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September 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

mit einer Aufforderung zum „Mitreden“ begrüßen wir Sie nach der Sommerpause zum aktuellen Rundbrief des Kirchenkreises Uelzen.

„Mitreden“ ist nicht nur das Thema der „Woche der Diakonie“ (s. u.), es ist eine Aufforderung an mündige Christen, sich aktiv am Leben der Gemeinden und der Gesellschaft insgesamt zu beteiligen. Manchmal bedeutet „Mitreden“ auch Widerspruch oder das Erheben der Stimme, wenn andere es vorziehen zu schweigen ... z. B. wenn es um Klimaschutz und -gerechtigkeit geht.

Doch neben dem Reden soll auch das Zuhören (und Genießen) nicht zu kurz kommen – z. B. bei den ersten inzwischen wieder möglichen Konzerten oder auch bei den Gottesdiensten in unseren Kirchen, unter freiem Himmel oder auch im Radio.

Kommen Sie gut und gesund in den Herbst!
Ihre Rundbrief-Redaktion

„Mitreden“
6. – 13. September: Woche der Diakonie

Die diesjährige Woche der Diakonie steht unter dem Motto „Mitreden“ und findet vom 6. bis zum 13. September 2020 statt.

Mitreden. Das bedeutet zunächst: Andere reden lassen und zuhören. Wer gut zuhören kann, erfährt eine andere Sicht auf das Leben, lässt sein Denken korrigieren durch Lebensgeschichten, Erfahrungen, Meinungen anderer Menschen.

Mitreden. Das bedeutet dann: Partei ergreifen. Für das Recht und die Schwachen. Sich nicht heraushalten, nicht im Sowohl-als-auch bleiben. Stellung beziehen. Sich eine Meinung bilden. Sich auf eine Seite schlagen. Ja, auch laut werden, dort wo wir erkennen, dass sich etwas ändern muss.

Mit Haltung reden. Manchmal muss man etwas sagen. Ja, manchmal muss man auch streiten oder Nein sagen. Nicht aus Prinzip oder aus Lust am Streit. Sondern für die Menschen, die in der Diakonie einen Ort der Hoffnung sehen, wo ihre Angelegenheiten gehört werden und nach Antworten gesucht wird.

Die Arbeitsgemeinschaft der diakonischen Einrichtungen in Stadt und Landkreis Uelzen und die Kirchengemeinden unseres Kirchenkreises laden zu folgenden Gottesdiensten und Aktionen ein:

6. September 2020, 10:30 Uhr, St.Marien Uelzen
Ein Gottesdienst zum Mitreden

7.-12. September 2020
Schauen Sie sich in der Hansestadt Uelzen um und nutzen Sie die Gelegenheit zum Mitreden (Achten Sie auf Sitzbänke mit der Aufschrift „Mitreden“).

ab 7. September 2020
Nutzen Sie die Gesprächswände in Stadt und Landkreis Uelzen, um sich mit anderen zu verschiedenen Themen auszutauschen.

13. September 2020, 10:45 Uhr
Gottesdienst unter freiem Himmel in Soltendieck auf dem Dorfanger

Darüber hinaus gibt es auf dem YouTube-Kanal des Ev.luth. Kirchenkreises Uelzen über die Woche verteilt mehrere meditative Impulse für eine Unterbrechung des Alltags.
Links: Montag, 07.09.Mittwoch, 09.09.  |  Freitag, 11.09.


„Wie im Himmel so auf Erden“
Rundfunkgottesdienste jetzt alle 2 Wochen

Bei „Radio Zusa“, dem Bürgerfunk-Sender für Heide, Elbmarsch und Wendland, wurden seit Ende März zunächst im wöchentlichen Rhythmus Rundfunkgottesdienste des Kirchenkreises Uelzen ausgestrahlt. Das war während des Versammlungsverbotes in den Kirchen in der Anfangszeit der Corona-Pandemie für regelmäßige Gottesdienstbesucher eine gute Alternative. Seit Ende Mai wurde dann auf einen 4-wöchentlichen Rhythmus umgestellt, als Gottesdienste in den Kirchen vort Ort wieder erlaubt waren.

Seit dem 23. August ist auch unser Nachbar-Kirchenkreis Lüchow-Dannenberg mit im Boot, so dass wir ab sofort im 14-täglichen Wechsel sonntags um 13 Uhr einen Rundfunkgottesdienst unter dem Titel „Wie im Himmel so auf Erden“ anbieten können.

Die nächsten Termine: Sonntag, 06.09. (Uelzen), Sonntag, 20.09. (Lüchow-Dannenberg), Sonntag, 04.10. (Uelzen) ...

Sie können die Gottesdienste auf den UKW-Frequenzen 88,0 MHz (Kreis Uelzen), 95,5 MHz (Kreis Lüneburg) oder 89,7 MHz (Wendland), aber auch als Live-Stream auf der Internetseite von Radio ZuSa (neu.zusa.de) empfangen.


Der Versuch, den Reset-Knopf zu drücken
Gründung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) vor 75 Jahren

Vor 75 Jahren wurde im nordhessischen Ort Treysa die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) gegründet. 120 protestantische Kirchenvertreter kamen drei Monate nach dem Ende des 2. Weltkrieges zusammen, um über einen Neuanfang der Evangelischen Kirche zu beraten. Trotz heftigster Gegensätze gelang ihnen ein Kompromiss.

Lesen Sie den folgenden epd-Bericht auf der Internetseite der Landeskirche Hannovers.


Großes Vertrauen in Brot für die Welt
Evangelisches Hilfswerk legt Jahresbilanz vor

Uelzen/Hannover. Im Kirchenkreis Uelzen hat Brot für die Welt im vergangenen Jahr 98.897,81 Euro erhalten. Das ist ein gutes Ergebnis. In dieser Summe sind alle Kollekten und Spenden aus der Region enthalten. – Bundesweit haben Spenderinnen und Spender die Arbeit des evangelischen Hilfswerks im vergangenen Jahr mit mehr als 64,4 Millionen Euro unterstützt. Das ist ein leichtes Plus im Vergleich zum Vorjahr.

„Wir sind froh und dankbar für das große Vertrauen, das Spenderinnen und Spender Brot für die Welt auch 2019 geschenkt haben. Mit ihren Spenden und Kollekten gegen Hunger, Armut und Ungerechtigkeit haben sie Millionen Menschen geholfen, ihre Lebenssituation zu verbessern“, sagt Denise Irmscher, Beauftragte Brot für die Welt der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.

Neu bewilligt wurden im vergangenen Jahr 693 Projekte, davon 242 allein in Afrika. Im Zentrum stehen langfristige Maßnahmen, die Hunger und Mangelernährung überwinden, Bildung und Gesundheit fördern, Zugang zu sauberem Wasser schaffen, die Achtung der Menschenrechte und Demokratie stärken und den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen unterstützen.

Brot für die Welt wurde 1959 gegründet. Aktuell fördert das weltweit tätige Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen und ihrer Diakonie gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen rund 1.800 Projekte zur Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit in mehr als 90 Ländern.


Jahresbericht 2019
Diakonie Katastrophenhilfe

Die Spenden an die Diakonie Katastrophenhilfe kommen an. Sie retten Leben, helfen bei der Erstversorgung, unterstützen den Wiederaufbau: So wie gerade in diesen Tagen und Wochen im Libanon. Dort konnte die Hilfsorganisation dank großzügiger Spenden seit Anfang August schnelle Nothilfe für die vielen Menschen leisten, die unmittelbar von der zerstörerischen Explosion am Hafen Beiruts betroffen waren. Und längst werden mit den Partnern vor Ort weitere Hilfsmaßnahmen für Unterstützung und Wiederaufbau in der kommenden Zeit geplant.

Was im vergangen Jahr gemeinsam erreicht werden konnte, wo die Schwerpunkte der Arbeit lagen und wie Ihre Spenden wirken, erfahren Sie im neu erschienenen Jahresbericht 2019, der am 12. August der Öffentlichkeit im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt wurde.

In einem Brief an die Spenderinnen und Spender bedankt sich die Diakonie Katastrophenhilfe für die kontinuierliche Unterstützung: „Gemeinsam können wir das Leid von Menschen lindern, die durch Naturkatastrophen, Kriege und Konflikte unverschuldet in Not geraten sind: Wir danken Ihnen von Herzen für Ihre treue Unterstützung, denn durch Sie wird unsere Hilfe überhaupt erst möglich! Bitte bleiben Sie uns auch in Zukunft verbunden“

P. S.: Der Anteil der Verwaltungs- und Werbungskosten ist im Jahr 2019 gesunken. Er lag bei 8,4 Prozent – und wird damit vom Deutschen Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) als niedrig eingestuft.
Der aktuelle Jahresbericht 2019 der Diakonie Katastrophenhilfe gibt einen Einblick in die Aktivität und Entwicklung unserer Projekte und der Organisation. Er enthält eine detaillierte Auflistung von Einnahmen und Ausgaben. Der Jahresbericht sowie weitere Berichte stehen für Sie zum Download bereit.


Programm-Angebot 2020/21
Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen

„Bilden. Beraten. Begegnen. Begleiten.“ – Mit ihren Kursen und Veranstaltungen möchte die Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen die Menschen im Kirchenkreis Uelzen auch im Programmjahr 2020-21 auf Ihrem Lebensweg begleiten.

Da die Entwicklungen der Corona-Pandemie sich auch auf die Kursangebote auswirken, hat sich die Bildungseinrichtung des Kirchenkreises Uelzen für eine Veränderung des Programmheftes entschieden. Die neue Anfang August erschienene Broschüre enthält nicht mehr alle einzelnen Kursbeschreibungen, -inhalte, Veranstaltungsorte und Kosten, sondern eine übersichtliche Aufstellung der geplanten vielfältigen Angebote und Themenbereiche.

Zu den aktuellen Informationen über Inhalte, Termine, Kosten und Orte der einzelnen Kurse und Angebote wird jeweils auf die Internetseite der Einrichtung verwiesen (www.fabi-uelzen.de). Außerdem beraten die Mitarbeiterinnen Interessierte auch gerne telefonisch (0581 979910) oder persönlich in der Geschäftsstelle (Uelzen, Bahnhofsweg 12 + 14).

Das Programmheft können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.

Halb Gemeinde, halb Schule
Pastorin Stefanie Arnheim übernimmt Stelle im HEG

Seit Beginn des neuen Schuljahres hat sich der Dienstumfang von Stefanie Arnheim, Pastorin in Suhlendorf geändert. Sie ist nun mit 50 % ihrer Arbeitszeit als Schulpastorin am Herzog-Ernst-Gymnasium (HEG) Uelzen tätig. Mit der zweiten Hälfte ihrer Stelle bleibt sie in der Kirchengemeinde Suhlendorf.

Bislang (seit Januar 2015) war sie mit einem Teil ihrer Stelle als Pastorin zur Mitarbeit in der St.-Petri-Kirchengemeinde Bodenteich beauftragt und hat hier den Gemeindebereich Soltendieck mit versorgt, hatte Andachten in den Altenheimen gehalten, im Kirchenvorstand und Verwaltungsausschuss mitgearbeitet sowie in der Gemeindebriefredaktion, im Besuchsdienstkreis u. a. m.

Aber auch in Zukunft wird die Zusammenarbeit der Kirchengemeinden Suhlendorf und Bodenteich fortgesetzt – bei gemeinsamen Gottesdiensten und Veranstaltungen wie dem Tag der Kirchen, dem Fahrradgottesdienst in Soltendieck, gemeinsamen Projekten in der Konfirmandenarbeit, durch Kontakte der Kirchenvorstände und die gegenseitige Vertretung der Pastoren.

Im Fahrradgottesdienst am 13. September um 10:45 Uhr auf dem Dorfanger in Soltendieck wird Pastorin Arnheim durch Propst Hagen von ihren Aufgaben in der St.-Petri-Gemeinde Bodenteich entpflichtet.


Neu als Diakonin in Bodenteich
Anja Köster-Roes

Bad Bodenteich ist ihr als Ort der Arbeit nicht fremd. Zunächst an der Haupt-Realschule als katechetische Lehrkraft tätig, hatte sie anschließend als
Vakanz-Vertretung den Konfirmandenunterricht in der St.-Petri-Gemeinde übernommen und zwei Konfirmationen durchgeführt.

Inzwischen ist sie bereits seit mehreren Jahren als Seelsorgerin in der Seeparkklinik Bad Bodenteich tätig und außerdem als Diakonin im Kirchenkreis Uelzen mit dem Schwerpunkt „Angebote für Trauernde“
unterwegs. – Mit einer zusätzlichen Viertelstelle
kommt sie nun in die St.-Petri-Gemeinde Bad Bodenteich.

Ich liebe meinen Beruf und die vielfältigen Arbeitsfelder“, sagt die Diakonin. „Die Möglichkeit, Menschen nahe zu kommen und mit ihnen gemeinsam Gottes Spuren in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu entdecken, finde ich spannend.“

Am Sonntag, 8. November, um 15 Uhr wird sie offiziell in ihren Dienst eingeführt.

Zugabe
„emBRASSment“ zu Gast in St. Marien Uelzen

Üblicherweise enden die St.-Marien-Sommerkonzerte Ende August. Diesmal gibt es eine Zugabe: Am Samstag, 5. September, beschließt um 16:45 Uhr das Leipziger Blechbläserquintett „emBRASSment“ die Konzertreihe.

Als sich im Jahre 2000 fünf ambitionierte Leipziger Musikstudenten zu einem noch namenlosen Blechbläserquintett zusammenschlossen, ahnte wohl keiner von ihnen, dass dieses Ensemble mit heute rund 50 Konzerten pro Jahr einmal einen wesentlichen Teil ihres Berufslebens ausmachen sollte. Ursprünglich waren es die Freude am interaktiven kammermusikalischen Musizieren, die Selbstbestimmtheit (Unabhängigkeit) in Programmwahl und Interpretation sowie auch die solistische Herausforderung jedes Einzelnen, die den Musikern eine erfrischende Abwechslung zum Orchesterspiel bot.

Das breit gefächerte Repertoire von emBRASSment umfasst sowohl einschlägige Originalkompositionen für Blechbläserquintett als auch Arrangements von Werken aller Epochen.

Davon können Sie sich am Samstag, 5. September, um 16:45 Uhr in St. Marien Uelzen einen eigenen Eindruck bilden ...


„Von Liebe und anderen Übeln“
Konzert am 6. September in der Klosterkirche Ebstorf

Eigentlich hätte am Sonntag, 6. September, um 18 Uhr wieder das jährliche Gospelkonzert mit
„Heaven4U“ in der Klosterkirche Ebstorf stattinden sollen.
Wegen Corona durften Chöre aber bis vor Kurzem gar nicht mehr üben und ein Konzert in der Kirche mit rund 25 Sängerinnen und Sängern ist ohnehin noch nicht erlaubt.

Gesang wird es aber an diesem Abend trotzdem geben! Zu Gast sind die Sopranistin Veronika Burger und der Lautenist Fernando Olivas. In ihrem kontrastreichen Programm „Von Liebe und anderen Übeln“ erzählen sie von den Freuden und Qualen des liebenden Herzens.

Kontrastreich sind auch die Musiker selbst: Aus Süddeutschland und Mexiko stammend teilen sie sowohl die zarte Feinsinnigkeit der leisen Töne wie auch leidenschaftliches Temperament. Beides lassen sie auf virtuose und humorvolle Weise in die wunderschöne Musik aus dem England und Italien des 16. Und 17. Jahrhunderts einfließen. In den berührenden, ausdrucksstarken Liedern beschreiben sie süße Hoffnung und rasenden Schmerz, schildern manchmal frivol und manchmal verzweifelt, wohin einen das glühende Verlangen nach Liebe führen kann.

Veronika Burgers farbenreiche, hingebungsvolle Stimme wird dabei von Fernando Olivas auf seinen barocken Saiteninstrumenten begleitet, auf denen er auch solistisch zu hören ist. Veronika Burger und Fernando Olivas studierten beide im In- und Ausland und erfreuen sich einer internationalen Konzerttätigkeit. In der Klosterkirche Ebstorf werden sie die feinen Gestaltungsmöglichkeiten der Duobesetzung auskosten. Mit Esprit und Hingabe führen sie durch einen kurzweiligen und bezaubernden Konzertabend.

Der Eintritt ist frei.

Beim Betreten und Verlassen der Klosterkirche ist ein Mund-Nasenschutz zu tragen. Die Sitzplätze in der Klosterkirche sind noch immer beschränkt. Angemeldete Besucher in Gruppen von bis zu 10 Personen dürfen nebeneinander sitzen.

Anmeldung im Kirchenbüro (Tel.: 05822 3987) oder bei Kantorin Annika Köllner (Tel.: 05806 4579902)


#KeinGradWeiter
Klima-Andacht und Demonstartion für mehr Klimaschutz

Am Freitag, 25. September, werden wieder weltweit viele Menschen für mehr Klimaschutz und -gerechtigkeit auf die Straße gehen. Die Bewegung „Fridays for Future“ ruft alle Menschen zur Teilnahme an den Demonstrationen auf. Das Motto lautet: #KeinGradWeiter. Die Bewegung fordert, die Ziele des Pariser Klimaabkommens einzuhalten und die globale Erwärmung auf unter 1,5° Celsius zu begrenzen.

In Uelzen beginnt die Demonstration um 10 Uhr am Hundertwasserbahnhof. Vorher – um 9:15 Uhr – bietet die Klima-AG des Kirchenkreises eine Klima-Andacht in der St.-Marien-Kirche Uelzen an. Thematisch wird es in der Andacht um die Frage gehen: „Kann der Wald das Klima retten?“. Die Besucher*innen erwarten kurze geistliche, thematische Impulse und Musik.

Im Anschluss sind alle Andachtsbesucher eingeladen, gemeinsam zum Uelzener Bahnhof zu gehen und dort generationenübergreifend mit den Schülerinnen und Schülern zu demonstrieren. (Matthias Kuna-Hallwaß)

Ehrenamtliche im Verkündigungsdienst
Sozialwissenschaftliche Studie von Dr. Gunther Schendel

Lektorinnen/Lektoren und Prädikantinnen/Prädikanten sind aus vielen Kirchengemeinden nicht mehr wegzudenken – der ehrenamtliche Verkündigungsdienst ist eine etablierte Größe in der kirchlichen Arbeit geworden.

Bislang wurde dieser Bereich des ehrenamtlichen Engagements kaum empirisch untersucht, sodass die aktuelle Ausgabe von „SI KOMPAKT“ des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD eine Pionierstudie darstellt. – Dr. Gunther Schendel untersucht im aktuellen SI KOMPAKT „Ehrenamtliche im Verkündigungsdienst: systemrelevant und offen für neue Rollen“.

Die Studie steht hier zum Download bereit.

Die Untersuchung basiert auf einer Umfrage in der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers und liefert Daten zu folgenden zentralen Fragen:

  • Wer sind die Ehrenamtlichen im Verkündigungsdienst und was motiviert sie zu ihrem Engagement?
  • Wie sieht die Gottesdienstpraxis der Lektor*innen und Prädikant*innen aus und wie „systemrelevant“ ist ihr Einsatz?
  • Was sind wesentliche Faktoren für die Zufriedenheit im ehrenamtlichen Engagement?
  • Wie gestaltet sich das Miteinander mit den Pastor*innen? Wie verbreitet ist das Interesse der Prädikant*innen an einer Ordination?
  • Wie fällt das Selbst- und das Fremdbild der Ehrenamtlichen im Verkündigungsdienst aus? Gibt es Folgerungen, die sich daraus für die weitere Kirchenentwicklung ableiten lassen?

Handyaktion Niedersachsen gestartet
Soziale und ökologische Auswirkungen von Produktion und Nutzung

Handys sind aus dem Alltag nicht wegzudenken. Allein in Deutschland wurden im Jahr 2018 etwa 23 Millionen neue Handys gekauft. Jedes Gerät wird durchschnittlich nur 18 Monate genutzt und dann durch ein neues ersetzt. Die alten Mobiltelefone liegen oft nutzlos in der Schublade oder landen im Müll. Und das obwohl sie wertvolle Rohstoffe enthalten wie Gold oder Kupfer. Der Abbau von diesen und anderen Rohstoffen ist fast immer  mit Menschenrechtsverletzungen und Naturzerstörung verbunden.

Die HANDYAKTION zeigt, dass es auch anders geht: Es gibt sie bereits in anderen Bundesländern. Mitte Juni 2020 ist - nach Corona bedingtem Aufschub - nun auch die Handyaktion Niedersachsen an den Start gegangen. Ein Trägerkreis verschiedener zivilgesellschaftlicher Organisationen beteiligt sich, darunter auch „Brot für die Welt“ und die Ev.-luth. Landeskirche Hannovers.

Die HANDYAKTION macht auf die sozialen und ökologischen Auswirkungen der Handyproduktion und des kurzlebigen Handy-Konsums aufmerksam. Als Sammelaktion mit Sammelboxen für alte und kaputte Handys bietet sie eine Chance, fachgerechtes Recycling sicherzustellen.

Erlöse - Euro 0,50/Handy - gehen 1:1 in  Menschenrechtsprojekte in Südafrika und Brasilien (betreut vom Ev. luth. Missionswerk in Niedersachsen) und Bildungsaktionen zum Lieferkettengesetz. Zum anderen ist die Aktion ein Scharnier für Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit/Globales Lernen zu den Themen Rohstoffe und Konfliktmineralien, Ressourcenverbrauch und nachhaltiger Konsum.

Weitere Informationen enthält auch der mehrseitige Flyer, der den Sammelboxen jeweils mit mehreren Exemplaren beigelegt wird.

Einrichtungen oder Institutionen, die die verschiedenen Materialien z. B. für Angebote des Globalen Lernens kostenlos nutzen und/oder bei der Sammelaktion mitmachen möchten, können Sammelboxen über die Homepage der Handyaktion Niedersachsen bestellen.

Herausgeber
Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen, Pastorenstr. 4, 29525 Uelzen, Tel.: (0581) 5116

Redaktion
Hanns-Martin Fischer ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )


Der nächste Rundbrief erscheint Anfang Oktober 2020. – Wenn Sie Termine oder Infos beisteuern möchten, melden Sie sich per E-Mail bitte bis zum 21.09.2020.


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Tageslosung

Sonntag, 20. September 2020
15. Sonntag nach Trinitatis
Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.
Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Ehre.



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