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Startseite Wort zum Sonntag

Zeit zum Nachdenken

Wort zum Sonntag, 15.02.2015 (So. vor der Passionszeit / Estomihi)

Lieber Hannes!

Ich war etwas erschrocken über Deinen Brief aus dem Krankenhaus, aber ich hatte Dich ja noch gefragt, warum Du alter Knochen zum Skifahren in die Berge musst.
Es freut mich, dass Du Glück im Unglück hattest. Und dass Du nicht so laut klagen möchtest, weil Du dort Menschen triffst, denen es viel schlechter geht als Dir, verstehe ich auch.

Merkwürdig nur, dass wir sie so selten sehen – die, denen es schlecht und ganz schlecht geht, die, die ihr Leid tragen und ertragen müssen.

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Versteckspiele

Wort zum Sonntag, 08.02.2015 (2. So. vor der Passionszeit / Sexagesimä)

„Ich zähl´ jetzt“, ruft der, der dran ist, hält die Hände vor die Augen und beginnt laut zu zählen: „Eins, zwei drei... und zwanzig - ich komme!“ Und dann geht er los, die zu suchen, die sich versteckt haben...

So spielten wir früher oft stundenlang Verstecken, und natürlich versuchten wir immer die besten Verstecke zu finden. Wenn wir mitten im Spiel waren, konnten wir sicher sein, dass der, der dran war, uns so lange suchte, bis er jeden Einzelnen gefunden hatte. Sich suchen und finden lassen, das machte allen Spaß, denn man spürte: Jeder ist wichtig und der Mühe wert.

Sich suchen und finden lassen – diese Sehnsucht haben wir mit ins Leben genommen, auch als wir längst nicht mehr Verstecken spielten. Verlässliche Freundschaften, eine Liebe fürs Leben, Anerkennung von Engagement und Arbeit können solche Erfahrungen sein.

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Weitblick

Wort zum Sonntag, 01.02.2015  (3. So. vor der Passionszeit / „Septuagesimä“)

Als Autofahrer besteht die Gefahr nur bis zum Ende der Kühlerhaube zu schauen anstatt die Straße in den Blick zu nehmen. Der verkürzte Blick hinderte an einer ruhigen und zielorientierten Fahrt. – So ist es ja auch im Leben. Wer nur kurzfristig reagiert, ist zwar ständig und aufgeregt in Bewegung, aber kommt nicht wirklich voran.

Wir erleben das in der Politik: Wöchentlich werden neue Maßnahmen erwogen, aber oft fehlt die weitsichtige Perspektive. Wohin soll die Fahrt eigentlich gehen? Bei vielen macht sich eine hinderliche Unruhe und schließlich Verdrossenheit breit. – Nur unterwegs sein, bringt noch längst nicht voran. Es kommt auf das vorausschauende Fahren an, auf Weitblick. Und das gilt auch für unsere Lebensfahrt.

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Seht ihr den Mond dort stehen?

Wort zum Sonntag, 25.01.2015 (Letzter So. n. Epiphanias)

In Suhlendorf ist es am Sonntag um 10:18 und in Wriedel um 10:20 Uhr soweit: Der Mond geht auf.  In vielen Gemeinden gerade zur Zeit des Gottesdienstes. Wir könnten also „Der Mond ist aufgegangen“ singen und dem 200. Todestag von Matthias Claudius am vergangen Mittwoch gedenken. Aus seiner Feder stammt auch „Wir pflügen und wir streuen“.

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„Je suis Charlie“?

Wort zum Sonntag, 18.01.2015 (2. So. n. Epiphanias)

Nach den Terroranschlägen von Paris am 7.Januar schien die Welt für einige Tage vereint zu sein. In Zeitungen, im Internet, auf vielen Online-Plattformen und durch Plakate bei Demonstrationen auf der ganzen Welt fühlten sich Menschen einander verbunden unter dem Slogan: „Je suis Charlie“. Oder wie es am Montag in Dresden auf einem Plakat zu lesen war, damit man’s hierzulande auch versteht: „Ich bin Charlie“.

Sich durch diesen Satz mit den ermordeten Journalisten der französischen Satire-Zeitschrift „Charlie Hebdo“ zu solidarisieren und den Mut aufzubringen, sich trotz der Brutalität die Meinungsfreiheit nicht verbieten zu lassen. Dafür galt es sich einzusetzen, nicht zuletzt durch den Pariser Trauermarsch am vergangenen Sonntag mit fast 50 Staats- und Regierungschefs. Ein Zeichen wurde gesetzt, und das ist auch gut so.

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Jahreslosung 2019

Suche Frieden und jage ihm nach!
Psalm 34,15

Tageslosung

Dienstag, 26. März 2019
Gedenke nicht der Sünden meiner Jugend und meiner Übertretungen, gedenke aber meiner nach deiner Barmherzigkeit, HERR, um deiner Güte willen!
Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht - aus Gnade seid ihr gerettet.


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