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Startseite Wort zum Sonntag

Ich bin dann mal weg

Wort zum Sonntag, 21.01.2018 (Letzter So. n. Epiphanias)

Kennen Sie den Robinson-Crusoe-Modus? Der geht so: Man wartet einfach, bis Freitag kommt. Und am Wochenende kann man dann endlich leben. Diese ironische Wortschöpfung nimmt unser Bedürfnis auf, dem Stress des Alltags zu entfliehen. Deshalb freuen sich auch viele schon am Anfang des Jahres auf ihren Urlaub im Sommer. Schon solche Auszeiten zu planen und davon zu träumen, fühlt sich gut an. Eine Zeit lang aus Pflicht und Verantwortung auszusteigen, tut so gut.

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Alles hat seine Zeit

Wort zum Sonntag, 14.01.2018 (2. So. n. Epiphanias)

Sie essen Suppe. Dampfende, heiße Gemüsesuppe. Und frisch gebackenes Brot, mit viel Butter drauf. Sie sind hungrig. Selten hat ihnen ein Essen besser geschmeckt, das ist jedenfalls ihr Gefühl. Und ihre Wangen glühen.

Den ganzen Morgen sind sie Ski gefahren. Der Schnee glänzte in der Sonne. Manchmal haben sie angehalten und waren still vor Ehrfurcht und Staunen in dieser wunderbaren Winterlandschaft.

Sie mussten mal Zeit für sich haben. Nach fast 20 Jahren Ehe möchten sie Bilanz ziehen. Ohne die Kinder. Ohne Telefon. Ohne Termine. Hier im Bayerischen Wald gibt es nur sie beide und den, der sie mal zusammengebracht hat. Der ist dabei, wenn sie reden und wenn sie schweigen. Und er trägt seine eigene Spur ein.

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Der Sonnenkönig hat nichts bemerkt!

Wort zum Sonntag, 07.01.2018 (1. So. n. Epiphanias)

Heute ist der 6. Januar 2018. In manchen Ortschaften des Landkreises bitten Jugendliche der evangelischen Kirchengemeinden um eine Spende zur Unterstützung der Jugendarbeit. Als Dank dafür werden abgeschmückte Tannenbäume aus den Vorgärten abgeholt. „Tanne ade“ heißt die Aktion.

Bereits am 2. Weihnachtstag hatte man sich gewünscht, „Frohe Weihnachten gehabt zu haben“. Dabei ist heute der Heilige-Drei-Könige-Tag. Ein Tag von zentraler Bedeutung für die Weihnachtszeit. Morgen ist der erste Sonntag nach Epiphanias, der „Erscheinung Christi“, wie dieser Tag auch genannt wird.

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Ein Gratisgeschenk zum Jahreswechsel

Wort zum Sonntag, 31.12.2017 (Jahreswechsel 2017/2018)

Liebe Leserinnen und Leser!

Seit vielen Jahren schreiben wir in diesen Tagen in unserer Familie an Verwandte und Freunde einen „Brief zwischen den Jahren“. Darin berichten wir von dem, was bei uns in den vergangenen zwölf Monaten geschehen ist. Zugleich blicken wir voraus auf das, was das neue Jahr bringen mag. Schnell füllen sich die Seiten mit der Schilderung des Gewesenen, denn das erinnern wir. Der Ausblick fällt dagegen viel kürzer aus – und das ist auch gut so, denn die kommenden Monate liegen ja trotz aller Vorplanung noch ungelebt vor uns. Wir wissen nicht, was kommt und doch haben wir unsere Hoffnungen, Erwartungen und Wünsche.

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Alle Jahre wieder

Wort zum Sonntag, 24.12.2017 (4. Advent / Heiligabend)

„Alle Jahre wieder“ singen wir in den Wochen des Advents beim „Lebendigen Advent“ vor den geschmückten Fenstern, bei den verschiedenen Weihnachtsfeiern und vielleicht auch noch im familiären Kreis zuhause. Alle Jahre wieder Kerzen und Lebkuchen, Nüsse und Tannenduft, der Adventskalender für die Kinder, die Diskussion um den Tannenbaum, das geplante Familientreffen, die Planungen für das Essen und natürlich die Überlegungen für die Geschenke und der Gottesdienst am Heiligen Abend und …

Alle Jahre wieder – und immer noch schön? Oder wünschen Sie sich manchmal, dass es anders wäre? Wie wäre es, wenn Weihnachten ausfallen würde? Vielleicht würden manche Menschen aufatmen: Kein Geschenkstress, keine Weihnachtspost, kein Großputz, weil Gäste kommen, kein Stundenlanges-in-der-Küche-Stehen, um Essen vorzubereiten, keine besonderen Erwartungen.

Allerdings gäbe es dann auch keine Vorfreude der Kinder, keine Gedanken an die Menschen, mit denen wir zusammen sind, die zu unserem Freundes- und Bekanntenkreis zählen oder die wir an Weihnachten gerade besonders vermissen werden. Keine Überlegen, womit man einem Anderen eine Freude machen kann.

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Jahreslosung 2017

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.
Hesekiel 36,26

Tageslosung

Samstag, 20. Januar 2018
Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
Gott, der da sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben.

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