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Startseite Wort zum Sonntag

Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt

Wort zum Sonntag, 20.08.2017 (10. So. n. Trinitatis)

Schalom Ben-Chorin lebte in Jerusalem. Aus dem Fenster seiner Wohnung konnte er einen Mandelbaum sehen. Er sah ihn im Frühjahr Blüten treiben, immer wieder, auch in Kriegstagen. Der Mandelzweig wurde ihm zum Zeichen besonderer Hoffnung. Er dichtete: „Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt, ist das nicht ein Fingerzeig, dass die Liebe bleibt? Dass das Leben nicht verging, soviel Blut auch schreit, achtet dieses nicht gering in der trübsten Zeit.“

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Brot des Lebens

Wort zum Sonntag, 13.08.2017 (9. So. n. Trinitatis)

„Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern;
und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten“.
(Johannes 6, 35)

Liebe Leserinnen und Leser, in diesem Jahr habe ich außerhalb Deutschlands Urlaub gemacht und das deutsche Brot vermisst: Immer nur Weißbrot! Sehnsüchtig fiel mir unsere deutsche Vielfalt ein: Schwarzbrot, Roggenbrot, Haferbrot und Dinkelbrot, man könnte die Aufzählung noch fortführen.

Allerdings, auch das beste Brot macht nur für einige Zeit satt, dann meldet sich der Hunger wieder zurück. Und – geht es in dem Wort Jesu tatsächlich um Brot? Schließlich spricht Jesus vom Brot des Lebens. Hunger nach Leben? Wie sieht so etwas aus?

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Luther und die Gesundheit

Wort zum Sonntag, 06.08.2017 (8. So. n. Trinitatis)

Auf der Suche nach dem ewigen Seelenheil hat Luther sich als Mönch „fast zu Todt gefastet“ und „dem Körper mehr Last auferlegt als er ohne Gefahr für die Gesundheit ertragen konnte“. Vielleicht waren dadurch einige seiner vielen Krankheiten vorprogrammiert. Als er 1517 beim Studium der Bibel entdeckte, dass die Hoffnung auf das ewige Leben allein in Gottes Gnade und nicht im menschlichen Abmühen begründet ist, wurde er zum rastlosen Motor der Reformation. Dabei ließ er es sich nicht nur bei den legendären Tischgesprächen gern und reichlich schmecken. Die vielfältigen Signale seines Körpers tat er als Störmanöver des Teufels ab und schlug die ärztlichen Empfehlungen zu Mäßigung, gesünderem Essen und mehr Bewegung in den Wind. So verwundert es nicht, dass bei all den Dauerbelastungen und Konflikten, womit er sich ständig herumschlug, der umtriebige Manager der Reformation mit 63 Jahren einem Herzinfarkt erlag.

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Wem ist dies Haus?

Wort zum Sonntag, 30.07.2017 (7. So. n. Trinitatis)

DIES HAUS IST MEIN UND DOCH NICHT MEIN. DEM NÄCHSTEN WIRD ES AUCH NICHT SEIN. DEN NÄCHSTEN TRÄGT MAN AUCH HINAUS. SO SAG MIR NUN, WEM IST DIES HAUS?

Sprüche an Hausgiebeln enthalten interessante Weisheiten. So auch dieser Giebeltext, der sich an einem Haus im Saarland befindet. Der Sinn dieses Textes lässt sich leicht erschließen: Das Leben und alles, was dazu gehört, ist eine zeitlich befristete Leihgabe. Das mag uns theoretisch klar sein, doch wie können wir damit leben?

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Sommerabend im Gefängnis

Wort zum Sonntag, 23.07.2017 (6. So. n. Trinitatis)

Es ist ein warmer Sommerabend. Am Rand des Sportplatzes in der JVA steht ein Grill. Männer vom Chor und von der Musikband des Gefängnisses haben sich versammelt. Zwei stehen beim Grill, die anderen sitzen an Bierzeltgarnituren. Auf den Tischen stehen Salate, Brot und Ketchup. Die Gefängnisseelsorger haben eingeladen. Bald sind die ersten Würstchen fertig. Es wird geplaudert und  gelacht. Dann werden die Notenhefte verteilt. Einer von den Gefangenen begleitet unser Singen auf der Gitarre. Ein Vollzugsbeamter, der aus Sicherheitsgründen dabei ist, sagt: „In solchen Momenten vergessen die Gefangenen für einen Augenblick, dass sie im Gefängnis sind.“

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Jahreslosung 2017

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.
Hesekiel 36,26

Tageslosung

Sonntag, 20. August 2017
10. Sonntag nach Trinitatis (Israelsonntag)
Die den HERRN lieb haben sollen sein, wie die Sonne aufgeht in ihrer Pracht!
Ihr wart früher Finsternis; nun aber seid ihr Licht in dem Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts.

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