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Startseite Wort zum Sonntag

Zum Beispiel: Elisabeth

Wort zum Sonntag, 25.11.2018 (Ewigkeitssonntag / Letzter So. im Kirchenjahr)

„Wenn die Elisabeth nicht so schöne Beine hätt“ ist für mich persönlich ein Lied der Erinnerung an meine Oma. Im Jahr 1930, als sie sechs Jahre alt wurde, sang Siegfried Arno den Gassenhauer. Oma Liesl summte ihn noch weit über 80 Jahre später oftmals fröhlich vor sich hin.

An diesem Sonntag ist der erste Ewigkeitssonntag nach ihrem Tod im vergangenen März. An jenem Tag werde ich keine Zeit haben, den Friedhof zu besuchen. Aber ich werde besonders an sie denken.

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Dieses „und“

Wort zum Buß- und Bettag, 21.11.2018

Buß- und Bettag – ein Tag wie jeder andere. Ein normaler Werktag, längst schon kein Feiertag mehr.

Buß- und Bettag – eine Möglichkeit, sich Zeit zu nehmen zum Innehalten und zum Nachdenken über mein Leben. Wo empfinde ich es als sinnvoll und erfüllt? Wo bin ich schuldig geworden an anderen?

Im Vaterunser beten wir: „Unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.“ Dieses „und“ fällt mir auf; dieser Zusammenhang zwischen unseren Grundbedürfnissen und unserer Schuld.

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Frieden

Wort zum Sonntag, 18.11.2018 (Vorletzter Sonntag im Kirchenjahr / Volkstrauertag)

Das Instrument in der Hand, oft bei unwirtlichem Wetter, so sehe ich mich als Jugendlichen unterwegs zu den Gedenkfeiern am Volkstrauertag. Abordnungen von Vereinen, der Bürgermeister und der Gemeinderat, die Feuerwehr und viele Leute aus dem Dorf kamen zusammen, um der Toten der Weltkriege, der Opfer von Flucht und Vertreibung zu gedenken. Unser Posaunenchor umrahmte die kleine Feier musikalisch. Beeindruckt habe ich gesehen, wie sich Menschen Tränen aus dem Gesicht wischten im Gedenken an Menschen, die sie verloren hatten.

Das ist schon lange her. Gemeinsam standen wir dort, Junge und Alte, und wir verstanden das als eine Mahnung zum Frieden. Wir hatten verstanden: Frieden ist nicht selbstverständlich. Frieden ist eine dauernde Aufgabe, die die Kraft, die Bereitschaft und den Einsatz jedes und jeder Einzelnen braucht – und am Ende bleibt Frieden dennoch ein Geschenk.

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Licht in die dunkle Welt

Wort zum Sonntag, 11.11.2018 (Drittletzter So. im Kirchenjahr)

Dunkel ist es, wenn sich bereits am späten Nachmittag die Sonne hinter den Horizont schiebt. Die oft noch wunderbar wärmenden Sonnenstrahlen fehlen nun und die feuchte Luft lässt die Welt empfindlich kalt erscheinen. Wie ein feuchter Schleier legt sie sich über unsere Straßen und Häuser. Schnell leeren sich nun die Bürgersteige. Man geht nicht mehr gern vor die Tür. Wo noch bis in die späten Abendstunden hinein im wunderbar langen Sommer die Menschen auf den Wegen ihrer Orte gemeinsam die Wärme genossen, herrscht nun einsame Stille. Lange möchte niemand mehr verweilen. Schnell huschen die Menschen, vielleicht mit einem hastigen Wort grüßend, in die warmen Stuben.

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Novemberstimmung

Wort zum Sonntag, 04.11.2018 (23. So. n. Trinitatis)

Im November drückt die Herbststimmung so manchem auf das Gemüt. Es ist die ungeliebte Zeit des Jahres. Verständlich, denn der Wind fegt kühl um die Ecken, der Himmel entdeckt das Grau als seine Lieblingsfarbe und das Leben zieht sich zurück.

Manchmal drängt sich der November in unser Lebensgefühl hinein mit belastenden Gedanken, einer ungemütlichen Stimmung und beunruhigenden Ahnungen. Vielleicht haben wir den Eindruck, dass wir auf dieses Lebensgefühl gut verzichten könnten. Aber es lässt sich nicht so leicht verscheuchen. Wie wollen wir zu den dunklen Seiten des Lebens stehen? Wie können wir das Loslassen und das abschiedliche Leben lernen?

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Jahreslosung 2019

Suche Frieden und jage ihm nach!
Psalm 34,15

Tageslosung

Mittwoch, 16. Januar 2019
Wenn dich dein Bruder oder dein Sohn oder deine Tochter oder deine Frau in deinen Armen oder dein Freund, der dir so lieb ist wie dein Leben, heimlich überreden würde und sagen: Lass uns hingehen und andern Göttern dienen, so willige nicht ein.
Zur Freiheit hat uns Christus befreit!

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