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Rundbrief August 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

„Der Hass schleicht sich immer weiter in die Gesellschaft.“ – So beschrieb die Süddeutsche Zeitung im letzten Monat das Klima im Blick auf die Migrationsdebatte in Deutschland: Zynische Hassrede („Asyltourismus“) wird gesellschaftsfähig, verbale Anfeindungen werden immer roher und „hate-speech“ im Internet ist alltäglich. Auch kirchliche Internetseiten, die sich für einen menschenwürdigen Umgang mit Geflüchteten einsetzen, werden oft zum Ziel.

Es wurde deutlich: Es wird nicht nur durch Taten gehasst, sondern auch durch Worte und „Masterpläne“. – In einem schönen Gegensatz dazu steht der Monatsspruch aus der Bibel für den Monat August. Er spricht von der Liebe: „Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.“ (1. Johannes 4,16).

Gott und Liebe sind untrennbar miteinander verknüpft: Wo Gott liebt, da ist kein Platz für Hass. Wer sich von Gott geliebt weiß und sich von Gott geliebt fühlt, der muss nicht hassen. Er kann Fremde aufnehmen, seinen Nächsten lieben und Gottes Liebe in die Welt tragen. So wie Jesus Christus es jeder Christin und jedem Christen aufgetragen hat.

Mögen Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, solche liebenden Menschen in diesem neuen Monat begegnen und mögen Sie selbst für andere ein Mensch werden, durch den Gottes Liebe spürbar wird.

Ihre Rundbrief-Redaktion

Kirchliche Zahlen
Weniger Kirchenmitglieder trotz mehr Taufen und Eintritten

Zeitgleich mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers am 20. Juli ihre grundlegenden statistischen Daten zum kirchlichen Leben im Jahr 2017 veröffentlicht.  

Zum Stichtag 31.12.2017 gehörten 2.579.722 Menschen zur Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Dies entspricht einem Rückgang von 50.403 Mitgliedern (1,95 %) gegenüber dem Vorjahr. Maßgeblich war dabei nicht zuletzt die hohe Zahl der Verstorbenen (2017: 40.673 Mitglieder). 23.255 Menschen traten aus der Landeskirche aus, das sind 3.119 mehr als 2016. Die Zahl der Taufen und Aufnahmen stieg an: Es gab insgesamt 21.965 Taufen und damit 1.518 mehr als im Vorjahr sowie 3.885 Aufnahmen und damit 749 mehr als im Vorjahr.

Die Erträge aus Kirchensteuern betrugen 2017 566,5 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr (542,2 Millionen Euro) ist das eine Steigerung von 24,3 Millionen Euro oder 4,5 Prozent. Hierin sind Kirchensteuer-Nachzahlungen aus dem Jahr 2013 in Höhe von 6,7 Millionen Euro enthalten. Bereinigt um diese Nachzahlung betrug die Kirchensteuersteigerung 2017 rund 3,2 Prozent. Sie entspricht der guten Wirtschafts- und Arbeitsmarktlage in Niedersachsen. Im Haushaltsjahr 2017 schloss das Jahresergebnis der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers mit einem Verlust von 85,2 Millionen Euro ab. Einen Verlust hatte die Landeskirche schon in den letzten drei Vorjahren hinzunehmen (2016: 35,2 Millionen Euro, 2015: 95,4 Millionen Euro, 2014: 0,9 Millionen Euro). Der Grund dafür lag in den hohen Versorgungsaufwendungen, die die Landeskirche in die Jahresabschlüsse aufzunehmen hatte.

Die Präsidentin des Landeskirchenamtes, Dr. Stephanie Springer, sagt: „Wir sind eine lebendige und innovative Landeskirche, das haben die vielen Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum 2017 gezeigt. Mit Engagement, Kreativität und Begeisterung setzen sich haupt-, neben- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeden Tag dafür ein, dass Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen begleitet werden und wir eine Gemeinschaft leben können, die danach sucht, die Liebe Gottes unter den Menschen sichtbar werden zu lassen. Das Reformationsjubiläum hat uns auch in Erinnerung gerufen, dass es gut protestantisch ist, immer wieder neue Wege zu suchen, damit Menschen vom christlichen Glauben berührt werden können. Im letzten Jahr haben wir erlebt, dass dies Gottesdienste in neuer Form, zu anderen Zeiten oder an ungewöhnlichen Orten genauso sein können wie das Konzert des Posaunenchors im Supermarkt oder die Pastorin, die Gesprächsmöglichkeiten regelmäßig in der Kneipe anbietet. Ich bin davon überzeugt, dass wir diese Mischung von vertraut und neu brauchen, wenn wir in der Welt von heute den biblischen Auftrag erfüllen und das Evangelium verkündigen. Ob wir das glaubwürdig und sichtbar und mit allen Mitteln tun, die uns zur Verfügung stehen, daran werden wir uns messen lassen; mehr als an allen Zahlen und Statistiken.“

Dr. Rolf Krämer, der als Vizepräsident des Landeskirchenamtes für die Finanzen der Landeskirche verantwortlich ist, sagt: „Mit den guten Kirchensteuererträgen konnte die Landeskirche 2017 die Versorgungslasten weiter reduzieren. Dafür sind wir sehr dankbar.  Die Versorgungslasten aus der Vergangenheit werden die sinkenden Kirchensteuererträge in der Zukunft immer weniger belasten.“ (Pastor Dr. Johannes Neukirch, Pressesprecher der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers)


Entwicklung der Kirchenmitgliedschaft im Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen

Auch in unserem Kirchenkreis hat die Zahl der Kirchenmitglieder abgenommen: Waren es im Jahr 2015 noch 55.960 Menschen, schrumpfte die Zahl im Jahr 2016 um 1.176 (54.788 Mitglieder). Am Ende des Jahres 2017 zählten die 28 Gemeinden des Kirchenkreises Uelzen insgesamt nur noch 53.626 Mitglieder. Das entspricht einem jährlichen Rückgng von ca. 2 %.

Fragt man nach den Gründen für diesen stetigen Rückgang, stößt man zunächst auf den sog. demografischen Wandel, d. h. die natürlichen Veränderungen in der Bevölkerungsentwicklung (Geburten, Sterbefälle), die sich auch in der kirchlichen Statistik niederschlagen. Hinzu kommen die Aspekte der Mobilität (Zu- und Wegzug), wobei sich in verstärktem Maße die Tendenz zur Landflucht bzw. Urbanisierung bemerkbar macht: Immer mehr Menschen verlassen den ländlichen Raum, um in die nächstgrößere Stadt zu ziehen.

Schließlich hat die aktive Mitgliederentwicklung wesentliche Auswirkungen auf die Mitgliederzahlen, wenngleich Taufen und und Eintritte nahezu im Gleichgewicht mit den Kirchenaustritten sind: Im Jahr 2017 wurden 363 Menschen in den Gemeinden des Kirchenkreises Uelzen getauft (2016: 406); 61 Personen wurden durch Eintritt oder Wiedereintritt in die evangelische Kirche aufgenommen (2016: 62) und 427 Menschen haben ihren Austritt aus der evangelischen Kirche erklärt (2016: 363).

Allerdings sind es in der Tat die Sterbefälle, die das Schrumpfen der Mitgliederzahlen bewirken: Im Jahr wurden 836 verstorbene Gemeindeglieder bestattet (2016: 944).


Vor 70 Jahren wurde die VELKD in Eisenach gegründet

Die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) wurde am 8. Juli 1948 in Eisenach gegründet. Sie feiert in diesem Jahr also ihren 70. Geburtstag. Innerhalb der Vielfalt des Protestantismus stärke sie die lutherische Stimme, sagte der Leitende Bischof der VELKD, Landesbischof Gerhard Ulrich. Zu Gründungszeiten sollte die VELKD vor allem die Einheit und Lehre der lutherischen Kirchen stärken.

Internet: Lutherische Stimme in der Vielfalt des Protestantismus


Diakonie Katastrophenhilfe
Bilanz des Helfens 2017

Diese Mutter (Foto) kann endlich den Hunger ihres mangelernährten Kindes stillen. Trotz der Hungerkatastrophe in Somalia. – Familie Doh aus dem Südsudan hat ein neues Zuhause. Ihr altes wurde von Milizen niedergebrannt. – Die zwölfjährige Awas aus Syrien kann endlich wieder lernen. Jetzt gibt es einen Schulcontainer in ihrem Flüchtlings-Camp im Irak.

Das sind nur drei von unzähligen Erfolgen, die die Diakonie Katastrophenhilfe im Jahr 2017 mit Unterstützung von Spenderinnen und Spendern erreichen konnte. Mehr dazu können Sie im jüngst erschienenen Jahresbericht 2017 lesen, der Ende Juli  in Berlin vorgestellt wurde. Darin erfahren Sie unter anderem, in welchen Ländern Nothilfe geleistet wurde,, wie viele Menschen diese erreicht hat und wie verantwortungsvoll die Organisation mit den ihr anvertrauten Mitteln umgeht. So lag der Anteil der Verwaltungs- und Werbungskosten im Jahr 2017 bei nur 9,1 Prozent. Damit wird er vom Deutschen Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) als niedrig eingestuft.

Internet: Vorstellung des Jahresberichtes 2017
Download: Jahresbericht 2017 Diakonie Katastrophenhilfe (PDF, 8.3 MB)


Pastor hütet Schafe
Landessuperintendent Rathing beim Verein Naturschutzpark Lüneburger Heide

Lüneburg/ Bispingen. Christen werden mitunter „Schäfchen“ genannt, Pastorinnen und Pastoren sind der Wortbedeutung nach „Hirten“. Doch was haben beide Arbeitswelten eigentlich miteinander zu tun? Das will Landessuperintendent Dieter Rathing bei einem einwöchigen Betriebspraktikum im Verein Naturschutzpark Lüneburger Heide (VNP) herausfinden. Start ist am 6. August.

„Zurzeit geht es vor allem um das Hüten“, beschreibt Dr. Barbara Guckes die Aufgabe. Die Oberschäferin ist beim VNP für das Beweidungsmanagement sowie den entsprechenden Personaleinsatz zuständig. „Herr Rathing und einer unserer Schäfer werden zusammen mit der Herde und den Hunden täglich an die zehn Kilometer durch die Heide ziehen, so lange, bis die Bande satt ist.“ Insgesamt unterhalte der VNP sechs Schafherden und eine Ziegenherde. Die Tiere leisteten den größten Teil der Landschaftspflege, indem sie das Vergrasen und Verbuschen der Heide verhinderten.

„Ich bin gespannt, ob es zwischen der Arbeit eines Hirten und dem Dienst eines Pastors noch eine Beziehung gibt“, freut sich Rathing auf seinen Einsatz in der Natur. Immerhin liege der größte Teil der Lüneburger Heide im Bereich des Sprengels Lüneburg, nennt der evangelische Regionalbischof ein weiteres Motiv für sein diesjähriges Betriebspraktikum. Ihn interessiere auch, was sich alles hinter der Arbeit des VNP verbirgt.

Seit seinem Amtsantritt 2011 nimmt sich Rathing einmal im Jahr eine Woche lang Zeit, um in eine fremde Arbeitswelt einzutauchen, mit dort engagierten Menschen ins Gespräch zu kommen und den eigenen Horizont zu weiten. So arbeitete der leitende Geistliche in vergangenen Jahren etwa in der von Stern’schen Druckerei in Lüneburg, in der technischen Abteilung des Celler Schlosstheaters und in der Wolfsburger Bäckerei Cadera mit.


Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen
Das neue Programm ist da

Im August beginnt in der Evangelischen Familien-Bildungsstätte Uelzen die neue Programmsaison – mit Kursen, Workshops, Seminaren und Veranstaltungen für alle Generationen.

Im neuen Programmheft, dieses Jahr zum ersten Mal in Farbe gedruckt, finden sich viele interessante Angebote. Die Auswahl reicht von frühkindlicher Präven­tion und Bildung über Eltern-Kind-Aktivitäten, Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte, Seminare im gesellschaftlichen und religiösen Bereich sowie bewährte Angebote für die Gesundheit und Bewegung bis hin zur Freizeitgestaltung.

Ein besonderes Programm-Highlight der Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen wird eine Ausstellung sein, die sich mit den vielseitigen Facetten des Alters beschäftigt: Am 19. Oktober wird in der Bücherei der Hansestadt Uelzen die Ausstellung „Alter(n) hat viele Gesichter“ eröffnet. Sie wird durch Veranstaltungen ergänzt, die das Thema Alter aus unterschiedlichen Perspektiven aufgreifen.

Die einzelnen Angebote können sowohl in den kostenlos ausliegenden Programm­heften oder im Internet unter „www.fabi-uelzen.de“ eingesehen werden.


Kindertagespflegebüro
Noch Plätze im Qualifizierungskurs frei

Das Kindertagespflegebüro der Ev. Familien- Bildungsstätte in Uelzen startet am 27.August einen neuen Qualifizierungskurs zur Kindertagespflegeperson. Gesucht werden engagierte Personen, die Freude am Umgang mit Kindern haben und sich auf das Abenteuer „Kinder begleiten, unterstützen und fördern“ einlassen möchten. Wer für sich klären möchte, ob die Kindertagespflege eine berufliche Perspektive ist, kann eine Informationsveranstaltung am 14. August um 10 Uhr im Kindertagespflegbüro, Ringstraße 6 in Uelzen besuchen. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Qualifizierungskurs ist als Vormittagskurs geplant und durch die HZA zertifiziert. Teilnehmer_innen können bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen durch die Bundesagentur für Arbeit bzw. das Job-Center mit einem Bildungsgutschein gefördert werden. Grundlage des Kurses ist das DJI-Curriculum sodass das Zertifikat nach erfolgreichem Abschluss von jedem Jugendamt anerkannt wird.

Weitere Informationen unter Tel.: 0581 3894260, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder im Internet: www.fabi-uelzen.de.


Regionale Kirchenvorsteher-Treffen

In den kommenden Monaten finden in den vier Regionen des Kirchenkreises Uelzen „regionale Kirchenvorsteher-Treffen“ statt. Sie sind als Begegnungs- und Informationstreffen konzipiert. Alle Kirchenvorsteherinnen und Kirchersteher – insbesondere die neu gewählten – werden dazu einladen.

Bei diesen Treffen können sich die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorstehern aus den Nachbargemeinden (weiter) kennenlernen. Gleichzeitig werden für die Kirchenvorstandsarbeit wichtige Themen (z. B. Finanzen, Personal, usw.) durch Referate von Fachleuten zur Sprache kommen. In Arbeitsgruppen gibt es die Möglichkeit, diese Themen dann weiter zu vertiefen.

Folgende Termine sind vorgesehen:

Region Süd-Ost: 15. September 2018
Region Mitte: 20. Oktober 2018
Region Nord: 19. Januar 2019
Region West: 23. Februar 2019

Die Treffen werden jeweils nachmittags von 14 Uhr bis ca. 18:30 Uhr stattfinden. Alle Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher bekommen rechtzeitig vor der Veranstaltung eine Einladung mit dem genauen Veranstaltungsort und dem detaillierten Programm.


Konfi-Cup 2018
Regionalturnier in Uelzen

Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers lädt Konfirmandenmannschaften ein sich am Fußball-KonfiCup zu beteiligen. Konfirmandinnen und Konfirmanden spielen in geschlechtsgemischten 6er-Mannschaften (Verhältnis 3:3 oder 4:2). Sie bringen ihre sportlichen Fähigkeiten ein und erleben die Konfirmandenzeit unter einem ganzheitlichen Blickwinkel. Die sportliche Aktivität stärkt die Gemeinschaft. Nicht nur die Leistung, sondern auch das „Fair Play“ zählt. Der KonfiCup steht für Toleranz und Solidarität, Integration und Inklusion.

Die diesjährigen Regionalturniere finden am 25. August 2018 in Uelzen (Veerßen) und am 1. September 2018 in Holzminden, Peine und Timmel (Ostfriesland) statt.

Die Anmeldungen zur Teilnahme an einem der Regionalturniere nimmt Pastor Henning Busse,  Referent für Kirche und Sportim Haus kirchlicher Dienste in Hannover entgegen. Zunächst genügt eine formlose Anmeldung telefonisch (0511 1241-410) oder per E-Mail ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ). Bis zum 17. August 2018 soll die Mannschaftsaufstellung mitgeteilt werden.

Download: Info-Faltblatt „Konfi-Cup 2018“

„Die großen Fragen des Lebens“
Johannes Luck ist neuer Pastor in Bad Bevensen-Medingen

Ab Anfang August ist Johannes Luck neuer Pastor in der Kirchengemeinde Bad Bevensen-Medingen. Nach der Beendigung seines Vikariats, das er in Neustadt am Rübenberge absolvierte, ist dies die erste Pfarrstelle des 31-Jährigen.

Zusammen mit seiner Frau Carolin, ebenfalls angehende Theologin, und der Anfang 2018 geborenen gemeinsamen Tochter Greta Sophie wohnt er im Pfarrhaus Medingen (Klosterweg 7). Als Seelsorger ist er (mit kleinen Ausnahmen) für den Stadtbezirk Bad Bevensen westlich der Ilmenau sowie für Medingen und die Dörfer Addenstorf, Bruchtorf, Jelmstorf, Klein Bünstorf, Sasendorf und Secklendorf zuständig.

Aus Hagen in Westfalen gebürtig, hat Johannes Luck lange Zeit im Wendland gelebt. Nach Abitur und Zivildienst fiel für den an Philosophie und Theologie interessierten Jugendlichen der Entschluss Pastor zu werden. Nach einem Semester Sozialwissenschaften und Philosophie an der Universität Leipzig führte ihn sein Theologiestudium nach Halle (Saale) und Berlin.

Der Theologe absolvierte mehrere Praktika in der Kultur- und Tourismusarbeit der Landeskirche und bildete sich über Citykirchen fort. Besonderes Interesse hat er u. a. an neuen Gottesdienstformen und am Einsatz digitaler Medien in der Gemeinde.

Erwähnenswert ist auch sein Blog „www.glaubensbriefe.de, in dem es um Glaubensfragen und das christliche Leben im Alltag geht. Denn ganz besonders liegt mir am Herzen“, sagt der neue Gemeindepastor, „über das Leben und all die großen Fragen, die es aufwirft, ins Gespräch zu kommen, und mich mit anderen Menschen über den Glauben an Gott, was er ihnen bedeutet und wie er sich auf ihr Leben auswirkt, auszutauschen.“

Der Ordinationsgottesdienst, in dem Johannes Luck als Pastor der Kirchengemeinde Bad Bevensen-Medingen eingeführt wird, ist am Sonntag, 12. August, um 15 Uhr in der Dreikönigskirche Bad Bevensen.

Vortrag und Diskussion
„Unerhört, diese Wohnungslosen…“

Wohnungs- und Obdachlosigkeit stellen für die betroffenen Personen eine gravierende Notlage dar. Die Vermeidung und Behebung von Wohnungs- und Obdachlosigkeit sind enorme
gesellschaftliche Herausforderungen. Das gilt auch für die Verfügbarkeit von ausreichendem und bezahlbarem Wohnraum für alle Haushaltstypen.

Städte, Gemeinden und Kreise sind zentrale Akteure im System der Wohnraumversorgung und der Wohnungsnotfall- und Obdachlosenhilfe. Gemeinsam mit Bund, Ländern, Wohlfahrtsverbänden, freien Trägern und anderen Akteuren können sie erheblich dazu beitragen, dass Wohnungs- und Obdachlosigkeit vermieden bzw. behoben werden kann.

Am Donnerstag, 9. August, lädt der Verein „Lebensraum Diakonie e. V.“ von 18 bis 20 Uhr zu einem Veranstaltung über „die Wohnungsfrage als die soziale Frage unserer Zeit“ in die vhs.halle (Haagestraße 4 in Lüneburg) ein.

Auf ein Geleitwort von Hans-Joachim Lenke (Vorstandssprecher des Diakonischen Werkes evangelischer Kirchen in Niedersachsen) folgt der Vortrag von Werena Rosenke (Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e. V. und stellvertretende Sprecherin der Nationalen Armutskonferenz). Diesem schließt sich eine Talkrunde an, in der neben den o. g. Personen Heiderose Schäfke (Geschäftsführerin Lüneburger Wohnungsbau GmbH), Kirsten Lühmann (MdB), André Pluskwa (Mitarbeiter Lebensraum Diakonie e. V., Herberge plus, Obdach) und Michael Elsner (Vorstand Lebensraum Diakonie e. V.) miteinander ins Gespräch kommen. Die Moderation übernimmt Florian Moitje (Diakoniepastor im Lebensraum Diakonie e. V.). – Musikalische Begleitung: Rolf Laue, Saxofon


Musik für „Orgel & Whistles“
Sommerliche Abendmusik in der Ebstorfer Klosterkirche

Unter der Überschrift „Planxties & Airs – Musik für Orgel, Whistles & Low Whistles“ erklingt am 12. August um 18 Uhr in der Klosterkirche Ebstorf u. a. traditionelle Musik aus Irland und England.

Die „Königin der Instrumente“, wie die Orgel gerne genannt wird, trifft auf eines der archaischsten Instrumente, die Whistle, eine einfache diatonische Flöte aus Holz oder Metall (Tinwhistle), die heute besonders in der Musik Irlands noch populär ist und in ihrer tiefen Variante, der Low Whistle, auch durch Filmmusiken wie „Titanic“ oder „Braveheart“ bekannt geworden ist. – So unterschiedlich diese beiden Instrumente auf den ersten Blick erscheinen, sie mischen sich klanglich hervorragend.

Vorgetragen wird das Programm von Ulrike von Weiß (Orgel) und Claus von Weiß (Whistles & Low Whistles). Neben irischen und englischen Melodien sind darüberhinaus von Claus von Weiß komponierte Stücke im britischen Idiom zu hören.

Sämtliche Arrangements der Melodien stammen von den beiden Musikern, die so ihren ganz persönlichen Stil in die traditionelle Musik einbringen. Es erklingen Planxties, die Komponisten wie Turlough O’Carolan ihren Gastgebern oder auch einer adligen Gönnerin gewidmet haben, Airs, ruhige, frei schwingende Stücke, darüberhinaus schnelle Jigs und Reels im 6/8- bzw. 4/4-Takt. So bietet das Programm ein breites musikalisches Spektrum von meditativer Ruhe bis hin zu losgelassener tänzerischer Fröhlichkeit.

Weitere Informationen – auch über die bisher erschienenen CDs – gibt es auf der Website des Duos (www.planxties-airs.de). – Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Kirchenmusik wird gebeten.


Schulgottesdienst für Lehrkräfte

Seit 10 Jahren ist es schon Tradition: Zu Beginn des neuen Schuljahres lädt der Bildungsausschuss des Kirchenkreises Uelzen zu einem besonderen Gottesdienst für Lehrkräfte und Interessierte ein.

Wegen der Renovierungsarbeiten in der Uelzener St.-Marien-Kirche findet dieser Gottesdienst in diesem Jahr in St. Marien Veerßen statt, und zwar am Montag, 13. August, um 18 Uhr.

Aus Anlass des 10-jährigen Jubiläums wird dieser Gottesdienst ein wenig festlicher begangen. So freut sich das Vorbereitungsteam, die Beauftragte für Kirche und Schule im Sprengel Lüneburg/Nord, Dr. Barbara Hanusa, dazu begrüßen zu können. Im Anschluss wird es einen kleinen Empfang mit Imbiss geben.


„Bach, Jazz & Beatles“
Orgelkonzert mit David Schollmeyer in Ebstorf

Am Sonntag, 26. August, um 18 Uhr ist David Schollmeyer mit einem besonderen Orgelkonzert in der Klosterkirche Ebstorf zu Gast.

Nach einem ganz klassischen Beginn mit drei der berühmtesten Stücke von J. S. Bach (Toccata und Fuge d-Moll, Air aus der 3. Orchestersuite, Jesus bleibet meine Freude) wird er im weiteres Verlauf über bekannte Jazz-Standards und 10 Melodien der Beatles improvisieren und beweisen, dass sich „Take The A-Train“, „Greensleeves“, „Pink Panther“, „Yesterday“, „Lady Madonna“, „Michelle“ oder „Penny Lane“ auch ganz hervorragend auf der Orgel interpretieren lassen.

David Schollmeyer wurde 1971 in Lutherstadt Wittenberg geboren und studierte von 1991 bis 1998 an der Ev. Hochschule für Kirchenmusik in Halle (Saale). Nach seinen beruflichen Anfängen als Kirchenmusiker in Ebstorf (1996 bis 2000) war er 14 Jahre lang an der St.-Paulus-Kirche in Buchholz in der Nordheide tätig, bevor er als Organist und Kantor an die Große Kirche in Bremerhaven berufen wurde. – David Schollmeyer geht einer umfangreichen Konzerttätigkeit als Organist, Improvisator und (Jazz-) Pianist nach, die ihn neben ganz Deutschland auch in zahlreiche europäische Länder führte. Schwerpunkt seines umfangreichen Orgelrepertoires ist die französische Spätromantik, u. a. das Gesamtwerk von Louis Vierne und Maurice Duruflé.

Der Eintritt zu dem Konzert ist frei. Es wird um Spenden für die Kirchenmusik gebeten.

www.praktikum-kirche.de
Online-Börse für Praktikumsplätze in kirchlichen Berufen

Bereits seit 2016 ist die kirchliche Internetbörse für Praktikumsplätze online. Mit derzeit über 130 Praktikumsangeboten bietet sie eine tolle Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler, Einblicke in verschiedene Berufe in der Kirche zu erhalten.

Ziel der Praktikumsbörse ist es, ein entsprechendes Angebot möglichst flächendeckend in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers anzubieten. Für interessierte junge Menschen wäre es hilfreich, wenn in geografischer Nähe zu ihrem Wohnort Praktikumsplätze angeboten würden, um so Praxiserfahrungen an kirchlichen Lernorten zu ermöglichen.

Wie ein Praktikum bei einer Kirchenmusikerin aussieht oder sich in dem vielfältigen Berufsfeld eines Diakons zeigt, ist sicher von Interesse. Vielleicht ist es auch möglich, auf die beruflichen Perspektiven in der kirchlichen Verwaltung hinzuweisen oder eine Schülerin in einem Praktikum zu begleiten, die sich mit dem Gedanken trägt, Theologie zu studieren ...

Auf der Internetseite „www.praktikum-kirche.de“ können in einer interaktiven Karte kirchliche Praktikumsstellen recherchiert werden. Es ist aber auch möglich, das Angebot selbst zu erweitern, indem passende Praktikumsstellen durch Einträge in eine Maske hinzugefügt werden.

„Luthers Spuren in Dänemark“
Ferienhausvermietung informiert über Reformation

Manchmal stößt man auf interessante Informationen, wo man sie am wenigsten erwartet. Oder hätten Sie gedacht, dass man bei der Online-Suche nach einem Ferienhaus in Dänemark eine gut recherchierte Zusammenstellung zur Geschichte der Reformation in unserem nördlichen Nachbarland finden kann?

Unter der Internetadresse „www.danischeferienhauser.de/luther-danemark“ wird eine ausführliche und grafisch gut aufbereitete Informationsseite angeboten, auf der auch weniger geläufige Fakten zu erfahren sind: Luther selbst war z. B. nie in Dänemark, aber bereits Herzog Christian III. holte Luthers Weggefährten Johannes Bugenhagen, den er 1529 kennenlernte, 1537 nach Kopenhagen, wo er an der Ausarbeitung der dänischen Kirchenordnung beteiligt war und theologische Vorlesungen an der Kopenhagener Universität hielt.

An der Erstellung dieser Internetseite war die Journalistin Elisabeth Heinze maßgeblich beteiligt. Sie erklärt: „Die Leserinnen und Leser können erfahren, wie Luthers Ideen nach Dänemark kamen, und wie sie das bei einem Besuch erkennen können.“ Ziel dieser Internetseite solle es sein, dem Publikum einen interessanten und leicht verständlichen Text über die Reformation zu bieten. Die Autorin denkt, dass die Informationen über die Reformation in Dänemark als ein Stückchen Gegenwart gewordene Geschichte ... Menschen auf der Suche nach Informationen über Luther sicherlich interessieren würde.“

Herausgeber
Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen, Pastorenstr. 4, 29525 Uelzen, Tel.: (0581) 5116

Redaktion
Hanns-Martin Fischer ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
Matthias Kuna-Hallwaß ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )


Der nächste Rundbrief erscheint Anfang September 2018. – Wenn Sie Termine oder Infos beisteuern möchten, melden Sie sich per E-Mail bitte bis zum 24.08.2018.


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Schicken Sie uns Ihren Beitrag für den nächsten Rundbrief (Veröffentlichung / Kürzung unter Vorbehalt).

Weiterempfehlung des Rundbriefes
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Jahreslosung 2018

Gott spricht:
Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
Offenbarung 21,6

Tageslosung

Montag, 22. Oktober 2018
Wir warten auf dich, HERR, auch auf dem Wege deiner Gerichte.
So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit.


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