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Rundbrief Juli/August 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

mit „frischem Wind“ in den Sommer: Unter diesem Motto feiern u. a. die sechs Uelzener Stadt-Kirchengemeinden im Juli und im August gemeinsam ihre diesjährige Sommerkirche.

„Frischer Wind“ kann Abkühlung bringen (was nach den heißen Sommern der letzten Jahre wünschenswert wäre) aber auch kräftig durchwehen und Neues bringen. – Nach den vergangenen Monaten mit vielen Einschränkungen beginnen unsere Kirchengemeinden nun auch wieder neu mit einigen Veranstaltungen und beleben das kirchliche Leben wieder.

Lassen auch Sie sich in diesen Monaten ein wenig „durchpusten“, neu beleben und inspirieren. – Im September melden wir uns dann mit der nächsten Rundbrief-Ausgabe wieder bei Ihnen.

Ihre Rundbrief-Redaktion

Zahl der Kirchenmitglieder weiter gesunken
Ralf Meister: „Die Zahlen dürfen uns nicht entmutigen“

Zeitgleich mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat die Ev.-luth. Landeskirche Hannovers am 26. Juni ihre grundlegenden statistischen Daten zum kirchlichen Leben im Jahr 2019 bekanntgegeben.

Zum Stichtag 31.12.2019 gehörten 2.482.015 Menschen zur Landeskirche Hannovers. Dies entspricht einem Rückgang von 50.586 Mitgliedern (– 1,99 %) gegenüber dem Vorjahr. Im Jahr 2019 sind 41.412 Mitglieder verstorben (2018: 41.797), 30.413 Menschen traten aus der Landeskirche aus (2018: 25.996). Dem gegenüber stehen 20.179 Taufen (2018: 20.996) und 3.457 Aufnahmen (2018: 3.809).

Auch im Kirchenkreis Uelzen ist die Zahl der evangelischen Christen im Jahr 2019 weiter zurückgegangen, allerdings lässt sich gegenüber dem Vorjahr keine Steigerung der Tendenz verzeichnen (2019: – 1.180 / 2018: – 1.195). Zum Jahresende zählten die ev.-luth. Gemeinden des Kirchenkreises Uelzen 51.885 Mitglieder. das sind gut 56 % der Landkreisbevölkerung; bundesweit sind nur noch rd. 25 % der Bevölkerung Mitglied der evangelischen Kirche.

Wie Hannovers Landesbischof Ralf Meister und Stephanie Springer, die Präsidentin des Landeskirchenamtes, sich zu diesen Zahlen äußern, erfahren Sie in den folgenden Video-Statements.


Keine Aufschlüsse über Austrittsgründe

„Bedenklich“ – so nennt die Sozialwirtin Petra-Angela Arens vom Sozialwissenschaftlichen Institut der evangelischen Kirche Deutschlands die aktuellen Kirchenmitgliedszahlen. Im Interview spricht sie über mögliche Gründe für diese Entwicklung und wie die Kirchenmitgliedschaft teilweise zum „Tabu-Thema“ wird.


Zweite Tagung der Landessynode

Am 10. Juli tritt die 26. Landessynode der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers zu ihrer zweiten Tagung zusammen. Die 80 Mitglieder kommen unter Einhaltung der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie nach einer Andacht mit Landesbischof Ralf Meister lediglich für einen Tag zusammen und beraten nichtaufschiebbare Themen.

Schwerpunkte der Beratungen sind der Tätigkeitsbericht des Landessynodalausschusses, die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Finanzlage der hannoverschen Landeskirche und ein Bericht über ein neues Gesetz für die Kirchenvorstandswahlen. Dieses Gesetz soll das Verfahren vereinfachen und mehr Menschen für Beteiligung an der Wahl motivieren. Im Herbst können dann auch die Kirchengemeinden zu diesem Entwurf Stellung nehmen.

Außerdem wird die Landessynode Ergänzungswahlen ihrer Ausschüsse durchführen und zahlreiche kirchliche Gremein besetzen.


Regionalbischof Dieter Rathing geht vorzeitig in Ruhestand

Lüneburg. Der evangelisch-lutherische Regionalbischof Dieter Rathing geht zum 1. April 2021 in den vorzeitigen Ruhestand. Das hat der 63-jährige Geistliche Mitte Juni den rund 350 Pastorinnen und Pastoren sowie gut 100 Diakoninnen und Diakonen im Bereich des Sprengels mitgeteilt. Die Verabschiedung durch Landesbischof Ralf Meister in der Lüneburger St. Johanniskirche wird voraussichtlich im März 2021 stattfinden.

Die Entscheidung habe persönliche Gründe, betont Rathing. „Mir ist das Privileg bewusst, das ich in Anspruch nehme, um ein Stück mehr privater Selbstbestimmung und Lebensqualität zusammen mit meiner Frau in den Jahren jenseits der 60 zu gewinnen“, erklärt Rathing. „Die Frage, ob das zu egoistisch gedacht und entschieden ist, wird mir bleiben.“

Der Geistliche blickt im kommenden Jahr auf 35 Dienstjahre im ordinierten Amt zurück. Davon stand Rathing insgesamt 20 Jahre in kirchenleitender Verantwortung, zunächst als Superintendent im Kirchenkreis Verden und seit 2011 als Regionalbischof für den Sprengel Lüneburg.

Das Ehepaar Rathing hat sich für eine Mietwohnung in Lüneburg als Ruhestandssitz entschieden. Ein halbes Jahr vor Ende ihrer Amtszeit können sich Geistliche der hannoverschen Landeskirche von ihrer Dienstwohnungspflicht befreien lassen. Von dieser Möglichkeit will Rathing Gebrauch machen, im Übrigen jedoch bis Ende März 2021 Dienst tun. Seine Aufgabe als Vorsitzender des Evangelischen Dorfhelferinnenwerks Niedersachsen e. V.  will Rathing ehrenamtlich weiterführen.

Ausdrücklich bedankt sich der Regionalbischof bei den Pastorinnen und Pastoren, Diakoninnen und Diakonen für ihr „freundliches Entgegenkommen in persönlichen Kontakten und Begegnungen, bei Visitationen, auf Konventen im Kirchenkreis und im Sprengel“. Auch das Vertrauen der Kirchenleitung und die Zusammenarbeit im Bischofsrat habe ihn bei seinen Aufgaben ermutigt und gestärkt.

Ähnlich lautende Schreiben gingen an die Leitungen der zum Sprengel Lüneburg gehörenden Kirchenkreise, an die Äbtissinnen der sechs Heideklöster sowie an die ehrenamtlichen Prädikanten.

Der Sprengel Lüneburg ist neben Osnabrück, Ostfriesland-Ems, Stade, Hildesheim-Göttingen und Hannover einer von sechs Bezirken der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Dazu gehören zehn Kirchenkreise mit insgesamt rund 500.000 evangelischen Kirchenmitgliedern in 245 Gemeinden. Über die Nachfolge von Dieter Rathing entscheidet der Personalausschuss der Landeskirche.(Hartmut Merten, Öffentlichkeitsbeauftragter des Sprengels Lüneburg)


Tagestreff ist umgezogen
Neue Adresse: Uelzen, Luisenstraße 10

Nach dem der Uelzener Tagestreff für Wohnungslose seine Heimat fast auf den Tag genau 25 Jahre lang in der Alten Wiesenstraße 19 hatte, ist die Einrichtung im Mai dieses Jahres umgezogen. Am 2. Juni konnten die Besucherinnen und Besucher zum ersten Mal in den neuen hellen und großen Räumen in der Luisenstraße 10 in Uelzen begrüßt werden.

Obwohl Planung und Umbau länger gedauert haben als erwartet und auch die Corona-Pandemie einiges durcheinandergebracht hat, freuen sich Mitarbeitende und Besucher über die vielen Neuerungen, die die neuen Räume mit sich bringen: „Neben einer großen Kleiderkammer haben wir jetzt einen Ruheraum, in dem sich Wohnungslose nach einer anstrengenden Nacht erholen können“, sagt Einrichtungsleiter Raphael Schweimer-Schmidt. „Durch den Umbau ist allen Besucherinnen und Besuchern ein barrierefreier Zugang möglich. Die neuen Sanitärräume, getrennt nach Männern und Frauen, sind barrierefrei und entsprechen den neuesten Standards. Im Hauswirtschaftsraum haben wir nun zwei Waschmaschinen und zwei Wäschetrockner, um möglichst viele Menschen bei Sauberkeit und Hygiene zu unterstützen."

Bedingt durch die Corona-Pandemie sind die Öffnungszeiten z. Zt. eingeschränkt, d. h. die Räume stehen nur von montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 13 Uhr zur Verfügung. Ein Frühstück kann im Moment leider nicht angeboten werden, das tägliche Mittagessen wird aber weiterhin serviert.

Raphael Schweimer-Schmidt: „Wir hoffen, dass in den kommenden Wochen und Monaten immer mehr Normalität und Routine in den Tagestreff einkehrt und wir nach und nach wieder alle unsere Angebote anbieten können.“


Bekleidungssammlung für Gomel wieder geöffnet

Uelzen/Gr. Liedern. Kurz vor der Corona-Pandemie konnte noch ein 40-Tonnen-LKW mit gebrauchter Bekleidung beladen und auf den Weg in die weißrussische Stadt Gomel gebracht werden. „Es waren wieder rund 1600 Bananenkartons voll mit sortierten Stücken für Damen, Herren, Kinder und Jugendliche, die schon nach wenigen Tagen ihren Bestimmungsort erreichten“, blickt Arno Klinder auf die Tage im März zurück.

Dann allerdings trafen die behördlichen Bestimmungen auch die Bekleidungskammer des Gomel-Ausschusses. Mit der Schließung konnten auch keine Kleiderspenden mehr entgegengenommen werden. Das ist nun vorbei. Ab sofort nehmen die ehrenamtlichen Helfer wieder dienstags von 14 bis 17 Uhr in der Salzwedeler Straße 16 in Gr. Liedern gebrauchte Kleidung in Empfang.

Die Resonanz am Dienstag nach Pfingsten war enorm, zeitweilig kam es zu einem kleinen Stau auf dem Gelände. „Man hatte den Eindruck, dass die Leute in den vergangenen Wochen viel Zeit hatten, ihre Kleiderschränke aufzuräumen“, freute sich Wilhelm Meyer als einer der Helfer über den großen Zuspruch.

Die gespendeten Bekleidungsstücke werden auf ihren Zustand hin überprüft, nach Art und Größen sortiert und entsprechend verpackt. „Es wäre schön, wenn die gebrauchte Kleidung auch noch gebraucht werden kann“, erzählt Klinder. „Und sie sollte in einem sauberen Zustand sein“, ergänzen Ulrike Weber und Karina Kempin beim Sortieren. „Das macht unsere Arbeit angenehmer.“

Aber nicht nur Textilien werden gern entgegengenommen. Auch über finanzielle Spenden freut man sich beim Gomel-Ausschuss, die überwiesen werden können auf das Konto des Kirchenkreisamtes Uelzen als Empfänger (IBAN DE13 2585 0110 0000 0084 66, Verwendungszweck: „Spende für Gomel“).

„Die Gelder fließen unmittelbar in die Hilfsprojekte für die an die Folgen der Tschernobyl-Katastrophe erkrankten Kinder in der Gomel-Region“, erklärt Klinder, dazu zählen beispielsweise die jährlichen Hilfskonvois nach Weißrussland oder die Sommerferien-Aktion, die allerdings für dieses Jahr abgesagt werden musste.

Erholungsbedürftige Kinder aus der Region Gomel werden nun nicht für vier Wochen in den Kreis Uelzen kommen. „Die Vorbereitungen waren schon gut angelaufen und viele hatten ihre Unterstützung zugesagt“, hoffte Klinder bis zum Schluss, die Aktion durchführen zu können. Gemeinsam entschieden die Landeskirche in Hannover und die zuständigen Behörden in Weißrussland, in diesem Jahr keine Kinder nach Niedersachsen reisen zu lassen.

In einer Videobotschaft bedankte sich Darya Balotnikava als Direktorin des Fonds „Gesundheit der Kinder“ in Gomel bei allen Beteiligten für die bisherige Einsatzbereitschaft. „Unsere Freundschaft wird uns helfen, auch diese Zeit zu überstehen.“ (Text und Foto: Ulrich Bleuel)


Die Sommerferien-Challenge
Fabi startet zweite Aktion für Familein mit Kindern

Nachdem die Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen Familien geholfen hat, die Langeweile in den kontaktbeschränkten Corona-Zeiten mit der „Wir-lassen-uns-von-Corona-nicht-unterkriegen“-Challenge besser zu meistern, gibt es jetzt eine neue Challenge.

„Die Corona-Challenge ist so gut angenommen worden und hat allen viel Spaß gemacht, so dass wir dies auch in den Sommerferien anbieten wollen“, so Kathrin Herkt, eine der Organisatorinnen. „Familien mit Kindern zwischen 3 und 10 Jahren bekommen Aufgaben aus den Bereichen Kunst und Kreativität, Musik, Kochen und Backen, Spielen und Bewegung. Sie sind so gestaltet, dass für jede Altersgruppe und jedes Interesse etwas dabei ist“

Die Challenge startet am 16.07.und geht bis zum 14.08.2020. Während des Challenge-Zeitraums können die Familien bis zu 20 Aufgaben einreichen. Als Nachweis wird ein Video und/oder Foto per WhatsApp oder E-Mail an die Organisatorinnen geschickt. Mit jeder erledigten Aufgabe werden Punkte gesammelt. Am Ende winken wieder Preise zur Belohnung.

Familien, die teilnehmen wollen, erhalten weitere Informationen und das Anmeldeformular unter www.fabi-uelzen.de oder telefonisch (Tel.: 0581 979910).


„Du stellst meine Füße auf weiten Raum“
Einladung zum Schnuppertag Bogenschießen

Gott stellt unsere Füße auf weiten Raum (Psalm 31,9) und ermöglicht einen (Neu)Anfang. Aber bevor der (Neu)Anfang beginnt, ist es wichtig zu wissen, wie und wo ich eigentlich stehe.

Den eigenen, sicheren Stand zu finden ist gerade in diesen Wochen und Monaten eine Herausforderung. Die beruflichen Räume, in denen Begegnungen noch im Februar stattfanden – sie verändern sich. Aber auch der private Raum mit Blick auf Familie, soziales Umfeld und Freizeit hat sich verändert. Es ist momentan nicht so leicht einen festen Stand zu spüren und sich auf das Ziel auszurichten.

Beim Bogenschießen beginnt alles mit einem guten und sicheren Stand. Ist der einmal gefunden, dann gibt der eigene Atem den Rhythmus zwischen Anspannung und Loslassen vor. Festen Boden unter den Füßen, den Bogen in der Hand, die Pfeile im Köcher und die freie Wiese im Blick ...

Am Mittwoch, 29. Juli, von 14:30 bis 19 Uhr (alternativ: am Samstag, 2. August, 10 bis 15 Uhr ) bietet der “Lebensraum Diakonie e. V.“ in Zusammenatrbeit mit dem Missionarischen Zentrum Hanstedt I und dem Kirchenkreis Uelzen einen Schnuppertag Bogenschießen an. Hier kann den Fragen nach dem eigenen Stand einmal ganz frei nachgegangen werden (sofern es nicht regnet).

Der Schnuppertag Bogenschießen findet in Hanstedt I auf dem Zeltplatz des Missionarischen Zentrums statt (Velger Straße / Weg hinter dem Sportplatz rechts).

Kosten: Verpflegung und Platznutzung: 15 Euro, „Pfeilgeld“: 5 Euro (bitte passend mitbringen)
Anmeldung: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ; Tel.: 0581 97189520

Die Organisatorinnen – Kirchenkreissozialarbeiterin Tanja Mainz und Diakonin Anja Köster-Roes – freuen sich auf die Begegnungen und den gemeinsamen Austausch.

„Frischer Wind“
Sommerkirche in der Region Mitte

Mit „frischem Wind“ feiern die sechs Kirchengemeinden der Stadt Uelzen (Region Mitte) in den Sommerferien wieder gemeinsame Gottesdienste. Mit dabei sind St. Petri, St. Johannis am Stern, die Kirchengemeinde Oldenstadt/ Groß Liedern, die Georgs-Kirchengemeinde Kirchweyhe-Westerweyhe sowie St. Marien Uelzen und St. Marien Veerßen.

Vom 19. Juli bis zum 23. August ist jeweils in einer anderen Kirche um 10:30 Uhr ein gemeinsamer Gottesdienst:

19.07.2020: Openair-Gottesdienst in Oldenstadt
26.07.2020: Gottesdienst in St. Petri
02.08.2020: Gottesdienst in Veerßen
09.08.2020: Gottesdienst in St. Johannis
16.08.2020: Openair-Gottesdienst in Westerweyhe
23.08.2020: Gemeinsamer Stadtgottesdienst in St. Marien

Lediglich in St. Marien Uelzen ist in dieser Zeit an jedem Sonntag Gottesdienst, da in den Sommerferien viele Touristen und Besucher von auswärts die Kirche besuchen.

Zum Abschluss der Sommerkirche findet in der St.-Marien-Kirche am 23. August ein gemeinsamer Stadtgottesdienst statt.


Musikalische Abendandachten in Ebstorf

Am Sonntag, 21. Juni, sollte eigentlich die alljährlich stattfindende Ebstorfer Konzertreihe „Sommerliche Abendmusiken“ starten. Da Konzerte zunächst noch nicht wieder möglich waren, wurde umdisponiert und ein gottesdienstliches Format mit musikalischem Schwerpunkt entwickelt, das in der Klosterkirche Ebstorf gut durchführbar ist.

Nach dem Start im Juni mit dem „Duo Sappitatti“ (Simon Gutfleisch, Gitarre / Luisa Piewak, Querflöte) wird am Sonntag, 19. Juli, um 18 Uhr Kantorin Annika Köllner in der musikalischen Abendandacht Orgelwerke spielen.

Neben Lesung, Gebet, Vaterunser und Segen wird als musikalisches Hauptwerk die Passacaglia (BWV 582) von Johann Sebastian Bach erklingen. Das ca. 16-minütige Orgelwerk ist eines seiner bekanntesten und hat Maßstäbe für die weitere Entwicklung der Passacaglia-Kompositionen gesetzt. Dabei haben es Organisten nicht nur wegen der technischen Herausforderungen schwer, sondern auch, weil Bach selbst keinerlei Registrierangaben hinterlassen hat. – Weiterhin werden Werke von Felix Menselssohn Bartholdy, Joseph Gabriel Rheinberger und die fulminante „Toccata pour Orgue“ in G-Dur von Théodore Dubois erklingen.

Am Sonntag, 9. August, um 18 Uhr führt der virtuose Flötist Hans-Jürgen Pincus durch die vielseitige Klangwelt der Flöte. – In seinem Programm mit sieben verschiedenen Flöten werden die Besucher der Andacht Flötenklänge in reinster Form erleben. Kompositionen von Bach, Vivaldi, Debussy und anderen berühmten Komponisten, aber auch traditionelle Melodien aus China werden mit völlig neuen Klangfarben versehen. Die Flöten werden vom Künstler in ihrer ganzen Bandbreite meisterhaft dargeboten und entführen in eine ganz besondere Klangwelt.

In der Andacht am Sonntag, 23. August, um 18 Uhr sind Semjon Kalinowsky (Viola) und  Annika Köllner (Orgel) zu hören. Das Programm besteht aus Werken für Viola und Orgel, sowie Orgelkompositionen von Buxtehude, Böhm, Lübeck, Vivaldi u. a. aus verschiedenen Hansestädten (Hamburg, Lübeck, Brügge, Halle ...). Es erklingen wahre Raritäten aus Barock und Romantik sowie Bearbeitungen aus Kalinowskys Feder. Die ungewöhnliche instrumentale Besetzung wird für die Zuhörer ein unvergessliches Klangerlebnis sein.

Die „Musikalischen Abendandachten“ haben einen zeitlichen Rahmen von jeweils rund 45 Minuten mit viel Musik, einer Lesung und einem Segensgebet. – In der Klosterkirche ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Die Sitzplätze sind begrenzt.


Sommerkonzerte an St. Marien Uelzen
Jeden Samstag vom 11. Juli bis zum 5. September

Nun können sie wieder stattfinden: die beliebten Sommerkonzerte an St. Marien. Vom 11. Juli bis zum 5. September gibt es jeweils samstags um 16:45 Uhr ein ca. einstündiges Konzert in der Uelzener St.-Marien-Kirche.

Als Ausführende konnte Kreiskantor Erik Matz – neben den eigenen, von ihm selbst moderierten Orgelkonzerten – folgende Künstlerinnen und Künstler gewinnen: das Vokalquartett „consonanz à 4", Merle Hillmer, Frauke Pommerien und David Schollmeyer (Orgel), Manuel Mischel (Trompete), Friederike Fechner (Violoncello), Francisco Manuel Anguas Rodriguez (Marimba, Vibraphon) und – als besondere „Zugabe“ – das Blechbläserquintett „emBRASSment“ aus Leipzig (sh. nebenstehendes Plakat).

Der Eintrittspreis pro Person beträgt 10 Euro, die Plätze im Seitenschiff kosten 7 Euro. Studenten und Auszubildende können die Konzerte für jew. 5 Euro besuchen und Schülerinnen und Schüler haben freien Eintritt.

Selbstverständlich gelten aufgrund der Auflagen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie bei allen Sommerkonzerten die zurzeit üblichen Abstands- und Hygieneregeln. Die Besucher werden gebeten, beim Betreten und Verlassen der Kirche einen Nasen-und-Mundschutz zu tragen und ausreichend Abstand zueinander zu halten – ebenso wie beim Einnehmen der Sitzplätze. In diesem Jahr wird aus nachvollziehnbaren Gründen auch auf einen anschließendem Weinausschank auf dem Kirchplatz verzichtet.


Missionsfest in Eimke

Am Sonntag, 12. Juli, feiert die Kirchengemeinde Eimke um 10 Uhr ein Missionsfest. Im Fokus steht in diesem Jahr die Hilfe für Waisen in Südafrika. Der besondere Gottesdienst findet im Freien neben der Kirche statt. – Die Besucher werden gebeten, selbst Sitzgelegenheiten mitzubringen.

Als besonderen Gast kann Pastorin Ann-Kathrin Averbeck an diesem Tag Wolfgang Ossenberg-Möhling (Foto) begrüßen. Er ist Vorsitzender des Aidshilfe-Förderkreises der Ev. luth. Kirchengemeinde Heiligenrode und wird während des Missionsfestes von der Arbeit in Südafrika und Swasiland berichten.

In unserer Region können die meisten Kinder behütet aufwachsen. Und im Zweifel gibt es ein Sozialsystem. In Südafrika und Swasiland ist das anders. Die Zahl der Waisenkinder wächst täglich. Aufgrund von HIV sterben Eltern und Großeltern und die Familie zerbricht. Es entstehen Kinderhaushalte. Armut, Hunger und Gewalt prägen den Alltag. Oft ist die Straße die letzte Station.

Frauengruppen in den Ortsgemeinden haben Projekte gestartet, um diesen Waisenkindern täglich warme Mahlzeiten zu geben. Sie werden auch gesundheitlich betreut, und man versucht, den Schulbesuch zu überwachen. Viele Kinder sind traumatisiert. Mit geistlicher Unterstützung versucht man auch hier zu helfen. Nur so haben diese Waisenkinder eine Perspektive für ihr Leben. In Swasiland konnte ein Waisenhaus für 18 Kinder aufgebaut werden. Der Aidshilfe-Förderkreis unterstützt diese Projekte finanziell.

Der Förderkreis wurde von Hanna Steffens gegründet und wird seit etlichen Jahren von der Gemeinde unterstützt. Es bestehen auch einige persönliche Kontakte. Im Frühling 2020 ist Hanna Steffens im Alter von 89 Jahren verstorben. Ihre Arbeit geht weiter – mit der Hilfe für Waisen in Südafrika.

Die Erde wehrt sich
12 Besinnungen in besonderen Zeiten

Anfang Juni 2020 ist das neue Buch von Klara Butting und Gerard Minnard erschienen. „Die Erde wehrt sich“ bündelt zwölf Besinnungen, die vom 25. März bis zum 2. Mai 2020 in der von „Corona“ bestimmten Krisenzeit als Videos auf der Homepage der Woltersburger Mühle zu sehen waren.

Es geht um Gemeinschaft, um Trost und Ermutigung, aber auch um die Frage, was wir von dieser Krise lernen können und lernen müssen.

Bezugsquelle: Shop auf der Homepage der Woltersburger Mühle


„Under the same sky“
Kinder gegen Gewalt stark machen

Til von Dombois (40), Popkantor der Landeskirche Hannovers und Mitglied im Ausschuss für Rock und Pop im Landesmusikrat, hat gerade mit 18 Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt den Song „Under the same sky“ veröffentlicht. Das Kinderhilfswerk UNICEF hat das von Til von Dombois produzierte Lied für eine große Kampagne ausgewählt, die Kinder gegen Gewalt stark machen soll.

Geschrieben wurde es von dem in Deutschland aufgewachsenen vietnamesischen Sänger und Tänzer Trong Hieu.

Das Video zum Song können Sie auf dem YouTube-Kanal des Autors Trong Hieu ansehen.

Blühende Rosen zu verkaufen
Erlös kommt der Ondini-Jugendhilfe zugute

Üblicherweise findet in jedem Jahr am Uelzener Martin-Luther-Haus ein Blumenmarkt statt, dessen Erlös jeweils der Jungendhilfe im südafrikanischen Partner-Kirchenkreis Ondini zugute kommt. – In diesem Jahr muss auch diese Veranstaltung wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie leider ausfallen.

Aber Helga Brockmann, Mitglied des Südafrika-Kreises, möchte dennoch die Gelegenheit bieten, schöne Pflanzen für den eigenen Garten zu erwerben und damit gleichzeitig etwas Gutes für die Partner in Südafrika zu tun.

Sie bietet zurzeit aus dem eigenen Bestand Ableger von Rosen in verschiedenen Farben – darunter auch historische Arten – zum Verkauf an.

Interessenten können sich zur Terminabsprache telefonisch bei ihr melden (Tel.: 0581 75937). Bei der Besichtigung und dem Verkauf müssen die erforderlichen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden.

Herausgeber
Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen, Pastorenstr. 4, 29525 Uelzen, Tel.: (0581) 5116

Redaktion
Hanns-Martin Fischer ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )


Der nächste Rundbrief erscheint im September 2020. – Wenn Sie Termine oder Infos beisteuern möchten, melden Sie sich per E-Mail bitte bis zum 24.08.2020.


Nachrichten an die Redaktion

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Tageslosung

Donnerstag, 06. August 2020
Er handelt nicht mit uns nach unsern Sünden und vergilt uns nicht nach unsrer Missetat.
Wir glauben, durch die Gnade des Herrn Jesus selig zu werden.



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