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Unsere Kirche

Geschichte

Wer sich im Schatten der Kastanienbäume vom Kirchplatz her dem Gotteshaus nähert, erfährt schon auf den ersten Blick einiges von seiner Geschichte.
Da ist der Backsteinbau aus der Zeit um 1300 mit den charakteristischen gotischen Fenstern; an seiner Westseite erhebt sich der gedrungene Fachwerkturm aus dem 17. Jahrhundert. An der Südseite befindet sich der Anbau, der früher als Begräbnisstätte diente; auf dem Dach ist die kupferne Wetterfahne in Form der Maria mit dem Christuskind zu sehen. Am Eingang erinnert der fischförmige Türgriff von 1969 an das uralte Symbol der Christenheit.

Treten Sie ein, genießen Sie die freundliche, helle Atmosphäre der Kirche.

Das Innere ist klar gegliedert mit der Holzdecke im Kirchenschiff und dem gotischen Rippengewölbe im Altarraum.

Der Blick fällt auf das kostbare geschnitzte Altar­bild mit der Darstellung der Kreuzigung. Es wurde im ersten Viertel des 16. Jahrhunderts geschaffen und befindet sich seit 1895 als eine Leihgabe der Familie von Estorff in der Kirche. Unter anderem zeigt es die Legende vom blinden Kriegsknecht, der das Blut Jesu von der Lanze an die Hände bekam, sich die Augen rieb und dadurch sehend wurde.

Das Altarkreuz mit den Bergkristallen stammt von 1969; in der Passionszeit wird es umgedreht, so dass die Rückseite mit der Dornenkrone zu sehen ist.

Die farbigen Fenster mit den Familienwappen und biblischen Darstellungen wurden im 16. Jahrhundert von Uelzer Ratsherren und Kaufleuten gestiftet. – Die Kanzel stammt aus der Renaissancezeit. – Seitlich im Chorraum befinden sich alte Grabplatten mit Bildern und Inschriften. – Die Orgel wurde 1968 von der Firma Eule in Bautzen gebaut.

Was Sie nicht sehen, aber zu den Gottesdiensten und Gebetszeiten hören können, sind die Glocken im Kirchturm. Die größere wurde 1332 gegossen, in „a“ gestimmt und mit dem Relief der heiligen Katharina mit dem Rad versehen. Sie überstand alle Unruhen und Kriege und ist die älteste im Regierungsbezirk Lüneburg. Die kleinere Glocke in „cis“ ließ die Gemeinde 1963 gießen.

Im Krieg erlitt die Kirche starke Beschädigungen. Zunächst notdürftig instand gesetzt, wurde sie 1957 umfassend renoviert. Die älteste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1302. Heute blickt die Kirchengemeinde Veerßen auf eine 700-jährige Geschichte des Gotteshauses zurück, in der Gewissheit, dass es auch in Zukunft mit Leben erfüllt sein wird.

 

Jahreslosung 2019

Suche Frieden und jage ihm nach!
Psalm 34,15

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Dienstag, 19. November 2019
Wenn sie auch wider dich streiten, werden sie dir dennoch nichts anhaben können; denn ich bin bei dir, spricht der HERR, dass ich dich errette.
Das Reich Gottes steht nicht in Worten, sondern in Kraft.



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