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Rundbrief November 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

Bob Dylan sang „The times they are a-changing“ ... Die Zeiten ändern sich: Der lange Sommer ist vorbei, der Herbst färbt die Blätter erst bunt, dann gelb und braun und lässt sie von den Bäumen fallen. Auch die Uhr-Zeit hat sich wieder mal geändert – von der Sommer- zur Winterzeit ...

Der November ist der Monat des Zeitenwechsels. Es ist die Zeit des Denkens an Vergangenes, an die Vergänglichkeit, auch die Zeit des Gedenkens. – In diesem Jahr kommt ein besonderer Gedenktag hinzu: Am 11. November vor 100 Jahren wurde das Ende des 1. Weltkrieges besiegelt. – Der Volkstrauertag dient neben dem Gedenken der Kriegstoten vor allem auch der Mahnung zum Frieden. – Am Ewigkeitssonntag wird schließlich in allen Kirchengemeinden der Verstorbenen des vergangenen Kirchenjahres gedacht.

Aber danach bricht schon wieder eine neue Zeit an: Mit der Adventszeit beginnt im Dezember ein neues Kirchenjahr. – Pünktlich dazu erscheint dann auch wieder ein neuer Rundbrief ... Bis dahin wünschen wir Ihnen gute Gedanken in der Zeit des Gedenkens!

Ihre Rundbrief-Redaktion

„Landwirtschaft zwischen Wunschbild und Wirklichkeit“
Jahresempfang des Kirchenkreises Uelzen

Zu seinem diesjährigen Jahresempfang hatte der Ev-luth. Kirchenkreis Uelzen am Freitag, 26. Oktober, erstmals in den inzwischen renovierten Hohen Chor der Uelzener St.-Marien-Kirche eingeladen.

Die rund 75 Besucher wurden zunächst mit ungewohnten Klängen empfangen. Der im Landkreis Uelzen lebende Gambist Joseph Maria Antonio gab einige Kostproben aus seinem Repertoire, das keineswegs nur Werke aus der Renaissance- und Barockzeit umfasst. Denn an diesem Abend präsentierte er vor allem Stücke mit Weltmusik-Einflüssen aus dem arabischen und keltischen Raum.

Anschließend begrüßte Prost Jörg Hagen die Gäste und die Referentin des Abends, Pastorin Ricarda Rabe, Leiterin des Fachgebietes „Kirchlicher Dienst auf dem Lande“ im Haus kirchlicher Dienste in Hannover.

Ihren Vortrag stellte sie an diesem Abend unter das Thema: „Landwirtschaft zwischen Wunschbild und Wirklichkeit – was haben wir damit zu tun?“

Mit einem aktuellen Buchtitel – „Zwischen Bullerbü und Tierfabrik“ – umschrieb sie das, was sie als den „garstige(n) Graben zwischen gefühlter Wahrheit und Wirklichkeit“ der Landwirtschaft bezeichnet. – Es ging ihr aber genau nicht um eine Bewertung oder Gegenüberstellung von ökologischer und konventioneller Landwirtschaft, sondern um die „Diskrepanz zwischen Fake News und Fakten“, durch die das Verhältnis von Landwirtschaft und Gesellschaft heute geprägt sei.

Ein besonderes Augenmerk richtete Ricarda Rabe dabei auf Verantwortung der Bürger resp.  Verbraucher, die mit ihren Erwartungen und ihrem Konsumverhalten maßgeblichen Einfluss darauf haben, wie Landwirtschaft gestaltet werde. Man könne nicht eine ökologisch nachhaltige, ethisch verantwortliche und gesundheitsorientierte Landwirtschaft erwarten, gleichzeitig aber den günstigsten Preis für größtmögliche Qualität fordern.

Aber auch die Landwirtschaft habe eine Verantwortung, mehr noch: eine Verpflichtung zu Ehrlichkeit und Transparenz. Nur so können Menschen, die heute mehrheitlich keine landwirtschaftlichen Erfahrungen mehr haben, beispielsweise die Abhängigkeit der Produktion von den Preisbedingungen nachvollziehen.

Schließlich kam die Referentin noch auf die Rolle der Kirche zu sprechen. Als gesellschaftlicher Meinungsbildner dürfe sie nicht nur Missstände anklagen, sondern müsse auch die eigene Praxis hinterfragen: Wie ökologisch, klimaschonend oder nachhaltig wirtschaften denn kirchliche Gremien und Gemeinden? – „Wir sollten niemanden zum Sündenbock für all das machen, was in der Gesellschaft und im Umgang mit der uns anvertrauten Schöpfung falsch läuft, sondern auch immer mal wieder fragen: Herr, bin ich’s?“

Dem Vortrag von Ricarda Rabe schloss sich eine rege Diskussion an, die auch beim anschließenden Empfang weitergeführt wurde, bevor eine kurze Andacht den Abend beschloss. (Hanns-Martin Fischer)


Evangelische Jugend packt an
Arbeitsseminar im Jugendhof Sachsenhain Verden

Mehr als 20 ehrenamtlich Mitarbeitende der Ev. Jugend, unter anderem aus den Kirchengemeinden Nettelkamp, Uelzen, Bodenteich, Suderburg, Römstedt und Kirch-Westerweyhe, engagierten sich eine Woche in den Herbstferien für „Ihren“ Ev. Jugendhof Sachsenhain in Verden/Aller. „Wir tragen dazu bei, dass die Gebäude, Außenanlagen und das Gelände für Nutzer und Besucher ansprechend und sicher bleiben. Außerdem lernt man immer neue Leute kennen. Nebenbei lernt man praktisch viel dazu, und das macht zusammen auch noch jede Menge Spaß!“, heißt es dazu aus ihren Reihen.

Instandsetzungsarbeiten, Nistkasten- und Weidezaunpflege, Rundwegsicherung durch Entasten und Totholzentfernung, Brennholz hacken und aufstapeln, Regenrinnenreinigung, Streicharbeiten u. v. m. standen auf dem Programm des Herbst-Arbeitsseminares im „Waldbuch“. Diese Arbeitsseminare finden bereits seit über 50 Jahren – jeweils zweimal im Jahr (Oster- und Herbstferien) statt.

Begleitet und angeleitet wurden die jungen Menschen von Diakon Thomas Ringelmann aus dem Ev. Landesjugendpfarramt Hannover, Kirchenkreisjugendwart Rüdiger Sawatzki (Uelzen) und seinem Vorgänger Klaus Roes.

Einige Jugendliche kommen schon viele Jahre und bringen ihr Knowhow ein: der Elektriker, junge Menschen mit Traktorerfahrung und/oder Motorsägenschein, der Gartenbauer, Jugendliche, die „anpacken“ wollen – alle motiviert, gemeinsam etwas für die Ev. Jugend zu bewegen.

Beim abendlichen Ausklang mit Andacht in der Kapelle, Singen in der Feuerhütte, (Gesellschafts-)Spielen oder Spaziergang um den Rundweg kam auch die gemeinsame Freizeit nicht zu kurz.

Auch im Frühjahr 2019 werden erneut die Motorsägen im Wald und der Traktor auf dem Gelände zu hören sein. Und zahlreiche Jugendliche packen wieder mit an, um die kirchliche Jugendbildungsstätte mit Herz und Hand fit zu machen für die neue Saison.

Wer im März 2019 dabei sein möchte, ist herzlich willkommen und bekommt weitere Informationen unter www.evjuuelzen.de oder www.ejh.de/arbeitsseminare. (Rüdiger Sawatzki, KKJD)


Veranstaltungen zum Reformationstag

Gottesdienste, Partys, Lesungen, Theaterstücke, Diskussionen – zum Reformationstag 2018 gab es im Bereich der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers vielfältige Events. Allein im Kirchenkreis Uelzen hatte die landeskirchliche Karte rund um den 31. Oktober dreizehn interessante Veranstaltungen aufgelistet.

Auf der Internetseite „www.reformationsfeiertag.info“ können Sie außerdem nachschauen, welche Ideen zum Reformationstag an anderen Orten umgesetzt wurden.


Hilfskonvoi aus Gomel zurück

Emotionen, Gefühle und Empfindungen fahren ständig Karussell. „Wer die Kinderhämatologie in Gomel und die kranken Kinder besucht, bleibt nicht frei von Gemütsbewegungen“, erzählt Brigitte Besenthal. „Mitgefühl und Traurigkeit mischen sich aber auch mit der Freude, etwas getan und das Leid der Kleinen gelindert zu haben“.

Ihre Gäste unterstreichen das. Sie waren beim jetzt zurückgekehrten Hilfskonvoi dabei und blickten im Hause Besenthal in Wieren auf eine bewegende Woche zurück.

Sichtbarste Folge der Katastrophe von Tschernobyl  sind  auch nach mehr als dreißig Jahren immer noch die an Leukämie erkrankenden Kinder. Fast alle Kinder in den verstrahlten Gebieten um Gomel leiden mehr oder weniger stark an einer Immunschwäche, deren Ursache häufig mit der permanenten Niedrigstrahlung zu erklären ist.

Eltern der Kinder in der Hämatologie hatten den deutschen Freunden zur Begrüßung eine Torte gebacken. Im Ärztekreis wurde über die Heilbehandlungen, über Krankheitsverläufe, über benötigte Medikamente und auch über die kleinen Patienten gesprochen, die oft über Jahre häufigen Krankenhausaufenthalten ausgesetzt sind.

Der vierjährige Wladislaw ist seit zweieinhalb Jahren regelmäßiger „Gast“ im radiologischen Zentrum. Seine Hauptbehandlung habe er gut überstanden und erhalte jetzt eine unterstützende Chemotherapie. „Er ist ein echter kleiner Kämpfer“, freute sich Ärztin Irina Romaschewskaja und ist überzeugt, dass er auch diese Behandlung erfolgreich übersteht. Liebling der Abteilung ist der 3jährige Bogdan, der trotz seiner Bluterkrankung ein aufgeweckter und gewitzter Junge ist und im Krankenhaus von seiner Großmutter betreut wird.

Mit vor Ort eingekauften Lebensmitteln wurden die Gomeler Elterninitiative GÖGO und die Sozialstation in Vetka bedacht. Dort in Vetka lagern auch noch rund 1.700 Bananenkartons mit gespendeter Kleidung, die vor kurzem mit einem LKW aus der Bekleidungskammer in Groß Liedern nach Weißrussland transportiert wurden. „Wir hoffen, dass der Zoll die Ladung Mitte November freigibt“, so Arno Klinder vom Gomel-Ausschuss. Bedürftige Menschen kämen dann noch vor dem Winter zu neuer Bekleidung.

Ein nettes Geschenk präsentierte Brigitte Besenthal den Konvoifahrern. Der Vater eines erkrankten Kindes in Gomel hatte als Dankeschön an alle Spender aus dem Kreis ein Holzregal gebastelt. Über die weitere Verwendung soll noch entschieden werden. Und auch von Ulrich Fiedler gab es Hinweise an die Gomel-Freunde. Am 19. Dezember werden der Gomel-Ausschuss und sein Helferkreis die „gute Stube“ im Rahmen des Weihnachtsmarktes in Uelzen belegen und Informationen und Berichte zur humanitären Hilfe geben. (Text und Foto: Ulrich Bleuel)


Positionspapier der EKD zum christlich-islamischen Dialog
Studie belegt starken Wunsch der Bevölkerung nach gesellschaftlichem Zusammenhalt

Die Evangelische Kirche in Deutschland will den interreligiösen Dialog mit dem Islam weiterführen und intensivieren. Das hat der Rat der EKD in einem in Berlin vorgestellten Positionspapier bekräftigt: „Der Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher Glaubensüberzeugungen ist für die friedliche und konstruktive Gestaltung des Zusammenlebens in einer pluralen Gesellschaft unverzichtbar.“ Angesichts der gegenwärtigen Diskussion über den Islam in Deutschland sei eine aktive Beteiligung an diesem Dialog auch Ausweis der Verständigungsbereitschaft und Friedensfähigkeit.

Pressemitteilung der EKD


Martin Tamcke wird Ehrenmitglied von Menschenrechtsorganisation

Die Gesellschaft für bedrohte Völker hat den evangelischen Göttinger Theologie-Professor Martin Tamcke zum Ehrenmitglied ernannt. Er habe „einen beispiellosen Beitrag dafür geleistet, hier in Europa und darüber hinaus die Sorgen der Christen im Orient bekanntzumachen“, heißt es in der Begründung laut der Pressemitteilung der Theologischen Fakultät der Uni Göttingen.

Tamcke ist Professor für Ökumenische Theologie und Orientalische Kirchen- und Missionsgeschichte. Er gilt als Experte für interkulturelle Kirchengeschichte und die Sprachen und Kulturen der christlichen Völker des Mittleren Ostens. (epd-Nachrichten, Landesdienst Niedersachsen-Bremen, 10.10.2018) – Martin Tamcke war von 1985 bis 1994 Pastor an der St.-Marien-Kirche Uelzen.

Stefanie Arnheim wird neue Propst-Stellvertreterin
Suhlendorfer Pastorin wurde vom Pfarrkonvent vorgeschlagen

Mit dem Eintritt in den Ruhestand hat Jürgen Bade (bis vor kurzem noch Pastor der Kirchengemeinde Bienenbüttel) auch das Amt des Propst-Stellvertreters niedergelegt. An seiner Stelle wird nun die Suhlendorfer Pastorin Stefanie Arnheim neue Stellvertreterin von Propst Hagen.

Aus dem Kreis der Pastorinnen und Pastoren des Pfarrkonvents des Kirchenkreises Uelzen wurde sie als einzige Kandidatin – wie es die Kirchenkreisordnung vorsieht: einvernehmlich – dem Kirchenkreisvorstand zur Berufung vorgeschlagen.

Neben Pastor Florian Moitje versieht Stefanie Arnheim dieses Amt bei Abwesenheit oder Verhinderung des Amtsinhabers.


Andreas Tuttas in Hanstedt eingeführt
Neuer Diakon im Missionarischen Zentrum

Ende September wurde Andreas Tuttas aus seinem Dienst im Nachbar-Kirchenkreis Lüchow-Dannenberg nach 13-jähriger Tätigkeit verabschiedet. Einen Monat später – am Sonntag, 28. Oktober – fand in der St.-Georgs-Kirche in Hanstedt I seine Einführung als neuer Diakon im Missionarischen Zentrum (MZ) statt.

Sein dortiges Arbeitsfeld wird neben der inhaltlichen Mitarbeit auch die Aufgaben der administrativen Leitung des MZ umfassen.

Der vor 42 Jahren in Lüchow-Dannenberg geborene Diakon hatte nach seinem Abitur und dem Zivildienst beim Diakonischen Werk Lüchow-Dannenberg ein seminaristisches Studium in der Evangelistenschule Johanneum in Wuppertal absolviert. Anschließend war er Prediger der Landeskirchlichen Gemeinschaft in Aschersleben, bevor es ihn mit seiner Familie – er hat zwei Kinder im Alter von 11 und 15 Jahren – wieder ins Wendland zurückzog.

„Mein Herz schlägt für die Mission und die Arbeit mit jungen Menschen“, bekennt Andreas Tuttas. „Den Menschen die Liebe Jesu ins Herz zu pflanzen ist meine größte Leidenschaft.“


Doppelfunktion für Katharina Much
Referentin im Missionarischen Zentrum Hanstedt und im Kirchenkreis

Ebenfalls am 28. Oktober wurde Katharina Much in der St.-Georgs-Kirche in Hanstedt I in ihren Dienst als Referentin im Missionarischen Zentrum (MZ) und zur Projektarbeit im Kirchenkreis Uelzen eingeführt.

Die 1971 geborene Tochter einer Pastorenfamilie hatte – geprägt durch ihr Elternhaus – in Göttingen Evangelische Theologie studiert und anschließend nach einer Weiterbildung mehrere Jahre in der Leitung eines Lüneburger Altenheimes gearbeitet. Die seit rund 20 Jahren in Ebstorf wohnende Theologin war zuletzt acht Jahre lang als Lehrkraft an der dortigen Grundschule tätig. Sie hat zwei Söhne im Alter von 11 und 13 Jahren.

Neben der inhaltlichen Mitarbeit im Missionarischen Zentrum steht Katharina Much nun mit einem Teil ihrer 3/4-Stelle dem vom Kirchenkreis Uelzen eingerichteten Projekt „Scout 1.0“ zur Verfügung. „Mein Plan ist“, so Katharina Much, „Kinder und Jugendliche in der Region West an neuen Orten, zu neuen Zeiten und mit neuen Formaten für die Kirche zu begeistern.“

„Alter(n) hat viele Gesichter“
Weitere Ausstellungs- und Veranstaltungstermine im Kirchenkreis

Noch bis zum 3. November ist diese durch die Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen initiierte Ausstellung in der Bücherei der Hansestadt Uelzen zu sehen. Außerdem befassen sich etliche Zusatzveranstaltungen mit Themen rund um das Alter(n).

So bietet der Ev.-luth. Friedhofsverband am 1. November um 14:30 Uhr eine weitere Führung über den Uelzener Friedhof an. Dabei werden die neuen Bestattungsformen in den Blick genommen und die Umgestaltungen auf dem Friedhof vorgestellt, die die Veränderungen in der Bestattungskultur berücksichtigen. Treffpunkt ist um 14:30 an der Friedhofsverwaltung in der Scharnhorststr. 23.

Auch beim „Forum HGZ“ in Bad Bevensen am 4. November (s. u.) sind Teile der Ausstellung „Alter(n) hat viele Gesichter“ zu sehen. Darüber hinaus gibt es dort einen Info-Stand zu den Sorgenden Gemeinschaften und um 15 Uhr einen Vortrag von Silke Jäschke vom Seniorenbüro des Kirchenkreises Uelzen zum Thema „Ist Vergesslichkeit schon Demenz?“.

Vom 7. bis zum 20. November macht die Ausstellung dann Station im Rathaus in Bad Bevensen.

Am Mittwoch, 14. November, beginnt um 17:30 Uhr im Kurhaus in Bad Bevensen eine Informationsveranstaltung und Podiumsdiskussion der Ev. Familien-Bildungsstätte in Kooperation mit der Stadt und der Kirchengemeinde Bad Bevensen. Eingeladen sind Pastor Mersmann vom Projekt Daseinsvorsorge der Johannes-Kirchengemeinde Remscheid, Thomas Bader aus dem Gerontopsychiatrischen Zentrum der Heiligen Geist Stiftung in Uelzen sowie Diana Steinbrenner von der Lebenswärme Zernien. Sie werden ihre unterschiedlichen Ansätze zur Lösung eines gelingenden Zusammenlebens vorstellen und stehen für Fragen und Diskussion zur Verfügung.

„Alt werden ist nichts für Feiglinge!“ – Vom 15. bis zum 26. November sind Teile der Ausstellung im Mehrwertladen in Uelzen zu sehen. Am 20. November wird es in der Zeit von von 9 bis 12 Uhr einen Infostand der Schuldnerberatung des Lebensraums Diakonie und der Caritas zum Thema geben

Zu einem Filmabend mit anschließendem Fingerfoodbuffet wird am Sonntag, 18. November, um 17 Uhr im Gemeindehaus der St.-Marien-Kirchengemeinde Veerßen eingeladen. Gezeigt wird ein bekannter Film zum Thema Demenz. Veranstalter ist die Sorgende Gemeinschaft Veerßen.

Am Montag, 19. November, um 19:30 Uhr wird in diesem Rahmen zu einer besonderen Veranstaltung im Heidehotel Bad Bevensen (Alter Mühlenweg 7, 29549 Bad Bevensen, www. heidehotel-bad-bevensen.de), einem barrierefreien Urlaubshotel der Fürst-Donnersmarck-Stiftung eingeladen: Unter dem Titel „Grenzen überwinden – Reisen mit Handicap“ berichten Petra und Horst Rosenberger – beide sind Globetrotter im Rollstuhl – in einer Multimediashow über ihre Reisen durch die ganze Welt und die besonderen Herausforderungen für sie als Rollstuhlfahrer. Der Eintritt ist frei. 

Vom 21. bis zum 28. November ist die Ausstellung schließlich im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Rosche zu sehen.


Chorkonzert in Hanstedt I

Gleich zwei Chöre – einer aus Nord- und einer aus Süddeutschland – geben am Freitag, 2. November, um 19:30 Uhr in der St.-Georgs-Kirche Hanstedt I ein Chorkonzert.

Die „cappella vocale freudenstadt“ unter der Leitung von Jörg Michael Sander und der „Motettenchor Bardowick“, geleitet von Birgit Agge, singen Werke von Bach (Motette „Jesu, meine Freude“), Rheinberger, Koch, Swider u. a. – Der Eintritt ist frei, es wird um eine Kollekte gebeten.


„Miteinander leben – füreinander da sein bis ins hohe Alter“
Forum HGZ am 4. November im Herz- und Gefäßzentrum Bad Bevensen

„Das Älterwerden und der damit einhergehende demografische Wandel sind von enormer Relevanz und eine der Herausforderungen dieser Zeit“, sagt Prof. Dr. Gerhard Wimmer-Greinecker, Ärztlicher Direktor des Herz- und Gefäßzentrums Bad Bevensen in seiner Einladung zum Forum HGZ am Sonntag, 4. November von 10 bis 16 Uhr.

Dafür wurde ein spannendes Programm zusammengestellt: Gleich zu Beginn befasst sich der Impulsvortrag von Prof. Stefan Müller-Teusler (Geschäftsführer „Der Paritätische Uelzen“) mit den Besonderheiten des Alter(n)s im ländlichen Raum. – Verschiedene Informationsstände geben Anregungen und laden zum Gespräch ein über „neue Wohnraumkonzepte für das Leben im Alter“, Potenziale der freiwilligen Nachbarschaftsarbeit oder auch Chancen der Tagespflege.

Auch Bewährtes darf auf dem Forum HGZ nicht fehlen: Im Herz-Café gibt es lokale süße und salzige Köstlichkeiten. Es präsentieren sich Vertreter zahlreicher Initiativen und Einrichtungen aus der Region, außerdem gibt es Anregungen rund um die Themen Soziales und Gesundheit.

Info-Faltblatt: „Forum HGZ“ – Gesundheit. Kunstwerk. Soziales (PDF / Download)


Abschluss der Taizé-Andachten
Gottesdienst am 4. November in Rosche

Der Taizé-Gottesdienst zum Beschluss der monatlichen Andachten in in der Uelzener St.-Gertruden-Kapelle findet in diesem Jahr – wegen der Renovierung in St. Marien –  am Sonntag, 4. November, um 17 Uhr in der evangelischen Kirche in Rosche statt.

Die Lieder der ökumenischen Bruderschaft aus dem französischen Dorf in Burgund – sie bestehen oft nur aus einem einzigen Satz, der mehrmals wiederholt wird – und eine Zeit der gemeinsamen Stille sind wichtige Elemente dieses besonderen Gottesdienstes. Verschiedene Chöre haben ihre Mitwirkung zugesagt.

Im Anschluss an den Gottesdienst wird herzlich ein zu einem einfachen Abendessen im Gemeindehaus eingeladen. (Anja Köster-Roes und Armin Sauer)


„Wie der Hirsch schreit“
Singkreises Ebstorf singt Psalmvertonungen – Vorverkauf hat begonnen

Am Sonntag, 4. November, um 18 Uhr lädt der Singkreises Ebstorf zu seinem Jahreskonzert in der Ebstorfer Klosterkirche ein. Unter der Leitung von Kantorin Annika Köllner stehen Psalmvertonungen von Felix Mendelssohn Bartholdy – insbesondere der 42. Psalm – auf dem Programm.

Psalmtexte inspirierten Mendelssohn während seines gesamten Schaffens. Er hinterließ neben
A-cappella-Sätzen fünf große Orchesterpsalmen, von denen einer der schönsten ohne Zweifel der 42. Psalm für Soli, gemischten Chor und Orchester aus den Jahren 1837/38 ist. – Mendelssohn hat hierbei den Psalm fast vollständig vertont: „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu Dir“. – Diese ersten Zeilen des Eingangschores spiegeln die Sehnsucht und Suche nach Gott wider, die im Verlauf des Werkes in Trost und Gottvertrauen Erfüllung finden.

Weiterhin erklingen die Hymne „Hör mein Bitten“ nach Versen des 55. Psalms sowie die Choralkantate „Wer nur den lieben Gott lässt walten“. – Ein Streichquartett, bestehend aus Musikern der „Goldenen Tafel“, sowie des Lüneburger Kammerorchesters und Orgel werden das Konzert begleiten. Außerdem wird als Solo-Sopran Melissa Wedekind (Hannover) mitwirken.

Falls versierte Sängerinnen und Sänger, die die Werke am besten auch schon kennen, noch Lust haben, sich diesem Projekt anzuschließen, würden wir uns sehr freuen. Der Singkreis probt immer dienstags 19:30 Uhr bis 21 Uhr.

Eintrittskarten sind ab sofort im Vorverkauf für 12 Euro zu erwerben (Vorverkaufsstellen: Kirchenbüro Ebstorf, Tourist-Info Ebstorf, Sparkasse Ebstorf). An der Abendkasse werden Restkarten für 15 Euro verkauft.


Ausstellungsmonat im Mehrwertladen Uelzen

Der November steht im Mehrwertladen Uelzen ganz im Zeichen verschiedener Ausstellungen.

Vom 6. bis zum 11. November zeigt der Künstler Silvio Krone Bilder zum Thema „Vitacolora – Farben des Lebens“. Silvio Krone sagt über seine Werke: „Die Welt in ihrer Schönheit, Hässlichkeit, Einzigartigkeit, in ihrer Wahrhaftigkeit wahrnehmen zu dürfen, ist ein Segen und eine Last. Ich erzähle von der Schönheit der Natur, vom Wahn, unsere Nahrung vergiften zu müssen, von Leidenschaft und Liebe und der Entwicklung unserer Zukunft.“

Interessierte sind herzlich zur Vernissage am 6. November um 15 Uhr in die Bahnhofstraße 31a eingeladen.

Vom 15. bis zum 26. November sind Teile der Ausstellung „Altern(n) hat viele Gesichter“ zu Gast im Mehrwertladen (Bahnhofstraße 31a). – Dazu bieten die Schuldnerberatungen von Caritas und des „Lebensraum Diakonie e. V.“ am 20. November von 9 bis 12 Uhr einen Infostand zum Thema „Alt werden ist nicht für Feiglinge!“ an. – Die Ausstellungen werden unterstützt von der Postcode-Lotterie.


„Religionsunterricht – Quo vadis?“
RPAG-Veranstaltung zur Zukunft des Religionsunterrichts

Vor 20 Jahren war das Thema „interkonfessioneller Religionsunterricht" interessant, heute gibt es vermehrt religionslose Schülerinnen und Schüler, bzw. solche, die eine andere Religion mitbringen. – Auch in dieser Situation soll der christliche ReligionsuUnterricht spannend, sowie schüler- und alltagsorientiert gestaltet werden. Welche Erfahrung haben Unterrichtende dabei gemacht? Was ist gelungen, so dass es wert ist weitergegeben zu werden? Wo sind Veränderungen nötig und wünschenswert?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Religionspädagogische Arbeitsgemeinschaft (RPAG) des Ev.-luth. Kirchenkreises Uelzen bei ihrem nächsten Treffen am Donnerstag, 8. November im Uelzener Martin Luther Haus (Pastorenstr. 6) von 15 bis 18 Uhr.

Referentin des Tages ist Corinna Deutsch, Schulpastorin an der BBS Anna-Siemsen-Schule in Hannover und Koordinatorin im Arbeitsbereich „Kirche und Schule“ der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers für das Projekt „Religion in der Oberschule/Gesamtschule wahrnehmen und begleiten“.

Interessierte können sich kurzfristig noch unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. bei Pastor Michael Fendler (Schulpastor BBS1 Uelzen) zu dieser Fortbildung anmelden.


„Vox Perpetua“
Konzert in der St.-Georgs-Kirche Wichmannsburg

Am Freitag, 9. November, gastiert ab 19:30 Uhr das Leipziger Vokalensemble „Vox Perpetua“ in der St.-Georgs-Kirche Wichmannsburg.

Mit Dietrich Buxtehudes (1637-1707) meditativem Kantatenzyklus „Membra Jesu Nostri“ setzen sich die jungen professionellen Sängern*innen und Instrumentalist*innen an diesem Abend musikalisch mit dem Thema „Sterben“ auseinander und nehmen so den Ewigkeitssonntag und das Ende des Kirchenjahres in den Blick.

Das Ensemble wird von der aus Wittingen stammenden Franziska Kuba geleitet und widmet sich vornehmlich der historischen Aufführungspraxis.

Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei. – Der Hut geht rum ...


Zeit für Begegnungen
Weltladen Wichmannsburg lädt ein

Im November, wenn die Tage kürzer werden, wir uns alle wieder mehr im Haus aufhalten und die Möglichkeiten sich zu treffen weniger geworden sind, möchte der Weltladen in diesem Jahr zu einem Abend der Begegnungen einladen.

Der Weltladen Wichmannsburg organisiert einmal im Jahr eine Veranstaltung als offenes Angebot. Nach vielen Jahren Kartoffelsuppe in bunter Vielfalt zur Fairen Woche war es in diesem Jahr für das 6-köpfige Team an der Zeit etwas Neues zu finden.  Deshalb laden wir am Freitag, 16. November, ab 18:30 Uhr ins Gemeindehaus Wichmannsburg ein zu „Weltladen. Begegnungen.“ – Begegnungen von Alt und Jung. Mann und Frau. Menschen mit und ohne Familie. Neuzugezogene und alte Hasen ...

Das Gemeindehaus ist voller Leben, kleine und feine Angebote über zwei Etagen. Die Möglichkeiten zum Mitmachen oder auch einfach nur zum Reden:

  • Eine Fotoausstellung zu 60 Jahren „Brot für die Welt“, auch als Möglichkeit der Erinnerung.
  • Im großen Flur Wein aus dem Sortiment zum Probieren und dabei Plaudern.
  • In der Küche und im Gartenraum Essen aus der ganzen Welt, vielleicht sogar gemeinsam kochen und auf jeden Fall miteinander essen.
  • Informationsfilme zu den Produkten und das Angebot des Weltadens.
  • Ab 20 Uhr Live-Musik mit der Ev. Jugendband aus dem Kirchenkreis Uelzen zum Reinhören oder auch dazu Tanzen.

Das Weltladen-Team hat andere Gruppen der Kirchengemeinde zur Unterstützung geholt. So gibt es eine kleine Cocktail- und Espressobar der Jugendgruppe im Obergeschoss, der Spieleraum mit Billard und Kicker ist offen. Überall im Haus ergänzen Stehtische und Sitzgelegenheiten das Angebot. Der Eintritt ist frei!

Das Weltladen-Team freut sich auf viele Begegnungen.


Großes Oratorium im Theater an der Ilmenau
St.-Marien-Kantorei führt „Le Laudi“ von Hermann Suter auf

Zu den bedeutenden Kulturereignissen der Region gehören traditionell die großen oratorischen Aufführungen der St.-Marien-Kantorei Uelzen. Und immer wieder sind es neben den bekannten Werken wie dem „Deutschen Requiem“ von Brahms oder dem „Weihnachtsoratorium“ von Bach unbekanntere Werke wie „The armed man“ von Karl Jenkins oder „Luther in Worms“ von Ludwig Meinardus, die für Begeisterung sorgen.

So wird es vermutlich auch in diesem Jahr der Fall sein, wenn am Samstag, 17. November, um 19 Uhr im Theater an der Ilmenau das Oratorium „Le Laudi di San Francesco d’Assisi“ von Hermann Suter (1870 – 1926) aufgeführt wird. In neun Sätzen vertont der Schweizer Komponist dabei den bekannten „Sonnengesang“ des Franz von Assisi und schafft ein ebenso kraftvolles wie lyrisches Klanggemälde von außergewöhnlicher Pracht.

Als Solisten wirken mit: Cathrin Lange (Sopran), Melanie Forgeron (Alt), Michael Gniffke (Tenor) und Andreas Beinhauer (Bariton). Das mit 54 Musikerinnen und Musikern reichlich besetzte Sinfonieorchester besteht bei den Bläsern aus Musikstudenten verschiedener Musikhochschulen und einem Streicherensemble aus Hamburg. Die Leitung hat Erik Matz, der bereits um 18:15 Uhr im Theatersaal eine kurze Einführung in das Werk gibt.

Karten sind in der Stadt- und Touristinformation Uelzen und im Internet (reservix) erhältlich.


Stadtgespräch

Um „Orte der Trauer“ geht es beim inzwischen 12. Stadtgespräch, zu dem die Uelzener Kirchengemeinde St. Marien in Zusammenarbeit mit dem „Lebensraum Diakonie“ und der Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen am Dienstag, 20. November, um 18 Uhr ins Café Samocca einlädt.

Als Gesprächspartner sind. u. a. Klinikseelsorgerin Birgit Hagen und Bestatter Dirk Baucke eingeladen. Die Moderation übernimmt Pastor Florian Moitje von St. Marien.


Fair Trade im Mehrwertladen

Am Freitag, 23. November, ist der Weltladen in der Zeit von 11 bis 17 Uhr Uhr zu Gast im Mehrwertladen Uelzen (Bahnhofstraße 31a).

Wer noch Weihnachtsgeschenke sucht oder sich auf den Advent einstimmen möchte, ist hier genau richtig.

Natürlich gehört eine Verkostung genauso dazu wie Informationen über fairen Handel. – Die Veranstaltung wird unterstützt von der Postcode-Lotterie.


„Steine, Wüste, Wasser, Licht ...“
Offene Friedhofskapelle am Ewigkeitssonntag

Am Ewigkeitssonntag, 25. November, wird nachmittags die Kapelle auf dem Hauptfriedhof in Uelzen für Besucher geöffnet sein.

Sie sind dazu eingeladen, einfach da zu sein, sich zu erinnern, sich zu stärken.

Steine, Wüste, Wasser, Licht … diese vier Elemente gestalten den Raum der Kapelle und geben Impulse für Trauer und Trost, zum Gedenken und zum Weitergehen.

In der Zeit von 14:45 Uhr bis 16:15 Uhr können Besucher kommen und gehen, an den Stationen verweilen, eigenen Erfahrungen nachspüren, schweigen oder ins Gespräch kommen.

Die Stille Zeit wird eingerahmt von zwei Kurzandachten um 15 Uhr und um 16 Uhr. (Iris Junge, Anja Köster-Roes, Astrid Neubauer)

„Gerechtigkeit“
ARD-Themenwoche vom 11. bis zum 17. November

Die diesjährige ARD-Themenwoche vom 11. bis zum 17. November 2018 steht unter dem Titel „Gerechtigkeit“.Für gerechte Lebensverhältnisse einzutreten, ist ein zentraler Inhalt des christlichen Glaubens. Gerechtigkeit ist ein komplexer und individueller Begriff, den Menschen unterschiedlich interpretieren und verwenden. Was gerecht und fair ist, darüber gehen die Empfindungen auseinander. Die ARD-Themenwoche beleuchtet das Thema Gerechtigkeit aus verschiedenen Blickwinkeln. (EKD)

ARD-Themenwoche „Gerechtigkeit“


„Geh denken“
Über deutsche Erinnerungskultur

Wie erinnern wir uns an zentrale Ereignisse deutscher Geschichte des 20. Jahrhunderts? Immer wieder flammt die Debatte um Orte und Symbole des Gedenkens auf. Im Zentrum der Auseinandersetzungen: der Erhalt von Kriegerdenkmälern und ihre Pflege wie die Diskussion um das Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin.

Einerseits lassen sich Prozesse der Gewöhnung beobachten. Zugleich wird am rechten Rand des politischen Spektrums die bundesdeutsche Gedenkkultur aggressiv infrage gestellt. – Wird der Streit um das Gedenken vernünftig und angemessen geführt? Um welche Interessen geht es? Braucht Deutschland Symbole, um sich seiner Geschichte zu vergewissern?

Um diese Fragen dreht sich eine Podiumsdiskussion am 1. November um 19 Uhr im Schloss Herrenhausen in Hannover, veranstaltet von der Volkswagenstiftung in Kooperation mit dem Norddeutschen Rundfunk.

Auf dem Podium diskutieren Prof. Dr. Sönke Neitzel (Militärhistoriker, Universität Potsdam), Prof. Dr. Aleida Assmann (Kulturanthropologin, Universität Konstanz), Prof. Dr. Gabi Dolff-Bonekämper (Kunsthistorikerin, Freie Universität Berlin) und  Prof. Dr. Etienne François (Historiker, Freie Universität Berlin). Es moderiert Dr. Ulrich Kühn (NDR Kultur).

Die Diskussion wird aufgezeichnet und am Sonntag, 18. November, um 20 Uhr auf NDR Kultur ausgestrahlt.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen einer gemeinsamen Initiative der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, des Niedersächsischen Ministeriums
für Wissenschaft und Kultur sowie der VolkswagenStiftung aus Anlass des Gedenkens zum Ende des Ersten Weltkriegs statt.


Alles für alle
Ein Glaubensbuch für das 21. Jahrhundert von Huub Oosterhuis

Ein Drittel der Menschen in Deutschland beschreibt sich als „konfessionslos“, und für viele Menschen, die katholisch oder evangelisch getauft wurden, ist der erlernte Glaube fremd geworden.

Huub Oosterhuis, der bekannte niederländische Theologe und Dichter, wirkt nicht nur durch seine Lieder und Texte, sondern schöpft auch aus seiner jahrzehntelangen Arbeit als Seelsorger in der Begleitung von Menschen. Er besitzt die Gabe, auch Zweifelnden und Suchenden die biblische Überlieferung der Juden und Christen so zu erschließen, dass Vertrauen und Hoffnung, Gerechtigkeit und Liebe als Quelle und Lebenskraft verstehbar und lebbar werden.

Sein neues Buch ist eine Einladung zum biblischen Glauben – jenseits konfessioneller Trennungen: Wer ist Gott? Wer ist Jesus von Nazaret? Was bedeutet ein Leben aus dem Geist? Ein Buch für Katholiken, Protestanten, Skeptiker und „Ungläubige“.

Preis: 22 Euro, Verlag: Patmos; 240 Seiten (ISBN: 978-3-8436-1014-8)


„kirche-endecken.de“
Kirchliche Internetseite für Kinder

kirche-entdecken.de ist das erste Internet-Angebot der evangelischen Kirche für Kinder im Grundschulalter und wird herausgegeben von der Ev.-luth. Kirche in Bayern und der Ev.-luth. Kirche Hannovers. Die interaktive Website wurde im Mai 2005 auf dem Kirchentag in Hannover gestartet und 2011 erweitert und technisch optimiert. Im Jahr 2018 erfolgte ein kompletter Relaunch der beliebten Internet-Kirche für Kinder.

Die jungen Nutzer lernen den Kirchenraum spielerisch als Erlebnisraum kennen. Unter den Fittichen der Elster Kira können Mädchen und Jungen vom Hauptraum der Kirche aus die unterschiedlichen Räume einer virtuellen Kirche durchstöbern und allerlei entdecken. Wissen über den christlichen Glauben wird spielerisch vermittelt. Kreativität und Medienkompetenz werden gefördert.

Im neuen KiGo-Raum können Kinder Geschichten aus der Bibel lesen, anhören und anschauen, in der Sakristei erfahren sie, welche Dinge für den Gottesdienst benötigt werden. In der Küsterwerkstatt gibt es viel Wissenswertes über das Kirchenjahr und auf dem Dachboden über die Weltreligionen zu erfahren.

Auf kirche-entdecken.de können Kinder gemeinsam mit Martin Luther spannende Abenteuer erleben, sich über die Reformation schlau machen, Antworten auf Glaubensfragen finden, mit Kira auf der Orgel musizieren und vieles mehr.

Auch Kinder, die keinen Kontakt zu einer Kirchengemeinde haben, können Erfahrungen mit einem Kirchenraum machen und sich gleichzeitig mit ihrem eigenen oder einem fremden Glauben auseinandersetzen.

Dass bei den vielen Informationen für die Kinder der Spaß nicht zu kurz kommt, dafür sorgen neben Kiras guten alten Freunden Benjamin Maus und Ottmar Eule auch allerlei bisher unentdeckte und unerwartete Kirchenbewohner.

Weitere Informationen und Hintergründe: www.kirche-entdecken.de/informationen/


Rechtzeitig bestellen:
„Der Andere Advent“

Seit über 20 Jahren gibt der gemeinnützige Verein Andere Zeiten e. V. den Kalender Der Andere Advent heraus. Vom Vorabend des ersten Advent bis zum 6. Januar begleitet er inzwischen hunderttausende Menschen mit Texten und Bildern durch die Advents- und Weihnachtszeit.

Wie riecht es im Dezember? Wo klingeln uns im Advent die Ohren? Und wie schmeckt das neue Jahr? – Die Sonntage im Kalender widmen sich in diesem Jahr den menschlichen Sinnen: dem Gleichgewichtssinn, dem Sehen, Riechen, Hören, Spüren und Schmecken. „Der Andere Advent“ möchte mit seinen Texten und Bildern dazu motivieren, die Advents- und Weihnachtszeit aus einer neuen Perspektive wahrzunehmen.

Die Kalenderblätter der Wochentage vom 1. Dezember bis zum 6. Januar erzählen von der „immer gesuchten Freiheit“, von ganz besonderen Liebesliedern und einem Drachen am Dezemberhimmel (sh. Foto). Autoren wie Leonard Cohen, Eva Strittmatter, Martin Luther und Jan Wagner sind in diesem Jahr dabei. Begleitet werden sie von Bildern und Illus­trationen, die berühren. Auch die Überraschung am Nikolaustag ist den Sinnen gewidmet.

„Der Andere Advent“ 2018/19 kostet 8 Euro (plus Versandkosten). Sie können ihn auf der Internetseite www.anderezeiten.de direkt bestellen, telefonisch unter der Nummer 040 47112727 oder per E-Mail unter „ Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. “.

Seelsorge und Selbstsorge
Wo erschöpfte kichliche Mitarbeitende auftanken können

Hauptamtlich in der Kirche zu arbeiten, ist vielseitig und erfüllend, kostet aber häufig auch viel Kraft. Die Vielfalt der Aufgaben und Erwartungen lässt oft wenig Raum für Rückzug und Regeneration. Berufliche Belastungen oder persönliche Krisen können an die Grenze zur Erschöpfung führen.

Das Haus „inspiratio“ im Kloster Barsinghausen eröffnet hauptamtlichen kichlichen Mitarbeitenden in einer begleiteten Auszeit die Möglichkeit zu Regeneration, beruflicher Klärung und geistlicher Vergewisserung.

Im Oktober gab Pastor Guido Depenbrock, Leiter des „inspiratio“, der Evangelischen Zeitung ein Interview, das Sie hier nachlesen können.

Das Haus „inspiratio“ ist eine Einrichtung der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers in Zusammenarbeit mit der Ev. Kirche von Westfalen und der Ev. Kirche in Hessen und Nassau. Die Einrichtung versteht sich als Angebot zur Gesunderhaltung im hauptamtlichen kirchlichen Dienst und ergänzt dezentrale Beratungs- und Unterstützungsangebote der Landeskirchen.

Internet: www.inspiratio-barsinghausen.de

Herausgeber
Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen, Pastorenstr. 4, 29525 Uelzen, Tel.: (0581) 5116

Redaktion
Hanns-Martin Fischer ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
Matthias Kuna-Hallwaß ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )


Der nächste Rundbrief erscheint Anfang Dezember 2018. – Wenn Sie Termine oder Infos beisteuern möchten, melden Sie sich per E-Mail bitte bis zum 26.11.2018.


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Jahreslosung 2018

Gott spricht:
Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
Offenbarung 21,6

Tageslosung

Freitag, 16. November 2018
Es ist kein Fels, wie unser Gott ist.
Jesus spricht: Wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute.


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