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Startseite Wort zum Sonntag

Bleiben Sie zu Hause!

Wort zum Sonntag, 29.11.2020 (1. Advent)

„Bitte bleiben Sie zu Hause!“ Dieser Satz von Bundeskanzlerin Angela Merkel an alle Bürger wird oft wiederholt von Politikern, Medien und auch Menschen, denen ihr eigener Schutz und der anderen am Herzen liegt.

Zu Hause zu bleiben scheint für mich das Programm für diesen Advent. Ich habe aber nicht vor mich in meinen vier Wänden zu verschließen und isoliert abwarten, bis das Virus sich austobt und verschwindet.

Mit dem zu Hause bleiben meine ich, bei mir zu sein. Die Zeit zu nutzen die mir jetzt geschenkt ist. Die Pandemie gibt allen eine Chance sich auf den christlichen Wesenskern des Festes zurückzubesinnen. Diese vorweihnachtliche Adventszeit ist anders. Viele Veranstaltungen und Events sind abgesagt.

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Der Friedhof – ein Stück Geschichte

Wort zum Sonntag, 22.11.2020 (Letzter So. / Ewigkeitssonntag)

„Lass uns doch auf dem Friedhof spazieren gehen! Die Sonne scheint. Etwas Bewegung täte uns ganz gut.“ Wir hatten genüsslich Kaffee getrunken und ausgiebig Kuchen gegessen. Draußen lockte ein schöner, klarer Herbsttag. Dennoch schaute mein Besuch mich etwas sparsam an. Es war weniger wegen des Spaziergangs. Es war das Ziel, das ihm Falten auf die Stirn trieb. „Was soll ich denn auf dem Friedhof?“ Den Hundertwasserbahnhof, die Ilmenau, das alte Rathaus, die St.-Marien-Kirche… alle Sehenswürdigkeiten Uelzens hatte ich ihm schon gezeigt. Nun fehlte nur noch der Friedhof.

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Verletztes wird geheilt

Wort zum Buß- und Bettag, 18.11.2020

In einem großen, verwilderten Garten, den mein Mann und ich vor Jahren übernahmen, stand in einer Ecke eine Eberesche. Während rundum alles blühte und wucherte, wirkte die Eberesche kränklich. Sie trug weder Blätter noch Beeren. Ein Baum, der seine beste Zeit hinter sich hatte. Und wir nahmen uns vor, diesen Baum zu fällen.

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Gedenken – Blick zurück und nach vorn

Wort zum Sonntag, 15.11.2020 (Vorl. So. im Kirchenjahr, Volkstrauertag)

Es ist morgens. Der Kaffee dampft in meiner Tasse. Gleich wartet der erste Termin des Tages. Nur eine Kleinigkeit im Ort. Es ist nur ein kurzer Weg. Einen kleinen Gruß zum Geburtstag möchte ich übergeben – Besuche sind zurzeit ja schwer. Aber wenigstens ein kurzes Gespräch über den Zaun soll es dann doch geben – mit genügend Abstand versteht sich.

Bevor ich losgehe, schaue ich auf mein Handy. Der tägliche Statusbericht meiner Corona-App ist zur Tagesroutine geworden. Darin liegt keine große Aufregung. Es ist einfach die neue Normalität. Zwei neue Risikokontakte, aber kein Grund zur Beunruhigung meldet die App. Sie bleibt auf grün. Ein komisches Gefühl entsteht doch. Ich entscheide mich dafür, die Maske schon im Ort zu tragen. Zu meiner Sicherheit und zur Sicherheit der anderen. Es ist ja keine große Sache.

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Nächstenliebe in Zeiten von Corona

Wort zum Sonntag, 08.11.2020 (Drittletzter So. im Kirchenjahr)

Nach einem Corona-Sommer mit verhältnismäßig geringen Fallzahlen erleben wir jetzt im Herbst einen besorgniserregenden Anstieg der Infektionen. Darauf musste die Politik mit entsprechenden Maßnahmen reagieren.

„Liebe deine Nächsten wie dich selbst.“ Dieser Satz aus dem Munde Jesu hat in den Zeiten von Corona nichts von seiner Gültigkeit verloren. Nächstenliebe zeigt sich für mich in diesen Tagen besonders dort, wo wir uns gegenseitig darin unterstützen, den gebotenen physischen Abstand zu wahren.

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Tageslosung

Montag, 30. November 2020
So spricht der HERR Zebaoth: Wer euch antastet, der tastet seinen Augapfel an.
Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der gerecht macht.


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