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Und, wie war’s?

Wort zum Sonntag, 30.12.2018 (1. So. n. d. Christfest)

So oder ähnlich werden bestimmt auch Sie nach dem Weihnachtsfest gefragt. Hat es sich gelohnt? War es schön mit den Kindern? Hat alles gut geklappt mit dem Essen und den vielen Geschenken, die noch schnell gekauft werden mussten vor dem großen Fest?

Während die eine froh ist, dass es nun endlich ein Ende hat mit der vielen Weihnachtspost, den besten Wünschen für eine klingende Weihnacht vom Klavierstimmer, dem Wunsch nach besinnlichen Tagen im milden Licht vom Elektriker und nach wohligen Feiertagen vom Heizungsbauer, ist der andere eher enttäuscht darüber, dass es nach der intensiven Vorbereitung schon wieder vorbei ist mit dem Weihnachtszauber, dem Fest der Liebe, der Familie und der Geborgenheit.

Was nehmen wir mit? Können wir etwas in den Alltag hinüberretten, der uns spätestens Anfang des neuen Jahres wieder mehr oder weniger im Griff haben wird? Was passiert mit dem „Fürchte dich nicht“ und dem „Friede sei mit dir“, das wir wieder in der Weihnachtsgeschichte gehört haben?

Frieden beginnt, wenn wir anfangen zu begreifen, warum dieser Jesus in der Krippe in Bethlehem zum Hoffnungsträger und Symbol der Menschheit geworden ist. Frieden beginnt, wenn wir unseren Nachbarn annehmen, auch wenn er uns auf die Nerven geht. Frieden beginnt, wenn wir versuchen mit Arbeitskollegen auszukommen, auch wenn sie noch so rechthaberisch sind.

Frieden beginnt im Kleinen, in unserem persönlichen Leben, dort, wo wir aus dem Vertrauen heraus unser Leben gestalten und unsere Entscheidungen treffen.

Weihnachten möchte uns verändern und uns Mut machen, neue Wege zu gehen, so wie Bundespräsident Steinmeier uns zum Beispiel in seiner Weihnachtsansprache dazu aufgefordert, nicht übereinander, sondern miteinander zu reden: „Wir müssen wieder lernen zu streiten, ohne Schaum vor dem Mund.“ Wir dürfen uns nicht „zurückziehen in die eigene Blase, wo immer alle einer Meinung sind“.

In dem Wochenspruch aus dem Johannes-Evangelium heißt es: „Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“ (Johannes 1,14b)

Wie schön wäre es, wenn das unsere Antwort auf die Frage „Wie war’s?“ sein könnte. Wir haben Gott erkannt und wollen es in die Tat umsetzen. Wäre doch nur jeden Tag Weihnachten, wenn auch nur ein kleines Stückchen!

Pastor Ulf Cyriacks
Ev.-luth. Kirchengemeinden Himbergten und Römstedt

 

 

Jahreslosung 2019

Suche Frieden und jage ihm nach!
Psalm 34,15

Tageslosung

Sonntag, 16. Juni 2019
Trinitatis (Dreieinigkeit)
Das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott den HERRN, dass ich verkündige all dein Tun.
Ihr seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk zum Eigentum, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat aus der Finsternis in sein wunderbares Licht.


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