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Was Jesus wichtig war und ist ...

Wort zum Sonntag, 28.03.2021 (6. So. d. Passionszeit / Palmsonntag)

Bestimmt kennt jeder von uns solche Filmszenen, in denen der Hauptdarsteller angeschossen am Boden – oder alternativ nach einem erfüllten Leben auf dem Sterbebett liegt. Zeit, auf das eigene Leben zurückzublicken und der versammelten Familie noch einmal gute Wünsche und Ratschläge mit auf den Weg zu geben.

Als Jesus sein Leben noch einmal rekapituliert, ist er noch jung. Er weiß von seinem bevorstehenden Tod, aber auch dessen weltverändernden Kraft und Bedeutung. In einem Gebet, nachzulesen in Johannes 17, sagt er Gott noch einmal, was ihm wichtig war und ist. Anstatt aber an sein eigenes Leiden zu denken, das ihm bevorsteht, denkt er an diejenigen, die ihm folgen, sogar an uns heute. Und er hat 3 Bitten, die er Gott sagt, 3 Bitten für Dich:

1.) Gott möge Dich vor dem Bösen bewahren. Was das Böse ist, können wir selbst oft gar nicht so gut unterscheiden; doch Gott kann.

2.) Gott möge durch das, was er sagt, dafür sorgen, dass Du zu ihm gehörst. Klingt kompliziert? Wer zum Gott der Bibel gehören will, sollte danach fragen, wer er ist und was er will und sich nicht seine Individualreligion zusammenbasteln. Und wer an ihn glaubt, ist auch mit ihm verbunden. Gott kann mit Dir reden: Durch Umstände, Gedanken, Ideen, sogar Träume oder Kopfkino und vor allem durch die Bibel. Sehr empfehlenswert, da einmal hineinzuschauen. Und vielleicht auch mal jemanden, der Christ ist, zu fragen, falls Du etwas nicht gleich verstehst.

3.) Gott möge die Nachfolger Jesu eins machen. Bei tausenden von christlichen Konfessionen weltweit mag das eine Bitte sein, die wie gescheitert aussieht. Doch wie Mitglieder einer Familie alle unterschiedliche Persönlichkeiten sind, gehören wir bei aller Unterschiedlichkeit als Christen in Jesus Christus zusammen, ob orthodox, katholisch lutherisch, pfingstlich oder pietistisch geprägt. Übrigens bittet Jesus einerseits seine Nachfolger darum, miteinander klarzukommen, doch er bittet auch Gott darum, dazu Liebe, Akzeptanz, Einsicht und Gelingen zu schenken.

In seinem letzten Gebet denkt Jesus nicht an das Leid der Kreuzigung, sondern an uns. An Dich! Dass Du Freude hast. Dass Du bewahrt bist. Dass Dein Glaube Probleme überstehen kann. Dass Du Deine Geschwister in Jesus lieben kannst – so wie Gott dich liebt.

Pastor Thomas Schulze
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Uelzen, Friedenskirche

 

 

Tageslosung

Donnerstag, 21. Oktober 2021
Rut sprach: Bedränge mich nicht, dass ich dich verlassen und von dir umkehren sollte. Wo du hingehst, da will ich auch hingehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott.
Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus.


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