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Rundbrief April 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

beim Schreiben dieser Zeilen bedeckte gerade eine dünne Schneedecke die Erde in Teilen des Landkreises Uelzen, aber schon bald waren wieder die ersten Gras-Spitzen zu sehen und ließen ahnen, dass der Schnee wieder wegtauen würde.

Der Schee, der kurzzeitig alles zudeckt, kann vielleicht ein Gleichnis für die derzeitige Ausnahmesituation sein, in der das bisher so selbstverständliche, alltägliche Leben von einer Virus-Pandemie eingeschränkt (zugedeckt) wird: Wann wird der Schnee weggetaut sein? Wie lange werden wir uns einschränken und auf Abstand bleiben müssen? Wann werden wir wieder einen annähernd „normalen“ Alltag erleben können?

Wie die Gras-Spitzen durch den Schnee schauen und Hoffnung auf den Frühling verbreiten, so wünschen wir uns – und hoffen, dass das Gefühl der Bedrohung, der Lähmung und der Einschränkung bald ein Ende haben und das Leben wieder in Gang kommen möge.

Da unsere Kirchen geschlossen und alle Gottesdienste und Veranstaltungen vor Ort bis auf weiteres abgesagt werden mussten, wird dieser Rundbrief anders ausfallen als gewohnt.

Und dennoch wollen wir versuchen, Ihnen auch jetzt die Vielfalt des kirchlichen Lebens nahezubringen – auch wenn wir dabei ganz neue bzw. bisher ungewohnte Wege des Gemeinde-Lebens beschreiten.

Bleiben Sie behütet!
Ihre Rundbrief-Redaktion

Kirche in einer Ausnahmesituation
Gemeinden und Einrichtungen im Kirchenkreis Uelzen auf neuen Wegen aktiv

von Propst Jörg Hagen

Trotz geschlossener Kirchen und abgesagter Gottesdienste wenden sich die Gemeinden und Einrichtungen des Kirchenkreises Uelzen auch in Zeiten des Coronavirus auf vielfältige Weise an die Menschen unserer Region.

Digitale Angebote
Eine ganze Reihe von Gemeinden nutzt dafür die Möglichkeiten digitaler Technik. So kann man sich Videoaufnahmen und Livestreams von Predigten und Andachten in den vertrauten Kirchen anschauen, digitale religiöse Angebote für Kinder aufrufen oder auf Podcasts die vertrauten Stimmen der lokalen Geistlichen hören.

Auf unserer Internetseite sind diese Angebote auch auf einer eigens eingerichteten Sonderseite zu finden, ebenso enthält die wöchentliche Gottesdienstrubrik in der AZ nun Angaben über digitale Angebote.

Rundfunk und Fernsehen
Hier finden sich auch Hinweise auf die religiösen Sendungen und Gottesdienstübertragungen in Radio und Fernsehen. Diese Möglichkeiten sind verstärkt worden und auch für Menschen ohne Internetzugang leicht erreichbar.


Ein besonderer Hinweis für unsere Region: An Sonntag, 29. März, ging erstmals ein Radiogottesdienst des Kirchenkreises Uelzen beim örtlichen Rundfunksender „Radio Zusa“ über den Äther.

Das ist auch für die kommenden Sonn- und Feiertage geplant: Auf den Frequenzen 88,0 MHz (Kreis Uelzen), 95,5 MHz (Kreis Lüneburg) oder 89,7 MHz (Wendland) können die nächsten Sendungen am Sonntag, 5. April, um 13 Uhr und am Karfreitag, 10. April, um 16 Uhr verfolgt werden. – Auch für die Ostertage sind Gottesdienst-Übertragungen geplant (Sendetermine auf der Internetseite https://neu.zusa.de).

Weitere Aktionen

Für die nicht internet-affinen Menschen sind auch die Predigten und Andachtstexte bestimmt, die an manchen Kircheneingängen oder auch im Supermarkt zum Mitnehmen bereitliegen. Gerade ältere, einsame und kranke Menschen erhalten Kartengrüße von ihren Kirchengemeinden.

Auch rufen die Gemeinden dazu auf, Telefonketten zu starten oder täglich eine Anzahl von Telefonaten mit Menschen zu führen, die sich über ein Gespräch von außerhalb ihrer Wohnung freuen. Auch die Besuchsdienste sind telefonisch weiterhin aktiv.

Manche Gemeinden organisieren darüber hinaus Einkaufshilfen. Auf diesem Gebiet sind auch die „Sorgenden Gemeinschaften“ unterwegs.

Telefonische Beratung findet auch beim „Lebensraum Diakonie“ weiterhin statt. Die Pastorinnen und Pastoren des Kirchenkreises bieten gerade jetzt telefonische Seelsorge-Gespräche an. Menschen, die ein Gespräch und Kontakt suchen, mögen nicht zögern, sich an die Pfarrämter zu wenden. Darüber hinaus steht natürlich auch weiterhin die Telefonseelsorge zur Verfügung.

Glockenläuten

Hörbar wird Kirche in dieser besonderen Zeit vielerorts durch das tägliche abendliche Geläut. Meistens um 19 Uhr ertönen die Kirchenglocken, sie rufen zum stillen Gebet und weisen zugleich auf die Verbundenheit der Menschen untereinander hin. Zur selben Zeit leuchten in vielen Fenstern des Kirchenkreises Kerzenlichter als Zeichen der Hoffnung. Auch am gemeinsamen Singen einiger Strophen von „Der Mond ist aufgegangen“ beteiligen sich Menschen im Kirchenkreis Uelzen.

Mit diesen und weiteren Angeboten versuchen die Kirchengemeinden und Einrichtungen im Kirchenkreis Uelzen gerade jetzt ihren Aufgaben nachzukommen und für die Menschen in den Dörfern und Städten unseres Kreises da zu sein. Die Nachfrage zeigt, dass diese Möglichkeiten gut wahrgenommen werden und Menschen auch in diesen Zeiten in Kontakt mit ihrer Kirche bleiben können.

Jörg Hagen, Propst des Ev.-luth. Kirchenkreises Uelzen


Wohnungslose können nicht zuhause bleiben

„Wir können nicht einfach schließen“, sagt Raphael Schweimer-Schmidt, der Leiter des Tagestreffs für Wohnungslose in Uelzen. „Wer auf der Straße lebt, braucht gerade jetzt Unterstützung.“ Natürlich hat das Team des Tagestreffs sein Angebot an die aktuelle Lage angepasst: Es werden nur noch Gäste eingelassen, die sonst überhaupt keinen anderen Ort haben, um auszuruhen, Wäsche zu waschen, zu duschen oder zu essen. Am Eingang muss sich jeder Gast gründlich die Hände waschen. Und es wird auf Abstand geachtet, an jedem Tisch steht nur noch ein Stuhl. „Wir sind unheimlich vorsichtig“, erzählt Schweimer-Schmidt, „schließlich sind viele unserer Besucher gesundheitlich angeschlagen und gehören zur Risikogruppe.“ Den Tagestreff ganz schließen wollte das Team auf keinen Fall. Viele Gäste haben ohnehin wenige soziale Kontakt und brauchen die Tagesstruktur im Tagestreff dringend.

Dass Einsamkeit gerade ein großes Problem ist, berichtet auch Hedda Neumann, Sozialarbeiterin im städtischen Obdach „Im Böh“. Dort ist wegen des Corona-Virus der Gruppenraum geschlossen. „Es gibt keine Möglichkeit mehr für Small-Talk, für ein offenes Ohr und ein paar freundliche Worte“, erzählt Neumann, „das fehlt vielen Bewohnern.“ Viele haben nämlich sonst kaum Kontakte. Angebote zur Beratung und zum Wäsche waschen bleiben natürlich auch hier bestehen, müssen aber vorher abgesprochen werden.

Auch die finanziellen Sorgen werden größer - nicht nur bei Wohnungslosen, sondern bei vielen Menschen mehr. Die Tafel hat geschlossen. Und die Preise in den Supermärkten steigen. Günstige Nudeln sind ausverkauft. „Wenn man ohnehin nicht viel Geld zum Leben hat, kann das ein ernstes Problem sein“, sagt Kirchenkreis-Sozialarbeiterin Tanja Mainz. Sie versucht zu helfen, wenn Menschen nicht mehr weiterwissen. Und sie rechnet mit einer weiter Verschärfung der Situation: „Wenn die Corona-Krise anhält, wird der Bedarf an Lebensmittelgutscheinen Ende April deutlich steigen“, so Mainz. Der Lebensraum Diakonie bereitet sich darauf gerade vor.

„Wir versuchen einfach, niemanden allein zu lassen“, sagt Karoline Mann, die als Sozialarbeiterin in der Beratungsstelle Wohnen und Leben arbeitet. „Gerade in dieser emotional schwierigen Situation ist das wichtig.“ Die meisten Kontakte laufen nun übers Telefon. Das ist ungewohnt, funktioniert aber gut. Viele Fragen lassen sich so lösen. Und das Signal ist deutlich: Wer in Not gerät und nicht weiter weiß, der kann sich auch und gerade jetzt auf die Unterstützung der Diakonie verlassen.

An allen Einrichtungen hängen die Kontaktdaten der Mitarbeitenden aus. Sie sind jederzeit ansprechbar. Weitere Informationen finden sich auch auf der Internetseite „lebensraum-diakonie.de“.

„Anruf-Beantworterinnen“

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Lebensraum Diakonie e. V. in Uelzen bieten als „Anrufbeantworter*innen“ die Möglichkeit miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Angebot richtet sich an Menschen, die einen Gesprächspartner suchen, mit dem die Sorgen und Nöte in dieser schwierigen und belastenden Zeit geteilt werden können.

Dieses Angebot richtet sich an Menschen jeglichen Alters und steht von montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 0581 97189520 zur Verfügung. – Alternativ sind die Kolleginnen unter der E-Mail-Adresse haus-der-diakonie@lebensraum-diakonie erreichbar.

Alle anderen Beratungsangebote des Lebensraum Diakonie e. V. bieten zurzeit im Wesentlichen telefonische Beratung an und sind auch online zu erreichen; die Kontaktdaten können unter www.lebensraum-diakonie.de  abgerufen werden.


Musik unter Verschluss
Ein Kantaten-Projekt für Sänger und Instrumentalisten
in der Corona-Phase und darüber hinaus

Jan Kukureit, Chorleiter im Kreis Uelzen und in Wittingen – und in Suderburg zu Hause, und Dorothea Uibel, Kantorin aus Dömitz, laden ein zu einem besonderen musikalischen Projekt, denn ihnen fehlt das regelmäßige Proben mit ihren Chören und Instrumentalgruppen.

Mit möglichst vielen Musikerinnen und Musikern – auf ihren Instrumenten und mit ihren Stimmen – möchten sie die Kantate „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ einstudieren und – wenn die Zeit der Isolierung vorbei ist – im Sommer zur Aufführung bringen.

Dazu haben sie einen Aufruf veröffentlicht und zur Mitwirkung eingeladen. Anmeldeschluss ist der 10. April (Download: Einladung / PDF)

Kontakt: Jan Kukureit, Tel.: 05826 958928, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


30. Tschernobyl-Ferienaktion wegen Corona-Pandemie abgesagt

Die Landeskirche Hannovers sagt die 30. Tschernobyl-Ferienaktion aufgrund der Corona-Pandemie ab. Die Entscheidung haben die Arbeitsgemeinschaft „Hilfe für Tschernobyl-Kinder“ der Landeskirche Hannovers und der weißrussische Partnerfonds „Gesundheit der Kinder“ aus Gomel gemeinsam getroffen. Am 3. Juni hätten die ersten Schulkinder, Mütter mit Kleinkindern und Betreuerinnen auf dem Flughafen Hannover landen sollen.

„Die Schulkinder und Mütter mit Kleinkindern aus dem Gebiet Gomel, die oft immungeschwächt sind, und unsere deutschen Gasteltern, die meist aus der Großelterngeneration stammen, gehören in der aktuellen Situation zu einer Risikogruppe. Deshalb haben wir diese Entscheidung aus Fürsorge und Verantwortung für die Gesundheit aller Beteiligten getroffen“, betonte die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Elisabeth Gülich.

„Wir sind aber hoffnungsvoll und überzeugt, dass wir uns im nächsten Jahr wiedersehen werden. Die engen freundschaftlichen Beziehungen zwischen weißrussischen und deutschen Menschen, die in 30 Jahren Miteinander und Füreinander gewachsen sind, sind durch die diesjährige Unterbrechung nicht gefährdet. In Gedanken, Gebeten, Telefonaten und über die sozialen Medien bleiben wir verbunden!“

Seit 1991 lädt die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers Kinder aus dem am stärksten von den Folgen der Tschernobyl-Katastrophe betroffenen Gebiet Gomel zur Erholung nach Niedersachsen ein, insgesamt etwa 30.000 Gäste. Die Kinder leben für vier Wochen in Gastfamilien.

In diesem Jahr sollten etwa 430 weißrussische Gäste im Zeitraum vom 3. Juni bis zum 29. Juli 2020 nach Niedersachsen kommen. 15 Kirchenkreise – darunter auch Uelzen – hätten sich an der diesjährigen Aktion der Landeskirche beteiligt.

Weitere Informationen:
Lars-Torsten Nolte,
Arbeitsgemeinschaft „Hilfe für Tschernobyl-Kinder“
im Haus kirchlicher Dienste
Tel.: 0511 1241-689
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Eintauchen in Frauenlebenswelten

An 22 Orten im Landkreis Uelzen wurde am  6. März der Weltgebetstag gefeiert. Gemeinsam beschäftigten sich alle mit dem Alltag der Frauen in Simbabwe. Wassermangel, karge Landwirtschaft, fehlende Landreform, Traumatisierung nach dem Völkermord, Abwesende Männer in der Familien und Gewalt gegen Frauen sind die Belastungen, über die uns die Frauen in Simbabwe berichteten. Ohne finanzielle Hilfen der Verwandten, die im Ausland leben, könnten die meisten nicht überleben.

Die Ehrenamtlichen, die diese Gottesdienste vorbereiteten, legten bei der Vorbereitungswerkstatt auch eine Kollekte zusammen, um auch an die unter Gewalt leidenden Frauen in Uelzen zu denken. Über die Spende von 264,22 Euro freuten die Mitarbeiterinnen des Frauenhauses sehr und werden einen Schrank für das Kinderspielzeug davon anschaffen könnnen.

Christiane Friedrich,
Beauftragte für Frauenarbeit des Kirchenkreises Uelzen

YouTube-Konzert zur Passion
mit Kantorin Annika Köllner

Am Sonntag, 5. April 2020, um 18 Uhr wollte Kantorin Annika Köllner ursprünglich zu einer „Orgelmusik zur Passion“ in die Klosterkirche Ebstorf einladen.

Wie viele andere Veranstaltungen muss dieses Konzert vor Ort leider ausfallen. Allerdings findet es zur urspsrünglich geplanten Zeit dennoch statt – und zwar auf dem YouTube-Kanal von Annika Köllner. Ein direkter Link wird Sie zu gegebener Zeit direkt zu diesem Konzert-Video führen.

Es werden neben Choralbearbeitungen zu verschiedenen Passions-Chorälen von Max Reger und Joseph Rheinberger auch freie Werke von J. S. Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy u. a. zu Gehör gebracht.


„Schmerzpunkte“
Passionsandachten im öffentlichen Raum abgesagt

Seit mehreren Jahren wurde in Uelzen während der Karwoche zu Passionsandachten im öffentlichen Raum – an sog. „Schmerzpunkten“ der Gesellschaft – eingeladen. Auch 2020 sollten diese Andachten wieder stattfinden und waren bereits im Gemeindebrief angekündigt.

Aufgrund der Einschränkungen des öffentlichen Lebens und des verordneten Versammlungsverbots müssen auch diese Veranstaltungen in diesem Jahr ausfallen.

„Religion in 60 Sekunden“
Neues Radioformat mit Professor Dr. Wolfgang Reinbold

Warum gibt es freitags Fisch? Duldet der Islam wirklich keine anderen Glaubensrichtungen? Und warum dürfen katholische Priester nicht heiraten? – Ab jetzt beantwortet Professor Dr. Wolfgang Reinbold diese und ähnliche Fragen in seinem neuen Radioformat „Religion in 60 Sekunden“.

Kurz, kompakt und fachlich fundiert entsteht religiöses Alltagswissen „zum Mitnehmen“. Die Folgen werden freitags (10:45 Uhr) und sonntags (09:40 Uhr) bei dem Privatsender Antenne Niedersachsen ausgestrahlt und als Video auf dem YouTube-Kanal „Religionen im Gespräch“ gepostet.

Wolfgang Reinbold ist Beauftragter für Kirche und Islam im Haus kirchlicher Dienste der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Interreligiöse Themen diskutiert Reinbold bereits seit 2012 in dem Talkformat „Religionen im Gespräch“: Einmal im Monat spricht er auf dem YouTube-Kanal mit Expert*innen über ein aktuelles Thema. Beispielsweise über den Beruf des Imams, die Situation der Eziden oder über islamische Bestattungen.

Die Videos wurden mehr als 1 Million Mal abgerufen. Produziert wird das Format von der Evangelischen Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen GmbH (ekn). ekn versorgt die landesweiten Privatsender radio ffn (seit 1987), Antenne Niedersachsen (seit 1990) und RADIO 21 (seit 2000) mit tagesaktuellen Beiträgen, monothematischen Spezialsendungen, kompletten Magazinen, Regionalmeldungen und besonderen Formaten.

Kumuliert erreicht der ekn in der Spitze mit seinen Sendungen und Beiträgen in einer Woche mehr als 7 Millionen Zuhörer. Damit hört jeder dritte Radiohörer in
Niedersachsen und Bremen den ekn.


Das Geheimnis der Humanität
Ein Buch von Gerard Minnaard

„Eine nicht religiöse Auslegung der Bibel für Menschen, die vielleicht an Wunder, aber nicht an Mirakel glauben“ – so ist das Buch von Gerard Minnaard untertitelt, das soeben erschienen ist.

Im Klappentext sagt der Autor dazu: „Die Bibel kann uns das eigene Nachdenken nicht abnehmen. Aber vielleicht kann sie helfen, dass wir nicht nur in den uns vertrauten Bahnen des Denkens gefangen bleiben. Es ist gut, dass es viele Menschen gibt, die sich um geistige Verständigung bemühen. Ich verstehe den Weg, den ich in diesem Buch beschreibe, als einen der vielen Versuche, der Sprachlosigkeit entgegenzuwirken.“

Das Buch wurde bei Erev-Rav verlegt, dem Verein für biblische und politische Bildung, bei dem auch die Zeitschrift „Junge Kirche“ erscheint.

Nicht alles ist abgesagt

Bereits zu Beginn der Ausbreitung der Virus-Pandemie hier in Deutschland kursierten in den sozialen Netzwerken die folgenden Zeilen. Mögen sie uns das Bewusstsein dafür wachhalten oder öffnen, was alles möglich bleibt, welche Chancen sich bei aller Einschränkung des öffentlichen Lebens dennoch ergeben können:

Nicht alles ist abgesagt:
Frühling ist nicht abgesagt.
Sonne ist nicht abgesagt.
Lesen ist nicht abgesagt.
Beziehungen sind nicht abgesagt.
Liebe ist nicht abgesagt.
Musik ist nicht abgesagt.
Phantasie ist nicht abgesagt.
Freundlichkeit ist nicht abgesagt.
Gespräche sind nicht abgesagt.
Hoffnung ist nicht abgesagt.
Beten ist nicht abgesagt.

Herausgeber
Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen, Pastorenstr. 4, 29525 Uelzen, Tel.: (0581) 5116

Redaktion
Hanns-Martin Fischer ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )


Der nächste Rundbrief erscheint Anfang Mai 2020. – Wenn Sie Termine oder Infos beisteuern möchten, melden Sie sich per E-Mail bitte bis zum 24.04.2020.


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Tageslosung

Samstag, 04. April 2020
Warum sollen die Heiden sagen: Wo ist denn ihr Gott? Unser Gott ist im Himmel; er kann schaffen, was er will.
Gottes unsichtbares Wesen ? das ist seine ewige Kraft und Gottheit ? wird seit der Schöpfung der Welt, wenn man es wahrnimmt, ersehen an seinen Werken.



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