• Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Startseite Februar 2018

Header 642 x 80

Rundbrief Februar 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

mit der Jahreslosung für 2018 begrüßen wir Sie zum ersten Rundbrief des neuen Jahres:
„Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ (Offenbarung 21,6)

In einer Meditation über diesen Vers spricht unser Landessuperitendent Dieter Rathing noch von einem anderen als dem körperlichen Durst, der genauso quälend sein kann wie dieser: „Es ist der Durst nach Leben, das brennende Verlangen danach. Und dieses Verlangen ist auch erst mal ganz elementar. Wer krank ist, will wieder gesund werden. Der Einsame will einem anderen Menschen begegnen. Der Schuldige will von seiner Schuld freigesprochen sein. Wer des Lebens überdrüssig ist, sucht einen, der ihm zuhört. – Solcher Durst nach Hilfe und Trost, nach Glück und Erfüllung ist allgegenwärtig. Er ruft nach Menschen. Und er ruft nach Gott.“

Dem Durst kommt so eine wichtige Rolle zu: „Dein Durst führt dich zur Quelle. Sei durstig! Bleibe durstig! Lass noch nicht alles fertig und gelöscht und gestillt sein. Lebendiges Wasser aus der Quelle ist dir versprochen. Keine abgestandene Brühe. Kein gezuckertes Ersatzprodukt. Kein Sixpack, das leer gehen wird.“

Möge dieser Appell Sie in die vor Ihnen liegende Zeit begleiten!

Ihre Rundbrief-Redaktion

Immer ein Erlebnis
Konvent der Evangelischen Jugend im Sprengel Lüneburg

Kirchenkreis Uelzen. „So voll war es noch nie!“ – Mit diesen Worten gab Landessuperintendent Dieter Rathing seiner Freude über die große Beteiligung am Sprengeljugendkonvent Ausdruck. Vom 19. bis zum 21. Januar trafen sich über 50 Delegierte der Evangelischen Jugend aus fast allen Kirchenkreisen des Sprengels Lüneburg in der Jugendbildungsstätte Oldenstadt, um neben Begegnungen mit neuen Leuten und viel Spaß auch eine wie immer lange Tagesordnung abzuarbeiten.

Zum Themenschwerpunkt „Erlebnispädagogik“ referierte am Samstagvormittag Sönke Neubauer, Kirchenkreisjugendwart im Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen. Der Diakon und Erlebnispädagoge gab dabei gleich erprobte Tipps und Tricks für die Praxis weiter.

Daneben ging es bei dieser Tagung u. a. auch um Beratungen und Beschlüsse zum Haushalt des laufenden Jahres, um Anträge für Freizeitplanungen und die Kalkulation des nächsten Landesjugendcamps, das vom 1. bis 3. Juni im Sachsenhain in Verden stattfinden wird.

Im Mittelpunkt des Nachmittags stand die Begegnung der Delegierten mit dem Landessuperintendenten. Sie gaben ihm und einander einen komprimierten Überblick über die kirchliche Jugendarbeit in ihren jeweiligen Kirchenkreisen. Dabei kamen die gut angenommenen Freizeitangebote und erfolgreiche Projekte wie Aktionen zum Reformationsjubiläum, Teilnahmen am Kirchentag in Berlin oder am „Konfi-Camp“ in Wittenberg genauso zur Sprache, wie Unzufriedenheiten mit Gegebenheiten vor Ort, z. B. mit unter- oder gar unbesetzten Kirchenkreisjugend-Pfarrstellen.

In mehreren Kirchenkreisen engagieren sich Mitarbeitende der Ev. Jugend besonders im Blick auf die bevorstehenden Kirchenvorstandswahlen. Gezielt wendet man sich z. B. im Kirchenkreis Celle mit einer Postkartenaktion an konfirmierte Jugendliche und macht sie auf ihr Wahlrecht aufmerksam, denn ab dem Alter von 14 Jahren haben sie diesmal die „erste Wahl“.

Nach weiteren Kurzberichten – u. a. aus dem Sprengelvorstand und der Landesjugendkammer – ergriff schließlich Dieter Rathing selbst das Wort. In seinem Statement unterstützte er den Vorschlag, dass neben der paritätischen Besetzung kirchlicher Gremien mit Männern und Frauen darauf geachtet werden solle, dass auch Jugendliche darin maßgeblich und stimmberechtigt vertreten sind. Auch sei es bei der KV-Wahl hoffentlich deutlich wahrnehmbar, dass sie von ihrem Wahlrecht Gebrauch machten.

Für wichtig erachtet Dieter Rating eine stärkere strategische Verbindung der Ev. Jugendarbeit in den Kirchenkreisen mit den Schulpastorinnen und -pastoren vor Ort: „Schließlich haben sie die gleiche Klientel.“ Zum Schluss gab er als offene Frage in die Runde, wie stark die Rolle der sozialen Netzwerke – auch im Hinblick auf kirchliche Datenschutzrichtlinien – in der Praxis der Ev. Jugendarbeit sei und sein dürfe.

Mit der Wahl des Sprengeljugendvorstands und der Delegierten für die Landesjugendkammer endete am Sonntagmittag der Winterkonvent der Ev. Jugend im Sprengel Lüneburg.

[In den Vorstand wurden gewählt: Shannon Heidt und Benita Brase (beide KK Walsrode), Merle Sarger (KK Hittfeld), Jan Brandes (KK Gifhorn), Tobias Moock (KK Uelzen) und Jona Barth (KK Gifhorn).

Als Delegierte werden in die Landesjugendkammer entsandt: Jette Fritz (KK Hittfeld), Luisa Bürke (KK Wolfsburg-Wittingen) Zafer Otamatik (KK Hittfeld) und Alexander Peter (KK Wolfsburg-Wittingen), als deren Stellvertreter/innen: Lara Meyer (KK  Gifhorn), Henrike Schenk (KK Uelzen), Matthias Potempa (KK Celle) und Johann Seevers (KK Walsrode).] (Hanns-Martin Fischer)


„Selfmailer“ soll Wähler motivieren
Wahlbenachrichtigung für die Kirchenvorstandswahl

Jung, modern und emotional – so wirbt die neue Wahlbenachrichtigung der Landeskirche Hannovers für die KV-Wahl 2018 und ersetzt damit die bisher üblichen Wahlbenachrichtigungskarten.

„Unsere Gottesdienste und unser Kirchencafé sind zum Treffpunkt für viele Menschen geworden. Ich möchte, dass diese Gemeinschaft noch weiter wächst. Deswegen  kandidiere ich wieder.“ Mit Zitaten wie diesen und Fotos von aktiven Kirchenvorständen und Kandidaten aus Niedersachsen erinnert die Landeskirche Hannovers Gemeindeglieder dieses Jahr an die Wahl der Leitungsgremien 2018. Jung, freundlich und modern – so präsentiert sich der Selfmailer, der zusammen mit der hannoverschen Werbeagentur gobasil entwickelt wurde und die bisherigen schlicht gehaltenen Wahlbenachrichtigungskarten in der Landeskirche ablöst. Mit einer extra Grafik werden außerdem gezielt Jugendliche angesprochen, die 2018 bereits ab vierzehn Jahren erstmals den Kirchenvorstand mit wählen können.

„Die Arbeit im Kirchenvorstand ist geprägt von Leidenschaft“, sagt Joachim Lau, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit und Steuerungsgruppe, die die KV-Wahl vorbereitet. „Es gibt so viele Menschen, die Großartiges in den Gemeinden leisten. Sie machen das ehrenamtlich, aus reiner Überzeugung und mit vollem Einsatz. Dieses Gefühl wollten wir gerne auch in allen Medien vermitteln, die wir für die Wahl 2018 vorbereitet haben.“ Der Selfmailer sei eine tolle Chance, die Gemeindemitglieder auch auf einer sehr emotionalen Ebene für die Arbeit und Ziele des Kirchenvorstands zu sensibilisieren und diese auch mit der eigenen Stimme bei der Wahl zu unterstützen, so Lau.

Die Portokosten für den Versand der Wahlbenachrichtigung erhöhen sich durch das neue Format nicht für die Gemeinden. Die Mehrkosten für das Layout und den Druck des Selfmailers werden von der Landeskirche Hannovers getragen, um die Kirchengemeinden vor Ort bei der Wahl zu unterstützen.

Die Gestaltung des Selfmailers wurde unabhängig getestet. Das Ergebnis: Bei Frauen und Männern, Jüngeren und Älteren stößt der Selfmailer auf größere Akzeptanz als Wahlbenachrichtigungen früherer Wahlen. Bei den Jüngeren ist der Unterschied mehr als deutlich. (www.kirchemitmir.de)


„Wege gehen – Lebensraum Diakonie e. V.“

Am 1. Januar 2018 sind die Einrichtungen des „Diakonieverbandes Nordostniedersachsen“ und des „Herbergsvereins Wohnen und Leben“ in den neu gegründeten Verein „Lebensraum Diakonie e. V.“ übergegangen.

„Wir freuen uns, dass wir im Kirchenkreis Uelzen facettenreicher und bunter geworden sind“, sagt Tanja Klomfass, Kirchenkreissozialarbeiterin und Geschäftsbereichleitung des neuen Vereins in der Region Uelzen.

Im Bereich des Kirchenkreises Uelzen gehören nach wie vor die folgenden diakonischen Einrichtungen dazu:

  • Kirchenkreissozialarbeit mit Sozial-, Kuren- und Schuldnerberatung
  • Ev. Ehe-, Lebens- und Familienberatung
  • Fachstelle für Sucht und Suchtprävention („drobs Uelzen“)
  • Migrationsberatung
  • Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung
  • Tagestreff für allein lebende Wohnungslose
  • Bahnhofsmission
  • Wohnen und Leben-Beratungsstelle Uelzen
  • Quartiersarbeit Obdach Im Böh
  • Mehrwertläden in Uelzen und Bad Bevensen
  • Flüchtlingsunterkunft in Stadensen (bis 31.03.2018)
  • Jugendarbeit und/oder Jugendzentren in Bad Bevensen, Suhlendorf und Bienenbüttel.

Die Fachstelle für Sucht und Suchtprävention, früher in der Veerßer Straße 23 in Uelzen beheimatet, ist nun unter dem Namenszusatz „drobs Uelzen“ im „Haus der Diakonie“ am Hasenberg 2 in Uelzen zu finden (Tel.: 0581 971895-20).

Die übrigen Einrichtungen erreichen Sie weiterhin über die bekannten Adressen und Telefonnummern, allerdings haben sich die E-Mail-Adressen geändert (z. B. tanja.klomfass@lebensraum-diakonie.de). Diese – wie auch alle übrigen Kontaktinformationen sind in einer Info-Broschüre über den neuen Verein zu finden und auf dessen Internetseite www.lebensraum-diakonie.de.

Die Verwaltung im „Haus der Diakonie“, Hasenberg 2, 29525 Uelzen, Tel.: 0581 971895-0, ist montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr und montags bis donnerstags von 14 bis 16 Uhr besetzt. – Die zentrale Geschäftsstelle des Vereins erreichen Sie in Lüneburg: Lebensraum Diakonie e. V., Beim Benedikt 8a, 21335 Lüneburg, Tel.: 04131 2072-0.


Fundfraising-Preis der Landeskirche
Bewerbungsfrist endet am 2. März 2018

Im Jahr 2018 wird der 7. Fundraising-Preis der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers im Gesamtwert von 10.000 Euro verliehen. Dies geschieht in drei Kategorien (Konzeptpreis, Kreativpreis und Nachhaltigkeitspreis) als Anerkennung von Fundraising-Aktivitäten in der Landeskirche und als Motivation zu weiterem Engagement und Qualifizierung in diesem Bereich.

Bewerben können sich für diesen Preis Kirchengemeinden und Kirchenkreise, Stiftungen, Einrichtungen und Fördervereine aus dem Wirkungskreis der Landeskirche Hannovers. Die Bewerbungsfrist endet am 2. März 2018 – am besten online unter der Adresse „www.evangelischer-fundraisingpreis.de“.

Die Preisverleihung findet am 16.06.2018 im Rahmen des 3. Fundraising-Festivals im Stephansstift Hannover statt. Alle Bewerber sind eingeladen, ihr Projekt beim Festival vorzustellen und mit anderen Bewerbern, Fundraising-Experten und -Interessierten ins Gespräch zu kommen.

Evangelischer FundraisingService der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
Archivstraße 3, 30169 Hannover
Ansprechpartnerin: Kerstin Sonnenberg, Tel.: 0511 1241 - 396, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Die Ev. Familien-Bildungsstätte sucht Betreuungskräfte

Das erste Lebensjahr ist für die Entwicklung eines Kindes von besonderer Bedeutung. Hier wird bereits der Grundstein für eine sichere Bindung und für ein lebenslanges, erfolgreiches Lernen gelegt.

Die Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen führt seit Jahren vielfältige Angebote für Kinder im Kleinkindalter durch.  Es gibt Angebote, die sich schon an Eltern mit Babys ab der 6. Lebenswoche richten. Für die Eltern-Kind-Angebote unterschiedlicher Altersgruppen werden engagierte Kräfte gesucht, die sich durch Sensibilität, Motivation und Freude in der Arbeit mit Kindern und Eltern auszeichnen. Wir bieten Bezahlung auf Honorarbasis, Fortbildungen und Beteiligung an Weiterbildungen, die in dem Bereich sinnvoll undz.T. notwendig sind.

Wenn Sie sich vorstellen können in diesem Bereich zu arbeiten, so beantwortet Ihnen Sylvia Werner gerne alle Fragen. Sie ist erreichbar unter Tel. 0581/97382835 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .


„Wer suchet, der findet“
Stelle für Diakonin und/oder Diakon ausgeschrieben

Für die Besetzung ab 1. Mai hat der Kirchenkreis Uelzen in Zusammenarbeit mit dem Haus kirchlicher Dienste der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers unter dem Stichwort „Scout 1.0“ eine neue Diakonenstelle für das missionarische Zentrum in Hanstedt I ausgeschrieben.

Im Ausschreibungstext heißt es dazu: „Kinder- und Jugendarbeit braucht neue missionarische Impulse. Darum gehen wir dahin, wo Kinder und Jugendlichen sind und experimentieren mit neuen Orten, Zeiten und Formaten.“ – Als Gemeinde auf Zeit teilen Junge Erwachsene Leben und Glauben als Hausgemeinde im Missionarischen Zentrum (MZ). Kinder- und Konfirmandengruppen, sowie Jugendliche und Erwachsene tauchen in die besondere Atmosphäre ein und werden durch inhaltliche Impulse inspiriert. Das MZ ist ein Arbeitsfeld des Hauses kirchlicher Dienste, Hannover.

Die Stellenanzeige finden Sie hier.

Bahnhofmission Uelzen erhält Spende der SVO

Die Geschäftsführung der SVO-Gruppe hat im Rahmen ihrer Aktion „Spenden statt Schenken“ 3.000 Euro an die Bahnhofsmission in Uelzen übergeben. Seit acht Jahren verzichtet die SVO-Gruppe auf Weihnachtspräsente an ihre Geschäftskunden und spendet stattdessen das Geld für wohltätige Zwecke. Im Jahr 2017 überreicht SVO-Geschäftsführer Wolfgang Fragge jeweils 3.000 Euro an die Bahnhofsmission in Uelzen und in Celle.

„Wir schauen das ganze Jahr über, welche Einrichtungen wir mit unserer Aktion Spenden statt Schenken unterstützen wollen. Dabei sind wir auf die Bahnhofsmissionen aufmerksam geworden, da sie einen sehr wertvollen Beitrag für die Menschen in unserer Gesellschaft leisten. Besonders wertvoll ist auch die Arbeit der Ehrenamtlichen, die sich bei der Bahnhofsmission engagieren“, sagt Wolfgang Fragge.

Die Mitarbeiter der Bahnhofsmission in Uelzen unterstützen und helfen Reisenden bei der Orientierung am Bahnhof und den Fahrplänen, bieten Verpflegung an, wenn der Zug einmal Verspätung hat oder kümmern sich um Obdachlose bei der Durchreise. Ein ganz wesentlicher Teil ihrer Arbeit besteht auch darin, Kindern und Menschen mit einem Handicap bei ihrer Bahnfahrt zu begleiten.

Neben zwei festangestellten Mitarbeitern gibt es zehn Ehrenamtliche, die ihre Zeit zur Verfügung stellen und Bedürftige unterstützen. Die Räume der Bahnhofsmission in Uelzen befinden sich neben dem Hunderwasserbahnhof in einem separaten Gebäude am Bahnsteig 301.

Wer sich ehrenamtlich bei der Bahnhofsmission engagieren möchte, der meldet sich bei Wolfgang Scholz, Leiter der Bahnhofsmission Uelzen, unter der Telefonnummer 0581 97358853 oder per E-Mail ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ). Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr.


Glühweinausschank für Gomel
Alljährliche Adventsaktion in Wieren

Wieren. An jedem der vier Adventssonnabende wurde in Wieren unter großer Beteiligung der Bevölkerung eine Kerze mehr zum Erleuchten gebracht. Ein buntes Programm an musikalischen Beiträgen, an besinnlichen oder lustigen Geschichten lockte immer wieder an jedem Sonnabend mehr als hundert Besucher an.

Seit 13 Jahren ist auch ein Helferteam um Brigitte Besenthal mit einem Punschstand unter dem Wierener Adventskranz dabei. Unentgeltlich werden Glühwein, Kinderpunsch und Schmalzbrote angeboten, eine jeweilige Spende ist dabei mehr als nur erwünscht. Aus gutem Grund, denn jeder Geldbetrag geht uneigennützig an die Gomelhilfe des Kirchenkreises. Mehr noch, die eingenommenen Gelder sind jedes Jahr für ein besonders von der Strahlenkrankheit betroffenes Kind vorgesehen.

Zu Beginn der Aktion verlas Brigitte Besenthal einen Brief der alleinerziehenden Mutter Galina, die von ihrem einst lebenslustigen und frohen Sohn Jurij schrieb, der gerne Fußball und Basketball spielte, dann aber vor knapp vier Jahren an Leukämie erkrankte. Die Krankheit schien besiegt zu sein, als mit einem Rückfall nunmehr eine teure Transplantation und Weiterbehandlung ansteht.

Eine finanzielle Unterstützung macht den vorgesehenen Eingriff wahrscheinlicher. Das Auszählen der eingegangenen Spenden brachte einen Betrag von etwas mehr als 2.400 Euro, den ein Wierener Bürger nach vorheriger Ankündigung auf einen vollen Betrag von 2.500 Euro aufstockte.

Brigitte Besenthal bedankt sich bei allen spendenfreudigen Bürgern für die Unterstützung und wird den Spendenbetrag persönlich an Jurijs Mutter übergeben. Der Gomel-Ausschuss des Kirchenkreises wird im Sommer von Ende Juni bis Ende Juli 2018 für vier Wochen wieder erkrankte Kinder aus Gomel im Rahmen einer Ferienaktion betreuen. (Text: Ulrich Bleuel, Foto: Dieter Schoop)

Nachruf
Pastor Paul-Gerhardt Heringslack verstorben

Am 19. Dezember 2017 ist knapp drei Monate vor Vollendung seines 80. Lebensjahres Pastor Paul-Gerhardt Heringslack verstorben. Vielen Menschen im Kirchenkreis Uelzen war er als Seelsorger an der Uelzener St.-Marien-Kirche bekannt, wo er von 1978 bis 1988 wirkte.

Bis zum Ende seiner aktiven Berufszeit war er anschließend als Pastor an der Johanneskirche in Tostedt tätig und hat die letzten Jahre in seinem Herkunft- und Heimatsort Hittfeld gelebt.

Paul-Gerhardt Heringslack war dem Vernehmen nach immer ein engagierter und streitbarer Theologe. Seine besondere Liebe galt - auch in seinem Ruhestand - der Musik. Gern hatte er bis zuletzt bei Gottesdiensten die Orgel gespielt und in Konzerten musiziert.

Menschen, die ihn kannten, werden sein Andenken in Ehren halten. Wir wissen ihn in Gottes Hand geborgen und erbitten Gottes Geleit und Trost für seine Familie.


Susanne Schulz zur Pastorin ordiniert

Nettelkamp/Kr. Uelzen. „Sei getrost und unverzagt!“ Dieser Bibelvers soll Susanne Schulz bei ihrem Einstieg in den Pfarrdienst begleiten. Am Sonntag, 28. Januar, wurde die junge Pastorin von Landessuperintendent Dieter Rathing in Nettelkamp im Kirchenkreis Uelzen ordiniert. Der feierliche Gottesdienst in der St.-Martin-Kirche wurde gestaltet von Uelzens Propst Jörg Hagen und Pastor Christoph Siedersleben, der in der Kirchengemeinde Nettelkamp die Vakanzvertretung übernommen hatte.

Die Predigt hielt Landessuperintendent Rathing über den Spruch, den sich Susanne Schulz ausgesucht hat: Sei getrost und unverzagt. Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht, denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst. (Josua 1,9)

Dieser Vers aus dem Buch Josua sei die Antwort auf viele Fragen, die sich im Amt der Seelsorge und der Verkündigung stellen können: Verstehen wir Gottes Wort richtig? Wie können wir verständlich von unserem Glauben reden? Woher bekommen wir Zuspruch?

„Wir Menschen sind und bleiben des Segens bedürftig und können uns diese Zusage Gottes immer wieder holen, uns ihrer gewiss sein“, betonte Rathing in seiner Ansprache, bevor er Pastorin Schulz zusammen mit den von ihr ausgewählten Helfern eben diesen Segen zusprach und ihr stärkend die Hände auflegte.

Musikalisch unterstützt wurden das Gottesdienst-Team vom Kirchenchor Nettelkamp sowie vom Posaunenchor, die Susanne Schulz herzlich in der Gemeinde willkommen hießen.

Nach der Ordination rundete die neue Pastorin den Gottesdienst mit Fürbittengebet und Segen ab, bevor es zum Empfang ins benachbarte Gemeindehaus ging. (Hanns-Martin Fischer / Meret Köhne)

Nachricht auf der Internetseite der Landeskirche Hannovers


Studiensemester für Kirchenkreisjugendwart

Vom 22. Februar bis zum 8. August geht Rüdiger Sawatzki, Kirchenkreisjugendwart und Diakon im Kirchenkreisjugenddienst Uelzen, wieder studieren – und zwar an der Hochschule Hannover, um sich dort in der Fakultät V mit Themen der Religionspädagogik und der sozialen Arbeit zu beschäftigen.

Die übrigen Mitarbeitenden des Kirchenkreisjugenddienstes bleiben aber weiterhin unter den bekannten Kontaktdaden erreichbar (Veerßer Straße 23, 29525 Uelzen, Tel.: 0581-97369907 / 97359527, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Homepage: www.evjuuelzen.de).

Armut in Uelzen
„Stadtgespräch“ geht in die nächste Runde

Seit zwei Jahren schon lädt die Kirchengemeinde St. Marien Uelzen gemeinsam mit der Diakonie und der Ev. Familien-Bildungsstätte vier mal jährlich zu einem Themen- und Diskussionsabend ins Café SAMOCCA (Fußgängerzone, im Alten Rathaus) ein.

„Stadtgespräch“ – der Titel der Veranstaltungsreihe ist Programm: Nach einer kurzen Einführung ins Thema durch Experten oder nach einer Podiumsdiskussion sind die Besucher/innen gefragt. An den Tischen des Cafés können dann alle mitreden, Fragen stellen und Meinungen äußern.

Das erste „Stadtgespräch“ 2018 findet am 20. Februar 19:30 Uhr statt. „Armut tut weh – Interviews und Tischgespräche über Armut in Uelzen“ ist dann das Thema.

Und zum Vormerken schon der Folge-Termin: 29. Mai, wie immer von 18 Danksschreiben Jan 2018s 19:30 Uhr im Café SAMOCCA.


„Wir werden eine Familie“
Lebensberatung bietet Kurs für werdende Eltern an

„Am Anfang des Abenteuers Familie stehen viele Fragen, Überlegungen und Wünsche: Wir möchten Sie einladen mit uns an sechs Abenden ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen, Informationen weiterzugeben.“

So lädt die Ev. Ehe-, Lebens- und Familienberatung Uelzen – seit Jahresbeginn unter dem Dach von „Lebensraum Diakonie e. V.“ – zu einem Kurs für werdende Eltern ein, der vom 21. Februar bis zum 21. März, jew. mittwochs von 17 bis 19 Uhr im „Haus der Diakonie“, Hasenberg 2, in Uelzen stattfindet. Die Abende stehen unter den Themen „Schwangerschaft“, „Eltern werden – Eltern sein“. Geleitet werden die Kursabende von Heike Kwaschnowitz (Dipl. Sozialarbeiterin/ -pädagogin, Psychologische Beraterin) und Stefanie Kulinna (Dipl. Sozialpädagogin, Schwangerenberatung). – Es wird um Anmeldung und eine Kostenbeteiligung gebeten (Tel. 0581 971895-11, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ). (Heike Kwaschnowitz)


„Autoren mit Herz“
Gemeinsam für die Stiftung Herz und Seele

Josepha Franziska Konsek, Olaf Baalhorn und Ulrich W. Gaertner sind einige der „Autoren mit Herz“, denen es ein Anliegen ist, die seelsorgliche Arbeit im Herz- und Gefäßzentrum (HGZ) Bad Bevensen zu fördern und dauerhaft zu erhalten. In regelmäßigen Abständen tragen sie zur Unterhaltung von Patienten, Kurgästen und Interessierten bei. Diese können zwischen musikalischen Lesungen, Bildervorträgen über Reisen, märchenhaften Kurz- und Kriminalgeschichten wählen. Lyrik, Sinnliches und Biografische Romane gehören ebenfalls zu ihrem Repertoire. Vom Verkaufserlös ihrer Bücher überlassen sie einen Teil der Stiftung Herz und Seele.

Wenn am Sonntag, 4. März, von 10 bis 17 Uhr das HGZ seine Pforten für das zweimal im Jahr stattfindende „Forum HGZ“ öffnet, ist neben vielen Angeboten nicht nur die Stiftung Herz und Seele mit dem Herz-Café, mit Tombola, Büchertisch und Glücksrad dabei, sondern auch die „Autoren mit Herz“. An ihrem Tisch kann man sich über ihre Tätigkeit informieren und Leseproben erhalten. Bitte unterstützen Sie das Engagement „Autoren mit Herz“ durch Ihr Kommen. Der Eintritt ist frei, Parkraum steht zur Verfügung. Die Autoren freuen sich auf Sie. (J.F.K. 25.01.18)

„Siri, Google, Alexa & Co und der liebe Gott“
Medienpreis für Kirchenfunk-Redakteur Tobias Glawion

Am 5. Dezember ist in Hannover der Niedersächsische Medienpreis 2017 für Privatsender in Funk und Fernsehen verliehen worden. In der Sparte Hörfunk ging der erste Preis in der Kategorie Information an Tobias Glawion vom Evangelischen Kirchenfunk Niedersachsen (ekn). Er gewann mit dem Beitrag „Siri, Google, Alexa & Co und der liebe Gott“, in dem es um das Verhältnis neuer Kommunikationstechniken und der Religion geht.

Der Siegerbeitrag

Schon längst ist künstliche Intelligenz dank Smartphone, iPhone oder auch sprechendem Amazon-Lautsprecher bei uns im Alltag angekommen. Wie hält es die Intelligenz aus der Cloud aber mit Dingen, die mit Bits und Bytes nur schwer zu fassen sind, wie z. B. dem Glauben? – Tobias Glawion aus der Antenne-Kirchenredaktion hat das im Selbsttest mal versucht rauszufinden. Sein Beitrag wurde auf Radio 21 gesendet:

Weitere Informationen zur Verleihung des Niedersächsischen Medienpreises 2017 (Link).


„passion-e“
Andachten aus dem Predigerseminar Loccum

Bereits in der Adventszeit 2017 konnten Sie kleine Andachten von Vikarinnen und Vikaren aus dem Predigerseminar Loccum (Kurs 6) hören, wenn Sie die Internetseite „advent-e.de“ besucht haben.

In der kommenden Passionszeit kommen die Vikarinnen und Vikare des nächsten Kurses zu Wort: Vom ersten Sonntag in der Passionszeit („Invocavit“, 18. Februar) bis Ostern (2. April) erscheinen auf der neuen Internetpräsenz „passion-e.de“ weitere Audio-Andachten (mittwochs und sonntags).

Bereits jetzt können Sie die Andachten über einen Newsletter abonnieren und verpassen so keine Folge: passion-e.


www.reformationsfeiertag.info
Kirche wirbt mit neuem Internetauftritt für Reformations-Feiertag

Mit einer neuen Internetpräsenz nehmen die evangelischen Kirchen in Niedersachsen Stellung zu der Debatte um den Reformationstag als neuen gesetzlichen Feiertag in Niedersachsen. Unter „www.reformationsfeiertag.info“ geben seit Ende Januar u. a. prominente Persönlichkeiten kurze Statements zur aktuellen Diskussion um den neuen Feiertag ab, unter ihnen die Direktorin des Niedersächsischen Landesmuseums in Hannover, Katja Lembke, und der Vorsitzende des Landvolks Hannover, Volker Hahn.

Landesbischof Ralf Meister, zugleich Vorsitzender des Rates der Konföderation der Evangellischen Kircehn in Niedersachsen, schreibt dazu, die „übervollen Gottesdienste“ in allen Landeskirchen am Reformationstag 2017 hätten gezeigt, dass der Tag breit in der Gesellschaft verankert sei: „Selten zuvor hat ein Festtag religionsübergreifend, ökumenisch und weltoffen so viele Menschen in unserem Land, ja international, mit in das Nachdenken über Herkunft und Zukunft unserer Gesellschaft gezogen.“

Der 31. Oktober stehe für Freiheit, Lernen, Kultur, Bildung und Wandel, aber auch für eine kritische Auseinandersetzung mit theologischen Irrtümern der Reformatoren. Dazu zählen vor allem die judenfeindlichen Aussagen Martin Luthers in einer seiner späteren Schriften.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) favorisiert den Reformationstag, der bereits in Mecklenburg-Vorpommern gesetzlicher Feiertag ist. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) und Bremens Regierungschef Carsten Sieling (SPD) haben ebenfalls für den gesetzlichen Feiertag plädiert.

In Niedersachsen hatten allerdings die katholische Kirche und der Landesverband der jüdischen Gemeinden deutliche Kritik geäußert. Die Grünen werben für einen weltlichen Feiertag, Wirtschaftsverbände lehnen einen weiteren Feiertag als zu kostspielig ab. (Quelle: epd-Nachrichten | Landesdienst Niedersachsen-Bremen)

Was macht eigentlich ... Natalie Gust

Am 1. Advent, 3. Dezember 2017, ist die frühere Suhlendorfer Diakonin Natalie Gust an ihrer neuen Wirkungsstätte, der Pauluskirche in Gifhorn, im Rahmen eines Familiengottesdienstes eingeführt worden.

Bereits im April 2017 hatte die 35-Jährige Religions- und Sozialpädagogin ihren Dienst in der Kinder- und Jugendarbeit der Gifhorner Kirchengemeinden aufgenommen. – Gebürtig aus dem Kirchenkreis Uelzen hatte sie ihr Studium in Berlin absolviert, bevor sie im Frühjahr 2014 als Diakonin nach Suhlendorf gekommen war.

Herausgeber
Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen, Pastorenstr. 4, 29525 Uelzen, Tel.: (0581) 5116

Redaktion
Hanns-Martin Fischer ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
Matthias Kuna-Hallwaß ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )


Der nächste Rundbrief erscheint Anfang März 2018. – Wenn Sie Termine oder Infos beisteuern möchten, melden Sie sich per E-Mail bitte bis zum 23.02.2018.


Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Schicken Sie uns Ihren Beitrag für den nächsten Rundbrief (Veröffentlichung / Kürzung unter Vorbehalt).

Weiterempfehlung des Rundbriefes
Leiten Sie unseren Rundbrief mit Ihrer Empfehlung an Freunde und Bekannte weiter.

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Haben Sie diesen Rundbrief nicht direkt vom Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen erhalten (z.B. durch Weiterleitung von einer Ihnen bekannten Person), möchten ihn aber in Zukunft direkt und regelmäßig beziehen, dann schicken Sie uns eine E-Mail mit der Betreffzeile "Anmeldung Rundbrief". 

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Wenn Sie den Rundbrief des Ev.-luth. Kirchenkreises Uelzen nicht mehr erhalten möchten, schicken Sie uns eine E-Mail mit der Betreffzeile "Abbestellung Rundbrief".

Alle Informationen ohne Gewähr

 

 

 

Jahreslosung 2018

Gott spricht:
Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
Offenbarung 21,6

Tageslosung

Freitag, 16. November 2018
Es ist kein Fels, wie unser Gott ist.
Jesus spricht: Wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute.


Copyright 2018 Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen. Alle Rechte vorbehalten.