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Rundbrief Februar 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

das Jahr 2019 liegt nun schon seit einem Monat hinter uns. In der Landeskirche Hannovers stand es unter dem Motto „Zeit für Freiräume“. – Was ist davon geblieben? Können die gewonnenen Einsichten und aufgeworfenen Fragen nicht auch in diesem Jahr bedeutsam sein?

Landesbischof Ralf Meister schreibt dazu:
„Es sind die vielen kleinen Dinge, die mir begegnet sind im vergangenen Jahr. Eine Sammlung zeitloser Augenblicke. Beobachten der Schmetterlinge und Zugvögel und träumende Minuten im Abendlicht. Der Blick in den Himmel, am Tag wie in der Nacht. Wege: Allein, zu Fuß, auf dem Rad, in Gemeinschaft. Nichts davon ist verloren, es sind bleibende Bilder des Glücks“

Gute Vorsätze für 2020:
Mögen Sie auch im (noch) neuen Jahr solche Momente für sich entdecken – Zeit für sich selbst, Zeit für Ihre Mitmenschen, Zeit für Gott und für das, was jenseits des Gewohnten passiert. Beginnen Sie mit etwas Neuem, schließen Sie alte Vorhaben ab, ändern Sie Dinge, die zur bloßen Routine geworden sind ...

... und bleiben Sie behütet im neuen Jahr! – Mit unseren Rundbriefen halten wir Sie weiter auf dem Laufenden über das Leben im Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen.

Ihre Rundbrief-Redaktion

„Wir sind eine einladende Kirche“
Neue Kirchenverfassung der Landeskirche Hannovers

Das neue Jahr 2020 hat in der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers mit einer weitreichenden Neuerung begonnen, welche die meisten Menschen bislang vermutlich gar nicht bemerkt haben.

Am 1. Januar ist eine neue Kirchenverfassung in Kraft getreten. Sie löst die bisherige Verfassung aus dem Jahr 1965 ab, die an vielen Stellen nicht mehr zur Wirklichkeit des Lebens in unserer Kirche und zu ihrer veränderten Stellung in der Gesellschaft passte.

In der Kirchenverfassung gibt die Landeskirche Auskunft darüber, wie sie sich selbst versteht. Und sie regelt die Zusammenarbeit innerhalb der Landeskirche mit ihren 1.248 Kirchenge-meinden, 48 Kirchenkreisen und vielen Einrichtungen.

Der Präsident der Landessynode sagte bei der Verabschiedung der Kirchenverfassung, dass sie für die Zukunft unserer Gemeinden und der gesamten Kirche mehr Freiräume ermöglichen und neue Ideen fördern soll. So werden jungen Menschen mehr Mitwirkungsmöglichkeiten eröffnet, Kirchengemeinden und Kirchenkreise werden zukünftig bei wichtigen Ent-scheidungen innerhalb der Landeskirche beteiligt, Kirchengemeinden können sich zukünftig auch als Personalgemeinde organisieren.

Die neue Verfassung beschreibt deutlicher als bisher die theologischen Grundlagen aller kirchlichen Arbeit. Und sie stellt klar, dass die Kirche, auch wenn sie kleiner wird, einen Öf-fentlichkeitsauftrag hat. In dessen Rahmen engagiert sie sich in der Zivilgesellschaft und tritt für das Gemeinwohl ein. Christinnen und Christen sind aufgefordert, sich für das Zusammenleben in der Gesellschaft zu engagieren.

Auch das Verhältnis der Kirche zu anderen Konfessionen und Religionen wird neu beschrieben. Im Blick auf das Judentum heißt es wörtlich: „Die Landeskirche tritt jeder Form von Judenfeindlichkeit entgegen.“

Für alle Arbeit in der Kirche gilt, was im Artikel 10 zum Ausdruck kommt: Wir sind eine Ein-ladende Kirche. Darum: „Alle Menschen sind eingeladen, das Evangelium zu hören, am kirchlichen Leben teilzunehmen und christliche Gemeinschaft zu erfahren. Nicht Getaufte werden begleitet und zur Taufe ermutigt. Ausgetretene bleiben eingeladen, wieder Mitglied der Kirche zu werden.“

Wenn Sie Näheres zur neuen Kirchenverfassung wissen möchten, schauen Sie im Internet nach unter www.kirchenverfassung2020.de. Dort finden Sie den Wortlaut der Verfassung und Erläuterungen zu den einzelnen Artikeln.


Horst Hirschler tritt als Abt des Klosters Loccum zurück
Landesbischof Ralf Meister zum Nachfolger gewählt

Der Abt des Klosters Loccum, D. Horst Hirschler (86), hat dem Konvent des Klosters Loccum seinen Rücktritt als Abt angekündigt. Der Konvent hat seinen Antrag auf Emeritierung angenommen und am 6. Januar 2020 Landesbischof Ralf Meister zum zukünftigen Abt gewählt. Der Wechsel im Amt des Abtes wird mit einem Gottesdienst in der Klosterkirche in Loccum am Samstag, den 9. Mai 2020, um 15 Uhr vollzogen.

Horst Hirschler war von 1988 bis 1999 Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und übernahm im Jahr 2000 von seinem Vorgänger Landesbischof Eduard Lohse das Amt des Abtes.

Der Prior des Klosters, der geistliche Vizepräsident im Landeskirchenamt Arend de Vries, sagt: „Horst Hirschler hat sich zunächst als Prior und dann als Abt in hohem Maße für das Kloster engagiert. Höhepunkt waren die Feierlichkeiten zum 850-jährigen Jubiläum des Klosters im Jahr 2013.  Mit seiner Prägung als lutherischer Theologe und seinem handfesten Pragmatismus, wenn es um die Ausgestaltung des Klosters ging, hat er das Kloster in den letzten zwei Jahrzehnten entscheidend geprägt.  Dafür sind wir ihm als Konvent des Klosters sehr dankbar und haben seiner Bitte um Emeritierung als Abt mit großem Respekt für seine Leistung zugestimmt.“

Der zukünftige Abt, Landesbischof Ralf Meister, sagt: "Ich habe immer bewundert, mit welcher Energie und hohem Einsatz Horst Hirschler sein Amt als Abt des Klosters Loccum ausgefüllt hat. Vor allem aber bin ich von seiner geistlichen Präsenz beeindruckt, mit der er die Räume des Klosters belebt hat. Mit großem Respekt und höchster Wertschätzung gegenüber Horst Hirschler werde ich das Amt des Abtes im Mai übernehmen."

Das Kloster Loccum ist 1163 als Zisterzienserkloster gegründet worden. Um 1600 ist es lutherisch geworden. In der Folgezeit wurde es Sitz des ältesten Predigerseminars der hannoverschen Landeskirche.

Dem heutigen Konvent des Klosters Loccum, der Versammlung der Mitglieder des Klosters, gehören der Landesbischof, weitere Pastoren der Landeskirche, ein Jurist als rechtskundiger Konventual sowie für die Dauer ihrer Amtszeit die Leiterin des Predigerseminars an. Der Konvent kommt mindestens zweimal im Jahr im Kloster zusammen und ist das Leitungsorgan des Klosters Loccum.


Das Jahr 2019 in Bildern
Jahresrückblick der Diakonie Katastrophenhilfe

Im vergangenen Jahr gerieten durch Krisen, Kriege und Naturkatastrophen Millionen Menschen weltweit in große Not.

In ihrem Jahresrückblick zeigt die Diakonie Katastrophenhilfe, wie sie gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen diesen Menschen weltweit helfen konnte.

Auf der Homepage der Hilfsorganisation werden dabei Hilfsprojekte, Ereignisse und Veranstaltungen aus dem vergangenem Jahr beschrieben, die viele Menschen besonders angerührt und auch zum Spenden bewegt haben.

Die Diakonie Katastrophenhilfe bedankt sich für die Untertstüzung im vergangenen Jahr und hofft auf eine ebenso große Bereitschaft im Jahr 2020: Denn die Hilfe durch Spenden macht den weltweiten Einsatz für die vielen Kinder, Frauen und Männer in Not überhaupt erst möglich.

> Diakonie Katastrophenhilfe: Jahresrückblick 2019


Ohne erhobenen Zeigefinger
Präventionsprojekt zum Thema Cannabis

Im April 2019 begann Sandra Katheininger mit der Präventionsarbeit in Bezug auf illegale Drogen bei der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention „drobs“ Uelzen. Das seit Jahren erfolgreiche Projekt „HaLT“ zur Suchtprävention von Alkoholmissbrauch konnte so ausgebaut werden. „Tom und Lisa“, ein Baustein des Projektes, sensibilisiert SchülerInnen zum Thema Alkohol und Suchtverhalten im Rahmen von Unterrichtseinheiten in den 8. Schulklassen. Die Zahlen der Fälle von Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen unter 18 Jahren ist deutlich gesunken.

Demgegenüber ist das Bedürfnis bei Jugendlichen nach Informationen und Aufklärung zum Thema Cannabis gestiegen. Auch die Nachfragen von Schulen in Bezug auf Workshops kommen immer häufiger. Daher freuen wir uns, mit Unterstützung der Greyer-Stiftung im Jahr 2020 die Präventionsarbeit in Bezug auf illegale Drogen an Uelzener Schulen fortführen zu können.

Frau Katheininger ist als Präventionsfachkraft die intensive Aufklärungsarbeit und Auseinandersetzung mit dem Thema in den Schulklassen äußerst wichtig. „Die Jugendlichen haben das Bedürfnis nach Information und möchten sich ohne ,erhobenen Zeigefinger‘ mit dem Thema illegale Drogen auseinandersetzen. Die angebotenen Workshops werden sehr gut angenommen.“  Ein besonderer Methodenkoffer zum Thema Cannabis, extra erstellt von der Villa Schöpflin, konnte nach einer Fortbildung erworben werden. So können die Workshops interessant und ideenreich gestaltet werden. (Christiane Steckelberg)


„So viel du brauchst“
Kirchliche Initiative propagiert Klimafasten

Im Alltag klimafreundlich handeln und es in den sieben Wochen vor Ostern ausprobieren – das schlägt eine kirchliche Initiative vor, bei der das Haus kirchlicher Dienste in Hannover mit katholischen Bistümern, Diözesen und evangelischen Landeskirchen kooperiert.

Unter dem Motto „So viel du brauchst“ können Kirchengemeinden, Gruppen und Einzelpersonen sich am so genannten „Klimafasten“ in der Passionszeit – vom 26. Februar bis zum 12. April – beteiligen.

Jede Woche steht unter einem anderen Thema (CO2-Fußabdruck, Energie, Lebensmittelretten, Elektronik-Konsum, Mobilität und nachhaltiges Reisen, Plastikfreies Leben, Gemeinsame Veränderungen), zu dem jeweils Texte, Zitate oder Bibelverse angeboten und natürlich Tipps für einen klimafreundlichen Alltag gegeben werden.

Informationen und die Möglichkeit, verschiedene Materialien zu bestellen, finden Sie unter der Internetadresse „www.klimafasten.de“.


„Ich bin so frei“
Fastengruppe in der Kirchengemeinde Wichmannsburg

„Ich bin so frei! – Ich nehme mir die Freiheit und schenke mir, schenke meinem Körper und meiner Seele eine Auszeit. Und noch viel mehr: Ich löse mich aus alten Belastungen – durch das Fasten befreie ich meinen Körper, durch Meditation und Gespräche in der Fastengruppe entlaste ich meine Seele von altem Ballast!“

Mit diesen Worten lädt die Kirchengemeinde Wichmannsburg in einem Gemeindebriefbeitrag zu einer Fastenwoche in der Passionszeit ein. In der Zeit vom 26. Februar bis zum 4. März wird die Fastengruppe vom ehemaligen Pastor der Kirchengemeinde Wichmannsburg, Gerd-Peter Hoogen, begleitet, der über eine langjährige Erfahrung als Fastengruppenleiter verfügt.

Ein Informationsabend findet am Mittwoch, 12. Februar, um 19:30 Uhr im Gemeindehaus
in Wichmannsburg statt. – Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen – Erstfaster werden bevorzugt berücksichtigt. Anmeldungen bitte an das Kirchenbüro der Kirchengemeinde Wichmannsburg (Tel.: 05823 1732, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).


„Martin Luther King – Ein Traum verändert die Welt“
Chor-Musical über Bürgerrechtler und Friedensnobelpreisträger

Hannover. Der US-amerikanische Baptistenpastor und Bürgerrechtler Martin Luther King (1929 – 1968) steht im Mittelpunkt eines Chor-Musicals mit einem großen Chor von bis zu 750 Stimmen. Das Stück im Sound von Gospel, Funk, Soul und Rockabilly kommt am 15. Februar 2020 in der „Swiss Life Hall“ in Hannover auf die Bühne.

Der schwarze Baptisten-Pastor Martin Luther King protestierte in den 1950er und 1960er Jahren gegen die Diskriminierung der Afroamerikaner in den USA und wurde zum populärsten Sprecher der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung. Bekannt wurde er vor allem durch den „Marsch auf Washington“, eine Demonstration mit rund 250.000 Menschen im August 1963. Dort hielt King seine berühmte Rede „I have a dream“ („Ich habe einen Traum“). Wegen seines Einsatzes für soziale Gerechtigkeit erhielt King 1964 den Friedensnobelpreis. 1968 wurde er bei einem Attentat in Memphis (Tennessee) in Alter von 39 Jahren erschossen.

Bei dem Musical lässt eine 15-köpfige Band den Sound seiner Zeit wieder lebendig werden. Dazu singen und tanzen acht professionelle Darsteller, die sonst in Musicals wie „Cats“, „Tarzan“ oder „Der König der Löwen“ auf der Bühne stehen. Die Inszenierung sei „retromäßig“ angelegt, sagte Komponist Hanjo Gäbler, der das Stück gemeinsam mit Christoph Terbuyken und dem Texter Andreas Malessa geschrieben hat. Bei 21 von 23 Stücken kommt der große Chor zum Einsatz. Eine tragende Rolle spielen Gospel-Hymnen wie „Go down, Moses“ oder „We shall overcome“. Seit Mitte Januar ist das MusicaTournee mit Konzerten unter anderem in Hamburg, Braunschweig und Bochum.

Das Musical  „Martin Luther King – Ein Traum verändert die Welt“, initiiert von der „Stiftung Creative Kirche“ in Witten, steht in der Tradition des Pop-Oratoriums „Luther“, dass im Januar 2017 insgesamt rund 12.000 Besucher in die hannoversche TUI-Arena lockte. (Quelle: epd)

Nahtloser Übergang
Carsten Smolla ist neuer Leiter des Kirchenkreisamtes Uelzen

Kurz nach der Verabschiedung von Ralf Bode, dem bisherigen Leiter des Kirchenkreisamtes Uelzen, am 20. Dezember des letzten Jahres, hat im Januar 2020 sein Nachfolger Carsten Smolla die Leitung der zentralen Verwaltungsstelle des Kirchenkreises Uelzen übernommen.

Seit 1985 im kirchlichen Dienst, war er zunächst stellvertretender Amtsleiter im Kirchenkreisamt Wittingen und von 1987 bis 2012 dessen Leiter. Im Jahr 2013 wurde die Verwaltung der Kirchenkreise Gifhorn und Wolfsburg-Wittingen zusammengelegt und Carsten Smolla war fortan stellvertretender Leiter des gemeinsamen Kirchenamtes Wittingen.

Schon seit 1996 befasst sich der heute 57-jährige Kirchenbeamte mit der kaufmännischen Buchführung. Seine umfangreichen Erfahrungen bei der Einführung der sog. Doppik (= Doppelte Buchführung in Konten) in den Kirchenkreisen Gifhorn und Wolfsburg-Wittingen kann er nun auch im Kirchenkreisamt Uelzen einbringen, wo die Doppik Anfang des Jahres eingeführt wurde.

Privat ist Carsten Smolla sportlich sehr aktiv; so spielt er seit über 45 Jahren Wasserball. Außerdem habe er – wie er selbst sagt – „einem Hang zu alten Autos oder Motorrädern“. Gemeinsam mit seiner Frau, mit der der Vater zweier erwachsener Töchter in Wittingen wohnt, ist er außerdem seit rund 25 Jahren Mitglied in der Volkstanzgruppe Knesebeck.


Neuer Pastor in Rosche
Ordination von Niklas Schilling

Niklas Schilling wird am Sonntag, 2. Februar, um 15 Uhr in der St. Johanniskirche zu Rosche durch Regionalbischof Dieter Rathing in den Pfarrdienst ordiniert.

Schilling wurde 1987 in Hamburg-Harburg geboren. Nach dem Abitur 2007 studierte er an den Universitäten Kiel, Hamburg und Göttingen Evangelische Theologie. Im Februar 2017 begann er als Vikar in der St. Marien-Gemeinde in Winsen / Luhe und am Predigerseminar in Loccum die praktische Ausbildung zum Pastorenberuf. Mit der Ordination beginnt der dreijährige Probedienst als Pfarrer.

Niklas Schilling liegt die Stärkung und Profilierung der Ortsgemeinde am Herzen. „Ich liebe es zu predigen“, beschreibt er seine Freude am Gottesdienst. Zudem leitet der 32-Jährige gern Bibelkurse und sieht einen Schwerpunkt seiner Gemeindearbeit im Besuchsdienst. – Schilling ist verheiratet. Als Hobbys nennt er Lesen, Basketball und Philosophieren. (Hartmut Merten)


Wechsel in die Diakonie
Pastor Florian Moitje verlässt die St.-Marien-Gemeinden Uelzen und Veerßen

Nach über 10 Jahren verlässt Florian Moitje den Kirchenkreis und wechselt in die Diakonie. Er war seit 2009 Pastor in der Kirchengemeinde St. Marien Uelzen. Im Herbst 2012 hatte er außerdem die halbe Pfarrstelle in „Klein-Marien“ – also der gleichnamigen Nachbar--Kirchengemeinde in Veerßen – übernommen. Dabei lag ihm besonders die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien am Herzen.

Vor drei Jahren hatte der Seelsorger seine Gemeindestellen reduziert, um zunächst als Geschäftsführer und dann als Diakoniepastor die Fusion des Diakonieverbandes Nordostniedersachsen und des Herbergsvereins Lüneburg zum „Lebensraum Diakonie“ zu begleiten.

„Nun bietet sich die Möglichkeit, mit ganzer Stelle in die Diakonie zu wechseln“, erzählt der 37-jährige Pastor. „Ich werde weiterhin im ,Lebensraum‘ arbeiten. Darüber hinaus hat die Diakonie Niedersachsen mir eine Qualifizierungsstelle angeboten, durch die Theologen für die Übernahme von Verantwortung in diakonischen Unternehmen ausgebildet werden sollen. Ich werde deshalb ein Jahr lang in der Diakonie Himmelsthür in Hildesheim arbeiten und von den Vorständen dieses großen Unternehmens lernen.“

Bei aller Freude über diese neuen beruflichen Perspektiven fällt Florian Moitje der bevorstehende Abschied aus dem Kirchenkreis jedoch schwer: „Ich habe hier unheimlich gerne gearbeitet und viel gelernt. Und ich muss von vielen Menschen Abschied nehmen, die mir sehr am Herzen liegen.“

Apropos Abschied: Am 8. März hält Florian Moitje um 10:30 Uhr seinen letzten Gottesdienst in St. Marien Uelzen. Nachmittags um 15 Uhr findet dann die offizielle Verabschiedung in Veerßen statt.

Zu Gast in St. Petri Uelzen
Vokalensemble der Jugendkantorei St. Johannis Lüneburg

Am Samstag, 8. Februar, singt das Vokalesemble der Jugendkantorei St. Johannis Lüneburg in der St.-Petri-Kirche in Uelzen. Lieder aus unterschiedlichen Zeiten, Klassisches, Modernes bis hin zum Pop gehören zum Repertoire der jungen Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Kantorin Frauke Heinze.

Das Konzert beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei (Spende am Ausgang).


Stadtgespräch – Was Uelzen bewegt ...
Thema am 11. Februar: Respekt?!

Zum nächsten Stadtgespräch im Café SAMOCCA (im alten Uelzener Rathaus) am Dienstag, 11. Februar, um 18 Uhr laden die Kirchengemeinde St. Marien, der Kirchenkreis Uelzen, der „Lebensraum Diakonie e. V.“ und die Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen ein.

Thema ist die Frage, wie wir respektvoll gesellschaftlichen Herausforderungen begegnen können. Dazu geben Prof. Stefan Müller-Teusler (Der Paritätische Uelzen) und Hans Lepel (Präventionsrat Uelzen) Gesprächsimpulse, über die die interessierten Besucherinnen und Besucher sich danch in Tischgesprächen austauschen können. Die Moderation des Abends übernimmt Andrea Zobel, Leiterin der Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen.


Israel - Land der Gegensätze
in der Reihe „Gespräche am Vormittag
“: Philosophieren – diskutieren – austauschen

Am Dienstag, 18. Februar, wird von 10 bis 12 Uhr in der Bücherei der Hansestadt Uelzen zu einem Vortrag mit Eckart Bücken eingeladen. Unter dem Titel „Israel - Land der Gegensätze“ wird der Diakon, Autor und Herausgeber anhand von Fotos über Israel und die dort lebenden Menschen berichten und über die aktuelle politische Situation und deren Auswirkungen auf das Leben im Alltag informieren.

Dazu sagt der Referent: Durch häufige Israel-Aufenthalte sind mir Land und Leute ans Herz gewachsen. Über die Jahre verschärften sich die Konflikte, eine Eskalation der Gewalt ist leider bis heute die Folge. Im Oktober 2018 lebten meine Frau und ich wieder für einen Monat in Jerusalem, der so genannten Heiligen Stadt.“

Die Veranstaltungsreihe „Gespräche am Vormittag“ findet in Kooperation der Ev. Familien-Bildungsstätte mit der Bücherei der Hansestadt Uelzen statt. Interessierte sind einladen, zu verschiedenen Themen Neues zu erfahren, Bekanntes zu hinterfragen, neue Impulse und Ideen zu bekommen und sich über das Gehörte mit anderen auszutauschen.

Fit in Social Media
Schulung der Evangelischen Medienarbeit (EMA)

Auch 2020 finden wieder Social-Media-Schulungen der Evangelischen Medienarbeit (EMA) statt. Sowohl Neulinge als auch Fortgeschrittene - hauptamtlich oder ehrenamtlich - können sich ihrem Wissensstand entsprechend für Facebook, Twitter, Instagram & Co. fit machen und miteinander austauschen.

Die nächste Schulung ist am 1. März 2020 von 10:30 - 14:30 Uhr in Hannover. Anmeldungen sind via E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. möglich.


Soul Play
Das Online-Fortbildungstool der Landeskirche Hannovers

Die Ev.-luth. Landeskirche Hannovers hat ein Portal für Popularmusik in der Kirche geschaffen. Das neue Online-Tool „Soul Play“ soll kirchliche Musikerinnen und Musiker fit machen für Piano, Gitarre, Bass und Schlagzeug.

In über 100 Lern-Videos und Tutorials können Anfänger und Fortgeschrittene Anleitungen für ihr Instrumentalspiel – auf ihr eigenes Level zugeschnitten – gratis ansehen. Auf drei verschiedenen Niveaus zeigen Profi-Musiker aus dem Jazz-/Rock-/Pop-Bereich, was auf den genannten Instrumenten alles möglich ist. So kann hier jeder noch etwas lernen - egal ob ausgebildeter Kirchenmusiker, Mitglied in der Konfiband oder blutiger Anfänger. Jedem kurzen Lehrvideo sind ein PDF und Übe-MP3s beigefügt, so dass auch Offline geübt werden kann.

Voraussetzung ist eine kostenlose Registrierung unter der E-Mail-Adresse „ Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. “. Der darüber erhältliche Code muss vor der ersten Nutzung in ein Online-Formular eingegeben werden.

Verantwortlich für das Forum „Soul Play“ sind das Netzwerk Popularmusik, der Popkantor der Landeskirche und das Michaeliskloster / Evangelisches Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik.

Herausgeber
Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen, Pastorenstr. 4, 29525 Uelzen, Tel.: (0581) 5116

Redaktion
Hanns-Martin Fischer ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
Matthias Kuna-Hallwaß ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )


Der nächste Rundbrief erscheint Anfang März 2020. – Wenn Sie Termine oder Infos beisteuern möchten, melden Sie sich per E-Mail bitte bis zum 24.02.2020.


Nachrichten an die Redaktion

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Tageslosung

Freitag, 14. August 2020
Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde.
Da sprach Jesus zu den Zwölfen: Wollt ihr auch weggehen? Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes.



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