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Startseite Wort zum Sonntag

Lebensfreude

Wort zum Sonntag, 19.05.2019 (4. So. n. Ostern / Kantate)

Für Emil, unseren Hund, ist es pure Lebensfreude, wenn jemand den Ball rausholt.  Das ist ein Versprechen auf die Zukunft, das schon die Gegenwart rosig aussehen lässt: Gleich geht es los, gleich kann ich raus, den Ball suchen und laufen. Das macht mir Spaß.

Wenn ich (m, 50+) „Lebensfreude“ bei einer bekannten Internet-Suchmaschine eingebe, kommt zunächst Werbung für Partnervermittlungsagenturen. Merkwürdig. Andererseits stimmt es jedoch durchaus, dass es Lebensfreude eben nur gemeinsam gibt. So wie der Hund zwar notfalls auch mal alleine mit seinem Ball spielt, aber dabei schnell merkt, dass das nicht das Wahre ist – so ist das im zwischenmenschlichen Bereich auch. Lebensfreude sollte geteilt werden. Ich brauche andere Menschen. Idealerweise einen Partner, der sich mit mir über meine Stärken freut und mir bei allen meinen vielfältigen Schwächen hilft, sie zu überwinden oder zumindest durchzustehen.

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Elektrifiziert: Erlesen sich in Beziehung setzen

Wort zum Sonntag, 12.05.2019 (3. So. n. Ostern / Jubilate)

Eines Tages kam Thomas Edison von der Schule nach Hause und gab seiner Mutter einen Brief. Er sagte ihr: „Mein Lehrer hat mir diesen Brief gegeben und sagte mir, ich solle ihn nur meiner Mutter zu lesen geben.“ Die Mutter hatte die Augen voller Tränen, als sie dem Kind laut vorlas: „Ihr Sohn ist ein Genie. Diese Schule ist zu klein für ihn und hat keine Lehrer, die gut genug sind, ihn zu unterrichten. Bitte unterrichten Sie ihn selbst.“

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Was ist Glück?

Wort zum Sonntag, 05.05.2019 (2. So. n. Ostern / Miserikordias Domini)

Christine stellt den Hochdruckreiniger an und los gehts. Einige Zeit und viele Schweisstropfen später sind die Terrassenplatten wieder schön, befreit von hässlichen grünen und graubraunen Belägen. Wurde auch Zeit. Meine Kleidung dafür ist übersät mit ebensolchen Flecken, die Haare schwarz gesprenkelt. Egal! Ich setze mich mit einer Tasse Tee auf die Treppenstufen zum Garten und betrachte stolz und glücklich mein Werk.

Katja kommt mit ihrer Schleifmaschine. Ein kleines Ding aus dem Baumarkt, wohl kein Profiwerkzeug, aber für den Hausgebrauch reicht es allemal. Zwei Tische sehen nach dem Schleifen aus wie neu und glänzen satt honigfarben in Küche und Wohnzimmer.

Das nächste Heim-und-Hof-Projekt steht an – die Freiluftsaison ist eröffnet. Nichts Großes, kleine Alltagsfreuden, trotzdem, ich bin  froh und glücklich.

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Ostern – ein neuer Anfang

Wort zum Sonntag, 28.04.2019 (1. So. n. Ostern / Quasimodogeniti)

Es glitzert und es leuchtet an allen Ecken des Gartens. Es leuchten auch die Augen der Kinder, die aufgeregt johlend mit ihren Körben über den Rasen und durch die Beete toben. Voller Freude sammeln sie an diesem Ostermorgen ein, was der Osterhase in der Nacht versteckt hat. Schokolade, dass sich die Bäuche wölben werden. Vielleicht auch das eine oder andere Geschenk, das sich mit all den Naschereien in den Garten verirrt hat. Es ist eine wahre Freude am Ostermorgen, den Kindern bei ihrer Suche zuzusehen. Nach der Fastenzeit darf nun wieder geschlemmt werden und die Süßigkeiten sollten in den meisten Fällen doch eine Weile reichen.

Was hier an Ostern gefeiert wird, das ist der Sieg der Freude und des Lachens über die Trauer. Das ist auch die Freude darüber, dass das Leben siegt und nun mit dem Frühling alles wieder neu wird. In diesem Jahr war das ja richtig greifbar. Das wunderbare Wetter hat dazu eingeladen, die gesamte Osterwoche draußen zu verbringen und das Leben in vollen Zügen zu genießen. Überall kommt die Natur zu voller Blüte und es wimmelt voller Leben.

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Jenseits der Steine: Das Leben geht weiter

Oster-Erfahrungen damals und heute

(I) Es ist früh. Noch ist die Sonne nicht aufgegangen. Aber sie sind schon auf den Beinen. Huschen durch die dunklen Straßen. Schweigend. Traurig. Es ist nicht weit bis zu dem Garten, in dem das Felsengrab liegt. Sein Grab. Grausam wurde er hingerichtet. Am Kreuz. Sie waren bis zum Ende an seiner Seite. Auch wenn’s kaum auszuhalten war.

Drei Tage ist das nun her. Und noch immer können sie es nicht fassen. Sie laufen weiter. Irgendwo in der Ferne bellt ein Hund. Maria trägt das kostbare Öl. Damit wollen sie ihn salben, ihn ein letztes Mal umsorgen. Und dann Abschied nehmen. Endgültig.

Plötzlich zögern sie. Halten inne, schauen sich an. „Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür?“ Daran haben sie nicht gedacht. Das schaffen sie niemals allein: Den großen Felsbrocken wegrollen, der sein Grab verschließt. Was nun? Umkehren? Es einfach sein lassen? Aufgeben? Weitergehen macht doch eh keinen Sinn.

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Jahreslosung 2019

Suche Frieden und jage ihm nach!
Psalm 34,15

Tageslosung

Sonntag, 16. Juni 2019
Trinitatis (Dreieinigkeit)
Das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott den HERRN, dass ich verkündige all dein Tun.
Ihr seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk zum Eigentum, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat aus der Finsternis in sein wunderbares Licht.


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