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Rundbrief Juni 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

„Was für ein Vertrauen“ – so lautet die Losung für den Deutschen Evangelischen Kirchentag, der vom 19. bis zum 23. Juni in Dortmund stattfindet. Ob das als Frage gemeint ist oder als Ausdruck des Erstaunens oder der Bewunderung, wurde wohl bewusst offen gelassen.

Der Kirchentag will sich damit auseinandersetzen, was Vertrauen konkret bedeuten kann: Was für ein Vertrauen haben wir heute in unsere Kraft und unsere Möglichkeiten, die Welt zu gestalten und zum Positiven zu verändern? In welchem Verhältnis steht dieses Vertrauen zum Glauben an das rettende und befreiende Handeln Gottes? Was kann Vertrauen bewirken angesichts der gesellschaftlichen Zerreißproben in einer aus den Fugen geratenen Welt?

Doch „Kirche tagt“ nicht nur bei dem Laientreffen in Dortmund. Auch die Landessynode, das Parlament unserer Landeskirche, ist im Mai zu einer mehrtägigen Sitzung zusammengetreten, bei dem u. a. die neue Kirchenverfassung beschlossen wurde.

„Kirchentags-Feeling“ kann auch in unserer nächsten Umgebung entstehen, z. B. bei den Aktionen des Uelzener „Familientages“ (15.06.) oder der Eröffnung des „Friedensweges“ an der Woltersburger Mühle (16.06.), wozu u. a. in diesem Rundbrief eingeladen wird.

Einen schönen Monat Juni wünscht Ihnen
Ihre Rundbrief-Redaktion

Landeskirche gibt sich neue Verfassung

Hannover. Nach mehr als 50 Jahren hat sich die hannoversche Landeskirche eine neue, grundlegend überarbeitete Kirchenverfassung gegeben. Die Synode, das Kirchenparlament, beschloss am Donnerstag, 16. Mai, in Hannover einstimmig einen entsprechenden Text mit 87 Einzelartikeln. Er war zuvor mehr als drei Jahre lang in zahlreichen Gremien und Gruppen intensiv beraten worden. In Zukunft soll er die Grundlage für das kirchliche Leben bilden.

„Das ist ein ganz besonderer Moment, das spüren wir hier alle“, sagte Synoden-Präsident Matthias Kannengießer. Die Mitglieder des Kirchenparlaments spendeten stehend Applaus. Landesbischof Ralf Meister unterzeichnete die Verfassung als erster. Dann folgten alle anwesenden Synodalen und weitere Mitglieder der Kirchenleitung.

Die neue Verfassung soll zum 1. Januar 2020 in Kraft treten. Sie löst die bisherige Kirchenverfassung aus dem Jahr 1965 ab, die aus Sicht der Synode nicht mehr die Kirche von heute abbildet. Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers ist mit rund 2,5 Millionen Mitgliedern in 1.248 Gemeinden zwischen Hann. Münden und der Nordsee die größte evangelische Landeskirche in Deutschland.

Laut Kannengießer soll die neue Verfassung die Grundlagen der kirchlichen Arbeit besser an die Gegenwart anpassen und mehr Freiräume für die Zukunft eröffnen. Sie räumt unter anderem Jugendlichen mehr Beteiligungsmöglichkeiten in den Gremien ein. Kirchengemeinden erhalten mehr Möglichkeiten, sich als traditionelle Ortsgemeinde oder als themenorientierte „Personalgemeinde“ zu organisieren. Strukturen sollen schlanker werden. So soll der Kirchensenat, ein „Runder Tisch“ der kirchenleitenden Organe, künftig entfallen. Das Gremium stimmte seiner Auflösung zu.

Die neue Verfassung beschreibt außerdem deutlicher als bisher die theologischen Grundlagen der evangelischen Landeskirche und ihr Verhältnis zum demokratischen Staat. Der Text nimmt auch das Verhältnis zu anderen Konfessionen und Religionen in den Blick. Neu gefasst wurde der Artikel über die enge Verbindung der Kirche zum Judentum. Darin wird nun betont, die Landeskirche trete „jeder Form von Judenfeindlichkeit entgegen“. Kannengießer unterstrich: „Das sind starke Signale, die in unserer Situation noch einmal wichtiger geworden sind.“

Der Synoden-Präsident lobte die breite Beteiligung der kirchlichen Basis an den Beratungen zur Verfassungsreform. In mehr als 70 Veranstaltungen seien die Einzelartikel vorgestellt und beraten worden. Über 400 Stellungnahmen seien in den Text eingeflossen. Mehrere Tausend Nutzer hätten über die Internet-Plattform www.kirchenverfassung2020.de mit diskutiert. Die Verfassung sei „eine Zusammenfassung der besten Gedanken und Argumente aus unserer ganzen Kirche“. (epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen, 16.05.19)

Weitere ausführliche Berichte von der XII. Sitzung der 25. Landessynode können Sie hier lesen.


Aufruf zur Unterstützung der Fridays-for-future-Bewegung

In einem Brief an Pfarrämter, Kirchenvorstände und Presbyterien ermutigt der Arbeitskreis „Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung“ der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen dazu, junge Menschen bei ihrem Engagement für den Klimaschutz zu unterstützen.

In dem Brief werden ganz konkrete Vorschläge gemacht, wie eine solche Unterstützung aussehen könnte; angefangen von gemeinsamen Aktionen über seelsorgerische Unterstützung bis hin zu eigenen Maßnahmen für die Gemeinde in punkto Klimaschutz.

Den Brief lesen: Unterstützung der Proteste von Schülerinnen und Schülern für den Klimaschutz


19. – 23. Juni, Dortmund:
Deutscher Evangelischer Kirchentag

„Was für ein Vertrauen“ – unter dieser Losung feiern 100.000 Menschen vom 19. bis 23. Juni 2019 in Dortmund den Deutschen Evangelischen Kirchentag. 2.000 Veranstaltungen – Konzerte, Gottesdienste, Podien, Workshops und Diskussionen mit vielen prominenten Gästen – zu Themen wie Migration, Digitalisierung, sozialer Teilhabe und Europa warten darauf, entdeckt zu werden.

Der Eröffnungsgottesdienst wird am Mittwoch, 19. Juni, ab 17:30 Uhr auf dem TV-Sender Phoenix übertragen. Der WDR hat während der 5 Tage mehrere Sendungen über die Veranstaltungen des Dortmunder Kirchentages im Programm. Und schließlich wird der Schlussgottesdienst am Sonntag, 23. Juni, ab 10 Uhr live aus dem Signal Iduna Park, dem Heimat-Stadion des BVB, übertragen.

Bevor die Kirchentagsbesucherinnen und –besucher nach fünf Tagen Fest und Diskussion in ihren Alltag zurückfahren, sollen sie und alle, die über den Bildschirm mitfeiern, im Gottesdienst noch einmal erfahren, was Vertrauen stärkt. Durch berührende Texte, das gemeinsame Abendmahl und facettenreiche Musik.


Kindertagespflege im Fokus

„Gut betreut in Kindertagespflege“ – so lautete das Motto einer bundesweiten Aktionswoche (6. – 12. Mai), an der sich in diesem Jahr das Kindertagespflegebüro der Ev. Familien-Bildungsstätte und Tagesmütter aus dem Landkreis Uelzen beteiligten.

Auftakt war eine Informationsveranstaltung für Eltern mit Migrationshintergrund im Kindertagespflegebüro. Hier wurde in Farsi, Englisch und Deutsch über die besondere Betreuungsform im familiären Rahmen informiert. Dabei kamen grundlegende Informationen über die Eingewöhnung, die Erziehungspartnerschaft und die Formalitäten zur Sprache. Es war ein spannender Nachmittag, an dem auch der Austausch über unterschiedliche Kulturen nicht zu kurz kam.

Lebhaft und bunt ging es dann beim Aktionstag auf dem Herzogenplatz zu. Hier trafen sich Tagesmütter, Eltern und Kinder zu unterschiedlichen Aktionen, wie Bobbycar-Fahren, Malen mit Straßenkreide, Musik und Picknick. Von den Marktbeschickern gab es unterschiedlichste Pflanzen geschenkt, die die Kinder umtopften und mitnehmen durften. Symbolisch wurde damit ausgedrückt, wie gut die Wachstumsbedingungen in der Kindertagespflege sind. Die kleine familiäre Gruppe bietet den Boden, und eine liebevolle Betreuung ist wie die Sonne.
Von dem Angebot der „offenen Tür“ bei beteiligten Tagesmüttern machten Eltern und auch andere Interessierte Gebrauch. Sie konnten einen Einblick in den Alltag der Kindertagespflege erhalten und sich von der individuellen und flexiblen Betreuung überzeugen.

Für weitere Informationen zu Betreuungsplätzen steht den Eltern Frau Albers vom Kindertagespflegebüro unter der Telefonnummer 0581 3894260 zur Verfügung. Fragen zur Qualifizierung beantwortet Frau Werner unter der Telefonnummer 0581 9732835. (Elisabeth Albers)


Ambulante Suchttherapie
Angebot der drobs Uelzen im Lebensraum Diakonie

Die Anzahl der Menschen mit Suchtproblemen ist sehr viel größer als die Anzahl derjenigen, die sich in Beratung, Betreuung oder Behandlung befinden. Schon immer besteht - wie bei anderen Problemen auch - die Tendenz zum Verheimlichen und Verstecken der Problematik. So kann man mit gut gemeinter Ansprache sogar Ärger auf sich ziehen. Deswegen lässt man es eher. Andererseits lässt sich von einer ersten Reaktion eines Betroffenen nicht ablesen, welche Gedanken vielleicht doch angestoßen wurden. Insbesondere die Ansprache, die von aufrichtiger Wertschätzung für die Person getragen ist, kann Motivation zur Änderung anstoßen.

Sicher ist, dass Betroffene, die den Weg in die Beratung und Behandlung finden, in 61 % der Fälle eine Besserung ihrer Suchtproblematik erreichen, wenn es sich um eine ambulante Maßnahme handelt und in 81 % der Fälle, wenn es sich um eine stationäre Maßnahme handelt (vgl. Jahrbuch Sucht 2019 der DHS). In Kombinationstherapien werden immer häufiger beide Wege miteinander verbunden.

Betroffene, sowie Angehörige, Freunde und Arbeitskollegen können ohne jede Voranmeldung direkt unsere offene Sprechstunde aufsuchen: dienstags von 10 bis 11:30 Uhr und donnerstags von 15 bis 18:30 Uhr. Feste Termine nach Absprache.

Nach einem ersten Gespräch gibt es die Möglichkeit, weitere Beratungstermine in Anspruch zu nehmen. Unsere Beratung hilft zeitnah und vor Ort, die passenden Wege herauszufinden, einzuleiten und zu begleiten. Sollte eine ambulante Suchttherapie in Frage kommen, bieten wir in unserem Haus derzeit zwei Behandlungsgruppen an, welche an folgenden Tagen stattfinden: dienstags ab 16:30 Uhr und mittwochs ab 09:15 Uhr

Unser ambulantes Reha-Team mit Frau Steckelberg, Frau Behrens und Herrn Weißbrod arbeitet nach Ansätzen aus der verhaltenstherapeutischen, psychoanalytischen und gestalttherapeutischen Schule. In den Gruppen nehmen wir durchgängig guten Zusammenhalt und Solidarität wahr, was sich sehr unterstützend für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auswirkt. Der Gruppenraum im Haus der Diakonie, in ruhiger Lage und mit dem angeschlossenen Garten, trägt zur positiven Atmosphäre bei und lädt zur Reflexion und Zentrierung ein.


„Zeit für Kinder“
Projekt der Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen

Sie haben Zeit und möchten diese für Kinder zur Verfügung stellen? – Dann sind Sie in der Ev. Familien-Bildungsstätte in Uelzen genau richtig! Wir suchen ehrenamtliche Mitarbeiter_innen, die Interesse daran haben, Familien mit Kindern zwischen 0 und 3 Jahren zu unterstützen und den Eltern eine Auszeit zu ermöglichen.

Was ist „Zeit für Kinder“ und an wen richtet es sich? – „Zeit für Kinder“ ist ein Projekt der Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen. Koordiniert wird es von Kathrin Herkt. In diesem Projekt soll es darum gehen, dass Familien mit kleinen Kindern in ihrem oft anstrengenden Alltag etwas Entlastung finden.

Was muss ich als Ehrenamtliche_r für „Zeit für Kinder“ machen? – Sie besuchen 1 bis 2 Mal in der Woche für 2 bis 3 Stunden „Ihre“ Familie. Dort spielen oder basteln mit „Ihren“ Kindern, gehen mit ihnen spazieren oder lesen ihnen etwas vor. Sie begleiten einen Elternteil zu Terminen, wo durchaus vier Hände von Nöten sein können, z. B. zum Kinderarzt. Letztendlich machen Sie das, was Sie gemeinsam mit den Eltern besprechen und was im Rahmen Ihrer Möglichkeiten liegt.

Wie lange kann/muss ich in einer Familie bleiben? – Auch dies richtet sich nach Ihnen und der Familie. Es gibt ehrenamtliche Mitarbeiterinnen, die von Geburt an in „ihrer“ Familie sind und diese, bis das Kinder drei Jahre ist, regelmäßig besuchen. Oft halten diese Kontakte auch über diese Zeit hinaus, da sie quasi „zur Familie gehören“. Und dann gibt es auch Familien, bei denen es für kurze Zeit „brennt“ und die eine kurzfristige Entlastung brauchen.

Was gehört nicht zu meinen Aufgaben? – Die ehrenamtlichen Mitarbeiter_innen von „Zeit für Kinder“ sind keine Haushaltshilfen und arbeiten in der Regel nicht am Wochenende oder zu außergewöhnlichen Zeiten (früh morgens, nachts).

Was muss ich mitbringen, wenn ich Interesse daran habe, ehrenamtlich für „Zeit für Kinder“ zu arbeiten? – Sie sollten vor allem Spaß und Erfahrung an der Arbeit mit kleinen Kindern und ihren Familien haben. Hierzu ist es wichtig, dass Sie offen, freundlich und zuverlässig sind. Da die Familien über den ganzen Landkreis verteilt sind, ist es sinnvoll, wenn Sie motorisiert sind.

Was bekomme ich, wenn ich ehrenamtlich für „Zeit für Kinder“ arbeite? – Neben einer Unfall- und Haftpflichtversicherung während des Engagements bekommen Sie Ihre Fahrtkosten erstattet und haben die Möglichkeit an kostenlosen Fortbildungen der Familien-Bildungsstätte teilzunehmen. Zudem treffen sich alle Ehrenamtlichen regelmäßig mit der Koordinatorin zum Erfahrungsaustausch. – Viel wichtiger ist jedoch für die meisten Ehrenamtlichen, dass sie merken, wie dankbar ihnen die Familien dafür sind, dass sie diese mit ihrer Zeit unterstützen.

Wenn Ihr Interesse geweckt wurde oder Sie noch Fragen haben, dann wenden Sie sich doch einfach an Frau Herkt. Dies geht unter der Telefonnummer 0581 97991-14 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .


Ökumenischer Pfingstgottesdienst

Am Pfingstmontag, 10. Juni, um 11 Uhr feiern wieder verschiedene christliche Gemeinden aus dem Landkreis Uelzen im Festzelt auf dem Uelzener Herzogenplatz gemeinsam einen ökumenischen Gottesdienst. Als Thema wurde gewählt: „Heimat im Himmel und auf der Erde“.

Uns allen ist eine Heimat in Gott verheißen. Gleichzeitig haben wir auch hier eine Heimat, die wir unterschiedlich beschreiben. Für manche verbindet sich das mit einem Ort, für andere sind es Menschen. Manche sind aufgebrochen und haben eine neue Heimat gefunden. Andere suchen noch, da können wir einander helfen, eine neue Heimat zu finden, z. B. in unseren Gemeinden und Häusern.

Wir wollen einander von unserer Heimat erzählen und gemeinsam feiern, dass bei Gott für alle Raum ist. (Michael Fendler, ACK Uelzen)


Familientag 2019

Am Samstag, 15. Juni, geht von 11 bis 16 Uhr auf dem Uelzener Herzogenplatz der 7. Familientag der Region an den Start. Geplant und veranstaltet wird er vom Netzwerk Familienfreundliche Region Uelzen.

„Wir bringen Sie in Bewegung“ – das versprechen über 30 Vereine, Verbände und Unternehmen, die mit und für Familien aktiv sind. Sie bieten Infostände, tolle Mitmachaktionen und Sehenswertes für Jung und Alt. Die Region attraktiv für Familien gestalten – mit diesem Ziel ist das Netzwerk familienfreundliche Region Uelzen seit 2006 aktiv.

„Der Familientag verbindet Spaß und Informationen und bietet so auf leichtem Weg erste Kontakte, Zugänge und Beratungen für vielschichtige Bedarfe und Lebenslagen von Familien“, betont Andrea Zobel, Leiterin der Ev. Familien-Bildungsstätte und Mitglied in der Steuerungsgruppe des Netzwerkes.

„Familienfreundlichkeit ist auch ein Standortfaktor für eine Wirtschaftregion“, verweist Karen Möller von der Koordinierungsstelle Frau & Wirtschaft neben dem Spaßfaktor auf einen weiteren Hintergrund der Aktivität des Netzwerkes.


„Frieden geht!“
Einladung Friedensfest Woltersburger Mühle

Auf dem Gelände der Woltersburger Mühle ist im Laufe der letzten Monate ein „Weg des Friedens“ mit Skulpturen verschiedener bildender Künstler entstanden. Am Sonntag, 16. Juni, wird soll er mit einem Friedensfest unter dem Motto „Frieden geht!“ eröffnet werden. Dazu laden die Initiatoren von der Woltersburger Mühle – Klara Butting, Gerard Minnaard und Dorit Lütgenau – herzlich ein.

Das Friedensfest beginnt um 14 Uhr, die Eröffnung selbst findet um 15 Uhr statt, ab 15:30 Uhr wird es Workshops geben. Musik und leckeres Essen rahmen das Programm.

Kontakt:
Woltersburger Mühle • Dorit Lütgenau
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. • 0581/971 570 15


„Wild, verwegen und frei – Piratinnen und Piraten“
Noch wenige Plätze bei der Kinderfreizeit St. Peter Böhl frei

Eine ereignisreiche, schöne und aufregende Zeit mit vielen Abenteuern und Entdeckungen bei der Kinderfreizeit in St. Peter Böhl verspricht das Vorbereitungsteam der Evangelischen Jungend rund um Diakon Tobias Schneider.

Eingeladen sind Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren, vom 14. bis zum 22. Juli in die Welt der Piratinnen und Piraten einzutauchen.

Kosten: Geförderter Preis: 200 €; Regelpreis: 250 €; Förderpreis:300 € (Infos und Anmeldung auf der Internetseite der Ev. Jugend Uelzen).

Eine Anmeldung ist noch bis zum 12.06.2019 möglich.

Noch einmal durchstarten
Christoph Siederslebenverlässt den Kirchenkreis Uelzen

Im Mai 2013 ist Christoph Siedersleben zunächst als Gefängnisseelsorger an die Justizvollzugsanstalt Uelzen gekommen. In den letzten Jahren war er vor allem als sog. „Springer“ für diverse Vakanzvertretungen zuständig und hat so einige Kirchengemeinden im Kirchenkreis Uelzen kennengelernt.

Nachdem er vor Kurzem sein 25-jähriges Ordinationsjubiläum feiern konnte, wagt der Seelsorger nun noch einmal einen neuen Anfang, und zwar in der Kirchengemeinde Weyhe in der Nähe von Bremen, wo auch seine Tochter wohnt. „Mit Ende 50 noch mal neu durchzustarten, erlebe ich als Herausforderung“, sagt der scheidende Pastor, allerdings sei diese Herausforderung auch selbst gewählt.

Am Sonntag, 16. Juni, um 17 Uhr wird Christoph Siedersleben in der St.-Martin-Kirche in Nettelkamp mit einem Gottesdienst aus der Gemeinde und dem Kirchenkreis verabschiedet. Kurz darauf wird er auch schon sein neues Domizil, das Pfarrhaus in Südweyhe beziehen, bevor dort im Juli sein Dienst beginnt.


Neubesetzung im Doppelpack
Pastorenehepaar Holtz kommt nach Hanstedt und Wriedel

Der Nachfolger von Pastor Wolfhardt Knigge als theologischer Leiter des Missionarischen Zentrums (MZ) Hanstedt und zugleich der neue Pastor der St.-Georgs-Kirchengemeinde Hanstedt heißt Holger Holtz. Am 19. Mai hatte er sich in einer Aufstellungspredigt der Gemeinde vorgestellt. Nach der inzwischen erfolgten Zustimmung des Kirchenvorstandes wird Holtz ab September 2019 seinen Dienst antreten.

Holger Holtz war in den letzten Jahren Pfarrer im evangelischen Kirchspiel Aschersleben und Öffentlichkeitsbeauftragter im Kirchenkreis Egeln in Sachsen-Anhalt. Nach einer Berufsausbildung zum Kommunikationselektroniker und dem Zivildienst im Jugendzentrum Leer in Ostfriesland studierte Holtz am Missionsseminar Hermannsburg sowie an der Near East School of Theology in Beirut im Libanon.

Ebenfalls am 19. Mai hatte die Ehefrau von Holger Holtz, Pastorin Friederike Holtz, bisher in der Gemeinde Gatersleben im Kirchenkreis Egeln (Sachsen-Anhalt) tätig, in der Nachbargemeinde Wriedel ihre Aufstellungspredigt gehalten. Ende Januar war Wriedels früherer Pastor Bernd Dauer in den Ruhestand gegangen.

Da es auch in Wriedel keinerlei Einwände gegen die Neubesetzung der Pfarrstelle mit Frau Holtz gegeben hatte, ist auch hier schon nach kurzer Zeit die Vakanz beendet.

Das Pastorenehepaar Holtz wird gemeinsam mit ihrer acht-jährigen Tochter ab August im Hanstedter Pfarrhaus wohnen. Die gottesdienstlichen Einführungen sollen am 8. September (Wriedel) und am 15. September (Hanstedt) stattfinden.

Your shining eyes – von der Liebe, süß und grausam
Konzert mit dem Flötenensemble  aus Hamburg

Auf über 20 Blockflöten zwischen 20 cm und 2 Metern Größe verführt das junge preisgekrönte Blockflötenensemble TriTonus Hamburg in zwei Konzerten im Kirchenkreis Uelzen in die Welt der Liebe – am Pfingstsonntag, 9. Juni, um 18 Uhr in der St.-Georgs-Kirche Barum und am Pfingstmontag, 10. Juni, um 17 Uhr in der St.-Martin-Kirche Nettelkamp.

Ob zärtlich, liebevoll in Madrigalen der Renaissance, keck in frühbarocken Diminutionen, virtuos ausgelassen in hochbarocken Sonaten oder melancholisch seufzend in argentinischem Tango und Blues oder verzweifelt betörend in zeitgenössischen Kompositionen – die drei Musikerinnen präsentieren Liebeslieder in all ihren Facetten.

Dabei erklingen u. a. Werke von Richafort und Holborne, Melodien Jacob van Eycks und Vivaldis bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen der Hamburgerin Nicola Termöhlen. Auch die Aufführung der einzigen Komposition Strawinskys für Blockflöte wird zu hören sein: Ein Wiegenlied, das weitgehend verschollen war. Lassen Sie sich betören von der Macht der Liebe und der Musik! Eintritt frei, Spenden erbeten.


„Pole Position“
14. Motorrad-Gottesdienst in Suhlendorf

Am Samstag, 15. Juni, lädt das MOGO-Team Suhlendorf zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr und dem Museumsverein Suhlendorf wieder zum Motorradgottesdienst ein.

Nach dem Gottesdienst um 14 Uhr in der Suhlendorfer Marienkirche ist ein Motorradkonvoi mit anschließender rd. einstündiger Auafahrt geplant. Der gemeinsame Abschluss für alle (nicht nur die motorisierten) Teilnehmer findet auf dem Museumsgelände in Suhlendorf statt.


„In 80 Minuten um die Welt“
Konzert mit dem Saxophonquartett CLASSIC4SAX

CLASSIC4SAX
Lars Osenbrüg - Sopransaxophon
Berthild Lievenbrück - Altsaxophon
Karola Elßner - Tenorsaxophon
Natascha Protze - Baritonsaxophon

Das Saxophonquartett CLASSIC4SAX gründete sich vor 20 Jahren an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Im umfangreichen Repertoire des Ensembles finden sich die verschiedensten Programme aus unterschiedlichen Epochen von Renaissancemusik über Barock, Romantik bis hin zur Moderne mit Jazz, Crossover und Filmmusik. Die Werke sind sowohl Originalkompositionen als auch Arrangements für Saxophonquartett.

In Ebstorf wird CLASSIC4SAX am Sonntag, den 23. Juni um 18 Uhr in der Klosterkirche ein Konzert zum Thema „In 80 Minuten um die Welt“ spielen. Es stehen bekannte Werke wie Ravel's „Bolero“ und eine Kurzfassung der „West Side Story“ von Leonard Bernstein ebenso auf dem Programm wie weniger populäre Werke aus Lateinamerika und Europa.

Die Konzertbesucher dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Konzert mit dem Instrument des Jahres 2019 freuen. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Kirchenmusik wird am Ausgang gebeten. – In der Pause wird zu einem Umtrunk eingeladen.

Überraschend offen – Kirchengemeinden in der Zivilgesellschaft
Neue Studie des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD

In dem dreijährigen empirischen Forschungsprojekt „Kirche und Zivilgesellschaft“ haben David Ohlendorf und Hilke Rebenstorf die Kooperation kirchlicher und anderer zivilgesellschaftlicher Akteure untersucht. Die nun erschienene Studie „Überraschend offen – Kirchengemeinden in der Zivilgesellschaft“ betritt in soziologischer und praktisch-theologischer Hinsicht Neuland.

Wo ist der Ort der Kirche in einer zunehmend entkirchlichten Gesellschaft? Worin liegen ihre Aufgaben? Soll sie sich auf sich selbst und ihre Mitglieder beschränken oder sich dem Sozialraum öffnen?

In sechs Fallstudien wird diesen Fragen konkret nachgegangen. Kirchengemeindliche Akteure wie auch andere zivilgesellschaftlich aktive Menschen wurden zu ihren Beziehungen, Kooperationen, gegenseitigen Wahrnehmungen befragt.

Die Ergebnisse zeigen eine überraschende Offenheit sowohl der Kirchengemeinden gegenüber ihrer Umwelt als auch der Vereine, Initiativen, Gruppen, Kommunalpolitik u. a. gegenüber der Kirchengemeinde – überraschend, weil Kirche oftmals als altmodisch, unmodern etikettiert wird. Sie nimmt aber offensichtlich je nach konkreten Bedingungen vor Ort zentrale Funktionen für das Gemeinwesen wahr.

David Ohlendorf, Hilke Rebenstorf: Überraschend offen – Kirchengemeinden in der Zivilgesellschaft
Hrsg. vom Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD

ISBN 978-3-374-06034-4, Evangelische Verlagsanstalt 2019, 324 Seiten, 28,00 €

Gabriele Arndt-Sandrock, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sozialwissenschaftliches Institut der EKD, Arnswaldtstraße 6, 30159 Hannover

Herausgeber
Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen, Pastorenstr. 4, 29525 Uelzen, Tel.: (0581) 5116

Redaktion
Hanns-Martin Fischer ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
Matthias Kuna-Hallwaß ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )


Der nächste Rundbrief erscheint Anfang Juli 2019. – Wenn Sie Termine oder Infos beisteuern möchten, melden Sie sich per E-Mail bitte bis zum 21.06.2019.


Nachrichten an die Redaktion

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Jahreslosung 2019

Suche Frieden und jage ihm nach!
Psalm 34,15

Tageslosung

Samstag, 14. Dezember 2019
HERR, du hast mich heraufgeholt aus dem Totenreich, zum Leben mich zurückgerufen von denen, die hinab zur Grube fuhren.
Die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.



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