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Startseite Wort zum Sonntag

Suche den Frieden und jage ihm nach!

Wort zum Sonntag, 06.01.2019 (Epiphanias, Erscheinungsfest)

Fast unbenutzt liegt er auf meinem Schreibtisch: der neue Kalender von 2019! Im Gegensatz zum alten Kalender sind seine Seiten noch weiß und glatt. Selbst sein Geruch verrät: Noch ist alles neu! Das neue Jahr liegt noch fast unberührt vor uns.

Lediglich auf den ersten Seiten stehen schon Termine, Geburtstage und To-do-Einträge. Sie sind ordentlich mit Kugelschreiber eingetragen. Fast so wie früher, wenn ich als Schülerin mit dem neuen Schuljahr neue Hefte beschriftet habe. Noch wird ordentlich geschrieben, nicht gekritzelt. Noch sind die Vorsätze neu und frisch. Noch liegt der Zauber vom Neuanfang auf allem.

Neu anfangen! Wie schön wäre das, wenn die alten Sorgen mit dem Silvesterfeuerwerk am Himmel verglimmen und ich neu ins Leben blicken könnte. Wie befreiend wäre das, wenn ich den alten Streit vom vergangenen Jahr zuklappen und eine neue Seite aufschlagen könnte.

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Fotobuch 2019

Wort zum Jahreswechsel (31.12.2018 – 01.01.2019)

Liebe Leserinnen und Leser,

ich bitte Sie, sich vorzustellen: Ihr Leben ist mit Bildern in einem Fotobuch festgehalten. Jetzt, heute ist das Fotobuch 2018 gerade fertig gestellt worden: Die schönsten Erlebnisse mit den dazugehörigen Fotos, wunderbar. Darin sind vielleicht auch die zum Leben gehörenden Situationen, die bedrückend und traurig waren. – Alles zusammen ist Ihr Jahr 2018.

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Und, wie war’s?

Wort zum Sonntag, 30.12.2018 (1. So. n. d. Christfest)

So oder ähnlich werden bestimmt auch Sie nach dem Weihnachtsfest gefragt. Hat es sich gelohnt? War es schön mit den Kindern? Hat alles gut geklappt mit dem Essen und den vielen Geschenken, die noch schnell gekauft werden mussten vor dem großen Fest?

Während die eine froh ist, dass es nun endlich ein Ende hat mit der vielen Weihnachtspost, den besten Wünschen für eine klingende Weihnacht vom Klavierstimmer, dem Wunsch nach besinnlichen Tagen im milden Licht vom Elektriker und nach wohligen Feiertagen vom Heizungsbauer, ist der andere eher enttäuscht darüber, dass es nach der intensiven Vorbereitung schon wieder vorbei ist mit dem Weihnachtszauber, dem Fest der Liebe, der Familie und der Geborgenheit.

Was nehmen wir mit? Können wir etwas in den Alltag hinüberretten, der uns spätestens Anfang des neuen Jahres wieder mehr oder weniger im Griff haben wird? Was passiert mit dem „Fürchte dich nicht“ und dem „Friede sei mit dir“, das wir wieder in der Weihnachtsgeschichte gehört haben?

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„Friede auf Erden!“ und „Fürchtet Euch nicht!“

Gedanken zum Weihnachtsfest 2018

Mein erstes Fotoalbum reicht von 1962 bis 1972. Und es zeigt in einem fast immer gleichen Rhythmus die Highlights eines Jahres: Geburtstagsfeier, Sommerurlaub, Weihnachten. Jahr für Jahr wieder. Damals fast alles noch in Schwarz-Weiß. Im Zeitalter der digitalen Fotografie ist diese Sparsamkeit beinahe lächerlich. Heute wird so viel fotografiert und dokumentiert wie noch nie. Tausende von Fotos ruhen in Smartphones und iPads. Selfies aus jeder Lebenslage füllen Instagram-Profile. Doch auch im digitalen Zeitalter bleiben Urlaub, Geburtstag und Weihnachten Anlässe zu zahllosen Schnappschüssen, alle Jahre wieder.

Besonders Weihnachten scheint die Wiederholung des immer Gleichen zu sein. An Heiligabend singen wir wieder die gleichen Lieder, hören die bekannten alten Texte. Auch zu Hause gibt es diese Wiederholung bis hinein in die kleinen alljährlichen Fragen: Spitze auf dem Tannenbaum oder nicht, Lametta ja oder nein, Bescherung vor oder nach der Kirche?

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Eine Geburt, die uns angeht!

Betrachtung zum Weihnachtsfest 2018

Liebe Leserinnen und Leser!

In der Tradition der Ostkirche spielen Ikonen eine große Rolle. In einer überlieferten Formensprache werden wichtige Ereignisse und Personen der christlichen Tradition so dargestellt, dass die Gläubigen durch die Ikonenbilder zu Besinnung, Andacht, ja Verehrung des Dargestellten eingeladen werden. So ist es auch bei dem diesjährigen Weihnachtsbild der AZ, das uns die Geburt Jesu in Bethlehem zeigt und deutet.

Im Mittelpunkt des Bildes ist die in den orthodoxen Kirchen als Gottesmutter hoch verehrte Maria zu sehen. Sie ruht auf einem gepolsterten Felsbett, angetan mit einem Kleid in Blau, der klassischen Marienfarbe. Maria umarmt und liebkost den neugeborenen Jesus, der in seinen Windeln fest eingewickelt ist. Im Hintergrund, beobachtend und wachend zugleich, stehen Ochs und Esel. Vom Himmel fällt eine Art Segensstrahl auf die Geburtsszene, Zeichen der göttlichen Zuwendung und Gegenwart.

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Jahreslosung 2019

Suche Frieden und jage ihm nach!
Psalm 34,15

Tageslosung

Dienstag, 26. März 2019
Gedenke nicht der Sünden meiner Jugend und meiner Übertretungen, gedenke aber meiner nach deiner Barmherzigkeit, HERR, um deiner Güte willen!
Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht - aus Gnade seid ihr gerettet.


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