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Startseite Dez. 2017/Jan. 2018

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Rundbrief Dezember 2017 / Januar 2018

Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.
(Lukas 1,78+79)

Liebe Leserinnen und Leser,

mit diesem 36 Wörter langen Marathon-Satz beschreibt der Evangelist Lukas die vor uns liegende Zeit. Viele unserer Zeitgenossen werden einfach sagen: „Schön, dass jetzt wieder Advent und bald Weihnachten ist!“ Eines ist klar: Advent und Weihnachten bewegen die Menschen – gestern, heute und morgen.

Beim Lesen dieses Rundbriefes werden Sie feststellen: Obwohl die Adventszeit in diesem Jahr sehr kurz ausfällt, ist wieder viel in den Gemeinden und Einrichtungen los. Advent und Weihnachten bewegen viele Menschen im Kirchenkreis Uelzen.

Lassen Sie sich in dieser besonderen Zeit vom aufgehenden Licht aus der Höhe besuchen; und besuchen Sie selbst die Veranstaltungen, Konzerte und Gottesdienste.

Eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit
sowie einen frohen Start ins neue Jahr wünscht Ihnen

Ihre Rundbrief-Redaktion

„Zukunft auf gutem Grund“
EKD-Synode tagte vom 12. bis zum 15. November in Bonn

Nach dem 500. Reformationsjubiläum richtet die evangelische Kirche ihren Blick nach vorn und will dabei den Schwung der Feiern für Reformen nutzen: Die EKD-Synode verabschiedete zum Abschluss ihrer Beratungen in Bonn das Grundsatzpapier „Zukunft auf gutem Grund“ zu den Perspektiven für die evangelische Kirche in einer säkularen Gesellschaft.

„Überzeugende neue Formate und kluge Strukturen“ sollten dazu beitragen, den Dialog mit der ganzen Gesellschaft zu vertiefen, heißt es in dem Papier. Lebhaft diskutierten die 120 Synodalen über die Frage der Kirchenmitgliedschaft. Es liege nahe, „weiter über ergänzende oder alternative Formen der Beteiligung am kirchlichen Leben beziehungsweise der Zugehörigkeit zur Kirche nachzudenken“, hieß es. Eine Aufforderung, explizit auch eine neue Form von Kirchenmitgliedschaft zu erwägen, wurde auf Wunsch der Synodenmehrheit aber aus dem Papier gestrichen.

Die EKD verordnete sich auf der Synode einen weiteren Schub zur Digitalisierung. So sollen Innovationen in den eigenen Verwaltungsstrukturen vorangetrieben und neue Wege der Kommunikation mit den Mitgliedern und in die Gesellschaft beschritten werden.

Einen Überblick über die 4. Tagung der 12. EKD-Synode, die vm 12. bis zum 15. November in Bonn stattfand, fonden Sie auf der Internetpräsenz der EKD und im EKD-Dossier Nr. 17 (PDF).


Tagung der Landessynode
28. November bis 1. Dezember 2017 in Hannover

Die 25. Landessynode der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers ist am Dienstag, 28. November, in der Henrietten-Stiftung Hannover zu ihrer IX. Tagung zusammengekommen.

Nach einem Abendmahlsgottesdienst in der Kirche der Henriettenstiftung berichtete der Vorsitzende des Landessynodalausschusses in der ersten Plenarsitzung über aktuelle Ereignisse seit der letzten Synodentagung.

Am Mittwoch standen u. a. Beratungen Zukunft der Kirche auf der Tagesordnung. Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts Professor Dr. Dres. h.c. Hans-Jürgen Papier sprach vor den Delegierten über die öffentliche Bedeutung von Religion in der säkularen Gesellschaft. Dr. Horst Gorski, Vizepräsident der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), skizzierte im Anschluss die gesellschaftlichen und innerkirchlichen Veränderungen, denen sich die Landeskirche in den kommenden Jahren stellen muss.

Am Donnerstag, diskutierten die Mitglieder der Landessynode einen Bericht zur Situation der Kirchenmusik in der Landeskirche und zogen eine Bilanz des Reformations-Jubiläumsjahres. Schließlich folgte gegen Mittag der Bericht von Landesbischof Ralf Meister.

Die aktuelle Berichterstattung über die Beratungen der Landessynode finden Sie unter der Internetadresse „www.synode.landeskirche-hannovers.de“.


Neue Kirchenverfassung der Landeskirche Hannovers
Kirchenmitglieder können mitdiskutieren

Die Ev.-luth. Landeskirche Hannovers ändert ihre Verfassung, diskutieren Sie mit! Möglich ist das bis Ende 2017 unter dem Link www.kirchenverfassung2020.de. Ein kurzer Film erklärt, worum es geht.


Hans-Joachim Lenke folgt Christoph Künkel als Diakoniechef

Der evangelische Theologe Hans-Joachim Lenke (59) wird neuer Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen. Lenke übernimmt voraussichtlich im Februar die Nachfolge von Christoph Künkel (59), der Anfang November aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in den Ruhestand getreten war. In seinem neuen Amt wird Lenke zugleich Oberlandeskirchenrat für Diakonie im hannoverschen Landeskirchenamt.

Lenke ist seit 2011 Vorstandsvorsitzender des Evangelischen Diakoniewerks im württembergischen Schwäbisch Hall und Geschäftsführer des dortigen Diakonie-Klinikums. Zuvor leitete er als Superintendent neun Jahre lang den Kirchenkreis Wolfsburg der hannoverschen Landeskirche. Bereits dort war Lenke Aufsichtsratschef des Diakonischen Werks.

Das Diakonische Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen ist der größte Wohlfahrtsverband im Bundesland. Es beschäftigt rund 70.000 Menschen, mindestens genauso viele Menschen engagieren sich ehrenamtlich. In mehr als 3.000 Einrichtungen und Diensten leisten sie ihre Arbeit in allen Feldern der sozialen Arbeit, für Kinder und Jugendliche, für Menschen mit Behinderungen, in der Altenpflege, in Krankenhäusern und Beratungsstellen. – Dem Werk gehören vier der fünf evangelischen Landeskirchen in Niedersachsen an: Braunschweig, Hannover und Schaumburg-Lippe sowie die evangelisch-reformierte Kirche. Sie hatten sich 2014 zusammengeschlossen. (epd 14.11.2017)


Der „Grüne Hahn“ wird 10 Jahre alt
Kirchliches Umweltmanagementsystem ist eine Erfolgsgeschichte

Über 100 Kirchengemeinden in der Hannoverschen Landeskirche haben das Umweltmanagementsystem „Der Grüne Hahn“ eingeführt. Vor allem Ehrenamtliche dokumentieren Strom- und Wärmeverbräuche in Kirchen und Gemeindehäusern, geben die Daten in einem „grünen Datenkonto“ ein und setzen – nach Beratung vom Umweltteam des Hauses kirchlicher Dienste (HkD) - nach und nach Einsparmaßnahmen um. So verfolgen sie die 2007 von der Landessynode beschlossenen Klimaschutzziele, bewahren glaubwürdig die Schöpfung und senken die Betriebskosten ihrer Gemeinden.

In Grüne-Hahn-Gemeinden sank der Stromverbrauch in den 10 Jahren um fast die Hälfte, der Wärmeverbrauch bis 2015 um ein Fünftel. Von 2007 bis 2015 konnte insgesamt die Emission von dem klimaschädlichen CO2 in den Gemeinden um fast ein Drittel gesenkt werden, das entspricht dem CO2-Ausstoß von 85 durchschnittlichen Einfamilienhäusern pro Jahr.

Im Kirchenkreis Uelzen setzen bereits sechs Kirchengemeinden auf das kirchliche Umweltmanagementsystem (Altenmedingen, Gerdau, Kirch-/Westerweyhe, Suderburg, St. Johannis Uelzen und Wichmannsburg). Zwei weitere Kirchengemeinden bereiten sich zurzeit auf das Zertifizierungsverfahren vor. – Damit gehört der Kirchenkreis Uelzen bzgl. der Anzahl der beiteiligten Gemeinden zu den Vorreitern des „Grünen Hahns“ in der Landeskirche Hannovers.

Internet: www.gruenerhahn.de


Bad Bevensen und Medingen werden Gesamtkirchengemeinde

Seit nunmehr 10 Jahren teilen sich die Kirchengemeinden Bad Bevensen und Medingen neben der vollen Stelle von Pastor Hermann-Georg Meyer (Bad Bevensen) eine weitere Pfarrstelle, die zu Dreiviertel Bad Bevensen zugeordnet ist und zu einem Viertel Medingen, bislang besetzt mit dem Pastorenehepaar Katrin und Johannes Dieckow.

Aus dieser sogenannten „pfarramtlichen Verbindung“ hat sich in den letzten Jahren eine weitreichende und gut funktionierende Zusammenarbeit beider Gemeinden entwickelt (Konfirmandenunterricht, abgestimmte Gottesdienstpläne, Gemeindebrief, gemeinsame Pfarrsekretärin ...).

Mit Blick auf die bevorstehende Kirchenvorstandswahl (11. März 2018) wurden von den Kirchenvorständen nun verschiedene Modelle einer weitergehenden Zusammenarbeit diskutiert. Als die für beide Gemeinden am besten passende rechtliche Form stellte sich die so genannte „Gesamtkirchengemeinde“ heraus, ein Modell, in dem beide Gemeinden einen gemeinsamen Kirchenvorstand wählen und einen gemeinsamen Haushalt führen, aber formal selbständig bleiben.

In Anbetracht möglicher Veränderungen im Kirchenkreis und in der Region (demografischer Wandel, Gemeindegliederzahlen, Stellensituation) hoffen die Verantwortlichen, mit diesem Modell eine zukunftsfähige Struktur der Gemeindeleitung zu schaffen, in der Haupt- und Ehrenamtliche zum Wohl des kirchlichen Lebens in beiden Orten gut arbeiten können.

Deswegen haben die KVs beider Kirchengemeinden im Oktober beschlossen, zum 1. Januar 2018 eine Gesamtkirchengemeinde zu gründen. Gleichzeitig wurde eine Satzung verabschiedet, die die Zusammenarbeit regelt.

Das bedeutet, dass bereits bei der KV-Wahl am 11. März 2018 ein gemeinsamer Kirchenvorstand gewählt werden kann. Medingen wird dabei ein eigener Wahlbezirk sein, aus dem drei Kirchenvorsteher/innen für den Gesamtkirchenvorstand kommen werden. Weitere zwölf Kirchenvorsteher/innen werden in der Kirchengemeinde Bad Bevensen gewählt.


Kirchenkreis stellt Diakonie neu auf
Aus Diakonieverband und Herbergsverein wird „Lebensraum Diakonie e.V.“

Am 1. Januar 2018 schließen sich der Diakonieverband Nordostniedersachen und der Herbergsverein Wohnen und Leben Lüneburg zum „Lebensraum Diakonie e. V.“ zusammen.

Zum bisherigen Diakonieverband gehören alle kirchlich-diakonischen Einrichtungen in den Ev.-luth. Kirchenkreisen Lüneburg und Uelzen mit insgesamt ca. 80 Mitarbeitenden. Der Herbergsverein Wohnen und Leben und seine Tochterfirmen (Herberge plus, Einrichtung „Lüner Damm“, Wichernhaus, Ambulante Hilfe für Wohnungslose, Jugendzentren in Suhlendorf, Bad Bevensen und Bienenbüttel, Mehrwertläden und die „neue arbeit“) beschäftigen knapp 300 Mitarbeitende.

Warum dieser Zusammenschluss? – Weil so ein gut aufgestellter diakonischer Verein entsteht, dessen Angebote langfristig finanziell gesichert sind. Diakonieverband und Herbergsverein bündeln also ihre Kräfte. Dabei – und das ist beiden Seiten besonders wichtig – werden keine Arbeitsplätze eingespart.

Die Kirchenkreistage der Kirchenkreise Lüneburg und Uelzen hatten die Fusion des Diakonieverbandes Nordostniedersachsen und des Herbergsvereins Wohnen und Leben in ihren vergangenen Sitzungen beschlossen.

Der „Lebensraum Diakonie e. V.“ wird künftig von einem zweiköpfigen Vorstand – Michael Elsner und Stephan Warzawa – geleitet, dem mit Florian Moitje ein Diakoniepastor zur Seite steht.


Kirchenkreis-Stiftung „Kirche vor Ort“ fördert Seniorenbüro

Das Kuratorium der Kirchenkreisstiftung „Kirche vor Ort“ hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, die Erträge aus dem Jahr 2016 für das Seniorenbüro des Kirchenkreises zu verwenden. 1.644,06 Euro fließen in die Arbeit des Seniorenbüros. Propst Jörg Hagen, der Vorsitzender des Kuratorium ist, betont: „Mit diesem Betrag wollen wir die Seniorenarbeit in und mit den Kirchengemeinden aktiv gestalten. Es sollen sorgende Gemeinschaften vor Ort ins Leben gerufen werden.“

Silke Jäschke als Leiterin des Seniorenbüros freute sich über die Förderung der Stiftung. „Das hilft ein Stück weiter! Das Projekt ist gut gestartet und soll fortgeführt werden.“, sagt sie. „Gleichzeitig freuen wir uns über weitere Spenden für das Seniorenbüro“.

Wenn Sie langfristig die Arbeit der Kirchenkreis-Stiftung „Kirche vor Ort“ fördern wollen, dann können Sie dies mit einer Zustiftung tun (Konto: Kirchenkreis Uelzen  |  IBAN: DE13 2585 0110 0000 0084 66  |  Stichwort: Zustiftung Kirche vor Ort).

Bis zum 30.06.2019 werden alle Zustiftungen von der Landeskirche Hannovers bonifiziert. Wenn Sie also 30 Euro zustiften, bekommt die Stiftung „Kirche vor Ort“ weitere 10 Euro von der Landeskirche.

Wenn Sie das Seniorenbüro direkt unterstützen möchten, können Sie dies mit einer Spende auf das Konto DE13 2585 0110 0000 0084 66 tun. Stichwort: Seniorenbüro des Kirchenkreises.


„Eine saubere Sache“
Kirchenkreis unterstützt Wasser-Projekt von „Brot für die Welt“ in Vietnam

Der Gang auf die Toilette kann gefährlich sein – nämlich dann, wenn nur eine Latrine auf Stelzen zur Verfügung steht, so wie die hinter Huynh Thi Hues Haus. Etwa zwei Meter über einem Wasserloch steht das kleine „Häuschen“ auf vier dicken Bambusrohren. Eine abenteuerliche Konstruktion.

Die Situation änderte sich mit Vo Van Tuan, dem ehrenamtlichen Helfer und Trainer beim Roten Kreuz. Seine Aufgabe ist es, mit den Menschen in Thanh Tan, einem Dorf im Mekong-Delta in der Nähe der südvietnamesischen Stadt Ben Tre, über Themen wie Hygiene, Umweltschutz und Mülltrennung zu sprechen. Er informierte Huynh Thi Hue über das Projekt, das das Rote Kreuz mit Unterstützung von Brot für die Welt durchführt. Gegen einen Eigenbeitrag, der von der finanziellen Situation des Haushalts abhängt, bekommen arme Familien einen Regenwassertank oder eine Latrine.

„Wasser ist ein großes Problem hier“, erklärt Vo Van Tuan. Die Wasserlöcher und das Flusswasser seien unsauber. Trotzdem nutzten es viele Menschen im Dorf als Trinkwasser – aus Mangel an Alternativen. Eine seiner Aufgabe ist es, den Menschen den Zusammenhang zwischen dem dreckigen Wasser und den Krankheiten zu erklären.

Auch Huynh Thi Hue beherzigt die Ratschläge der Rotkreuz-Mitarbeitenden. Langsam lässt sie Chlorpulver in einen Tonkrug rieseln, der bis zum Rand mit Flusswasser gefüllt ist. Mit einem Stock rührt sie kräftig um. Zum Kochen und Trinken erhitzt Hue es allerdings noch einmal über ihrer Feuerstelle. „Sicher ist sicher“, sagt die Großmutter bestimmt. „Seitdem ich diese Regel beachte, hat mein Enkel keinen Durchfall mehr.“

Die vietnamesische Organisation Ben Tre Red Cross ist Partner von Brot für die Welt.

Helfen Sie helfen!
Wenn Sie das das Projekt „Eine saubere Sache“ unterstützen möchten, spenden Sie unter dem Stichwort „Wasser“ auf das Brot-für-die-Welt-Konto (IBAN: DE10 1006 1006 0500 5005 00). Der Kirchenkreis Uelzen unterstützt im Aktionszeitraum 2017/18 das Projekt mit den Gottesdienst-Kollekten am 1. Advent, an Heiligabend und Silvester.
Übrigens: Für das „Brot-für-die-Welt“-Projekt im letzten Jahr (Bewässerungsfeldbau in Malawi) wurden im ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen 95.477,16 Euro gespendet. – Dafür sagen wir herzlichen Dank!


In 10 Sprachen um die Welt
Ein lebendiger Austausch der Kulturen

„Wenn Sie das nächste Mal eine solche Veranstaltung organisieren, bin ich gerne wieder dabei!“ Dies war eine der vielen positiven Rückmeldungen, die am Abend des 23. Novembers ausgesprochen wurden.

Noch wenige Minuten vorher schwebte ein regelrecht babylonisches Sprachgewirr durch den Ratssaal des Rathauses in Uelzen. So wurde den mehr als 50 interessierten Zuhörern während eines Sprachkarussells u. a. etwas über Südafrika, Syrien, England oder Rumänien erzählt oder auch polnische, türkische, arabische oder italienische Vokabeln vermittelt. Menschen, die aus 10 Ländern dieser Erde kommen bzw. dort lange gelebt haben, hatten sich bereit erklärt, etwas über „ihr“ Land zu erzählen. Und wie auch schon bei der letzten Veranstaltung im März gab es im Anschluss die Möglichkeit, bei Snacks und Getränken weiter miteinander ins Gespräch zu kommen und den Abend in Ruhe ausklingen zu lassen.

„Ich denke, dass wir mit diesem Abend erneut einen Teil zur Verständigung zwischen den unterschiedlichsten Kulturen beisteuern konnten. Wir hoffen, eine Wiederholung dieser Veranstaltung machen zu können“, waren sich am Ende die Hauptorganisatorinnen Kathrin Herkt von der Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen und Christine Delekat von der Hansestadt Uelzen einig. Und auch die Kooperationspartner vom Jugendmigrationsdienst und dem Diakonieverband konnten dieser Aussage nur zustimmen.

Abschied aus Bad Bevensen, Medingen und dem Kirchenkreis
Pastoren-Ehepaar Dieckow geht nach Hannover

Im Mai 2009 sind Katrin und Johannes Dieckow als junge Familie mit ihren beiden Söhnen ins Pfarrhaus in Medingen eingezogen. Zunächst übernahm Katrin Dieckow allein die Pfarrstelle in den Kirchengemeinden Bad Bevensen und Medingen, während Johannes Dieckow zunächst noch in Elternzeit war. Am Reformationstag 2011 ist auch er als Pastor eingeführt worden.

Beide blicken auf eine reich gefüllte Zeit zurück. – „Ich habe in den Jahren hier viele Menschen kennengelernt“, sagt Katrin Dieckow, „die mit ihrem Glauben, ihrer Lebenserfahrung, ihrem Gebet und ihrem tatkräftigen Einsatz diese Gemeinden prägen und ich bin froh, dass ich mit Ihnen gemeinsam so viel erleben durfte.“ Und sie empfinde es als Geschenk, „Kollegen zu haben, mit denen man vertrauensvoll und gerne zusammenarbeitet“.

Johannes Dieckow denkt vor allem an die Feier vieler Gottesdienste, nicht nur weil er leidenschaftlich gerne predige, wie er sagt, „sondern auch weil ich eine Gemeinde erlebt habe, die gerne Gottesdienst feiert und vor allem singt“. – Neben dem Vorsitz im Kirchenvorstand Bad Bevensen war ein Schwerpunkt von Pastor Dieckow auch die Mitarbeit im Vorstand der „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen im Landkreis Uelzen“ (ACK Ue), dessen Vorsitz er zuletzt übernommen hatte.

Nun wartet eine neue Aufgabe auf Johannes Dieckow. Am 1. Januar wird er als Referent für ökumenische Grundsatzfragen zur Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland (VELKD) wechseln. „Dort bekomme ich die Möglichkeit die Leidenschaft für Ökumene, die mich seit vielen Jahren antreibt, zu meiner Hauptaufgabe zu machen“, sagt der 45-Jährige. Sein Arbeitsplatz wird dann das Kirchenamt der EKD in Hannover sein. – Katrin Dieckow wird sich von Hannover aus eine neue berufliche Aufgabe suchen.

Am Epiphaniastag, dem 6. Januar 2018, werden Katrin und Johannes Dieckow im Gottesdienst um 16 Uhr in der Dreikönigskirche Bad Bevensen verabschiedet.

Kleine Konzerte im Advent mit Offenem Singen

Bereits seit dem Vorabend des 1. Dezember sind wieder viele Chöre und Instrumentalgruppen aus dem gesamten Landkreis zu Gast in Uelzens St.-Marien-Kirche.

Bis zum 23. Dezember gestalten sie an jedem Abend von 17:15 Uhr bis 17:45 Uhr „Kleine Konzerte mit Offenem Singen“, zu dem die Besucher herzlich eingeladen sind. – Einzige Ausnahme ist Sonntag, der 17. Dezember; an diesem Abend wird anstelle des Offenen Singens das Weihnachtsoratorium mit der St.-Marien-Kantorei aufgeführt (s. u.).

Der Eintritt zu den „Kleinen Konzerten“ ist frei. Direkt im Anschluss können die Besucher am Alten Rathaus jeweils die Öffnung eines weiteren Fensters am Adventskalender erleben.


Advent im Weltladen

An allen Samstagen im Advent präsentiert der Weltladen im Uelzener Martin-Luther-Haus bei erweiterten Öffnungszeiten sein reichhaltiges Angebot. Jeweils von 10 bis 17 Uhr können Besucher neben fair gehandelten Lebensmitteln (z. B. Kaffee, Tee, Rohrzucker, Honig, Gewürze, Wein etc.) sicher auch das eine oder andere kunsthandwerkliche Geschenk für das bevorstehende Weihnachtsfest entdecken (Schmuck, Schnitzereien, Textilien aus Wolle, Seide und Baumwolle, Lederwaren u. v. m.). Außerdem können sie im angrenzenden Foyer des Martin-Luther-Hauses in gemütlicher Atmosphäre Kaffee, Tee und Gebäck aus dem Weltladen-Angebot probieren.


Krippen aus aller Welt
Krippenausstellung zum Ebstorfer Weihnachtsmarkt

Bereits vor zehn Jahren fand im Gemeindehaus der ev.-luth. Kirchengemeinde Ebstorf eine viel beachtete Ausstellung von Krippen aus aller Welt aus der Sammlung von Brünnhilde und Johannes Kayser statt. Damals wurde die Präsentation von den beiden Sammlern initiiert und gestaltet.

Nach dem Tod der Eheleute Kayser sind die Krippen der Kirchengemeinde überlassen worden.
Engagierte Gemeindemitglieder haben sich der Schenkung angenommen und die Idee entwickelt, nach einer Ausstellung im Jahr 2012 nun zum wiederholten Mal zum 1. Advent die Sammlung einer interessierten Öffentlichkeit zu zeigen.

Mit großem Engagement und viel Liebe zum Detail werden die Krippen aus der Sammlung Kayser im Rahmen des Ebstorfer Weihnachtsmarktes am Sonnabend, 2.12., von 14 bis 18 Uhr sowie am Sonntag, 3.12. (1. Advent), von 14 bis 18 Uhr im Gemeindehaus, Kirchplatz 3, gezeigt.

Weiterhin bietet das Team von „Kirche & Du“ am 2.12. von 15 bis 17 Uhr ein Basteln für Kinder an. Im Weltladen können am 2.12. von 15 bus 18 Uhr sowie am 3.12. von 14 bis 17 Uhr im Ebstorfer Gemeindehaus Weihnachtsgeschenke aus dem fairen Handel erworben werden.


Musikalisches Fest für Martin Luther in der St.-Petri-Kirche Bad Bodenteich

Zum 500-jährigen Reformationsjubiläum machen die Kirchengemeinde St. Petri und die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers allen Musikinteressierten am Sonntag, 3. Dezember 2017, um 18 Uhr ein besonderes Konzertgeschenk: Das Ensemble Capella de la Torre (ECHO Klassik Preisträger 2016) musiziert gemeinsam mit den Kirchenchören Suhlendorf und Bad Bodenteich in der St. Petri-Kirche Bad Bodenteich. Unter dem Titel „Ein Fest für Martin Luther“ erklingt textgebundene und freie Instrumentalmusik aus der Renaissance. Neben Stücken von Martin Luther stehen auch Werke seiner Zeitgenossen, wie z. B. Tielman Susato, Heinrich Isaac, Johann Crüger, Adrian Willaert u. a. auf dem Programm.

Mit Martin Luther veränderte sich im 16. Jahrhundert auch die Kirchenmusik grundlegend. Luther gelang es, den muttersprachlichen Gemeindegesang im Gottesdienst neu zu verankern und damit die Menschen seiner Zeit aktiv am reformatorischen Geschehen zu beteiligen. Durch das Singen wurde Luthers Lehre den Menschen so auf besonders eindrückliche Weise vermittelt.

Im Reformationsjubiläumsjahr 2017 stellt die Hannoversche Landeskirche den Aspekt der singenden Gemeinde in einer landeskirchenweiten Konzertreihe in besonderer Weise in den Vordergrund: An 13 Orten präsentiert das Ensemble Capella de la Torre im März und April sowie im Dezember gemeinsam mit den örtlichen Kirchenchören Musik aus Luthers Zeit. Gefördert wird die Konzertreihe von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung.

Der Konzertablauf folgt der Idee eines Festes wie es zur Zeit Luthers üblich war mit beschwingter Musik zum Ankommen, liturgischer Musik im Gottesdienst und Tanzmusik bei der Feier danach. Er bietet damit auch einem kirchenfernen Publikum Anknüpfungspunkte und leichte Zugänge zu den mitunter fremden Inhalten.

Die musikalischen Beiträge werden durch eine Moderation begleitet, die besonders auf Konzertbesucherinnen und -besucher ohne oder mit wenigen Vorkenntnissen ausgerichtet ist. Vermittelt werden Hintergründe zu den Werken, ihren Komponisten und dem Entstehungskontext. Dabei werden von Capella de la Torre auch das historische Instrumentarium vorgestellt und spieltechnische Besonderheiten vorgeführt und erklärt.

Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, Spenden sind erwünscht.


Gottesdienst für verwaiste Eltern und Geschwister

Am Sonntag, 10. Dezember (2. Advent), um 17 Uhr wird in der Gertrudenkapelle Uelzen ein besonderer Gottesdienst für verwaiste Eltern und Geschwister gefeiert.

Wer ein Kind verloren hat – durch Krankheit oder Unfall oder Freitod – ist in einer besonderen Situation. In diesem Gottesdienst haben Eltern, Geschwister, Verwandte und Freunde die Gelegenheit, gemeinsam mit anderen Betroffenen ihrer Kinder zu gedenken, ihre Namen zu nennen, für sie zu beten, ein Licht für sie zu entzünden und einander Hoffnung und Trost zu geben. – Den Gottesdienst hält Propst Jörg Hagen.

Durch die Initiative der Gruppe der Verwaisten Eltern Uelzen in der Evangelischen Familien-Bildungsstätte (Kontakt: Sabine Grube, Tel.: 05806 620) findet der gottesdienstlich gestaltete Gedenktag für die verstorbenen Kinder – der in vielen Ländern der Welt immer am zweiten Sonntag im Dezember begangen wird – auch seit vielen Jahren in Uelzen statt.


Johann Sebastian Bach – Weihnachtsoratorium
St.-Marien-Kantorei Uelzen singt Kantaten I und IV – VI

Für viele Menschen der Region hat das traditionelle Weihnachtskonzert in der St.-Marien-Kirche mit den vertrauten Klängen des „Weihnachtsoratoriums“ von Johann Sebastian Bach eine große Bedeutung. – In diesem Jahr findet es am Sonntag, 17. Dezember (3. Advent), um 17 Uhr statt.

Es handelt es sich hierbei jedoch nicht um ein jährlich wiederkehrendes „Ritual“. Wer sich die Programme der vergangenen Jahre anschaut, wird bemerken, dass immer unterschiedliche Zusammenstellungen zu hören waren. – Das „Weihnachtsoratorium“ besteht aus sechs Kantaten, von denen in der Regel eine Auswahl erklingt. In einigen Jahren gab es auch Kombunationen mit Werken anderer Komponisten, wie z. B. Gottfried Heinrich Stölzel oder Georg Friedrich Händel.

In diesem Jahr erklingen vier Kantaten aus dem „Weihnachstsoratorium“ von Bach. Das Besondere in diesem Jahr ist, dass ein Instrumentalensemble mit alten Instrumenten und historischer Spielweise zu hören sein wird. Dies beeinflusst die Interpretation und den Klang. Und alles erklingt einen halben Ton tiefer, so wie die Instrumente in der Barockzeit gestimmt waren.

Die Mitwirkenden sind Dörte Blase (Sopran), Johanna Krödel (Alt), Svjatoslav Martynchunk (Tenor), Torsten Meyer (Bass), die St.-Marien-Kantorei, das „Ensemble Historisch 21“ Hamburg (Konzertmeisterin: Galina Roreck). Die Leitung hat Erik Matz.

Karten sind in der Stadt- und Touristinformation Uelzen erhältlich und bei www.reservix.de


„Süßer die Glocken nie klingen“
Opernsänger Volker
Bengl mit Soloprogramm in St. Johannis Uelzen

Am Sonntag, 17. Dezember, um 18 Uhr tritt Opern-Tenor Volker Bengl mit seinem Soloprogramm „Süßer die Glocken nie klingen – Lieder zur Adventszeit“ in der Uelzener St.-Johannis-Kirche auf.

Nach dem Musikstudium trat der Sänger sein erstes Festengagement am Staatstheater Saarbrücken an. Anschließend war er für 16 Jahre festes Ensemble-Mitglied am „Staatstheater am Gärtnerplatz“ in München. Er sang an zahlreichen Theatern. Sein Repertoire umfasst 80 Opern- und Operettenrollen. Weltweit gesungene Konzerte, zahlreiche TV-Shows, sechs Solo-CDs runden seine künstlerische Bilanz ab.

Einlass zum Konzert ist ab 17 Uhr. Karten zum Preis von 20 Euro sind bei der Touristinformation Uelzen und im Gemeindebüro St. Johannis (Tel. 0581 2339) zu den üblichen Öffnungszeiten sowie an der Abendkasse erhältlich.


Weihnachtsoratorium in Ebstorf
30. Dezember 2017, 19 Uhr

Nach dem großen Erfolg und der hohen musikalischen Qualität der letzten beiden Jahre konnte der Motettenchor Bardowick und die Sinfonietta Lübeck abermals für eine Aufführung des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach in der Ebstorfer Klosterkirche gewonnen werden.

Das Besondere der Ebstorfer Aufführung ist nicht nur die Tatsache, dass der Aufführungszeitpunkt wie von Bach vorgesehen direkt in der Weihnachts- und nicht in der Adventszeit liegt, sondern ebenso, dass das Orchester kammermusikalisch besetzt ist und somit das anspruchsvolle Stimmengeflecht der Bachschen Orchestermusik besonders gut zu „erhören“ ist.

Diese Art der Aufführung ist weit über die Region hinaus einmalig und findet mit der Ebstorfer Klosterkirche einen ganz besonderen Rahmen, denn im Gegensatz zu den opulent besetzten Aufführungen in den großen Kirchen ist man in der intimen Atmosphäre Ebstorf durch die räumliche Nähe „mittendrin“ in der Musik – und das vor der wunderschönen Kulisse der renovierten Kirche und den in festlichem Glanz erstrahlenden Tannenbäumen.

Am Samstag, 30. Dezember, wird um 19 Uhr mit den Kantaten I bis III der bekannteste erste Teil (die Geburt Jesu) des Weihnachtsoratoriums erklingen; in ganz Norddeutschland ist es an diesem Tag die einzige Aufführung der drei Weihnachtskantaten – nach dem Weihnachtstrubel und vor dem Jahreswechsel eine willkommene Insel der Besinnlichkeit.

Die Eintrittskarten zum Preis von 15 € sind im Vorverkauf über das Ebstorfer Kirchenbüro (dort auch in passender Geschenkschmuckkarte, Tel. 05822/3987) sowie die Tourist-Informationen in Uelzen und Bad Bevensen erhältlich. Restkarten gibt es, soweit vorhanden, an der Abendkasse.


„Chorimba“ – Konzert für Kammerchor und Marimbaphon

Der Kammerchor „Hugo-Distler-Ensemble“ Lüneburg bringt zusammen mit dem Percussionisten Sönke Schreiber des Ensembles „Elbtonal Percussion“ aus Hamburg Werke für Marimbaphon und Chor zu Gehör.

Es erklingen das „Agnus Dei von Matthias Schmitt und das „O magnum mysterium“ von Marcus Paus. Beide Komponisten stammen aus Norwegen und verstehen es meisterhaft, den Klangfarbenreichtum eines Kammerchores mit den typischen Klangmöglichkeiten eines Marimbaphones zu kombinieren.

Mit zwei Weihnachts-Motetten von Francis Poulenc stehen weitere Chor-Kompositionen auf dem Programm, bei denen das Ensemble durch verschiedene Aufstellungen die Raumakustik der Kirche in besonderer Weise zur Geltung bringen wird. Ein Solostück für Marimbaphon rundet das Konzert ab.

Eintrittskarten sind in der Stadt- und Touristinformation Uelzen erhältlich und bei www.reservix.de.


„Als Pilger und Fremde unterwegs“
Allianz-Gebetswoche beginnt am 14. Januar 2018

Mit einem Auftaktgottesdienst in der Uelzener St.-Marien-Kirche startet am Sonntag, 14. Januar, um 10:30 Uhr die Gebetswoche der Evangelischen Allianz. Die Predigt hält der Kirchengeschichtler Dr. Johannes Hartlapp von der Theologischen Hochschule in Friedensau.

Das Thema dieser Woche des Gebets lautet „Als Pilger und Fremde unterwegs“. Innerhalb der Woche laden verschiedene Kirchengemeinden abends um 19:30 Uhr zu Andacht und Gebet ein:

  • Mo, 15.01.: Freie Christengemeinde Kraftstrom (Luisenstr. 20)
  • Di, 16.01.: Adventgemeinde (Peter-Cordes-Weg 1)
  • Mi, 17.01.: Christus Zentrum Uelzen (Ringstr. 45)
  • Do, 18.01.: Freie Evangelische Gemeinde (Lüneburger Str. 50)
  • Fr, 19.01.: Ev.-Freik. Gemeinde, Baptisten (Dieterichsstr. 20).

Dr. Hans-Otto Reling, Leiter der Evangelischen Allianz in Uelzen, erklärt, dass es eine gute Gewohnheit ist, als Christen am Anfang des Jahres zusammenzukommen, um An­liegen aus Stadt und Land gemeinsam im Gebet vor Gott zu bringen.


Gottes Schöpfung ist sehr gut!
Workshop zur Vorbereitung auf den Weltgebetstag 2018

Der Weltgebetstag ist die größte ökumenische Basisbewegung von Frauen weltweit. Er wird jeweils am ersten Freitag im März in über 120 Ländern gefeiert und allein in Deutschland machen jährlich mehr als 800.000 Frauen mit. Das jeweilige Partnerland bereitet die Inhalte des Gottesdienstes vor und steht mit dem Schwerpunktthema und Aktionen im Mittelpunkt. – Mit Surinam, dem Partnerland des Weltgebetstages 2018, setzen wir uns für die Bewahrung der Schöpfung ein – hier vor Ort und weltweit.

Das Land Surinam hat mit vielschichtigen Umweltproblemen zu kämpfen. An der Küste schreitet die Erosion rasant voran, weil die großen Mangrovenwälder mehr und mehr verschwinden. Ein Teil wird für den Häuserbau abgeholzt, ein anderer fällt dem steigenden Meeresspiegel zum Opfer. Dabei sind es gerade die Mangroven, die Schutz bieten gegen Wetterextreme. Zudem sind sie die Kinderstube vieler tropischer Fischarten und ein wichtiger CO2-Speicher. Mit Wellenbrechern vor der Küste soll deshalb versucht werden, dem Mangrovensterben Einhalt zu gebieten.

Die Ausfuhr von Gold, Öl und (bis 2015 noch) Bauxit ist Surinams wirtschaftlicher Motor und macht 85 % der Exporterlöse aus. Der Preis ist aber hoch: Für die Gewinnung von Bauxit wurde in den 1960er-Jahren der Brokopondo-Staudamm mit einem riesigen Wasserkraftwerk angelegt. Ei­ne Fläche, dreimal größer als der Bodensee, wurde geflutet. Mehr als 10.000 Ma­roons verloren ih­re Jagdgebiete, religiösen Stätten und Gräber. Durch den massiven Goldabbau wird das Trinkwasser mit Quecksilber verseucht, Regenwald wird gerodet und soziale Konflikte um Land und Einkommen sind die Folge.

Wenn hier kein Umdenken erfolgt, sind die Schäden nicht mehr umkehrbar und katastrophal. Eine Möglichkeit, über die immer mehr diskutiert wird, ist sanfter Tourismus. Denn man hat erkannt, dass nur eine intakte Umwelt attraktiv ist.

Am 2. März 2018 werden wieder überall Gottesdienste stattfinden, die von Frauen vorbereitet werden. Wer möchte, kann sich wie immer vom Team des Frauenwerkes im Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen bei der Vorbereitung unterstützen lassen.

Am Samstag, 20. Januar 2018, treffen sich ab 9 Uhr alle Interessierten im Gemeindehaus der St.-Petri-Gemeinde Uelzen (Osterstraße 17). Bis 16:30 Uhr wird gesungen, diskutiert, gespielt und ausprobiert. Wie immer steht auch eine Bibelarbeit im Mittelpunkt des Tages. Hier wird es um das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (Matthäus 20,1 – 16) gehen.

Der Vorbereitungskreis bittet alle Teilnehmenden, 5 Euro, einen tiefen Teller, einen Löffel und eine Tasse mitzubringen; für Verpflegung wird gesorgt sein. (Christiane Friedrich für das Team des Frauenwerkes)

„advent-e“ – Der Adventskalender der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Auch in diesem Jahr öffnet sich vom 1. Dezember an auf der Internetseite www.advent-e.de wieder jeden Tag ein Türchen mit Bildern und Worten zum Advent. Angehende Pastorinnen und Pastoren aus dem aktuellen Vikariatskurs des Predigerseminars im Kloster Loccum haben den landeskirchlichen Online-Adventskalender 2017 mit ihren Gedanken zum Advent gefüllt. Sie beschreiben ihre persönliche Sicht dieser besonderen Zeit im Jahr – mal besinnlich, mal humorvoll oder auch nachdenklich.

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„Tu Deinen Mund auf“
EKD-Materialheft zum Tag der Menschenrechte (10. Dezember)

Mit einem Materialheft macht die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) auf die weltweit schwierige Situation der Presse- und Meinungsfreiheit aufmerksam. Ob in der Türkei, in Russland oder China – in vielen Staaten laufen Journalistinnen und Journalisten Gefahr, aufgrund ihrer Arbeit überwacht oder durch Zensur, Gefängnis oder gar gezielten Mord zum Schweigen gebracht zu werden.

EKD-Ratsvorsitzender Dr. Heinrich Bedford-Strohm betont: „Wie kein anderes Grundrecht stehen Meinungs- und Pressefreiheit für den demokratischen Rechtsstaat. Nur durch eine freie und unabhängige Berichterstattung sind Menschen so informiert, dass politische Willensbildung stattfinden kann.“

Der Ratsvorsitzende erinnert zudem daran, dass auch in Demokratien das Misstrauen gegen die Medien wächst und von Populisten gezielt geschürt werde: „Der Berufsstand als solcher soll in Verruf geraten. Wir beobachten dies derzeit in den USA. Und das Schimpfwort ‚Lügenpresse‘ zeigt, dass auch in Deutschland der Journalismus in dieser Weise unter Druck geraten ist.“ Es gelte daher überall für Presse- und Meinungsfreiheit einzutreten und für diejenigen den Mund aufzutun, die stummgemacht werden, so der Ratsvorsitzende.

Anlässlich des Tags der Menschenrechte am 10. Dezember gibt das Kirchenamt der EKD jedes Jahr ein Materialheft heraus. Unter anderem im diesjährigen Heft: Investigativjournalist und Kirchentagspräsident Hans Leyendecker berichtet von seinem Beruf als Berufung und den Grenzen der Dialogfähigkeit; Christian Mihr, Geschäftsführer von Reporter Ohne Grenzen e.V., erläutert das Freiheitspotenzial sozialer Medien, und zehn Journalistinnen und Journalisten bewerten den Zustand Pressefreiheit in ihrem jeweiligen Heimatland. Darüber hinaus bietet das Heft Material für Gottesdienst und Gemeindearbeit, mit Predigtanregungen, Fürbitten, Liedern und weiterführenden Hinweisen zum Thema.

Das Heft steht hier zum Download bereit (PDF). 

Noch ein Rückblick auf das Reformationsjubiläum
Uelzen TV: Filmbeiträge von Lother Ullrich

Mehrere Veranstaltungen im Jubiläumsjahr der Reformation wurden von Uelzen-TV-Filmer Lothar Ullrich mit der Kamera begleitet – auch das große Highlight, die Feier des Reformationsfestes „500 plus“ am 31. Oktober 2017.

... angefangen beim großen Festgottesdienst: Vielleicht war die St.-Marien-Kirche zu Luthers Zeiten, als auch die Uelzener von der neuen Lehre erfuhren, so voll wie am Vormittag des 31. Oktobers. Für Propst Hagen dürfte es jedenfalls eine neue Erfahrung sein. Schätzungsweise 1.500 Zuhörer füllen nicht nur die Bänke, sie stehen auch auf den Gängen dazwischen - bis hin zu den Eingängen; sie sitzen im Hohen Chor, ja selbst auf der Kanzeltreppe, um seiner Predigt zu lauschen.

Mit viel Musik, zahlreichen Aktionen und Speis und Trank ging es nach dem Gottesdienst weiter zwischen der St.-Marien-Kirche und dem Herzogenplatz. Gemeinden und Gruppen aus dem gesamten Kirchenkreis Uelzen präsentierten sich, kirchliche Einrichtungen und Dienste informierten über ihre Arbeit.

Und schließlich konnte sich Propst Jörg Hagen auch noch über eine gewonnene Wette freuen, denn nicht nur die Mindestzahl von 500 im Stil der Reformationszeit verkleideten Personen versammelten sich auf dem Herzogenplatz, sondern weit mehr.

Am Ende beschlossen Mitglieder von Posaunenchören aus dem gesamten Kirchenkreis das große Fest. – Kirchentags-Atmosphäre mitten in Uelzen ...

... und seinen Wetteinsatz hat Propst Jörg Hagen – obwohl er die Wette gewonnen hatte – trotzdem eingelöst: Auf dem Rücken eines Pferdes führte er als der Heilige Martin den Laternenumzug am 11. November durch Uelzens Innenstadtstraßen an (wie am Ende des Videos zu sehen).

Herausgeber
Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen, Pastorenstr. 4, 29525 Uelzen, Tel.: (0581) 5116

Redaktion
Hanns-Martin Fischer ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
Matthias Kuna-Hallwaß ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )


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Jahreslosung 2017

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.
Hesekiel 36,26

Tageslosung

Montag, 11. Dezember 2017
Der HERR segne dich und behüte dich.
Segnet, weil ihr dazu berufen seid, auf dass ihr Segen erbt.


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