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Rundbrief Dezember 2020/Januar 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

„Wie feiern wir Weihnachten?“ – Diese Frage beschäftigt uns alle, nicht nur die politischen und kirchlichen Entscheidungsgremien – und zwar schon lange bevor mit dem 1. Advent das neue Kirchenjahr beginnt.

Die Kirchengemeinden überlegen, ob und in welcher Form in der aktuellen Situation überhaupt Weihnachtsgottesdienste möglich sind. Erwartungsgemäß sind die Kirchen an Heiligabend ja immer sehr voll ... – Unsere Landeskirche fordert die Gemeinden auf, „kreativ und mit kühlem Kopf“ zu planen. Und ggf. müssen Pläne halt auch mal geändert werden – das wissen wir alle inzwischen nur zu genau.

Eine Antwort auf die obige Frage scheint aber in jedem Fall richtig zu sein: Weihnachten wird anders! Aber es fällt deshalb nicht aus. – Werden Sie kreativ! Auch „Weihnachten zu Hause“ ist möglich – z. B. mit einer Andacht im kleinen Kreis – bei Kerzenschein, mit Liedern und dem Lesen der Weihnachtsgeschichte.

Lassen Sie sich inspirieren! Neben vielen Initiativen in den sozialen Netzwerken gibt es auch alternative (analoge und digitale) Angebote der Kirchengemeinden, des Kirchenkreises, der Landeskirche u. v. m. Davon werden Sie auch in diesem Rundbrief einige finden.

In jedem Fall wünschen wir Ihnen eine trotz allem besinnliche Adventszeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen Jahreswechsel, der uns hoffnungsvoll auf das vor uns liegende Jahr blicken lässt.

Ihre Rundbrief-Redaktion

Visitation im Kirchenkreis Uelzen
Kirche stark wahrnehmbar in der Öffentlichkeit

Uelzen. Ende Oktober konnte Uelzens Propst Jörg Hagen den Regionalbischof des Sprengels Lüneburg, Dieter Rathing, für zwei Wochen als Visitator im Kirchenkreis Uelzen begrüßen.

„Visitation“ nennt man in der evangelisch-lutherischen Kirche den regelmäßigen Besuch durch die nächsthöhere Kirchenleitungsperson, die dadurch ihre kirchenrechtlich verankerte Aufsichtsfunktion ausübt.

Im Rahmen dieses Besuches hat sich der Regionalbischof bei zahlreichen Terminen einen Überblick über die Entwicklung, den gegenwärtigen Stand und die zukünftige Gestaltung des kirchlichen Lebens in den Gemeinden und Einrichtungen des Kirchenkreises verschafft.

Neben Gesprächen mit den kirchenleitenden Gremien und Einrichtungen (Kirchenkreisvorstand, -synode und Kirchenkreisamt) kam Dieter Rathing u. a. auch mit verschiedenen kirchlichen Verbänden (Kita- und Friedhofsverband), Vertreterinnen und Vertretern der Diakonie, der Ev. Familien-Bildungsstätte, der Evangelischen Jugend, der Mitarbeitervertretung sowie Kirchenmusikerinnen und -musikern zusammen.

Wichtig waren für ihn ebenso Begegnungen mit Kulturschaffenden sowie mit Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt und Landrat Heiko Blume, die seinen Eindruck der in letzter Zeit enger gewordenen Zusammenarbeit von Kirche, Stadt und Landkreis nur bestätigen konnten.

Coronabedingt durften nicht alle ursprünglich geplanten Treffen stattfinden – wie z. B. auch ein intensiver Austausch mit Ehrenamtlichen.

Beim Pressegespräch in der letzten Visitationswoche hob der Regionalbischof hervor, dass der Kirchenkreis Uelzen – übrigens der flächenmäßig größte in seinem Sprengel Lüneburg – mit 27 Kirchengemeinden und insgesamt 32 Gemeinde- und Funktionspfarrstellen eine vergleichsweise gute Entwicklung nehme. Die Kirche wirke hier „stark wahrnehmbar in die Öffentlichkeit“, und das nicht erst seit Corona. Mit dem „Lebensraum Diakonie e. V.“ gebe es hier einen deutlichen diakonischen Schwerpunkt, der bis auf die Gemeindeebenen ausstrahle. Das Bewusstsein und die Einsicht in die Notwendigkeit regionaler Zusammenarbeit der Gemeinden seien im Vergleich zur Visitation vor sechs Jahren spürbar gewachsen. Mit starken Einrichtungen wie dem Kindertagesstättenverband, dem Kirchenkreisjugenddienst und der Ev. Familien-Bildungsstätte habe der Kirchenkreis einen Schatz und die Riesen-Chance, der negativen Entwicklung der Mitgliederzahlen entgegenzuwirken – zwar nicht im Blick auf die demografische Entwicklung, wohl aber in Bezug auf die kirchliche Bindung von Kindern, Jugendlichen und Familien.

Propst Jörg Hagen ergänzte, dass der Kirchenkreis Uelzen mit seinen Gemeinden während der andauernden Corona-Pandemie eine große Flexibilität an den Tag gelegt habe. Die erkennbare „Tendenz ins Digitale“ äußere sich in vielfältigen Formen und Formaten wie Audio- und Videoandachten und -gottesdiensten, Gremiensitzungen via Chat und Telefon- bzw. Video-Konferenz. Das könne jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass kirchliches – wie das gesamte gesellschaftliche Leben auch und gerade die direkte Begegnung der Menschen brauche.

Neben dem Kirchenkreis Uelzen visitierte Regionalbischof Dieter Rathing auch die Kirchengemeinde St. Marien Uelzen (Propsteigemeinde), wo am Sonntag, 8. November, im Gottesdienst mit Propst und Regionalbischof die Visitation ihren Abschluss fand.


Rückblick
Offene Friedhofskapelle am Ewigkeitssonntag

Noch ganze drei von anfänglich vielen leuchtenden Kerzen auf der großen Baumscheibe waren übrig, als gegen 16:15 Uhr die Türen der Kapelle auf dem Uelzener Hauptfriedhof sich wieder schlossen. Zuvor waren zahlreiche Menschen durch das offene Portal eingetreten, um Platz zu nehmen zum Verweilen: vor sich Altar und Lichtermitte, in der Hand ein Faltblatt mit Bild und Texten zur Stillen Andacht, im Ohr meditative Gitarrenklänge, die zum Bleiben einluden, solange man mochte. Viele nahmen sich einen Kerzenbecher mit auf den Weg, manche auch die Gelegenheit zur persönlichen Segnung am Ausgang. Wie viele andere Spaziergänger an diesem sonnigen Nachmittag hatten sie zuvor oder anschließend vertraute Gräber besucht oder geschmückt. (Astrid Neubauer)


„Brot-für-die-Welt“-Projekt 2020/21:
Schule statt Kinderarbeit

In Sierra Leone (Westafrika) müssen Kinder oft mit zum Lebensunterhalt beitragen. Ein „Brot-für-die-Welt“-Projekt ermöglicht es ihnen, in die Schule zu gehen. – Ihre Spende hilft!

Es ist drückend heiß in Maducia, einem kleinen Dorf in Sierra Leone. Die achtjährige Mbalu macht sich wie jeden Tag – nachdem sie mittags gekocht und abgewaschen hat – auf den Weg zum Dorfplatz, auf dem Kopf eine Schale voll mit Tabak und Kolanüssen. – „Ich wünschte, ich hätte mehr Zeit zum Spielen, aber ich weiß, dass meine Oma Hilfe braucht“, sagt Mbalu. Sie ist Vollwaise seit ihre Eltern am Ebola-Virus gestorben sind – wie so viele andere. Seither kümmern sich ihre Großeltern um sie.

So wie Mbalu ergeht es vielen Kindern in Maducia: Sie schuften auf Märkten, schleppen Säcke. Sie kümmern sich um den Haushalt, ackern auf Reisfeldern. Viele gehen nicht in die Schule – oder nur an einem Tag in der Woche.

„Die pure Not treibt die Angehörigen dazu“, sagt Mohammed Jalloh. Er arbeitet bei der „Sierra Grassroots Agency“ (SIGA), einer Partnerorganisation von „Brot für die Welt“. Sie ermöglicht Kindern zur Schule zu gehen und hilft den Eltern, ihr Einkommen zu erhöhen.

Auch Mbalus Großmutter hat sich von Herrn Jalloh überzeugen lassen. Nun schlüpfte auch Mbalu in ihre blaue Schul-Uniform, die sie von SIGA bekam, ebenso wie Hefte und Stifte, und ging zur Schule.

Aktuelle Entwicklung:
Nach der Ebola-Epidemie 2014 fürchtet Sierra Leone durch die zunehmende Verbreitung des Corona-Virus nun erneut den Ausnahmezustand. Seit dem 3. April 2020 sind die Schulen geschlossen, Kinder wie Mbalu können erst einmal nicht mehr lernen, sondern müssen wieder arbeiten. SIGA versucht, die Projektarbeit mit eingeschränkten Mitteln aufrechtzuerhalten. Es geht nun vor allem darum, die Menschen bei der Ernte und der Weiterverarbeitung ihrer Produkte zu unterstützen. (Informationen + Fotos: Brot für die Welt)

Sie können das vom Kirchenkreis Uelzen geförderte Projekt „Schule statt Kinderarbeit“ in Sierra Leone unterstützen. Überweisen Sie dazu Ihre Spende auf das
Brot-für-die-Welt-Konto (IBAN: DE10 1006 1006 0500 5005 00).

Übrigens: Für das Projekt „Gerechtigkeit für die Verschwundenen“ in Mexiko (2019/20) wurden im Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen 98.897,81 Euro gespendet. – Herzlichen Dank!


Landeskirche Hannover
Wechsel im Amt des Vizepräsidenten

Hannover. Oberkirchenrat Ralph Charbonnier (58, Bild oben) wird neuer Theologischer Vizepräsident im Landeskirchenamt der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Der promovierte Theologe wird am Freitag (27. November) in einem Festgottesdienst in der hannoverschen Marktkirche in das Amt eingeführt. Zugleich wird sein Amtsvorgänger Arend de Vries (66, Bild unten) nach 14 Jahren im Landeskirchenamt in den Ruhestand verabschiedet. Charbonnier war bislang Leiter des Referats für Sozial- und gesellschaftspolitische Fragen im Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Hannover.

Das Amt des Theologischen Vizepräsidenten ist eines der höchsten Ämter in der hannoverschen Landeskirche, zu der rund 2,5 Millionen Mitglieder in 1.235 Gemeinden zwischen Hann. Münden und der Nordsee gehören. Inhaltlich ist er zuständig für theologische Grundsatzfragen, für Grundfragen kirchlichen Handelns und für die Koordinierung theologischer Themen. Er vertritt die Landeskirche in Gremien der Ökumene, der EKD und der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD). Zudem ist er unter anderem zuständig für die Evangelische Akademie Loccum bei Nienburg und die Evangelische Medienarbeit.


Theologe und Musiker
Fritz Baltruweit geht in den Ruhestand

Mit einem Gottesdienst in der Hildesheimer Michaeliskirche wurde der Theologe und Musiker Fritz Baltruweit am Freitag, 20. November, in den Ruhestand verabschiedet, den er mit Beginn des neuen Jahres antritt.

Bekannt wurde Fritz Baltruweit vor allem durch seine über 1.000 komponierten Lieder, von denen einige Eingang ins Evangelische Gesangbuch und ins katholische Gotteslob gefunden haben („Füchte dich nicht“, „Wo ein Mensch vertrauen gibt“, „Vertrauen wagen“ u. a.). Er hat zahlreiche CDs und Liederbücher veröffentlicht. Mit der Studiogruppe Baltruweit tritt er seit 1977 in ganz Deutschland bei Kirchentagen und anderen kirchlichen Großveranstaltungen auf und gibt Konzerte. Auch im Kirchenkreis Uelzen war er mehrfach zu Gast.

Der 1955 in Gifhorn geborene Baltruweit hat als Kind im Knabenchor Hannover gesungen und studierte von 1974 bis 1980 Theologie und Musikwissenschaft in Göttingen. Von 1980 bis 1981 war er Vikar beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hamburg. Nach fast neun Jahren Gemeindepfarramt in der Stephanusgemeinde in Garbsen-Berenbostel wurde er 1992 Studienleiter im Predigerseminar in Loccum. Von 1998 bis 2001 plante und gestaltete er das Programm für den Christuspavillon auf der EXPO 2000 in Hannover.

Seit 2001 war Fraitz Baltruweit Referent für Projekte und Öffentlichkeitsarbeit im Haus kirchlicher Dienste (HkD), wo er u. a. auch Großveranstaltungen einzelner Arbeitsfelder – z. B. die Ehrenamtlichen-und Kirchenvorstehertage – musikalisch begleitete. Seit 2002 arbeitete er auch im Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik im Michaeliskloster in Hildesheim und beschäftigte sich hier vor allem mit Liturgik, leitete viele Fortbildungen zum Thema Liturgie und Gottesdienstgestaltung und war auch an Seminar-Projekten für die Entwicklung alternativer Gottesdienste beteiligt.


#adventstun
Den Adventsgeist wecken

Die beiden Pastorinnen Dr. Julia Koll (Altenmedingen, Bienenbüttel und Wichmannsburg) und Birgit Mattausch (Michaeliskloster Hildesheim, Arbeitsbereich Gottesdienst und Kirchenmusik) starten in der Adventszeit im sozialen Netzwerk Instagram die Aktion „#adventstun“.

Unter ihren Instagram-Namen „fein.geistlich“ und „frauauge“ wollen sie ab dem 28. November immer samstags im Advent eine kleine Aufgabe posten – für alle Besucher und Abonnenten ihres Instagram-Profils und für sich selbst. Jede hat etwas mit einem Adventslied aus dem Gesangbuch zu tun.

Im Laufe jeder Advents-Woche können alle, die mögen, ihr eigenes „Adventstun“ auf Instagram dokumentieren und mit dem Hashtag „#adventstun“ versehen. Dabei sind den Teilnehmenden keine Grenzen gesetzt: „Spielt mit unseren Ideen, schreibt Texte dazu, verschärft die Regeln, unterlauft sie mit Sinn und Verstand!“, schreiben die beiden Initiatorinnen dazu. „Hauptsache, es weckt den Adventsgeist in euch.“


„advent-advent.wir-e.de“
Online-Adventskalender aus dem Kirchenkreis Uelzen

Mit einem besonderen Adventskalender möchte der Kirchenkreis Uelzen den Menschen im Landkreis Uelzen während der Corona-Einschränkungen ein besonderes Angebot machen.

Vom 1. Advent bis Heiligabend können die Besucher der Internetseite „advent-advent.wir-e.de“ an jedem Tag der Adventszeit ein wenig Musik hören oder auch ein Adventslied mitsingen. Dazu gibt es Gedanken zum Tag oder kurze Beiträge über adventliche Bräuche etc., die sie auf dem Weg zum Weihnachtsfest begleiten.

Die Idee entstand während eines Kirchenkreis-Workshops im September 2020 („O du fröhliche - Corona zum Trotz“). Der Adventskalender ist eine Kooperation von Musikgruppen, Musikerinnen und Musikern aus Gemeinden des Kirchenkreises sowie Pastorinnen, Pastoren u. a. Personen, die die Texte beisteuern.

Die Audio-Beiträge werden tagesaktuell auch von dem in der Region ansässigen Bürgerfunksender „Radio ZuSa" übertragen, und zwar von montags bis freitags um 6:20 Uhr und um 16: 20 Uhr.


Michaeliskloster Hildesheim
„Gottesdienst zeitgleich“

Das Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik im Michaeliskloster Hildesheim bietet für die Advents- und Weihnachtszeit alternative Gottedienst-Formate an. Wo Andachten und Gottesdienste nicht oder nicht in der gewohnten Form und Größe stattfinden können, haben Interessierte die Möglichkeit diese Angebote auf unterschiedliche Weisen zu nutzen.

Es sind Formate „zum Mitfeiern, am Küchentisch oder in der Kirche, drinnen oder draußen, analog oder digital“, wie es auf der Homepage des Michaelisklosters heißt. Auch mit Abstand lasse sich gut Gottesdienst feiern.

Neben Gebets- und Liedertexten finden die Besucher der Internetseite des Michaelisklosters dort auch Audioaufnahmen von Glockengeläut und selbstproduzierten Musikstücken und Liedbegleitungen.

> Internetseite: „Gottesdienst zeitgleich“

Unter dem Hashtag #GottesdienstZeitgleich gibt es auch eine Vernetzung in den sozialen Medien.


„Lasst uns gehen und sehen, was da in Bethlehem geschehen ist!“
Stationenwege an Heiligabend – nicht nur in Corona-Zeiten

Gerade für Familien mit Kindern sind Stationenwege eine gute Alternative oder Ergänzung zu den gewohnten Gottesdienstangeboten an Heiligabend. Familien sind gerne gemeinsam unterwegs – ggf. auch in ihrem Rhythmus und zu ihren Zeiten. Hier bewährt sich das Angebot von Stationenwegen besonders. 

Das Gottesdinst-Institut der Evang.-Luth. Kirche in Bayern bietet zurzeit den kostenlosen Download einer Broschüre mit einer Ideensammlung für die Gestaltung von Stationen und vielen Inszenierungstipps an, die besonders in diesem Jahr an Heiligabend umgesetzt werden können.

> Download PDF-Datei


Telefonseelsorge sucht neue Mitarbeitende

Es kann jedem und jeder passieren: Eine Krise, drückende Sorgen, Angst, Einsamkeit und dazu in dieser Zeit alle Nöte rund um Corona. – Niemand ist da, dem ich mich anvertrauen kann oder will.

Ein wichtiger Schritt, um in Krisensituationen Mut und Hoffnung zu fassen, kann das Reden darüber mit einem Menschen sein, dem man vertrauen kann. Die Telefonseelsorge möchte Menschen die nötige Aufmerksamkeit, menschliche Nähe und Zuwendung ohne Ansehen der Person und ihrer weltanschaulichen oder religiösen Orientierung bieten und zwar rund um die Uhr, anonym, vertraulich, kompetent.

Nur durch das Engagement ehrenamtlich mitarbeitender Menschen kann das gelingen. Die Mitarbeit in der Telefonseelsorge ist eine anspruchsvolle Aufgabe.

Die Ehrenamtlichen sollten dafür nicht nur psychisch belastbar, geduldig und einfühlsam sein, gut zuhören können, sondern auch über eine Portion Frustrationstoleranz und Humor verfügen.

Die Ausbildung dauert ein Jahr und ist kostenlos. Der nächste Kurs beginnt im März 2021. Nach der Ausbildung leistet jeder/jede 3 Jahre lang insgesamt 12 Stunden Telefondienst pro Monat. Durch regelmäßige Supervision und Fortbildung werden die Ehrenamtlichen intensiv begleitet.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? – Dann besuchen Sie unsere Internetseite („https://telefonseelsorge-soltau.de“) Oder melden Sie sich direkt bei uns (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Tel.: 05192 7550)

Altenmedingen, Bienenbüttel und Wichmannsburg
Manuel Ziggel ist Vikar im Norden

Seit Anfang November hat auch die Region Nord des Kirchenkreises Uelzen einen Vikar. Nach seinem Theologiestudium hat Manuel Ziggel diese praktische Ausbildungsphase unter der Anleitung seiner Mentorin Pastorin Julia Koll begonnen.

Aufgewachsen in Ebstorf, hatte Manuel Ziggel bereits seit seiner Konfirmation engen Kontakt zur kirchlichen Jugendarbeit. Nach der Mitgestaltung mehrerer Konfirmandenfreizeiten entschloss er sich für die Juleica-Ausbildung (Jugendleiter-Card) und begleitete mit der Ev. Jugend des Kirchenkreises u. a. Ferienfreizeiten nach Skandinavien.

Nach dem Abitur am Uelzener Lessing-Gymnasium im Jahr 2013 begann er sein Thelogiestudium in Jena. Auch sein studienbegleitendes Gemeindepraktikum führte ihn in unseren Kirchenkreis, nämlich in die Kirchengemeinde Suderburg, bevor er ab Oktober 2017 sein Theologiestudium in Göttingen zu Ende brachte.

Die Arbeit in der Kirche bedeute für ihn, „Menschen auf ihrem Lebensweg zu begleiten und mit ihnen Freiräume in ihrem Alltag zu eröffnen“, erklärt der 26-Jährige. Alle sollten sich „in einem inklusiven Für- und Miteinander“ im Horizont des christlichen Glaubens darüber auszutauschen können, was einen im Leben trage.


Kindergottesdienstbeauftragung
Julica Boyken setzt neue Impulse

Neue Beauftragte für den Kindergottesdienst im Kirchenkreis Uelzen ist Julica Boyken. Gern bringt sie ihre langjährige Erfahrung als Diakonin in der Kinder- und Jugendarbeit in diese Aufgabe mit ein.

„Ich würde gerne den Kindergottesdienst vor Ort stärken“, sagt die 45-Jährige. „Dazu komme ich in Kirchenvorstände, zu Kindergottesdienstteams oder berate auch Einzelpersonen.“

Für das kommende Jahr plant Julica Boyken bereits zwei „Praxistage vor Ort“, zu denen sie gesondert einladen wird. Als Themen sind vorgesehen:

  • Neu im Kindergottesdienst – Neues im Kindergottesdienst
    Ein Tag für alle, die neu in den Kindergottesdienst einsteigen oder ihn in ihrer Gemeinde oder Region neu beleben möchten
  • Beten im Kindergottesdienst
    Ein Tag zum Thema „Beten mit Kindern“ (Formen und Gesten, Worte und Stille)

Erreichbar ist Julica Boyken unter der Telefonnummer Telefon: 05821 9922318 und unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Rundfunk-Gottesdienste bei

Am Sonntag, 29. November 2020, dem 1. Advent, wird um 13 Uhr beim Bürgerfunksender „Radio Zusa“ wieder ein Rundfunk-Gottesdienst aus dem Kirchenkreis Uelzen ausgestrahlt. Die Predigt in diesem Gottesdienst hält Pastorin Anne Stucke aus Ebstorf.

Die nächsten Gottesdienste auf Radio ZuSa folgen dann am Sonntag nach Weihnachten, 27. Dezember 2020, sowie im neuen Jahr am Sonntag, 23. Januar 2021, jeweils um 13 Uhr.

Jeweils zwei Wochen nach den o. g. Terminen haben Sie die Möglichkeit, kirchliche Sendungen aus dem Nachbar-Kirchenkreis Lüchow-Dannenberg zu hören. Die Sendedaten: 13.12.2020 und 09.01.2021, ebenfalls jeweils um 13 Uhr.

Die Sendungen unter dem Titel „Wie im Himmel so auf Erden“ können über die UKW-Frequenzen 88,0 MHz (Kreis Uelzen), 95,5 MHz (Kreis Lüneburg) oder 89,7 MHz (Wendland), aber auch als Live-Stream auf der Internetseite von Radio ZuSa (neu.zusa.de) empfangen werden.


„12 Nächte geistvoll“
Ein spiritueller Weihnachtsweg

Vom 25. Dezember 2020 bis zum 6. Januar 2021 lädt Pastorin Julia Koll von der Kirchengemeinde Wichmannsburg zu einem besonderen Begehen der Zeit „zwischen den Jahren“ ein. Diese gilt traditionell als die Zeit der Rauhnächte, in denen, so heißt es, der Himmel einen Spalt breit offener sei als sonst. Die Aktion „12 Nächte geistvoll“ nimmt diese Tradition auf und gestaltet daraus einen christlichen Übungsweg für Menschen von heute. Es sei eine „Einladung zu einer AndersZeit hier und jetzt“, sagt Julia Koll.

Sie richte sich an Menschen, die sich mehr Zeit für sich selbst und mehr Gelassenheit wünschen, die mit einer Lebensfrage oder einem Thema weiterkommen wollen oder die einfach Lust haben, in der Weihnachtszeit neue Erfahrungen mit Gott und sich selbst zu machen.

Zu der Aktion gehören ein täglicher Impuls per E-Mail, individuell gestaltete Morgen- und Abendzeiten (2x ca. 20 min) und - wenn erwünscht - ein persönliches Gespräch zur Begleitung.

Wer weitere Informationen haben und sich anmelden möchte, wende sich bitte direkt an pastorin Julia Koll (Tel.: 0581-97357608, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).

Gesamtkirchengemeinde Bevensen-Medingen
Multimediale Kirchenführung

Seit Herbst bietet die Gesamtkirchengemeinde Bevensen-Medingen für die Dreikönigskirche Bad Bevensen eine multimediale digitale Kirchenführung an. Man kann sie sowohl während des eigenen Besuches in der Kirche als unterwegs auf dem Smartphone oder stationär auf einem Computer anschauen.

Das Projekt wurde von Pastor Johannes Luck mit dem Tool „Pageflow“ umgesetzt, das von der Landeskirche Hannovers unter der Bezeichnung „stories-e“ zur Verfügung gestellt wird.

> Digitale Kirchenführung: Dreikönigskirche Bad Bevensen


Krippenspiel auf Kika

Corona-bedingt werden voraussichtlich viele Weihnachtsgottesdienste und Krippenspiele ausfallen oder nur für wenige zugänglich sein. Damit nicht ganz auf liebgewonnene Rituale verzichtet werden muss, produziert der Kinderkanal von ARD und ZDF („Kika“) gemeinsam mit dem MDR ein Krippenspiel für Kinder und Familien. Die Kinder- und Jugendbuchautorin Kirsten Boie hat dafür die literarische Vorlage geschrieben. Die Premiere von „Paule und das Krippenspiel“ wird Heiligabend um 15:45 Uhr bei KikA und beim MDR voraussichtlich um 16:15 Uhr gezeigt.

Gemeinsam mit Kirsten Boie hat Filmautor Michael Demuth das Drehbuch geschrieben. Dabei diente die Geschichte aus Boies erstem Buch "Paule ist ein Glücksgriff“ als Vorlage und wurde „zeitgemäß für Heiligabend“ umgearbeitet, wie der Kika mitteilte. In „Paule und das Krippenspiel“ gehe es neben der weihnachtlichen Botschaft um Zusammenhalt, Durchhaltevermögen, Freundschaft, Kreativität und Hilfsbereitschaft, sagte die Jugendbuchautorin Boie. Sie wünsche sich, dass der Film für viele Menschen in der schwierigen Corona-Zeit „eine Viertelstunde der Weihnachtsfreude“ sein könne.

„Es ist ein Krippenspiel, das alle einbezieht. Bei dem Maria ein muslimisches Mädchen und der Verkündigungsengel Schwarz sein kann“, sagte Boie. Die Botschaft sei: „Jede und jeder kann ein Engel sein!“ (epd/GB)

Gottesdienstbesuche online anmelden
Neues Tool der Landeskirche

Die Zahl der Besucher*innen von Gottesdiensten in Kirchen ist durch die Corona-Pandemie begrenzt. Die Landeskirche hat nun ein Tool entwickelt, mit dem Gemeinden und Einrichtungen Anmeldungen zu Gottesdiensten managen können – Datenschutz- und corona-konform. Die Plattform ist unter der Internetadresse „https://gottesdienst-besuchen.de“ zu erreichen.

Fragen nimmt die Digitale Agentur unter support.systeme-e.de oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. entgegen.

Herausgeber
Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen, Pastorenstr. 4, 29525 Uelzen, Tel.: (0581) 5116

Redaktion
Hanns-Martin Fischer ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )


Der nächste Rundbrief erscheint Anfang Februar 2021. – Wenn Sie Termine oder Infos beisteuern möchten, melden Sie sich per E-Mail bitte bis zum 25.01.2021.


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Tageslosung

Montag, 30. November 2020
So spricht der HERR Zebaoth: Wer euch antastet, der tastet seinen Augapfel an.
Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der gerecht macht.



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