Rundbrief März 2022

EDITORIAL

Liebe Leserinnen und Leser,

eigentlich wollten wir diesen Rundbrief zum Anfang der Passionszeit mit Gedanken zum Thema Fasten beginnen. Doch die aktuelle Weltlage, der verheerende russische Einmarsch in die Ukraine und die Fassungslosigkeit der übrigen Welt, bestimmen nun selbstverständlich auch das kirchliche Leben in unserem Kirchenkreis. Themen, die uns in der letzten Zeit besonders beschäftigten – die Covid-19-Pandemie, der Klimawandel – treten augenblicklich in den Hintergrund, werden überschattet. 

„Als Christen verurteilen wir kriegerische Gewalt und deshalb auch die Invasion der Ukraine durch Russland“, sagt Bischof Dr. Georg Bätzing, der Vorsitzende der Katholischen Deutschen Bischofskonferenz, in einer ökumenischen Erklärung der Kirchen in Deutschland. Dieser Angriffskrieg widerspreche dem Völkerrecht und laufe der christlichen Friedensethik zuwider. „Unsere Bestürzung und Beklemmungen angesichts des Krieges tragen wir im Gebet vor Gott, der sich am Ende immer als mächtiger erweist als die Mächtigen dieser Erde.“

In dieser Hoffnung haben sich viele Christen spontan zu Friedensgebeten versammelt – auch im Kirchenkreis Uelzen – und werden diese fortsetzen. – Informationen erhalten Sie dazu direkt bei Ihren Kirchengemeinden.

Darüber hinaus müssen Sie in unserem monatlichen Überblick aber auf weitere Nachrichten aus dem kirchlichen Leben nicht verzichten. Und auch zum ursprünglich geplanten Thema Fasten haben wir Beiträge für Sie zusammengestellt.

Bleiben Sie behütet und beten Sie für den Frieden!
Ihre Rundbrief-Redaktion

 

AKTUELL

Ralf Meister: Jeder Krieg ist ein Ausbruch des Bösen

Ralf Meister, Landesbischof der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers (Foto: Heiko Preller)

In einer Pressemitteilung der Landeskirche Hannovers hat Landesbischof Ralf Meister am Donnerstag, 24. Februar zum Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine Stellung genommen:

„Mit Fassungslosigkeit und Angst erleben wir, dass sich das Böse in Europa mit militärischer Gewalt Raum greift. Jeder Krieg ist ein Ausbruch des Bösen.“

Er stellt die Frage, wie mit einem Land umgegangen werden könne, das durch die Verletzung der Souveränität eines anderen Staates das Völkerrecht missachtet. „Genauer: Wie kann mit Putin und einer Bande von politischen Lakaien umgegangenen werden, die von Bosheit, Enttäuschung und Größenwahn getrieben, den Weltfrieden bedrohen? Die erste Verpflichtung lautet, diejenigen zu schützen, die Opfer dieser Bosheit werden.“

Wie auch der Oldenburger Bischof Thomas Adomeit, zugleich Vorsitzender der Konföderation Evangelischer Kirchen in Niedersachsen, ruft Ralf Meister zum Gebt für den Frieden auf: „Im Gebet sind wir vereint mit all den Menschen, die in der Ukraine um ihr Leben und die Freiheit ihres Landes fürchten müssen.“

So haben vielerorts – auch  bei uns im Kirchenkreis Uelzen – in vielen Kirchengemeinden am Freitag, 25. Februar, um 18 Uhr erste Friedensandachten stattgefunden.


Krieg in der Ukraine: Überleben sichern

Ukraine (Karte/Grafik: Diakonie-Katastrophenhilfe)

Viele Menschen weltweit sind schockiert über den in der Nacht zum 24. Februar begonnenen Krieg Russlands gegen die Ukraine. „Er trifft eine ohnehin notleidende und schwer traumatisierte Bevölkerung. Selbst ohne die aktuelle Eskalation benötigen fast drei Millionen Menschen humanitäre Hilfe“, schreibt uns die kirchliche Hilfsorganisation „Diakonie Katastrophenhilfe“.

Die Organisation war bereits seit Beginn des Konflikts im Osten des Landes viele Jahre aktiv und im intensiven Austausch mit ihren Partnern vor Ort. Deshalb ist sie auch auf die lange befürchtete und nun eingetretene Eskalation vorbereitet: „Sobald klarer wird, wohin die Menschen in ihrer Not fliehen, werden wir mit unseren Partnern alles tun, um ihr Überleben zu sichern: Nahrungsmittel und Trinkwasser zu verteilen und Notunterkünfte für die vertriebenen Familien bereitzustellen“, heiß es in dem Schreiben weiter. „Den Preis für diesen Krieg werden Menschen zahlen, die vollkommen unverschuldet ihr Zuhause oder ihre Sicherheit verlieren.“

Es ist damit zu rechnen, dass die Zahl an Notleidenden in der kommenden Zeit massiv ansteigt. Deshalb bittet die „Diakonie Katastrophenhilfe“ dringend um Spenden:


Kirchenkreisamt wieder geöffnet

In einem Schreiben des Kirchenkreisamtes Uelzen an die Kirchengemeinden und Einrichtungen wurde Ende Februar mitgeteilt, dass die zentrale Verwaltung des Kirchenkreises Uelzen ab dem 1. März 2022 wieder zu den gewohnten Zeiten für Besucherinnen und Besucher geöffnet ist. – Voraussichtlich noch bis zum 20. März gilt hier die 2G-Regel und es wird darum gebeten, auch die Maskenpflicht weiterhin einzuhalten.


Weltgebetstag – wenn nicht live, dann per Video

„I Know the Plans I Have for You” von der Künstlerin Angie Fox - © 2020 World Day of Prayer International Committee, Inc.

Das Frauenwerk des Kirchenkreises Uelzen hat einige Videos produziert und den Vorbereitungsteams aller beteiligten Kirchengemeinden (Kirchenkreis, SELK, Baptisten, Kath. Pfarrgemeinde) zur Verfügung gestellt. 

Wo am Freitag, 4. März, eine Veranstaltung vor Ort nicht stattfinden kann, helfen vielleicht diese Videos, sich intensiver mit dem Weltgebetstag zu beschäftigen. „Die Filme sollen Appetit auf das Thema dieses Jahres machen“, sagt Christiane Friedrich vom Frauenwerk.

Unter dem Motto „Zukunftsplan Hoffnung“ hatten diesmal Frauen aus England, Wales und Nordirland den weltweit am 1. Freitag im März gefeierten Weltgebetstag inhaltlich vorbereitet.

Orientiert hat sich das Team des Frauenwerkes mit den Filmen an der Struktur der bisherigen Vorbereitungs-Workshops. Alle Interessierten finden hier Informationen zum Land, zur Musik, zur Bildkarte und zur für den Gottesdienst ausgewählten Bibelstelle.

„Wir hoffen auf gute Ideen in den Gemeinden und dass an vielen Orten – trotz der misslichen Coronalage – der Weltgebetstag gefeiert werden und er so einen Teil seiner Kraft behalten kann“, so Christiane Friedrich. „Das Team dankt Frau Hallwaß und Frau Lovell sehr herzlich für die Mitarbeit und hofft, dass ihnen die Filme auch gefallen.“

  1. Einleitung 1: Begrüßung, Englische Kultur
  2. Einleitung 2: English Tea Time, Vorstellung des Workshop-Programms / der weiteren Videos
  3. Einleitung 3: Vortstellung von Frauen aus England, Wales und Nordirland, Material-Übersicht
  4. Zukunftsplan: Hoffnung – Bildpräsentation über England, Wales und Nordirland
  5. Gespräch mit Joan Lovell über England
  6. Meditation über das Titelbild des Weltgebetstages 2022
  7. Susanne Hallwaß: Bibelarbeit über Jeremia 29,10-14
  8. Diskussion: Suchet der Stadt Bestes!

Vollversammlung der evangelischen Jugend Uelzen

Die Vollversammlung der evangelischen Jugend im Kirchenkreis Uelzen, das jugendpolitische Gremium des Kirchenkreises, trifft sich am Samstag, 5. März, von 10 bis 15 Uhr im Gemeindehaus St. Johannis Uelzen (Hagenskamp 4) zur jährlichen Sitzung. Jede Kirchengemeinde kann aus ihrer Mitte zwei Jugendliche (bis max. 27 Jahre) delegieren, die die Interessen ihrer Kirchengemeinde vertreten. Zudem haben alle Juleica-Inhaber*innen Stimmrecht. Alle anderen sind als Gäste herzlich willkommen.

Hauptthema wird diesmal der Kontakt zu Jugendlichen in anderen Ländern sein. Dazu wird Pastor Hermann-Georg Meyer von der Partnerschaftsarbeit des Kirchenkreises Uelzen berichten.

Die Veranstaltung findet gemäß der 2G-Regeln statt – mit FFP2-Maske auch am Platz. Zuätzlich werden die Teilnehmenden gebeten, ein aktuelles negatives Testergebnis vorzuweisen und natürlich nur bei Symptomfreiheit an der Vollversammlung teilzunehmen.

Die Anmeldung ist auf unserer Homepage der Ev. Jugend (evjuuelzen.de) unter dem Punkt Anmeldungen zu finden.


Noch freie Plätze bei Sommerfreizeiten

Wie der Kirchenkreisjugenddienst Uelzen mitteilt, gibt es noch einige freie Plätze bei den für den Sommer geplanten Jugendfreizeiten in Italien, Schweden und auf der Insel Amrum sowie bei der Kinderfreizeit in Verden.

Auch für die Teilnahme am Landesjugendcamp gibt es noch freie Plätze.

Weitere Informationen und Möglichkeiten zur Anmeldungen gibt es unter unter evjuuelzen.de und im Kirchenkreisjugenddienst.


THEMA

Thema „Fasten“

Am Aschermittwoch, 2. März, beginnt die diesjährige 40-tägige Passionszeit, die christliche Fastenzeit vor dem Osterfest.

Fastenzeiten sind in fast allen Religionen bekannt: Juden machen es zu Jom Kippur, Muslime im Fastenmonat Ramadan. Allerdings fasten viele Menschen am Ende der Winterzeit auch mit dem Wunsch nach ganzheitlichem Wohlbefinden und geistiger Freiheit.

Das in der katholischen Kirche am Aschermittwoch auf die Stirn der Gottesdienstbesucher gezeichnete Aschekreuz gilt als Symbol der geistigen Reinigung, aber auch der Vergänglichkeit.

In der evangelischen Kirche beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder rund zwei Millionen Menschen an der Fasteninitiative „7 Wochen Ohne“, um aus gewohnten Konsum- und Verhaltensweisen auszusteigen und neue Lebensziele zu finden.

Die Initiative „Klimafasten“ setzt sich zum Ziel, die Passionszeit vor Ostern mit einem engagierten Einsatz gegen den Klimawandel zu verbinden. – Deren Motto „So viel du brauchst“ zielt aber nicht allein darauf, den eigenen Konsum auf das zum Leben Notwendige zu beschränken. Es will auch die Gewissheit stärken, dass Gottes Schöpfung ja alles bereitstellt, was wir zum Leben brauchen. Unsere Schöpfungsverantwortung ist es, dieses zu bewahren und allen zugänglich zu machen.


„Üben! Sieben Wochen ohne Stillstand“

Aktionsmotiv „Üben! Sieben Wochen ohne Stillstand“ (Quelle: 7 Wochen Ohne / Getty Images)

Die Aktion „7 Wochen Ohne“ zur Passionszeit steht dieses Jahr unter dem Motto „Üben! Sieben Wochen ohne Stillstand“ und möchte einladen, Neues auszuprobieren.

„Üben! 7 Wochen ohne Stillstand“. – Als die Nachrichten vom Kriegsausbruch in der Ukraine kamen, schien dieses Motto plötzlich vollkommen falsch. Man möchte doch „Halt!“ schreien und „Waffenstillstand sofort!“ Müsste man nicht schnell noch ein anderes Motto für die diesjährige Fastenzeit finden?

Die Initiatoren der Aktion halten das nicht für nötig: „Wir können uns vornehmen, den Frieden zu üben und darin keinen Stillstand zuzulassen – auch nicht angesichts von Krieg. Frieden ist nicht starr. Frieden ist nicht einfach da, er muss gemacht werden und geübt. – Üben wir gemeinsam Frieden. Lassen wir nicht zu, dass uns Angst und Ratlosigkeit zum Stillstand bringen! Fasten wir Streit und Gewalt!“

Der Eröffnungsgottesdienst zur Fastenaktion „Üben! Sieben Wochen ohne Stillstand” findet am Sonntag, 6. März, um 9:30 Uhr in der Kirche St. Michael in Fürth statt und wird live im ZDF übertragen.


„Sieben Wochen Frieden üben“

Heike Burkert (Foto: privat)

NEU: Herzliche Einladung zu digitalen Treffen in den kommenden 7 Wochen

Zur Fastenaktion „Üben! Sieben Wochen ohne Stillstand“ (s. o.) bietet Pastorin Heike Burkert, Beauftragte für regiolokale Kirchenentwicklung in den Kirchenkreisen Uelzen und Wolfsburg-Wittingen, einen Austausch auf digitaler Ebene an:

Am liebsten wollen wir gerade laut „Stopp!“ schreien. Stoppt die Raketen, stoppt die Panzer, stoppt die Gewalt! Gleichzeitig wollen wir uns für den Frieden stark machen, dem Krieg und der Gewalt etwas entgegensetzen.

Jeden Montagabend in der Passionszeit und am Ostermontag gibt es um 19 Uhr digital für eine Stunde die Möglichkeit zusammenzukommen. Unter der Überschrift „Sieben Wochen Frieden üben“ tauschen wir uns aus, machen uns Mut, beten wir für den Frieden, und üben, wie Frieden gehen kann.

Den Link schicke ich gerne zu.
Melden Sie sich/ meldet euch bei: heike.burkert@evlka.de
Ich freue mich auf Sie/ auf euch.

Die Themen der Abende:

  • Montag, 07.03.2022: Vom Frieden in unseren Träumen
  • Montag, 14.03.2022: Vom Hinfallen und Aufstehen
  • Montag, 21.03.2022: Von dem, was uns weglockt
  • Montag, 28.03.2022: Von den kleinen Anfängen
  • Montag, 04.04.2022: Von den paradoxen Möglichkeiten
  • Montag, 11.04.2022: Von dem, was im Herzen reift
  • Montag, 18.04.2022: Von der Kraft der Liebe

Aufruf zum Klimafasten mit dem Schwerpunkt Ernährung

Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers ruft gemeinsam mit weiteren 16 evangelischen Landeskirchen, den katholischen Bistümern und den Hilfsorganisationen Brot für die Welt sowie MISEREOR dazu auf, sich in der Fastenzeit an der Aktion Klimafasten zu beteiligen. In diesem Jahr steht die Aktion unter dem Leitwort „So viel Du brauchst“.

Die Träger der Aktion laden ein, in den sieben Wochen vom 2. März bis zum 17. April 2022 zu erleben und zu erfahren, was für ein gutes Leben im Einklang mit der Schöpfung und die Verwirklichung von sozialer Gerechtigkeit wichtig ist – und bei der Aktion Klimafasten mitzumachen.

Das Klimafasten möchte Menschen gewinnen, schon beim Einkauf und der Zubereitung des Essens darauf zu achten, weniger Energie zu verbrauchen und den Alltag, die eigenen Gewohnheiten so zu verändern, dass sie sich klimafreundlicher ernähren und leben.

„Klimagerechtigkeit beginnt bei uns zu Hause. Dafür ist es wichtig, dass wir uns bewusster ernähren und weniger Lebensmittel wegwerfen. Wenn wir öfter regional und saisonal einkaufen, tragen wir dazu bei, dass für die Erzeugung und den Transport unserer Lebensmittel weniger COverursacht wird“, sagt Dagmar Pruin, Präsidentin von Brot für die Welt und Schirmherrin der Aktion Klimafasten. Der hohe Bedarf an Ressourcen in der konventionellen Landwirtschaft, etwa für Kunstdünger oder Pestizide, aber auch im Lebensmittelhandel, beispielsweise für energieintensive Kühlung und den Transport von Waren über weite Strecken, beschleunige den Klimawandel. „Klimagerechtigkeit bedeutet auch Solidarität mit den Menschen, die schon jetzt am meisten unter der Erdüberhitzung leiden. Sie haben kaum dazu beigetragen, gleichzeitig haben sie kaum Möglichkeiten, sich gegen die Folgen zu schützen“, sagt Pruin. 

Die Aktion „Fasten für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit“ 2022 gibt vielfältige Anregungen, die eigenen Ernährungs- und Einkaufsgewohnheiten zu verändern. Jede Fastenwoche setzt einen besonderen Schwerpunkt. In der ersten Woche geht es etwa darum, weniger Lebensmittel zu verschwenden, in der dritten Woche darum, Verpackungsmüll zu reduzieren, in der vierten Woche darum, den Geschmack der Region zu entdecken und in der sechsten Woche darum, weniger Energie in der Küche zu verbrauchen.

Weitere Informationen

  • Eine Übersicht über Veranstaltungen gibt es unter der Internetadresse „klimafasten.de/termine“. Dort kann auch nach Terminen in der Landeskirche Hannovers gefiltert werden. In den sozialen Medien ist Klimafasten zu finden unter #klimafasten.

PERSÖNLICH

Pastorin Ann-Kathrin Averbeck erhält Ernennungsurkunde

Ann-Kathrin Averbeck (Foto: privat)

Im Rahmen einer Kirchenvorstandssitzung hat Propst Jörg Hagen am 16. Februar Pastorin Ann-Kathrin Averbeck ihre Ernennungsurkunde zur Pfarrstelleninhaberin der Kirchengemeinde Gerdau überreicht. Gleichzeitig erhielt sie den Auftrag zur Versehung der Pfarrstelle in Eimke.

Die 34-jährige gebürtige Schwäbin ist bereits seit fünfeinhalb Jahren Pastorin im Gerdautal. Gemeinsam mit ihrem Ehemann ist sie nach ihrem Studium in Tübingen und Greifswald und dem Vikariat südlich von Hildesheim hier ordiniert worden. Nach ihrem Probedienst wurde sie bereits im Juli 2020 auf diese Pfarrstelle entsandt, bevor sie nun auch offiziell eingeführt werden konnte.

Dass es sie aus einem schwäbischen Dorf einmal in der Lüneburger Heide verschlagen würde, „wo die Leute statt schwäbisch platt schnacken“, hatte sie nicht erwartet. „Aber die Welt ist größer als ein Dorf und Gottes Wege sind unergründlich“, sagt die Pastorin.

Ann-Kathrin Averbeck freut sich, ihren Dienst mit voller Pfarrstelle in beiden Dörfern fortsetzen zu können, denn: „... ich bin umgeben von motivierten Ehrenamtlichen, so macht das Arbeiten hier Spaß. Es ist mir eine Ehre, Familien bei einschneidenden Erlebnissen in ihrem Leben begleiten zu dürfen. Von Taufe über Konfirmation und Trauung bis zur Beerdigung darf ich dabei sein und bekomme Anteil an sehr persönlichen Geschichten. Es berührt mich besonders, wenn Menschen ihre Lebensgeschichte mit Gottes Wirken verknüpfen und sein Handeln in ihrem Alltag erleben.“


Susanne Schulz ist „Pastorin auf Lebenszeit“

Susanne Schulz (Foto: privat)

Am Sonntag, 27. Februar, ist Susanne Schulz durch Propst Jörg Hagen im Gottesdienst in der St.-Martin-Kirche in Nettelkamp offiziell als Pastorin der Gemeinde eingeführt worden. Hier hatte sie auch schon ihren Probedienst absolviert, nachdem sie im Januar 2018 durch den damaligen Landessuperintendenten Dieter Rathing zur Pastorin ordiniert worden war.

Ursprünglich aus Ebstorf stammend, kehrte sie nach ihrem Theologiestudium in Kiel, Berlin und Göttigen in ihre Heimat zurück, denn das Vikariat absolvierte sie an der Uelzener St.-Johannis-Kirche. Hier habe sie sich „in einer lebendigen Gemeinde ausprobieren“ dürfen und habe viel für die Praxis des Pfarrberufs gelernt.

Während ihres Vikariats hatte Susanne Schulz geheiratet und wohnt heute mit ihrem Ehemann und der gemeinsamen Tochter Nora (geb. 2019) im Pfarrhaus Nettelkamp. – Die Pfarrstelle der St.-Laurentius- und St.-Martin-Kirchengemeinde Nettelkamp teilt sie sich zur Hälfte mit ihrem Kollegen Christoph Siedersleben, der außerdem Pastor der benachbarten Kirchengemeinde Lehmke-Wieren ist.

„Ich freue mich, in der Kirchengemeinde Nettelkamp zu bleiben und meinen Dienst hier fortsetzen zu können“, sagt die motivierte Pastorin. „Vieles habe ich vorgefunden, an das ich mit meiner Arbeit anknüpfen konnte, manch Neues haben wir gemeinsam entwickelt (z. B. unsere Familiengottesdienste) und noch mehr Ideen gibt es zu entdecken und umzusetzen.“


Ordination von Carolin Luck und Einführung von Johannes Luck

Pastorenehepaar Johannes und Carolin Luck (Foto: privat)

Ordination durch Regionalbischof Stephan Schaede

Nachdem Carolin Luck im Februar ihr gut 2-jähriges Vikariat in der Uelzener St.-Marien-Kirchengemeinde beendet hatte, wird sie nun am Sonntag, 6. März, um 14 Uhr in der Dreikönigskirche Bad Bevensen durch Regionalbischof Stephan Schaede zur Pastorin ordiniert. In einem feierlichen Gottesdienst wird sie für ihren Dienst als Pastorin gesegnet und in der Kirchengemeinde Bevenen-Medingen begrüßt.

Einführung durch Propst Jörg Hagen

Im gleichen Gottesdienst wird ihr Ehemann Johannes Luck nach Beendigung seines Probedienstes offiziell als Pastor auf Lebenszeit eingeführt. Mit ihm wird sich Carolin Luck eine Pfarrstelle teilen. Gemeinsam mit Pastor Hermann-Georg Meyer sind sie fortan gemeinsam als Pfarramts-Team für die Seelsorge in der Gesamtkirchengemeinde Bevensen-Medingen zuständig. – Das Pastorenehepaar wohnt mit seiner inzwischen 4-jahrigen Tochter Greta Sophie im Pfarrhaus Medingen (Klosterweg 7).

Anmeldung zum Gottesdienst

Aufgrund der aktuellen Pandemielage findet der Gottesdienst und der anschließende Stehempfang vor der Kirche nach der 2G-Regel statt. Da die Platzanzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung über folgenden Link gebeten:


Pastor Ulrich Hillmer: Pfarrstellenwechsel und Klinikseelsorge

Pastor Ulrich Hillmer (Foto: Christian Holzgreve)

Mit Wirkung vom 1. März ist Ulrich Hillmer nun nicht mehr nur Gemeindepastor, sondern auch neuer Krankenhausseelsorger am Helios-Klinikum Uelzen.

Aufgewachsen in Suderburg, studierte der heute 54-jährige Pastor in Bethel und Göttingen Evangelische Theologie, bevor er nach dem Vikariat in Springe seine erste Pfarrstelle in der Landgemeinde Gilten im Kirchenkreis Walsrode antrat.

Seit August 2000 war der verheiratete Pastor und Vater zweier Töchter schließlich Seelsorger der Kirchengemeinde St. Johannis im Uelzener Sternviertel.

Nun – nach der Anfang 2022 vollzogenen Fusion mit der Nachbargemeinde zur Ev.-luth. Johannis-und-Georgs-Kirchengemeinde Uelzen – wechselt er auf die 2. Pfarrstelle (50 % Stellenumfang) im Seelsorgebezirk Kirchweyhe-Westerweyhe.

Mit dem zweiten 50-%-Stellenanteil nimmt er fortan die Aufgabe der Klinikseelsorge wahr, nachdem seine Vorgängerin, Pastorin Christine Ehlbeck, im Februar in den Ruhestand getreten war.

Angstoßen wurde sein Wunsch zu beruflicher Veränderung schon vor einigen Jahren durch den Studienbeginn seiner Kinder. Dieser Wunsch wurde aber zunächst nicht umgesetzt, da er und seine Frau in St. Johannis am Stern immer glücklich und zufrieden waren. Doch im Jahr 2019 „gönnte“ Ulrich Hillmer sich eine 6-wöchige Krankenhausseelsorge-Fortbildung: „Diese Zeit“, so der Seelsorger, „war so prägend, dass für mich klar war, wohin die Reise für mich gehen sollte. Mit Übernahme der halben Seelsorgestelle am Klinikum ab dem 1. März verwirkliche ich mir insofern einen lang gehegten Stellenwunsch. Ich bin sehr dankbar für die Möglichkeit der beruflichen Neuorientierung und freue mich gleichzeitig, weiterhin im Sternviertel zu leben.“


Hans-Heinrich Heine verstärkt das Team an St. Marien Uelzen

Hans-Heinrich Heine (Foto: privat)

Ab dem 1. März wird der 48-jährige Pastor Hans-Heinrich Heine das Pfarramts-Team an der Uelzener St.-Marien-Kirche verstärken. Der aus Groß Oesingen im Nordkreis Gifhorn stammende Theologe kommt aus der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) und studierte in Oberursel und Göttingen Theologie. Nach dem Vikariat in der Oberlausitz übernahm er im Jahr 2003 seine erste Pfarrstelle in Hermannsburg im Landkreis Celle. Seit 2015 war er außerdem Leiter des Predigerseminars der SELK.

Auf eigenen Wunsch ist Heine aus persönlichen Gründen im Januar 2022 als Pastor aus dem Dienst der SELK ausgeschieden und möchte zukünftig in der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers arbeiten. Um sich darin zu orientieren, ist er vom Landeskirchenamt Hannover nun für ein Jahr in die Uelzener St.-Marien-Gemeinde entsandt worden.

Als bisherige berufliche Schwerpunkte nennt der Theologe u. a. die Notfallseelsorge und die Jugendarbeit („hier besonders Sommerfreizeiten“). Die Arbeit in einem größeren Team kennt er aus seiner Zeit in Hermannsburg.

Der getrennt lebende Vater von drei Kindern (14, 16 und 19 Jahre) nennt als seine Hobbys „Holz machen, Kajak paddeln und verschiedene andere Sportarten sowie die intensive Lektüre seiner geliebten Wochenzeitung“.

Mit Uelzen verbindet Hans-Heinrich Heine Erinnerungen an seine Jugendzeit – positive und negative: „Ich erinnere mich an viele gute Abende mit Freunden im damaligen Café Paris, mein Zittern und Zagen, mit dem ich vor Jahrzehnten auf dem 5-Meter-Turm im Badue stand, und mein dummes Gesicht, als mir vor dem Kino mein alter roter Golf geklaut wurde.“

Er freue sich, so der Pastor, auf neue und gute Begegnungen in St. Marien, das für ihn ein Zuhause auf Zeit sein werde. „Gespannt bin ich auch, in wieweit sich die Arbeit als Pastor der Landeskirche vom Pfarrdienst in meiner deutlich kleineren Heimatkirche unterscheidet.“

VERANSTALTUNGEN

Passion Punkt 12

Passionsandachten in St. Marien Uelzen

Seit Jahren ist das Format „... Punkt 12“ in der Kirchengemeinde St. Marien Uelzen bekannt. Eingeführt wurde es als Motto für die zwischen Ostern und Erntedank an jedem Mittwoch stattfindenden 20-minütigen Orgelandachten mit Musik, Psamlesung, Lied, Gedanken zum Tag, Gebet und Segen. – Im gleichen Stil folgte dann in der Adventszeit 2021 die Andachtsreihe „Advent Punkt 12“. – Diese sollte ein kleiner Ausgleich für die im vergangenen Jahr ausgefallenen allabendlichen „Kleinen Konzerte mit offenem Singen“ sein.

Und nun, mit Beginn der Passionszeit, sollen vom 2. März bis zum 13. April an jedem Mittwoch, Punkt 12 Uhr, entsprechende Passionsandachten gefeiert werden. Gestaltet werden sie reihum von den Pastorinnen und Pastoren aus den Kirchengemeinden der Region Mitte.


Orgelandachten zur Passion

Zu drei Orgelandachten in der Passionszeit lädt die Kirchengemeinde Ebstorf in die Klosterkirche ein (Sonntag, 6. und 20. März, 3. April, jeweils um 18 Uhr).

Kantorin Annika Köllner wird Orgelwerke einzelner Komponisten spielen und Pastorin Anne Stucke Psalmen und Lesungen aus der Passionsgeschichte vortragen. – Abschließend werden die Besucherinnen und Besucher mit Vaterunser und Segen in die nächste Woche entlassen.


Chormusik zur Passionszeit

Der Kammerchor „Hugo-Distler-Ensemble“ Lüneburg gehört unter der Leitung von Kreiskantor Erik Matz seit mehreren Jahrzehnten zu den niedersächsischen Chören, die mit außergewöhnlichen Konzerten auf sich aufmerksam machen und durch ihre Chormusik auf hohem Niveau bei verschiedenen Chorwettbewerben mit Preisen bedacht wurden.

Bei dem Konzert am Samstag, 12. März, um 17 Uhr in der Uelzener St.-Marien-Kirche werden die Besucherinnen und Besucher auf einen „musikalischen Kreuzweg“ mitgenommen: Die ausgewählten Werke beschreiben den Weg Jesu von der Gefangennahme im Garten Gethsemane bis hin zu seiner Kreuzigung. Die gesungenen Motetten stammen aus dem Früh- und Spätbarock, der Romantik und aus der zeitgenössischen Chorliteratur.

Zwischen den Chorwerken rezitiert die Sprecherin Almut Roeßler passender Texte.


Klima-Andacht in St. Marien Uelzen

Für Freitag, 25. März, 12 Uhr, lädt die Klima-AG des Kirchenkreises Uelzen  wieder zu einer Klima-Andacht in die Uelzener St.-Marien-Kirche ein.

Thematisch soll es um den sog. „ökologischen Fußabdruck“ gehen, ein in den 90er-Jahren entwickeltes Konzept, das die Treibhausgasemissionen jedes einzelnen Menschen veranschaulichen soll. 

Dagegen könnte das Bild des „ökologischen Handabdrucks“ entstehen, das nicht erfasst, wieviel Treibhausgase jemand noch verursacht, sondern wieviele schon vermieden wurden, zum Beispiel durch persönliches Verhalten, politisches Engagement oder auch durch zielstrebiges Handeln in Entscheidungspositionen.

Nach der Andacht sind alle Teilnehmenden eingeladen, gemeinsam zu der von der Uelzener Ortsgruppe der „Parents For Future“ geplanten Kundgebung für mehr Klimaschutz und Klimagerechtigkeit zu gehen, die um 12:45 Uhr vor dem Alten Rathaus stattfinden soll.

„Tag der Posaunenchöre“ und „Übe-Zoom-Aktion“

Aktionsmotiv „Üben! Sieben Wochen ohne Stillstand“ (Quelle: 7 Wochen Ohne / Getty Images)

Am Sonntag, 27. März, ist der diesjährige „Tag der Posaunenchöre“ in der Landeskirche Hannovers. Unter dem Titel „Licht ins Dunkel“ sind Kirchengemeinden eingeladen einen besonderen Gottesdienst mit Bläserchören zu gestalten und zu feiern.

Das Michaeliskloster Hildsheim – das landeskirchliche Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik – hat eigens dazu einen Gottesdienstentwurf erstellt, der von Gemeinden mit und ohne Posaunenchor leicht umgesetzt werden kann.

Viele der rund 12.500 aktiven Bläserinnen und Bläser in der Landeskirche Hannovers mussten in den letzten zwei Jahren Pandemie allerdings „Zwangspausen“ einlegen und beginnen erst jetzt wieder zaghaft mit den Chorproben. Deshalb wird es – auch im Kirchenkreis Uelzen – nur eine „überschaubare“ Anzahl von Bläsergottesdiensten am 27. März geben, so z. B. in Suhlendorf (10 Uhr) und in Himbergen (17 Uhr). Andere Kirchengemeinde verschieben den sog. „Bläsersonntag“ wegen des jetzt erst wieder startenden Probenbetriebs auf einen späteren Zeitpunkt.

Üben! – Sieben Wochen ohne Stillstand

Das Posaunenwerk Hannover bietet angesichts dieser Situation eine besondere „Übe-Zoom Aktion“ an und greift damit das Motto der EKD-Fastenaktion auf: „Üben! Sieben Wochen ohne Stillstand“ (s. o.).

Das ist sozusagen eine direkte Steilvorlage für Bläserinnen und Bläser in den Posaunenchören. Ab dem 2. März lädt das Posaunenwerk jeweils mittwochs um 19 Uhr zu einer Übeeinheit über die Videokonferenz-Plattform „Zoom“ ein: In sieben Wochen stehen unter der Leitung der Landesposaunenwarte des Landeskirche Hannovers Einheiten zu bestimmten Themen auf dem Programm. Neben den Mittwochs-Terminen gibt es auch jeweils einen Wiederholungstermin im Laufe der Woche.


VORSCHAU

„Endlich leben“: Themenwoche vom 2. bis 9. April

Grafik: ractapopulous (pixabay)

Unter dem Motto „Endlich leben“ lädt das TrauerNetz Uelzen zu einer Themenwoche ein. Kooperationspartner sind die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), der Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen, die Adventgemeinde und das Hospiz Am Stadtwald, der Ambulante Hospizdienst, die Stiftung Herz und Seele, der „Lebensraum Diakonie e. V.“ sowie die Ev. Er-wachsenenbildung (EEB).

Endlich leben – das klingt wie eine Sehnsucht, eine Erleichterung, ein Traum. Endlich das wahre Leben erfahren, tief durchatmen, das Kribbeln spüren. Endlich das tun, was Sie sich schon immer vorgenom-men haben. Endlich echt werden

Endlich leben – das klingt wie Begrenzung, wie vorüber fliegende Zeit, wie Vergänglichkeit und Abschied. Mit dem Ende leben, sich bewusst sein, dass unser jetziges Leben nicht unendlich so weitergeht. Grenzen anerkennen.

Ist es möglich, beides zusammenzubringen? Endlich leben, um endlich zu leben? „Wir haben das Bewusstsein der Sterblichkeit und der End­lichkeit verloren“, sagt der Theologe Fulbert Steffensky. Kann man überhaupt endlich anfangen zu leben, ohne die Endlichkeit im Blick zu haben? Können wir im Leben ankommen, wenn wir das Sterben ausblenden?
Sie sind eingeladen, während der Themenwoche das Leben und die Endlichkeit zu bedenken, mutig anzuschauen und sich inspirieren zu lassen. Wir sind davon überzeugt: Der Blick auf die Endlichkeit eröffnet die Chance für ein erfülltes Leben. (TrauerNetz Uelzen)

  • Alle Infos zur Themenwoche „Endlich leben“ finden Sie in einem ab März ausliegenden Faltblatt und unter der Internetadresse „endlich-leben.wir-e.de“.

Suderburger „Treffpunkt Buch“ online und mobil

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage ist die Bücherei zurzeit immer noch geschlossen. Ab April wird „Treffpunkt Buch“ wieder regelmäßig donnerstags von 16 bis 18 Uhr geöffnet sein. Aktuelle Infos finden sich auf der Website https://treffpunkt-buch-suderburg.wir-e.de.

Gerade hat das Büchereiteam einige neue, interessante Bücher angeschafft. Egal ob Krimi, Fantasy, Biografie, Ratgeber, Kochbuch, Gute-Nacht-Geschichten oder Liebesroman – hier gibt es garantiert die passende Lektüre.

Außerdem hat „Treffpunkt Buch“ noch einige Lesestart-Sets an Eltern von dreijährigen Kindern zu verschenken! Die Sets enthalten sehr schönes, altersgerechtes Bilderbuch für kleine Naturentdecker und weiteres Informationsmaterial für Eltern, wie sie das Betrachten von Bilderbüchern, das Vorlesen, Spielen und andere Aktionen in ihren Alltag einbauen können. Das Programm wird von Stiftung Lesen durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Anfragen, Buchbestellungen und Terminabsprachen für die Abholung von Medien richten Sie weiterhin telefonisch an K. Becker (Tel.: 05826 4021073), E. Holtheuer (Tel.: 05826 8990) bzw. J. Graw (Tel.: 0177 6090457) oder per E-Mail (treff.buch-suderburg@e-mail.de). Eine Auslieferung innerhalb von Suderburg ist möglich. Alle ca. 1.700 Medien sind vorab im Online-Katalog recherchierbar. Die Ausleihe ist kostenlos. Das Büchereiteam freut sich auf Ihren Besuch, digital und analog! (Katrin Becker)


Seniorenfahrt ins Kloster Hünfeld geplant

Kloster Hünfeld (Luftaufnahme © Bonifatiuskloster Hünfeld)

Nach den derzeitigen Planungen (Ende Februar) führt die diesjährige Seniorenfahrt des Kirchenkreises Uelzen vom 11. bis zum 17. Juni 2022 nach Hünfeld, einer Kleinstadt im Landkreis Fulda im Osten von Hessen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind im Gästehaus des dortigen Bonifatiusklosters untergebracht: „www.bonifatiuskloster.de“.

Dieser Ort gibt den Mitreisenden die Möglichkeit, das Leben in einem katholischen Männerkloster näher kennenzulernen. Zum anderen bietet die nähere Umgebung eine Reihe von interessanten und lohnenden Zielen: die Barockstadt Fulda (u. a. mit Dom und Stadtschloss), die Wasserkuppe in der Hessischen Rhön etc.

Reisepreis: 629 Euro (Unterbringung im Einzelzimmer) bzw. 599 Euro (Unterbringung im Doppelzimmer). Darin sind die Fahrt mit dem Bus, Unterkunft, Verpflegung (4 Mahlzeiten im Kloster) und die Ausflüge enthalten. Zuschüsse werden auf Antrag gern gewährt.

„Wegen der grassierenden Corona-Pandemie entscheidet sich Ende April endgültig, ob diese Reise stattfindet“, sagt der Leiter der Reise, Armin Sauer, Pastor der Uelzener St.-Petri-Kirchengemeinde.

Wenn Sie Interesse an der Reise haben, wenden Sie sich bitte direkt an Pastor Sauer (Tel.: 0581 97355492, E-Mail: armin.sauer@dynalex.de)


ZU GUTER LETZT

„... damit das Schwere mich nicht im Griff hat“

Wie soll, wie kann ich denn in diesen Zeiten noch glücklich sein? Erst Corona und jetzt die Nachrichten vom Krieg ... Mit dieser Frage setzt sich der Theaterpädagoge und Puppenspieler Olaf Möller in seinem aktuellen Beitrag auf seinem YouTube-Kanal auseinander.
„Wenn man den ganzen Tag nur Sorgen hat und schlechte Nachrichten hört, das geht doch bis in die Seele ...“, lässt er eine seiner Puppen sagen und versucht im Spiel und im Gespräch mit ihnen Antworten zu finden.

„Wie kann ich auch mit dem Schweren spielen, also die Tragödie spielen? – Wie kann ich mit dem Schweren spielen, damit das Schwere nicht mit mir spielt, mich im Griff hat, wie kann ich in all dem Mensch bleiben und nicht ein Getriebener werden?“ – Das sind seine elementaren Fragen.

Lassen Sie sich ein auf diese etwas andere Art, mit Schwerem umzugehen – auch mit Nachrichten über den Krieg und seinen Folgen für unzählige Menschen ...

Impressum

Herausgeber: Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen, Pastorenstr. 4, 29525 Uelzen, Tel.: (0581) 5116
Redaktion: Hanns-Martin Fischer (oeffentlichkeitsarbeit@kirche-uelzen.de)

Der nächste Rundbrief erscheint Anfang April 2022. 
Wenn Sie Termine oder Infos beisteuern möchten, melden Sie sich per E-Mail bitte bis zum 21.03.2022.

Nachrichten an die Redaktion

  • Beitrag für den nächsten Rundbrief
    Schicken Sie uns Ihren Beitrag für den nächsten Rundbrief (Veröffentlichung / Kürzung unter Vorbehalt).
  • Anmeldung für den Rundbrief
    Haben Sie den Link zu diesem Rundbrief nicht direkt vom Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen erhalten (z. B. durch Weiterleitung von einer Ihnen bekannten Person), möchten in Zukunft aber direkt und regelmäßig über sein Erscheinen informiert werden, dann schicken Sie uns eine E-Mail mit der Betreffzeile "Anmeldung Rundbrief".
  • Abbestellung des Rundbriefes
    Wenn Sie die Benachrichtigung über das Erscheinen unseres Rundbriefes nicht mehr erhalten möchten, schicken Sie uns eine E-Mail mit der Betreffzeile "Abbestellung Rundbrief".

Weiterempfehlung des Rundbriefes

  • Link per E-Mail versenden
    Senden Sie den Link zum Rundbrief des Ev.-luth. Kirchenkreises Uelzen mit Ihrer Empfehlung an Freunde und Bekannte: 

Alle Informationen ohne Gewähr.