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Startseite Wort zum Sonntag

Manuel schreibt

Wort zum Sonntag, 17.02.2019 (3. So. v. d. Passionszeit)

Wir sind im Harz, auf Konfirmandenfahrt. Es geht um die Konfirmationsprüche. Große Worte finden die 13- bis 14-Jährigen für ihr Leben. Und es geht hoch her: 5 Erwachsene, 86 Konfirmand*innen, etwa 30 Teamer*innen und mittendrin ist Manuel. Er trägt gerne einen Tiger-Jumpsuit und hat sich die Haare blond färben lassen. Und er erzählt gerne.

Es ist ein einziges Gewusel: Es wird gelacht, gerufen, gestritten, Freundschaften für das Leben werden geschlossen. Die Nächte sind kurz. Und ich bin nur froh, dass sie alle ihre Handys nicht mitnehmen durften.

Manuel fand das ziemlich doof, glaube ich. Wie alle Konfis und Konfinen. Jetzt aber, sitzt er konzentriert über seinem Blatt und schreibt:

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Wunder gibt es immer wieder ...

Wort zum Sonntag, 10.02.2019 (4. So. v. d. Passionszeit)

„Kommt her und sehet an die Werke Gottes, der so wunderbar ist in seinem Tun an den Menschenkindern.“ (Psalm 66, 5)

Bei Kaffee und Käsebrötchen am Stehtisch des Bäckers treffe ich Hannes. Es dauert allerdings einige Zeit, bis er mich bemerkt. Er ist nämlich mit den Augen tief in das Gerät versunken, das er in den Händen hält.

Als er mich bemerkt, begrüßt er mich stürmisch: „Hallo! Schön, dich zu seh'n. Hier, schau mal! Habe ich mir gerade gegönnt. Das neueste Smartphone. Irre, was das alles kann. Und die Kamera und der Bildschirm. Hoch auflösend, brillante Farben. Ein Wunder!“

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„Wie kannst du heute noch von Gott reden?“

Wort zum Sonntag, 03.02.2019 (5. So. v. d. Passionszeit)

Eine ganz gewöhnliche Zugfahrt, ein morgendlicher Smalltalk zwischen zwei Reisenden, während die Wintersonne das Eis auf den vorbeiziehenden Feldern glitzern lässt. Wir sprechen entspannt über das Wetter und unsere Reiseziele. Bis meinem Gegenüber plötzlich die Überraschung ins Gesicht geschrieben steht: „Du arbeitest für die Kirche?“

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Du bist da!

Wort zum Sonntag, 20.01.2019 (2. So. n. Epiphanis)

Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege. (Psalm 139,3) – Für die meisten Menschen, die ich kenne, ist Psalm 139 ein besonders tröstlicher Psalm, der sie gewiss sein lässt, dass Gott sie auf allen Wegen im Leben begleitet. Und wie gut das ist, sich nicht allein zu wissen! Gott hält die Hand über mir, heißt es da, seine Hand führt mich und seine Rechte leitet mich. Sogar Finsternis ist nicht finster bei Gott.

Und doch kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass diese Gewissheit der Nähe Gottes den Menschen auch bedrängt und sich für ihn bedrohlich anfühlen kann.

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Wunschlos glücklich?

Wort zum Sonntag, 13.01.2019 (1. So. n. Epiphanias)

Meistens begegnet sie uns zweimal pro Jahr – mindestens. Die Frage: „Und? Was wünscht du dir?“ – Zu Beginn eines neuen Jahres oder zum Geburtstag fragen das Menschen, die es gut mit uns meinen. – Manche(r) winkt dann ab und antwortet: „Ach, ich brauch nichts. Ich bin wunschlos glücklich.“

Aber Hand aufs Herz: Huscht da manchmal nicht doch ein Gedanke durch den Sinn? Ein Wunsch, den wir in Sekundenbruchteilen wieder verwerfen, weil wir uns nicht trauen, ihn auszusprechen?

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Jahreslosung 2019

Suche Frieden und jage ihm nach!
Psalm 34,15

Tageslosung

Sonntag, 16. Juni 2019
Trinitatis (Dreieinigkeit)
Das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott den HERRN, dass ich verkündige all dein Tun.
Ihr seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk zum Eigentum, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat aus der Finsternis in sein wunderbares Licht.


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