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Startseite Wort zum Sonntag

Siehe, Neues ist geworden

Wort zum Sonntag, 22.04.2018 (Jubilate / 3. So. n. Ostern)

In den letzten Tagen hat sich draußen viel verändert. Sträucher und Bäume bringen hellgrüne Blätter hervor. In den Gärten leuchten die gelben Forsythien und an den Feldwegen stehen weißblühende Schlehen. Jedes Jahr wieder, besonders aber nach diesem langen, kalten Winter, in dem die Natur wie erstarrt schien, erleben wir das wie ein Geschenk. Wir spüren: Der Frühling bringt Bewegung, Wärme und Farben. Wir atmen durch und atmen auf. Jeder Frühling ist ein Wunder, ein Neuanfang.

Neu anfangen, Neues wagen und erfahren, das tut uns gut. Wie oft sind auch wir wie erstarrt in unseren Gewohnheiten, in unserem Denken, Fühlen und Urteilen. Zwar gibt uns das Gewohnte Halt und Sicherheit, aber manchmal engt es uns auch stärker ein, als es gut für uns ist.

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Mögen Sie Adel?

Wort zum 2. Sonntag nach Ostern, 15.04.2018

„Mögen Sie Adel?“

Gemeint ist nicht der Adel, der angeblich „verpflichtet“! Sondern der, der mit vollem Namen Adel Salah Mahmoud Eid El-Tawil heißt. Er wurde in Berlin geboren und startete 2017 unter dem Namen Adel Tawil eine musikalische Solokarriere. In kommenden August werden viele Fans ihn live beim Open-R-Uelzen hören.

Denn Adel schreibt Lieder, die berühren und Texte, die Tiefgang haben! Darum habe ich mich für den Konfirmationsgottesdienst entschieden, eines seiner Lieder zum Thema der Predigt zu machen. Den Titel „Ist da jemand?“ finde ich klasse!

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„Wiedergeboren?! Ich dachte, du bist Christ!“

Wort zum 1. Sonntag nach Ostern, 08.04.2018

Er war ehrlich irritiert, als er den Bibelvers las, der als Wochenspruch meinen Schreibtisch ziert: „Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.“ Dieser Satz steht im 1. Petrusbrief 1,3. Und er wundert sich zu Recht, denn da werden zwei Bilder zusammengebracht, die auf den ersten Blick nicht so recht zusammenzupassen scheinen.
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Auferstehen - Aufstehen

Wort zu Ostern, 01.04.2018

Jede und Jeder hat seine Schlüsselerlebnisse im Leben. Mein Schlüsselerlebnis mit der Auferstehung Christi hatte ich vor vielen Jahren als Jugendlicher in Munster, meiner Heimatstadt.

Der Frühgottesdienst am Ostermorgen findet auf dem Friedhof statt. Es ist noch dunkel, wenn sich die Frühaufsteher mit Kerzen auf dem Friedhof zwischen den Gräbern versammeln. Uns Kindern war immer etwas unheimlich, wenn wir mit unseren Großeltern und Eltern inmitten der Gräber standen, oft bei eisiger Kälte. 

An diesem besagten Ostermorgen war es auch kalt bei klarer Luft. Ich spürte noch eine andere Kälte, die des Todes. Das erste Osterfest ohne meine geliebte Oma. Hier hatten wir sie im Herbst auf der Grabstelle ihrer Eltern begraben. Eine große Stille lag über der Szene. Der Pastor las die Ostergeschichte und ich ließ meinen Blick über die Gräber streifen. Wolken im Osten bedeckten den Horizont. Der Posaunenchor intonierte den Choral „Christ ist erstanden von der Marter alle, des wollen wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein.“ 

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Brot des Lebens - Kelch des Heils

Wort zum Gründonnerstag, 29.03.2018

„Brot des Lebens – für dich, Kelch des Heils – für dich.“ Alle im Altarraum reichen sich die Hände, wünschen nach rechts und links „Friede sei mit dir“ und lächeln sich dabei an.

Das war das Beste am Gottesdienst, sagen die KonfirmandInnen, die dabei waren. Das war nicht „hyggelig“ oder heile Welt. Sie haben dafür – für dieses Gemeinschaftserlebnis – nichts mitgebracht oder sich besonders gefühlt. Es hat niemand seine Meinung vertreten müssen. Es war auch keiner dabei, der wichtiger war als die anderen oder schöner oder schlauer. Es war, wie es war. Vielleicht haben sich nur wenige der Abendmahlsgäste an das allererste Mahl, das Jesus mit seinen Freunden gefeiert hat, erinnert. 

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Jahreslosung 2018

Gott spricht:
Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
Offenbarung 21,6

Tageslosung

Samstag, 21. April 2018
Stricke des Todes hatten mich umfangen, ich kam in Jammer und Not. Aber ich rief an den Namen des HERRN: Ach, HERR, errette mich!
Die Jünger weckten Jesus auf und sprachen zu ihm: Meister, fragst du nichts danach, dass wir umkommen? Und er stand auf und bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig! Verstumme! Und der Wind legte sich und es ward eine große Stille.

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