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Rundbrief Oktober 2017

Liebe Leserinnen und Leser,

nach zwei kurz aufeinander folgenden Feiertagen am Anfang dieses Monats – dem Erntedankfest und dem Tag der Deutschen Einheit – erreicht Sie der Oktober-Rundbrief des Kirchenkreises Uelzen. Und der wirft sein Augenmerk u. a. natürlich auf den „großen Tag“ am Ende dieses Monats – den 500. Jahrestag des Beginns der Reformation am 31. Oktober 1517.

Aber „Reformation“ ist nicht das einzige Stichwort, auf das sich die Beiträge dieser Rundbrief-Ausgebe beziehen: Nach der Bundestagswahl am 24. September und der Landtagswahl in Niedersachsen am 15. Oktober werden im Frühjahr des kommenden Jahres auch die Leitungsgremien aller evangelischen Kirchengemeinden in Niedersachsen neu gewählt. In den Monaten zuvor geht es unter dem Motto „Kirche mit mir“ zunächst darum, Kandidaten für die verantwortungsvollen Aufgaben in den Kirchenvorständen zu gewinnen.

Dass die Beteiligung der Basis für die Gestaltung und Entwicklung der Kirche nicht nur in den Kirchenvorständen von großer Bedeutung ist, zeigt sich auch in der Möglichkeit, die von der Landessynode Ev.-luth. Landeskirche Hannovers formulierte neue Kirchenverfassung mitzugestalten und zu kommentieren, bevor diese im Jahr 2010 in Kraft treten soll.

Wir wünschen Ihnen einen „goldenen Oktober“. Sehen wir uns am 31.10 in Uelzen?

Ihre Rundbrief-Redaktion

„Was wir von Martin Luther (nicht) lernen können“
Vortrag von Prof. Dr. Wilfried Härle in St. Marien Uelzen

Zu Beginn des Vortragsabends am 28. September in der Uelzener St.-Marien-Kirche konnte man staunend feststellen, dass es durchaus noch weniger geläufige Fakten über den Reformator zu erfahren gibt. So eröffnete der emeritierte Heidelberger Theologie-Professor Dr. Wilfried Härle den rund 80 erschienenen Zuhörern, dass wir das bevorstehende Reformationsjubiläum eigentlich fünf Monate zu früh begehen. Denn zum Zeitpunkt des Thesenanschlages am 31. Oktober 1517 sei Luther „noch gar nicht evangelisch“ gewesen, sondern erst im Frühjahr 1518 zu seiner entscheidenden reformatorischen Erkenntnis gelangt. Mit seinen Heidelberger Thesen hatte er sie im April 1518 erstmals im Zusammenhang vorgetragen.

In fünf Schritten erläuterte Professor Härle, was es nicht nur über, sondern vor allem von Martin Luther zu lernen gibt – und was nicht.

Die Grunderkenntnis des Reformators umschrieb er mit der Entdeckung des aufrechten Glaubens. Nicht Leistung oder Anerkennung zähle vor Gott – man kann sich Gerechtigkeit vor Gott nicht verdienen; Grund des Glaubens könne auch nicht eine sonst drohende Verdammnis sein, sondern allein Gottes Barmherzigkeit, sein bedingungsloses Ja in Jesus Christus.

Luthers Theologie sei am besten zu verstehen als „Kunst des Unterscheidens“ – zwischen Gesetz und Evangelium, also dem, was der Mensch tut (bzw. tun soll) und dem, was Gott für uns tut – zwischen Person und Werk: Nicht gute Werke machen einen guten Menschen aus, sondern ein guter Mensch tut gute Werke – und schließlich die Unterscheidung zwischen politischer Obrigkeit und Gottes Herrschaft.

Wo die „Kampflinie zwischen Gut und Böse“ verläuft, könne man ebenso von Luther lernen, so Professor Härle – nämlich mitten durch uns hindurch. Das Böse ist und bleibt nicht nur in der Welt (wie alltäglich erfahrbar), sondern auch im menschlichen Herzen. Der Glaube hält dem entgegen: Das Böse ist da, aber durch Christus wird es beherrscht. - Der Mensch ist zugleich Sünder und gerecht.

Martin Luthers überlieferter Sinnspruch „Steh frisch auf, tu‘s Maul auf, hör bald auf!“ sollte als Regel für alles Reden gelten: Er ist eine Ermutigung, auch dann das Wort zu ergreifen, wenn man für das Vertreten seiner Überzeugung keine allgemeine Zustimmung oder gar Beifall erwarten darf, ja selbst wenn man Repressionen ausgesetzt wird – wie Luther selbst u. a. auf dem Reichstag in Worms 1521.

Schließlich nannte Professor Wilfried Härle auch Beispiele für die nicht nachahmenswerten Haltungen Luthers: allen voran seine „rücksichtslose Leidenschaft“ gegenüber theologischen Widersachern und seine harte Verbitterung gegenüber den Juden. Sie widerspricht dem durch Luther selbst im Kleinen Katechismus formulierten Glaubensartikel, der Mensch könne nicht durch Vernunft oder eigene Anstrengung, sondern nur durch das Wirken des Heiligen Geistes zum Glauben und zur Erkenntnis kommen. Das impliziere auch, dass wir nicht Menschen wegen ihres anderen Glaubens (oder wegen ihres Unglaubens) anklagen oder sie dafür verurteilen dürfen. – Ein Plädoyer für die Religionsfreiheit.

Was man auch heute noch von Martin Luther lernen kann? – Dafür hat Professor Dr. Wilfried Härle mit seinem Vortrag selbst ein beredtes Beispiel gegeben: Allezeit unbefangen von Gott zu reden.

Hanns-Martin Fischer


„Kirche mit mir“
Wahl der Kirchenvorstände in allen evangelischen Kirchen in Niedersachsen

Am 11. März 2018 wählen ca. 2,9 Millionen Gemeindemitglieder in über 2.000 Kirchengemeinden Niedersachsens ihre Leitungsgremien neu. Die begleitende Kampagne soll unter dem Motto „Kirche mit mir“ zur Kandidatur für ein Leitungsamt motivieren und für eine hohe Wahlbeteiligung am 11. März sorgen.

Gewählt werden in der braunschweigischen und hannoverschen Landeskirche die Kirchenvorstände, in der oldenburgischen Kirche und schaumburg-lippischen Landeskirche die Gemeindekirchenräte und in der reformierten Kirche die Kirchenräte bzw. Presbyterien. Die Wahl der kirchlichen Leitungsgremien findet alle sechs Jahre statt.

Diese Gremien leiten zusammen mit den Pastorinnen und Pastoren die Gemeinden vor Ort. Sie sind u.a. für Gebäude, Ländereien, Friedhöfe, Kindertagesstätten, Personal und Finanzen einer Kirchengemeinde zuständig.

„Das Motto „Kirche mit mir“ ist ein Bekenntnis zu demokratischen Strukturen in den evangelischen Kirchen. Es soll unterstreichen, dass die kirchliche Zukunft von der Mitbestimmung ihrer Mitglieder abhängt. Alle, die in das Leitungsamt gewählt werden, können wesentliche Entscheidungen treffen. Das Wort MIT steht für Gemeinschaft, Engagement, Vielfalt, u.v.m. MIT ist der Inbegriff von Demokratie, Wahl und Beteiligung“, so die Verantwortlichen.

Neu ist, dass in fast allen evangelischen Kirchen in Niedersachsen bereits 14-jährige Kirchenmitglieder wählen dürfen. Als Erste in Niedersachsen hatte die oldenburgische Kirche im vergangenen Jahr beschlossen, das Wahlalter von 16 auf 14 Jahre zu senken. Seit Mai gilt dies auch für die braunschweigische und hannoversche Landeskirche.

Weitere Informationen: www.kirchemitmir.de  |  Facebook  |  Instagram

Pastor Dr. Johannes Neukirch, Pressesprecher der Landeskirche


Grundlagen mitgestalten
Entwurf einer neuen Kirchenverfassung der Landeskirche

Die Ev.-luth. Landeskirche Hannovers bekommt eine neue Verfassung. Die Kirchenverfassung beschreibt die Grundsätze, nach denen die Landeskirche lebt und aufgebaut ist. Sie regelt, wie Entscheidungen in der Kirchengemeinde, im Kirchenkreis oder auf landeskirchlicher Ebene getroffen werden und welche Aufgaben, Rechte und Pflichten alle Mitglieder und Mitarbeitenden im Ehren- und Hauptamt haben.

Die zurzeit gültige Verfassung der Landeskirche stammt noch aus dem Jahr 1965. Seitdem hat sich in Gesellschaft und Kirche vieles verändert. Die Verfassungsreform soll neue Gestaltungsspielräume eröffnen und neue Entwicklungen für die Zukunft des kirchlichen Lebens ermöglichen. Sechs Leitgedanken prägen den Entwurf der neuen Verfassung. Sie betreffen entscheidende Fragen des kirchlichen Miteinanders.

„Nur auf der Grundlage einer breiten Debatte über die künftige Gestaltung unserer Kirche können wir Strukturen verändern und uns neue Ziele setzen“, sagt Dr. Stephanie Springer, Präsidentin des Landeskirchenamtes Hannover. „Darum möchten wir den Verfassungsentwurf zur Diskussion stellen und Ihre Anregungen für die weitere Arbeit mit aufnehmen.“

Auf der eigens eingerichteten Internetseite „www.kirchenverfassung2020.de“ können Sie sich einen Überblick über den neuen Verfassungsentwurf verschaffen und sich die Änderungsvorschläge in Ruhe anschauen – und mitdiskutieren: Jeden Artikel der Verfassung können Sie kommentieren und auf die Beiträge anderer Kommentatoren antworten.


Dank für Engagement in Wittenberg

Wittenberg. Mit einem Empfang im Alten Rathaus in Wittenberg hat sich die Landeskirche Hannovers bei rund 130  beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der gesamtem Landeskirche bedankt, die sich in den vergangenen vier Monaten in Wittenberg engagiert haben. Dort endete am Sonntag, 10. September, die Weltausstellung Reformation.

Die Mitwirkenden haben sich in Andachten und Diskussionsveranstaltungen, im Café Friedenswege, der Berufungsfabrik, im Konficamp und im Jugendzentrum „Young Point Reformation“ engagiert. 60 von ihnen waren der Einladung zum Dankeschön-Empfang der Landeskirche in Wittenberg gefolgt. 

Die meisten Mitwirkenden gab es beim Hauptprojekt der Hannoverschen Landeskirche, dem ErlebnisRaum Taufe mitten in der Wittenberger Altstadt. Hier empfingen 108 Ehrenamtliche, die immer in Viererteams arbeiteten, knapp 10.000 Besucherinnen und Besucher.  In einem entspannenden stillen Raum in blauem Licht kamen Menschen an, erlebten dann einen symbolischen Tauffilm in einem 180-Grad-Kino und konnten sich an einem 500 Jahre alten Taufstein segnen und so an die Taufe erinnern lassen. Besonderer Dank galt deshalb auch der Projektleiterin des ErlebnisRaums Ulrike Tüpker.  „Das Leise entfaltet eine unglaubliche spirituelle Kraft“, sagte der Hannoversche Landesbischof Ralf Meister. Es habe dafür nur wenig Raum und die bewusst sehr schlichte Gestaltung mit nur drei Farben gebraucht. „Daraus können wir für die Zukunft lernen“, sagte Meister in seinem Dank an alle Mitwirkenden.

Arend de Vries, geistlicher Vizepräsident im Landeskirchenamt und Reformationsbeauftragter der Hannoverschen Landeskirche, sagte: „Wir haben dort gesegnet und gingen selbst als Gesegnete nach Hause.“

Dank kam auch von der Stadt Wittenberg und den Veranstaltern der Weltausstellung Reformation. „Vom lieben Herrgott sind wir reich beschenkt worden mit vielen Veranstaltungen und gutem Wetter“, sagte Wittenbergs Oberbürgermeister Torsten Zugehör. In Wittenberg gebe es jetzt ein neues Verhältnis zur Kirche und „dem Bereich Glauben, Religion und Gemeinde“.

Die Reformationsbotschafterin und frühere Hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann zog ebenfalls ein positives Fazit. Das Jubiläum sei wirklich ökumenisch und international begangen worden. Mit Pfadfinderinnen und Pfadfindern, Studierenden und 15.000 Konfirmandinnen und Konfirmanden im Konficamp hätten viele junge Menschen mitgefeiert und in den Installationen in den Wallanlagen seien „Themen und Fragen unserer Zeit“ diskutiert worden.

Im Rahmen des Empfangs trug sich Landesbischof Ralf Meister in das Goldene Buch der Stadt Wittenberg ein. „Eine Stadt wird von Barmherzigkeit zusammengehalten“, schrieb der Landebischof und schloss mit einem Segenswunsch für die Lutherstadt: „Gott segne die in dieser Stadt leben und hier aus- und eingehen.“

Text: Gunnar Schulz-Achelis/Pressestelle der Landeskirche


Beruf und Berufung
1.200 Pastorinnen und Pastoren diskutierten in Hannover über ihr Berufsbild

Hannover. „Es ist sehr schön und stärkend zu spüren, welche Kraft eine solche Gemeinschaft entfaltet, wie wir sie heute hier erleben“, sagte Landesbischof Ralf Meister am Mittwoch, 20. September, auf dem Generalkonvent der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Mehr als 1.200 Pastorinnen und Pastoren aus Niedersachsen waren der Einladung in den Kuppelsaal des Hannover Congress Centrums (HCC) gefolgt, darunter auch die meisten der Pastorinnen und Pastoren aus dem Kirchenkreis Uelzen.

Das Motto der Tagung – „Geschickt in alle(n) Welt(en) … – Ordination und Berufungsgewissheit im 21. Jahrhundert“. Im Mittelpunkt standen die Spannungen zwischen der inneren Gewissheit der Berufung, Pastorin oder Pastor zu sein, und den aktuellen Anforderungen an den Dienst in der Gemeinde.

Die Berufung unterscheide den Pastorenberuf von anderen Berufen, sagte der Bielefelder Soziologe Prof. Rainer Schützeichel in seinem Hauptvortrag. „Pastoren sind das Gesicht der Kirche“, so Schützeichel. Er sei sehr beeindruckt, wie sehr die Pastorinnen und Pastoren selbst um ihr Berufsbild ringen und finde es gut, dass sie die Berufung als zentrales Moment erkennen.

Am Nachmittag konnten sich die Teilnehmendfen in 18 Workshops mit unterschiedlichen Aspekten des Pastorenberufs zwischen inneren und äußeren Herausforderungen, zwischen Tradition und Strukturwandel auseinandersetzen. Die Referentinnen und Referenten kamen hier auch aus nichtkirchlichen Berufsgruppen wie Polizei, Justiz oder Medizin.

Zur Stärkung der Berufungsgewissheit erinnerte Landesbischof Meister im Abschlussgottesdienstes des Generalkonventes an die Ordination der Pastorinnen und Pastoren: „Bei unserer Ordination wurden wir mit Gebet und Auflegen der Hände in den Dienst als Pastorin oder Pastor berufen. Wir wurden berufen, gesegnet und gesendet. Daran wollen wir uns erinnern.“ Mit der feierlichen Erinnerung an die Ordination und dem gemeinsamen Abendmahl endete der erste landeskirchliche Generalkonvent.


Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen hat neuen Vorstand
Mitgliederversammlung am 6. September

Auf ihrer Mitgliederversammlung am 6. September im Gemeindehaus der Dreikönigs-Kirchengemeinde Bad Bevensen haben die Delegierten der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Uelzen (ACK Ue) einen neuen Vorstand gewählt.

Der bisherige Vorsitzende, Pastor Rainer Döllefeld (Bild links) von der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Uelzen (Baptisten) hatte wegen Erreichen des Pensionsalters (Anfang 2018) nicht erneut kandidiert. Er gehörte dem ACK-Vorstand seit 2005 an, seit 2013 als Vorsitzender.

Zum neu gewählten Vorstand gehören Pastor Johannes Dieckow (Ev-Luth. Kirchgemeinde Bad Bevensen-Medingen), Gemeindereferentin Wika Posniak (Kath. Kirche Uelzen) Dr. Dorothea Töter (SELK Uelzen) und Martin Weiß (Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Uelzen). Zum neuen Vorsitzenden wurde Pastor Dieckow gewählt.


Hoffnung beflügelt junge Talente
Evangelische Kirche verleiht Kreativpreis – Sonderpreis geht nach Uelzen

Lüneburg. Wie sieht Hoffnung aus? Wie fühlt sie sich an? Gibt es Bilder dafür? Das waren die Fragen, mit denen sich die Nachwuchsförderer der evangelischen Landeskirchen im Norden an junge Talente richteten. „Hoffnungsbilder“ lautete der Titel für den Wettbewerb, den die Nordkirche, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg und die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers gemeinsam ausgeschrieben hatten. Und die Hoffnung der Veranstalter wurde nicht enttäuscht: Nicht nur Hoffnungsbilder, sondern auch Videos, Texte, Fotos, Songs oder Skulpturen gehören zu der bunten Vielfalt an Beiträgen, mit denen mehr als fünfzig junge Menschen ihre Sicht auf das Thema zum Ausdruck gebracht haben. Die Siegerinnen und Sieger wurden am 1. Oktober im Lüneburger Kloster Lüne ausgezeichnet.

Der 1. Preis ging an das Team der Evangelischen Jugend Horneburg (Kirchenkreis Buxtehude), dessen Kurzfilm die Jury überzeugte. Der 2. Preis ging an Mara Clarissa Schmidt aus Handorf (Kirchenkreis Winsen) für ihren Text „Er ist sie“. Und für sein Foto „Tiefenüberwinder“ wurde Hilke Hopmann aus Eystrup (Kirchenkreis Syke-Hoya) mit dem 3. Preis ausgezeichnet.

Einen Sonderpreis sicherte sich Luzian Massarat aus Uelzen mit seinem Drehbuch „Liberty“. „Es geht um eine Jugendliche in einem Entwicklungsland, die sich nach dem Verlust der Eltern gegen radikale Plünderergruppen zur Wehr setzen muss“, erklärt der junge Autor. Mit seinen Freunden Timon Kraaz, Fabian Schröder und einem jungen Produktionsteam arbeitet der Nachwuchsfilmemacher aktuell an der Verfilmung des 95 Seiten starken Drehbuchs, das 2018 in Kino-Qualität vorliegen soll. (Anm. d. Red.: Darüber haben wir bereits in der August-Ausgabe unseres Rundbriefs berichtet.)

Die historischen Klostermauern bildeten den würdigen Rahmen für die feierliche Preisverleihung, die für die jungen Talente zugleich Abschluss und Höhepunkt eines Kreativwochenendes mit Profis bildete. „Ihr habt ein paar Sonnenstrahlen hereingebracht, indem ihr von euren Hoffnungen und oft auch von Gott erzählt habt“, bedankte sich Pastor Mathis Burfin, verantwortlich für den Campus Nord in der Hannoverschen Landeskirche, bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Mit Bezug auf ein Gedicht von Mascha Kaleko sagte Oberlandeskirchenrätin Dr. Nicola Wendebourg, die Kirche sei häufig „ein Opfer der Schwerkraft. Wir drohen am Weg kleben zu bleiben und das Schweben zu verlernen. Die alte Kirche hat deshalb solche Menschen wie Sie bitter nötig, die Begeisterung und Kreativität mitbringen.“ Wendebourg ermutigte: „Bleiben Sie dran, helfen Sie der alten Kirche auf, dass sie nicht am Wege kleben bleibt. Und ziehen Sie andere mit!“ (Pastor Benjamin Simon-Hinkelmann, Stellvertretender Pressesprecher der Landeskirche)

„Vom Heideboden ins Kleefeld“
Pastorenehepaar Schendel zieht nach Hannover

Seit 2001 waren Gertrud-Marianne und Gunther Schendel im Kirchenkreis Uelzen – zunächst als Pastorin und Pastor der Kirchengemeinde Oldenstadt-Groß Liedern (bis 2013). Danach übernahm Gunther Schendel eine volle Stelle beim Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD in Hannover, wo er bereits seit 2011 al Referent tätig war. Und Gertrud Schendel versah in den letzten Jahren als Pastorin des Kirchenkreises Uelzen vielfältige Aufgaben (z. B. Vakanzvertretungen) in verschiedenen Gemeinden des Kirchenkreises.

Seit August ist Gertrud Schendel nun Mitarbeiterin der Arbeitsstelle für Kindergottesdienst im Michaeliskloster Hildesheim und es ist die Zeit gekommen, den Wohnort – bisher immer noch Uelzen – in die Nähe der Arbeitsplätze zu verlegen: nach Hannover-Kleefeld.

In einem Brief zum Abschied schreibt das Paar: „Nun kommt bald der Möbelwagen ... Wie wird es wohl sein, als Heidjer in der Großstadt? Ohne die vertraute Übersichtlichkeit in der Fläche, wo für jeden Ort liebe Gesichter stehen? – Wir lösen die Situation so: Wir machen keinen großen Abschied, wir nehmen die Erinnerungen lebendig mit, alles Gute und Wahre und Schöne ist unverloren. Und, großes Versprechen: Wir werden immer für die Kirche in der Fläche eintreten. – Von Herzen immer auf Wiedersehen! – Ihre, Eure Gertrud und Gunther Schendel

Sie beschließen den Brief mit einem gemeinsam verfassten Gebet:

Du siehst mich, kannst mich verstehen, / ich soll nicht wie Sand verwehen. / Du siehst mich, hörst meine Klagen, / lange Wege will ich wagen.

Find auch uns, wenn wir verzagen, / wenn wir nach der Zukunft fragen. / Du siehst uns, bist Lebensquelle, / deinen Engel zu uns stelle.

Einmal wird es uns geschehen, / selber dürfen wir dich sehen. / Dann erfüllt sich alles Fragen, / dein Wort wird sich selber sagen.

Remigius-Chor Suderburg zu Gast in Eimke

Am Samstag, 21. Oktober, um 17 Uhr gibt der St.-Remigius-Chor Suderburg ein Gastkonzert in der Eimker St.-Marien-Kirche. Unter der Leitung von Miep Bolt-Jöhnke werden u. a. die Choralmotette „Ein feste Burg ist unser Gott“ von Georg Philipp Telemann sowie Chorkompositionen von Heinrich Schütz („Singet dem Herrn ein neues Lied“) und August Eduard Grell („Herr, deine Güte reicht so weit der Himmel ist“) aufgeführt. Auch ein holländisches Stück wird erklingen („Zolang er Mensen zijn op Aarde“ dt.: „Solang es Menschen gibt auf Erden“) und ein ökumenisches Kirchenlied („Großer Gott, wir loben dich“), das 1771 vom katholischen Pfarrer und Kirchenliederdichter Ignaz Franz verfasst wurde.

Begleitet wird das Konzert von Pastor Jörn Averbeck. – Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende für die notwendigen Renovierungsarbeiten an der historischen Folkert-Becker-Orgel in Eimke gebeten.


Vorlesen des gesamten Neuen Testaments
Aktion der Kirchengemeinde Barum-Natendorf zum Reformationsjubiläum

Von Samstag, 21.10., 11 Uhr bis Sonntag, 22.10., 11 Uhr findet in der Kirche in Barum ein Experiment statt: Dort soll das gesamte Neue Testament vorgelesen werden – mit einer nächtlichen Pause von 1 – 5 Uhr. Den Anlass dazu bildet das 500-jährige Reformationsjubiläum und eine Neuerscheinung der Lutherbibel.

Für dieses Projekt werden ca. 40 Vorleser gesucht, die Lust haben, sich auf diese besondere Erfahrung einzulassen und die für je eine halbe Stunde im Altarraum der Barumer Kirche aus der Bibel vorlesen. Interressierte Vorleser melden sich bitte möglichst bald im Kirchenbüro Barum-Natendorf oder bei Pastorin Hallwaß (Tel.: 05806-245, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ). Dort können auch die Uhrzeiten und der ungefähr zu lesende Bibelabschnitt erfragt werden.


„Familie und Beruf“
Mitarbeitendenversammlung des Kirchenkreises Uelzen

Am Mittwoch, 25. Oktober, findet  in der St.-Petri Gemeinde Uelzen die diesjährige Versammlung für alle Mitarbeitenden in den Kirchengemeinden, dem Kirchenkreis und den Verbänden des Kirchenkreises Uelzen statt.

Die Versammlung beginnt um 17:30 Uhr mit einer Andacht von Propst Hagen. In der Andacht werden alle Mitarbeitenden geehrt und mit Namen verlesen, die in diesem Jahr ein Dienstjubiläum feiern konnten, ebenso alle, die in diesem Jahr Ihren Dienst neu aufgenommen haben, sei es in einer Kirchengemeinde, im Kirchenkreis oder in einer Kindertagesstätte oder in einer anderen Einrichtung des Kirchenkreises.

Zum Thema des Abends „Familie und Beruf“ referiert die Gleichstellungsbeauftragte der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, Pastorin Hella Mahler.


Chorkonzert mit dem Singkreis St. Mauritius
in der Ebstorfer Klosterkirche

Am  Sonntag, 29. Oktober, um 18 Uhr findet das erste Konzert des Ebstorfer Singkreises St. Mauritius unter Leitung der neuen Kantorin statt. Auf dem Programm stehen das „Requiem“ von Gabriel Fauré und John Dowlands „Lachrimae“.

Begleitet von einem kleinen Streicherensemble aus Musikern des Kammerorchesters Uelzen und der Orgel, wirken neben dem Singkreis die Solisten Melissa Wedekind (Sopran) und Fritz Pommerien (Bariton) mit.

Die Gesamtleitung hat Kantorin Annika Köllner.
Eintrittskarten zu 13 Euro gibt es an der Abendkasse.


„VIVA la Reformation!“
30. Oktober: Kirchenkabarett in Suderburg

Am Montag, 30. Oktober, einen Tag vor dem Reformationsfest, kommt der Kabarettist und Pastor Ingmar Maybach um 19:30 Uhr mit seinem Reformationsprogramm in die St.-Remigius-Kirche Suderburg.

Mit „VIVA la Reformation!“ wird wieder der bewährte humoristische Brückenschlag zwischen Politik und Religion geübt. Neben der Frage nach Spuren des Protestantismus in der deutschen Politik gibt es „Reformation zum Mit- und Selbermachen“, eine Analyse der konfessionellen Aspekte der Eurokrise, sowie eine aktuelle Betrachtung des Münsteraner Täufer-Reichs als evangelischem IS (auch wir hatten und haben unsere Radikalen).

Das ganz große Kirchenkabarett mit richtig Musik! Zum Reformations-Jahr wird Ingmar Maybach verstärkt durch „Die fabelhaften WARTBURG-BROTHERS“, zwei ehrliche Country-Blues-Gitarren und die Kirchenorgel. – Johnny Cash meets Johann-Sebastian Bach. Auch das wird lustig!

Bereits seit 1999 ist Ingmar Maybach als politischer Kabarettist unterwegs und stand bereits mit Arnulf Rating, Urban Priol, Bodo Wartke und Kurt Krömer auf der Bühne. Durch den Kontakt zum Babenhäuser Pfarrerkabarett während des Vikariates wechselte er 2006 in das Genre des Kirchenkabaretts. Seitdem haben mehr als 80.000 begeisterte Zuschauer seine über 600 Vorstellungen besucht.


„500 plus“ – Das Reformationsfest im Kirchenkreis Uelzen

Nach vielen Gottesdiensten, Vorträgen, Ausstellungen, musikalischen und weiteren Veranstaltungen rund um die Reformation, die im Laufe dieses Jahres im Kirchenkreis Uelzen stattgefunden haben, steht am Ende des Jubiläumsjahres nun ein großes gemeinsames Kirchenkreisfest. – Unter dem Motto „500 plus“ findet es am 31. Oktober, dem Reformationstag, in Uelzen zwischen St. Marien und dem Her-zogenplatz statt. Die Vorbereitungen für diesen hoffentlich bunten und fröhlichen Tag der Gemeinschaft und der Begegnung für Jung und Alt laufen auf Hochtouren. Die Gemeinden und Einrichtungen unseres Kirchenkreises werden sich und ihre Arbeit vorstellen, es gibt mehrere kleinere und größere Zelte sowie eine große Bühne mit Musik und Darbietungen, viele Möglichkeiten zum Mitmachen und natürlich auch die Gelegenheit zur Stärkung.

Ein Gottesdienst eröffnet den Tag und Posaunenmusik mit Bläser/innen aus allen Chören des Kreises wird ihn beschließen.

Die Aktion „500 plus“ – Die Wette – dem Anlass entsprechend genau um 15:17 Uhr – dürfen Sie keinesfalls verpassen: Der Propst wettet, dass bis zu diesem Zeitpunkt 500 Personen, verkleidet als Zeitgenossen Luthers, auf dem Uelzener Herzogenplatz zusammenkommen.

Machen Sie mit! Verkleiden Sie sich als Martin Luther, Katharina von Bora, Herzog Ernst, Mönch, Burgfräulein, Ritter … Viele Verkleidungen aus der Zeit um 1517 sind möglich. Es geht nicht um Perfektion. Auch kleine Details werden berücksichtigt: Eine mittelalterliche Kopfbedeckung, eine Kutte um den Bauch, eine Maske ... Alle Kostümierten erhalten einen Button mit der Aufschrift „500 + Ich bin dabei!“ und werden so gezählt: Wenn alle Buttons verteilt sind, ist die Wette gewonnen!

In einem Gemeindebrief-Beitrag hatte Propst Jörg Hagen alle Menschen im Kirchenkreis zur Teilnahme eingeladen: „Ich freue mich sehr, wenn ich Sie am 31. Oktober in Uelzen begrüßen darf. Gemeinsam wollen wir feiern und dabei erfahren, dass die Sache der Reformation kein alter Hut ist. Auch nach 500 Jahren hat sie in den Fragen nach Gerechtigkeit und Freiheit, nach Bildung und gesellschaftlicher Verantwortung, nach Leistung und Lebenssinn ein Pluspotential und weist einen Weg in die Zukunft, der aus Gottes Liebe und Zuwendung Kraft schöpft für das Wohl dieser Welt.“


Musik der Reformationszeit
Konzert mit dem Blechbläserquartett Dresden

„Reformation geht weiter“ – auch nach dem großen Kirchenkreisfest. Direkt im Anschluss lädt die Kirchengemeinde Medingen am Dienstag, 31. Oktober, um 17 Uhr in die Klosterkirche Medingen ein.

Unter dem Titel „So sie’s nicht singen, so glauben sie’s nicht“ (Zitat von Martin Luther) gibt das „Blechbläserquartett Dresden“ ein Konzert mit Musik aus der Reformationszeit.

Weitere Informationen zu den Musikern: www.blechblaeserquartett-dresden.de

Das Reformationsjubiläum im Kirchenkreis Uelzen
Lokalradio berichtet über Planungen zum Reformationsfest

In einem Rundfunkbeitrag, der am 1. September vom Uelzener Lokalsender „Radio Zusa“ ausgestrahlt wurde, kommen Mitglieder der Planungsgruppe des großen Kirchenkreisfestes „500 plus“ zu Wort. Im Interview mit Redakteur Carsten Schlüter erzählen sie, was die hoffentlich zahlreichen Besucher am Dienstag, 31. Oktober 2017, in der Uelzener Innenstdt erwartet (s. o.).

Autor: Carsten Schlüter (Radio Zusa, Uelzen) – mit freundlicher Genehmigung

Von Licht und Schatten – Die dunkle Seite Luthers
Der 11. Film des Sonntagsmalers

In der elften Folge über die Lebensgeschichte Martin Luthers wagt sich der Sonntagsmaler Hans Hentschel an ein bedrückendes Thema der Reformation. In seiner neuen „Pinselpredigt“ führt er die Schattenseiten Luthers vor Augen: seine Hetzschriften gegen die Juden und gegen die Bauern.

Diese Seite Martin Luthers sei heute völlig unverständlich: „Luther ist kein Rassist. Und doch ist er in seinem Missionseifer wie ein wild gewordener Stier“, beschreibt Hentschel in seinem Film: „Luther sagt: Juden sollen sich taufen lassen. Und wenn sie es nicht machen, so Luther, dann verdienen sie deftige Prügel oder Schlimmeres. Diesen Luther feiern wir nicht!“ Diese Schattenseite stelle evangelische Christen heute vor ein Rätsel, so der Sonntagsmaler: „Wie kann jemand, der Christus in die Mitte stellt und von der Gnade schreibt, sich selbst und seinen Glauben derart vergessen?“

Mit Leichtigkeit und mit Tiefgang führt der „Sonntagsmaler“ seinen Zuschauern die Geschichte Luthers vor Augen. Im wirklichen Leben ist Hans Hentschel Superintendent in Bramsche und leitet einen Kirchenkreis. Doch anstatt im Talar steht der Theologe und Hobbykünstler in einer Malerweste vor der Staffelei, während er mit Aquarellfarben und Filzstiften die Szenen zum Leben erweckt.

Die Filmemacher Jürgen Gutowski und Lilian Breuch haben den rund fünfminütigen Film mit Hentschel gedreht. Sie haben bereits zahlreiche Kirchen filmisch porträtiert und alle Lutherfilme sowie einige Filme zu Bibelgeschichten mit Hans Hentschel produziert. Die Filme stehen auch interessierten Kirchengemeinden für ihre Internetseiten kostenlos zur Verfügung und können für die Gemeindearbeit sowie für den Schul- und Konfirmandenunterricht eingesetzt werden.

Die insgesamt zwölf Folgen der „Lutherfilme“ sind ein Beitrag der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers für das Festjahr zu „500 Jahren Reformation“. Es begann am Reformationstag, 31. Oktober 2016, und schließt am Reformationstag 2017. 500 Jahre zuvor, am 31. Oktober 1517, soll Martin Luther die 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg genagelt und damit die Reformation ausgelöst haben.

Herausgeber
Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen, Pastorenstr. 4, 29525 Uelzen, Tel.: (0581) 5116

Redaktion
Hanns-Martin Fischer ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
Matthias Kuna-Hallwaß ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )


Der nächste Rundbrief erscheint Anfang November 2017. – Wenn Sie Termine oder Infos beisteuern möchten, melden Sie sich per E-Mail bitte bis zum 23.10.2017 .


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Alle Informationen ohne Gewähr

 

 

 

Jahreslosung 2017

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.
Hesekiel 36,26

Tageslosung

Montag, 23. Oktober 2017
Befiehl dem HERRN deine Werke, so wird dein Vorhaben gelingen.
Gott ist?s, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.


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