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Startseite September 2017

Rundbrief September 2017

Liebe Leserinnen und Leser,

es lohnt sich diesen besonders langen September-Rundbrief vom ersten Wort bis zur letzten Zeile zu lesen. Spannende Beiträge werden Sie entdecken und zu einer Vielzahl von kirchlichen Veranstaltungen sind Sie eingeladen.

Vielleicht werden Sie, wenn Sie zu einer der Veranstaltungen gehen, die Ersten sein, die sich dann die besten Plätze aussuchen können; vielleicht werden Sie auch „die Letzten“ sein, die in die Kirche oder ins Gemeindehaus hineinschleichen.

Auf jeden Fall wird Sie der Monatsspruch aus dem Lukasevangelium (Kapitel 13, Vers 30) begleiten: „Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein.“

In diesem Sinn wünschen wir Ihnen einen sonnigen und spätsommerlichen September,

Ihre Rundbrief-Redaktion

Kunst und Kultur in der Region
Sprengelbereisung durch Landessuperintendent Dieter Rathing

Landessuperintendent Rathing bereist zurzeit gemeinsam mit dem Kulturbeauftragten der Landeskirche, Dr. Matthias Surall, seinen Sprengel Lüneburg zum Thema „Kunst und Kultur“. Dabei stehen jeweils vor Ort relevante Themen im Mittelpunkt der Gespräche, die der Regionalbischof mit den Menschen dort führen möchte.

Nach dem Museum Lüneburg ist er im September u. a. im Kunstmuseum Wolfsburg, im Künstlerhaus Meinersen oder auch in der Kulturkirche Buchholz in der Nordheide zu Gast, wo er am 5. September auch ein Konzert der Popgruppe „Die Prinzen“ besuchen wird.

Seine Reise führt den Landessuperintendenten auch ins Wendland, wo er sich z. B. bei einer Führung über die künstlerische Ausgestaltung der Friedenskirche Küsten informiert und der Frage nachgeht, wie Kunst und Kultur im ländlichen Raum der Landeskirche wahrgenommen und gewürdigt werden.

Am 25. September ist Dieter Rathing Gast des Kunstvereins Uelzen. Hier wird er am Vormittag im Atrium und Foyer des Rathauses die aktuelle Ausstellung „Eulen, ein Schiff und mehr ...“ des in Hannover lebenden Künstlers Frank Popp besichtigen, der an diesem Tag selbst anwesen sein wird.


Reformationsgeschichte im Briefmarkenformat
Ausstellung in Suhlendorf zu Ende gegangen

Vom 15. bis 26. August war im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Suhlendorf eine einzigartige Ausstellung zu sehen: Chronologisch nach wichtigen Lebensstationen Martin Luthers geordnet, wurden Hunderte Exponate von Personen und Orten, die mit dem Reformator in Beziehung standen, präsentiert. Zu sehen waren Briefmarken, Blöcke, Briefumschläge, Ersttagsbriefe, historische Ansichts- und Künstlerkarten und Erinnerungsblätter.

Ausstellungsmacher ist David Scherger, Diakon und Jugendreferent im Evangelischen Jugendwerk Ravensburg. Die Bestandteile dieser Ausstellung stammen sämtlich aus seinem eigenen umfangreichen Fundus. Bereits als Kind hatte der engagierte Philatelist mit dem Sammeln von Briefmarken begonnen. Im Blick auf diese Ausstellung hatte er in jahrelanger Arbeit ausführliche Informationen über alle Exponate recherchiert und zusammengestellt.

Zum Abschluss der Suhlendorfer Ausstellung war der 36-jährige Scherger eigens an seine frühere Wirkungsstätte gekommen, wo er von 2008 bis 2012 als Diakon tätig war. Den interessierten Besuchern stand er bei einem kleinen Empfang mit spürbarer Begeisterung Rede und Antwort. (Hanns-Martin Fischer)


Auf den Spuren der Reformation in Uelzen
Spaziergang mit Pastor Ulrich Hillmer

In den Kirchengemeinden, bei der Tourist-Information, in der Stadtbücherei und bei der Uelzener Buchhandlung Decius sind kostenlose Exemplare eines Faltblatts erhältlich, das zu einem Rundgang durch Uelzen auf den Spuren der Reformation einlädt. Anhand der darin abgebildeten Karte kann man sich selbst auf den Weg machen.

Mehr Menschen als erwartet haben allerdings auch schon die bisher angebotenen Führungen anhand dieses Faltblatts durch Pastor Ulrich Hillmer teilgenommen. Auch Lothar Ullrich von „Uelzen TV“ hat sich einmal mit auf diese Zeitreise begeben und den Rundgang mit seiner Kamera dokumentiert. – Das Ergebnis können Sie hier sehen:


Mehr Spenden für Brot für die Welt
Evangelisches Hilfswerk legt Jahresbilanz vor

Hannover, 31. August 2017. Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr  4.836.732 Euro Spenden und Kollekten aus der Fläche der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers erhalten. Das ist mehr als im Vorjahr (4.646.412 Euro). – Bundesweit haben Spenderinnen und Spender die Arbeit von Brot für die Welt im Jahr 2016 mit mehr als 61,7 Millionen Euro unterstützt. Das ist ein deutliches Plus von 4,2 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr (57,5 Mio. Euro).

Im Jahr 2016 wurden im Kirchenkreis Uelzen 95.477,16 Euro Spenden und Kollekten für Brot für die Welt eingenommen.

„Wir freuen uns, dass Spenderinnen und Spender Brot für die Welt auch 2016 ihr Vertrauen geschenkt haben und uns in der weltweiten Arbeit gegen Hunger, Armut und Ungerechtigkeit unterstützt haben“, sagt Uwe Becker, Beauftragter für Brot für die Welt in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. „Allen, die dazu beigetragen haben, danke ich herzlich. Durch das Engagement der vielen Haupt- und Ehrenamtlichen in den Kirchengemeinden ist dieses gute Spenden- und Kollektenergebnis möglich“, ergänzt er.

Brot für die Welt arbeitet weltweit mit lokalen Partnerorganisationen zusammen. Im vergangenen Jahr wurden 617 Projekte in 93 Ländern neu bewilligt, davon sind mit 203 Projekten die meisten in Afrika. Im Zentrum stehen langfristige Maßnahmen, die Hunger und Mangelernährung überwinden, Bildung und Gesundheit fördern, Zugang zu sauberem Wasser schaffen, die Achtung der Menschenrechte und Demokratie stärken und den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen unterstützen.

Brot für die Welt wurde 1959 gegründet. Das weltweit tätige Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen fördert heute in mehr als 90 Ländern Projekte zur Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit.


Spenden helfen
Diakonie Katastrophenhilfe stellt Jahresbericht 2016
vor

Im August hat die Diakonie Katastrophenhilfe in Berlin ihren Jahresbericht vorgestellt und zeigt damit eine vielseitige Bilanz des Helfens: Schnelle Soforthilfe musste im Jahr 2016 vor allem auf Haiti geleistet werden, als Hurrikan Matthew mit voller Wucht auf den verarmten Inselstaat traf. Aber auch in Ostafrika, wo Dürre, Hunger und Gewalt den Menschen stark zusetzten.

Dort, insbesondere in Somalia, liegt auch im Jahr 2017 ein Schwerpunkt der Arbeit der Hilfsorganisation: „Die Situation der Menschen ist bedrohlich. Sie mussten aufgrund der Dürre ihre Felder verlassen und sind mittellos in die Hauptstadt geflohen, wo sie sich eine bessere Versorgungslage erhoffen“, sagt Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe. Er konnte sich selbst vor Ort über die Situation informieren. Zusammen mit Partnerorganisationen hilft die Diakonie Katastrophenhilfe den Vertriebenen vor Ort. Dringend angewiesen sind die Menschen auf Nahrungsmittel und Wasser.

Die Veröffentlichung des Jahresberichts nimmt die Diakonie Katastrophenhilfe zum Anlass, ihren Unterstützern zu danken: Ohne die vielen Spenden hätten sie diese Hilfe nicht leisten können!

Der Anteil der Verwaltungs- und Werbungskosten der Diakonie Katastrophenhilfe lag im Jahr 2016 bei nur 5,9 Prozent. Damit wird er vom Deutschen Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) als niedrig eingestuft.


„Mehr Himmel auf Erden“
1. – 3. September: Tag der Niedersachsen in Wolfsburg

Mit dem Slogan „Mehr Himmel auf Erden“ präsentieren sich die christlichen Kirchen in Niedersachsen beim Tag der Niedersachsen vom 1. bis 3. September in Wolfsburg. Sie sind für die Kirchenmeile und zusammen mit Antenne Niedersachsen, dem Landessportbund und der Klosterkammer für das Programm der Bühne am Rathaus verantwortlich. Dort treten unter anderem der Singer-Songwriter Tim Bendzko, die Indie-Rock-Pop-Band „WARUM LILA“, die Band „Stilbruch“ und der spanische Popsänger Álvaro Soler auf.

Die am Planetarium gelegene Kirchenmeile soll die Welt des Glaubens mit kirchlich-religiösen, diakonischen und kulturellen Präsentationen und Aktionen sichtbar machen: „von jahrhundertealten Traditionen bis zu den modernen Ausdrucksformen der Gegenwart, von direkter Nachbarschaft bis in die Weiten der Erde, von den Freikirchen zu den großen Konfessionen und Religionen: Der Himmel auf Erden“, so die Veranstalter.

Am Sonntag predigt der Braunschweiger Landesbischof Dr. Christoph Meyns in dem ökumenischen Gottesdienst zum Tag der Niedersachsen.

Weitere Informationen im Internet: www.tdn-kirche.de

„Glaube Hoffnung Nächstenliebe“
Woche der Diakonie: 3. – 10. September

Diese drei Worte kennt jede und jeder. Und doch ist der Slogan ungewöhnlich. Denn eigentlich heißt es ja im 1. Korintherbrief 13,13: „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei.“ Als meistgewählter Vers bei Hochzeiten kennen viele Menschen diesen Satz, auch die, die nur sehr selten Gottesdienste besuchen.

Im Jahr des Reformationsjubiläums spricht das Jahresthema der Diakonie in Niedersachsen von den Grundlagen diakonischen Handelns. Denn auch die Diakonie lebt aus dem Glauben und stärkt sich aus den Hoffnungs- und Verheißungsworten der Bibel. Nächstenliebe, das hat Martin Luther herausgestellt, ist keine Leistung, keine Sammlung guter Werke, um sich vor Gott den Himmel zu erkaufen. Die Taten der Nächstenliebe geschehen aus der Freiheit der Christen, die durch Gottes Liebe erlöst und befreit sind.  Weil wir mit der Liebe Gottes beschenkt werden, können wir die anderen Menschen mit ihren Bedürfnissen in den Blick nehmen.

Das Schöne: Wir müssen nichts alleine tun. Die Mitchristen in der Gemeinde, sie sind das Team, in dem ich meinen Glauben trainiere, wach und lebendig halte. Und gemeinsam stellt Gott seine Leute mitten in die Welt, damit wir unsere Gesellschaft gestalten, damit wir anderen von unserer Hoffnung weitererzählen. Und die empfangene Liebe Gottes weitergeben.

Lassen Sie uns Geschichten erzählen, dass es sich lohnt, zu glauben und die Hoffnung nicht aufzugeben. Geschichten von der Nächstenliebe, die Menschen verändert und bewegt haben.

Veranstaltungen zur Woche der Diakonie im Kirchenkreis Uelzen
03.09.2017, 10:30 Uhr: Auftaktgottesdienst - Thomas-Messe, St. Marien, Uelzen
05.-07.09.2017: „Der Landfahrer kommt“, Begegnungen, Gespräche, Kaffee und Kuchen
05.09.2017, 18:00 Uhr: Stadtgespräch – was Uelzen bewegt…, Café Samocca, Uelzen
06.09.2017, ab 10:00 Uhr: Offenes Frühstück rund um St. Marien, Uelzen
08.09.2017, 14:00 – 17:00 Uhr: Fest der Kulturen, Treff am Kö, Uelzen


725 Jahre St. Marien Uelzen
Festwochenende am 9./10. September

Am 9. und 10. September feiert die Kirchengemeinde St. Marien Uelzen den 725. Geburtstag der Uelzener Stadtkirche mit vielen Aktionen. In der „Langen Marien-Nacht“ am Samstagabend wird zurückgeblickt in die wechselvolle Geschichte der Kirche. Musikalisch und anschaulich wird an die Anfangszeiten von St. Marien erinnert, an die Reformationszeit, die Jahre der Pest und die Nachkriegszeit. Und zu später Stunde wird dann auch ein Blick in die Zukunft gewagt. Neben den St.-Marien-Pastoren und Kantor Erik Matz wirken die St.-Marien-Kantorei und der Kammerchor Hugo-Distler-Ensemble Lüneburg mit. In den Pausen gibt es Gelegenheit, Erinnerungen und Anekdoten bei Wein und Snacks auszutauschen.

Unter dem Motto „Wir sind St. Marien“ findet am Sonntag ein großer, bunter Festgottesdienst für Groß und Klein statt, in dem alle Chöre und Musikgruppen mitwirken. Im Anschluss kann bei einem gemeinsamen Mittagessen der Hunger und bei Kirchenführung und Turmbesteigung der Wissendurst gestillt werden. Eine Fotoausstellung mit privaten Schnappschüssen erzählt von den Ereignissen aus dem St.-Marien-Leben.

Das Festwochenende endet mit dem Anschneiden eines großen Geburtstagskuchens und einem Geburtstagsständchen der besonderen Art.


„Reformation in der Schule?! – Mit Martin Luther auf dem Weg“
RPAGs aus Uelzen und Lüchow-Dannenberg laden zu Fortbildung ein

Zu einer gemeinsamen Fortbildungsveranstaltung am Mittwoch, 13. September, von 15:30 bis 18 Uhr im Ev. Gemeindehaus Lüchow (An der St.-Johannis-Kirche, 29439 Lüchow) laden die Religionspädagogischen Arbeitsgemeinschaften (RPAGs) der Ev.-luth. Kirchenkreise Uelzen und Lüchow-Dannenberg ein.

Die Referentin, Beate Peters vom Religionspädagogischen Institut Loccum, schreibt dazu: „Die Geschichte Martin Luthers enthält Momente, die für Kinder spannend sein können und gleichzeitig ihre Lebenswelt berühren: „Vom Donner gerührt“ sein; seinen eigenen Weg gehen; Angst haben; nach Gott fragen; angenommen sein wollen ... Ausgehend von existenziellen Aspekten können wir uns mit Kindern auf den Weg machen, um Bekanntes bei Luther wiederzuentdecken und daraus für unsere Zeit zu lernen. Auch das gemeinsame Singen und Entdeckungen in der (Kinder-)Bibel können uns mit der Reformationszeit in Verbindung bringen.“

In diesem Workshop machen sich die Teilnehmenden auch kreativ auf die Spurensuche danach, was sie für die Arbeit mit Kindern (in den 3. bis 6. Klassen) von und mit Martin Luther lernen können.

Anmeldung und Info: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Kurt-Martin Nimz (Koordinator der RPAG und Fachberater für Ev. Religion im Landkreis Lüchow-Dannenberg), Petra Maria Rahlfs (Fachberaterin für Ev. Religion für die Regionen Celle und Uelzen), Gyda Rothgordt-Schulz (Lehrerin)


„Die Mühle und das Kreuz“
13. September: Reformation im Kino

Im Rahmen der Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum wird in Kooperation zwischen dem Ev.-luth. Kirchenkreis und dem Central-Theater Uelzen am Mittwoch, 13. September, um 17:45 und um 20:15 Uhr der Spielfilm „Die Mühle und das Kreuz“ gezeigt.

Flandern 1564. Schwer bewaffnete Söldner terrorisieren im Namen der spanischen Inquisition die Landbevölkerung ihrer niederländischen Kolonie und bestrafen zarte Reformationsversuche mit drakonischer Grausamkeit. Auch der Kunstsammler Nicolas Jonghelinck beklagt die gnadenlose Unterdrückung. Er hat dem Künstler Pieter Bruegel den Auftrag erteilt, die Kreuztragung Christi zu malen. Beeinflusst vom Leiden der Landsleute, verlegt dieser die Szenerie in die flandrische Gegenwart und spielt auf die haltlosen Zustände in der Heimat an.

Pieter Bruegels (der Ältere) berühmtes, 1564 entstandenes Gemälde „Die Kreuztragung Christi“ (siehe Abbildung) wird in Lech Majewskis Passionsgeschichte für Kunstsinnige auf spektakuläre Weise lebendig - computeranimierte Hintergründe lassen Bild und naturalistische, detailgetreue Realität verblüffend ineinanderfließen. Aus dem Bruegelschen Gesellschaftspanorama extrahiert der polnische Kunstexperte Majewski ein Dutzend Personen, die in gemäldegleichen Bauernstillleben ihr Tagwerk verrichten.

Der polnisch-schwedische Spielfilm aus dem Jahr 2011 ist mit hochkarätigen Schauspielern besetzt. Die Hauptrollen spielen Rutger Hauer, Charlotte Rampling und Michael York.

Link: Kino-Trailer


„Musik im Kreis“
in den Kirchen des Landkreises Uelzen

Am 16. und 17. September öffnen 28 Kirchen des Ev.-luth. Kirchenkreises und anderer Konfessionen ihre Türen und laden zu Musikveranstaltungen, geselligem Beisammensein und weiteren Aktivitäten ein.  Mehr als 40 Chor-, Orgel-, Instrumental-Konzerte und Mitsingangebote laden zum Zuhören und Genießen oder auch zum Mitmachen ein.

Alle zwei Stunden (Samstag ab 14 Uhr, Sonntag ab 12 Uhr) beginnen neue Veranstaltungen, so dass Ihnen genug Zeit bleibt, von einem Ort zum nächsten zu kommen.

Das 88-seitige Programmheft, das in Ihrer Kirchengemeinde und in der Touristinformation Uelzen ausliegt, führt darüber hinaus auch schon am Freitagabend, 15. September, einige Angebote auf. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei (Kollekten sind erwünscht).

Unter „www.musik-im-kreis.de“ ist das komplette Programm auch online einzusehen. Wenn Sie die Seite mit dem Smartphone aufrufen, erscheint sie in einer übersichtlichen Gestaltung für unterwegs. Auch über kurzfristige Änderungen werden Sie hier informiert.


Ein Engel an meiner Seite
Gottesdienst für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen

Am Sonntag, 17. September, um 10 Uhr wird wieder zu einem Gottesdienst für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen / Betreuenden und die ganze Gemeinde eingeladen. Der Gottesdienst in der barrierefrei erreichbaren Uelzener St.-Johannis-Kirche (Hagenskamp 4) steht diesmal unter dem Motto „Ein Engel an meiner Seite“.

Engel stehen für Beschützen und Behüten. Gerade in schwierigen Zeiten können Bibelstellen wie: „Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie Dich behüten.“ Kraft geben und das Gefühl vermitteln, dass wir nicht allein sind und Gott uns liebevoll im Blick hat.

Der Gottesdienst wird gestaltet durch Silke Jäschke (Seniorenbegleiterbüro der Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen), Annegret Krogmann (Café „Vergissmeinnicht“ im Klinikum Uelzen) und Altenheimpastorin Astrid Neubauer. Es spielt der Posaunenchor Holdenstedt. – Im Anschluss ist Gelegenheit zu einem gemeinsamen Ausklang bei Getränken und Plätzchen gleich nebenan im Gemeindehaus. – Ein Fahrdienst kann beim „Paritätischen“ unter der Telefonnummer 0581 9707-10 bestellt werden. (Astrid Neubauer)


Film: „Wir sind Juden aus Breslau“

Sie waren jung, blickten erwartungsfroh in die Zukunft, fühlten sich in Breslau, der Stadt mit der damals in Deutschland drittgrößten jüdischen Gemeinde, beheimatet. Dann kam Hitler an die Macht. Ab diesem Zeitpunkt verbindet diese Heranwachsenden das gemeinsame Schicksal der Verfolgung durch Nazi-Deutschland als Juden: Manche mussten fliehen oder ins Exil gehen, einige überlebten das Konzentrationslager Auschwitz. Der Heimat endgültig beraubt, entkamen sie in alle rettenden Himmelsrichtungen und bauten sich in den USA, England, Frankreich, und auch in Deutschland ein neues Leben auf. Nicht wenige haben bei der Gründung und dem Aufbau Israels wesentlich mitgewirkt.

14 Zeitzeugen stehen im Mittelpunkt des Films. Sie erinnern nicht nur an vergangene jüdische Lebenswelten in Breslau. Ihre späteren Erfahrungen veranschaulichen eindrücklich ein facettenreiches Generationenporträt. Einige von ihnen nehmen sogar den Weg in die frühere Heimat auf sich, reisen ins heutige Wrocław, wo sie einer deutsch-polnischen Jugendgruppe begegnen. Gerade in Zeiten des zunehmenden Antisemitismus schlägt der Film eine emotionale Brücke von der Vergangenheit in eine von uns allen verantwortlich zu gestaltende Zukunft.

Am Sonntag, 17. September, um 11 Uhr zeigt das Central-Theater Uelzen diesen besonderen Film der Berliner Filmemacher Karin Kaper und Dirk Szuszies. Der Film hat aktuelle Brisanz und möchte ein eindringliches Zeichen gegen stärker werdende nationalistische und antisemitistische Strömungen in Europa setzen. Er zeigt auf, wohin eine katastrophale Abschottungspolitik gegenüber Flüchtlingen führt. Ein Film, der anhand der Lebensschicksale der Protagonisten auch die Gründung des Staates Israel mit den Erfahrungen des Holocaust in Verbindung setzt.

Bei der Uelzener Premiere wird auch die Regisseurin des Films, Karin Kaper, anwesend sein.

„Wir sind Juden aus Breslau“ vereint als Film auf beeindruckende Weise viele Facetten: Auf der einen Seite ein spannendes, packendes und lehrreiches Zeitdokument. Auf der anderen Seite die Erinnerung, Verbeugung und Ehrung der Überlebenden. Und nicht zuletzt auch ein kluges und wichtiges filmisches Mahnmal gegen das Vergessen.“ (FBW Film- und Medienbewertung)


Geistliche Chor- und Orgelmusik am Abend
Singkreis St.Paulus (Göttingen) in der Ebstorfer Klosterkirche

Am Samstag, 23. September, um 18 Uhr gastiert zum wiederholten Male der Singkreis St. Paulus e. V. Göttingen in der Klosterkirche Ebstorf. Erklang im Jahre 2010 Antonin Dvoraks Messe in D, so steht das diesjährige Konzert unter dem Motto: „Geistliche Chor- & Orgelmusik am Abend“.

Dabei wird das Göttinger Ensemble einen musikalischen Bogen vom Frühbarock bis hin zur Gegenwart spannen. Heiner Kedziora, seit über 25 Jahren Leiter des Singkreises St. Paulus, wird auch die Orgelwerke vortragen.

Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, um eine angemessene Spende im Anschluss des Konzertes wird gebeten.

Weitere Informationen zu den Göttinger Gästen erhalten Sie unter: www.singkreis-st-paulus.de


„Luther in Worms“

„Ich habe mich schon öfters gewundert, dass Ihr prostestantischen Komponisten einen so prachtvollen Vorwurf wie Martin Luther für ein groß­artiges lebensfähiges Tonwerk so lange ungenutzt liegen ließet.“ – So soll sich 1873 Franz Liszt gegenüber dem Komponisten Ludwig Meinardus geäußert haben, nachdem er die Partitur seines Oratoriums „Luther in Worms“ begutachtet hatte.

Am Sonntag, 24. September, um 17 Uhr wird dieses große romantische Werk in der St.-Marien-Kirche Uelzen aufgeführt. Unter der Leitung von Erik Matz musizieren die St.-Marien-Kantorei, die Hamburger Camerata und die Solisten Anna Terterjan (So­pran), Johanna Krödel (Alt), André Kamasmie (Tenor) sowie Konstantin Heintel und Andreas Beinhauer (Bariton). Karten zwischen 15 und 28 Euro gibt es im Vorverkauf und an der Abendkasse.


„Martin Luther und seine Zeit“
Buchausstellung und Vortrag zur Eröffnung

Die Reformation vor 500 Jahren war ein Ereignis von weltgeschichtlicher Bedeutung. Die Bücherei der Hansestadt Uelzen für Stadt und Landkreis Uelzen widmet 2017 eine Buchausstellung dieser gesamtgesellschaftlichen Umwälzung. Die Exponate reichen von Sachliteratur über Belletristik bis zu Kinderbüchern. Der inhaltliche Bogen erstreckt sich von Theologie & Geschichte, Alltag & Kunst bis zu den Weggefährten & Reisen Martin Luthers.

Die Ausstellung wird am Dienstag, 26. September, eröffnet und ist bis zum 4. November in der Bücherei der Hansestadt Uelzen für Stadt und Landkreis Uelzen (An der St. Marienkirche 1, 29525 Uelzen) während der Öffnungszeiten zu besichtigen.

Zur Eröffnung am 26. September wird um 19:30 Uhr im Martin-Luther-Haus (Pastorenstr. 6, 29525 Uelzen) Dr. Hans-Jürgen Vogtherr einen Vortrag halten: „Die Reformation in Lübeck, Lüneburg und Uelzen – ein Vergleich“.


„Was wir von Martin Luther (nicht) lernen können“
Vortrag von Prof. Dr. Wilfried Härle zum Reformationsjubiläum

Orientiert am Lebenslauf des Reformators geht der bekannte Theologe Prof. Dr. Wilfried Härle, Prof. em. für systematische Theologie an der Universität Heidelberg, der bleibenden Bedeutung der reformatorischen Erkenntnisse nach – dabei lässt er auch die Themen nicht aus, bei denen es seiner Meinung nach bei der „knorrigen Person des Reformators hakt“.

Härle hat die Begabung, komplexe theologische Zusammenhänge prägnant und für den Laien verständlich darzustellen – oder wie Luther sagt „dem Volk auf's Maul zu schauen“.

Am Donnerstag, 28. September, lädt der Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen um 19:30 Uhr zu dieser Veranstaltung in dei Uelzener St.-Marien-Kirche ein.


„Ärger verboten!?“ – Vom Umgang mit Gefühlen
Besuchsdiensttag am 30. September im Martin-Luther-Haus

Wenn wir einen Menschen besuchen, erleben wir manchmal auch, wie Ärger das Gespräch beherrscht. Manchmal können wir es nachvollziehen, manchmal können  wir den Ärger auch gar nicht richtig verstehen.

Manchmal kommt es auch vor, dass wir bei uns selber während des Besuches Ärger verspüren. Darf das sein? Wie sollen wir uns verhalten? Wie mit Zorn und Wut der anderen umgehen? Was sagt die Bibel eigentlich über Zorn und Ärger? Wir wollen auf Spurensuche gehen und dabei auch Fälle aus der Besuchsdienstpraxis miteinander besprechen.

Leitung: Pastorin Birgit Hagen, Kirchenkreisbeauftragte für Besuchsdienstarbeit
Referentin: Pastorin Christiane Plöhn, Landeskirchliche Beauftragte für  ehrenamtliche Seelsorge im Zentrum für Seelsorge

Infos und Anmeldung: Propstei Uelzen, Pastorenstraße 4, 29525 Uelzen,
Tel.:  0581 5116, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Wir werden eine Familie!“
Kurs für werdende Eltern zu den Themen Schwangerschaft und Gesundheit

Am Anfang des Abenteuers Familie stehen viele Fragen, Überlegungen und Wünsche. Die Ev. Ehe-, Lebens- und Familienberatung des Diakonieverbandes Nordostniedersachsen lädt werdende Eltern zu sechs Abenden mit Informationen, Gesprächen und Austausch über das Thema „Eltern werden – Eltern sein“ ein.

Die Abende finden vom 18.10. – 15.11.2017 jeweils mittwochs von 17 bis 19 Uhr im Haus der Diakonie, Hasenberg 2, Uelzen, statt. Außerdem ist ein „Baby-Nachtreffen“ geplant.

Begleitet werden die Teilnehmenden durch diese Abende von Heike Kwaschnowitz (Dipl. Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin, Psychologische Beraterin von der Ev. Ehe-, Lebens- und Familienberatung) und Stefanie Kulinna (Dipl. Sozialpädagogin von der Schwangerenberatung).

Die Teilnahmekosten betragen 60 Euro. - Anmeldeschluss ist Freitag, 29.09.2017.
Anmeldungen bitte an: Ev. Ehe-, Lebens- und Familienberatung (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ), Diakonieverband Nordostniedersachsen

Katharina - Eine Liebe auf den zweiten Blick
Der 10. Film des Sonntagsmalers

Er nennt sie liebevoll „Herr Käthe“ und würde sie „nicht gegen Venedig und Frankreich zusammen eintauschen“: Mit Katharina von Bora tritt eine bemerkenswerte Frau in Luthers Leben. Genauer: Sie „rollt“ in sein Leben, denn ein Pferdefuhrwerk schmuggelt sie – angeblich in einem Heringsfass versteckt – aus den Klostermauern. Luthers Schriften liebte sie schon lange und so war es nicht verwunderlich, dass sie ihm einen Heiratsantrag machte.

Dies ist der zehnte von insgesamt 12 Kurzfilmen, die auf www.lutherfilme.de zu sehen sind. Anlass der Filmreihe ist das Reformationsjubiläum. Die Kurzfilme erscheinen jeweils am Monatsanfang als zwölf "Kalenderblätter" zum Themenjahr „500 Jahre Reformation“.

Sonntagsmaler Hans Hentschel ist im wirklichen Leben Superintendent in Bramsche und leitet einen Kirchenkreis. Doch anstatt im Talar vor dem Altar steht der Hobbykünstler in einer Malerweste vor der Staffelei. Mit Aquarellfarben und Filzstiften erweckt er die Szenen zum Leben. Die Filmemacher Jürgen Gutowski und Lilian Breuch haben den rund fünfminütigen Film mit Hentschel gedreht. Sie haben bereits zahlreiche Kirchen filmisch porträtiert und alle Lutherfilme sowie einige Filme zu Bibelgeschichten mit Hans Hentschel produziert. Die Filme stehen auch interessierten Kirchengemeinden für ihre Internetseiten kostenlos zur Verfügung und können für die Gemeindearbeit sowie für den Schul- und Konfirmandenunterricht eingesetzt werden.

Die zwölf Folgen sind ein Beitrag der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers für das Festjahr zu „500 Jahren Reformation“. Es begann am Reformationstag, 31. Oktober 2016, und schließt am Reformationstag 2017. 500 Jahre zuvor, am 31. Oktober 1517, soll Martin Luther die 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg genagelt und damit die Reformation ausgelöst haben.

Herausgeber
Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen, Pastorenstr. 4, 29525 Uelzen, Tel.: (0581) 5116

Redaktion
Hanns-Martin Fischer ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
Matthias Kuna-Hallwaß ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )


Der nächste Rundbrief erscheint Anfang Oktober. – Wenn Sie Termine oder Infos beisteuern möchten, melden Sie sich per E-Mail bitte bis zum 25.09.2017 .


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Schicken Sie uns Ihren Beitrag für den nächsten Rundbrief (Veröffentlichung / Kürzung unter Vorbehalt).

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Jahreslosung 2018

Gott spricht:
Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
Offenbarung 21,6

Tageslosung

Samstag, 21. April 2018
Stricke des Todes hatten mich umfangen, ich kam in Jammer und Not. Aber ich rief an den Namen des HERRN: Ach, HERR, errette mich!
Die Jünger weckten Jesus auf und sprachen zu ihm: Meister, fragst du nichts danach, dass wir umkommen? Und er stand auf und bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig! Verstumme! Und der Wind legte sich und es ward eine große Stille.


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