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Johannes der Täufer, Ostedt

Die Geschichte Ostedts und seiner Johannes-der-Täufer-Kirche

Das Dorf Ostedt wird 1032 erstmals schriftlich erwähnt, doch die Siedlung hat es schon viel früher gegeben. Funde aus der Zeit vor Christi Geburt (Eisenschlacke und große Findlinge) belegen die frühe Besiedlung dieses Gebiets. Und lange schon gibt es auch Christen im Gebiet des alten Lehmker Kirchspiels (Ende 8. Jahrhundert).
Im Jahre 1377 wurde in Ostedt eine Feldsteinkapelle erbaut und am 4. Febr. 1378 durch Erich von Winsen, Weihbischof von Verden, zur Ehre Johannes des Täufers geweiht. Das Kirchweihfest wird seitdem jedes Jahr am 29. August (dem Tag der Enthauptung Johannes des Täufers) - seit nunmehr 620 Jahren - gefeiert, von etwa 1800 an als Erntedankfest.

Ende des 11 Jahrhunderts wurde den Ostedtern die Kapelle zu klein und sie wurde 1908 abgerissen (leider!). Dabei fand man im Altar uralte Dokumente und Reliquien des Heiligen Gereon eingemauert.

 

Am 10. Oktober 1909 wurde die neugotische Kirche geweiht. - Zur Einweihung schenkte die deutsche Kaiserin und Königin von Preußen der Kirche eine kostbare Altarbibel.

Die vom Pastor und Gemeindegliedern gestiftete große Glocke musste am 3. August 1942 für Kriegszwecke abgeliefert werden.

1959 wurde eine neue Glocke im Turm der Ostedter Kirche installiert. Zusammen mit einer kleinere Glocke von 1920 ruft sie heute zum Gottesdienst.

Am Himmelfahrtstag ist in jedem Jahr ein Festgottesdienst auf dem Sportplatz von Ostedt. Und jedes Jahr - egal ob am Sonn- oder Alltag - wird am Tag Johannes des Täufers, also am 29. August, in Ostedt das Erntedankfest gefeiert.

 

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Psalm 34,15

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Wenn dich dein Bruder oder dein Sohn oder deine Tochter oder deine Frau in deinen Armen oder dein Freund, der dir so lieb ist wie dein Leben, heimlich überreden würde und sagen: Lass uns hingehen und andern Göttern dienen, so willige nicht ein.
Zur Freiheit hat uns Christus befreit!


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