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Startseite November 2020

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Rundbrief November 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

pünktlich zum Reformationstag, kurz vor dem Monatswechsel, erreicht Sie der neue Rundbrief des Kirchenkreises Uelzen. Das von den Bäumen fallende Laub ist ein untrügliches Zeichen für den Herbst, der schon vor einigen Wochen Einzug gehalten hat. Das Jahr geht dem Ende entgegen – ein wechselvolles Jahr, das wir uns so vor 12 Monaten noch nicht hätten vorstellen können.

Der November dieses Jahres wird nach den pandemiebedingten neuen bundesweiten Verordnungen zudem eine ganz besondere Prägung haben. Von den erlebten Lockerungen gibt es wieder einen Wechsel zu größeren Einschränkungen und Begegnungsverboten. Das kirchliche Leben soll aber in den zulässigen Grenzen weitergehen können. Zumindest die Gottesdienstbesuche bleiben unter strenger Einhaltung der Hygiene- und Abstandsvorschriften erlaubt.

Ende November steht aber auch der Wechsel des Kirchenjahres an: Nach den so genannten stillen Gedenk- und Feiertagen (Buß- und Bettag, Ewigkeitssonntag) erwarten wir bereits am 29. November den 1. Advent.

Wechsel gibt es auch an einigen Stellen hier im Kirchenkreis Uelzen. Abschied und Neubeginn – beides gehört zum Leben.

Bleiben Sie in diesen wechselhaften Zeiten behütet!
Ihre Rundbrief-Redaktion

Landesbischof Ralf Meister zum Reformationstag 2020
Hoffnung in der Krise

Reformationstag mitten in der Corona-Krise: Gewohnheiten sind erschüttert, Ordnungen werden fraglich, Freiheiten sind ausgesetzt. Die Frage, was uns verbindet, stellen wir in neuer Intensität, wenn Nähe ein Gefahrengut ist. Zugleich hören wir den Aufruf zur Buße in der Ersten der 95 Thesen von Martin Luther in einem andern Klang.

Für die Reformation war entscheidend, in der Krise Hoffnung nicht nur in gegenwärtigen Erfahrungen zu suchen, sondern in den Ursprüngen des Glaubens, und seiner Auslegung in der Geschichte. Gewiss: In dieser Krise sind Verordnungen und Hygienebedingungen unverzichtbar. Tröstlich sind sie nicht. Mindestens so sehr brauchen wir deshalb die Liebe zum Nächsten.

„Nichts anderes soll er sich vornehmen“, schreibt Martin Luther, „als das, was den anderen nötig ist: Das ist ein wahrhaftiges Christenleben, und da geht der Glaube mit Lust und Liebe zu Werke.“ – Unsere Hoffnung wird Wirklichkeit, wenn wir beginnen für sie zu handeln, in Lust und Liebe.


Erklärung der niedersächsischen Bischöfe
Niedersächsische Kirchen äußern sich zur Pandemie

Angesichts des erneut steigenden Infektionsgeschehens der Pandemie haben die leitenden Geistlichen der evangelischen Kirchen in Niedersachsen und der katholischen Bistümer am Montag, 26.10., eine gemeinsame Erklärung abgegeben.

In einer gemeinsamen Pressekonferenz im Leibnizsaal der Neustädter Hof- und Stadtkirche in Hannover stellten Landesbischof Ralf Meister, zugleich Ratsvorsitzender der Konföderation der evangelischen Kirchen in Niedersachsen, und Dr. Heiner Wilmer, Bischof des Bistums Hildesheim, die Erklärung vor.

Die Erklärung der niedersächsischen Bischöfe im Wortlaut, Statements von Landesbischof Ralf Meister und Bischof Heiner Wilmer sowie Bilder und Videomaterial finden Sie unter den Pressemitteilungen der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen.


Seit 26. Oktober:
Visitation im Kirchenkreis Uelzen

Seit dem 26. Oktober ist Regionalbischof Dieter Rathing (Sprengel Lüneburg) zu Gast im Kirchenkreis Uelzen, den er – wie bereits vor 6 Jahren – erneut „visitiert“ und damit seine kirchenrechtlich verankerte Aufsichtsfunktion ausübt. – In der Zeit bis zum 8. November finden zahlreiche Gespräche und Sitzungen statt, um dem Regionalbischof einen Einblick in die Entwicklung und den gegenwärtigen Stand der kirchlichen Arbeit in den Gemeinden und Einrichtungen des Kirchenkreises zu geben. Hinzu kommen Begegnungen mit Vertretern des öffentlichen Lebens zum gesellschaftlichen Beitrag der Kirchen in Kreis und Stadt Uelzen.

Zum Abschluss der Visitation findet am Sonntag, 8. November, um 10:30 Uhr in der Uelzener St.-Marien-Kirche der Visitationsgottesdienst statt.


In Pandemie-Zeiten stark gestiegen
Nachfrage nach Beratung und Unterstützung

Seit dem Lockdown im März verzeichnen die Beratungsdienste des „Lebensraums Diakonie e. V.“ eine deutlich gestiegene Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr.

Es geht bei vielen Ratsuchenden nur am Rande um das Thema „Corona“ und seine Auswirkungen auf das tägliche Leben. Vielmehr scheint es so zu sein, dass die Probleme, die bereits vorhanden waren, mit der Pandemie so belastend wurden, dass professionelle Hilfe gesucht werden musste. Ob im Bereich der Suchtberatung, Migrationsberatung oder der Unterstützung bei Wohnungsnotfällen, ob im Bereich der Sozialberatung oder auch der Ehe-, Lebens- und Familienberatung – die vermehrte Nachfrage reißt nicht ab. Selbst im Bereich der Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung haben die Beratungszahlen deutlich zugenommen.

Die Teams der Beratungsdienste stehen natürlich auch im Herbst und im Winter und „zwischen den Jahren“ allen Ratsuchenden nach telefonischer Terminabsprache zur Verfügung. Unsere Angebote finden sich unter „www.lebensraum-diakonie.de“.

Wer unabhängig von unseren spezialisierten Diensten eine Gesprächspartnerin sucht, mit der Sorgen und Nöte in dieser schwierigen und belastenden Zeit geteilt werden können, kann sich gerne zu folgenden Zeiten telefonisch an uns wenden:

montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr sowie
freitags von 9 bis 12.00 Uhr
unter der telefonnummer 0581 97189520
(außer Heiligabend, Silvester und an Feiertagen).

Alternativ sind die Kolleginnen unter der E-Mail-Adresse „haus-der-diakonie@lebensraum-diakonie“ erreichbar. (Tanja Mainz)


Spendenannahme im Mehrwertladen Uelzen
und im Mehrwertstübchen
Bad Bevensen

Täglich bekommen die Teams im Mehrwertladen Uelzen und im Mehrwertstübchen Bad Bevensen viele Spenden. Mit der Spende wird dafür gesorgt, dass gut erhaltene Altkleider, Bücher, Haushaltswaren oder auch Spielzeug eine Wieder- bzw. Weiterverwendung erfahren – und zwar unmittelbar in der Region.

Die Spenden werden von den Haupt- und Ehrenamtlichen durchgesehen und aufbereitet.
Leider können wir Altkleider, die

  • stark verschmutzt sind,
  • einen modrigen Geruch angenommen haben,
  • beschädigt sind oder
  • modisch sehr aus der Zeit fallen,

nicht in den Verkauf geben und müssen zukünftig bereits bei der Annahme verstärkt darauf achten.

Unverkäufliche Ware haben wir früher an einen Textilverwerter weitergegeben. Leider ist der (Alt-)Textilienmarkt weltweit weitestgehend zusammengebrochen, was die Abnahme dieser Ware derzeit unmöglich macht. Deshalb müssen wir bereits hier vor Ort die Annahmemenge eingrenzen, auf die Qualität der Spenden achten und dabei auch unsere beschränkten Lagerkapazitäten berücksichtigen. – Wir bitten deshalb um Verständnis, wenn wir die Spendenannahme reduzieren oder zeitweilig einstellen.

Außerdem wird darum gebeten, die Spende telefonisch anzumelden, in Uelzen unter der Nummer 01511 7748847 und in Bad Bevensen unter der Nummer 01525 6179946.

Für Rückfragen steht auch Kirchenkreissozialarbeiterin Tanja Mainz gerne zur Verfügung (Tel.: 0581 97189520, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).


Nominiert für den Deutschen Kita-Preis 2021
Ev. Kneipp-Kita Bad Bodenteich in der nächsten Runde

Über 1.200 Kitas und lokale Bündnisse für frühe Bildung haben sich um den Deutschen Kita-Preis 2021 beworben. Zu ihnen gehört auch die Ev. Kneipp-Kita Bad Bodenteich - die nun als eine von 25 Einrichtungen bundesweit zur Teilnahme an der 2. Runde nominiert wurde.

„Wir sind glücklich und fühlen uns durch die Nominierung in unserer Arbeit sehr bestätigt und  wertgeschätzt“, schreibt das Kita-Team auf seiner Internetseite. „Wir sind hoch motiviert, weiter an unserer Qualität zu arbeiten, dafür brauchen wir die Unterstützung der Kinder, MitarbeiterInnen und Eltern unserer Kita!"

Mitte Oktober hat sich das Team für die 2. Runde beworben und wartet nun gespannt darauf, ob die Kita es auch bis in die Abschlussrunde im Frühjahr 2021 schafft.

Der Deutsche Kita-Preis wurde 2018 erstmals vergeben. Die Auszeichnung ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Partnerschaft mit der Heinz-und-Heide-Dürr-Stiftung, dem Eltern-Magazin und dem Didacta-Verband. Alle Informationen zum Deutschen Kita-Preis, zu den Bewerbungsmodalitäten und zur Auswahl der Preisträger finden Interessierte unter www.deutscher-kita-preis.de.

Abschied aus Kirchweyhe
Pastor Carsten Junge geht nach Celle

Am Sonntag, 18. Oktober, ist Pastor Carsten Junge während des Gottesdienstes in der Kirchweyher Georgskirche durch Propst Jörg Hagen verabschiedet worden.

Aus persönlichen Gründen hatte er sich entschieden, die Kirchengemeinde zu verlassen und zum 1. November in den Nachbarkirchenkreis Celle zu wechseln. Zeitgleich endet auch seine Tätigkeit im Kirchenkreis Uelzen, wo er sich im Arbeitsbereich Regionalisierung und im Kirchenkreisvorstand engagiert hatte.

„Ich habe in Kirchweyhe-Westerweyhe eine Gemeinde vorgefunden, die sich durch viele engagierte Menschen und durch ein gutes Miteinander im Team auszeichnet“, sagte der scheidende Pastor. Er gehe „mit einer gehörigen Portion Wehmut", denn er blicke ich auf viele schöne Gottesdienste und zahlreiche Begegnungen zurück, für die er dankbar sei. Aber er blicke auch  mit Vorfreude auf seine neue Aufgabe.


Neues Mitglied im Kirchenkreisvorstand
Kirchenkreissynode wählt Astrid Neubauer

Nachdem durch den Weggang von Pastor Carsten Junge auch ein Platz im Kirchenkreisvorstand frei wurde (s. o.), hat die Kirchenkreissynode bei ihrer Sitzung am 28. Oktober in Bad Bodenteich Pastorin Astrid Neubauer als neues Mitglied in dieses Leitungsgremium des Kirchenkreises gewählt.

Astrid Neubauer ist bereits seit 20 Jahren im Kirchenkreis, zunächst als Gemeindepastorin in St. Johannis Uelzen, später als Schulpastorin am Herzog-Ernst-Gymnasium und inzwischen seit mehreren Jahren als Altenheimseelsorgerin.

Gleichzeitig bestätigte die Synode die Berufung von Pastorin Dorothea Mecking zur Stellvertreterin des Propstes (siehe Rundbrief Oktober 2020).


Kirchenkreisjugenddienst
Martin Höft ist neuer Kirchenkreisjugendwart

Der Kirchenkreisjugenddienst Uelzen ist endlich wieder besetzt! Nach einem Jahr Vakanz beginnt am 1. November der Dienst des neuen Kirchenkreisjugendwartes Martin Höft.

Mit seiner Frau und seinen beiden Kindern ist der 35-Jährige gerade nach Uelzen umgezogen, nachdem er zuvor sechs Jahre als Regionaldiakon im Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg tätig war. Die auch in unseren Breiten übliche Begrüßung „Moin“ ist ihm deshalb sehr geläufig .

Höft ist nach eigenen Worten „ein Kind der hannoverschen Landeskirche“. Geboren in Göttingen und aufgewachsen in einem kleinen Ort nördlich von Göttingen, verschlug es ihn zum Studium der Religionspädagogik und der sozialen Arbeit nach Hannover. Sein Anerkennungsjahr absolvierte er im Kirchenkreisjugenddienst Burgwedel-Lagenhagen. Bevor es an die Ostsee ging, war er zwei Jahre als Gemeindediakon angestellt.

Seit sich Martin Höft entschlossen hatte, Diakon zu werden, war seine Wunschstelle die eines Kirchenkreisjugendwartes. „Dieser Traumberuf wird jetzt bei Ihnen und euch Wirklichkeit“, sagt der Diakon. „Ich freue mich auf viele Begegnungen und das gemeinsame Gestalten einer bunten evangelischen Jugend im Kirchenkreis.“


Nachfolge von Matthias Kuna-Hallwaß
Christine Schröder wird neue Fundraiserin

„Immer wieder neu auf Menschen zuzugehen und dadurch sinnvolle Projekte möglich zu machen, das reizt mich einfach“, sagt Christine Schröder, die neue Fundraising-Beauftragte des Kirchenkreises Uelzen. Die 62-jährige ehemalige Landwirtin und Fotografin aus Bohlsen tritt im November die Nachfolge von Pastor Matthias Kuna-Hallwaß an, der diese Aufgabe bis zum März versehen hatte.

Christine Schröder ist in dieser Region gut vernetzt – nicht zuletzt durch die Kontakte aus der Süd-Afrika-Arbeit, denn sie ist schon zweimal für den Kirchenkreis in Ondini gewesen. „Das war für mich ein sehr großes Geschenk. Die Menschen in Süd-Afrika haben so viel weniger als wir, aber in Sachen Lebensfreude und Gottvertrauen sind sie sehr viel reicher als viele Menschen hier.“

Auf ihre neue Aufgabe ist die Mutter eines 21-jährigen Sohnes nach eigenem Bekunden sehr gespannt und freut sich, ihre Fähigkeiten in diesen neuen Aufgabenbereich einzubringen. In ihrer Freizeit ist die Musikliebhaberin u. a. Posaunistin im Posaunenchor Böddenstedt.


Kindertagesstätten-Verband
Sylvia Helms übernimmt pädagogische Leitung

Die Stelle der Pädagogischen Leitung im Ev. Kindertagesstättenverband ist ab November wieder besetzt. Mit der 44-jährigen Sylvia Helms konnte der Kirchenkreis eine in der Region und darüber hinaus gut vernetzte Nachfolgerin der bisherigen Stelleninhaberin gewinnen.

Die studierte Diplom-Sozialpädagogin hatte zuvor knapp 18 Jahre im Christlichen Jugenddorfwerk Deutschland e. V. (CJD) gearbeitet, zunächst im Betreuten Jugendwohnen und in der Sozialpädagogischen Familienhilfe sowie in anderen klassischen Kinder- und Jugendhilfemaßnahmen, schließlich als Leiterin des Jugendmigrationsdienstes des CJD und ab 2017 als Leiterin der Dienststelle und des Fachbereiches Kinder-, Jugend- und Familienhilfe sowie Migration für die Standorte Göddenstedt/Uelzen, Celle und Hamburg.

Sylvia Helms sieht den Wechsel zum Ev.-luth. Kindertagesstättenverband als neue Herausforderung für sich und freut sich nach eigenem Bekunden auf die Begegnung mit den Kita-Leitungen und -Mitarbeitenden sowie auf die Konzeptionsvielfalt der Einrichtungen, die sie ab sofort pädagogisch betreut.

„Besondere Freude bereitet es mir, Bewährtes stetig weiterzuentwickeln und Neues zu gestalten", sagt die mit ihrem Ehemann und den zwei gemeinsamen Kindern lebende Mutter; weitere vier Kinder aus der ersten Ehe ihres Mannes komplettieren die Patchworkfamilie. Einen der wichtigen Punkte für die Zukunft sieht sie – neben der Aufgabe weitere Fachkräfte zu gewinnen – darin, „gemeinsam mit den Mitarbeitenden der kirchlichen Kindertagesstätten deren Profil weiter zu stärken und noch sichtbarer zu machen.“

„Ein feste Burg ist unser Gott“
Kleine Soiree zum Reformationstag

Reformation (lateinisch: „reformatio“) heißt „Erneuerung“: Erneuerung der Kirche. Erneu­erung des Glaubens. Erneuerung der Musik.

In Wort und Musik geht es am 31. Oktober um 17 Uhr in St. Marien Uelzen um das Thema Erneuerung (Texte: Iris Junge, Orgel: Erik Matz).

Zu dem Lied „Ein feste Burg ist unser Gott“ erklingen Orgelwerke von Dietrich Buxtehude, Johann Sebastian Bach, Max Reger u. a. Jedes Stück kennzeichnet in seiner Entstehungszeit einen neuen Stil und symbolisiert die Erneuerung in der Musik. Davon inspiriert schufen nachfolgende Generationen wiederum Neues und Eigenes. – Der Eintritt ist frei!


Reformationsgedenken in Oldenstadt

Am 31. Oktober um 18 Uhr hält Prof. Hans Otte, früher Dozent für Niedersächsische Kirchenge­schichte an der Univer­sität Göttingen und Leiter des Landes­kirchlichen Archivs in Hannover, in der Klosterkirche Oldenstadt einen interessanten Vortrag: In Norddeutsch­land gehörte das Fürstentum Lüneburg zu den ersten Gegenden, in denen die Refor­mation eingeführt wurde. Warum war das gerade hier möglich?

Prof. Otte stellt die handelnden Personen (Herzog Ernst u. a.) vor, aber auch deren Gegner, vor allem die Kleriker, Mönche und Nonnen in den Klöstern des Fürstentums Lüneburg. Heyno Gott­schalk, Abt im Kloster Oldenstadt, war eine Ausnahme; das zeigt ein Vergleich mit anderen Klerikern.

Die musikalische Gestaltung des Abends mit Klavier und Gesang übernehmen Franziska Meyer, Mark Schmidt und Philipp Paschke.


Rundfunk-Gottesdienste bei

Im November gibt es beim Bürgerfunksender „Radio Zusa“ gleich zwei Rundfunk-Gottesdienste aus dem Kirchenkreis Uelzen, am 1. November – einen Tag nach dem Reformationstag – und am 29. November zum Beginn der Adventszeit. Die Predigt am 1. November hält Propst Jörg Hagen, am 29. November Pastorin Anne Stucke aus Ebstorf. Im Gottesdienst am 1. Advent wird auch die neue Brot-für-die-Welt-Aktion des Kirchenkreises Uelzen vorgestellt.

Die Sendung unter dem Titel „Wie im Himmel so auf Erden“ beginnt jeweils um 13 Uhr und kann über die UKW-Frequenzen 88,0 MHz (Kreis Uelzen), 95,5 MHz (Kreis Lüneburg) oder 89,7 MHz (Wendland), aber auch als Live-Stream auf der Internetseite von Radio ZuSa (neu.zusa.de) empfangen werden.

„Gott bei euch!“
Ökumenische Weihnachtsaktion

Die beiden großen Kirchen treffen Vorbereitungen für das unter dem Eindruck der Corona-Pandemie stehende Weihnachtsfest: Unter dem Motto „Gott bei euch!“ haben die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die katholische Deutsche Bischofskonferenz (DBK) auf der Seite „www.gottbeieuch.de“ Materialien zur ökumenischen Weihnachtsaktion zum Herunterladen für Gemeinden, Landeskirchen, Bistümer und Multiplikatoren bereitgestellt.

Diese seien gut mit bereits entwickelten Kampagnen und Materialien kombinierbar, erklärten die evangelische und katholische Kirche gemeinsam. „Weihnachten 2020 wird aufgrund der Corona-Pandemie anders sein als in den vergangenen Jahren“, hieß es weiter: „In einer Situation, in der weiterhin auch kirchliches Leben anders gestaltet werden muss, wenden sich die evangelische und katholische Kirche gemeinsam mit der tröstenden, zuversichtlichen und hoffnungsfrohen Botschaft des Weihnachtsfestes an alle Menschen in Deutschland.“

Auf der Internetseite gibt es unter anderem Anleitungen zum Umgang mit der ökumenischen Weihnachtsbotschaft, Plakate für Gemeindegottesdienste, Liedkarten und Liedzettel.

Landeskirche und Hanns-Lilje-Stiftung fördern Künstler auf dem Land

Hannover. Ein neu eingerichteter Fonds für Kunst, Kultur und Kirche im ländlichen Raum fördert Projekte von Künstlern und Kulturschaffenden. Er ist auf Initiative des Arbeitsfeldes Kunst und Kultur im Haus kirchlicher Dienste (HkD) und der Hanns-Lilje-Stiftung entstanden und will in der Corona-Zeit schnelle und unkomplizierte Hilfe leisten.

„Im ersten Durchlauf stehen 30.000 Euro zur Verfügung. Zum einen sollen Menschen, die von ihrer Kunst leben, durch Honorare und Vergabe von Aufträgen unterstützt werden und zum anderen wird das kirchliche Leben im ländlichen Raum durch zeitgenössische Kunst und Kultur bereichert“, sagt Dr. Matthias Surall, Referent für Kunst und Kultur im HkD.

Professor Dr. Christoph Dahling-Sander, Geschäftsführer der Hanns-Lilje-Stiftung ergänzt: „Covid-19 wirft einen Scheinwerfer auf prekäre Lebensverhältnisse, so auch auf die Existenz vieler Künstlerinnen und Künstler. Durch die Zusammenarbeit von Kreativen und Kirchengemeinden profitieren alle Beteiligten. Sie deuten je auf ihre Weise das Leben und werfen existentielle Fragen auf. So können sie gemeinsam Impulse geben, die weit in die Gesellschaft hineinwirken.“

Die Antragstellung erfolgt über die Internetseite www.kunstinfo.net. Antragsberechtigt sind Kirchengemeinden und andere kirchliche Einrichtungen im ländlichen Raum. Ein konkretes Vorhaben mit konkreter Benennung beteiligter Künstlerinnen und Künstler oder Kulturverantwortenden ist Voraussetzung. Über die Vergabe der Mittel entscheidet eine Jury. 

„Es geht nicht um religiöse Aspekte oder Ausprägungen der Kunst, die hier gefördert werden kann und soll, sondern um Kooperationen zwischen ländlichen Kirchengemeinden und Künstlerinnen und Künstlern, bei denen gemeinsame Projekte aus der Taufe gehoben werden“, betont Surall. Dabei gebe es keine thematische Engführung, sondern ein genuines Interesse an existentiell relevanten Themen.

Mehr zu den Förderkriterien und zum Antragsverfahren unter: www.kunstinfo.net.

Herausgeber
Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen, Pastorenstr. 4, 29525 Uelzen, Tel.: (0581) 5116

Redaktion
Hanns-Martin Fischer ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )


Der nächste Rundbrief erscheint Anfang Dezember. – Wenn Sie Termine oder Infos beisteuern möchten, melden Sie sich per E-Mail bitte bis zum 23.11.2020.


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Tageslosung

Montag, 23. November 2020
Ich wohne in der Höhe und im Heiligtum und bei denen, die zerschlagenen und demütigen Geistes sind, auf dass ich erquicke den Geist der Gedemütigten und das Herz der Zerschlagenen.
Jesus sah die große Menge; und sie jammerten ihn, denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben.



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