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Zwischen den Jahren

Wort zum Sonntag, 29.12.2019 (So. n. Weihnachten)

Endlich ist Weihnachten vorbei! Kein Stress, kein Trubel und keine Hektik mehr. Der Blick ist frei und auf das neue Jahr gerichtet. Aber vielleicht gibt es neben der Erleichterung auch ein wenig Wehmut. Die Lichterketten, die die Straßen noch schmücken, werden bald abgenommen. Die Fenster am Adventskalender, die jeden Tag mit einer neuen Überraschung oder einem Geschenk verbunden waren, sind alle geöffnet. Und auch Weihnachten liegt hinter uns.

Vielleicht war es ein schönes Fest im Kreise der Menschen, die uns wichtig sind. Ein Fest mit gutem Essen, anregenden Gesprächen und Kindern, die sich über ihre Geschenke freuen. Und wenn dann Ruhe eingekehrt ist, können wir uns auf das besinnen, weshalb wir Weihnachten feiern.

„Das Licht scheint in die Finsternis“, heißt es im Johannesevangelium im Blick auf Weihnachten. Dieses Licht möchte mit seinem Schein jedes Leben berühren, das glückliche und das traurige. Es scheint nicht nur für die, denen es gut geht, sondern auch für die, die allein oder krank sind oder um einen geliebten Menschen trauern. Das Licht der Weihnacht möchte dieses Dunkel erhellen.

Und es begleitet uns auch in das neue Jahr, das wir in drei Tagen begrüßen werden. Wir wissen nicht, was es uns bringen wird. Deshalb schauen ihm einige voll Zuversicht und andere mit sorgenvollem Blick entgegen. Doch auch für das Jahr 2020 gilt: „Das Licht scheint in die Finsternis.“

Christine Ehlbeck,
Krankenhausseelsorgerin im Klinikum in Uelzen
und Pastoralpsychologin im Sprengel Lüneburg

 

Tageslosung

Sonntag, 12. Juli 2020
5. Sonntag nach Trinitatis
Du, Herr, bist gerecht, wir aber müssen uns alle heute schämen.
Aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es.


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