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Startseite Wort zum Sonntag

Gott sei Dank!

Wort zum Sonntag, 09.05.2021 (5. So. n. Ostern)

Manchmal da scheint einen die Zeit zu überholen. Ständig was Neues, nichts, was klar ist. Immer mehr Aufgaben drängen sich in immer weniger Zeit. Und dann dieser innere Druck: Wie kann das gehen, wie soll ich das alles schaffen? Wer kennt das nicht?

Vor kurzem las ich hingekritzelt auf einer Haltestellen-Bank: „Wenn es sehr eilt, dann setz dich hin und tu einen Augenblick gar nichts.“ Ist das nicht paradox, denke ich im ersten Moment – in der größten Eile erstmal hinsetzen, durchatmen – und nichts tun? Das kann doch nicht gehen!

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Mütend in den Mai?

Wort zum Sonntag, 02.05.2021 (4. So. n. Ostern)

Vor kurzem habe ich ein neues Wort gelernt: „mütend“. Über die sozialen Netzwerke hat es sich rasch verbreitet. Es scheint einen Nerv zu treffen. Einerseits „pandemüde“ und andererseits verärgert, dass es nicht vorangeht – so fühlen sich offenbar gerade viele. Doch bei allem Verständnis für den Überdruss: In meinen Ohren klingt „mütend“ wolkenverhangen. Es verbreitet und vertieft die schlechte Stimmung. Und es passt einfach nicht zum Mai, der gemeinhin als Wonnemonat bezeichnet wird.

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Jubeln in schwierigen Zeiten

Wort zum Sonntag, 25.04.2021 (3. So. n. Ostern)

Der kommende Sonntag heißt „Jubilate“. Jubiliert! Füllt die Lungen und lasst Jubelrufe und freudige Gesänge hören! – In der jetzigen Zeit steht kaum etwas so im Kontrast zur allgemeinen Befindlichkeit wie dieser Aufruf. Auf das gemeinsame Singen muss seit über einem Jahr verzichtet werden. Aersole bei lautstarken Jubelrufen dürften kaum weniger riskant sein. Die Corona-Müdigkeit liegt mit depressivem Grundton wie Mehltau über dem Land. Viele Menschen sind am Ende ihrer Kräfte. Die Sehnsucht nach normalem Leben ist groß: ein unbeschwerter Besuch im Kino oder im Restaurant … Wie schön wäre ein Gang durch die Geschäfte ohne Mund- und Nasenschutz? Wann sind Treffen mit Menschen auf engstem Raum wieder möglich?

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Ruhe in unsicherer Zeit

Wort zum Sonntag, 18.04.2021 (2. So. n. Ostern)

Jetzt, wenn Narzissengelb und Tulpenrot wieder das Lied vom Frühling singen und das erste Storchenschnabel-Klappern erklingt, zieht es mich wie viele andere Menschen wieder raus in die Natur! Egal, wo man auch hinschaut, regt sich jetzt das Leben, das man nach diesem langen Corona-Winter am liebsten tief einsaugen und nie wieder loslassen würde. Also, Schuhe geschnürt und dann nichts wie los zum Laufen in den aufgrünenden Medinger Wald!

„An so vielen Stellen beeinflusst die Pandemie unser Leben“, geht es mir durch den Kopf, während ich meine Füße über die Wurzeln des Waldbodens hebe, „aber hier im Wald wirkt die Welt ganz unberührt von der großen Krise, die unsere Welt zurzeit in Atem hält.“

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Das mit der Ausgangssperre zu Ostern hat noch nie funktioniert ...

Wort zum Sonntag, 11.04.2021 (1. So. n. Ostern)

Früher wurde am Ostertag von der Kanzel immer ein Witz erzählt: Die Tradition des Osterlachens als Ausdruck der Freude, dass der Tod bei Jesus nicht das letzte Wort behalten hat. Mein Osterlachen hatte ich, als mir ein Freund jetzt ein Bild der offenen Grabeshöhle Jesu mit weggerolltem Stein schickte. Und dazu dieser Spruch: „Das mit der Ausgangssperre zu Ostern hat noch nie funktioniert!“

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Tageslosung

Dienstag, 21. September 2021
Täglich rühmen wir uns Gottes und preisen deinen Namen ewiglich.
Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass.


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