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Startseite Wort zum Sonntag

Das Spiel auf jeden Fall gewinnen

Wort zum Sonntag, 17.06.2018 (3. So. n. Trinitatis)

Nun ist es wieder so weit: Alle Augen werden sich am Sonntagnachmittag auf die deutsche Nationalelf richten. Ab 17 Uhr bestreitet sie in Moskau ihr erstes Spiel gegen Mexiko. Das Auftaktspiel für die deutsche Mannschaft, vielleicht ja der erste Schritt auf dem Weg zum FIFA-WM-Pokal.

2018 ist ein Jahr für Fußballfans. Von Mitte Juni bis Mitte Juli messen sich die besten Mannschaften der Welt und ermitteln ihren Meister. Wir freuen uns auf elegante Spielzüge und spektakuläre Tore.

Fußball macht aber nicht nur Spaß und ist schön anzusehen. Man kann von einem Fußballspiel vieles für unsere Kirchgemeinden lernen. Das Wichtigste: Jede Fußballmannschaft hat einen Auftrag. Dieser verbindet die Spieler. Alles, was sie tun, ist darauf gerichtet. Der Auftrag lautet schlicht: Dieses Spiel wollen wir gewinnen. Dazu müssen wir mehr Tore schießen als die gegnerische Mannschaft.

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Komm und sieh!

Wort zum Sonntag, 03.06.2018 (1. So. n. Trinitatis)

Aufgeregt rutscht er in der Kirchenbank hin und her. Gleich ist er dran. Noch eine Liedstrophe, dann tritt er vor den Altar und wird eingesegnet ...

Nein, ich rede nicht von der Konfirmation. Ich rede von den Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorstehern, die in diesem Monat Juni in den Gemeinden der Landeskirche feierlich in ihr Amt eingeführt werden. Gerade den Neuen unter ihnen wird die Nervosität anzumerken sein.

Und ich stehe auf der Kanzel. Was soll ich ihnen mit auf den Weg geben? Vielleicht so: „Es wird schon nicht so arg werden mit den Aufgaben.“ Aber das stimmt nicht. Die Kirchenvorstände werden gefordert sein, Kirche zu gestalten. Stillstand und einfaches Verwalten des allmählichen Rückgangs darf es nicht geben. Wir arbeiten immerhin in aller Bruchstückhaftigkeit an dem Reich Gottes. Darum vielleicht doch eher so: „Du wirst wachsen an deinen Aufgaben.“ Das klingt schon besser.

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Pfingsten und Fußball

Wort zum Sonntag, 27.05.2018 (Trinitatis)

Was muss das wohl für eine Sprache gewesen sein? – Die, die zu Pfingsten gesprochen wurde und von der die Bibel erzählt: Die Leute entsetzten sich aber, verwunderten sich und sprachen: „Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, Galiläer? Wie hören wir sie denn ein jeder in seiner eigenen Muttersprache?“

Ich frage mich: Welche Worte wurden gesprochen? Wie mag das geklungen haben? – Himmlisch, bestimmt. Engelsprache, vielleicht. Wie ein Singen in der Luft. Nicht von dieser Welt. Gottes Reich lag in der Luft. Und es klang bestimmt nach Frieden und Freude.

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Der Heilige Geist: Gottes Trost

Wort zu Pfingsten, 20./21.05.2018

Er weint. Weil er gestolpert ist. Nun blutet sein Knie. Nicht doll, aber trotzdem. Er hockt auf dem Bordstein, hält sich das Bein und die Tränen kullern. Bis seine Mama kommt, sich hinkniet, neben ihn auf dem Fußweg. Und pustet. Das hilft. Bald hört der kleine Junge auf zu schluchzen und wischt sich die letzten Tränen aus dem Augenwinkel. Klar: Nicht die Puste an sich hilft. Sondern das Gefühl: ich bin nicht allein. Mama ist da und kümmert sich. Das tröstet ihn.

Sie hat Liebeskummer. Weil Jan sie verlassen hat. Er habe keine Gefühle mehr für sie, hat er gesagt. Und: Wir können ja Freunde bleiben. Dann ist er gegangen. Die Trennung tut ihr furchtbar weh. Sie hat sich in ihrem Zimmer eingeschlossen, will niemanden sehen. Irgendwann ruft Sophie an, ihre beste Freundin. Sie redet sich den Kummer von der Seele. Sophie hört einfach zu. Das tut ihr gut: keine hohlen Ratschläge, sondern ein offenes Ohr. Das Gefühl: verstanden zu werden. Nicht allein zu sein. Das tröstet sie.

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In der Zwischenzeit

Wort zum Sonntag, 13.05.2018 (6. So. n. Ostern / Exaudi)

Wer es in diesen Tagen geschafft und sein Jahr clever durchgeplant hat, der wird sich am Freitag einen Brückentag genommen haben und befindet sich momentan im langen Wochenende, einer schönen Zeit nach getaner Arbeit und vor der noch ungewissen neuen Woche.

Viele unserer Kinder machen gerade ihr Abitur und planen ein soziales Jahr oder einen Auslandsaufenthalt, bevor sie dann ins Studium oder in die Ausbildung gehen. Welcher Abi-Durchschnitt wird es wohl werden? Wird es reichen für den geplanten Studiengang? Wie viel Wartezeit gilt es sinnvoll zu überbrücken?

Im Kirchenjahr befinden wir uns in diesen Tagen zwischen Himmelfahrt und Pfingsten, also jenen Tagen, in denen die Jünger sich nach christlichem Verständnis „in der Zwischenzeit“ zwischen den Jahren mit Jesus und der Ausgießung des Heiligen Geistes befunden haben – wie es in der „Kirchensprache“ so schön heißt.

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Jahreslosung 2018

Gott spricht:
Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
Offenbarung 21,6

Tageslosung

Dienstag, 19. Juni 2018
Wer meine Gebote hält und nach meinen Gesetzen lebt, der soll nicht sterben um der Schuld seines Vaters willen.
Ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem nichtigen Wandel nach der Väter Weise, sondern mit dem teuren Blut Christi.

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