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Startseite Wort zum Sonntag

Kampf zwischen Gut und Böse

Wort zum Sonntag, 21.10.2018 (21. So. n. Trinitatis)

Zwei Ringer betreten die Arena. Der Kampf kann beginnen. Die Menge jubelt ihnen zu. Die Fans feiern ihren Favoriten. Die Sympathien liegen ganz klar bei dem einen. Doch der andere kann schneller punkten. Und schon hat dieser seinen Gegner überwunden. Der liegt am Boden, der Sieger aber strahlt. Während die einen feiern, sind die anderen enttäuscht.

Es kann eben nicht jeder gewinnen. Und nicht immer gewinnt der Beste. Es ist nicht einmal sicher, dass das Gute gewinnt. In einen Ringkampf zwischen Gut und Böse führt der Wochenspruch des Sonntags hinein. Allerdings sind wir dabei nicht länger nur Zuschauer, sondern mitten in den Kampf gestellt. – Der Apostel Paulus fordert auf: „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem!“ (Römerbrief 12,21)

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Guten Morgen, liebe Sorgen, seid ihr auch schon alle da?

Wort zum Sonntag, 14.10.2018 (20. So. n. Trinitatis)

Eine Woche nach Erntedank lese ich die Geschichte von Gottes Volk und dem Manna, das Gott ihm schenkt. Mitten in der Wüste haben die Menschen nichts. Ihre Vorräte gehen zur Neige und sie sorgen sich, dass sie hungern müssen und sterben werden. Sie bereuen, ihre Häuser verlassen zu haben, sehnen sich nach den Fleischtöpfen Ägyptens zurück und machen Mose für ihre lebensbedrohliche Lage verantwortlich. Er hatte sie ja in die Wüste hinausgeführt.

Doch Gott sorgt für sein Volk: Jeden Tag lässt er Manna vom Himmel fallen, eine Art Brot, das die Menschen ernährt. Jeden Tag genug für eben diesen einen Tag. Und am nächsten Tag wieder – und wieder. Gott gibt ihnen, was sie zum Leben brauchen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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Erntedank – oder: Danke für die Toilette

Wort zum Sonntag, 07.10.2018 (19. So. n. Trinitatis / Erntedank)

Schon immer habe ich eine Toilette im Haus, ist doch normal. Oder etwa nicht? Diese Woche habe ich Post bekommen von meinem Patenkind aus Ghana. Tahiru ist elf Jahre alt und lebt in einem Dorf im Westen Afrikas. Er schreibt mir, dass er sich am meisten freut, dass er jeden Tag in die Schule gehen darf. Und dass dieses Jahr in seinem Dorf, in den Häusern und Schulen, Sanitäranlagen installiert wurden. Endlich können die Menschen Toiletten benutzen. „Verrückte Welt“, denke ich mir. Toiletten sind hier, wo ich aufgewachsen bin, so selbstverständlich, dass ich gar nicht darüber nachdenke. Zur Schule gehen ist so normal, dass Kinder den Nutzen gar nicht mehr zu schätzen wissen. Je länger ich darüber nachdenke, desto deutlicher wird mir: Es geht mir richtig gut.

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Krieg beendet – Kämpfe entfacht

Wort zum Sonntag, 30.09.2018 (18. So. n. Trinitatis)

Im Irak und in Afghanistan haben die Vereinigten Staaten mit Verbündeten Kriege gewonnen, Kämpfe rumoren aber weiterhin. Regelmäßig hören wir von Untergrundkämpfern und Attentätern, die die Welt in Atem halten, nicht zur Ruhe kommen lassen.

Die westliche Welt war ausgezogen, den Terror zu bekriegen. Jenen Krieg haben sie gewonnen, die Wurzel des Terrors jedoch konnten sie nicht bekämpfen. Kämpfe lodern auch weiterhin in der Welt.

Von einem die Welt übergreifenden Kampf ist in der Offenbarung des Johannes zu lesen, in dem der Erzengel Michael für das Volk Gottes kämpft. Sein Gegner ist die satanische Macht: Der große Drache, die alte Schlange, kurz: der Teufel. Während der Sieg im Himmel bereits errungen ist, bündelt der Widersacher seine Kräfte auf Erden, hält sie in Schach.

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Keine geschlossene Gesellschaft

Wort zum Sonntag, 23.09.2018 (17. So. n. Trinitatis)

Und Jesus ging weg von dort und zog sich zurück in die Gegend von Tyrus und Sidon. Und siehe, eine kanaanäische Frau kam aus dieser Gegend und schrie: Ach Herr, du Sohn Davids, erbarme dich meiner! Meine Tochter wird von einem bösen Geist übel geplagt. Und er antwortete ihr kein Wort. Da traten seine Jünger zu ihm, baten ihn und sprachen: Lass sie doch gehen, denn sie schreit uns nach. Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. Sie aber fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, hilf mir! Aber er antwortete und sprach: Es ist nicht recht, dass man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde. Sie sprach: Ja, Herr; aber doch fressen die Hunde von den Brosamen, die vom Tisch des Herren fallen. Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: Frau, dein Glaube ist groß. Dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter wurde gesund zur selben Stunde. (Matthäus 15, 21 - 28)

Jesus macht in den wenigen Versen eine Entwicklung durch, Vom strikten Verfechter einer „geschlossenen Gesellschaft“ zu einem, der diese Geschlossenheit aufbricht. Durch die direkte Begegnung mit der kanaanäischen Frau lässt Jesus sich belehren, ändert seine Überzeugung und überwindet Grenzen.

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Jahreslosung 2018

Gott spricht:
Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
Offenbarung 21,6

Tageslosung

Dienstag, 23. Oktober 2018
Was verborgen ist, ist des HERRN, unseres Gottes; was aber offenbart ist, das gilt uns und unsern Kindern ewiglich.
Die Samaritaner sprachen zu der Frau: Nun glauben wir nicht mehr um deiner Rede willen; denn wir haben selber gehört und erkannt: Dieser ist wahrlich der Welt Heiland.

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