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Rundbrief September 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

die Schatten werden länger: Am 1. September beginnt, meteorologisch gesehen, der Herbst. –
Der astronomische Herbstanfang (Tag-und-Nacht-Gleiche) fällt in diesem Jahr auf den 23. September. Nach dem zweitheißesten Sommer seit dem Beginn der regelmäßigen Wetteraufzeichnungen kann die Natur – und können wir – hoffentlich wieder ein wenig „durchatmen“, zur Ruhe kommen.

Für Langeweile besteht allerdings kein Anlass. Darauf lassen jedenfalls die zahlreichen Termine und Veranstaltungen schließen, die dieser Rundbrief für den Monat September auflistet – neben aktuellen Informationen aus dem Kirchenkreis Uelzen, dem Sprengel Lüneburg, der Landeskirche Hannovers und darüber hinaus.

Im September
Ich wünsche dir, dass du dich satt siehst am Septemberlicht.
Schräg fällt es auf Häuser und Hügel, Straßen und Gassen und zeichnet sie weich.
Leicht legt es sich über Berge und Bäume, Meere und Menschen, als wolle es sie vergolden.
Ich wünsche dir einen Blick, barmherzig wie Septembersonnenschein.  (Tina Willms)

Diesen Septemberwünschen schießen wir uns gerne an!
Ihre Rundbrief-Redaktion

Gutes Ergebnis für Brot für die Welt
Evangelisches Hilfswerk legt Jahresbilanz vor

Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr 2017 insgesamt 101.809,10 Euro Spenden aus dem Kirchenkreis Uelzen bekommen. Das ist ein gutes Ergebnis. In dieser Summe sind alle Kollekten und Spenden aus dem Kirchenkreis enthalten.

„Wir freuen uns sehr, dass Spenderinnen und Spender Brot für die Welt auch 2017 ihr Vertrauen geschenkt haben. Mit ihren Spenden legen sie das Fundament dafür, dass Millionen Menschen in mehr als 90 Ländern Wege aus Armut und Not finden“, sagt Uwe Becker, Beauftragter Brot für die Welt der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. „Ich danke allen, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben, herzlich.“

Bundesweit haben Spenderinnen und Spender die Arbeit von Brot für die Welt im vergangenen Jahr mit mehr als 61,8 Millionen Euro unterstützt. Das ist ein leichtes Plus gegenüber dem Vorjahr, davon entfallen rund 5 Millionen Euro auf die Ev.-luth. Landeskirche Hannovers.

Im vergangenen Jahr wurden 680 Projekte neu bewilligt, davon mit 237 die meisten in Afrika. Im Zentrum stehen langfristige Maßnahmen, die Hunger und Mangelernährung überwinden, Bildung und Gesundheit fördern, Zugang zu sauberem Wasser schaffen, die Achtung der Menschenrechte und Demokratie stärken und den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen unterstützen.

Brot für die Welt wurde 1959 gegründet. Das Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen fördert heute in mehr als 90 Ländern Projekte zur Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit.


Ein Hirte bei den Schafen
Landessuperintendent Rathings Praktikum in der Heide

Im letzten Rundbrief hatten wir über das im August geplante Praktikum unseres Landessuperintendenten bei einem Schäfer in der Lüneburger Heide berichtet. Der Evangelische Pressedienst (epd) hat dazu einen Artikel veröffentlicht, der u. a. auch in der „Evangelischen Zeitung“ erschienen ist (Link).


Letzte Ruhe zwischen Heide und Lavendel
Thema „Friedhöfe“ im Jahresbericht der Landeskirche

Uelzen. Im jüngst erschienenen Jahresbericht 2017 der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers widmet sich ein Artikel auch den insgesamt 938 Friedhöfen im Bereich der Landeskirche. Der größte unter ihnen ist mit 200.000 qm der Friedhof in Uelzen.

Andreas Sterneck, Geschäftsführer der Friehofsverbandes des Ev.-luth. Kirchenkreises Uelzen, äußert sich in dem Beitrag zur Friedhofskultur und dem Trend zu alternativen Grab- und Bestattungsformen. – Diesen und weitere Artikel aus dem Jahresbericht der Ev.-luth. Landskirche Hannovers können Sie hier lesen.


Landeskirche Hannovers fördert Friedensorte
u. a. Friedenspädagogische Arbeit an der Woltersburger Mühle

Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers fördert erstmals sechs Friedensorte in der Landeskirche. Aus dem Fonds Friedenswege erhalten sie eine Fördersumme von insgesamt 580.000 Euro.

Die Friedensorte machen Bildungsangebote für unterschiedliche Altersgruppen und übernehmen für Kirchenkreise und Sprengel stellvertretende Aufgaben im Rahmen der Friedensarbeit. Durch die Verbindung der Orte soll eine vernetzte und strukturierte Friedensarbeit in der Landeskirche entstehen.

Zu den ersten geförderten „Begegnungsorten des Friedens“ gehört auch die Woltersburger Mühle im Kirchenkreis Uelzen mit ihrem Vorhaben, friedenspädagogische Arbeit als Teil ihres Gesamtkonzepts aufzubauen – insbesondere durch die Konzeption eines „Weges des Friedens“ und einer friedenstheologischen und -pädagogischen Begleitung.

Die weiteren geförderten Projekte sind die Dokumentationsstätte Gnadenkirche Tidofeld e. V. (Stadtteil von Norden, Landkreis Aurich), die kirchliche Friedens- und Gedenkstättenarbeit in den Kirchenkreisen des Sprengels Stade (Gedenkstätte Lager Sandbostel), Freizeit- und Jugendbildungsstätte Anne-Frank-Haus des CVJM Landesverbandes Hannover e. V., das Antikriegshaus in Sievershausen, und der Kirchenkreis Hildesheim–Sarstedt mit seinem Projekt Öko-faires Wirtschaften.


Woche der Diakonie 2018
„Stadt – Land – Schluss?“

Bei der „Woche der Diakonie“ (2. – 9. September) im Landkreis Uelzen werden wichtige gesellschaftliche Themen und Notlagen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Das diesjährige Motto nimmt besonders die Herausforderungen des ländlichen Raums in den Blick, ein Thema also, das für den Landkreis Uelzen und die Kirchengemeinden zentral ist: Wie kann man verhindern, dass Dörfer ausbluten? Wie kann man auf dem Land gut versorgt alt werden?

Die „Woche der Diakonie“ beginnt mit einer Thomasmesse in der Uelzener St.-Marien-Kirche (Sonntag, 02.09., 10:30 Uhr), einem Gottesdienst zum Mitmachen, mit Gelegenheit zu Gespräch und Begegnung, mit persönlicher Segnung, moderner Musik und vielen Informationen zur Arbeit der Diakonie in unserem Landkreis.

Die weiteren Termine:
Am Montag, 03.09., hält Mathias Weißbrod, Mitarbeiter der Suchtberatung/„drobs“ Uelzen (s. u.) im Katharina-von-Bora-Haus um 18 Uhr einen Vortrag mit dem Thema „Steht die Familie am Schluss? – Beziehungsdynamik in Familien mit Sucht“.
Am Dienstag, 04.09., findet um 18 Uhr das Stadtgespräch zum Thema der „Woche der Diakonie“ im Café Samocca (Uelzen) statt.
Am Mittwoch, 05.09., laden die diakonischen Einrichtungen zum offenen Frühstück im und um das Martin-Luther-Haus Uelzen ein.
Am Donnerstag, 06.09., wird ab 19 Uhr das Theater an der Ilmenau in Uelzen Tanz, Musik, The
ater und Gospel geboten. Musikgruppen aus dem Kirchenkreis und der Kreismusikschule, die Theatergruppe des CJD, Clint Ivie und Band u. v. a. gestalten einen Abend unter dem Motto „Stadt – Land – Schluss? – Nicht in Uelzen!“ Die Besucher erwartet künstlerische Vielfalt für Jung und Alt (Kooperation mit der Stadt Uelzen).
Am Sonntag, 09.09., wird um 10 Uhr der Gottesdienst in die Michaeliskirche Bienenbüttel die „Woche der Diakonie“ beschließen.


Zum „Tag der Drogentoten“
Rundfunk-Beitrag bei Radio Zusa

Der 21. Juli ist der Internationale Gedenktag der Drogentoten. Diesen hat die Redaktion von „Radio Zusa“ zu Anlass für einen Bericht genommen, der am Freitag, 20. Juli, ausgestrahlt wurde. Darin wurden auch Theresa Geist, Mitarbeiterin der Uelzener Suchtberatungsstelle „drobs“ und Tanja Klomfass, Leiterin der Geschäftsstelle Uelzen des Trägervereins „Lebensraum Diakonie“, interviewt.


Ev. Familien-Bildungsstätte
Religiöse Angebote im Programm

Im neuen Programm der Ev. Familien-Bildungsstätte finden im Herbst 2018 wieder neue und bewährte Angebote rund um Glauben und Spiritualität statt.

Das Seminar „Die Perlen des Glaubens“ bietet eine Einführung in die christliche Spiritualität. Jede Perle des ökumenischen Perlenbandes steht für ein Lebens- oder Glaubensthema. Es ist eine Hilfe, um wieder mit sich selbst, mit Gott und mit anderen ins Gespräch zu kommen. Das Seminar findet am Samstag, 22. September, in der Zeit von 15 bis 17:30 Uhr unter der Leitung der Religionspädagogin Katja Reinke statt.

„Singen und Sprechen im Gottesdienst für Lektor_innen und Prädikant_innen“ ist ein Workshop, der mit kreativen Übungen Tipps vermittelt, wie Texte fantasievoll vorgelesen und wie eigene spannende Texte entworfen werden können. Der Workshop findet am Montag, 22. Oktober, in der Zeit von 19 bis 21 Uhr unter der Leitung der Dirigentin und Stimmcoach Evelyn Hartmann statt.

Der Workshop „Labyrinth – Hilfe auf dem Weg zur eigenen Mitte“ erklärt die Bedeutung eines Labyrinths. Mit Übungen und im gemeinsamen Austausch entdecken die Teilnehmer_innen im jeweils eigenen Tempo, dass auf dem Weg zur eigenen Mitte manche Überraschung wartet. Der Workshop findet am Freitag, 2. November, in der Zeit von 19 bis 20:30 Uhr unter der Leitung von Diakonin Anja Köster-Roes statt.

Das Angebot „Warum gehen, warum bleiben, warum eintreten?“ setzt sich mit persönlichen Fragen zur Kirchenzugehörigkeit auseinander. Das Seminar kann helfen, für sich den eigenen Weg und die richtige Entscheidung zu treffen. Es findet am Dienstag, 6. November, in der Zeit von 18 bis 19:30 Uhr unter der Leitung von Pastor Thomas Wollrath statt.

Für alle Veranstaltungen ist eine Anmeldung bei der Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen erforderlich. Weitere Informationen zu den Inhalten, zum Ort sowie zu den Gebühren gibt es in der Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen, Bahnhofsweg 12 + 14, 29525 Uelzen, Tel.: 0581-979910, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. (Internet: www.fabi-uelzen.de).


Medien-Forum im Sprengel Lüneburg
am 22. September in Winsen/Luhe

Auch Kirchengemeinden müssen in Sachen Public Relations neue Wege gehen. Die Vielfalt der Kirchengemeinden spiegelt sich oft in den Gemeindebriefen wider, die nach wie vor ein wichtiges Medium für die Öffentlichkeitsarbeit vor Ort sind. Daneben gewinnt aber auch die Darstellung der Gemeinde im Internet immer mehr an Bedeutung.

Um die Öffentlichkeitsarbeit der Kirchengemeinden zu stärken, laden die Evangelische Medienarbeit der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und der Sprengel Lüneburg zum Medien-Foren am Samstag, 22. September, von 10 bis 16:30 Uhr in das Gemeindezentrum der St.-Marien-Gemeinde in Winsen/Luhe ein.

Neben Workshops zur Presse- und Gemeindebriefarbeit (Konzeption, journalistische Genres, Pressemitteilungen, Fotos, Layout-Software etc.), die von ausgewieenen Fachleuten geleitet werden, stellt die Evangelische Medienarbeit (EMA) eine Reihe nützlicher Tools für die Internetpräsenz der Gemeinde vor.

Interessierte aus allen Kirchengemeinden des Sprengels Lüneburg – also auch auch den Gemeinden des Kirchenkreises Uelzen – können sich gleich online anmelden.

In den Teilnahmegebühren von 15 Euro sind die Kosten für Verpflegung und die Tagungsunterlagen enthalten.

Einladung / Info-Faltblatt (PDF)


Neue Singschule an St. Marien Uelzen

Dass Singen nicht nur Spaß macht, sondern auch gesund ist, soziale Kompetenzen sowie verschiedene Aspekte der Entwicklung fördert, ist nichts Neues. Vorbei sind die Zeiten, in denen das Singen im Chor „out“ war. Dies zeigt sich unter anderem bei der steigenden Zahl der Singschulen, die in Deutschland neu gegründet wurden und werden. Besonders im kirchlichen Bereich sind viele Aktivitäten zu beobachten, was nicht besonders verwundert, da im Bereich der Kirchen haupt- und nebenamtliche Chorleiterinnen und Chorleiter tätig sind, die entweder ein Chorleitungsstudium oder eine nebenamtliche Ausbildung absolviert haben.

Nun öffnet ab September 2018 die neue „Singschule an St. Marien“ in Uelzen ihre Pforten. Alle Kinder, die Spaß und Freude am Singen haben, sind herzlich eingeladen! Anstelle des bisherigen Kinderchors an St. Marien werden nun an der Singschule vier Chöre mit unterschiedlichen Ansätzen angeboten, um eine altersgerechte Förderung der jungen Sängerinnen und Sänger umsetzen zu können.


Vision Kirchenmusik: Orgelentdeckertage
Nettelkamp
: „Orgel im Kindergottesdienst“

Die 3. Orgelentdeckertage von VISION KIRCHENMUSIK, dem Musikvermittlungsprooekt der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, und der Orgelakademie Stade laden wieder zahlreiche junge Besucherinnen und Besucher zu einer Entdeckungsreise rund um die Orgel ein: Vom 17. bis 27. September werden bei 90 Einzelveranstaltungen in 58 Kirchengemeinden mehr als 2.500 Kinder zu Orgelführungen, Workshops mit Orgelbauern, Konzerten und Kindergotesdiensten erwartet.

Mit dabei ist auch die Ev.-luth. Kirchengemeinde Nettelkamp: Am 23. September sind um 11 Uhr alle Familien herzlich zu einem Gottesdienst im Rahmen des Pilotprojektes „Orgel im Kindergottesdienst“ in die St.-Martin-Kirche in Nettelkamp eingeladen. Unter dem Titel „Zu Gast bei der Königin - Gottesdienst für kleine und große Orgelentdecker“ erwartet Kinder und Eltern ein musikalischer Gottesdienst unter anderem mit Pastorin Susanne Schulz und Organistin Henriette Buchholz. Im Anschluss gibt es ein leckeres Mittagessen im Gemeindehaus.

„Es ist großartig, dass die Orgelentdeckertage inzwischen in immer mehr Kirchengemeinden und Schulen zum musikalischen Jahresprogramm dazu gehören. Die große Resonanz und die begeisterten Rückmeldungen der Kinder zeigen, dass das Format funktioniert. Deshalb freuen wir uns, dass sich die Orgelentdeckertage in diesem Jahr über zehn Tage erstrecken von Northeim bis Bremerhaven und von Aurich bis Lemgow“, sagt Silke Lindenschmidt von VISION KIRCHENMUSIK. „Besonders freuen wir uns, dass es in diesem Jahr zum ersten Mal auch Veranstaltungen für Kindergottesdienste bei den Orgelentdeckertagen gibt und wir so nochmal ein großes kirchliches Arbeitsfeld mit der Orgel in Berührung bringen können.“

Pilotveranstaltungen für die Orgelentdeckertage für Kindergottesdienste gibt es in diesem Jahr an 20 Orten. Die Kindergottesdienst-Teams werden begleitet vom Arbeitsbereich Kindergottesdienst im Michaeliskloster in Hildesheim, dem Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik.

„Gerade in der Klangvielfalt liegt der Reiz für die Kinder. Im Kindergarten- und Grundschulalter nähern sie sich spielerisch dem Instrument an und haben so eine positive Erstbegegnung mit einem Instrument, das in der Lebenswelt vieler Kinder und Jugendlicher kaum noch vorkommt“, erklärt Silke Lindenschmidt die Intention der Orgelentdeckertage.

Internet: www.orgelentdecker.de


„Veerßer helfen Veerßern“ – Leben vor Ort gestalten
Vorbereitung auf aktive Nachbarschaftshilfe

Seit dem Frühjahr 2017 trifft sich in der Kirchengemeinde Veerßen das Netzwerk „Veerßer helfen Veerßern“. Ziel ist es, das Leben so zu gestalten, dass gerade auch ältere Menschen so lange wie möglich selbstbestimmt hier vor Ort leben können. Dafür braucht die Gemeinde noch Unterstützer: Menschen, die Lust haben, sich und ihre Fähigkeiten einzubringen. Egal, ob Sie gut zuhören, gut backen, mal eine Glühbirne einsetzen würden, jemanden zum Arzt oder zum Einkaufen mitnehmen könnten oder vielleicht ganz andere Ideen haben.

Das Pfarramt der Kirchengemeinde Veerßen und das Seniorenbüro des Kirchenkreises Uelzen möchten Interessenten gut auf diese Aufgabe vorbereiten. Gemeinsam mit DozentInnen aus der Ev. Familien-Bildungsstätte einen über drei Nachmittage gehenden Kurs an. – Ein kostenloser Informationsabend findet am Montag, 3. September, um 18 Uhr im Gemeindehaus Veerßen statt. Vorkenntnisse werden nicht benötigt. (Silke Jäschke, Ev. Familien-Bildungsstätte, Seniorenbüro Kirchenkreis Uelzen und Pastor Julian Wyrwa, Pfarramt)


„Die Mitte der Nacht ist der Anfang eines neuen Tages“
Anmeldungen zum Trauerseminar auf Spiekeroog ab sofort möglich

Vom 12. bis zum 16. November bietet der Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen in Zusammenarbeit mit der Ev. Erwachsenenbildung Niedersachsen (EEB) wieder ein Seminar im Evangelischen Jugendhof auf Spiekeroog an, das sich an Menschen richtet, die um den Tod eines vertrauten Menschen trauern oder andere Abschiede verarbeiten müssen.

Das Seminar vermittelt Verständnis für das Erleben der eigenen Trauer und gibt Anregungen für den persönlichen Trauer-Weg. Einfühlsame Im­pulse, hilfreiche Informationen, kreative und körperliche Übungen, Andachten und kleine Rituale sowie Zeit zum Ausruhen, für Spaziergänge und Gespräche stehen auf dem Programm.

Das Seminar wird von Diakonin Anja Köster-Roes und Pastorin Birgit Hagen, zwei in der Trauerarbeit erfahrenen Seelsorgerinnen, geleitet. – Die Kosten belaufen sich auf ca. 250 Euro (Unterkunft, Verpflegung, Fähre). Weitere Informationen gibt es bei Birgit Hagen (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) oder  im Propsteibüro Uelzen (Tel.: 0581 5116).

Abschied nach Verlängerung
Pastor Jürgen Bade geht in den Ruhestand

Mehr als 17 Jahre war er Pastor der ev.-luth. Kirchengemeinde Bienenbüttel. Pfingsten 2001 wurde Jürgen Bade in seine Pfarrstelle eingeführt, von der aus er nun in den Ruhestand verabschiedet wird.

Eigentlich wäre er schon im vergangenen Jahr „dran“ gewesen, aber er hatte seine Dienstzeit damals noch um ein Jahr verlängert, weil er gerne noch Dinge beenden wollte, die ihm besonders am Herzen lagen: die Einführung des neuen Kirchenvorstands, die Begleitung und Konfirmation seines letzten Konfirmandenjahrganges, die Arbeit in den Gremien des Kirchenkreises (Zukunftsausschuss, „Lebensraum Diakonie e. V.“) ... 

Nach dem Theologiestudium in Göttingen und Tübingen und seinem Vikariat in der Gemeinde Hagen im Bremischen wollte Jürgen Bade zunächst „gerne noch etwas anderes machen“. So arbeitete er für ein Jahr als Erzieher in einem sozialpsychiatrischen Kinderheim in Sandstedt an der Weser; denn neben der Theologie hatte er auch einige Semester Pädagogik studiert. Seine erste Pfarrstelle trat er anschließend in der Zevener St.-Viti-Gemeinde, von wo aus er als Krankenhausseelsorger an das Landeskrankenhaus in Brauel wechselte. Vor seiner Zeit in Bienenbüttel war Jürgen Bade schließlich fünf Jahre als Pastor in Himmelpforten tätig.

Am Samstag, 29. September, wird Jürgen Bade in einem Festgottesdienst um 15 Uhr in der St.-Michaelis-Kirche Bienenbüttel mit Gottes Segen in den Ruhestand verabschiedet.


„Positive Prozesse begleiten“
Matthias Weißbrod ist neuer Mitarbeiter der „drobs“

Seit Juli hat die Suchtberatung „drobs“ in Uelzen einen neuen Mitarbeiter: Matthias Weißbrod ist als Suchttherapeut im „Lebensraum Diakonie e. V.“ angestellt. Der 50-Jährige kommt aus der Region Hankensbüttel, wo er zunächst das Tischlerhandwerk erlernt hatte.

Durch seinen anschließenden Zivildienst in der Fachklinik Haus Niedersachsen machte er erste Erfahrungen in der Arbeit mit Suchtkranken und diese schätzen gelernt. So folgte auf dem zweiten Bildungsweg das Studium der Sozialen Arbeit in Braunschweig, wo Matthias Weißbrod dann auch 20 Jahre gelebt hat. Danach war er 13 Jahre im ambulanten Bereich bei der Lukas-Werk-Suchthilfe (Diakonie) in Wolfenbüttel, Goslar und zuletzt in Braunschweig tätig.

In dieser Zeit schloss er berufsbegleitend die Ausbildung zum Suchttherapeuten beim Hamburger Institut für Gestaltorientierte Weiterbildung (HIGW) ab. In den letzten 5 Jahren war war er schließlich als Therapeut in der Fachklinik Oerrel Haus Niedersachsen tätig, so dass er in allen Bereichen der Sucht-Reha Erfahrungen sammeln konnte.

Heute lebt der Vater zweier Kinder wieder in der Region Hankensbüttel und genießt mit seiner Familie das naturnahe Leben auf dem Dorf.

Für seine Arbeit im Bereich der Suchtberatung ist ihm eine Erkenntnis besonders wichtig: „In dem Moment, in dem sich Menschen entscheiden, sich aus einer Sucht zu befreien und sich dabei Unterstützung holen, gibt es sehr positive Prozesse zu begleiten.“


Praktische Erfahrungen sammeln
Antonia Strieder macht FSJ im Kirchenkreis Uelzen

Seit dem 1. August ist Antonia Strieder im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) beim Kirchenkreis Uelzen tätig. Antonia wird bis Ende Juli 2019 den Kirchenkreisjugenddienst und die Kirchenmusik an St. Marien unterstützen. 

Antonia hat in diesem Jahr ihr Abitur am Herzog-Ernst-Gymnasium in Uelzen gemacht und hat vor, nach Beendigung des Freiwilligen Sozialen Jahres Lehramt zu studieren. Sie sieht dieses Jahr als Chance an, schon vor dem Studium praktische Erfahrungen zu sammeln und das Berufsleben kennenzulernen.

Schon vor dem Beginn des FSJs hatte Antonia Kontakt zum Kirchenkreis, da sie sich seit einigen Jahren ehrenamtlich in der Evangelischen Jugend engagiert und seit ihrem 11. Lebensjahr in der St.-Marien-Kantorei singt.

Der Kirchenkreisjugenddienst und die Kirchenmusik an St. Marien freuen sich sehr auf die Unterstützung und Zusammenarbeit im kommenden Jahr.

Offenes Singen mit den „freiTönen“

Viele Gemeinden des Kirchenkreises Uelzen haben inzwischen das beim letzten Kirchentag in Berlin/Wittenberg erschienene Liederheft „freiTöne“ angeschafft und verwenden es neben dem Evangelischen Gesangbuch (EG) in Gottesdiensten und Andachten. – Einige der darin enthaltenen Lieder sind vielen aber noch unbekannt. – Um das zu ändern, wird am Samstag, 1. September, um 17 Uhr zu einem Offenen Singen in die Bodenteicher St.-Petri-Kirche eingeladen. Die Chorsänger des Bodenteicher Kirchenchores haben die zehn ansprechendsten Lieder aus dem Liederheft „freiTöne“ ausgewählt und werden sie unter Leitung ihrer Chorleiterin, Kirchenmusikerin Antje Kamp, mit den Besuchern einstudieren.


„Unsere Gemeinde blüht auf“
Gemeindefest der Kirechengemeinde Oldenstadt-Groß Liedern

Am Sonntag, 2. September, feiert die Kirchengemeinde Oldenstadt-Groß Liedern ihr diesjähriges Gemeindefest.

Es beginnt mit einem Familiengottesdienst um 10:30 Uhr (mit Blumensamen-Puzzle). Ab 11:30 Uhr gibt es im und um das Gemeindehaus Gutes vom Grill und Salate, Kaffee und Kuchen. Für Kinder sind besondere Angebote vorbereitet: Schminken, Hüpfburg, Tischfussballturnier (mit Preis), Basteltische, Pedalos, Jakkolo etc. Um 13:30 Uhr singt der Gospelchor „GOup!“, die Gemeindebezirke Groß Liedern und Oldenstadt liefern sich ein Tauziehen und um 15:30 Uhr beendet ein Konzert des Flötenkreises das Gemeindefest. – Der Erlös des Festes ist für die Randbegrünung der Gemeindehauseinfahrt bestimmt. Bitte bringen Sie Ihre Ideen mit.


Kleidersammlung für Bethel
Kirchengemeinden sammeln für die von Bodelschwing’schen Stiftungen

Die Brockensammlung Bethel sammelt jährlich rund 10.000 Tonnen Altkleider. Damit ist sie eine der größten karitativen Kleidersammler in Deutschland. Die Erlöse aus den Kleiderspenden werden für die diakonische Arbeit der v. Bodelschwingh’schen Stiftungen Bethel eingesetzt, Europas größte deutsche diakonische Einrichtung. Sie wurde 1867 mit dem Ziel gegründet, jungen Menschen mit Epilepsie zu helfen. Heute zählt das Epilepsie-Zentrum Bethel zu den weltweit führenden Einrichtungen.

Auch in vielen Kirchengemeinden des Kirchenkreises Uelzen wird wieder für Bethel gesammelt. Vom 3. bis zum 8. September können gut erhaltene Kleidung und Wäsche, Schuhe (paarweise gebündelt), Handtaschen, Plüschtiere, Pelze und Federbetten (gut und trocken verpackt) in den Gemeinden abgegeben werden. – Dafür gibt es spezielle Kleidersäcke, die von den teilnehmenden Gemeinden ausgegeben werden. Bitte erkundigen Sie sich in Ihrem Kirchen- oder Gemeindebüro.

Die Brockensammlung hat sich den Richtlinien des Dachverbandes FairWertung e. V. verpflichtet. Der Verband setzt sich für einen sozial- und umweltverträglichen sowie ethisch verantwortbaren Umgang mit gebrauchter Kleidung ein und überprüft die Abwicklung.

Ihre Hilfe kommt da an, wo sie gebraucht wird: Die Erträge aus dem Verkauf der Kleidung werden für die vielfältigen, diakonischen Aufgaben von Bethel eingesetzt. – 90 Mitarbeitende mit und ohne Beeinträchtigung finden in der Brockensammlung eine Arbeit.


„Die Gute Nachricht zu den Menschen bringen“

Vom 7. bis zum 9. September kommen Chöre von nah und fern nach Uelzen, um in Stadt und Kreis zu singen und dabei auch die „gute Nachricht“ – denn das bedeutet „Gospel“ – zu den Menschen zu bringen.

Schon am Freitag, 7.September, werden Auftakt-Konzerte zum 10. Norddeutschen Gospel-Chor-Treffen einige Kirchen im Landkreis Uelzen in eine glanzvolle Stimmung tauchen:

  • 18:00 Uhr Bad Bodenteich, St. Petri Kirche
  • 19:00 Uhr Gerdau, St.-Michaelis-Kirche "Gospel meets Brass"
  • 19:30 Uhr Eimke, St. Marienkirche
  • 20:00 Uhr Suhlendorf, Marien-Kirche
  • 20:00 Uhr Bad Bevensen, Dreikönigskirche

Am Samstag, 8. September, stellen sich im Theater an der Ilmenau, Uelzen, die teilnehmenden Chöre in einer dreiteiligen Konzert-Staffel vor, um 9:30 Uhr, 11:45 Uhr und 15:45 Uhr. In jedem Staffel-Konzert treten mehrere Chöre auf.

Am Samstagabend folgt dann – ebenfalls im Theater an der Ilmenauum 21 Uhr der Höhepunkt: die GospelNight mit großem Mass-Choir und Band, ein besonderes Klangerlebnis, das sprichwörtlich unter die Haut gehen wird.

Am Sonntag, 9. September, finden mehrere Gospel-Gottesdienste in Stadt und Kreis Uelzen statt. – Lassen Sie sich verzaubern! – Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei!

Alle Veranstaltungen, Termine, Orte und weitere Informationen gibt es auf der Internetseite ngct2018.de“.


„Wir haben Grund zum Feiern“
60 Jahre Kirchengemeinde St. Johannis Uelzen

Vor 60 Jahren, am 1. April 1958, wurde die die Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Johannis zu Uelzen gegründet und feiert somit in diesem Jahre ein großes Jubiläum. Von Beginn an prägt und gestaltet sie das Leben im Sternviertel durch vielfältige Angebote für Jung und Alt. Für die rund 3.000 Gemeindemitglieder ist sie zur Heimat geworden.

Anlässlich dieses 60-jährigen Bestehens veranstaltet die St.-Johannis-Gemeinde Uelzen am Samstag, 8. September, ab 18 Uhr ein großes Jubiläumsfest in ihrem Gemeindezentrum (Hagenskamp 4, Uelzen).

Zu diesem Festabend sind auch die Mitglieder der anderen Kirchengemeinden im Kirchenkreis Uelzen herzlich einladen. Mit viel Spaß und guter Laune, aber natürlich auch mit einer großen Auswahl an Speis und Trank soll das 60-jährige Gemeindejubiläum gefeiert werden. Geplant sind u. a. ein großer Escape-Room, eine gemeinnützige Tombola mit vielen Preisen, ein Grillbüfett, Cocktail- und Getränkebars sowie ein buntes und abwechslungsreiches Programm mit eigener Tanzfläche, Musik und Unterhaltung durch einen professionellen DJ sowie Liveprogramm auf der Bühne.


Kreisblockflötentreffen in Rosche

Alle zwei Jahre findet im Kirchenkreis Uelzen das Kreisblockflötentreffen statt: So treffen sich am Samstag, 15. September, von 10 bis 18 Uhr in Rosche die kirchlichen und einige nicht-kirchliche Blockflötenkreise, um miteinander zu musizieren. –Ein Konzert ist nicht geplant, aber wer zum internen Abschluss-Vorspiel kommen möchte, ist gegen 16:30 Uhr herzlich in die Roscher Kirche eingeladen, um den anspruchsvollen Flötenklängen zu lauschen.

Unter der bewährten Leitung von Iris Hammacher (Lüneburg) und Thina Jobus (Hitzacker) werden folgende Stücke musiziert: „La Gondoletta“ (Irmhild Beutler), „Cantice de Jean Racine“ (Gabriel Fauré), „Canzon per sonar“ (Girolamo Frescobaldi), „Alles was Odem hat“ (Friedrich Silcher), „Sulam Ya'akov“ / „Jakobsleiter“ (Klezmer), „Sha, stil“ sowie eine Choralbearbeitung von „Die güldne Sonne“.


„Zur Ehre Gottes!“
175 Jahre Kirche Himbergen

Die Kirchengemeinde Himbergen ist stolz darauf, dass ihre Kirche in diesen Jahr 175 Jahre alt wird. – Wenn das kein Grund zum Feiern ist!

Am Sonntag, 16. September, wird zunächst um 9:30 Uhr die Goldene Konfirmation gefeiert, bevor es am Nachmittag um 15 Uhr mit einem Kinderkonzert in der Kirche weitergeht. Im Anschluss daran gibt es im Gemeindehaus Kaffee und Kuchen. – Um 17 Uhr beginnt dann ein „Konzert der anderen Art“, in dem durch Musik, Beiträge und Inputs die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft der Himberger Kirche in Augenschein genommen wird.


Gospelkonzert
„Heaven4U“ in der Ebstorfer Klosterkirche

Am Sonntag, 16. September, um 18 Uhr tritt der Gospelchor „Heaven4U“ wieder in der Klosterkirche Ebstorf auf.

Unter der Leitung und Klavierbegleitung von Kantorin Annika Köllner wird der Chor deutsche und englische Klassiker der Gospelmusik zu Gehör bringen. So können sich die Zuhörer auf den ganz neu eingeübten Klassiker „I will follow him“ aus dem Film „Sister Act“ freuen, ebenso wie auf das wohlbekannte „Adiemus“ von Karl Jenkins. – Der Eintritt zum Konzert ist frei, um eine Spende für die Kirchenmusik wird gebeten.


Pray and Breakfast 2018

„Have a prayer – have a breakfast“, so heißt das diesjährige Motto von „Pray and Breakfast“ in Uelzen. Der Kirchenkreisjugenddienst und die Uelzener Schulpfarrämter laden alle Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen in Uelzen herzlich ein, an den „jungen Andachten für junge Leute“ teilzunehmen.

Die Andachten werden von Jugendlichen bzw. Jugendgruppen vorbereitet und gehalten und finden vom 18. bis zum 21. September, jeweils um 7 Uhr in der St.-Gertruden-Kapelle in der Uelzener Gudesstraße statt. Alle sind eingeladen, nach den Andachten noch ein paar schöne Minuten beim gemeinsamen Frühstück zu verbringen (bis ca. 7:25 Uhr).


„Vergiss-mein-nicht“-Gottesdienst
Hände tragen, Hände halten

Am Sonntag, 23. September, um 10 Uhr wird in der St.-Johannis-Kirche in Uelzen wieder zu ei­nem Gottesdienst für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen, Betreuer, Freunde sowie für die ganze Gemeinde eingeladen. Er ist ein bewusst „barrierefreies“ Angebot für Menschen, die spüren, dass ihre Kräfte und ihr Gedächtnis nachlassen, ebenso wie für die, die sie begleiten: in der Familie, in der Nachbarschaft oder in Einrichtungen der Altenhilfe. Er soll Orientierung, Vergewisserung, Stärkung und Gemeinschaft ermöglichen. Deshalb werden wir nur bekannte Lieder singen, altvertraute biblische Texte hören, Predigt und Gebete in leichte Sprache bringen. Die Klänge von Orgel und Posaunenchor wecken Erinnerungen an besondere Lebensmomente im Raum einer Kirche.

Getragen und gehalten sein sind grundlegende Vertrauenserfahrungen des Menschen, der seine ersten Monate im Mutterleib verbringt und auf dem Weg durchs Leben immer wieder auf Nähe und Halt, Anerkennung und Trost angewiesen ist. Wenn irgendwann die eigenen Kräfte nachlassen, werden helfende Hände wichtig, die halten und tragen.

Der Gottesdienst wird gestaltet durch Silke Jäschke (Seniorenbüro der Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen / Netzwerk Sorgende Gemeinschaft), Astrid Neubauer (Altenheimpastorin in Uelzen) und Annegret Krogmann (Café Vergissmeinnicht im Klinikum Uelzen). Es spielt der Posaunenchor Oldenstadt. – Im Anschluss an den Gottesdienst ist Gelegenheit zum gemeinsamen Ausklang bei Getränken und Plätzchen. (Astrid Neubauer)


Nettelkamp: Kinder entdecken die Orgel

Im Rahmen er „Orgelentdeckertage“ (s. o.) findet in der St.-Martin-Kirche Nettelkamp am Sonntag, 23. September, um 11 Uhr ein Familiengottesdienst statt. Mitwirkende sind Pastorin Susanne Schulz, Organistin Henriette Buchholz, Sybill Victoria Ravens (Kirchenvorsteherin und Beauftragte für Arbeit mit Kindern) und Jasmin Littek (Gemeindemitglied).


„Oh, wie peinlich!“
Besuchsdiensttag zum Thema „Beschämung und Scham bei Besuchen“

Am Samstag, 29. September, lädt der Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen (in Zusammenarbeit mit der Besuchsdienstarbeit im Haus kirchlicher Dienste, Hannover) zum diesjährigen
Kirchenkreis-Besuchsdiensttag ein, der von 9:30 bis 14:30 Uhr im Martin-Luther-Haus in Uelzen (Pastorenstraße 6) stattfindet. Er richtet sich in der Hauptsache an Mitarbeitende in Besuchsdiensten, in der ehrenamtlichen Seelsorge und in Sorgenden Gemeinden, an „Grüne Damen“, Seniorenbegleiter*innen, Kirchenvorsteher*innen, aber auch sonstige Interessierte.

Zum Thema des Tages: Jeder Mensch kennt Situationen, in denen man am liebsten im Erdboden versinken möchte. Oft jedoch wird Scham nicht einmal bewusst, sie ist das „Aschenputtel der Gefühle“. In ihrer gesunden Ausprägung sorgt sie dafür, dass wir unsere Grenzen spüren und regulieren – sie ist die Hüterin unserer Würde. Erleben wir sie in ihrer destruktiven Form, fühlen wir uns klein und in unserem Selbstwertgefühl angegriffen.

Während des Besuchsdiensttages haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich mit verschiedenen Facetten der Scham zu befassen und „schamhafte“ Situationen im Besuchsdienst zu reflektieren. Natürlich ist auch Raum für die Begegnung und den Austausch unter der Teilnehmenden. Für Getränke und einen Mittagsimbiss ist gesorgt.

Die Leitung des Tages hat Pastorin Birgit Hagen, Klinikseelsorgerin und Beauftragte für Besuchsdienstarbeit im Kirchenkreis Uelzen. Als Referentinnen werden Clementine Haupt-Mertens, Pastorin i. R., und Heike Bade, Ethikberaterin im Gesundheitswesen und geistliche Begleiterin und Kunsttherapeutin in Ausbildung, erwartet.

Interessierte können sich noch bis zum 24. September anmelden: Propstei Uelzen, Pastorenstr. 4, Tel.: 5116, Fax: 2612, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Von frühen Vögeln und alten Bäumen
Seelsorgliche Miniaturen zu Sprichwörtern und Redewendungen

Schlaue, pfiffige Sprüche gehören zum Alltag dazu – solche, die einordnen, was Menschen vor einem erfahren und kommentiert haben. Man jongliert munter mit Lebensweisheiten, in denen die Erfahrungen von Generationen verpackt sind. Solche Worte können zum Schmunzeln bringen, nachdenklich stimmen, aber auch das Fürchten lehren.

Das von der Vereinigten Ev.-luth. Kirche Deutschlands (VELKD) herausgegebene Büchlein „Von frühen Vögeln und alten Bäumen“ bietet von allem etwas. Die Autoren und Autorinnen haben einmal zusammenzutragen, was es an gewohnten, vertrauten und überraschenden Redeweisen gibt. Und sie haben in ihren erfahrungsgesättigten Texten die Ambivalenzen, die impliziten Anthropologien und Lebenseinstellungen hinterfragt, die in solchen Redeweisen stecken.

Was einem beinahe tagtäglich entgegenschallt, wurde so enttarnt – mit dem Ziel, die Selbstverständlichkeit des Ratschlags zu hinterfragen und gegebenenfalls mit einer heilsamen Störung aufzuwarten. Denn nicht alles, was einem als zeitlose Wahrheit präsentiert wird, ist das auch. Manches dient eher der Einschränkung von Kleinen und Großen, will sie letztlich gefügig und gehorsam machen. Dagegen braucht es Widerspruch um des Lebens willen.

Susanne Breit-Keßler, Kerstin Lammer, Georg Raatz (Hrsg.) – „Von frühen Vögeln und alten Bäumen“ (72 Seiten, Hannover, 2018, ISBN 978-3-943201-22-2, 3 Euro)

Herausgeber
Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen, Pastorenstr. 4, 29525 Uelzen, Tel.: (0581) 5116

Redaktion
Hanns-Martin Fischer ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
Matthias Kuna-Hallwaß ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )


Der nächste Rundbrief erscheint Anfang Oktober 2018. – Wenn Sie Termine oder Infos beisteuern möchten, melden Sie sich per E-Mail bitte bis zum 21.09.2018.


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Es ist ein Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in allen.



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