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Startseite Wort zum Sonntag

Weihnachten auf der Müllkippe

Wort zum Sonntag, 13.12.2020 (3. Advent)

Manila, ein Gebiet am Hafen, das Smokey Mountain genannt wird. Menschen stehen am Rande eines großen Müllberges: Plastikflaschen, Papier, kaputtes Spielzeug, Orangenschalen, zerschlissene Schuhe, Knochen. Die Müllsammler, darunter auch Kinder, picken mithilfe von spitzen Metallhaken im Abfall und sortieren die einzelnen Rohstoffe in Säcke. Der Erlös, den sie dafür bekommen werden, reicht meist nur für zwei Mahlzeiten am Tag, weitere Ausgaben etwa für Schulbücher oder Arztbesuche sind kaum möglich.

15 Kilometer entfernt, in einem Stadtviertel der Mittelschicht. Etwa zehn Frauen und Männer sitzen beim Kaffee in einer Kirchengemeinde zusammen und überlegen. Sie gehören zu einer kleinen evangelischen Kirche (United Church of Christ in the Philippines), die mit Christen in Deutschland partnerschaftlich verbunden ist. Die versammelten Filipinos haben eine Vision: Sie wollen nicht nur für sich Gottesdienst feiern, sondern sie wollen auch etwas für andere tun.

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Ein anderer Advent ...

Wort zum Sonntag, 06.12.2020 (2. Advent)

„Der Andere Advent“, so heißt ein Textkalender aus Hamburg. Seit mehr als 25 Jahren stellt das Redaktionsteam vom Verein „Andere Zeiten“ Worte und Bilder zusammen für jeden Tag vom 1. Advent bis zum 6. Januar, dem Epiphanias- oder Dreikönigsfest. Die Idee: frischer Wind für Traditionen, neue Akzente, spirituelle Impulse im Alltag.

Jetzt ist ein anderer Advent – ganz anders als gewohnt. Und auch wenn viele sonst über die Eile und Termindichte gerade dieser Wochen klagen, wird Liebgewordenes fehlen. Trotzdem ist und wird: Advent. Ankunft. Gott kommt zur Welt, wird Mensch wie wir Menschen, fängt neu und klein mit uns und der Welt an.

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Bleiben Sie zu Hause!

Wort zum Sonntag, 29.11.2020 (1. Advent)

„Bitte bleiben Sie zu Hause!“ Dieser Satz von Bundeskanzlerin Angela Merkel an alle Bürger wird oft wiederholt von Politikern, Medien und auch Menschen, denen ihr eigener Schutz und der anderen am Herzen liegt.

Zu Hause zu bleiben scheint für mich das Programm für diesen Advent. Ich habe aber nicht vor mich in meinen vier Wänden zu verschließen und isoliert abwarten, bis das Virus sich austobt und verschwindet.

Mit dem zu Hause bleiben meine ich, bei mir zu sein. Die Zeit zu nutzen die mir jetzt geschenkt ist. Die Pandemie gibt allen eine Chance sich auf den christlichen Wesenskern des Festes zurückzubesinnen. Diese vorweihnachtliche Adventszeit ist anders. Viele Veranstaltungen und Events sind abgesagt.

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Der Friedhof – ein Stück Geschichte

Wort zum Sonntag, 22.11.2020 (Letzter So. / Ewigkeitssonntag)

„Lass uns doch auf dem Friedhof spazieren gehen! Die Sonne scheint. Etwas Bewegung täte uns ganz gut.“ Wir hatten genüsslich Kaffee getrunken und ausgiebig Kuchen gegessen. Draußen lockte ein schöner, klarer Herbsttag. Dennoch schaute mein Besuch mich etwas sparsam an. Es war weniger wegen des Spaziergangs. Es war das Ziel, das ihm Falten auf die Stirn trieb. „Was soll ich denn auf dem Friedhof?“ Den Hundertwasserbahnhof, die Ilmenau, das alte Rathaus, die St.-Marien-Kirche… alle Sehenswürdigkeiten Uelzens hatte ich ihm schon gezeigt. Nun fehlte nur noch der Friedhof.

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Verletztes wird geheilt

Wort zum Buß- und Bettag, 18.11.2020

In einem großen, verwilderten Garten, den mein Mann und ich vor Jahren übernahmen, stand in einer Ecke eine Eberesche. Während rundum alles blühte und wucherte, wirkte die Eberesche kränklich. Sie trug weder Blätter noch Beeren. Ein Baum, der seine beste Zeit hinter sich hatte. Und wir nahmen uns vor, diesen Baum zu fällen.

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Tageslosung

Donnerstag, 21. Oktober 2021
Rut sprach: Bedränge mich nicht, dass ich dich verlassen und von dir umkehren sollte. Wo du hingehst, da will ich auch hingehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott.
Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus.


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