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Startseite Wort zum Sonntag

Herzlich willkommen!

Wort zum Sonntag, 26.08.2018 (13. So. n. Trinitatis)

Da saßen sie und staunten nicht schlecht. Ein bisschen verunsichert waren sie. Was geschah mit ihnen? Um sie herum standen Menschen, die hatten ihre Hände über die Köpfe der Kinder und Jugendlichen erhoben. Und sie versprachen ihnen Begleitung. Sie sagten ihnen ihr Wohlwollen zu. Und sie wünschten ihnen fühlbar, sichtbar und hörbar den Segen Gottes.

So geschah es im Begrüßungsgottesdienst für unsere neuen Konfirmanden in St. Petri in Uelzen. 36 junge Menschen wurden von einer Gemeinde willkommen geheißen.

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Schritte in die Selbständigkeit

Wort zum Sonntag, 19.08.2018 (12. So. n. Trinitatis)

„Gold und Silber habe ich nicht. Aber was ich habe, das gebe ich dir: Im Namen von Jesus Christus, dem Nazoräer: Steh auf und geh umher!“, das sagt Petrus der biblischen Überlieferung nach zu einem Menschen, der seine Hilfe sucht.

Diese Worte spiegeln das Leben der jungen christlichen Gemeinden und ihr Selbstverständnis: Gold und Silber gehören nicht zu den Gütern, die in ihrer Gemeinschaft zählen. Jesus von Nazareth erreichte mit seinem Wirken viele Menschen, die gerade das Nötigste für einen Tag haben. Mit seinen alltagsnahen Gleichnissen definiert er Würde und Wert abseits des Materiellen. Jesus selbst lebte ohne Haus und Habe. In der jungen christlichen Gemeinschaft war das Teilen wichtig, schon bald wurden Beauftragte für besonders Bedürftige in ihrer Mitte gewählt. Und es gab Spendensammlungen – Kollekten – für Gemeinden an anderen Orten.

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Zur Freiheit befreit

Wort zum Sonntag, 12.08.2018 (11. So. n. Trinitatis)

 „Hatten Sie einen schönen Urlaub?“, werde ich freundlich begrüßt. Der junge Mann kann selbst von Urlaub nur träumen. „Ich würde auch gerne mal wieder in Urlaub fahren“, sagt er. Aber in den nächsten Jahren geht das nicht. Er sitzt im Gefängnis.  Seine Straftaten hatte er begangen, um Drogen zu bezahlen. Im Gefängnis wird er substituiert. Täglich erhält er von der Ärztin einen Ersatzstoff. Seine Ration konnte schon um die Hälfte reduziert werden. Es geht ihm gut damit. Nach seiner Entlassung will er „sauber bleiben“ und nicht wie früher Kokain nehmen. „Nie wieder!“, sagt er. Um an Geld zu kommen, hatte er vor der Halft selbst Angehörige betrogen. Zum Glück hält seine Freundin noch zu ihm. Er will alles dafür tun, dass das so bleibt. „Ich schwöre“, sagt er. Statistisch gesehen jedoch ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er nach seiner Entlassung rückfällig wird.

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Gott nicht vereinnahmen

Wort zum Sonntag, 05.08.2017 (10. So. n. Trinitatis)

Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist,
dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat.
(Psalm 33,12)

Wenn Menschen Gott als Legitimation für ihr Reden und Handeln beanspruchen, macht mich das immer hellhörig. Besonders, wenn sie behaupten, im Gegensatz zu anderen zu Gott zu gehören. Wie oft wurde und wird Gott nicht  für eigene Interessen und Machtansprüche missbraucht! Die Aufschrift „Gott mit uns“ auf den Koppelschlössern deutscher Soldaten war Ausdruck für den Missbrauch des Gottesnamens genau wie heute der Ausruf des muslimischen Gottesnamens bei terroristischen Bluttaten.

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Gott bleibt an mir dran

Wort zum Sonntag, 29.07.2018 (9. So. n. Trinitatis)

Liebe Leserinnen, lieber Leser! Vielleicht erinnern Sie sich an den Konfirmandenwitz nach der Telefonnummer Gottes? 50-15. Aus dem Psalm 50: „Rufe mich an in der Not ...“.

Die ersten Verse im Buch des Propheten Jeremia (Jeremia 1,4 ff.) drehen den Spieß um und schildern einen Menschen, den Gott sozusagen „direkt aufs Handy anruft“. Zugegeben, das klingt etwas unwahrscheinlich, aber trotzdem steckt darin die Frage: Könnte es sein, dass in den vielen Nachrichten, die mich jeden Tag erreichen, auch eine Nachricht von Gott ist?

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Jahreslosung 2019

Suche Frieden und jage ihm nach!
Psalm 34,15

Tageslosung

Mittwoch, 16. Januar 2019
Wenn dich dein Bruder oder dein Sohn oder deine Tochter oder deine Frau in deinen Armen oder dein Freund, der dir so lieb ist wie dein Leben, heimlich überreden würde und sagen: Lass uns hingehen und andern Göttern dienen, so willige nicht ein.
Zur Freiheit hat uns Christus befreit!

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