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Startseite Wort zum Sonntag

„Locker statt down“

Wort zum Sonntag, 07.03.2021 (3. So. d. Passionszeit)

„Locker statt down“ – wohin schauen wir?, fragt dieser Sonntag! – „Locker statt down“ – unter diesem Titel fand neulich eine videobasierte Fortbildung statt, an der ich teilnehmen konnte. Ein Titel, der provozierend anregt, gerade in diesen Zeiten, wo alle unter den Beschränkungen leiden: Not und Einsamkeit, Sorge und Ängste werden größer, Kräfte lassen nach und Überforderung steigt, und auch „die eigene Lunte wird immer kürzer“. Geduld und Rücksicht weichen, und auch radikale Lösungen – egal welcher Richtung – werden immer beliebter … wenig hilfreich! Wie nun „Locker statt down“?

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Blinde Wut ist keine Lösung

Wort zum Sonntag, 28.02.2021 (2. So. d. Passionszeit)

„Das Lied vom unfruchtbaren Weinberg“ ist ein Text für den Gottesdienst am Sonntag, 28.02. Es steht bei Jesaja im 5. Kapitel. Es beginnt freundlich und liebevoll, das Lied vom unfruchtbaren Weinberg. Dann wird es scharf und unerbittlich.

Das Motiv eines Weinbergs wird in der Bibel oft gewählt, um von gelungenen Beziehungen zu erzählen. Auch, um die Liebe zu besingen. Die aufwendige und achtsame Pflege eines Weinbergs steht für die Aufmerksamkeit und Zuwendung, die Liebende füreinander aufbringen.

Das Lied vom „unfruchtbaren Weinberg“ lässt ahnen: Hier geht es um zerbrochene Liebe, um enttäuschte Liebe. Gott ist von seinem Volk enttäuscht. Gott hatte Rechtsspruch erwartet, und Rechtsbruch gefunden. Er suchte Gerechtigkeit, und fand Geschrei über Schlechtigkeit.

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Was treibt mich an?

Wort zum Sonntag, 21.02.2021 (1. So. d. Passionszeit)

Verführerisch liegt sie da. Mein Blick ist fest auf sie gerichtet. Meine Gedanken drehen sich nur um sie. Wann ist es endlich soweit, wann kann ich sie mit eigenen Händen anfassen, wann auskosten?

Sie, die Schokolade. Sie, die Zigarette. Sie, die Flasche Wein. Vieles kann „Sie“ sein. Sie, das schicke Auto, das ich mir gar nicht leisten kann. Sie, der attraktive Mann meiner Nachbarin. Sie, die Lüge, die mich unschuldig dastehen lässt. Sie, das Lästern, das mich groß und die andere klein macht. Sie, die Steuererklärung, die sich noch etwas aufhübschen lässt.

Unverfroren liegt sie da, die Versuchung und fragt mich: „Na, kannst du widerstehen? Schau doch, das Glück, das ich dir verspreche.“

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Vom Staub des Alltags zur Auferstehung

Wort zum Beginn der Passionszeit, 17.02.2021 (Aschermittwoch)

„Dies ist eine Zeit der Gnade, damit wir Gottes liebevoll auf uns gerichteten Blick annehmen und unter diesem Blick unser Leben ändern. Wir sind in dieser Welt, um von der Asche zum Leben zu gelangen. Lasst uns also die Hoffnung nicht zerstäuben, lassen wir den Traum, den Gott von uns hat, nicht zu Asche werden. Lasst uns nicht in Resignation verfallen“, sagt Papst Franziskus

Im Johannesevangelium (8,1–11) brachten die Schriftgelehrten und Pharisäer zu Jesus eine Frau, die nach dem Gesetz hingerichtet werden sollte. Sie wollten Jesus eine Falle stellen. Deshalb fragten sie ihn: Was sagst du? – Jesus sagte nichts. Er schrieb auf den Boden.

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Verstocktheit eskaliert

Wort zum Sonntag, 14.02.2021 (So. v. d. Passionszeit)

Anfang Januar, als Anhänger des damaligen Präsidenten Donald Trump sich gewaltsam Zutritt zum Parlamentsgebäude der Vereinigten Staaten verschafften, hat sich mir eine biblische Geschichte geöffnet. Die Verstockung des Pharao in der Erzählung über die Befreiung Israels aus der Sklaverei in Ägypten.

Die Geschichte geht so: Eine Delegation der israelitischen Fremdarbeiter, die auf den Großbaustellen Ägyptens wie Sklaven gehalten werden, geht zum Pharao, dem König von Ägypten, und bittet ihn, nach Hause gehen zu dürfen. Der Pharao weigert sich und reagiert mit einer Verschärfung von Arbeitsdruck und Arbeitsanforderungen. Es folgen zehn Eskalationsstufen, die am Ende dazu führen, dass der Pharao sich geschlagen geben muss und die Israelit*innen das Land verlassen.

In diesen zehn Eskalationsrunden (bekannt als die zehn Plagen) gibt es regelmäßig eine Formulierung, um die es mir geht: der Pharao verstockte sein Herz.

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Tageslosung

Dienstag, 21. September 2021
Täglich rühmen wir uns Gottes und preisen deinen Namen ewiglich.
Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass.


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