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Rundbrief Februar 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

das Jahr 2019 ist als Jahr der „Zeit für Freiräume“ von der Hannoverschen Landeskirche ausgerufen worden. Der Landesbischof Ralf Meister und der Regionalbischof unseres Sprengels Lüneburg (siehe Interview mit ihm dazu in diesem Rundbrief) wollen mit dieser „Zeit für Freiräume - um des Menschen willen“ eine Diskussion anstoßen und einen Impuls in die Gesellschaft senden.

„Zeit für Freiräume“ meint nicht den Freiraum, sich noch eine halbe Stunde länger vor dem Fernseher berieseln zu lassen. Es geht um den Freiraum, sich neue Gedanken zu machen, Routinen zu durchbrechen und sich aufs Wesentliche zu besinnen.

Vielleicht lassen Sie sich, liebe Leserin, lieber Leser, auch darauf ein. Versuchen Sie es doch einmal mit einer „Not-to-do-Liste“. Oder Sie lassen sich von der Smartphone-App XRCS Freiräume schenken – dreimal am Tag. Jeweils eine Minute lang. Wie das geht – das erfahren Sie ganz am Ende dieses Rundbriefes.

Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Zeit im Februar,
Ihre Rundbrief-Redaktion

Rückblick:
Das erste Uelzener Weihnachtsessen

„Feines von der Freilandgans und Rehkeule an Rotkohlsalat – Steckrübensuppe mit Gänseklein – Gans auf Apfelrotkohl mit Petersilienkartoffeln – Bratapfel mit Zimtparfait“ – mit diesem erlesenen Menü wurden die Gäste des ersten Uelzener Weihnachtsessen am 23.12.2018 im Martin-Luther-Haus verwöhnt.

Profi-Koch Jens Dannenfeld aus Uelzen, sein Mitarbeiter Thomas Lau, Ehrenamtliche und Hauptamtliche des Lebensraum Diakonie e. V. und des Ev.-luth. Kirchenkreises Uelzen haben diesen Abend vorbereitet und rund 100 Menschen sind der Einladung gefolgt. Zwischen den Gängen sorgten Johanna Groffmann, Paul Schlegel und Joshua Schmidt für stimmungsvolle Musik zum Lauschen und Mitsingen. Natürlich durfte zum Schluss „Oh du fröhliche“ nicht fehlen, und Propst Hagen verabschiedete die Gäste mit dem Segen in die Weihnachtstage.

Während die Presse titelte „Ein Mahl für die Einsamen“, hat die Gäste nicht nur die persönliche Einsamkeit zu dem Essen gezogen. Unter den Gästen waren alte und junge Menschen, Menschen mit und ohne Wohnung, einsame Menschen und Paare, Menschen mit und ohne Einkommen und Menschen, die auf ein beschwertes Jahr 2018 zurückblicken mussten. Sie alle teilten den Wunsch einen friedvollen, weihnachtlichen Abend in geselliger Runde zu verbringen, und wer zu Beginn noch Tränen in den Augen hatte, dem kam im Laufe des Abends doch noch ein Lächeln über die Lippen.

Das Vorbereitungsteam bedankt sich bei Bauer Schwutke, bei Elbers Hof, dem Hof Harwege, dem Obsthof Barum, der Bohlsener Mühle, Edeka Wolff und Rewe, den Kirchengemeinden der Region Mitte sowie bei allen Privatpersonen, die den Abend durch ihre Spenden erst möglich gemacht haben. (Tanja Klomfass)


Ein starkes Team für Menschen in Not
Jahresrückblick der Diakonie Katastrophenhilfe

Den Start ins neue Jahr nutzt die Diakonie Katastrophenhilfe für einen Blick auf das vergangene Jahr 2018: Durch Krisen, Kriege und Naturkatastrophen gerieten Millionen Menschen weltweit in große Not. In ihrem Jahresrückblich (Link) berichtet die Hilfsorganisation über ihre wichtigsten Hilfsprojekte und Ereignisse. 

„Zwar können wir Katastrophen nicht verhindern, doch all die großen und kleinen Erfolge unserer Hilfe lassen uns auch hoffnungsvoll ins neue Jahr blicken“, heißt es im Dankschreiben der Hilfsorganisation. Gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen und vor allem den vielen Spenderinnen und Spendern möchte sie auch im neuen Jahr ein starkes Team für Menschen in Not sein.


2019: „Zeit für Freiräume“:
Landeskirche hinterfragt Gewohntes

Routinen durchbrechen, aufs Wesentliche besinnen: Die Hannoversche Landeskirche hat das Themenjahr „Zeit für Freiräume“ begonnen. Mitarbeiter sollen auch kritisch auf ihre Arbeit schauen.

Anfang Januar strahlte der NDR in der Sendung „Niedersachsen 18.00“ einen Beitrag aus, in dem u. a. Landesbischof Ralf Meister dazu befragt wurde.

Link: Niedersachsen 18.00 (


Jahr der Besinnung, des Zögerns und der Experimente

Auch der Bischofsrat der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers hat sich in einem Brief an die rund 10.000 Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher in den insgesamt 1.248 Gemeinden der Landeskirche zu dem Themenjahr „Zeit für Freiräume“ geäußert.

Einer der Initiatoren ist der Lüneburger Landessuperintendent Dieter Rathing. Der Regionalbischof erklärt, was es mit der Initiative des Bischofsrates auf sich hat.

Freiräume, das klingt nach einem Wunschtraum von Gefangenen…
Rathing: Ja, als „Gefangene“ in eingespielten Abläufen und Routinen erleben wir uns oft. Das höre ich nicht nur in der Kirche. Vieles in der Arbeit und im Privaten scheint so unabänderlich festgezurrt. Wir kommen immer zu wenig zu dem, wofür wir eigentlich mal angetreten sind.

Und Zeit? Das ist – gefühlt – ein knappes Gut geworden. Haben Sie eine Erklärung dafür?
Rathing: Immer schneller, immer mehr, das scheint ein Gesetz unserer Zeit zu sein. Viele Menschen erleben wachsende Anforderungen im Beruf, aber auch im Privatleben. Wirtschaftlicher Druck und eine allgegenwärtige Beschleunigung sind für den Einzelnen und für die Gemeinschaft eine Gefahr. Was treibt uns eigentlich an, wenn wir uns immer mehr als Getriebene erleben?


Kanon zur Jahreslosung 2019

Während des Neujahrsgottesdienstes am 1. Januar 2019 erklang in der Dresdner Frauenkirche ein Kanon zur aktuellen Jahreslosung „Suche Frieden und jage ihm nach!“ (Psalm 34,15). Er stammt aus der Feder des Frauenkirchen-Kantors Matthias Grünert. Auf die Anfrage, ob er die Noten zur Verfügung stellen könne, antwortete er sogleich und gab freundlicherweise auch das Recht zur Veröffentlichung des Kanons frei: „Schön, dass Sie ihn in Ihrem Kirchenkreis Uelzen verbreiten möchten – sehr gerne können Sie das tun: Er soll als Ohrwurm ins Herz finden und die Worte der Jahreslosung klingender Weise durch das Jahr tragen.“

Wenn Sie den Kanon anhören möchten, klicken Sie auf den -Knopf in der nebenstehenden Abspielkonsole.


„Tanne ade“ 2019 mit hohem Spendenaufkommen

Wie auch in vielen Jahren zuvor fand im Januar dieses Jahres das Projekt „Tanne ade“ statt, ein Projekt, das von der Evangelischen Jugend und den Kirchengemeinden im Kirchenkreis Uelzen getragen wird. Dabei werden ausgediente Tannenbäume gegen ein Spende gesammelt, abgefahren und auf einem Sammelplatz deponiert, wo sie zu den regulären Abfuhrterminen des Landkreises abgeholt werden.

Die Spendengelder werden in den teilnehmenden Kirchengemeinden zur Förderung der Jugendarbeit verwendet und sollen Freizeiten, Seminare und die Schnittstellenarbeit zwischen Jugendarbeit und Konfirmandenarbeit fördern.

In diesem Jahr hat es sich wieder einmal gelohnt: Insgesamt wurden in den Gemeinden Gerdau, Suderburg und Nettelkamp von 53 fleißigen Mitarbeitenden 287 Tannenbäume eingesammelt, wofür in Gerdau 187 Euro, in Suderburg 1.143,82 Euro und in Nettelkamp 901,50 Euro gespendet wurden (insgesamt 2.232,32 Euro).

„Eine tolle Aktion!“, sagt Rüdiger Sawatzki vom Kirchenkreisjugenddienst und bedankt sich bei allen bereitwilligen Spendern. – Wer sich im nächsten Jahr an dieser Aktion beteiligen möchte, kann bei ihm weitere Informationen bekommen (Kirchenkreisjugendienst, Veerßer Straße 23, 29525 Uelzen, Tel.: 0581-973 69 907, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).


Programmheft der Evangelischen Jugend Uelzen 2019

Das neue Programmheft der Evangelischen Jugend Uelzen ist da! Wie jedes Jahr, erscheint am Anfang des Jahres das neue Programmheft mit vielen Angeboten, Aktionen und Freizeiten für Kinder und Jugendliche.

Neben tollen Sommerfreizeiten nach St. Peter Böhl, Italien, Schweden und Wangerooge, zum Kirchentag in Dortmund und der JuLeiCa-Schulung werden wieder verschiedene Jugendgruppen und „Spot-ons“ angeboten. Egal ob Kinderbibeltage, Kinderferienkirche, Arbeitsseminare oder die Vollversammlung der Evangelischen Jugend im März – hier ist für jeden was dabei.

Das komplette Programmheft steht online und als fertig gedrucktes Heft zur Verfügung. – Es wurde in diesem Jahr an rund 850 Kinder und Jugendliche verschickt. Außerdem liegt es in vielen Gemeinden und Geschäften zum Mitnehmen bereit.

Alle weiteren Informationen zum Jahresprogramm sind im Internet unter www.evjuuelzen.de zu finden.– Die Evangelische Jugend Uelzen freut sich auf jeden, der in diesem Jahr mit ihnen unterwegs ist.


Hochzeitsmesse

Zum ersten Mal hat im Kurhaus in Bad Bevensen am 6. Januar 2019 eine Hochzeitsmesse stattgefunden. Neben den gewerblichen Ständen, die u. a. Eheringe, Kleidung und Fotografie für den großen Festtag eines Paares präsentierten, waren auch das Standesamt und die evangelische Kirche vertreten.

Die Pastoren der Gesamtkirchengemeinde Bevensen-Medingen informierten Paare des Kirchenkreises, aber auch Paare, die aus dem Wendland, Lüneburg und Bleckede angereist waren, über die kirchliche Trauung und alles, was dazu gehört. Neben Informationen zum Ablauf einer Trauung und darüber, was zur Anmeldung einer Trauung beim Kirchenbüro benötigt wird, bewarben die beiden Pastoren die Webseite „www.trauspruch.de", auf der die Paare durch das Beantworten einiger Fragen eine auf sie abgestimmte Auswahl von Trausprüchen erhalten.

Und nicht nur um den besonderen Tag der Trauung drehte sich der Stand der evangelischen Kirche. So konnten die Paare im Verborgenen Thesen auswählen, die für sie zu einer gelingenden Ehe gehören, um sie anschließend miteinander zu vergleichen und über die unterschiedlichen und gemeinsamen Vorstellungen einer Ehe ins Gespräch zu kommen. Viele Paare ließen sich gerne auf dieses kleine Spiel ein und nahmen die Karten mit, um sie nach der Rückkehr von der Messe bei einem Glas Wein auf der Couch miteinander anzuschauen.

Und wer an dieser Form des Austauschs besonderen Gefallen gefunden hatte, für den war vielleicht auch das weitergehende Angebot der Gesamtkirchengemeinde Bevensen-Medingen von Interesse, für das am Kirchenstand geworben wurde: Gemütliche Abende, bei denen Paare bei einem Glas Wein oder Saft über ihre Beziehung ins Gespräch kommen können, Anregungen für die Beziehungsführung erhalten und sich darüber austauschen können.

Weitere Informationen hierzu demnächst auf „www.kirche-uelzen.de/bevensen-medingen“ oder über das Kirchenbüro Bevensen-Medingen. (Johannes Luck)


Zu singen wie in Afrika

Über 75 Sängerinnen und Sänger aus den Landkreis Uelzen kamen am letzten Januar-Wochenende zusammen, um sich von afrikanischer Musik bewegen zu lassen. Das Vorbereitungsteam aus den verschiedenen Gospelchören hatte Max Ole Tamm eingeladen, um mit ihm afrikanische Gospel einzustudieren.

Der christliche Glaube stößt in Afrika auf eine besondere Begabung beim Rhythmus, bei der Musikalität und im Tanz. Davon infiziert übte Max Ole Tamm von Freitag bis Sonntag neue Stücke mit den Sängerinnen und Sängern. Präsentiert wurde das neue Können bei einem Gospelgottesdienst am Sonntag, 27. Januar, in Oldenstadt: Die Kirche bebte.

Gesammelt wurde während des Gottesdienstes für ein Projekt in Marokko, das sich um Flüchtlinge kümmert, die die Sahara überlebt haben und nun doch zurückkehren müssen. Pastor Frank-Peter Schulz wird diese Spenden persönlich im Sommer nach Marokko bringen.(Christiane Friedrich)


10 Jahre „Treffpunkt Buch“
Suderburger Bücherei feiert Jubiläum

Am Sonntag, 10. Februar, um 9:30 Uhr lädt das Team von „Treffpunkt Buch“ alle Freunde, Förderer und Leser herzlich zum 10-jährigen Jubiläum der Bücherei ein. Die Feier beginnt um 9:30 Uhr mit einem „Literarischen Gottesdienst“ im Suderburger Pfarrhaus. Anschließend, ab ca. 10:30 Uhr, wird es einen Empfang in den Räumen von „Treffpunkt Buch" (An der Kirche 3) geben.

Die kleine, aber feine Evangelische Öffentliche Bücherei im Gemeindehaus der St.-Remigius-Kirchengemeinde Suderburg wurde im Februar des Jahres 2009 von Elvira Müller eröffnet. Das Team von zurzeit sieben Ehrenamtlichen, inzwischen unter Leitung von Katrin Becker, freut sich, dass seitdem nicht nur zahlreiche Bücher ausgeliehen und gespendet wurden, sondern auch „Lesereisen“, Lesungen und Buchvorstellungen großen Zuspruch fanden.

Ein besonderes Highlight im Jahr 2018 war der „Literaturgottesdienst“ zum Roman „Altes Land“ von Dörte Hansen. Auch das monatliche „Kirchencafé“ nach dem Sonntagsgottesdienst wird gut angenommen. Der kürzlich renovierte und umgestaltete Büchereiraum hat jetzt eine hübsche, separate Kinderecke. Und das Lesecafé bietet Raum für einen gemütlichen Klönschnack bei Kaffee oder Tee. Dienstags von 15 bis 17:30 Uhr und donnerstags von 16 bis 18 Uhr (neu) ist die Bücherei geöffnet.

Weitere Informationen über die Bücherei, Veranstaltungen, Neuerwerbungen usw. finden sich unter der Internetadresse treffpunkt-buch-suderburg.wir-e.de. (Katrin Becker, Team Treffpunkt Buch)


Wir werden eine Familie
Ev. Ehe-, Lebens- und Familienberatung startet Kurs für werdende Eltern

Am Anfang des Abenteuers Familie stehen viele Fragen, Überlegungen und Wünsche: Wir möchten Sie einladen mit uns an sechs Abenden ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen, Informationen weiterzugeben.

Vom 18.03. bis zum 15.04., jeweils montags von 16:30 Uhr bis 18:30 Uhr laden Heike Kwaschnowitz von der Ev. Ehe-, Lebens- und Familienberatung und Elena Behrens von der Schwangerenberatung des Lebensraums Diakonie e. V. werdende Eltern zu einem Kurs über die Themenbereiche „Schwangerschaft, Eltern werden – Eltern sein“ ein. Ort der Veranstaltung ist das „Haus der Diakonie“, Hasenberg 2, Uelzen. Weitere Informationen bekommen Sie bei der Ev. Ehe-, Lebens- und Familienberatung, Tel.: 0581 97189511, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Dort können Sie sich auch gleich zu dem Kurs anmelden.

Friedensarbeit an der Woltersburger Mühle
Theologin Dorit Lütgenau stellt sich vor

Mein Name ist Dorit Lütgenau und ich bin seit Dezember als neue Mitarbeiterin für Friedenspädagogik an der Woltersburger Mühle tätig. Vor meinem Umzug nach Uelzen habe ich in Marburg gewohnt und dort im Herbst mein Theologiestudium beendet. Nun freue ich mich darauf, Gruppen in der Mühle willkommen zu heißen und gemeinsam zum Thema Frieden zu arbeiten.

Die Landeskirche Hannover unterstützt die Woltersburger Mühle als Begegnungsort des Friedens. Dadurch ist es möglich, die friedenspädagogische Arbeit zu stärken und Projekte zu initiieren. Frieden ist ein großes Wort – durch kleine Schritte, die Menschen gemeinsam gehen, kann es vielleicht konkreter werden. Ich bin gespannt auf die vor mir liegende Zeit und freue mich auf Begegnungen und Austausch!

Auf dem Mühlengelände befinden sich thematische Wege: Der Weg der Gerechtigkeit und der Weg der Schöpfung, die mit verschiedenen künstlerischen Stationen die Auseinandersetzung mit Fragen nach Gemeinschaft, Teilhabe und Nachhaltigkeit anregen. Momentan entsteht ein Weg des Friedens, der mit Skulpturen professioneller KünstlerInnen dazu einlädt, sich über Fragen des Friedens Gedanken zu machen und ins Gespräch zu kommen. Die feierliche Eröffnung des Weges findet am 16. Juni 2019 um 15:00 Uhr statt. Herzliche Einladung hierzu bereits an dieser Stelle!

Als Begleitprogramm zu den Wegen können sich Gruppen unterschiedlicher Altersstufen kreativ mit den Themen Gerechtigkeit, Frieden und Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Es werden Führungen und Projektnachmittage angeboten. Vielleicht mögen Sie im Frühling z.B. mit Ihrer Konfigruppe oder Schulklasse vorbeikommen?

Eines meiner aktuellen Projekte heißt Friedensorchester. Die Idee ist, Menschen zusammenzubringen, die bereits ein Musikinstrument spielen und Menschen, die es gerne lernen möchten. Es gibt bereits einige Instrumente hier, die darauf warten gespielt zu werden. Die Freude am gemeinsamen Musizieren soll im Vordergrund stehen! Interessiert? – Nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf: Dorit Lütgenau, Tel.: 0581 97157015, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Mit Gottes Gnade nach Bremerhaven
Pastorin Anneke Ihlenfeldt verlässt Kirchweyhe-Westerweyhe

Am 1. März tritt Pastorin Anneke Ihlenfeldt ihren Dienst in der Ev. luth. Michaelis- und Pauluskirchengemeinde in Bremerhaven an. Nach drei Jahren verlässt sie damit die Georgskirchengemeinde Kirchweyhe-Westerweyhe, wo sie nach ihrem Vikariat seit Februar 2016 ihre erste Pfarrstelle innehatte.

Viele wichtige Erfahrungen konnte sie in dieser Zeit sammeln, die sie alle dankbar mitnimmt, wie sie sagt: „Die Erfahrung, dass sowas wie ein Kirchenasyl gemeinsam in der Region zu schaffen ist. Die Freude in der Sommerkirche. Manche Tränen an Gräbern oder Krankenbetten. Diskussionen im Kirchenvorstand und mit den Kolleg*innen. All die vielen, vielen Begegnungen, die mein Leben und Arbeiten in KiWest schön gemacht haben.“

Die neue Kirchengemeinde sei ganz anders als „KiWest“, wie sie die Georgskirchengemeinde liebevoll nennt. Die Michaelis-Paulus-Gemeinde in Bremerhaven-Lehe liege „in einem Stadtteil, in dem es mehr Nicht-Christ*innen gibt als Christ*innen. In die Schule bringen nicht alle Kinder ein Pausenbrot mit ...“ – Kirche funktioniere dort anders als hier, vermutet Anneke Ihlenfeldt. Sie werde viel Neues erfahren und lernen. In ihrer neuen Pfarrstelle wird sie u. a. für die Konfirmandenarbeit zuständig sein – und für ein „Kolumbarium“, einen Friedhof mit Urnenfächern oberhalb der Erde, also eine alternative Bestattungsform.

Am Sonntag, 24. Februar, um 15 Uhr wird Anneke Ihlenfeldt in der Georgskirche in Kirchweyhe feierlich verabschiedet. – Die „Gnade Gottes“ begleite sie seit ihrer Kindheit, erzählt die Pastiorin. Ihr Name, die Verkleinerungsform von „Anna“, stamme nämlich von „Jo'channan“ (hebr.: „Gott ist gnädig“). Und um die Erfahrung der großen Gnade Gottes, die sie nach Bremerhaven mitnehme, wird es auch in ihrem Abschiedsgottedienst gehen.

Lebensraum Diakonie e. V.
Veranstaltungen im Februar

15. Februar, 16:30 – 18:30 Uhr, Haus der Diakonie, Hasenberg 2, Uelzen: Frauen in Aktion – Offene Gruppe zur gemeinsamen Freizeitgestaltung (Ansprechpartnerin Heike Kwaschnowitz, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )

19. Februar, 18:00 Uhr, Samocca, Uelzen: „Stadtgespräch – Was Uelzen bewegt“ zum Thema „Alt, arm, abgehängt“ in Kooperation mit der Kirchengemeinde St. Marien Uelzen und der Ev. Familienbildungsstätte Uelzen

27. Februar, 10:00 Uhr, Mehrwertladen Uelzen, Bahnhofstraße 31a: „Übersehen – Wohnungslosigkeit im Blick“, Ausstellungseröffnung im Mehrwertladen Uelzen.


Seminar für neue Kirchenvorstände
Angebot der Ev. Erwachsenenbildung

Kirchenvorstand als Leitungsgremium – Was sagt die Gemeindeordnung? Ein Grundlagenseminar für neue Kirchenvorstände verspricht Antworten auf diese und andere Frgen. Es gibt Infos zu Aufgabenstellungen und Kompetenzen des Kirchenvorstands, zum Miteinander und Gegenüber von Pfarramt und Kirchenvorstand und vielen weiteren Arbeitsbereichen.

Teil 1 dieses Seminars findet am Samstag, 23.02., von 10 bis 13 Uhr im Hanns-Lilje-Haus in Hannover statt (Link), Teil 2 am  Samstag, 30.03., von 10 bis 15 Uhr am gleichen Ort (Link).


Forum Gemeindebrief am 23. Februar

Für Redakteure, Fotografen und Gestalter von Gemeindebriefen bietet die Evangelische Medienarbeit der Landeskirche Hannovers auch in diesem Jahr wieder einen besonderen Fortbildungstag an. Ob Kameratechnik und Fotografie, Tipps zu Gestaltung, Themenfindung, Konzeption oder eine Schreibwerkstatt: Die Schulungen und Workshops bieten nicht nur Informationen und praktische Tipps, sondern auch die Möglichkeit zum intensiven Erfahrungsaustausch mit anderen Redaktionen.

Das Faltblatt zur Veranstaltung mit einer ausführlichen Beschreibung und allen angebotenen Workshops können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.

Hier können Sie sich bis zum 15. Februar direkt anmelden ...


„Das Rose-Konzept“
Lesung im „Treffpunkt Buch“ in Suderburg

Die nächste Lesung im Suderburger „Treffpunkt Buch“ am Dienstag, 26. Februar um 19 Uhr wird wieder eine Autorenlesung sein. Die Hösseringer Künstlerin und Pädagogin Marita Rose stellt ihr Buch „Das Rose-Konzept“ vor, indem es darum geht, wie man ein glückliches Leben führt. Der Eintritt zur Veranstaltung und die Ausleihe sind kostenlos. (Katrin Becker)


Kinder im KZ Bergen-Belsen
Fortbildung für außerschulische und schulische Multiplikator/inn/en

Im KZ Bergen-Belsen befanden sich unter den rund 120.000 inhaftierten Menschen aus nahezu ganz Europa auch etwa 3.500 Kinder unter 15 Jahren. Zeugnisse dieser Kinder und Dokumente, die über sie berichten, bilden den Kern pädagogischer Materialien, die schulformübergreifend oder in außerschulischen Zusammenhängen zusätzlich oder alternativ zum Besuch in der Gedenkstätte Bergen-Belsen genutzt werden können.

In der Fortbildung wird das Material vorgestellt, didaktische Fragestellungen und praktische Einsatzmöglichkeiten werden thematisiert. Im Programm enthalten sind außerdem ein Gang über das Außengelände der Gedenkstätte und der Besuch der Ausstellung.

Die Veranstaltung der Bildungsabteilung der Gedenkstätte Bergen-Belsen findet am Mittwoch, 27. Februar 2019, von 10 bis 16 Uhr statt und ist für die Teilnehmenden kostenfrei.

Ihre verbindliche Anmeldungen senden Sie bitte bitte bis Mittwoch, 20. Februar, an die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. und nennen dabei das Datum der Fortbildung, Ihren Namen, Ihre Anschrift und die Institution, für die Sie tätig sind und ggf. die Fächerkombination. (Nicola Schlichting)

Publik-Forum EXTRA:
Wie wir leben wollen. Träume und Visionen über den Tag hinaus

Können wir überhaupt leben, ohne uns über das Morgen Gedanken zu machen? Fordern nicht gerade die großen Fragen unserer Zeit – der Ausgleich zwischen Arm und Reich, die weltweiten Wanderungsbewegungen, die Klimafrage – nachhaltige Antworten?

Wie werden wir uns fortbewegen? Wie werden wir wohnen? Wie werden wir arbeiten? Und wie bestimmen wir die Würde und den Wert des Menschen, wenn die Digitalisierung immer weiter voranschreitet?

Visionen, Utopien, Lebensträume – in diesem EXTRA kommen Menschen mit ihren Entwürfen von der Welt von morgenzu Wort. Genährt werden sie alle von Bildern, die Hoffnung machen.

Publik-Forum EXTRA: Wie wir leben wollen. Träume und Visionen über den Tag hinaus
Verlag: Publik-Forum, 40 Seiten, ISBN: 978-3-88095-321-5, Preis: 8 Euro (Staffelpreise)

Das Smartphone als heilsamer Alltagsunterbrecher
XRCS-App soll die Zeit für Freiräume begleiten

Eine Meditaions-App, die die Kraft der christlichen Spiritualität einbezieht, ist XRCS. Zusammen mit einer Agentur entwickelte Rainer Koch, Referent für Missionarische Dienste der Ev.-luth. Landeskiche Hannovers, die App, die „Gottesbegegnungen im Alltag“ bietet. In zwei möglichen Einstellungen werden dem Nutzer Inspirationen und spirituelle Übungen vorgeschlagen.

Die App XRCS - engl. Exercise, die Übung - soll die Aktion „Zeit für Freiräume – um des Menschen willen“ begleiten.

In einem Interview erzählt Ideengeber und Mitentwickler Rainer Koch, was die App kann – und warum sie ein guter Begleiter für die Zeit für Freiräume ist.

Sie können die App für iPhones im App Store bzw. für Android-Smartphones bei GooglePlay herunterladen/installieren.

Herausgeber
Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen, Pastorenstr. 4, 29525 Uelzen, Tel.: (0581) 5116

Redaktion
Hanns-Martin Fischer ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
Matthias Kuna-Hallwaß ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )


Der nächste Rundbrief erscheint Anfang März 2019. – Wenn Sie Termine oder Infos beisteuern möchten, melden Sie sich per E-Mail bitte bis zum 18.02.2019.


Nachrichten an die Redaktion

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Schicken Sie uns Ihren Beitrag für den nächsten Rundbrief (Veröffentlichung / Kürzung unter Vorbehalt).

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Weiterempfehlung des Rundbriefes

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Link per E-Mail versenden


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Jahreslosung 2019

Suche Frieden und jage ihm nach!
Psalm 34,15

Tageslosung

Sonntag, 16. Juni 2019
Trinitatis (Dreieinigkeit)
Das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott den HERRN, dass ich verkündige all dein Tun.
Ihr seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk zum Eigentum, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat aus der Finsternis in sein wunderbares Licht.



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