Zum Download des ersten Brennpunktes Wohnen als pdf.

Pfarrstellen in Bienenbüttel, Altenmedingen und Wichmannsburg
Zwei „alte Bekannte“: Julia Koll und Tobias Heyden

Anfang Mai werden gleich in zwei der drei o. g. Gemeinden der Nord-Region des Kirchenkreises Uelzen die Pfarrstellen neu besetzt.

In Bienenbüttel wird Tobias Heyden die Nachfolge des im vergangenen Jahr in den Ruhestand getretenen Pastors Jürgen Bade antreten. Neu ist die Gemeinde für den jungen Pastor allerdings nicht, der in den letzten drei Jahren in Wichmannsburg und Altenmedingen als Seelsorger tätig war. Denn zuvor hatte er an der St.-Michaelis-Kirche in Bienenbüttel sein Vikariat absolviert. „Um so mehr freue ich mich“, so Tobias Heyden, „nun dorthin zurückzukehren, ohne meine bisherigen beiden Gemeinden zurücklassen zu müssen.“

Tobias Heyden ist seit dem vergangenen Jahr mit Viktoria Eggers-Heyden verheiratet. Mit dem gemeinsamen Sohn und drei weiteren Kindern freut sich die „bunte Patchwork-Familie“ darauf, im Pfarrhaus direkt neben Kindergarten und Schule zu wohnen.

„Nach Bienenbüttel gehe ich, weil mich die dortigen Aufgaben reizen“, erklärt Heyden. „Die Gemeinde ist eng mit den Vereinen, Verbänden und der politischen Gemeinde vernetzt.“

Gleichzeitig bleibt er der Kirchengemeinde Altenmedingen als Pastor erhalten und auch in Wichmannsburg wird er weiterhin den einen oder anderen Gottesdienst halten.

Besonders freut er sich auf die Zusammenarbeit mit seiner neuen Kollegin Julia Koll, die ebenfalls im Mai seine Nachfolge als Pastorin der Kirchengemeinde Wichmannsburg antritt. Am 17. März hatte sie in der dortigen St.-Georgs-Kirche ihre Aufstellungspredigt gehalten.

Auch Dr. Julia Koll ist nicht neu im Kirchenkreis Uelzen. Von 2009 bis 2014 war sie Pastorin der Kirchengemeinde Veerßen in Uelzen, bevor sie viereinhalb Jahre als Studienleiterin für Theologie und Ethik an der Evangelischen Akademie in Loccum tätig war. Zugleich ist sie Privatdozentin an der Georg-August-Universität Göttingen, wo sie seit 2012 im Rahmen eines Forschungsstipendiums tätig war und sich im Juni 2015 im Fach Praktische Theologie habilitierte.

In dieser Zeit, sagt Julia Koll, sei bei ihr aber die Lust immer größer geworden, mal wieder "vor Ort" zu arbeiten, wo die menschlichen Gegenüber nicht ständig wechseln. Es reize sie, wieder „selber etwas zu gestalten und auszuprobieren, statt ,über‘ Praxis zu reden.“ In der Gemeinde könne man „kreativer, experimenteller, mehr mit dem Herzen ... arbeiten, als das an der Uni oder auch der Evangelischen Akademie letztlich möglich war.“

Mit der zweite Hälfte ihrer Stelle wird Julia Koll in der Region und im Kirchenkreis tätig sein. Auch das reizt sie sehr: „Ich hoffe, dass ich in diese eher regional / überregional angelegte Tätigkeit etwas von dem besonders einbringen kann, was ich aus den letzten Jahren mitbringe – z. B. meine Erfahrungen als Gottesdienstberaterin, aber auch in der kirchlichen Kulturarbeit.“


An den neuem Namen Tanja Mainz gewöhnen
Kirchenkreis-Sozialarbeiterin hat geheiratet

Am Freitag, 15. März, hat Uelzens Kirchenkreis-Sozialarbeiterin Tanja Klomfass geheiratet und im Zuge ihrer Eheschließung den Namen Mainz angenommen.

Wir gratulieren herzlich!

Es wird sicherlich einige Zeit dauern, bis sich alle an den neuen Namen gewöhnt haben. Bitte ändern Sie ggf. die Einträge in Ihrem Adressbuch.

Im „Haus der Diakonie“ am Hasenberg 2 ist Frau Mainz wie gewohnt unter der Telefonnummer 0581 971895-20 sowie unter ihrer dienstlichen E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zu erreichen.


Evangelische Erwachsenenbildung in Lüneburg
Jessica Weidenhöffer ist neue Geschäftsführerin

Lüneburg. Jessica Weidenhöffer ist die neue Geschäftsführerin und pädagogische Mitarbeiterin der Evangelischen Erwachsenenbildung (EEB) in Lüneburg. Die promovierte Germanistin ist Nachfolgerin von Stefanie Schmidt, die im Januar als Leiterin der Volkshochschule nach Nienburg wechselte.

Jessica Weidenhöffer wurde 1986 in Hamburg geboren. Nach dem Studium der Germanistik und Politikwissenschaft in Hamburg promovierte sie im Fach Germanistische Sprachwissenschaft an der Universität Vechta, wo sie in den letzten vier Jahren auch als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Sprachdidaktik Deutsch tätig war.

Die Bewahrung der Schöpfung, Sprachförderung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf liegen der neuen EEB-Mitarbeiterin besonders am Herzen. „Ich freue mich darauf, mit einer breiteren Klientel in Kontakt zu sein und Haupt- und Ehrenamtliche dabei zu unterstützen, dass sie weiterhin Gutes für die Gemeinschaft tun können“, so Weidenhöffer.

Die Evangelische Erwachsenenbildung Niedersachsen ist als eine der insgesamt sieben Landeseinrichtungen für Erwachsenenbildung Teil des öffentlichen Bildungssystems. Zur EEB-Region Lüneburg gehören die Kirchenkreise Hittfeld, Winsen (Luhe), Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Uelzen, Soltau und Walsrode. – Die Geschäftsstelle ist erreichbar über Telefon (04131) 223 7770. (Hartmut Merten)

Die Urgeschichte Marokkos
Männerfrühstück mit Pastor Frank-Peter Schultz

Am Samstag, 6. April, lädt die Freie Evangelische Gemeinde, Brauerstr. 21 in Uelzen, um 9 Uhr zum nächsten Männerfrühstück ein.

Dabei wird Oldenstadts Pastor Frank-Peter Schultz über seine Studienreisen nach Marokko berichten, die er vor allem aus kulturgeschichtlichem Interesse unternommen hat. So steht sein Beitrag auch unter dem Titel: „War Adam ein Marokkaner und wo kommt unser Alphabet her?“

Auf seinen Marokkoreisen hat er den Berg Jebel Ighoud in der Nähe von Marakesh aufgesucht. Hier wurde im 2017 eine über 340.000 Jahre alte Gruppe Homo sapiens gefunden. In der „Grotte des Pigeons“, einer Höhle im Osten Marokkos, wurde 85.000 Jahre alter Schmuck und Farbe entdeckt. Das sind nur zwei Beispiele dafür, dass Marokko eine überreiche Urgeschichte hat. Dieses Land, das Königreich im Nordwesten Afrikas, gelegen zwischen Atlantik und Mittelmeer, bereiste Pastor Frank-Peter Schultz aus Oldenstadt zweimal mit seinem Motorrad. Auf seiner Reise wollte Schultz der Frage nachgehen, wie es wohl begonnen haben mag, dass menschlicher Geist Kunst schuf und welche Rolle dabei Marokko spielte.

Das Trappisten Kloster „Tibhirine“ und die Evangelische Gemeinde in der Königsstadt Fés wie auch das archäologische Museum von Rabat standen ebenso auf seiner Besuchs-Liste wie die uralte Töpferstadt Safi. Hier gibt es das einzigartige nationale Keramikmuseum. Für das international bedeutsame jüdische Museum in Casablanca wurden Artefakte aus schier unzähligen Orten Marokkos zusammengetragen. Pastor Schultz: „Ein Besuch dort ist überwältigend. Die Geschichte des Judentums erstreckt sich auf einen Zeitraum von über 3.000 Jahren und noch heute hält der König seine Hand über sie (und auch über das Christentum). Inwiefern sie mit den Phöniziern verbunden ist, lässt sich auch durch die Entstehung unseres Alphabetes erahnen, welches aus dem Phönizischen stammt, dem das Hebräische sehr ähnelt.“

Der Eintritt zum Männerfrühstück ist frei. Es wird eine Spende für die Flüchtlingsarbeit der Evangelischen Kirche in Marokko erbeten.


Partnerschaft Uelzen – Ondini
Kirchenkreis-Delegation fährt nach Südafrika

Am Samstag, 6. April, macht sich eine Delegation von 13 Personen aus dem Kirchenkreis Uelzen auf den Weg zum Partnerkirchenkreis nach Ondini (Südafrika). Bis zum 23. April werden die Vertreter/innen aus ihren Kirchengemeinden, mit dabei Propst Jörg Hagen und die Pastoren Hermann-Georg Meyer und Iris Junge, die dortigen Kirchengemeinden besuchen, kennenlernen, Gespräche führen, miteinander Gottesdienste feiern und gemeinsam das 30-jährige Bestehen der Partnerschaft feiern.

Noch in Zeiten der Apartheid 1989 ist die Partnerschaft zwischen den beiden Kirchenkreisen Uelzen und Ondini, einem Kirchenkreis mit schwarzen Gemeindegliedern, gegründet worden.

Am 6. April um 14:45 Uhr trifft sich die Delegation vor der Abreise zum Reisesegen in St. Marien Uelzen. (Iris Junge)


Claudia Procula – die Frau des Pilatus
Ensemble Theatrum zeigt die Passion Jesu aus einer ungewohnten Perspektive

Die einzige Seherin des Neuen Testaments ... Was genau hat sie geträumt? Was wäre passiert, wenn sie Jesu Verurteilung verhindert hätte? Wäre er nicht so früh gestorben? Hätte sich dann überhaupt eine Religion gegründet? Wollte er sterben? – All diese und noch viel mehr Fragen knüpfen sich an die Frau, die im Mittelpunkt des Theater-Stücks steht, das das Ensemble Theatrum aus Hohenerxleben am 13. April in St. Marien Uelzen aufführen wird: die Frau des Pilatus, Claudia Procula.

Das Ensemble Theatrum war schon einige Mal zu Gast in St. Marien und begeisterte mit anspruchsvollen und inhaltsreichen Werken: von „Nathan der Weise“ bis zu „Maria Magdalena“. Religiöse Lebensfragen und biblische Figuren stehen häufig im Zentrum der gezeigten Stücke. Musik und Schauspiel ergänzen sich gekonnt.

Am Samstag, 13. April, können Sie nun die Passionsgeschichte aus der Perspektive der Frau des Pilatus erleben – ein sicherlich eindrucksvoller Auftakt der Karwoche. Die Aufführung beginnt um 17 Uhr. Karten erhalten Sie bei der Touristinfo, unter reservix.de und an der Abendkasse.


Orgelmusik zur Passion

Am Palmsonntag, 14. April, wird Kantorin Annika Köllner um 18 Uhr in der Klosterkirche Ebstorf ein Orgelkonzert zur Passion geben. Zu Gehör gebracht werden Choralbearbeitungen unterschiedlicher Komponisten zu Passions-Chorälen sowie freie Werke von J. S. Bach, Dietrich Buxtehude und anderen.

Die Zuhörer sind eingeladen, in den einen oder anderen Choral mit einzustimmen, um sich sowohl passiv als auch aktiv auf die kommende Karwoche vorzubereiten. – Der Eintritt ist frei.


„Schmerzpunkte“
Passionsandachten im öffentlichen Raum

Unter der Überschrift „Schmerzpunkte“ veranstalten die ev.-luth. Kirchengemeinden der Stadt Uelzen und das Zentrum für biblische Spiritualität und gesellschaftliche Verantwortung an der Woltersburger Mühle in diesem Jahr wieder die so genannten „Passionsandachten im öffentlichem Raum“, die an 4 Tagen während der Karwoche in der Stadt Uelzen stattfinden.

An „wunden Punkten“ des öffentlichen Lebens werden Abschnitte aus der Leidensgeschichte Jesu gelesen und in Verbindung gebracht mit dem Leid, der Schuld und den Problemen von Menschen unserer Gegenwart. Mit dem Hören, Singen und Beten soll der Hoffnung Ausdruck gegeben werden, dass das Leid nicht das letzte Wort behält.

Die Andachten finden von Sonntag bis Mittwoch, 14. – 17. April, jeweils von 18 Uhr bis ca. 18:20 Uhr an folgenden Orten statt:

So, 14. April 2019: KULT – Internationaler Kulturladen, Schuhstraße 29
Mo, 15. April 2019: Heiligen-Geist-Stift, Im Hülsen 132
Di, 16. April 2019: Feuerwehr Uelzen, Bartholomäiwiesen 5
Mi, 17. April 2019: Tagestreff für Wohnungslose, Alte Wiesenstraße 19


„MarienZeit“
Kulturreihe in St. Marien Uelzen

Mit der „Marienvesper“ von Claudio Monteverdi erklingt am 5. Mai 2019 in der Uelzener St.-Marien-Kirche eine der bedeutendsten Sakralkompositionen der Barockzeit. Diesem Anlass widmet die Uelzener Stadt-Kirchengemeinde eine besondere Kulturreihe.

Unter dem Titel „MarienZeit“ sind neben dem Konzertereignis u. a. thematische Gottesdienste, eine Ausstellung und ein ökumenisches Gespräch über Maria und ihre Bedeutung für den Glauben geplant. Außerdem ist für den 12. Mai (Muttertag) eine besondere Aktion vorgesehen: Bei einer „Marien-Wette“ werden Namensverwandte von „Maria“ gesucht. Ob sie Maria, Marianne, Marion, Marius oder Marian heißen, ist egal … Wenn es gelingt, 50 Menschen mit Marien-Namen zum Gottesdienst am 12. Mai um 10:30 Uhr in der St.-Marien-Kirche zu versammeln, ist die Wette gewonnen und das St.-Marien-Team wird am Samstag, 1. Juni, auf dem Uelzener Wochenmarkt Rosen an die Marktbesucher verteilen.

Die Veranstaltungen
So, 21.04.2019, 10:30 Uhr: Festgottesdienst „Maria Magdalena“
So, 21.04. – Sa, 01.06.2019: Ausstellung: „Bei deinem Namen genannt: Maria“
ab Mi, 24.04.2019, 12:00 Uhr: „OrgelPunkt12" (wöchentlich mittwochs)
So, 28.04.2019, 10:30 Uhr: Gottesdienst: „Was habe ich mit dir zu schaffen, Frau?“
So, 05.05.2019, 10:30 Uhr: Gottesdienst: Musik und Texte aus der „Marienvesper“
So, 05.05.2019, 17:00 Uhr: Konzert: Claudio Monteverdi – „Marienvesper“
Do, 09.05.2019, 20:00 Uhr: Ökumenisches Gespräch
So, 12.05.2019, 10:30 Uhr: Gottesdienst zum Muttertag (mit Marien-Wette)

EKD veröffentlicht Handreichung zur Europawahl

Hannover. Informationen rund um die Europawahlen am 26. Mai 2019 bietet eine Handreichung des EKD-Büros in Brüssel, die auch gedruckt erhältlich ist. Die Broschüre erklärt die Funktionsweise des Europäischen Parlaments und stellt die Spitzenkandidaten und Wahlprogramme der deutschen Parteien vor.

Wie wichtig die Arbeit des Europäischen Parlaments auch für die Themenfelder ist, für die sich viele evangelische Christinnen und Christen engagieren, zeigen ausgewählte Beispiele aus der vergangenen Legislaturperiode. „Die Wählerinnen und Wähler haben am 26. Mai die Chance, mit ihrer Stimme die künftige Richtung der Europapolitik mitzugestalten“, schreibt Katrin Hatzinger, die Leiterin der Brüsseler Dienststelle des Bevollmächtigten des Rates der EKD, im Vorwort.

„Die Zukunft der EU geht uns als Kirchenmitglieder etwas an. Viele der großen Herausforderungen vom Klimawandel, der Digitalisierung, über Asyl und Migration und den sozialen Zusammenhalt bis hin zur Friedenssicherung können nur gemeinsam bewältigt werden.“ (EKD, 22. März 2019)

Download: EKD-Handreichung zur Europawahl (PDF, ca. 2,5 MB)

Herausgeber
Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen, Pastorenstr. 4, 29525 Uelzen, Tel.: (0581) 5116

Redaktion
Hanns-Martin Fischer ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
Matthias Kuna-Hallwaß ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )


Der nächste Rundbrief erscheint Anfang Mai 2019. – Wenn Sie Termine oder Infos beisteuern möchten, melden Sie sich per E-Mail bitte bis zum 23.04.2019.


Nachrichten an die Redaktion

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Weiterempfehlung des Rundbriefes

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Jahreslosung 2019

Suche Frieden und jage ihm nach!
Psalm 34,15

Tageslosung

Sonntag, 21. April 2019
Osterfest
Weh dem, der mit seinem Schöpfer hadert, eine Scherbe unter irdenen Scherben! Spricht denn der Ton zu seinem Töpfer: Was machst du?
Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.



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