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Startseite Wort zum Sonntag

„Je suis Charlie“?

Wort zum Sonntag, 18.01.2015 (2. So. n. Epiphanias)

Nach den Terroranschlägen von Paris am 7.Januar schien die Welt für einige Tage vereint zu sein. In Zeitungen, im Internet, auf vielen Online-Plattformen und durch Plakate bei Demonstrationen auf der ganzen Welt fühlten sich Menschen einander verbunden unter dem Slogan: „Je suis Charlie“. Oder wie es am Montag in Dresden auf einem Plakat zu lesen war, damit man’s hierzulande auch versteht: „Ich bin Charlie“.

Sich durch diesen Satz mit den ermordeten Journalisten der französischen Satire-Zeitschrift „Charlie Hebdo“ zu solidarisieren und den Mut aufzubringen, sich trotz der Brutalität die Meinungsfreiheit nicht verbieten zu lassen. Dafür galt es sich einzusetzen, nicht zuletzt durch den Pariser Trauermarsch am vergangenen Sonntag mit fast 50 Staats- und Regierungschefs. Ein Zeichen wurde gesetzt, und das ist auch gut so.

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Welche Gemeinde ist die richtige?

Wort zum Sonntag, 11.01.2015 (1. So. n. Epiphanias)

Seit nunmehr 35 Jahren bin ich als Christ unterwegs. Seinerzeit als Jugendlicher war ich auf der Suche nach „meiner“ Gemeinde. Da ich aus keinem an Gott gläubigen Elternhaus komme, war ich gemeindlich nicht vorbelastet. Schnell kam in mir damals eine für mich wichtige Frage auf: „Welche Gemeinde ist denn die richtige?“ Die Unterschiedlichkeiten hatten mich schlichtweg überfordert. Da war die eine Gemeinde, in der die Liturgie einen hohen Stellenwert hatte, und dann die andere, die bekundete, dass sie keine Liturgie benötige, sie aber doch hatte – aber so anders…

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Mit den Weisen auf dem Weg

Wort zu Epiphanias / „Heilige drei Könige“ (06.01.2015)

Die drei Könige gehören zu unserem Weihnachtsbild. Am 6. Januar ist ihr Tag. Die Bibel berichtet nicht von Königen, auch nicht von drei hohen Gästen an der Krippe. Die Bibel erzählt von Weisen und meint kluge Männer einer fremden Kultur. Die kamen aus dem Morgenland, also von weit her, verehrten und beschenkten das Kind. Bald werden aus den Weisen die drei Könige, sie vertreten die politische Macht. Später werden sie manchmal als Jüngling, Mann und Greis dargestellt und vertreten Menschen allen Alters. Oder sie sind weiß, braun und schwarz und stehen für die drei Erdteile der alten Welt. In Legenden aus neuerer Zeit erhalten die Weisen moderne Gesichter und es gibt manchmal einen vierten König.

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Frieden für alle

Wort zum Sonntag, 04.01.2015 (2. So. n. Weihnachten)

Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen, wissen Sie schon, dass es in Uelzen eine Premiere gab und gibt? Es ist ein Friedensgebet des ökumenischen Arbeitskreises christlicher Kirchen (ACK). Seit Pfingstmontag dieses Jahres ist ein Friedensgebet im Umlauf, das aus einer ganz schlichten Verabredung und Einladung besteht: Immer, wenn am Samstag gegen 18 Uhr der Sonntag von den Turmglocken eingeläutet wird, halten wir da, wo wir gerade sind, eine kleine Stille mit einem Herzensimpuls für den Frieden in der Welt. – „An vielen Orten zur gleichen Zeit miteinander verbunden“, so heißt es auf einer Karte dazu, die auch im Umlauf ist.

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„Nehmt einander an ...“

Wort zum Neujahrstag 2015

„Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.“ (Römer 15,7). – Dieser Vers aus dem 15. Kapitel des Briefes des Apostel Paulus an die christliche Gemeinde der Weltstadt Rom ist für das Jahr 2015 als Jahreslosung ausgewählt worden. Er soll gleichsam der Leitvers (oder auch das Motto) für das neue Jahr sein.

Die neue Losung wird in vielen Kirchen und Gemeindehäusern hängen und viele von uns werden häufiger an ihr vorbeigehen. Seit 1930 gibt es diese Jahreslosung. Zuerst nur für evangelische Christen, aber seit 1969 beteiligt sich auch die katholische Kirche. In der Vergangenheit haben mir viele Losungen ausgesprochen gut gefallen, andere weniger und einige habe ich schlicht nicht verstanden. Immer haben die Losungen mich aber zum Nachdenken angeregt und damit ihren eigentlichen Sinn erfüllt.

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Tageslosung

Dienstag, 21. September 2021
Täglich rühmen wir uns Gottes und preisen deinen Namen ewiglich.
Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass.


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