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Rundbrief September 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

Niedersachsen gehört zu den Bundesländern, in denen in diesem Jahr wieder erst Anfang September die Sommerferien zu Ende gehen. Schon kündigen die ersten Vorboten den Herbst an.

Mit diesem Rundbrief möchten wir Ihnen wieder einige Einblicke in das kirchliche Leben geben. Neben einem Blick auf die vor kurzem veröffentlichten statistischen Zahlen der Landeskirche und der Hilfsorganisation „Brot für die Welt“, einigen Rück- und Ausblicken sowie Neuigkeiten über Personen aus unserer Mitte haben wir auch wieder eine Auswahl von Veranstaltungen für Sie im Angebot. Bestimmt ist auch für Sie wieder etwas dabei!

Ihre Rundbrief-Redaktion

Kirchenmitgliedszahlen
Hannoversche Landeskirche verliert 2 % Mitglieder

Zeitgleich mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers Mitte Juli ihre grundlegenden statistischen Daten zum kirchlichen Leben im Jahr 2020 bekanntgegeben.

Zum Stichtag 31.12.2020 gehörten 2.426.686 Menschen zur Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Dies entspricht einem Rückgang von 55.329 Mitgliedern (2 %) gegenüber dem Vorjahr. Im Jahr 2020 sind 41.418 Mitglieder verstorben (2019: 41.412), 26.507 Menschen traten aus der Landeskirche aus (2019: 30.413). Dem gegenüber stehen 10.475 Taufen (2019: 20.179) und 2.323 Aufnahmen (2019: 3.457). Die Zahl der kirchlichen Trauungen ist um 4.293 im Vergleich zu 2019 zurückgegangen auf 922 (2019: 5.215). 16.981 Jugendliche haben sich im Jahr 2020 konfirmieren lassen (2019: 22.043).

Kirchliches Leben 2020 stark von Corona-Pandemie beeinflusst

Besonders die Zahl der Taufen und Trauungen ist stark beeinflusst von den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Da Familienfeiern nur in sehr kleinem Rahmen möglich waren und auch die Zahl der Besucher*innen bei Gottesdiensten stark beschränkt wurde, sind viele Taufen und Trauungen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben worden. Auch Konfirmationen wurden teilweise auf dieses Jahr verlegt, um Gottesdienste mit mehr Besucher*innen möglich zu machen.

Während der Corona-Pandemie haben die Kirchengemeinden, Kirchenkreise und kirchlichen Einrichtungen eine Vielzahl neuer Formate entwickelt, um die kirchliche Arbeit unter den Bedingungen der Corona-Pandemie zu gestalten. Geistliche Impulse, Gottesdienste und Andachten in Socialmedia-Kanälen zählen ebenso dazu wie digitale Seelsorge-Angebote, Telefon-Hotlines oder analoge Formate wie Andachten unter freiem Himmel oder Gottesdienstentwürfe zum selbstständigen Feiern zu Hause. Viele Kirchengemeinden haben sich auch in der Nachbarschaftshilfe engagiert, Mittagstische ins Leben gerufen oder Lernräume für Kinder und Jugendliche in Zusammenarbeit mit den Schulen vor Ort organisiert. All diese Aktionen sind aktuell allerdings noch nicht Teil der statistischen Abfrage, die deutschlandweit für alle Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen gemeinsam erfolgt.

Dr. Ralph Charbonnier, Theologischer Vizepräsident im Landeskirchenamts der Landeskirche Hannover, sagt: „Als Kirche sind sehr stark dann gefragt, wenn es um Begleitung in besonderen Lebenssituation geht oder um Übergangssituationen. In der Corona-Pandemie haben unsere Mitarbeitenden in den Kirchengemeinden und Einrichtungen in kürzester Zeit digitale wie analoge Formate entwickelt, um Menschen auch unter den völlig veränderten Bedingungen zu begleiten. ... Ich kann mir gut vorstellen, dass viele der neuen Ideen, die in den letzten Monaten digital wie analog entstanden sind, um Menschen in wichtigen Lebenssituationen zu begleiten, auch künftig ihren festen Platz in unserer Kirche haben werden.“

  • Weitere Informationen: Um den kompletten Beitrag zu lesen, folgen Sie diesem Link.

Mehr Spenden für „Brot für die Welt“ in der Corona-Pandemie
Evangelisches Hilfswerk legt Jahresbilanz vor

Hannover / Uelzen. „Brot für die Welt“ hat im vergangenen Jahr 85.871,91 Euro Spenden aus dem Kirchenkreis Uelzen erhalten. Das ist ein gutes Ergebnis. In dieser Summe sind alle Spenden und Kollekten aus der Region enthalten.

„Wir freuen uns und sind dankbar für das große Vertrauen, das Spenderinnen und Spender Brot für die Welt auch in der Corona-Pandemie geschenkt haben. Immer wieder haben wir erfahren, wie wichtig es ihnen war, die Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika in der Pandemie nicht allein zu lassen“, sagt Denise Irmscher, Referentin für „Brot für die Welt“ in den Evangelisch-lutherischen Landeskirchen Hannovers und Schaumburg-Lippe. „Gerade 2020, in dem Jahr, in dem zahlreiche Gottesdienste nur virtuell stattfinden konnten, haben viele Menschen mehr gespendet und so ein starkes Zeichen der Solidarität gesetzt.“

Bundesweit haben Spenderinnen und Spender die Arbeit des evangelischen Hilfswerks im vergangenen Jahr mit mehr als 76,8 Millionen Euro unterstützt. Das ist ein Plus von 12,4 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr (2019: 64,4 Mio. Euro). In der Projektarbeit konnten im vergangenen Jahr 669 Projekte neu bewilligt werden, davon mit 240 die meisten auf dem afrikanischen Kontinent.

In der Pandemie haben zudem viele Projektpartner ihre Maßnahmen coronabedingt angepasst. Sie haben Aufklärungsprogramme über Covid-19 und Hygienemaßnahmen gestartet und zusätzliche Hilfsprogramme aufgesetzt: etwa für Kinder, die wegen der Lockdowns nicht mehr in die Schule gehen konnten und so auch kein Schulessen bekamen.

„Brot für die Welt“ wurde 1959 gegründet. Aktuell fördert das weltweit tätige Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen und ihrer Diakonie gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen mehr als 1.800 Projekte zur Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit in fast 90 Ländern.

Pressekontakt in der Region
Madlen Hesse (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Tel.: 0511 3604 111, mobil: 0172 6875 919)
Internet: www.brot-fuer-die-welt.de/hannovers


Gomel-Ausschuss ermöglicht Kinder-Ferienaktion

Der Sommer geht zu Ende und mit ihm die Kinder-Ferienaktion des Gomel-Ausschusses im Kirchenkreis Uelzen. Wie auch im letzten Jahr war es wegen der Pandemiebestimmungen nicht möglich, an Strahlenkrankheiten leidenden Kindern aus dem weißrussischen Gomel hier einen Erholungsaufenthalt im Landkreis zu bieten.

Als Alternative bot sich ein Ferienaufenthalt im eigenen Land an. Dazu reisten 15 vom Gomelausschuss unterstützte Kinder mit dem Bus von Gomel quer durch Belarus über 400 Kilometer in den Nordwesten nach Vilejka. Untergebracht waren sie in einem Erholungszentrum am größten belarussischen Stausee, direkt am Ufer und inmitten eines großen Waldgebietes mit reiner unverstrahlter Luft.

Zur Immunstärkung gab es abwechslungsreiche Mahlzeiten mit viel Obst und Gemüse, Massagen, Sauna, Schwimmbad, Kräutertee und Aromatherapie. Alles unter Beachtung des jeweiligen Gesundheitszustandes der Kinder, worauf stets eine begleitende Ärztin und Krankenschwestern ein Auge hatten.

Zum vierwöchigen Programm gehörten Ausflüge, Tanzabende, Kletterwald, Lagerfeuer und einiges mehr, so dass zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkam. Ermöglicht wurde den Kindern der Aufenthalt durch zahlreiche Spenden aus dem Landkreis.

Ulrich Bleuel


Neues Programm der Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen

In ihrem neuen Programm hat die FaBi Uelzen wieder viele Kurse, Seminare und Gesprächsgruppen zusammengestellt, die auf verschiedene Lebensformen und Lebensphasen der Menschen ausgerichtet sind. Es gibt Kurse für ein gelingendes Zusammenleben mit Kindern, Veranstaltungen und Seminare im Bereich Kultur, Gesellschaft, Glaube, Bewegungs- und Entspannungsangebote sowie Treffpunkte und Selbsthilfegruppen.

Durch die Corona-Pandemie hat sich viel verändert. Die tägliche Arbeit muss die jeweils aktuellen Bedingungen, die durch die Corona-Pandemie gegeben sind, berücksichtigen, so dass Angebote manchmal nur in kleinen Gruppen, an anderen Orten oder auch online stattfinden. Planungen sind unsicher geworden und Änderungen jederzeit möglich. Diese sind in einem gedruckten Programm nicht darzustellen. Mit Hilfe der im Heft befindlichen QR-Codes wird man deshalb direkt auf die jeweiligen Themengebiete auf der Internetseite der Ev. Familien-Bildungsstätte geleitet und findet dort die aktuellen Informationen.

Neben altbewährten Angeboten für Eltern und Kinder – wie Delfi und Musikzwerge – sowie Angebote im Gesundheitsbereich – wie Wirbel-Säulen-Gymnastik und Yoga-Kurse – gibt es viele neue Angebote. Dazu gehören solche, die sich mit dem Thema Bewahrung der Schöpfung auseinandersetzen, Kurse zum Selbermachen von Deo und Waschmitteln, wie auch Diskussionsveranstaltungen mit dem Titel „Glück statt Wachstum – Zukunft anders denken“.

Die im letzten Jahr begonnenen Gespräche am Vormittag werden fortgeführt, diesmal geht es bei den in Kooperation mit der Bücherei der Hansestadt angebotenen Veranstaltungen u. a. um Lebensmittelverschwendung und um die Ebstorfer Weltkarte. Ein weiterer Schwerpunkt findet sich in der Veranstaltungsreihe „digital reality“, bei der es um die Auswirkungen der Nutzung digitaler Medien auf Kinder und Jugendliche geht. Sie wird in Kooperation mit der Bildungsregion, dem Jugendpfleger des Landkreises Uelzen und dem Kirchenkreisjugenddienst organisiert. Es finden u. a. Elternabende, Infoveranstaltungen für Jugendliche sowie Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte statt. Zur Zeit ist eine Broschüre mit Informationen zu den Themen und Terminen in Vorbereitung.

Zu der Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen gehören auch das Kindertagespflegebüro und das Seniorenbüro. Sie bieten jeweils Beratungen und Fortbildungen an. Beide Büros planen außerdem Qualifizierungen, die jeweils im Herbst starten.

Ein weiteres Angebot ist das Projekt „Zeit für Kinder“, welches von der Ev Familien-Bildungsstätte angeboten wird. Dabei handelt es sich um ein Angebot für Familien mit Kindern, die in den ersten drei Lebensjahren die Unterstützung von ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen zur Entlastung des Familienalltags brauchen.

Das Programmheft liegt zur kostenlosen Mitnahme an vielen Stellen in der Hansestadt Uelzen sowie im Landkreis aus. Das aktuelle Programmangebot ist auch auf der Internetseite der Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen einzusehen.

Kontakt: Ev. Familien-Bildungsstätte  |  Bahnhofsweg 12 + 14, 29525 Uelzen
Tel.: 0581 97991-0  |  E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.   |  Internet: www.fabi-uelzen.de

Geschäftszeiten: Montag – Freitag, 9 – 12:30 Uhr  |  Dienstag und Donnerstag, 13:30 – 15:30 Uhr


„Mitgestalten“
Woche der Diakonie 2021


Dreifache Einführung – Irgendwas (mit) neu?!.

Der Vorstand der Ev. Jugend und der Kirchenkreis Uelzen laden herzlich zum Picknickgottesdienst anlässlich der Einführung des neuen Vorstands der Ev. Jugend, des „neuen“ Kirchenkreisjugendpastors Christoph Scharff-Lipinsky und des „neuen“ Kirchenkreisjugendwartes Martin Höft ein.

Der Gottesdienst soll am 17. September um 18 Uhr hinter der alten Suptur in Bad Bevensen stattfinden. Bitte Picknickdecke, Besteck, Teller und Tassen mitbringen. Um eine Rückmeldung bis zum 13. September unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. wird gebeten. Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste. (Martin Höft, Kirchenkreisjugendwart)

Aktuell: Der Gottesdienst zur Einführung des Kirchenkreisjugendpastors und des Kirchenkreisjugendwartes muss leider verschoben werden. Der neue Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.


18. September: „Tag der Kirchenvorstände“ diesmal online
Landesbischof lädt Mitglieder der Kirchenvorstände ein

„Einen Moment bitte…!“ – Unter diesem Motto wird am 18. September von 10 bis 15:30 Uhr zu einem landeskirchlichen Tag für Kirchenvorstände eingeladen.

In einem längeren Schreiben an die Kirchenvorstandsmitglieder schrieb Landesbischof Ralf Meister u. a.:
„In einer großen digitalen Konferenz wollen wir ein paar Stunden zusammenlegen, was uns in den vergangenen Monaten beschäftigt hat. Wir wollen Sorge und Freude, gelungene und missglückte Versuche miteinander teilen. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht und welche Einsichten für die Arbeit in Ihrer Gemeinde gewonnen? Mit biblischen Wegmarken gehen wir ins Gespräch und suchen nach dem, was uns tragen kann über diese Pandemie hinaus. – Ich freue mich sehr, wenn Sie sich am 18. September Zeit nehmen für ,Einen Moment bitte…!‘“

Interessierte KV-Mitglieder melden sich unter diesem Link an: „www.einenmomentbitte.online


Was mich trägt und hält – Vom Umgang mit Krisenerfahrungen
Besuchsdiensttag im Kirchenkreis Uelzen am 25. September 2021

dateien/rundbrief/2021-09-25_besuchsdiensttag_uelzen.pdfManchmal passiert es: bei einem Gespräch am Gartenzaun, an der Tür, beim Überbringen eines Geburtstagsgrußes oder bei einem Anruf: unvermittelt sind wir mit einer Situation konfrontiert, die uns die Sprache verschlägt. Oder ein Gespräch, das ganz leicht in Gang kam, wird zu einer Herausforderung. Trauer, Ängste oder Einsamkeit sind deutlich spürbar. Sinn- oder Glaubensfragen werden berührt. Angesichts der Coronakrise und ihrer Folgen. Aber auch aufgrund vieler anderer Krisenerfahrungen.

Wie gehen wir damit um? Wie können wir angemessen reagieren? Was trägt uns dann selbst und gibt uns Halt? – Der diesjährige Besuchsdiensttag bietet Raum zum Erfahrungsaustausch. Gemeinsam werden Möglichkeiten entdeckt, die der Seele der Besuchten wie auch der Besuchenden guttun.

Pastorin Inken Richter-Rethwisch, Referentin für das Projekt „Alternde Gesellschaft“, die Besuchsdienstarbeit im Haus kirchlicher Dienste in Hannover und Pastorin Birgit Hagen, Klinikseelsorgerin und Beauftragte für die Besuchsdienstarbeit im Kirchenkreis Uelzen, freuen uns auf interessierte Mitarbeitende im Besuchsdienst der Kirchengemeinden, die herzlich zur Teilnahme engeladen sind.

Anmeldungen sind bis zum 19. September möglich. Informationen zum Programm und ein Anmeldeformular finden Sie in diesem Faltblatt (PDF-Datei).


Juleica-Ausbildung

Auch in diesem Jahr bietet der Kirchenkreisjugenddienst in Kooperation mit den Diakon*innen im Kirchenkreis wieder eine Ausbildung zur Leitung von Jugendgruppen an. Jugendliche ab 15 Jahren können sich noch bis zum 23. September für die „Juleica“ im Herbst (24. – 29. Oktober) mit diesem Formular anmelden. Die Teilnehmendenzahl ist in diesem Jahr durch die Pandemie begrenzt.

Informationen – auch zu weiteren Fortbildungen zur Verlängerung der Juleica (Spot On) – finden sich im Jahresprogramm der Evangelischen Jungend oder auf der Homepage „www.evjuuelzen.de“.

Alternativ bieten auch die Kolleg*innen aus dem Missionarischem Zentrum in Hanstedt eine Juleica-Ausbildung im Herbst an (26. – 31. Oktober). Den Flyer des Missionarischen Zentrums gibt es hier.

Frauenarbeit war ihre Leidenschaft
Gertrud Spatz im Alter von 81 Jahren verstorben

Am 29. Juni ist Gertrud Spatz verstorben. Über viele Jahre leitete sie den Spielkreis der Uelzener St.-Johannis-Gemeinde und war in der Gemeindearbeit aktiv. Zusätzlich brannte ihr Herz für die Frauenarbeit. Viele Jahrzehnte gestaltete die gelernte Gemeindehelferin ehrenamtlich die Arbeit im Frauenwerk des Kirchkreises Uelzen. Ihr Einsatz für den Weltgebetstag hat die Struktur der Vorbereitung und Durchführung im Kirchenkreis geprägt.

In Literaturkreisen und bei vielen Veranstaltungen engagierte sie sich für neues theologisches Denken und unterstützte Projekte gegen die Benachteiligung von Mädchen und Frauen. Auch ihr Einsatz in der Friedensbewegung, der Anti-AKW-Bewegung und ihre Unterstützung von Geflüchteten zeichneten sie aus. Ihr freudige Zuversicht wird uns fehlen.

Für das Frauenwerk: Die Beauftragten für Frauenarbeit im Kirchenkreis Uelzen
Christiane Friedrich und Monika Reinbold-Schulze


Stabwechsel im Propsteibüro
Nach Gerda Jansen wird Sandra Waltje neue Propstei-Sekretärin

Im Januar 2007 hatte Gerda Jansen die Stelle als Sekretärin des damaligen Propstes Wolf von Nordheim angetreten. Die Berufsbezeichnung „Ephoralsekretärin“ war ihr bis dahin noch nicht geläufig, doch – von ihrer Vorgängerin eingearbeitet – wuchs sie schnell in diesen Arbeitsbereich hinein.

Auch unter dem heutigen Propst Jörg Hagen (seit 2010) war sie in dieser Position tätig. „Motiviert und fröhlich“ sei sie an ihre Arbeit gegangen, sagt Gerda Jansen, und die habe sie „nun mittlerweile seit fast 15 Jahren sehr erfüllt“.

Am 1. September geht Gerda Jansen in den Ruhestand, in dem sie u. a. ihren vielen Hobbys nachgehen und mehr Zeit mit ihrer Tochter verbringen möchte.

Ihre Nachfolge als Propstei-Sekretärin tritt am gleichen Tag Sandra Waltje an. Als gelernte Verwaltungsfachangestellte ist die 32-Jährige auf ihren neuen Arbeitsplatz und dessen Herausforderungen gut vorbereitet.

Sandra Waltje ist der Kirchenkreis Uelzen vertraut, denn sie wohnt mit ihren zwei Kindern (2 und 7 Jahre alt) in Bad Bevensen. Sie freue sich, so schreibt Sandra Waltje, „ganz besonders auf die Begegnungen mit vielen unterschiedlichen Menschen.“

Wir wünschen der scheidenden Propstei-Sekretärin alles Gute und Gottes Segen für ihren Ruhestand und ihrer Nachfolgerin einen guten Start.


Zurück im Kirchenkreis Uelzen
Pastorin Heike Burkert ist neue Beauftragte für regiolokale Kirchenentwicklung

Ab dem 1. September ist Pastorin Heike Burkert für die regiolokale Kirchenentwicklung im Kirchenkreis Uelzen zuständig. Sie übernimmt mit einem 25-prozentigen Stellenanteil diese bis März 2020 von Pastor Matthias Kuna-Hallwaß versehene Aufgabe. Mit den übrigen 75 % ist sie im gleichen Aufgabenbereich im benachbarten Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen tätig.

Als neue Beauftragte bietet sie u. a. Unterstützung bei regionalen Kirchenvorstandstagen oder Gemeindeversammlungen, bei regionalen Kirchentagen und Arbeitsgruppen an, die sich mit Fragen der Kirchenentwicklung auf regionaler und Kirchenkreis-Ebene befassen. Außerdem begleitet sie einzelne Projekte, die mehrere Gemeinden und/oder Einrichtungen einbeziehen sowie Gemeinden, die sich in Richtung regiolokaler Arbeit entwickeln wollen.

Für Heike Burkert ist es „ein wenig wie Nach-Hause-kommen“, denn sie kennt den Kirchenkreis Uelzen gut: Bis Anfang 2011 war sie nicht nur Pastorin der Kirchengemeinde Suderburg, sondern auch Stellvertreterin des Propstes. „Nach vielen Jahren als Gemeindepastorin (Einzel- und Teampfarramt), sechs Jahren als Superintendentin und als geistliche Begleiterin“ bringe sie für ihre neue Aufgabe, so Heike Burkert, „eine Vielzahl von Erfahrungen mit, wenn es um das Thema Kirchenentwicklung geht.“ Besondere Freude mache ihr dabei die Zusammenarbeit mit beruflich und ehrenamtlich Tätigen.

Im bevorstehenden landeskirchlichen Planungszeitraum 2023 - 2028 werden „die regionale Zusammenarbeit auf der einen Seite und die Stärkung des eigenen Profils als Gemeinde auf der anderen Seite ... eine noch größere Rolle als bisher spielen“, erklärt die Pastorin. Dabei gehe es nicht nur um strukturelle Fragen, sondern vor allem um inhaltliche: „Warum wollen und werden wir unter den gegebenen Bedingungen in welchen Formen Kirche sein?“

Heike Burkert und ihr Mann wohnen mit ihrem Hund wieder in Suderburg. Dort ist sie auch telefonisch erreichbar (Tel.: 05826 9507619, Mobil: 0151 22673135, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).


Verstehen – handeln – helfen
Neue Diakoniepastorin beim Lebensraum Diakonie

Seit August 2021 ist Kristin Bogenschneider neue Diakoniepastorin beim „Lebensraum Diakonie“ e. V. und damit Nachfolgerin von Pastor Florian Moitje. Sie bekleidet dort eine halbe Pfarrstelle. Mit der anderen halben Stelle arbeitet die 33-jährige Pastorin im Pfarrverbund Dahlenburg/Nahrendorf im Kirchenkreis Lüneburg.

„Verstehen – handeln – helfen“ – so überschreibt die Pastorin selbst ihre neue Aufgabe, denn ihr liegen die Bedürfnisse der Menschen am Herzen. „Bei meiner Berufung ins Amt hörte und versprach ich: ,Gib keinen verloren‘. Das ist für mich persönlich der wichtigste Satz. Denn ich begleite Menschen gerne in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen.“ Dazu gehören für sie das offene Ohr zum Gespräch, das Mitfeiern und Gestalten von Gottesdiensten und die ganz praktische Hilfe.

Seelsorge und diakonisches Handeln prägten schon früh den Lebenslauf der Theologin: „Was trägt Menschen durch das Leben? Wie gehen sie mit schweren Situationen um? Wie sehen sie Kirche und Glauben? – Für mich sind das Themen, die alle Menschen unabhängig ihrer Arbeits- und Lebenskontexte miteinander verbinden.“

Im Lebensraum Diakonie werde sie, so sagt Kristin Bogenschneider,Seelsorge, Diakonie und Kirche auf eine für mich neue Art erkunden, ... das diakonische Profil gestalten,
auf Seminaren oder in Gottesdiensten über ,Gott und die Welt‘ nachdenken und meine Erfahrungen sowie Methoden in den Lebensraum einbringen.“ Sie freue sich schon, so die neue Diakoniepastorin, auf die Erfahrungen der Mitarbeitenden sowie der Klientinnen und Klienten: „Denn ich weiß, dass sie mein Denken und Handeln auch als Gemeindepastorin bereichern werden."

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

„Songs & Chorals“
Besonderes Jazzkonzert in der Ebstorfer Klosterkirche

Am Sonntag, 5. September, um 18 Uhr ist die Klosterkirche Ebstorf Veranstaltungsort für ein besonderes Jazzkonzert. Das Trio „Bending Times“ spielt „Songs & Chorals“. Dabei begegnen traditionelle Choräle den vielfältigen und faszinierenden Klängen des Jazz. In den Arrangements von Christian Grosch auf ganz eigene Weise empfunden, blühen die alten Melodien neu auf – und bewahren dabei ihre ursprüngliche Schönheit und Aussagekraft. So geht es nicht um ein „Verjazzen“ sondern um einen einfühlsamen Umgang mit den Chorälen. Was das Trio aus ihnen macht ... es steckt alles schon im Keim verborgen. Die drei Musiker müssen den Jazz nur noch zutage fördern – er schlummert in den Chorälen seit Jahrhunderten, und das in allen Farben und Facetten – mal freudesprühend, mal innig meditativ, mal trauernd, zagend und mal voller Hoffnung.

Wie in „Du meine Seele singe“ von Paul Gerhardt und Johann G. Ebeling das Singen der Seele beschrieben wird, so bringen Christian Grosch (Klavier), Toralf Schrader (Kontrabass) und Enno Lange (Schlagzeug) die Gemüter der Zuhörer zum Singen und Klingen. Im gleichen Choral heißt es weiter: „Ich will den Herren droben hier preisen auf der Erd, ich will ihn herzlich loben, so lang ich leben werd.“ – Dieser Lobgesang spiegelt sich in der harmonisch und rhythmisch bewegten Spielweise des Trios wider.

Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei: Es wird um Spenden für die Kirchenmusik gebeten.


Bewegt und inspiriert in das neue Schuljahr
Gottesdienst zum Schuljahresbeginn

Der Bildungsausschuss des Kirchenkreises Uelzen lädt wieder zu einem Gottesdienst zum Schuljahresbeginn ein. Am 9. September um 17:30 Uhr soll wie in den vergangenen (Nicht-Corona-)Jahren das neue Schuljahr gemeinsam mit Gottes Segen begonnen werden.

Diesmal treffen sich die Teilnehmenden – Lehrkräfte, Mitarbeitende und Interessierte – zunächst auf dem Domänenplatz in Ebstorf, um dann gemeinsam ein Stück auf dem Inspirationsweg unterwegs zu sein. Denn „Gottesdienst bewegt und wir bewegen uns mit“,
schreibt dazu das Vorbereitungsteam in seiner Einladung: „Wir gehen einen kleinen Teil des Inspirationsweges, halten an, halten inne, hören, singen und schweigen.“

Nach dem ca. 4 Kilometer langen Hin- und Rückweg ist ein gemeinsamer Ausklang mit Getränken, Snacks und Klönschnack im Ebstorfer Gemeindehaus geplant. Bei ungünstigem Wetter findet eine Andacht in der Ebstorfer Klosterkirche statt.

Für den Bildungsausschuss: Michael Fendler  –  Thomas Wollrath  –  Marion Wohlfarth
Kontakt: 0176  46143633


„Nun freut euch, lieben Christen g’mein“
Chor-Projekt lädt Gastsängerinnen und -sänger ein

Die Kantate „Nun freut euch, lieben Christen g’mein“ steht im Zentrum des Chorprojektes in Suderburg. Der Remigius-Chor unter der Leitung von Jan Kukureit lädt Gastsänger ein, dieses besondere Werk für den Reformationstag zu erarbeiten: Sänger, Blechbläser, Orgel und Gemeindegesang bringen das Luther-Lied im Satz von Eberhard Wenzel 1896–1982 zum Klingen. Für dieses Vorhaben arbeitet der Remigius-Chor mit den Suhlendorfer Blechbläsern zusammen. – Wenzel hat nach dem Zweiten Weltkrieg die Kirchenmusiker-Ausbildung in Görlitz begründet, ehe er als Leiter der Kirchenmusikschule Halle berufen wurde.

Zur Aufführung kommt die Kantate am 31.10.21 um 10 Uhr in der Marienkirche Suhlendorf und am gleichen Tag im Rahmen einer Geistlichen Abendmusik zum 50-jährigen Bestehen der Orgel um 18 Uhr in der St.-Remigius-Kirche Suderburg.

Die Proben finden montags, 19 – 20:30 Uhr, im Suderburger Pfarrhaus (An der Kirche 3) statt. Um vorherige Anmeldung bei Chorleiter Jan Kukureit wird gebeten (Tel.: 05826 958928, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).

„Damit Ströme lebendigen Wassers fließen“
Der nächste Rundfunkgottesdienst bei Radio ZuSa

Am Sonntag, 5. September, um 13 Uhr wird wieder ein Rundfunkgottesdienst des Kirchenkreises Uelzen bei Radio ZuSa ausgestrahlt.

Diesmal geht es um das Thema „Wasser“, mit dem sich auch der diesjährige ökumenische Schöpfungstag befasst. Dieser Tag wird jährlich in der ersten Septemberwoche begangen und in seinem Mittelpunkt stehen das Lob des Schöpfers, die eigene Umkehr angesichts der Zerstörung der Schöpfung und konkrete Schritte zu ihrem Schutz.

In seiner Predigt beschäftigt sich Pastor Matthias Kuna-Hallwaß, Sprecher der Klima-AG des Kirchenkreises Uelzen, auch mit der Bedeutung des Wassers für das Leben. Zu viel oder zu wenig Wasser – beides kann katastrophale Auswirkungen auf Flora und Fauna und für das Leben der Menschen haben – wie z. B. bei der Flutkatastrophe im Westen und Süden Deuschlands im Juli dieses Jahres.

Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von Chorgruppen unter der Leitung von Erik Matz, der selbst auch einige Lieder am Klavier begleitet, und von Merle Hillmer, die Johann Sebastian Bachs Toccata, Adagio und Fuge C-Dur (BWV 564) an der St.-Marien-Orgel spielt.

Zu empfangen ist der Rundfunk-Gottesdienst auf den UKW-Frequenzen 88,0 MHz (Uelzen) und 95,5 MHz (Lüneburg) sowie als Live-Stream über die Internetseite www.zusa.de.

Was macht eigentlich ... Rainer Henne
Seelsorger geht im September in den Ruhestand

Einigen Menschen in unserem Kirchenkreis ist Pastor Rainer Henne noch in guter Erinnerung. Von 2007 bis 2012 war er als Gefängnisseelsorger in der JVA Uelzen und in Lüneburg tätig.

Zuvor war der gebürtige Hannoveraner zusammen mit seiner Frau Christiane Plöhn, die ebenfalls Theologin ist, gemeinsam auf einer Pfarrstelle in Drochtersen (Kirchenkreis Stade), bevor das Ehepaar 1996 nach Soltau wechselte.

Nach seiner Zeit als Gefängnisseelsorger war Rainer Henne zunächst einige Jahre Berufsschulpastor in Lüneburg, bis er schließlich im Jahr 2015 eine halbe Pfarrstelle in der Ludwig-Harms-Kirchengemeinde in Fuhrberg und eine halbe Stelle als Seelsorger im Krankenhaus Großburgwedel übernahm.

Diese Zeit geht nun zu Ende, denn der 65-Jährige wird am 5. September in der Ludwig-Harms-Kirche in Fuhrberg offiziell in den Ruhestand verabschiedet, den er gemeinsam mit seiner Frau in Lüneburg verbringen wird.

Herausgeber
Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen, Pastorenstr. 4, 29525 Uelzen, Tel.: (0581) 5116

Redaktion
Hanns-Martin Fischer ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )


Der nächste Rundbrief erscheint Anfang Oktober 2021. – Wenn Sie Termine oder Infos beisteuern möchten, melden Sie sich per E-Mail bitte bis zum 20.09.2021.


Nachrichten an die Redaktion

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Weiterempfehlung des Rundbriefes

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Alle Informationen ohne Gewähr.

 

 

Tageslosung

Dienstag, 21. September 2021
Täglich rühmen wir uns Gottes und preisen deinen Namen ewiglich.
Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass.



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