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Rundbrief Oktober 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

das erste Oktober-Wochenende ist durch zwei direkt aufeinander folgende Feiertage geprägt, die beide zum „Danke“-Sagen einladen: Vor 30 Jahren – am 3. Oktober 1990 – wurde nach der friedlichen Revolution in der DDR offiziell die Deutsche Einheit vollzogen.

Und am ersten Oktober-Sonntag – in diesem Jahr am 04.10. – wird traditionell das Erntedankfest gefeiert. Doch die mit Feldfrüchten geschmückten Altäre in den Kirchen sollen nicht nur Dank ausdrücken, sondern auch an die Verantwortung des Menschen für die Schöpfung erinnern. So spielen Themen wie Tier-, Umwelt- und Klimaschutz und die Vermeidung der Verschwendung von Lebensmitteln eine wichtige Rolle.

Neben den Erntedank-Gottesdiensten in den Kirchen, in Scheunen, unter freiem Himmel oder im Internet steht auch der Rundfunk-Gottesdienst des Kirchenkreises Uelzen am 4. Oktober um 13 Uhr auf den Wellen von Radio ZuSa ganz im Zeichen dieses Tages.

Wir wünschen Ihnen einen schönen, herbstlichen Oktober!
Ihre Rundbrief-Redaktion

Online-Gottesdienst zum Erntedankfest
mit Regionalbischof Dieter Rathing

Lüneburg/ Wietze. Der landeskirchliche Online-Gottesdienst zum diesjährigen Erntedankfest am 4. Oktober kommt aus der Backstube der Bäckerei Kappelmann in Wietze (im Nachbar-Kirchenkreis Celle). Mit dabei ist der Lüneburger Regionalbischof Dieter Rathing. Er wird mit Bäckermeister Bernd Kappelmann über dessen Beruf sprechen und Verbindungslinien zur Bibel aufzeigen.

Konfirmandinnen und Konfirmanden der örtlichen Kirchengemeinde stellen die Brot-für-die-Welt-Aktion „5000 Brote“ vor und Handwerkspastorin Hille de Maeyer erklärt, was die Aktion mit dem Erntedankfest zu tun hat. – Der Gottesdienst ist am 4. Oktober ab 8 Uhr über die Adresse www.landeskirche-hannovers.de abrufbar, zudem finden sich Links auf den landeskirchlichen Kanälen bei Facebook, Instagram und YouTube. (Pastor Hartmut Merten, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit im Sprengel Lüneburg)


„Wie im Himmel so auf Erden“
Rundfunkgottesdienst am Erntedankfest

Am Sonntag, 4. Oktober 2020, dem Erntedankfest, wird um 13 Uhr beim Bürgerfunksender „Radio Zusa“ der nächste Rundfunk-Gottesdienst des Kirchenkreises Uelzen ausgestrahlt.

Die Sendung unter dem Titel „Wie im Himmel so auf Erden“ kann über die UKW-Frequenzen 88,0 MHz (Kreis Uelzen), 95,5 MHz (Kreis Lüneburg) oder 89,7 MHz (Wendland), aber auch als Live-Stream auf der Internetseite von Radio ZuSa (neu.zusa.de) empfangen werden.


Visitiation im Kirchenkreis Uelzen
und in St. Marien Uelzen

Vom 26. Oktober bis zum 8. November 2020 wird der Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen von Regionalbischof Dieter Rathing visitiert. – „Visitation“ nennt man in der evangelisch-lutherischen Kirche den regelmäßigen Besuch durch die nächsthöhere Kirchenleitungsperson, die dadurch ihre kirchenrechtlich verankerte Aufsichtsfunktion ausübt.

Der Regionalbischof besucht also jeweils die Kirchenkreise seines Sprengels, die einzelnen Kirchengemeinden werden hingegen durch die Kirchenkreisleitungen visitert – im Falle des Kirchenkreises Uelzen also durch Propst Jörg Hagen. – Eine Ausnahme bildet dabei die eigene Gemeinde des Propstes – in Uelzen also St. Marien, die ebenfalls durch den Regionalbischof besucht wird.

In den zwei Visitationswochen finden zahlreiche Gespräche, Besuche und Sitzungen statt, um dem Regionalbischof einen Einblick in die Entwicklung und den gegenwärtigen Stand der kirchlichen Arbeit in den Gemeinden und Einrichtungen des Kirchenkreises zu geben. Hinzu kommen Begegnungen mit Vertretern des öffentlichen Lebens zum gesellschaftlichen Beitrag der Kirchen in Kreis und Stadt Uelzen.

Den örtlichen kirchlichen Gremien bietet die Visitation u. a. mit der Erstellung des Visitationsberichtes eine gute Gelegenheit, jenseits des „Alltagsgeschäfts“ einmal einen Schritt zurückzutreten und wie in einer Momentaufnahme auf die vielfältigen kirchlichen Aktivitäten, Möglichkeiten und Planungen zu schauen.
Im Rahmen der Visitation findet am Sonntag, 8. November, um 10:30 Uhr in der Uelzener St.-Marien-Kirche der Visitationsgottesdienst statt. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Gespräch mit Regionalbischof Dieter Rathing.


Letzter Kleidertransport nach Gomel
Sammelstelle musste schließen

Groß Liedern. Wehmut machte sich breit unter den Helfern. Ein vielleicht letztes Mal rollte ein LKW aus Gomel auf den Hof der Bekleidungsstelle in Groß Liedern. Nachdem bereits im März ein 40-Tonner mehr als rund 1.600 Bananenkartons mit Kleidung nach Belarus brachte, wurde jetzt wieder die gleiche Menge verladen.

Nach einer gut sechswöchigen Schließung während der Corona-Pandemie wurden die ehrenamtlich tätigen Helfer des Gomel-Ausschusses im Kirchenkreis in den Sommermonaten mit einer wahren Flut an gebrauchten Textilien überrascht. „Viele haben die Zeit zuhause wohl genutzt, um ihre Kleiderschränke aufzuräumen“, weiß Ausschussmitglied und Organisator Arno Klinder zu erzählen. Zeitweise stauten sich die Anlieferungen. Angesichts der bevorstehenden Veräußerung des Geländes zum Jahresende musste die Bekleidungsstelle aus Mangel an Lagermöglichkeiten kurz darauf wieder schließen.

„Wir hatten innerhalb von wenigen Wochen die Kapazitäten erreicht, um wieder einen LKW nach Gomel zu schicken. Jetzt kann keine weitere Kleidung mehr angenommen werden, weil das Lager geräumt werden muss“, bedauert Klinder die Situation und: „Der Altkleidermarkt ist zurzeit gesättigt. Nicht mehr verwertbare Kleidung muss kostenpflichtig der Entsorgung zugeführt werden. Der Tonnenpreis bewegt sich im dreistelligen Bereich.“

Rund zehn freiwillige Helfer beluden den LKW mit Bananenkartons, getrennt nach Kleidung für Erwachsene und Kinder, nach Schuhen, Bettwäsche oder Decken. Über eine Rampe brachte man die Kartons auf die Ladefläche und stapelte sie sicher. Nach etwas mehr als zwei Stunden war die Arbeit getan, wartete ein von Uschi Schröder und Elfriede Kansy hergerichtetes Frühstück auf die Männer.

Die Sammlung von gut erhaltenen Kleidungsstücken war für den Gomel-Ausschuss immer ein wichtiger Baustein der direkten Hilfe vor Ort, kamen doch die gebrauchten Textilien durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit belarussischen Organisationen bei hilfsbedürftigen Familien an.

Wie es jetzt mit der Bekleidungsstelle weitergehen soll, weiß noch niemand. Neue Räumlichkeiten sind noch nicht gefunden. „Diese sollten für den Kreis möglichst zentral im Uelzener Raum liegen, groß genug sein und von einem großen LKW angefahren werden können“, wünscht sich Klinder und hofft, dass es im neuen Jahr zu einer Neueröffnung kommen möge.

Der noch vorhandene Textilien-Überschuss wird einmalig kostenlos von der Brockensammlung Bethel abgeholt. Rollatoren, Gehhilfen oder auch Toilettenstühle gehen an den Uelzener Verein für deutsch-weißrussische Beziehungen für einen im Oktober geplanten Hilfstransport nach Kobrin.

Gomel liegt im äußersten Südosten des Landes, unweit der Grenzen zu Russland und der Ukraine und nur 130 Kilometer vom ehemaligen Atomkraftwerk Tschernobyl entfernt. Bei der Explosion eines Reaktors wurde 1986 das Gebiet um Gomel am stärksten radioaktiv verstrahlt. Die Folgen sind immer noch spürbar wie auch jetzt die politischen Vorgänge.

„Wir hoffen das Beste für unser geliebtes Land und seinen Bürgern. Betet mit uns für friedlich verlaufende Änderungen“, grüßten unlängst die Freunde aus Gomel. (Text und Fotos: Ulrich Bleuel)


Streetwork in Uelzen
Corona bremst „VertretBar“ aus!

Seit Sommer 2020 soll die „VertretBar“ ihre Runden durch Uelzen drehen und für Erfrischung und Heiterkeit bei Jugendliche und junge Erwachse sorgen. Sandra Katheininger (Streetworkerin) hatte die Idee für das Projekt und nutzte gemeinsam mit ihrem Kollegen Kirn Kalsa die Coronazeit, um das Lastenrad zu einer mobile Bar umzubauen. „Für diesen Sommer waren mehrere Stationen mit der mobilen Bar geplant. Durch Corona wurde dieses Vorhaben eingeschränkt. Wir hoffen bald wieder mit der VertretBar durchstarten zu können“, so die Streetworkerin.

Im Vordergrund steht dabei die Kontaktaufnahme zu den Jugendlichen über aufsuchende Arbeit. Die „Vertretbar“ soll ein Anziehungspunkt für Jugendliche seitens der Streetworkerin sein, die über dieses Medium den Kontakt unkompliziert aufbauen und halten kann.

Dafür steigt sie auf das neumodellierte Lastenfahrrad und dreht so ihre Runden durch die Uelzener Innenstadt. Dabei bietet sie kostenlos alkoholfreie Getränke in der mobilen Bar an, um so einen Gegenpol zum Konsum von Alkohol bei Jugendlichen zu setzen.

Weitere Pläne für die „Vertretbar“ stehen bereits, sobald die Corona Pandemie überstanden ist: So soll die sie auch bei Veranstaltungen in der Stadt Uelzen eingesetzt werden. Wenn das mal kein Grund zum Feiern ist!


Krisen-Haft? – Gespräche zum Umgang mit der Pandemie
Für Besuchsdienstmitarbeitende und Kursleitungen der Seniorenarbeit

Die Pandemie hat uns alle überrascht und unseren Alltag durcheinandergewirbelt. Auf einmal ist vieles anders. Verordnungen und Maßnahmen des Infektionsschutzes prägen unser Leben. Ängste und Sorgen vor dem Coron-Virus belasten auch die Arbeit von Ehrenamtlichen in der Seniorenarbeit.

In einer Online-Fortbildung können sich interessierte Mitarbeitende in der Seniorenarbeit darüber austauschen, wie sie diese Zeit erleben und was ihnen und den ihnen anvertrauten Menschen jetzt guttut und neue Kraft gibt. – Die Teilnahme ist gebührenfrei. Leitung: Angela Biegler, Helene Eißen-Daub

Diese Fortbildung findet am Mittwoch, 7. Oktober, oder am Mittwoch, 11. November 2020, jeweils von 15 bis 16:15 Uhr als Online-Konferenz mit der Videosoftware „Zoom“ statt. Für die Teilnahme wird ein PC, Laptop oder Tablet mit Kamera und Mikrofon benötigt. – Die Zugangsdaten erhalten angemeldete Teilnehmende einige Tage vor Beginn der Veranstaltung.

Anmeldung: Ev. Erwachsenenbildung (EEB) Hannover/Niedersachsen Mitte
Tel.: 0511 1241 663 | E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. (mit Name, Anschrift, Telefon)
Online-Anmeldung: Mittwoch, 7. Oktober
| Mittwoch, 11. Oktober

Eine Kooperation der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen, AG Hannover/Niedersachsen Mitte, dem Haus kirchlicher Dienste, Arbeitsfeld Besuchsdienst und dem Zentrum für Seelsorge, Arbeitsfeld Blinden- und Sehbehindertenseelsorge.


Bildungsreihe „digital reality“
Auswirkungen der Nutzung digitaler Medien auf Kinder und Jugendliche

Digitale Medien sind nicht mehr aus der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen wegzudenken, das heißt, alle müssen mit den damit verbundenen Chancen und Risiken umgehen lernen.

Die technische Entwicklung schreitet rasant voran, Kinder und Jugendliche eignen sich diese Neuerungen viel schneller an als Erwachsene. Das bedeutet aber nicht, dass sie in der Lage sind selbstbestimmt und risikoarm mit den digitalen Medien umzugehen. Sie brauchen eine kompetente Begleitung durch ihre Eltern
und pädagogische Fachkräfte.

In einer eben erschienenen Broschüre (Download-Link) des Bildungsbüros des Landkreises Uelzen, der Kreisjugendpflege sowie der Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen sind verschiedene Veranstaltungen zu diesen Themen und Fragestellungen zu finden.

Weitere Informationen zu Inhalten, Terminen sowie weitere Veranstaltungen gibt es auf den Internetseiten „www.fabi-uelzen.de“ und „www.landkreis-uelzen.de/Bildungsregion“.


Neues Angebot in der Fabi:
Vater-Kind-Frühstück

Am Samstag, 10. Oktober, startet in der Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen ein neues Angebot für Väter mit ihren Kindern. In der Zeit von 10 bis 11:30 Uhr findet unter der Leitung von Christoph Paul ein leckeres Frühstück statt.

Das Angebot richtet sich an interessierte Väter, die Lust haben andere Väter zu treffen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam mit den Kindern zu spielen und Spaß zu haben.

Es ist geplant, das Vater-Kind-Frühstück einmal im Monat stattfinden zu lassen. Anmeldungen sind erforderlich und werden bis zum 02.10. unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. erbeten. Weitere Informationen gibt es unter Tel.: 0581-979910 oder www.fabi-uelzen.de


Kann der Wald das Klima retten?
Wald erleben mit Förster Volker Einhorn

Stürme, Trockenheit, Megafeuer, Hochwasser, Temperaturanstieg, steigende Meeresspiegel ... Die ökologischen Rahmenbedingungen ändern sich zur Zeit dramatisch. – Welche Auswirkungen hat das auf das Ökosystem Wald? Welche Rolle kommt dem Wald im Kontext des globalen Klimawandels zu? Gibt es zukünftig noch Wald und wie sieht der aus? Wovon müssen wir uns eventuell verabschieden?

Diesen und anderen Fragen widmet sich Förster und Waldpädagoge Volker Einhorn am 10. Oktober von 15 bis 18 Uhr im Rahmen einer Exkursion zu Fuß.

Interessierte treffen sich am Parkplatz „Blauer Waldpfad“ an der Revierförsterei Lintzel in Wriedel. Sie sollten wetterfeste Kleidung, festes Schuhwerk und ggf. Insektenschutz mitbringen. – Die Kosten für diesen Kurs der Ev.-Familien-Bildungsstätte Uelzen betragen 15 Euro (Ermäßigung möglich).


Ferienangebote in der Fabi

Die Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen bietet in den Herbstferien einen Töpferkurs sowie zwei Module aus dem Forscherlabor an.

Der Töpferkurs findet am 22. und 23. Oktober in der Zeit von 9:30 bis 12 Uhr statt. Kinder im Grundschulalter haben die Möglichkeit, das Material Ton kennenzulernen und auszuprobieren. Die selbst gestalteten Figuren oder Gefäße werden im Keramikbrennofen gebrannt und können danach mit nach Hause genommen werden.

Das Forscherlabor für experimentierfreudige Kinder im Alter von 9 bis 12 Jahren bietet am 17. Oktober einen Tagesworkshop in der Zeit von 14 bis 17 Uhr zum Thema „Wir bauen ein Raketenfahrzeug“ an.

Im Forscherlabor „Wetter und Klima“ für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren, das vom 20. bis zum 22. Oktober in der Zeit von 9 bis 13 Uhr stattfindet, wird der Unterschied zwischen Wetter und Kima erforscht. Praktische Experimente geben Antworten darauf, wie Tornados und Hurrikane entstehen.

Anmeldungen werden bis zum 13. Oktober unter „ Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. “ erbeten. Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel.: 0581 979910 oder auf „www.fabi-uelzen.de“.


„Tag der Kirchenvorstände“ auch 2021 abgesagt

Der ursprünglich für den 21. März d. J geplante „Tag der Kirchenvorstände“ sollte corona-bedingt zunächst im April 2021 nachgeholt werden. Die Steuerungsgruppe im Landeskirchenamt Hannover hat nun aber beschlossen, diese Veranstaltung auch für das kommende Jahr abzusagen. Die Verantwortlichen sehen sich bei all den Unsicherheiten, die im Moment herrschen, zurzeit nicht in der Lage, eine solche Großveranstaltung weiterhin zu planen und weitere - auch finanzielle - Verpflichtungen einzugehen.

Auch die Überlegung, den „Tag der Kirchenvorstände“ rein digital durchzuführen, wurde verworfen, auch weil die Kapazitäten verfügbarer Videokonferenz-Systeme bei der Zahl der zu erwartenden Teilnehmenden weit überscghritten würden.

Arend de Vries, geistlicher Vizepräsident im Landeskirchenamt Hannover weist in einem Schreiben an die Kirchenvorstände jedoch auf einige Möglichkeiten hin, wie Interessierte von der Landeskirche Informationen für Ihre Arbeit in den Kirchenvorständen erhalten können:

  • Die Webseite www.gemeinde-leiten.de informiert aktuell über neue Themen und Angebote für die Kirchenvorstandsarbeit.
  • Auf der Webseite www.ehrenamt-kirche.de erfährt man alles rund um das Ehrenamt in der Kirche.
  • In regelmäßigen Abständen erscheint der Newsletter wir+ für die ehrenamtlich Mitarbeitenden in den Kirchengemeinden und Kirchenkreisen. Diesen Newsletter können Interessierte unter der Adresse plus.wir-e.de/aktuelles abonnieren: und bestimmten, zu welchen Themenfeldern sie Informationen erhalten wollen (z. B. Bau, Friedhof, Liegenschaften / Finanzen, Fundraising, Stiftungen, Fördervereine / Gemeindeleben / Kitas / Kinder- und Jugendarbeit / Ökumene, Kultur, Gesellschaft, zivilgesellschaftliches Engagement / Spiritualität, Gottesdienst, Kirchenmusik etc.)

Neue Propst-Stellvertreterin
Pastorin Dr. Dorothea Mecking wurde vom Pfarrkonvent gewählt

Mit dem Ausscheiden von Pastor Florian Miotje, der im März d. J. mit ganzer Stelle zur Diakonie wechselte, ist auch seine Position als Stellvertreter von Propst Jörg Hagen frei geworden.

An seiner Stelle wird nun Dr. Dorothea Mecking, Pastorin der Kirchengemeinden Molzen, Rätzlingen und Lehmke-Wieren, neue Propst-Stellvertreterin. – Aus dem Kreis der Pastorinnen und Pastoren des Pfarrkonvents, der jüngst eine mehrtägige Konferenz in Wittenberg durchführte, wurde sie dem Kirchenkreisvorstand nun zur Berufung vorgeschlagen.

Neben Frau Mecking bleibt Pastorin Stefanie Arnheim (Suhlendorf) als zweite Stellvertreterin im Amt, um den Propst bei dessen Abwesenheit oder Verhinderung zu vertreten.

Klang und Klarheit
Konzerte des Kammerorchesters Uelzen

Zu einem besonderen Konzert lädt das Kammerorchester Uelzen in die St.-Marien-Kirche Uelzen ein.

Da unter Corona-Bedingungen und unter Einhaltung der gebotenen Abstandsregeln nur eine begrenzte Zuhörerzahl zulässig ist, wird das Konzert an zwei Terminen stattfinden: am 3. und 4. Oktober, jeweils um 17 Uhr.

Auf dem Programm steht u. a. die Partita für 3 Percussionisten und Streichorchester des finnischen Komponisten Sebastian Fagerlund, bei dem das Schlagzeugensemble der Musikschule Uelzen mitwirken wird.

Der Pianist Nima Mirhoshhal ist Solist bei Mozarts Klavierkonzert Nt. 15 B-dur. Außerdem erklingen Werke von Henry Purcell, Maurice Ravel und Gabriel Fauré. Die Leitung hat Heiko Schlegel.


„Ein feste Burg ist unser Gott“
Orgelmusik und Texte zum Reformationstag

Reformation (lateinisch: „reformatio“) heißt „Erneuerung“: Erneuerung der Kirche. Erneu­erung des Glaubens. Erneuerung der Musik.

In Wort und Musik geht es am 31. Oktober um 17 Uhr in St. Marien Uelzen um das Thema Erneuerung (Texte: Iris Junge, Orgel: Erik Matz). Zu dem Lied „Ein feste Burg ist unser Gott“ erklingen Orgelwerke von Dietrich Buxtehude, Johann Sebastian Bach, Max Reger u. a. Jedes Stück kennzeichnet in seiner Entstehungszeit einen neuen Stil und symbolisiert die Erneuerung in der Musik. Davon inspiriert schufen nachfolgende Generationen wiederum Neues und Eigenes. – Der Eintritt ist frei!


Reformationsgedenken in Oldenstadt

Am 31. Oktober um 18 Uhr hält Prof. Hans Otte, früher Dozent für Niedersächsische Kirchenge­schichte an der Univer­sität Göttingen und Leiter des Landes­kirchlichen Archivs in Hannover, in der Klosterkirche Oldenstadt einen interessanten Vortrag: In Norddeutsch­land gehörte das Fürstentum Lüneburg zu den ersten Gegenden, in denen die Refor­mation eingeführt wurde. Warum war das gerade hier möglich?

Prof. Otte stellt die handelnden Personen (Herzog Ernst u. a.) vor, aber auch deren Gegner, vor allem die Kleriker, Mönche und Nonnen in den Klöstern des Fürstentums Lüneburg. Heyno Gott­schalk, Abt im Kloster Oldenstadt, war eine Ausnahme; das zeigt ein Vergleich mit anderen Klerikern.

Die musikalische Gestaltung des Abends mit Klavier und Gesang übernehmen Franziska Meyer, Mark Schmidt und Philipp Paschke.


Klosterkirche Ebstorf
Kammerkonzert „Gottesfunken“

Am Sonntag, 8. November, um 18 Uhr hätte das Jahreskonzert des Singkreises Ebstorf stattfinden sollen. Das Programm war fertig geplant, die Musiker engagiert. – Wegen Corona und der damit verbundenen Einschränkungen konnte der Singkreis aber monatelang nicht proben. Darüberhinaus sind auch bis zum jetzigen Zeitpunkt Chorkonzerte in normaler
Chorstärke in Kirchen kaum umsetzbar.

Dennoch wird es am genannten Termin ein Konzert geben! Wie in den zwei Jahren zuvor war für die musikalische Begleitung ein Streichquartett aus Lüneburg gebucht. Um den Musikern die Auftrittsmöglichkeit nicht zu nehmen und Musikliebhabern ein Konzert anbieten zu können, wird nun das Lüneburger Streichquartett „Die Goldene Tafel“ ein Kammerkonzert in der Klosterkirche geben: Unter dem Titel „Gottesfunken“ wird neben Werken von Beethoven, Haydn und Mozart auch die „Sinfonia funebre“ von Locatelli aufgeführt.

„Die Goldene Tafel“ wurde 2008 gegründet. Mit Schwerpunkt auf kirchenbezogener Literatur umfasst ihr Repertoire Werke von der Spätrenaissance bis zur Romantik sowie Programme mit beispielsweise Hornquintett, Klavier oder wie beim „Gottesfunken“ Continuo.

Besonders hervorzuheben ist die 14-jährige Geigerin Eva Christine Westphal, die seit 2020 Mitglied des Quartetts ist. Seit 2010 erhielt sie Geigenunterricht bei ihrer Mutter Katrin estphal, Leiterin der „Goldenen Tafel“, außerdem seit 2018 von Michael Holm. Sie hat bei zahlreichen Wettbewerben den 1. Platz erhalten und ist 1. Preisträgerin im Bundeswettbewerb Jugend musiziert“ 2019.

Seit 2015 spielt sie im Lüneburger Kammerorchester (1. Geige in Mozarts „Requiem“, Mendelssohns „Paulus“, Bachs „Weihnachtsoratorium“, Haydns „Schöpfung“ u.v.m.). 2018 und 2019 begeisterte Eva als Solistin auf zwei Tourneen im Jubiläumskonzert mit Vivaldi, Sarasates virtuosen „Zigeunerweisen“ und Paganini.

Karten für das Kammerkonzert sind voraussichtlich ab Mitte Oktober ausschließlich über die Tourist-Info Ebstorf erhältlich. Die Anzahl der Karten ist aufgrund der Corona-Abstandsregeln begrenzt. Restkarten aus dem Vorverkauf sind, falls vorhanden, an der Abendkasse erhältlich.

Multiprofessionalität und mehr
Dr. Gunther Schendel in „SI Kompakt“

Gemeinsam erreicht man mehr. Durch gegenseitige Unterstützung im Team lässt sich ein mehrdimensionaler und damit fruchtbarer Blick auf Herausforderungen und neue Konzepte werfen. Diese Potentiale zu nutzen, lohnt sich in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Also auch in der Gemeinde?

In der aktuellen Ausgabe von „SI Kompakt“ – einem mehrmals im Jahr erscheinenden Magazin des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD – wirft Dr. Gunther Schendel einen umfassenden Blick auf die multiprofessionelle Zusammenarbeit in der Kirche – auf bereits etablierte Konzepte, auf bestehende Erfahrungen und auf Visionen für die Zukunft.

Mit Beispielen aus mehreren Gliedkirchen der EKD stehen bei der Betrachtung folgende Leitfragen im Fokus:

  • Was lässt multiprofessionelle Teams so zeitgemäß und attraktiv erscheinen?
  • Inwiefern unterscheidet sich die Arbeit in multiprofessionellen Teams von bisherigen Arbeitsformen?
  • Wo liegen die Chancen und Risiken? Welche Gelingensfaktoren gibt es für die Arbeit in multiprofessionellen Teams?
  • Wie lassen sich diese Formen der Teamarbeit in die gegenwärtige Kirchenentwicklung und Kirchentheorie einordnen?

Hier werden zum ersten Mal konzeptionelle Überlegungen und die Auswertung von Erfahrungen mit multiprofessionellen Teams in der Kirche zusammengeführt. Sie sind von großer Bedeutung sowohl für konkrete Entwicklungs- und Veränderungsprozesse in der kirchlichen Praxis vor Ort wie für die organisationslogische Reflexion der Kirchenentwicklung angesichts der aktuellen Herausforderungen.

Download:
SI KOMPAKT: „Multiprofessionalität und mehr.
Multiprofessionelle Teams in der evangelischen Kirche – Konzepte, Erfahrungen, Perspektiven“

Herausgeber
Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen, Pastorenstr. 4, 29525 Uelzen, Tel.: (0581) 5116

Redaktion
Hanns-Martin Fischer ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )


Der nächste Rundbrief erscheint Anfang November 2020. – Wenn Sie Termine oder Infos beisteuern möchten, melden Sie sich per E-Mail bitte bis zum 19.10.2020.


Nachrichten an die Redaktion

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Tageslosung

Samstag, 31. Oktober 2020
Reformationstag
Ich will des Morgens rühmen deine Güte; denn du bist mir Schutz und Zuflucht in meiner Not.
Am Morgen, noch vor Tage, stand Jesus auf und ging hinaus. Und er ging an eine einsame Stätte und betete dort.



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