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Rundbrief Oktober 2018

Liebe Leserinnen und Leser!

Für evangelische Christen war der Reformationstag (31. Oktober) schon immer ein Feiertag. Nun ist er bei uns in Niedersachsen auch offiziell ein gesetzlicher Feiertag. Interessante Details zum neuen Feiertag schreibt Propst Hagen in dieser neuen Ausgabe des Rundbriefes.

Viele Kirchengemeinde im Kirchenkreis Uelzen haben sich kreative Veranstaltungen einfallen lassen, um den 31. Oktober 2018 zu einem ReformationsFEIERtag werden zu lassen. Mehrere Kinder- und Reformationskonzerte, ein Martin-Luther-Theaterstück, eine Reformationsmatinee und vieles mehr sind zu entdecken (siehe „Veranstaltungen“ in diesem Rundbrief).

Lassen Sie sich einladen und genießen Sie einen fröhlichen ReformationsFEIERtag!

Einen goldenen Oktober wünscht Ihnen

Ihre Rundbrief-Redaktion

Erntedankfest

Mit dem Erntedankfest erinnern Christen an den engen Zusammenhang von Mensch und Natur. Gott für die Ernte zu danken, gehörte zu allen Zeiten zu den religiösen Grundbedürfnissen. Traditionell werden in den Kirchengemeinden die Altäre zum Abschluss der Ernte mit Feldfrüchten festlich geschmückt.

Das Erntedank – in der Regel am ersten Oktober-Sonntag, in diesem Jahr am 7. Oktober – soll deutlich machen, dass der Mensch selbst Teil der Schöpfung Gottes ist und sie nicht kontrollieren kann. Außerdem spielen die Themen Tier- und Umweltschutz, Gentechnik und Verschwendung von Lebensmitteln eine wichtige Rolle, in diesem Jahr besonders auch das Wetter.

„Die Trockenheit hat die konventionelle Landwirtschaft ebenso getroffen wie die Bio-Bauern“, erklärt Ricarda Rabe, Landwirtschaftspastorin der Landeskirche Hannovers. Allenfalls die Obst und Gemüsebauern hätten nach diesem Sommer einen Grund zum Jubeln - wenn sie denn eine Beregnungsanlage hatten. Doch wer Getreide oder Mais angebaut habe, habe oft nur vertrocknete Pflanzen auf den Feldern vorgefunden. „Wir können Gott dafür danken, dass es trotz der schwierigen Umstände immer noch Menschen gibt, die jeden Tag in der Landwirtschaft einen Knochenjob machen“, sagte die evangelische Theologin im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd). Insbesondere den Tierhaltern stehe noch ein harter Winter bevor, sagte Rabe. Weil in diesem Jahr viel weniger Gras als sonst gewachsen sei, gebe es nicht genug Heu als Winterfutter.

In vielen Betrieben setze sich die Erkenntnis durch, dass extreme Wetterverhältnisse mit zunehmender Häufigkeit auftreten, sagte die Theologin. Die Landwirte passten sich ständig den klimatischen Bedingungen an. Dabei gehe es um Technik, Fruchtfolgen und Anbaumethoden. Die Verbraucher müssten sich aber über ihr Konsumverhalten Gedanken machen.

Nirgendwo sonst sind Rabe zufolge Lebensmittel so günstig wie in Deutschland. Die Menschen seien bereit, viel Geld für das Wohnen, Autos oder den Urlaub auszugeben – nicht aber für Lebensmittel. „Wer mehr Tierwohl in den Ställen und einen anderen Ackerbau will, muss auch bereit sein, dafür angemessen zu zahlen.“

Von den Menschen, die auf Märkten und in Supermärkten ihre Lebensmittel ganz selbstverständlich einkauften, forderte die Theologin mehr Respekt vor den Produkten und den Erzeugern. „Wir werden in diesem Winter nicht hungern, weil die Landwirte oft sieben Tage die Woche arbeiten und Urlaub für sie ein Fremdwort ist.“ (epd)

Am Freitag, 26. Oktober, ist Ricarda Rabe Gastrednerin beim Jahresempfang des Ev.-luth. Kirchenkreises Uelzen (s. u.).



Ein neuer Feiertag in Niedersachsen

2017 haben wir im Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen mit Gottesdiensten, Veranstaltungen und dem großen Kirchenkreisfest „500 +“ das 500-jährige Reformationsjubiläum gefeiert. Das war ein schöner Erfolg. Bald kam landesweit der Gedanke auf, den Reformationstag auch in Niedersachsen zu einem jährlichen Feiertag zu machen. Nach intensiven Diskussionen hat der Landtag nun diese Neuerung beschlossen und wir werden zukünftig den 31. Oktober als Feiertag begehen. Dieser Tag wird mit Gottesdiensten und Veranstaltungen weiterhin an die Ereignisse des 16. Jahrhunderts erinnern, gleichzeitig aber auch nach deren heutiger Bedeutung fragen.

Wichtig wird dabei der Dialog zwischen den Konfessionen sein, aber auch zwischen Christen und Nichtchristen und ganz allgemein zwischen den Vertretern verschiedener Positionen zu gesellschaftlichen Fragen der Gegenwart. Nur aus dem Gespräch können gute Lösungen für die aktuellen Probleme gefunden werden.

Neben Erinnerung und Gespräch bietet so ein neuer Feiertag sicher auch Gelegenheit zu Gemeinschaft und Begegnung in verschiedenster Form: Aus der Ruhe wächst Kraft für die vielfältigen Aufgaben unserer Zeit.

Für mich ist die Einführung des neuen Feiertags am Reformationstag ein gutes Zeichen, eine Zäsur im alltäglichen Lauf der Dinge, die Gelegenheit bietet auf ganz unterschiedliche Weise gemeinsam nach dem gelingenden Leben und seinem Ziel vor Gott zu fragen.

Uns allen wünsche ich einen gelingenden Reformationstag! Ihr Jörg Hagen, Propst in Uelzen


„Pray & Breakfast“

Zum zweiten Mal luden die Ev. Jugend im Kirchenkreis Uelzen und die Uelzener Schulpfarrämter vom 18. bis zum 21. September zu der Aktion „Pray & Breakfast“ ein.

Mit einer „jungen Andacht für junge Leute“ in der Uelzener St.-Gertruden-Kapelle konnten die erfreulich vielen jugendlichen (und jung gebliebenen) Teilnehmenden um 7 Uhr ihren Schultag anders als sonst gewohnt beginnen. – Die Tagesimpulse bzw. kleinen Andachten wurden an den vier Tagen von verschiedenen Jugendgruppen bzw. jungen Menschen vorbereitet und durchgeführt.

Gleich im Anschluss gab es die Möglichkeit eines gemeinsamen Frühstücks, nach dem die Schülerinnen und Schüler gestärkt zur Schule aufbrechen konnten.

„,Pray & Breakfast‘ wird sicherlich auch 2019 wieder angeboten“, ist Diakon Rüdiger Sawatzki vom Kirchenkreisjugenddienst überzeugt und ist dankbar für die gute Resonanz und die Unterstützung von vielen Seiten.


„Tage der Orientierung“
Evangelische Jugend und BBS luden ein

Die Septembersonne trieb die Kleingruppen in Arendsee nach draußen. Eine Gruppe machte gerade Pause und nutzte den Beachvolleyballplatz. Entfernt hörte man eine andere Gruppe laut applaudieren, eine andere lachte ausgelassen, während sie über Kisten kletterte. So beschreibt die kleine Momentaufnahme die „Tage zur Orientierung 2018“.

Seit nunmehr zehn Jahren ermöglicht die Ev.-luth. Landeskirche Hannovers durch einen großzügigen finanziellen Beitrag, dass die „Tage zur Orientierung“ durchgeführt werden können, Bildung somit ermöglicht wird und nicht abhängig vom Geld ist. In dieser Zeit gab es 14 Veranstaltungen mit unzähligen Vorbereitungsterminen, rund 700 Schüler/innen aus 28 Klassen konnten schon von den „Tagen der Orientierung“ im Kirchenkreis Uelzen profitieren.

Auch im September 2018 war die Ev. Jugend Uelzen wieder Gastgeber in starker Zusammenarbeit mit der BBS 2 Georgsanstalt Uelzen. Diesmal dabei: die Klassen 9a und 9c der Oberschule Uelzen mit ihren Lehrkräften Vicroria Dahling und Ricki Wolf.

Zweieinhalb Tage gingen sie den Fragen nach: „Was sind meine Stärken? – Welche Dinge erachte ich für wichtig? – Was soll und kann ich damit anfangen? – Wer bin ich? Wie kann ich mich mit all diesen Dingen im Leben ausrichten? – In kleinen Arbeitsgruppen hatten die Jugendlichen Gelegenheit, sich darüber auszutauschen.

Die „Tage der Orientierung“ sind eher praktisch angelegt: Statt Monologen und frontaler Vermittlung geht es vielmehr darum, etwas miteinander zu tun und auszuprobieren und darum, Herausforderungen zu meistern und auch zu reflektieren, wer und was zu Gruppenprozessen beigetragen hat.

Alles in allem waren es zwei intensive Tage mit Herausforderungen und Tiefgang, die in einem 45- bzw. 90-minütigen Takt in der Schule kaum zu erreichen sind.

Wer nähere Informationen über die "Tage der Orientierung" haben möchte, wende sich an den Kirchenkreisjugenddienst / die Ev. Jugend im Kirchenkreis Uelzen, Diakon Rüdiger Sawatzki, Veerßer Str. 23, 29525 Uelzen, Tel.: 0581 97369907, Internet: www.evjuuelzen.de


„Jahr der Armunt“
Auftaktveranstaltung am 17. Oktober

Uelzen. Über Armut wird eher selten und ungern gesprochen, doch es gibt sie auch in und um Uelzen. Deshalb möchten wir Armut ein ganzes Jahr lang zum Thema machen – mit Diskussionen, einer Ausstellung, Gottesdiensten, karitativen Projekten. Mit vielen Uelzener Akteuren wollen wir darüber ins Gespräch kommen, wie man Armut begegnen kann – hier bei uns vor Ort, strukturell und ganz persönlich.

Der Auftakt dieser Veranstaltungsreihe findet am „Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut“, dem 17. Oktober, statt. Von 14 bis 15:30 Uhr wird in der Uelzener Heiligen-Geist-Kapelle (Lüneburger Straße) auch Dieter Rathing, der Landessuperintendent für den Sprengel Lüneburg dabei sein und die Reihe eröffnen. Bei der Gelegenheit wird auch über das geplante Jahresprogramm informiert.

Danach wird zu einer „Sozialen Stadtführung“ eingeladen, bei der Mitarbeitende sozialer Einrichtungen Uelzens zu Orten führen, an denen Armut ein Thema ist.

Interessenten werden gebeten, sich bis zum 12. Oktober 2018 zu der Veranstaltung anzumelden (Tel.: 0581 971895-20, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).

Tanja Klomfass, Kirchenkreissozialarbeiterin


Rauchfrei-Kurs
Gruppen-Angebot der Suchtberatung (drobs Uelzen)

Sie möchten rauchfrei leben! – Diese Entscheidung ist der erste und bedeutsamste Schritt. In dem Rauchfrei-Kurs rauchen Sie Ihre letzte Zigarette. Teresa Geist, Mitarbeiterin der Suchtberatung (drobs Uelzen) und speziell ausgebildete Trainerin, unterstützt Sie dabei, zukünftig rauchfrei zu leben. Es ist ein spezielles Gruppenprogramm für alle, die langfristig rauchfrei leben wollen und sich dabei professionelle Unterstützung wünschen.

Der nächste Kurs startet am Montag, 15. Oktober 2018, und endet am Montag, 19. November 2018. Die Kurseinheiten finden jeweils montags von 18:30 bis 20 Uhr statt. Vorab können Sie sich am Donnerstag, 4. Oktober 2018, um 18:30 im Haus der Diakonie über das Kursprogramm informieren.

Drobs Uelzen, Fachstelle für Sucht und Suchtprävention; Haus der Diakonie, Hasenberg 2 29525 Uelzen; Tel.: 0581 97189520, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


„Alter(n) hat viele Gesichter“
Ausstellungseröffnung in der Bücherei der Hansestadt Uelzen

Unter diesem Titel ist vom 20. Oktober bis zum 3. November eine Ausstellung in der Bücherei der Hansestadt Uelzen zu sehen. Initiiert durch die Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen wird die Ausstellung durch Veranstaltungen, Vorträge und Gottesdienste ergänzt, die das Thema Alter(n) aus verschiedenen Aspekten aufgreifen.

Zur Ausstellungseröffnung am Vortag, Freitag, 19. Oktober, um 14 Uhr wird Propst Jörg Hagen ein Grußwort sprechen, bevor Silke Jäschke vom Seniorenbüro des Kirchenkreises Uelzen mit einem Referat in die Ausstellung einführt.

Vom 4. bis zum 29. November ist die Ausstellung dann noch an weiteren Orten im Landkreis Uelzen zu sehen.


„FiA – Frauen in Aktion“
Neues Angebot startet im Oktober

Viele Frauen in der modernen Gesellschaft leben als alleinlebende, alleinstehende, alleinerziehende und/oder berufstätige Frau. Diese Lebenssituationen von Frauen erschweren es oft, soziale Beziehungen aufzubauen, zu gestalten oder zu pflegen.

Unter dem Titel „FiA – Frauen in Aktion“ startet die Ev. Ehe-, Lebens- und Familienberatung Uelzen mit einem Angebot zur Entlastung, zur Stärkung und zur Unterstützung von Frauen, bei dem sie andere Frauen kennenlernen, sich austauschen und miteinander eine gute Zeit verbringen können. Es soll ein offenes Programm entstehen, d. h. Raum für Gespräche zu den vielfältigen Themen und Anliegen der Frauen, Ausflüge zu interessanten Orten in der Umgebung Uelzens, Besuche kultureller Veranstaltung in der Region etc.

Jede Frau hat die Möglichkeit eigene Ideen oder Anliegen einzubringen. Jede Frau kann dabei sein – ab Oktober 2018 immer am 3. Freitag des Monats, von 16:30 Uhr bis 18:30 Uhr im Haus der Diakonie, Hasenberg 2 in Uelzen, erstmals also am 19. Oktober.

Heike Kwaschnowitz, Tel. 0581 97189520, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Rockmusik auf Trompete und Posaune
Neues Bläserprojekt für Jugendliche: „Freches Blech“ in Holdenstedt

Deep Purple im kirchlichen Gemeindehaus? Rock und Pop aus der Posaune? Es sind ungewöhnliche Kombinationen, an denen Dorothee Drögemüller und der Posaunenchor Holdenstedt derzeit werkeln. Doch die Dirigentin mit langjähriger Bigband-Erfahrung will bei ihrem großen Vorhaben mit dem Titel „Freches Blech“ nicht mit ihrem Bläsernachwuchs allein bleiben. Sie suchen – wie der Name schon andeutet – Blechmusiker, die gemeinsam mit ihnen auf einen Gastauftritt der etwas anderen Art hinarbeiten wollen.

Mal Rock statt Choral oder Klassik, das ging der Holdenstedter Dirigentin durch den Kopf. Mal Musik, bei der sich die Jugendlichen auf ihrem Instrument richtig verausgaben können und schon frühzeitig im eigenen Ensemble gemeinsam Musik machen können. „Zwar spielen wir in den Posaunenchören heute ein wirklich breites Repertoire auch moderner Musik, aber wir wollen den jungen Instrumentalisten ein Forum bieten, in dem sie auch mal bei Rockklassikern so richtig aufdrehen können.“  So stehen bei den Proben zum Beispiel Stücke der Bands Europe, Deep Purple und Queen auf der Agenda. „Das möchten wir mit allen erarbeiten, die Lust haben. Wer ein Blechblasinstrument besitzt und mindestens zwei Jahre Spielerfahrung mitbringt, ist herzlich willkommen“, sagt Drögemüller. Dem Alter der Teilnehmer setzen die Musiker hingegen keine Grenze. „Hauptsache, die Musiker haben die Möglichkeit, zwischen den Proben selbstständig die Stücke zu üben“, so die Initiatorin. „Das Projekt kann also auch für Mitglieder von anderen Posaunenchören oder Schüler der Bläserklassen interessant sein.“

Sechs bis acht Probetermine soll es geben, jeweils einmal im Monat am Samstag. Danach wird es ernst: Freches Blech wird beim Konzert „Crime Time“ des Posaunenchores Holdenstedt im März 2019 einen Gastauftritt hinlegen. Dann lässt die Gruppe Songs wie „Smoke on the Water“, „Final Countdown“ oder „I will survive“ erschallen.

Stress und Druck wollen sich die Musiker aber nicht machen: „Wir spielen dann, was wir bis dahin geschafft haben – auch wenn es nur ein Stück sein sollte. Es soll einfach nur Spaß machen“, sagt Drögemüller.

Der Termin für die erste gemeinsame Probe steht bereits fest: Samstag, 20. Oktober, von 15 bis 16.30 Uhr im Gemeindehaus der Kirchengemeinde St. Nicolai in Holdenstedt, Schlossstraße 8. Anmeldungen sind nicht erforderlich, „einfach vorbeikommen und am besten noch ein paar Freunde mitbringen!“ ist die Devise. Wer Fragen hat oder schon vorab einen Blick in die Noten werfen möchte, kann sich per E-Mail bei Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. melden oder direkt Kontakt zu Dorothee Drögemüller aufnehmen (Tel.: 0160-7254703).


Jahresempfang des Kirchenkreises

Traditionell rund um den Reformationstag lädt der Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen zu seinem Jahresempfang ein. Am Freitag, 26. Oktober, findet er von 18 bis 20 Uhr erstmals im Hohen Chor der Uelzener St.-Marien-Kirche statt. Der große Altarraum der Kirche ist im Rahmen der noch andauernden Innensanierung bereits fertiggestellt und steht dafür schon wieder zur Verfügung.

Als Gastreferentin konnte Propst Jörg Hagen diesmal Pastorin Ricarda Rabe gewinnen. Sie ist Leiterin des Fachgebietes „Kirchlicher Dienst auf dem Lande“ in der Landeskirche Hannovers. Thema ihres Vortrags ist „Landwirtschaft zwischen Wunschbild und Wirklichkeit – was haben wir damit zu tun“.


„Religionsunterricht – Quo vadis?“
RPAG-Veranstaltung zur Zukunft des Religionsunterrichts

Vor 20 Jahren war das Thema „interkonfessioneller Religionsunterricht" interessant, heute gibt es vermehrt religionslose Schülerinnen und Schüler, bzw. solche, die eine andere Religion mitbringen. – Auch in dieser Situation soll der christliche ReligionsuUnterricht spannend, sowie schüler- und alltagsorientiert gestaltet werden. Welche Erfahrung haben Unterrichtende dabei gemacht? Was ist gelungen, so dass es wert ist weitergegeben zu werden? Wo sind Veränderungen nötig und wünschenswert?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Religionspädagogische Arbeitsgemeinschaft (RPAG) des Ev.-luth. Kirchenkreises Uelzen bei ihrem nächsten Treffen am Mittwoch, 8. November im Uelzener Martin Luther Haus (Pastorenstr. 6) von 15 bis 18 Uhr.

Referentin des Tages ist Corinna Deutsch, Schulpastorin an der BBS Anna-Siemsen-Schule in Hannover und Koordinatorin im Arbeitsbereich „Kirche und Schule“ der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers für das Projekt „Religion in der Oberschule/Gesamtschule wahrnehmen und begleiten“.

Interessierte können sich noch bis zum 31. Oktober unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. bei Pastor Michael Fendler (Schulpastor BBS1 Uelzen) zu dieser Fortbildung anmelden.


Deutscher Ev. Kirchentag in Dortmund
Ticketverkauf gestartet

Vom 19. bis zum 23. Juni 2019 findet in Dortmund der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag statt. Rund 100.000 Menschen aus Deutschland und aller Welt werden zu dem gesellschaftlichen Großereignis erwartet. Konzerte, Diskussionen, Ausstellungen, neue Gottesdienstformate: Aktuell werden rund 2.000 Veranstaltungen in 45 Vorbereitungsgruppen intensiv geplant.

Am einfachsten kann das Ticket für den Kirchentag im Internet auf kirchentag.de erworben werden. Der Kartenkauf per Telefon unter der Servicenummer 0231 99768-100 oder per Post sind ebenso möglich.

Und schnell zu sein lohnt sich: Mit dem Frühbuchervorteil bis zum 8. April 2019 kostet das Ticket für die kompletten fünf Tage des Kirchentages 98 Euro, für Jugendliche bis 25 Jahre ermäßigt 54 Euro und für Familien 158 Euro. Eine Förderkarte zum Preis von 26 Euro erhalten Menschen, die Grundsicherung beziehen, sowie Asylbewerber*innen.

Das Ruhrgebiet mit seinen vielen dicht beieinander liegenden Städten macht den Kirchentag in Dortmund besonders auch für Tagesbesuche attraktiv: Tages- und Abendkarten gibt es ab 16 Euro. Eine Gesamtübersicht über alle Karten und Preise finden Sie unter kirchentag.de/karten. Der Fahrausweis für das gesamte Tarifgebiet des VRR (Verkehrsverbund Rhein-Ruhr zzgl. Lünen, Bergkamen, Kamen, Unna, Holzwickede und Schwerte) ist inklusive.

Alle Informationen und den Direktlink zum Anmeldeformular unter kirchentag.de/teilnehmen.


„Mein Weg“
chrismon-Magazin für Geflüchtete

Bereits zum vierten Mal ist im September ein „chrismon“-Magazin für Migranten und Migrantinnen erschienen. Das in zwei Versionen erhältliche zweisprachige Heft (arabisch-deutsch und persisch-deutsch) ist - wie bereits die ersten drei Ausgaben - von der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) finanziert worden.

In dem 24-seitigen Heft mit dem Titel „Mein Weg“ geht es um Themen wie „Kopftuch oder nicht“, „Heiraten oder allein bleiben“, „Dieser Job oder ein anderer – das entscheide ich“. Arabische, iranische und afghanische Journalistinnen und Journalisten von der EKD-geförderten Nachrichtenseite amalberlin.de (Hoffnung Berlin) haben die Themen zusammengestellt. Das Editorial schrieb Irmgard Schwaetzer, Präses der Synode der EKD und chrismon-Herausgeberin.

Unter der Internetadresse „www.chrismon-guter-start.de“ finden Flüchtlinge und Helfer alle Texte und weitere wertvolle Links und Informationen.

Mutterschutz und Elternzeit
Pastorin Susanne Hallwaß und ihr Mann erwarten zweites Kind

Anfang Oktober beginnt für Susanne Hallwaß, Pastorin in Barum-Natendorf und Ebstorf, die Zeit des Mutterschutzes, denn sie und ihr Mann, Pastor Mattias Kuna-Hallwaß erwarten Mitte November ihr zweites Kind. Anschließende beginnt die Elternzeit.

Währenddessen übernimmt Pastor i. R. Gerd-Peter Hoogen (früher Seelsorger in Wichmannsburg) die Vertretung bei Gottesdiensten und Amtshandlungen (Taufen,
Trauungen und Beerdigungen) und auch bei der seelsorgerlichen Begleitung der Gemeindeglieder. In Barum-Natendorf leitet er auch den Konfirmandenunterricht.

In Ebstorf wird der Konfirmandenunterricht der Gruppe von Susanne Hallwaß durch Pastor Thomas Wollrath fortgeführt. Der frühere Gemeindepastor der Kirchengemeinde Kirchweyhe-Westerweyhe wohnt selbst in Ebstorf und ist inzwischen als Berufsschul-Pastor tätig.

Einführung in die christliche Meditation
Zur Ruhe kommen – in sich hineinhören – der Stille lauschen

An drei Abenden, vom 9. bis zum 11. Oktober, findet im St.-Petri-Gemeindehaus (Osterstr.17, Uelzen) eine Einführung in die christliche Meditation statt. Beginn der jeweils 90-minütigen Veranstaltungen ist um 19:30Uhr.

Erläuterungen zur Meditation im Allgemeinen und zur christlichen Meditation im Besonderen wechseln sich ab mit angeleiteten Übungen. Ziel ist es, zur Ruhe zu kommen und der Stille Raum zu geben.

Wer sich anmeldet, sollte eine Teilnahme an allen drei Abenden ermöglichen.
Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Personen begrenzt. Kostenbeitrag für 3 Abende: 10 Euro.

Weitere Informationen und Anmeldung bei Armin Sauer (Tel.: 0581 97355492, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).


Erinnerungen an Ivan Rebroff
Konzert mit dem Ural-Kosaken-Chor

Am Freitag, 12. Oktober, tritt um 18:30 Uhr der Ural-Kosaken-Chor in der Veerßer St.-Marien-Kirche auf. Mit traditionellen russischen Liedern erinnert er in diesem Konzert an sein dama­liges Chormitglied Ivan Rebroff, dessen Todestag sich sich in diesem Jahr zum zehnten Mal jährt.

Neben sakralen Gesängen aus der russisch-orthodoxen Liturgie werden auch romantische Volksweisen aus Russland zu Gehör gebracht, die Einblicke in die „russische Seele“ gewähren.

Konzertkarten kosten im Vorverkauf (in der Stadt- und Touristinfo) 18 Euro, an der Abendkasse 23 Euro.


Konzert mit dem LandesJugendPosaunenchor

Am Sonntag, 14. Oktober, findet um 16 Uhr in der St.-Johannis-Kirche in Uelzen ein Konzert unter dem Titel „Festliche Bläsermusik mit dem LandesJugendPosaunenchor“ statt. Die Leitung haben die Landesposaunenwarte Hayo Bunger und Moritz Schilling. – Der Eintritt ist frei.

Der LandesJugendPosaunenchor setzt sich aus engagierten jungen Bläserinnen und Bläsern aus der gesamten Landeskirche zusammen, die mehrfach jährlich zu Probenwochenenden zusammenkommen, um anspruchsvolle Literatur für Posaunenchor und Blechbläserensemble einzustudieren und aufzuführen. Die Jugendlichen sind dabei am kreativen Prozess und der Programmgestaltung beteiligt. Die vielfältige und intensive Auseinandersetzung mit Musik und die lebendige Gemeinschaft sorgen dabei immer wieder für große Begeisterung, die sich auf das Publikum überträgt.


Orgelkonzert von Barock bis Moderne
Annika Köllner an der Orgel der Ebstorfer Klosterkirche

Am Sonntag, 21. Oktober, lädt Kantorin Annika Köllner um 18 Uhr zu einem Orgelkonzert in die Klosterkirche Ebstorf ein. Zu Gehör gebracht werden auf der Meyer-Orgel zwei große Präludien und Fugen von Johann Sebastian Bach und Werke von Dietrich Buxtehude und Vincent Lübeck.

Wie auch schon bei ihren letzten Orgelkonzerten wird es auch wieder Stücke aus dem popularmusikalischen Bereich geben. So werden zwei Musikstücke aus dem Movie Park Germany, einem Freizeitpark in Bottrop, in selbst erstellten Orgelarrangements erklingen und außerdem noch ein wenig Filmmusik aus der bekannten Fernsehserie „Star Trek“.

Die Zuhörer erwartet also ein zweigeteiltes Programm von Barock einerseits und Moderne andererseits. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Kirchenmusik wird gebeten.


Zusammenkommen und gemeinsam Gemeinde sein
Was bedeutet interkulturelle Öffnung für Kirchengemeinden?

Die Evangelische Akademie Loccum lädt am 26. und 27. Oktober zu einer Tagung ein, die sich mit der Frage interkultureller Kompetenzen und der Öffnung von Kirchengemeinden befasst: Kirche ist – längst – vielfältig durch Migration geprägt. Viel zu selten bildet sich dies auch in den Strukturen und Angeboten von Kirchengemeinden ab. – Wie können zugezogene und alteingesessene Gemeindemitglieder zusammenkommen und in den Gemeinden religiöse Heimat finden?

Auf der Homepage der Ev. Akademie Loccum finden Sie das ausfühliche Programm der Tagung. Dort können Sie sich auch direkt anmelden.


„Immer schön bei Stimme bleiben“
Sprechen und Singen mit und vor Gruppen

Vom 26. bis zum 28. Oktober findet im Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung in Hannover ein interessantes Seminar für all diejenigen statt, die innerhalb ihrer Engagements in den Kirchengemeinden vor und mit Gruppen singen und sprechen.

Das Seminar richtet sich vor allem an Ehrenamtliche, die sich z. B. als Kirchenvorsteher/innen oder Gruppenleitungen in den Kirchengemeinden engagieren. Es wird das Rüstzeug gegeben, um laut, verständlich und gut betont vor Gruppen zu sprechen. Ebenso wird das Singen mit Gruppen geschult.

Ulrike Kestler Georgi, A-Kirchenmusikerin, Chorleiterin, Stimmbildnerin und Stimmcoach, wird dieses Seminar leiten.

Weitere Informationen mit Anmeldemöglichkeit foinden Sie in diesem Faltblatt (PDF).


Orgelmatinée „mit Luther“
St.-Georgs-Kirche Hanstedt

Am Reformationstag, Mittwoch, 31. Oktober, um 11 Uhr wird zu einer besonderen Orgelmatinée „mit Luther“ in die Hanstedter St.-Georgs-Kirche eingeladen. Kantorin Annika Köllner (Ebstorf) spielt die Orgel und Pastor Wolfhardt Knigge (Hanstedt I) macht sich Gedanken zu „Luther als Kind seiner Zeit“.

Der Eintritt ist frei! – Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Mittagessen im Missionarischen Zentrum zum Preis von 10 Euro.


„Martin-Luther-Anspiel“
Familiengottesdienst in Natendorf

Aus Anlass des ReformationsFEIERtages am Mittwoch, 31. Oktober, lässt das Natendorfer Familiengottesdienstteam die Lebensgeschichte Martin Luthers um 15 Uhr in einem Anspiel in der Natendorfer Kirche lebendig werden. – Denn wer weiß schon, warum Martin gerade Martin hieß, wie er als Jugendlicher erzogen worden ist und wie er dazu kam, gegen den Willen seines Vaters, das Jura-Studium abzubrechen und Mönch zu werden?

Ein Theater-Stück auch für mutige, besonders aber für ältere Kinder und Erwachsene. – Der Eintritt ist frei.


„freiTöne“ – den Reformationstag musikalisch feiern
Offenes Singen in der Ebstorfer Klosterkirche

Zur Feier des Reformationstages laden Kantorin Annika Köllner und der Kirchenvorstand der Mauritius-Kirchengemeinde Ebstorf am Mittwoch, 31. Oktober, um 15:30 Uhr zu einem offenen Singen in die Klosterkirche Ebstorf ein.

Geplant ist, das Liederbuch „freiTöne“, das zum Reformationssommer 2017 herausgegeben wurde, näher zu betrachten und einfach daraus zu singen. In diesem Liederbuch sind Lieder aus fünf Jahrhunderten zusammengestellt – ein Bogen von der Reformationszeit bis in die Gegenwart – von Martin Luther, aus dem Evangelischen Gesangbuch und den Kirchentagsliederbüchern.

Das eine oder andere Lied bedarf vielleicht ein wenig der Übung, es soll aber alles in ungezwungenem Rahmen stattfinden. Zwischendurch gibt es eine Pause mit Kaffee und Kuchen und Zeit für den Austausch. Anschließend werden alle erarbeiteten Lieder in einem „Minikonzert“ – nur für die Teilnehmenden selbst – noch einmal gesungen. – Der Eintritt ist frei.


Luther im Spiegel von Bach – Bach im Spiegel von Schumann“
Reformationskonzert in der Klosterkirche Medingen

Zu einem besonderen Reformationskonzert lädt die Kirchengemeinde Bevensen-Medingen am Mittwoch, 31. Oktober, in die Klosterkirche Medingen ein. Um 17 Uhr erklingt Musik für Flöte und Orgel.

Die Solisten Christiane Frey (Travers- und Querflöte) und Daniel Stickan (Orgel) bringen diesmal Musik von Bach bis Schumann zu Gehör.

Der Eintritt ist frei. Zur Deckung der Kosten wird um eine Spende gebeten.


Reformationstag in der Klosterkirche Oldenstadt
KLassisches Kinderkonzert und „Reformationsgeschichtliche Plauderei“

Zu einem Konzert mit den jungen Lüneburger Solisten Franziska Meyer (12 J., Klavier und Gesang), Mark Schmidt (13 J., Klavier) und Philipp Paschke (12 J., Klavier) lädt die Kirchengemeinde Oldenstadt-Groß Liedern am Reformationstag, 31.10., um 18 Uhr in die Klosterkirche Oldenstadt ein.

Zwischen den klassischen Kompositionen – u. a. von Bach, Händel, Mozart und Betthoven – stimmt Prof. Dr. Tim Lorentzen vom Institut für Kirchengeschichte Kiel „Eine Reformationsgeschichtliche Plauderei“ an, die sich dem Abend angemessen mit den Themen „Kloster, Kinder und Kirche“ befasst. – Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Kollekte gebeten.


„Ein feste Burg ist unser Gott“
Konzert für Trompete und Orgel

Eine äußerst festliche Würdigung des Reformators Martin Luther wird es in diesem Jahr in der Barumer Kirche geben: In großartigen Kompositionen von Bach, Vivaldi, Stölzel u. a. vereinen sich kraftvolle Trompetenklänge mit den vielfältigen Klangfarben der Barumer Orgel. Dazwischen werden reine Orgelstücke von Zwart und Nicolai über das Thema „Ein feste Burg“ sowie Graupners Suite zu Ehren der Reformation erklingen.

Die Ausführenden sind Rita Arkenau-Sanden, Solotrompeterin der Lüneburger Symphoniker, sowie der in Ebstorf wohnende Bardowicker Domorganist Peter Johannes Elflein. Das Konzert in der Barumer St.-Georgs-Kirche beginnt am 31. Oktober um 18 Uhr. – Der Eintritt ist frei.


„Wie der Hirsch schreit“
Singkreises Ebstorf singt Psalmvertonungen – Vorverkauf hat begonnen

Am Sonntag, 4. November, um 18 Uhr lädt der Singkreises Ebstorf zu seinem Jahreskonzert in der Ebstorfer Klosterkirche ein. Unter der Leitung von Kantorin Annika Köllner stehen Psalmvertonungen von Felix Mendelssohn Bartholdy – insbesondere der 42. Psalm – auf dem Programm.

Psalmtexte inspirierten Mendelssohn während seines gesamten Schaffens. Er hinterließ neben
A-cappella-Sätzen fünf große Orchesterpsalmen, von denen einer der schönsten ohne Zweifel der 42. Psalm für Soli, gemischten Chor und Orchester aus den Jahren 1837/38 ist. – Mendelssohn hat hierbei den Psalm fast vollständig vertont: „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu Dir“. – Diese ersten Zeilen des Eingangschores spiegeln die Sehnsucht und Suche nach Gott wider, die im Verlauf des Werkes in Trost und Gottvertrauen Erfüllung finden.

Weiterhin erklingen die Hymne „Hör mein Bitten“ nach Versen des 55. Psalms sowie die Choralkantate „Wer nur den lieben Gott lässt walten“. – Ein Streichquartett, bestehend aus Musikern der „Goldenen Tafel“, sowie des Lüneburger Kammerorchesters und Orgel werden das Konzert begleiten. Außerdem wird als Solo-Sopran Melissa Wedekind (Hannover) mitwirken.

Falls versierte Sängerinnen und Sänger, die die Werke am besten auch schon kennen, noch Lust haben, sich diesem Projekt anzuschließen, würden wir uns sehr freuen. Der Singkreis probt immer dienstags 19:30 Uhr bis 21 Uhr.

Eintrittskarten sind ab sofort im Vorverkauf für 12 Euro zu erwerben (Vorverkaufsstellen: Kirchenbüro Ebstorf, Tourist-Info Ebstorf, Sparkasse Ebstorf). An der Abendkasse werden Restkarten für 15 Euro verkauft.

EKD-Flugschrift zum Reformationstag 2018

Mit der „Flugschrift zum Reformationstag 2018“ möchte die EKD Partner in Politik, Zivilgesellschaft und Kultur zur gemeinsamen Gestaltung und Feier des Reformationstages einladen. Das 50-seitige Magazin gibt dazu in 30 Beiträgen, die den Flugschriften der Reformationszeit abgeschaut sind, Anregungen. Eine Online-Fassung sowie ergänzende Materialien stehen unter www.reformationstag2018.de zum Download bereit.


Materialien zu Gottesdienst und Migration

„Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich. – So sollen sagen, die erlöst sind durch den HERRN, die er aus der Not erlöst hat, die er aus den Ländern zusammengebracht hat von Osten und Westen, von Norden und Süden.“ (Psalm 107, 1-3)

Unter dieser Überschrift finden Sie auf der Internetpräsenz der EKD eine Sammlung von Predigten und liturgischen Texten zu den Themen „Flucht“ und „Migration“, Anregungen für interkulturelle Gottesdienste, mehrsprachiges Material und nützliche Links.

Sie wurden im Auftrag der Arbeitsgruppe „Gottesdienst und Migration“ der Liturgischen Konferenz der Evangelischen Kirche in Deutschland zusammengestellt.


Aktualisierte Neuauflage der Christlichen Patientenvorsorge
Gesetzliche Veränderungen berücksichtigt

Die Deutschen Bischofskonferenz, die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) haben eine aktualisierte Neuauflage der Christlichen Patientenvorsorge veröffentlicht. Diese berücksichtigt die jüngsten gesetzlichen Veränderungen ebenso wie Fragen aus der Anwendungspraxis. Seit 1999 geben die Kirchen gemeinsam die Christliche Patientenvorsorge heraus.

Die Herausgeber der überarbeiteten Christlichen Patientenvorsorge betonen, dass Formulare aus einer früheren Auflage, die bereits ausgefüllt und unterschrieben wurden, ihre Gültigkeit auch in rechtlicher Hinsicht behalten. Aus Gründen der Aktualität wird jedoch empfohlen, nach Möglichkeit ein Formular der Neuauflage auszufüllen, insbesondere dann, wenn die Unterschrift schon länger zurückliegt. Beim Ausfüllen der Patientenvorsorge ist immer das Gespräch mit den eigenen Angehörigen und Vertrauten sowie gegebenenfalls mit Fachleuten ratsam.

Bezugsmöglichkeiten
Die Christliche Patientenvorsorge durch Vorsorgevollmachten, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung und Behandlungswünsche, Handreichung und Formular (Gemeinsame Texte, Nr. 20) können Sie u. a. beziehen über die EKD unter www.ekd.de/cpv oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .


EKD-Info-Service – Was ist das?

Taufe, Finanzen, Wiedereintritt, Positionen? Egal, was Sie von der evangelischen Kirche wissen wollen: Der bundesweite Info-Service der EKD ist verlässlich erreichbar und antwortet Ihnen gern – per Telefon, E-Mail oder in den Sozialen Medien.

Wie das funktioniert? Sehen Sie selbst ...

Am 17. Oktober jährt sich zum 25. Mal der Todestag des Theologen Helmut Gollwitzer. – Geboren am 29. Dezember 1908 und aufgewachsen in einem fränkischen Pfarrhaus, war er als Schüler in der Jugendbewegung der 1920er Jahre aktiv. Von 1928 bis 1932 studierte er Philosophie in München und Evangelische Theologie, u. a. bei Paul Althaus in Erlangen und Friedrich Gogarten in Jena. Karl Barth in Bonn wurde sein wichtigster Lehrer, der seine eigene Haltung zeitlebens prägte.

Helmut Gollwitzer engagierte sich während der NS-Zeit in der Bekennenden Kirche und setzte sich in den 50er-Jahren u. a. gegen die deutsche Wiederaufrüstung und vor allem gegen die Atombewaffnung der Bundeswehr ein. Er stand der Studentenbewegung der 1960er Jahre nahe. Als Professor an der Freien Universität Berlin war er ein enger Freund und Wegbegleiter von Rudi Dutschke.

Gollwitzers theologisches Credo: Das Reich Gottes kann nicht von Menschen geschaffen werden. Statt dessen ist Gott selbst – in Jesus Christus – Mensch geworden. Mit Jesus Christus hat die „Revolution Gottes“ schon begonnen. Daher können Christen sich unmöglich mit dem Bestehenden abfinden und aus den sozialen und politischen Konflikten ihrer Gegenwart heraushalten. Christsein bedeutete für Helmut Gollwitzer deshalb zeitlebens, sich politisch zu engagieren – für die Armen, die Verlassenen und die Opfer unmenschlicher Gesellschaftsordnungen.

Helmut Gollwitzer starb am 17. Oktober 1993 im Alter von 84 Jahren in Berlin.

Helmut Gollwitzer (Ausführlicher Artikel bei „Wikipedia“)

Herausgeber
Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen, Pastorenstr. 4, 29525 Uelzen, Tel.: (0581) 5116

Redaktion
Hanns-Martin Fischer ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
Matthias Kuna-Hallwaß ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )


Der nächste Rundbrief erscheint Anfang November 2018. – Wenn Sie Termine oder Infos beisteuern möchten, melden Sie sich per E-Mail bitte bis zum 22.10.2018.


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Jahreslosung 2018

Gott spricht:
Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
Offenbarung 21,6

Tageslosung

Dienstag, 23. Oktober 2018
Was verborgen ist, ist des HERRN, unseres Gottes; was aber offenbart ist, das gilt uns und unsern Kindern ewiglich.
Die Samaritaner sprachen zu der Frau: Nun glauben wir nicht mehr um deiner Rede willen; denn wir haben selber gehört und erkannt: Dieser ist wahrlich der Welt Heiland.


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