Zur Erinnerung an die Katastrophe im Kernkraftwerk von Tschernobyl und ihre Folgen, die bis heute nachwirken, lädt der Gomel-Ausschuss des Ev.-luth. Kirchenkreises Uelzen für Sonntag, 26. April, um 15 Uhr zu einem Gedenkgottesdienst in die St.-Gertruden-Kapelle in der Uelzener Gudesstraße ein. Die Leitung liegt in den Händen von Diakonin Anja Köster-Roes.
Vor 40 Jahren, am 26. April 1986, explodierte im Kraftwerk im ukrainischen Tschernobyl einer der Kernreaktoren. Enorme Mengen an Radioaktivität wurden freigesetzt und verteilten sich in weiten Teilen Ost-, Mittel- und Nordeuropas. Eines der Hilfsprojekte für die Menschen vor Ort: Kinder aus dem hochverstrahlten Gebiet Gomel (Belarus) kamen auf Einladung des Kirchenkreises Uelzen im Sommer für 4 Wochen zur Erholung nach Uelzen.