Editorial
Editorial
Liebe Leserinnen und Leser,
der April ist gleichermaßen von der Karwoche und dem Osterfest geprägt. Der besondere Weg, den Jesus Christus gegangen ist, führte ihn mit all seinen Stationen durch Abschied, Leiden und Tod hindurch zur Auferstehung. Dieser Weg ist auch bei denen, die ihm nachfolgten, mit außerordentlichen Gefühlen verbunden gewesen: von Trauer und Angst bis hin zum Erschrecken über das leere Grab und schließlich zur großen Osterfreude.
Etwas von diesen Empfindungen spiegelt sich in unseren Gottesdiensten und Veranstaltungen wider: am Karfreitag und in der Osternacht, im digitalen Ostergottesdienst, in den Mittwochsgeschichten im Kloster Ebstorf und in der Taizé-Andacht.
Mancherlei Neues entsteht in unserem Kirchenkreis. Ein ganz ungewöhnliches Projekt ist die Aktion „Einfach heiraten“, auf das in diesem Rundbrief hingewiesen wird. - Im Kita-Verband, im Jugendpfarramt und im Kirchenkreisvorstand gibt es personelle Veränderungen. - Und am 26. April findet in der St.-Marien-Kirche in Uelzen ein großer Kantatengottesdienst statt, an dem mehrere Chöre miteinander die Bach-Kantate „Meinen Jesum lass ich nicht“ singen und musizieren.
Ostern bedeutet: Es gibt einen neuen Anfang, das Leben ist stärker als der Tod. Deshalb können auch wir zuversichtlich Veränderungen akzeptieren und offen auf Neues zugehen unter dem Schutz und Segen Gottes.
Ihre Rundbrief-Redaktion
Pastorin Dr. Dorothea Mecking, stellvertretende Pröpstin im Kirchenkreis Uelzen
Aktuell
Sie sind schon lange standesamtlich verheiratet, aber ein Segen wäre noch schön? - Sie sind schon lange kirchlich verheiratet und wollen den Segen mit Dank für Bisheriges und mit Blick auf die Zukunft verbinden - vielleicht zu einem Ehejubiläum? - Sie sind nicht verheiratet, möchten aber Ihre Liebe segnen lassen?
Am 26. Juni 2026 findet an verschiedenen Orten in unserer Landeskirche die Aktion „Einfach heiraten“ statt – auch im Kirchenkreis Uelzen! Zwischen 11 und 17 Uhr können Paare sich in der St.-Marien-Kirche Uelzen, im Propstei-Garten, in der St.-Gertruden-Kapelle Uelzen oder auf dem Ratsteich trauen und segnen lassen.
Ein Team von Pastor*innen steht bereit und nimmt sich Zeit für ein Gespräch mit Ihnen. Sie suchen ein Bibelwort für die persönliche Ansprache zur Trauung oder Segnung aus und Musik aus der Playlist, die Musiker*innen vorbereitet haben. Bei der Feier stehen Sie und Ihre Liebe im Mittelpunkt und Sie werden für das gemeinsame Leben gesegnet. Und danach können Sie direkt bei uns auf Ihre Liebe anstoßen.
Segnung: Soll der 26. Juni 2026 der Tag sein, an dem Sie Ihre Liebe segnen lassen? Dann kommen Sie an diesem Tag einfach vorbei. Wenn Sie vorher eine Zeit reservieren möchten, melden Sie sich vorher bei uns an. - Infos unter www.kirche-uelzen.de/einfach-heiraten.
Kirchliche Trauung: Wenn Sie sich am 26. Juni kirchlich trauen lassen möchten und eine Person von Ihnen evangelisch ist, bringen Sie bitte Ihre standesamtliche Heiratsurkunde mit. Dann können wir die Hochzeit auch in die Kirchenbücher eintragen. Für die kirchliche Trauung melden Sie sich ab sofort bei uns an: www.kirche-uelzen.de/einfach-heiraten.
„Ich möchte einfach Mensch sein“ – so heißt eine neue Arbeitshilfe der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers für eine gendersensible und queerfreundliche christliche Praxis.
„Mit diesen Materialien wollen wir als Landeskirche zeigen, dass bei uns alle Menschen als Gottes Ebenbilder gesehen werden und willkommen sind“, sagt Pastorin Cornelia Dassler, Gleichstellungsbeauftragte der Landeskirche. „Das geschieht in dem Bewusstsein, das wir ein Diskussionsfeld betreten, in dem es schnell zu scheinbar unvereinbaren Gegensätzen kommt.“ Die Arbeitshilfe und die Materialien seien eine Einladung, sich auf den Weg zu machen und miteinander in Gespräche zu kommen. Dahinter stehe laut Dassler die Glaubensüberzeugung, „dass wir alle ‚einfach Mensch sein‘ möchten und jeder Person der dankbare Respekt gebührt, von Gott wunderbar gemacht zu sein, wie es Psalm 139 sagt.“
Die Arbeitshilfe enthält rund 50 eher kurz gehaltene Beiträge, die verschiedene Aspekte der Geschlechtervielfalt aufgreifen. Praktische Beispiele aus den verschiedensten Arbeitsfeldern sollen die Verantwortlichen in der Kirche darin unterstützen, Fragen zu Geschlechtervielfalt zu klären und Einsichten und Hilfen für eine sensible Praxis zu finden. Das Material enthält nachdenkenswerte Texte, Gedichte, Bausteine für Gottesdienste, Unterrichtsmaterial, Filmtipps und weitere Anregungen.
Bibelkurs online: Prophetie und Propheten - von den Anfängen bis zum Neuen Testament
Vorherseher, Ansager von Heil und Unheil, Mahner, Gottesknechte, „Gotteskünder“ - die Propheten prägen unser Bild der biblischen Geschichte wesentlich. Sie begleiten die Geschichte Gottes mit seinem Volk. Doch woher kommen sie eigentlich? Predigten sie schon von Beginn an das Gesetz des Mose? Und wie kommt es, dass ihre Prophezeiungen eine so wichtige Rolle spielen? Warum gibt es Prophetenbücher nur in der Bibel? Wie hat man sie im frühen Judentum gelesen, wie hat das Neue Testament ihre Worte verstanden? Und, nicht zuletzt: Wie verstehen wir die Worte der Propheten heute und für uns?
Große Texte der Bibel: Du sollst Gott lieben – und deinen Nächsten wie dich selbst
Das Christentum gilt als Religion der Nächstenliebe. Dem strengen und strafenden Gott des Alten Testaments setzt Jesus den Gott der Liebe entgegen – so ein gängiges Vorurteil. Dem widerspricht allerdings, dass die Gebote, Gott zu lieben und den Nächsten wie sich selbst, von Jesus aus dem Alten Testament zitiert werden. Was aber bedeuten die beiden Liebes-Gebote der Bibel? Was meint das: Gott zu lieben? Und wer ist mein Nächster? Und kann man eigentlich jemandem gebieten zu lieben? Liebe kommt doch aus dem Herzen – oder sie kommt nicht! Der Vortrag geht den Geboten aus dem Alten Testament in ihrem Zusammenhang nach und zeigt, wie sie von Jesus aufgegriffen und gedeutet werden. Und es ist Zeit, über die Gebote miteinander ins Gespräch zu kommen.
Bibeldialog online: Ezechiel
Gemeinsam die Schrift studieren: In diesem Jahr wird an drei Abenden der Prophet Ezechiel ausgelegt; zugleich steht jeder Abend für sich. Nach einem Impuls der Referierenden und einem Dialog unter ihnen, haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich einzubringen.
Von der Arbeit mit Lederrollen, Bruchstücken und Infrarot-Fotografien
Durch die Schriftrollenfunde in Qumran haben wir Zugang zu den ältesten bekannten Bibelhandschriften, und wir erhalten einen Einblick in eine antike Schreibwerkstatt. Wie sieht eine Schriftrolle aus und wie haben die Schreiber damals gearbeitet? Wie können wir heute mit den unzähligen Resten von Handschriften umgehen, an denen die zweitausend Jahre Lagerung nicht spurlos vorbeigegangen sind? In einem Workshop beschäftigen wir uns mit der Produktion und Rekonstruktion von Schriftrollen und wenden uns damit den praktischen Aspekten der biblischen Überlieferung zu.
Nach den Sommerferien startet bei der Telefonseelsorge Soltau ein neuer Ausbildungskurs für Interessierte, die sich in diesem Bereich ehrenamtlich engagieren möchten. Zurzeit gehören etwa 50 Menschen zu dem Team. Der Hauptsitz der Telefonseelsorge Soltau ist in Munster; es gibt Außenstellen in Lüneburg und Schneverdingen. Das Einzugsgebiet ist umfasst Celle, Uelzen, Lüneburg, Harburg und den Heidekreis.
Der im Sommer beginnende Ausbildungskurs dauert ein Jahr. Dabei geht nicht nur um Wissensvermittlung, sondern auch um Selbsterfahrung und um die eigene Einstellung zum Leben, zu Krisen und Belastungen - und auch zum Glauben.
Vom 2. bis 25. Mai 2026 lädt die Landeskirche Hannovers zum ersten Mitsingfestival ein. Von der Nordseeküste bis in die Kasseler Berge, vom Wendland bis zur niederländischen Grenze soll die Landeskirche unter dem Motto „Wer singt, blüht auf!“ zum Klingen gebracht werden. Singbegeisterte Neulinge sind genauso willkommen wie erfahrene Chorsängerinnen und Chorsänger.
Das Programm umfasst Offene Singen, Mitsingkonzerte, musikalische Radtouren und Spaziergänge, Abendlieder- und Wunschliedersingen, Singgottesdienste und Liedandachten, Schnupperproben im Chor, Stimmbildungs- und Songwriting-Workshops, Flashmobs und interaktive Klanginstallationen, Sofasingen, Singen am Lagerfeuer u. v. m. Gesungen wird in Begleitung von Chören, Posaunenchören, Instrumentalensembles und Bands oder auch mit Solomusizierenden an Orgel, Klavier und Gitarre.
Das Mitsingfestival startet mit einer gemeinsamen, landeskirchenweiten Aktion am Samstag, 2. Mai, und endet mit mehreren regionalen Mitsingevents am Pfingstmontag, 25. Mai. Dazwischen gibt es mehr als 300 Mitsingveranstaltungen an über 200 Orten in allen Ecken Niedersachsens mit rund 7.000 Musizierenden, die zum Mitsingen einladen. Veranstalterin ist die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers. Für Idee, Konzept und Projektleitung zeichnet VISION KIRCHENMUSIK verantwortlich, der Fachbereich für Musikvermittlung in der Landeskirche Hannovers.
„Musik ist von unschätzbarem Wert für die Gesellschaft. Das gilt auch für die Kirchenmusik“, sagt Landesbischof Ralf Meister. „Sie stiftet Sinn und Gemeinschaft und spricht Menschen dort an, wo Worte allein an ihre Grenzen stoßen. Die Landeskirche Hannovers ist eine singende Kirche. Das hat sie zuletzt beim Kirchentag in Hannover eindrucksvoll bewiesen. Ich danke den Initiatoren von VISION KIRCHENMUSIK und allen Mitwirkenden, die dieses bunte, landeskirchenweite Programm realisieren.“
Persönlich
Seit Jahresbeginn ist Katja Drögemüller-Todtenhaupt die Nachfolgerin von Birgit Weissert im Kirchenbüro der Kirchengemeinde Lehmke-Wieren. Die gelernte Bürokauffrau wohnt mit ihrer Familie in Bad Bodenteich.
Dort - im Büro der Kirchengemeinde Bad Bodenteich - konnte sie durch die Übernahme von Urlaubsvertretungen bereits in das vielfältige Aufgabengebiet einer Pfarrsekretärin „hineinschnuppern“ und hat dabei festgestellt, dass ihr diese Arbeit sehr viel Freude bereitet.
„Umso mehr freue ich mich, im Gemeindebüro Lehmke-Wieren nun dauerhaft als Sekretärin tätig sein zu dürfen“, sagt die 53-Jährige. „Mir ist es wichtig, für die Anliegen der Gemeindemitglieder ein offenes Ohr zu haben und im Büro eine verlässliche Ansprechperson zu sein. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde und auf viele Begegnungen!“
In ihrer Sitzung am 5. Februar 2026 haben die Vorstandsmitglieder des Ev.-luth. Kindertagesstättenverbandes Uelzen einen neuen Vorsitzenden gewählt. Dies war notwendig geworden, nachdem Pastor Hermann-Georg Meyer wegen des Eintritts in den Ruhestand am Ende des vergangenen Jahres diese Funktion niedergelegt hatte.
Nun ist Pastor Michael Dierßen, seit drei Jahren Seelsorger in der St.-Petri-Kirchengemeinde Bodenteich, der neue Vorstandsvorsitzende. Und er bringt seine Expertise und seine bisherigen Erfahrungen in diese Aufgabe mit ein, denn von 2005 bis 2015 war Dierßen Schulpastor an der Georgsanstalt-BBS II in Uelzen und Ebstorf, wo er als Unterrichtender staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher, sowie Sozialassistentinnen und -assistenten religionspädagogisch ausgebildet hatte. - Danach war er Gemeindepastor in Celle-Groß Hehlen und in Bleckede, bevor er gegen Ende des Jahres 2022 in den Kirchenkreis Uelzen zurückkehrte.
Er freue sich darauf, die neue Aufgabe im Verband wahrzunehmen und mit den übrigen Vorstandsmitgliedern, den beiden Geschäftsführerinnen und den für die Kitas zuständigen Mitarbeiterinnen im Kirchenamt Uelzen zusammenzuarbeiten.
Große Freude gab es beim Posaunenchor Ebstorf, denn dessen Chorleiterin Loisa Kruse hat beim Wettbewerb „Mensch 2025“ den 2. Platz erreicht. Für die Mitglieder des Posaunenchores steht aber fest: „Sie ist unsere klare Nummer 1.“ - Entsprechend groß war die Unterstützung: Nach ihrer Nominierung wurden sofort Familie, Freundeskreis und Unterstützende aktiviert, um für sie abzustimmen.
Seit Anfang 2025 leitet Loisa Kruse den Ebstorfer Posaunenchor. Nach dem Abschied von Dirk Jess, der ihn 22 Jahre lang geprägt hatte, konnte sie nach kurzer Übergangszeit für diese Aufgabe gewonnen werden. Schon nach wenigen Tagen stand sie vor dem Ensemble und übernahm die Proben – mit großem Erfolg: „Mit ihrer offenen, motivierenden Art hat sie den Chor sofort mitgenommen und begeistert“, loben die Chormitglieder. Der erste gemeinsame Auftritt fand Ostern 2025 in der Klosterkirche Ebstorf statt. Seitdem ist viel passiert: regelmäßige Proben, musikalische Begleitung von Gottesdiensten, Ständchen und als besonderer Höhepunkt ein stimmungsvolles Adventskonzert.
Neben ihrer Arbeit in Ebstorf ist Loisa Kruse weiterhin als Bläserin im Posaunenchor Altenmedingen aktiv und leitet zusätzlich die Ebstorfer Musikgemeinschaft. Dieses Engagement zeigt sich auch in den Proben: Häufig dirigiert sie mit einer Hand und greift gleichzeitig zur Trompete – ein beeindruckender Einsatz, der den Titel „Mensch 2025“ mehr als rechtfertigt. - Herzliche Gratulation an Loisa Kruse!
Der Posaunenchor Ebstorf freut sich schon auf viele weitere gemeinsame musikalische Projekte. Die nächsten Termine stehen bereits an: Ostern und die Konfirmationen.
Die Mitglieder des Kirchenkreisjugendkonvents des Kirchenkreises Uelzen haben während ihrer letzten Sitzung am 17. Februar im Gemeindezentrum St. Johannis zwei Nachfolger für den bisherigen Jugendpastor Christoph Scharff-Lipnsky (Kirchengemeinde St. Petri Uelzen) gewählt.
Simon Reinecke (Oldenstadt-Groß Liedern) und Manuel Ziggel (Johannis und Georg Uelzen) wurden von den Mitgliedern des Jugendkonvent des Kirchenkreises dem Kirchenkreisvorstand als Kandidaten vorgeschlagen und inzwischen als neue Kirchenkreis-Jugendpastoren betätigt.
Die Evangelische Jugend ist für Manuel Ziggel „nicht nur, wo ich selbst herkomme, sondern auch die Zukunft von Kirche“. Die heutigen Jugedlichen seien schon längst regional vernetzt und agierten entsprechend. „Sie scheuen sich nicht davor, bei gesellschaftlichen Themen Stellung zu beziehen und Vielfalt zu leben. Ich freue mich darauf, sie in all dem Engagement zu begleiten, gemeinsam Gottesdienste zu feiern und immer wieder Neues dazuzulernen.“
Bis zum Ende des letzten Jahres war Pastor Hermann-Georg Meyer Mitglied im Kirchenkreisvorstand (KKV) des Kirchenkreises Uelzen. Mit Beginn seines Ruhestandes hatte er dieses Amt niedergelegt.
Während der jüngsten Sitzung der Kirchenkreissynode des Kirchenkreises Uelzen in Nettelkamp wurde nun ein neues ordiniertes Mitglied in das Leitungsgremium gewählt, das die laufenden Geschäfte des Kirchenkreises führt.
Mit Tobias Heyden, Pastor der Drei-Ritter-Kirchengemeinden Altenmedingen, Bienenbüttel und Wichmannsburg in der Region Nord des Kirchenkreises, ist das Team um Pröpstin Wiebke Vielhauer nun wieder komplett.
Gottes Segen für die neue Aufgabe!
Der Friedhofsverband des Kirchenkreises Uelzen trauert um Ernst Haase, der am 25. Februar im Alter von 95 Jahren verstorben ist. Der gebürtige Sohn einer schleswig-holsteinischen Pastorenfamilie war von 1981 bis zum Beginn seines Ruhestandes im Jahr 1995 als Friedhofsverwalter für den Uelzener St.-Marien-Friedhof verantwortlich, der heute als Hauptfriedhof zum Friedhofsverband des Ev.-luth. Kirchenkreises Uelzen gehört.
Ernst Haase pflegte auch im Ruhestand immer noch Kontakt zu den Mitarbeitenden des Friedhofsverbandes und teilte mit ihnen seine langjährige Erfahrung. „Erst im vorletzten Jahr“, so erzählt Henning Bartels, heutiger Leiter des Friedhofsverbandes, „haben wir uns von ihm über den Friedhof führen lassen. Speziell die Gewölbe auf dem altem Friedhof lagen ihm sehr am Herzen. Eines dieser Gewölbe hat er selbst wieder hergerichtet.“
Während seiner Zeit als Friedhofsverwalter wohnte Ernst Haase mit seiner Familie in der Dienstwohnung direkt am Friedhofsgelände, auf dem er - wie auch sonst - stets mit seinem Fahrrad unterwegs war, und zwar sehr schnell, wie sich ehemalige Mitarbeitende erinnern.
Ernst Haase lebte für seinen Beruf. Einige Bestatter erzählten, er habe gelegentlich sogar am Sonntagvormittag Grabvergaben getätigt. Auch den Kapellendienst bei Trauerfeiern hat er immer selbst übernommen.
Am 11. März ist Ernst Haase nun auch auf „seinem“ Friedhof bestattet worden, dem Ort, an dem er seine Spuren hinterlassen hat. Er wird sicherlich auch bei vielen Angehörigen von Verstorbenen in guter Erinnerung bleiben, vor allem aber bei den Menschen in seiner Kirchengemeinde St. Marien, der er bis zum Ende eng verbunden war, bei Familienmitgliedern, Freunden und Weggefährten, die seinen 95-jährigen Lebensweg begleitet haben.
Für alle unfassbar ist Birgit Waltje, langjährige Leiterin der Kintertagesstätte Bad Bevensen, am 26. März plötzlich und unerwartet verstorben. Im gerade erst vollendeten 62. Lebensjahr hinterlässt sie in Ihrer Familie wie bei Mitarbeitenden, Eltern und Kindern des Kita-Zentrums eine große Lücke.
Seit dem 1. August 2007 leitete Birgit Waltje das Ev.-luth. Kita-Zentrum Bad Bevensen, bis die Kita- und Krippengruppen Ende Juli 2022 zu eigenständigen Einrichtungen wurden. Seitdem war sie Leiterin des Kindergartens.
Von Beginn an sei das Kita-Zentrum eine Herzenssache von Birgit Waltje gewesen, so Sylvia Helms, pädagogische Geschäftsführerin des Kita-Verbandes des Kirchenkreises Uelzen: „Mit Leidenschaft, höchster Fachlichkeit und vor allem Empathie und Freude“ habe sie die Einrichtung in die Zukunft geführt. Die Kinder, deren Familien und ihr Team hätten für sie in den knapp 19 Jahren ihres Wirkens immer im Mittelpunkt gestanden.
Im Nachruf des Kita-Verbandes zum Tode von Birgit Waltje heißt es:
„Mit Herz, Weitblick und unermüdlichem Einsatz hat sie den Kindergarten geleitet, den Aufbau maßgeblich gestaltet und die Einrichtung zu dem aufgebaut, was sie heute ist – ein Ort der Geborgenheit, des Lernens und des Miteinanders. Wir trauern um eine hochgeschätzte Kita-Leiterin, deren Herzensengagement für ihre Kolleginnen und Kollegen, für Eltern und vor allem für die Kinder vorbildhaft bleiben wird. Ihr gilt unser aufrichtiger Dank für ihr segensreiches Wirken. Sie wird uns mit ihren 1000 Ideen, ihrem leuchtend sprühenden Temperament, ihrem erfahrenen, klugen Rat und mit ihrer Hingabe an ihre Berufung, aus vollem Herzen Erzieherin zu sein, und ihrer Lebensfreude fehlen. - Unser Gebet und unsere Gedanken sind bei ihrer Familie.“
Veranstaltungen
Mittwochsgeschichten aus dem Kloster Ebstorf
Am Mittwoch, 1. April, um 18 Uhr lädt das Kloster Ebstorf zu einer besonderen Veranstaltung in den Konventsaal ein. Im Rahmen der Reihe „Mittwochsgeschichten aus dem Kloster“ steht dieser Abend ganz im Zeichen der Karwoche und des bevorstehenden Osterfestes.
Die Kunsthistorikerin Anja Preiß aus Garlstorf, die für die Klosterkammer Hannover im Kloster Lüne tätig ist, wird aus ihrer vielfältigen Arbeit berichten. Als Autorin mehrerer Bücher für das Kloster Ebstorf – unter anderem zum Heilspiegel, zur Ebstorfer Weltkarte sowie zur „kleinen Nonne Hilde“ – bringt sie umfassende Einblicke in die Geschichte und Bildwelt des Klosters mit.
In ihrem Vortrag greift sie das Thema Ostern auf und verbindet es mit den eindrucksvollen Darstellungen des Heilspiegels im Kreuzgang des Klosters Ebstorf. Anschaulich und lebendig erläutert sie die Motive, ordnet sie kunsthistorisch ein und schlägt eine Brücke zur Bedeutung der Karwoche. Dabei lädt sie die Besucherinnen und Besucher ausdrücklich zum Austausch ein.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich gemeinsam auf den Weg nach Ostern zu machen.
Am Karfreitag 3. April, um 15 Uhr lädt die Gesamtkirchengemeinde Bevensen-Medingen wieder zu einem „Konzert-Gottesdienst“ in die Klosterkirche Medingen ein.
Zur Sterbestunde Jesu wird in diesem Gottesdienst unter dem Thema „Death? HOPE!“ eine besondere Musikauswahl zu hören sein. Bezogen auf das Karfreitagsthema nennt Musiker Jens Scharnhop sie - in Anführungsstrichen - „unerhört“: Neben Werken und Chorälen von Peter Gabriel, Alexandra, Ludovico Einaudi, Ulrike Haage (Rainbirds), Sting, Nirvana, Pekka Pohjola, Mari & Tor Kreken, Janne Mark und Daniel Stickan gebe es allerdings „auch etwas vom alten Bach“ zu hören.
Jens Scharnhop spielt an verschiedenen Tasteninstrumenten und wird an einigen Stellen durch die Lüneburger Violinistin Julia Schmidt klanglich unterstützen. Die verbindenden Texte liest Lektor Guido Wrage.
Im Juni 2025 war das Kloster Ebstorf erstmals Veranstaltungsort des Projektes „Click im Kloster“. In Kooperation mit der Klosterkammer Hannover bietet der Hannoveraner Fotograf und Fotokünstler Uwe Stelter unter diesem Motto seit 2013 so genannte partizipative Foto-Workshops in niedersächsischen Klöstern und Stiften an - neben Ebstorf u. a. auch in den Klöstern Barsinghausen, Lüne und Wennigsen, aber auch in den Revieren der Klosterforsten.
Die Ergebnisse des Ebstorfer Workshops, an dem 12 Personen teilnahmen, werden nun in Form einer großformatigen Foto-Installation präsentiert, die am Samstag, 4. April, um 15 Uhr auf dem Kirchplatz vor der Klosterkirche Ebstorf eröffnet wird. Auch der Workshopleiter und einige Teilnehmende werden anwesend sein.
Auf einer 4 mal 3 Meter großen Fotowand ist eine Auswahl von 28 Fotografieren zu sehen, die in der Klosterkirche und im Kreuzgang, im Konventssaal und im Nonnenchor sowie im Umfeld der Klosteranlage entstanden sind. Die Open-Air-Installation kann bis zum Herbst auf dem Platz vor der Ebstorfer Klosterkirche besucht werden.
Am Samstag, 4. April, um 16 Uhr - gleich nach der Präsentation der Foto-Installation „Click im Kloster“ (s. o.) - wird in der Propsteihalle des Klosters Ebstorf die Ausstellung „Augenreise“ eröffnet, die Fotografien von Kostbarkeiten aus dem Kloster Wienhausen zeigt.
Als Themen wurden - passend zur Kirchenjahreszeit - die Passion und die Auferstehung Jesu gewählt. Die unterschiedlichen Gestaltungstechniken der abgebildeten Kunstwerke sind auf den ausgestellten Fotos eindringlich dargestellt. Gerade die Fotografie erlaubt es, mit ihrem vergrößernden Blick die Feinheiten der Kunstwerke zu studieren. Ein Highlight dieser Ausstellung ist der im Klosterstich gearbeitete Heilsspiegelteppich, eines der gotischen Schmuckstücke des Klosters Wienhausen.
Zur Eröffnung der Ausstellung ist die Äbtissin des Klosters Wienhausen, Simone Dannenfeld, zu Gast und spricht zur Ausstellung und zu den Besonderheiten „ihres“ Klosters.
Am Donnerstag, 9. April, um 19 Uhr ist die frühere Pastorin der 3-Ritter-Kirchengemeinden, Dr. Julia Koll, zu Gast in der St.-Georgs-Kirche Wichmannsburg.
Inzwischen ist die habilitierte Theologin Direktorin der Evangelischen Akademie Loccum - und Roman-Autorin: Im August 2025 ist im Berliner Verlag Matthes & Seitz ihr Debüt-Roman „Das Buch Mechthild“ erschienen. Darin erzählt sie vom Leben der mittelalterlichen Mystikerin Mechthild von Magdeburg und lässt sie heute - 800 Jahr später - ihre Geschichte erzählen.
Aus diesem Werk wird Julia Koll am 9. April in ihrer ehemaligen Kirchengemeinde lesen. Musikalisch umrahmt wird der Abend von Antje und Karin Knobloch (Harfe und Horn).
Im Anschluss an die Lesung lädt die Kirchengemeinde bei Getränken zu einem Austausch mit der Autorin und untereinander ein.
In Kooperation zwischen der Evangelischen Familien-Bildungsstätte Uelzen und dem Seniorenservicebüro der Hansestadt Uelzen wird am 14. April wieder ein neuer Qualifizierungskurs für ehrenamtliche Seniorenbegleiter starten.
Ältere Menschen sollen am Leben teilhaben, Freundschaften erhalten oder neue Begegnungen erleben – auch dann, wenn Gesundheit oder Mobilität nachlassen.
Freiwillige besuchen ältere Menschen, hören zu, gehen spazieren, spielen gemeinsam und begleiten einfach durchs Leben. Was unternommen wird, entscheidet das Duo gemeinsam. Wichtig ist, dass es passt. Denn oft entsteht mehr als Hilfe – es entsteht Beziehung. Und für viele Ehrenamtliche gilt: Wer gibt, bekommt viel zurück.
Menschen, die sich engagieren möchten, werden vorbereitet: In einem kostenlosen Qualifizierungskurs lernen Interessierte alles, was sie für ihr Ehrenamt wissen müssen. Die Ehrenamtlichen werden landkreisweit über das Seniorenservicebüro vermittelt.
Kursinhalte: Alterserkrankungen, altersgerechte Kommunikation, aktivierende Beschäftigungsmöglichkeiten, Umgang mit den eigenen Grenzen, rechtliche Grundlagen
„Siehe, ich mache alles neu!“ - Die Aussage der Losung für das Jahr 2026 trifft auch auf die am 16. April wieder beginnenden Taizé-Andachten zu. Neben dem bewährten inhaltlichen Format dieser Reihe - Zeit der Stille, Hören auf Gottes Wort, gemeinsames Singen von Taizé-Liedern - gibt es ab sofort einige Neuerungen: Die Andachten finden einmal im Monat, jeweils am Donnerstag um 18 Uhr in der frisch renovierten St.-Gertruden-Kapelle in der Uelzener Gudesstraße statt.
Neu ist auch, dass die Musikerin Stephanie Beneke aus Bad Bevensen das Andachts-Team verstärken wird. Pastorin i. R. Christine Ehlbeck und Diakonin Anja Köster-Roes freuen sich, dass sie die Andachten musikalisch begleiten wird.
Die Evangelische Familien-Bildungsstätte und der Hospizdienst im Landkreis Uelzen e. V. laden am 22. April von 15:30 bis 19:00 Uhr zu einem Letzte-Hilfe-Kurs ein.
Einen Erste-Hilfe-Kurs haben die meisten Menschen im Laufe ihres Lebens bereits besucht – immer in der Hoffnung, nie in eine Unfallsituation zu geraten und handeln zu müssen. Dem Thema Krankheit und Sterben hingegen werden wir unweigerlich begegnen. Ob alt oder jung - ein plötzlich verstorbener Nachbar, ein unheilbar erkrankter Kollege oder der Abschied von nahen oder entfernten Familienmitgliedern - wir alle sind sterblich. Umso wichtiger ist es, für solche Situationen gut vorbereitet zu sein.
Der Kurs besteht aus vier Modulen zu jeweils 45 Minuten - Sterben als ein Teil des Lebens, Vorsorgen und entscheiden, Leiden lindern, Abschied nehmen - und richtet sich an alle Interessierten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Er wird von erfahrenen und zertifizierten Kursleitenden aus der Hospiz- und Palliativarbeit durchgeführt. Dieser Kurs kann durch Förderung durch die Krankenkasse energie-BKK kostenfrei für Sie angeboten werden.
Am Mittwoch, 22. April, um 18:30 Uhr ist das Polizeiorchester Niedersachsen mit einem Holz- und Blechbläser-Ensemble zu einem Benefizkonzert zu Gast in der St.-Johannis-Kirche in Rosche.
Die zehn Musikerinnen und Musiker spielen u. a. Werke von Samuel Scheidt, Johann Strauss (Sohn), z. B. die Ouvertüre aus der „Fledermaus“, die „Carmen“-Suite von Georges Bizet und ein Medley aus „La Traviata“ von Giuseppe Verdi, aber auch Tango-Musik von Astor Piazolla. Die Zuhörerinnen und Zuhörer dürfen sich also auf ein musikalisch vielfältiges Programm freuen.
Der Eintritt zu dem ca. 80-minütigen Konzert ist frei. Die Kollekte am Ausgang ist für die Konfirmandenarbeit in der Region Süd-Ost bestimmt.
Im Gottesdienst am Sonntag, 26. April, um 10:30 Uhr in St. Marien Uelzen wird die Bach-Kantate „Meinen Jesum lass ich nicht“ (BWV 124) aufgeführt. Dabei sitzen die Sängerinnen und Sänger der Chöre im Mittelschiff der Kirche, während die übrigen Gemeindeglieder auf der Orgelempore, in den Seitenschiffen und im hinteren Bereich des Mittelschiffes Platz nehmen. Sie werden Augen- und Ohrenzeugen eines musikalischen Formats, das es in der Uelzener St.-Marien-Kirche so noch nicht gegeben hat.
Diese Veranstaltung ist Teil des Jubiläumsjahres „75 Jahre St.-Marien-Kantorei“.
Vom 3. bis zum 23. Mai laden der Landkreis Uelzen, die Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf und die Hansestadt Uelzen radbegeisterte Menschen zum Stadtradeln ein. In den drei Aktionswochen geht es darum, möglichst viele Kilometer klimafreundlich zu radeln, gemeinsam mit Freund:innen und Kolleg:innen in Teams anzutreten und die Freude am Fahrradfahren zu teilen. - Auch der Kirchenkreis Uelzen ist als Team mit dabei, zu finden unter www.stadtradeln.de/landkreis-uelzen.
Treten Sie mit in die Pedale und sammeln Sie Kilometer für eine klimafreundlichere Zukunft in unserer Region! - Wer mitradeln will, muss sich anmelden, damit die gefahrenen Kilometer des ausgewählten Teams der eigenen Kommune (Landkreis Uelzen) zugerechnet werden können.
Literatur | Medien
In der Karwoche und zu Ostern ist der Kirchenkreis Uelzen gleich mehrfach mit Rundfunkbeiträgen im Bürgerfunksender Radio Zusa präsent:
„Angedacht“: Radio Zusa überträgt am Gründonnerstag, 2. April, und am Samstag, 4. April, jeweils um kurz nach 8 Uhr in der Sendung „Extrawach“ zwei neue Folgen der Reihe „Angedacht“, die ansonsten regelmäßig samstags um kurz nach 8 Uhr ausgestrahlt wird.
Sondersendung zu Ostern: Am Ostersonntag, 5. April, um 12 Uhr gibt es nach längerer Pause mal wieder eine einstündige Kirchensendung unter dem Titel „Wie im Himmel so auf Erden“, eine Spezial-Ausgabe zu Ostern. - Diese Sendung ist insofern etwas Besonderes, als es sich um eine Gemeinschaftsproduktion kirchlicher Radiosendungen aus Niedersachsen handelt: „Wie im Himmel so auf Erden“ (Radio Zusa, Uelzen), „Tonkirche“ (Radio Tonkuhle, Hildesheim), „Um Gottes Willen – Aus Kirchen und Gesellschaft“ (OSRadio 104,8, Osnabrück) und „Heaven@11“ (StadtRadio Göttingen). - Gemeinsam mit dem Kirchenfunk Niedersachsen (ekn) haben mehrere Kolleginnen und Kollegen aus der kirchlichen Rundfunkarbeit eine bunte Ostersendung für den Bürgerfunk zusammengestellt. - Lassen Sie sich überraschen!
Der Kirchenkreis Uelzen lädt auch zu diesem Osterfest wieder zu einem digitalen Gottesdienst ein, der - ganz flexibel - zu Hause, beim, vor oder nach dem Osterfrühstück oder auch an den kommenden Ostermorgen mitgefeiert werden kann.
Aufgezeichnet wurde der Gottesdienst in der Kapelle Soltendieck (Region Südost) mit ihren wunderschönen Fenstern. Er wurde geplant und gestaltet vom Social-Media-Team gemeinsam mit Digitalpastor Johannes Luck (Bevensen-Medingen), Pastorin Susanne Schulz (Nettelkamp) Manuel Ziggel, dem neuen Pastors der Johannis-und-Georgs-Kirchengemeinde Uelzen, der die Predigt in diesem stimmungsvollen Gottesdienst hält.
Erleben Sie einen Morgengottesdienst, der von der Dunkelheit der Karwoche in das Licht des Ostertages führt - zu sehen ab Ostersonntag, 5. April, um 8 Uhr auf den Kirchenkreis-Kanälen auf YouTube und Facebook.
Die Landeskirche Hannovers schreibt wieder einen Jugendandachtspreis aus und bewirbt diesen über verschiedene Social-Media-Kanäle und die eigens dafür eingerichtete Internetseite „www.jugendandachtspreis.de“.
Thema ist die Jahreslosung für 2026: „Alles neu“.
In der Einladung der Landeskirche heißt es dazu::
„Deine Worte verändern. Wir sehen Hoffnung. Wir sehen das Neue.
Hast du schon mal eine Andacht gestaltet? Auf einer Jugendfreizeit oder für Instagram? Oder hast du Lust, Neues auszuprobieren?
Mach mit beim Jugendandachtspreis der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers und gewinne 3000 Euro für deine Jugendgruppe.“
Zu guter Letzt
Am 13. März wurde Pastor Hans-Heinrich Heine in sein neues Amt als Militärseelpfarrer am Bundeswehrstandort Lüneburg eingeführt. Seit dem 1. September 2025 ist der ehemalige Pastor der Uelzener Johannis-und-Georgs-Kirchengemeinde dort als Seelsorger für die Soldat*nnen zuständig.
Die Einführung fand in der Militärkapelle in Lüneburg unter der Leitung des Evangelischen Militärbischofs Dr. Bernhard Felmberg aus Berlin statt. Unter den Gästen waren neben Soldat*innen und zivilen Mitarbeitenden der Bundeswehr die stellvertretende Bürgermeisterin von Lüneburg, Christel John, und der Superintendent des Kirchenkreises Lüneburg, Christian Stasch.
In seiner Predigt nahm Pastor Heine Bezug auf Römer 12, 15: „Freut euch mit den Fröhlichen, weint mit den Weinenden.“ Dies sei ein Leitmotiv für seine zukünftige Arbeit als Militärseelsorger, als der er stets für die Belange der Soldaten da sein wolle - und bei ihm gebe es „immer einen guten Kaffee“. (Iris Junge)
Impressum
Herausgeber: Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen, Pastorenstr. 4, 29525 Uelzen, Tel.: (0581) 5116
Redaktion: Hanns-Martin Fischer (oeffentlichkeitsarbeit@kirche-uelzen.de)
Der nächste Rundbrief erscheint Anfang Mai 2026.
Wenn Sie Termine oder Infos beisteuern möchten, melden Sie sich per E-Mail bitte bis zum 20.04.2026.
Nachrichten an die Redaktion
Weiterempfehlung des Rundbriefes
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