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Startseite Wort zum Sonntag

Krieg beendet – Kämpfe entfacht

Wort zum Sonntag, 30.09.2018 (18. So. n. Trinitatis)

Im Irak und in Afghanistan haben die Vereinigten Staaten mit Verbündeten Kriege gewonnen, Kämpfe rumoren aber weiterhin. Regelmäßig hören wir von Untergrundkämpfern und Attentätern, die die Welt in Atem halten, nicht zur Ruhe kommen lassen.

Die westliche Welt war ausgezogen, den Terror zu bekriegen. Jenen Krieg haben sie gewonnen, die Wurzel des Terrors jedoch konnten sie nicht bekämpfen. Kämpfe lodern auch weiterhin in der Welt.

Von einem die Welt übergreifenden Kampf ist in der Offenbarung des Johannes zu lesen, in dem der Erzengel Michael für das Volk Gottes kämpft. Sein Gegner ist die satanische Macht: Der große Drache, die alte Schlange, kurz: der Teufel. Während der Sieg im Himmel bereits errungen ist, bündelt der Widersacher seine Kräfte auf Erden, hält sie in Schach.

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Keine geschlossene Gesellschaft

Wort zum Sonntag, 23.09.2018 (17. So. n. Trinitatis)

Und Jesus ging weg von dort und zog sich zurück in die Gegend von Tyrus und Sidon. Und siehe, eine kanaanäische Frau kam aus dieser Gegend und schrie: Ach Herr, du Sohn Davids, erbarme dich meiner! Meine Tochter wird von einem bösen Geist übel geplagt. Und er antwortete ihr kein Wort. Da traten seine Jünger zu ihm, baten ihn und sprachen: Lass sie doch gehen, denn sie schreit uns nach. Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. Sie aber fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, hilf mir! Aber er antwortete und sprach: Es ist nicht recht, dass man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde. Sie sprach: Ja, Herr; aber doch fressen die Hunde von den Brosamen, die vom Tisch des Herren fallen. Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: Frau, dein Glaube ist groß. Dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter wurde gesund zur selben Stunde. (Matthäus 15, 21 - 28)

Jesus macht in den wenigen Versen eine Entwicklung durch, Vom strikten Verfechter einer „geschlossenen Gesellschaft“ zu einem, der diese Geschlossenheit aufbricht. Durch die direkte Begegnung mit der kanaanäischen Frau lässt Jesus sich belehren, ändert seine Überzeugung und überwindet Grenzen.

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Jesus – die große Unbekannte?

Wort zum Sonntag, 16.09.2018 (16. So. n. Trinitatis)

Neulich im Konfirmandenunterricht: die Kennenlernspiele zum Einstieg sind gelaufen. Der Ablauf eines Gottesdienstes steht auf dem Programm. Nun geht es ans Eingemachte. Im Gottesdienst wird gebetet. Weiss jeder. Zu Gott wird gebetet, um Hilfe, weil es Opa sehr schlechtgeht zum Beispiel ...

Aber welche Rolle spielt Jesus dabei? Man sieht ihn am Kreuz auf dem Altar oder auf einem Bild. Aber: „Wer war Jesus?“, frage ich die KonfirmandInnen. Oh, keine/r sagt was. – Die Teamer, ich auch, werden unruhig. Ich wiederhole die Frage. – Weiterhin Schweigen.

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Sorgt euch nicht um euer Leben

Wort zum Sonntag, 09.09.2018  (15. So. n. Trinitatis)

Klingt das nicht ein bisschen zu sorglos? Wir erfahren doch jeden Tag, dass die Sorge zu unserem Leben gehört, die Sorge um Brot, Sorge um Haus, Sorge um die Arbeit, um die Gesundheit, Sorge um die Kinder, um Verwandte, Sorge um die Zukunft, Sorge für die Umwelt.

Jesus will uns sicher nicht zu einer Art Nichtstun ermuntern. Jesus hat von seinem Vater Josef gelernt, wie man sich mit seiner Hände Arbeit den Lebensunterhalt verdient. Sorgen und Voraus denken gehören durchaus zu unserem Leben. Aber trotzdem scheinen wir nicht immer richtig damit umzugehen. Woran kann es liegen, dass es uns die Freude am Leben nimmt?

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Lass meine Mutter aus dem Spiel!

Wort zum Sonntag, 02.09.2018 (14. So. n. Trinitatis)

Eine laute Meinungsverschiedenheit. Im hitzigen Gefecht fliegen die Worte hin und her. Plötzlich rutscht ein unüberlegtes Wort raus, das jede Grenze überschreitet. Das war jetzt ein Schritt zu weit. Eine angespannte Ruhe breitet sich im Raum raus: „Lass meine Mutter aus dem Spiel ...!“

Wir sind sensibel, wenn es um unsere Familie geht. Gerade eine liebevolle Beziehung zu ihnen macht uns verletzlich, wenn Böses über sie gesagt wird. Eine gezielte Beleidigung unserer Liebsten ist ein Stich ins Herz.

Gesetzlich geahndet wird das möglicherweise nicht. Doch unsere Gesellschaft ist sich einig, dass die Familie beim Diskutieren und Streiten außen vor gelassen wird. Diese Karte zu ziehen ist unhöflich und tabu. Pfui, wer so etwas tut!

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Jahreslosung 2019

Suche Frieden und jage ihm nach!
Psalm 34,15

Tageslosung

Sonntag, 16. Juni 2019
Trinitatis (Dreieinigkeit)
Das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott den HERRN, dass ich verkündige all dein Tun.
Ihr seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk zum Eigentum, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat aus der Finsternis in sein wunderbares Licht.


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