Rundbrief Juli/August 2026

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

die Sommerzeit ist eine Unterbrechung in unserem Jahr. Die Schüler*innen haben ihr Schuljahr beendet und haben Sommerferien; viele Menschen haben Urlaub und verreisen. Sie empfinden diese Sommerwochen als eine Zeit der notwendigen und erholsamen Pause. Es ist Zeit zum Durchatmen, zum Ausruhen, Zeit auch für Neuentdeckungen. Sommerzeit als Auszeit.

Auch in unseren Gemeinden ist der Sommer eine besondere Zeit. „Sommerspiele“ heißt das Motto der diesjährigen Sommerkirche in der Region Mitte. Auch in der Region West findet eine Sommerkirche statt: „Sommerkirche zu Pop-Songs“. Und natürlich gibt es wieder vielseitige Sommerkonzerte im Kirchenkreis. Sommerzeit mit Zeit für Spiel, Musik und besondere Gottesdienste.

Dieser Sommer ist auch der Zeitpunkt der Verabschiedung zweier Pastoren hier im Kirchenkreis, die viele Jahre hier gearbeitet haben. Sommerzeit als Zeit der Veränderung.

So unterschiedlich wir diesen Sommer auch erleben – ich wünsche Ihnen eine gesegnete Sommerzeit!

Ihre Dorothea Mecking,
stellvetretende Pröpstin im Kirchenkreis Uelzen

Aktuell

Einfach heiraten in Uelzen

Eingang der St.-Gertruden-Kapelle (© Kirchenkreis Uelzen)

Am 26. Juni hatte der Kirchenkreis Uelzen als einer von vielen Orten unserer Landeskirche zur Aktion „Einfach heiraten“ eingeladen. Insgesamt 38 Paare nutzten die Gelegenheit, sich in der Uelzener St.-Marien-Kirche, im Propstei-Garten, in der St.-Gertruden-Kapelle oder in einer Gondel auf dem benachbarten Ratsteich kirchlich trauen oder segnen zu lassen.

Ein Team von Pastor*innen und weiteren Mitarbeitenden konnten die verschiedensten Paare begrüßen: frisch verliebte, jung verheiratete und Menschen, die schon lange standesamtlich getraut waren, sich aber nun endlich auch vor Gott das Ja-Wort geben wollten, genauso wie Paare, die sich zu ihrem Ehejubiläum noch einmal segnen lassen wollten u. v. m. Dazu kamen auch einige Paare, die sich ganz spontan dazu entschlossen hatten, ihre Verbindung segnen zu lassen. Das war - einfach so - möglich.

Pröpstin Wiebke Vielhauer, zu der zehn Paare zur Segnung bzw. Trauung in den Propstei-Garten kamen, ist begeistert: „Den ganzen Tag war der Platz zwischen St. Marien und der Propstei mit fröhlichen Menschen gefüllt. Von ganz jungen bis zu sehr lebenserfahrenen. Und die Familien wie die Pastores waren gleichermaßen erstaunt, wie tiefgründig und berührend eine Trauung oder Segnung sein kann - auch ganz ohne viel Aufwand im Vorfeld. Liebe feiern und Segen empfangen und das ganz ,einfach‘ - so stelle ich mir Kirche vor.“


Klosterkirche Ebstorf im Sommer für Besuche geöffnet

Klosterkirche Ebstorf, Blick vom Nonnenchor auf den Altarraum (Foto: Markus Tiemann)

In den vergangenen Jahren standen häufig Menschen vor der geschlossenen Tür der Ebstorfer Klosterkirche und erfuhren, dass diese nur im Rahmen einer Klosterführung zu besichtigen ist. Gerade in der Urlaubs- und Ferienzeit haben viele Menschen das Bedürfnis, Kirchenräume zu erkunden, Spiritualität zu erfahren oder einfach einen besonderen Ort der Ruhe aufzusuchen.

In Kooperation des Klosters Ebstorf und die Ev.-luth. Kirchengemeinde Ebstorf soll deshalb in den Monaten Juli, August und September die Klosterkirche nun regelmäßig donnerstags bis sonntags von 15 bis 17 Uhr geöffnet werden.

Besucherinnen und Besucher - ob Urlaubsgäste oder Einheimische - können den Kirchenraum auch ohne Führung auf sich wirken lassen, die besondere Atmosphäre erleben, beten, wenn einem danach ist, oder einfach den Raum genießen.

„Schon allein das Betreten der Klosterkirche führt zu einem Aha-Erlebnis“, so Pastorin Anne Stucke. Der Nonnenchor trennt die untere Kirche von dem östlichen Altarbereich, so dass der Blick auf den Altar den Besucher staunen lässt. Bemerkenswert ist das über 700 Jahre alte Taufbecken, die Meyer-Orgel und natürlich die Größe der Kirche.

In der Landeskirche Hannovers gibt es inzwischen rund 400 Kirchen, die verlässlich geöffnet sind. „Warum nicht auch unsere Klosterkirche öffnen?“, fragte sich Äbtissin Angela Geschonke. Nun starten die Verantwortlichen zunächst mit einem begleiteten Öffnungsangebot an mehreren Nachmittagen in der Woche. Da ein solches Projekt erprobt werden müsse, werde die Öffnung zunächst mit Aufsicht umgesetzt. Bereits zwölf Ehrenamtliche haben sich gefunden, um das Vorhaben zu unterstützen.

Für die Besucherinnen und Besucher liegt in der Kirche ein Gästebuch aus. Außerdem ist geplant, die Möglichkeit zum Anzünden von Kerzen zu schaffen und dafür einen besonderen Bereich zu gestalten.

Das Kloster und die Kirchengemeinde Ebstorf freuen sich auf viele Gäste und sind gespannt, wie das neue Projekt angenommen wird.


1.800 Jugendliche beim Landesjugendcamp

1.800 Jugendliche haben sich vom 11. bis zum 14. Juni in Verden zum Landesjugendcamp getroffen - unter ihnen auch Jugendliche aus dem Kirchenkreis Uelzen.

Menschliche Begegnung, Spaß und zugleich die Einladung zu tiefem Austausch über Gott, Glaube, die Welt und das persönliche Leben – vermutlich macht genau diese Mischung das Camp für viele so wertvoll.

„Das Leben ist schwer genug, daher ist auch der Spaß wichtig“, sagt Landesjugendpastorin Miriam Heuermann. Den ließen sich die jungen Menschen auch vom durchwachsenen Wetter nicht nehmen.

Das Landesjugendcamp ist das größte, nicht-kommerzielle Festival der Evangelischen Jugend in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, von Jugendlichen für Jugendliche. Es findet alle zwei Jahre auf dem Gelände des Evangelischen Jugendhofes Sachsenhain in Verden (Aller) statt. Durchschnittlich 2000 junge Menschen feiern, teilen, diskutieren, singen, lachen, beten, machen Unsinn, lernen neue Freund:innen kennen und genießen vier Tage lang das Leben.


Synode mit Schwerpunkt „Demokratie“

Plenum der II. Tagung der 27. Landessynode (Foto: Jens Schulze)

Am Samstag, 20. Juni, endete die II. Tagung der 27. Landessynode. Auf der Website zur Landessynode finden Sie zahlreiche Fotos, ausführliche Berichte zu allen Tagungspunkten der Synode, inklusive der Zusammenfassungen der Kurzvorträge zum Themenschwerpunkt „Demokratie stärken“.

Darin untestützte die hannoversche Landessynode z. B. auch die Forderung nach der Einleitung eines AfD-Verbotsverfahren und formulierte die dringende Bitte an die niedersächsische Landesregierung, „im Bundesrat den Antrag zur Einleitung eines Verbotsverfahrens gegen die AfD zu stellen und hierfür die notwendigen Mehrheiten zu gewinnen“.

Darüber hinaus haben die Delegierten während der Synode u. a. auch ein Gesetz zur Prävention sexualisierter Gewalt und eine Jugendsynode beschlossen.


Persönlich

Die Vielfalt des Pastorenberufs

Christoph Siedersleben (Foto: Henrik Winkelmann)

Am Sonntag, 19. Juli, wird Pastor Siedersleben in einem Gottesdienst um 11 Uhr vor der Kirche in Lehmke durch Pröpstin Wiebke Vielhauer in den Ruhestand verabschiedet.

Vor 13 Jahren war er zunächst als JVA-Seelsorger in unseren Kirchenkreis gekommen, um die Justizvollzugsanstalten Uelzen und Lüneburg zu betreuen. Zuvor hatte er nach dem Theologiestudium in Heidelberg und Marburg und dem Vikariat in Wolfsburg 19 Jahre als Pastor und zeitweilig als Jugendpastor im Kirchenkreis Hildesheimer Land / Alfeld gewirkt, wo er acht Predigtstellen an acht Orten zu versorgen hatte.

Im Kirchenkreis Uelzen übernahm er außerdem Vakanzvertretungen in verschiedenen Kirchengemeinden, bevor er im Juli 2019 für ein Jahr in die Kirchengemeinde Weyhe bei Bremen wechselte und im Juli 2020 in den Kirchenkreis Uelzen zurückkehrte. Hier übernahm Christoph Siedersleben nun zunächst eine halbe Stelle in der Kirchengemeinde Nettelkamp und stand dem Kirchenkreis außerdem als Springer zur Verfügung. Seit September 2021 war er schließlich mit 75 % Stellenanteil für die Kirchengemeinde Lehmke-Wieren und mit 25 % für die Kirchengemeinde Nettelkamp zuständig.

Im Rückblick auf sein Wirken als Pastor resümiert Christoph Siedersleben: „Ich habe - bis auf Sitzungen - alle Bereiche meiner Arbeit sehr gern gemacht. Die Vielfalt ist ein großes Privileg unseres Berufs, auch die Freiheit, Arbeitszeiten selbst einteilen zu können.“  Er habe sehr viel lieber für die Menschen in der Gemeinde als für die Kirche als Institution gearbeitet, gesteht er. Mit Sorge blicke er auf die Zukunft der Kirche: „Ich habe die Befürchtung, dass die derzeitige Entwicklung der Kirche die Bedürfnisse der Mitglieder zu wenig beachtet. Eine weitere Entfremdung führt dann zu stärkerem Mitgliederschwund.“

Seinen Ruhestand wird Christoph Siedersleben in Bremen verbringen, wo er sich auch ehrenamtlich engagieren will, z. b. mit dem Angebot von Deutschkursen für Migranten. Seiner letzten hauptamtlichen Wirkungsstätte, der Kirchengemeine Lehmke-Wieren, will er weiterhin verbunden bleiben.


Gottes „fetter“ Segen

Thomas Wollrath (Foto: privat)

Am Sonntag, 30. August, wird Pastor Thomas Wollrath im Rahmen eines Gottesdienstes um 11 Uhr im Kurpark in Bad Bevensen in den Ruhestand verabschiedet.

Nach seinem Theologiestudium in Göttingen und dem Vikariat in Celle wurde Thomas Wollrat im März 1992 in der St.-Marien-Kirche Uelzen zum Pastor ordiniert. Seitdem war er in verschiedenen Funktionen ununterbrochen im Kirchenkreis Uelzen tätig: als Berufsschulpastor an der BBS I und II (1992 - 2004), als Seelsorger in der Georgskirchengemeinde Kirchweyhe-Westerweyhe (2004 - 2015), ab 2013 wieder mit 25 % Berufsschulpastor an der BBS I und ab November 2015 an der BBS II, wo sein Arbeitsfeld die Schulseelsorge und die kirchenbezogene Freizeitarbeit mit Schülerinnen und Schülern umfasste.

Während der gesamten Zeit übernahm Thomas Wollrath auch unterstützende Aufgaben in verschiedenen Kirchengemeinden des Kirchenkreises, z. B. in der Gottesdienstvertretung und im Konfirmandenunterricht. Er war Mitglied im Bildungsausschuss und im Finanzausschusses des Kirchenkreises (2015 - 2025) und baute ab 1997 zusammen mit Pastor Gerhard Dierks die Notfallseelsorge im Kirchenkreis auf, in der er sich bis dato aktiv war.

Auch auf landeskirchlicher Ebene engagierte sich Thomas Wollrath. So war er Mitglied der 24. Landessynode (2009 - 2013) und danach Ersatzmitglied der 25. und 26. Landessynode.

Für den bevorstehenden Ruhestand plant der passionierte Fahrradfahrer und Camper, mit seiner Ehefrau die europäischen Nachbarländer zu erkunden. Außerdem hat er eine große Familie (vier Kinder, Schwiegerkinder und sieben Enkel) mit denen das Ehepaar gerne Zeit verbringt.

Der Segensspruch eines ehemaligen BBS-Schülers ist ihm besonders ans Herz gewachsen: „Gottes ,fetter‘ Segen sei mit euch auf allen euren Wegen!“


 

Veranstaltungen

Die Sommerferien-Challenge ist zurück!

Die Sommerferien-Challenge der Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen geht wieder an den Start! Seit 2020 sorgt sie bereits für kreative Ideen, gemeinsame Familienzeit und jede Menge Ferienspaß.

Vom 2. bis zum 29. Juli 2026 warten wieder spannende Aufgaben aus den Bereichen Kreativität, Musik, Kochen, Backen, Spielen und Bewegung auf die Teilnehmenden - Familien mit Kindern von 3 bis 12 Jahren.

Es gibt wieder tolle Preise zu gewinnen. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind bis zum 10. Juli 2026 möglich.


Sommerkonzerte in St. Marien Uelzen

Im Juli und im August lädt die Kirchengemeinde St. Marien Uelzen an jedem Samstag von 16:45 Uhr bis 17:45 Uhr wieder zu den alljährlichen Sommerkonzerten ein.

4. Juli: Europäische Orgelmusik der Romantik (Carsten Zündorf, Osnabrück)
11. Juli: Sommernachtsträume, A-cappella-Gesang (Ensemble Aurea)
18. Juli: Orgel „plus“ (Annika Köllner-Will, Orgel / Jana Barenschee, Flöte)
25. Juli: Dance all night - Blechblasmusik vom Feinsten (Ensemble Brassonanz)
1. Aug.: Nocturne - A-cappella-Musik zur Nacht (Voktett Hannover)
8. Aug.: Im Fokus: Passacaglia! (Erik Matz,Orgel)
15. Aug.: Mit 3 Orgeln und 2 Saxophonen um die Welt (Volker Jaekel / Gerd Anklam)
22. Aug.: Chorkonzert zum 75. Chorjubiläum (St.-Marien-Kantorei Uelzen)
29. Aug.: La Fiesta Musica (Blechbläserquintett emBRASSment, Leipzig)

Nach den Konzerten können die Besucherinnen und Besucher ein Glas Wein auf dem Kirchplatz genießen (Ausschank gegen Vorlage der Eintrittskarte).


Taizé-Andachten machen Sommerpause

Während der Sommerferien pausieren die Taizé-Andachten in der Uelzener St.-Gertruden-Kapelle an der Gudesstraße.

Am Donnerstag, 2. Juli, um 18 Uhr wird vor einer 8-wöchigen Pause noch einmal zu einer Zeit der Stille, zum Hören auf Gottes Wort und zum gemeinsamen Singen von Taizé-Liedern eingeladen, bevor die Reihe am Donnerstag, 27. August, um 18 Uhr fortgesetzt wird.
 


„Sommerspiele“ - Sommerkirche in der Region Mitte

Zugegeben, den Titel „Sommerspiele“ assoziiert man eher mit den olympischen Sommerspielen. Doch die nächsten Wettkämpfe dieser Art sind erst wieder für das Jahr 2028 anberaumt. In dieseTagen kämpfen stattdessen die noch verbliebenen Mannschaften in der K.o.-Runde der Fußball-WM in Kanada, Mexiko und den USA um den begehrten WM-Pokal.

Bei den Themen der in den Sommerferien stattfindenden Gottesdienste der „Sommerkirche“ in der Region Mitte des Kirchenkreises Uelzen geht es aber um noch ganz andere „Spielarten“. - Lassen Sie sich überraschen. - Alle Gottesdienste beginnen um 10:30 Uhr.

  • So, 05.07., St. Johannis Uelzen (Pn. Iris Junge)
    und St. Marien Uelzen (Pn. Dr. Dorothea Mecking)
  • So, 12.07., St. Marien Veerßen (P. Christoph Scharff-Lipinsky)
    und St. Marien Uelzen (Pn. Dr. Dorothea Mecking)
  • So, 19.07., St. Petri Uelzen (Pn. Dr. Dorothea Mecking)
    und St. Marien Uelzen (Pn. Astrid Neubauer)
  • So, 26.07., Georgskirche Kirchweyhe (P. Simon Reinecke)
    und St. Marien Uelzen (P. Manuel Ziggel)
  • So, 02.08., Georgs-Kapelle Groß Liedern (P. Simon Reinecke, Dn. Andrea Senge)
    und St. Marien Uelzen: Gd. m. A. (Pn. Iris Junge)
  • So, 09.08., Herzogenplatz Uelzen: Stadtfest-Gottesdienst,
    Abschluss der Sommerkirche (Pn. Iris Junge, P. Simon Reinecke, P. Manuel Ziggel)

Sommerkirche zu Pop-Songs

Auch die Kirchengemeinden Barum-Natendorf, Ebstorf, Hanstedt und Wriedel in der Region West des Kirchenkreises Uelzen laden zu besonderen Sommergottesdiensten während der Schulferien ein. Die vier Gottesdienste im Juli widmen sich jeweils einem speziellen Popsong. Anschließend wird zu einem gemeinsamen Essen eingeladen.

Grafik: © Peter (gep 2008)
  • 5. Juli, 11 Uhr, Barum: „99 Luftballons“ von Nena (Pastorin Friederike Holtz)
  • 12. Juli, 11 Uhr, Hanstedt: „Gott muss ein Seemann sein“ von Santiano (Pastor Matthias Kuna-Hallwaß)
  • 19. Juli, 11 Uhr, Wriedel: „Wind of Change“ von den Scorpions (Pastorin Anne Stucke, Gd. mit Taufe)
  • 26. Juli, 11 Uhr, Ebstorf: „Dir gehört mein Herz“ von Phil Collins (Pastor Holger Holtz, Gd. mit Tauferinnerung)

Sommerliche Abendmusiken in der Klosterkirche Ebstorf

Kirchenmusikerin Annika Köllner-Will lädt auch in diesem Jahr wieder zu den beliebten Sommerklichen Abendmusiken in die Klosterkirche Ebstorf ein.

Im ersten Konzert der Reihe ist am Sonntag, 12. Juli, um 18 Uhr das Duo „ZIA“ zu Gast: Christian Grosch (Orgel) und Marcus Rust (Trompete) lernten sich im Rahmen ihres Jazzstudiums an der Musikhochschule Dresden kennen. Unter dem Titel „Crossing Borders“ - also
„Überschreiten von Grenzen“ - nehmen sie die Zuhörer mit auf eine geistlich-musikalische Reise zwischen indianischen Melodien, afrikanischen
Rhythmen, europäischen Volksweisen und Jazz.

Am Sonntag, 26. Juli, um 18 Uhr wird das „DuoFludeon“ aus Bielefeld erwartet. Im Namen Fludeon verbirgt sich die Kombination zweier Instrumente: die Flöte (im englischen flute) und das Akkordeon. Die Flötistin Heti Schmidt-Wissing und der Akkordeonist Till Mannes präsentieren in der Klosterkirche Ebstorf vielfältigen Klänge ihrer wunderbar harmonierenden Instrumente mit Werken aus unterschiedlichsten Zeiten und Ländern - passend zur Jahreszeit mit sommerlichen Assoziationen.

Am Sonntag, 9. August, um 18 Uhr präsentiert das Gesangstrio „Santinelli“, bestehend aus Kirsten Dietrich, Imke McMurtie und Astrid Münder, „Liebeslieder an die Erde“, traditionelle Gesänge und Geschichten aus Georgien.

Und schließlich beendet am Sonntag, 23. August, um 18 Uhr das „Duo Doppio Passo, das sind Jörg Brilling (Gitarre) und und Ulf Dressler (Laute), die Konzertreihe mit Musik der Renaissance.

Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei. Im Anschluss lädt die Kirchengemeinde noch zum Verweilen bei einem kühlen Getränk ein.


 

Konzert mit „FourTune“ in der Alten Feldsteinkirche Wieren

Am Sonntag, 2. August, um 18 Uhr ist das Lübecker Gesangsquartett „FourTune“ zu Gast in der Alten Feldsteinkirche Wieren

Das Quartett gründete sich 2023 an der Musikhochschule Lübeck, wo sich dessen Mitglieder während ihres Gesangsstudiums kennengelernt haben. Antonio Krisanto (Tenor 1), Caspar Dieler (Tenor 2), Friedrich Hagedorn (Bass 1) und Onno Spuhl (Bass 2) singen A-cappella-Musik aus verschiedenen Epochen und Stilrichtungen: Barbershop, romantische Chorsätze sowie Pop und Volkslied gehören zum stetig wachsenden, vielseitigen Repertoire. 

In Wieren präsentieren die vier Gesangsstudenten ein Themenkonzert über Liebe, Freundschaft und die Wendungen des Lebens. Es erklingen Werke von Felix Mendelssohn-Bartholdy, den Comedian Harmonists, Peter Fox, u. v. m., verbunden durch eine Moderation voller Humor und Herz. Ein A-Capella-Abend für jedes Alter und jedes Ohr! 

Das Besondere: Die Sänger von „FourTune“ legen die Strecken zwischen ihren Konzertorten in diesem Jahr zum zweiten Mal auf Fahrrädern zurück!

  • Sonntag, 2. August, 18 Uhr, Alte Feldsteinkirche Wieren (Eintritt frei, Spenden erbeten)

Gemeinsam stark! 

Save the Date: 
Fortbildungstag Kirche mit Kindern und Familien

Gemeinsam stark! Wie können wir Kinder und Familien stark machen, ihnen den Rücken stärken, und sie unterstützen, sich gegenseitig zu stärken? Und wie sind wir stark, wenn wir auch mal schwach sind?

Beim Fortbildungstag des Sprengels Lüneburg für Ehrenamtliche und Berufliche in der Kirche mit Kindern wird diesen Fragen nachgegangen. Die Teilnehmenden finden gemeinsam Antworten und sollen auch selbst neue Kraft tanken.

Es laden ein: Die Beauftragten für Kirche mit Kindern im Sprengel Lüneburg, Wiebke Vielhauer (Pröpstin des Kirchenkreises Uelzen), Kirchenmusikdirektor Kai Schöneweiß, Frauke Hahnemann und Lina Hantel (Ev. Familien-Bildungsstätte Lüneburg), Hanna Dallmeier und Susanne Paetzold (Team Kirche mit Kindern im Michaeliskloster Hildesheim, Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers)

  • Samtag, 12. September 2026, 10 - 15:30 Uhr, Uelzen, St.-Johannis-Kirche am Stern
    Informationen (PDF-Download)  |  Anmeldung (Online-Formular)

Literatur | Medien

Fachreihe „Digitale sexualisierte Gewalt“

Digitale sexualisierte Gewalt ist längst Teil gesellschaftlicher Realität – und wird dennoch bislang kaum systematisch thematisiert. Öffentliche Aufmerksamkeit entsteht häufig erst dann, wenn prominente Personen betroffen sind. Dabei zeigt sich digitale sexualisierte Gewalt in vielen Lebensbereichen und Lebensrealitäten.

Eine dreiteilige digitale Veranstaltungsreihe der landeskirchlichen Fachstelle Sexualisierte Gewalt greift diese Herausforderung auf und richtet den Blick auf Erscheinungsformen, Dynamiken und Handlungsmöglichkeiten. An drei aufeinander folgenden Nachmittagen laden Fachexpert*innen in jeweils zweistündigen Workshops zur Auseinandersetzung mit digitaler sexualisierter Gewalt ein.

Wissensvermittlung und Austauschräume bieten verstärkte Handlungssicherheit in der Einordnung von Gewalt für alle Altersgruppen und im Umgang in der Kinder- und Jugendarbeit. Die Teilnahme ist offen für alle Interessierten.


Impressum

Herausgeber: Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen, Pastorenstr. 4, 29525 Uelzen, Tel.: (0581) 5116
Redaktion: Hanns-Martin Fischer (oeffentlichkeitsarbeit@kirche-uelzen.de)

Der nächste Rundbrief erscheint Anfang September 2026. 
Wenn Sie Termine oder Infos beisteuern möchten, melden Sie sich per E-Mail bitte spätestens bis zum 24.08.2026.

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