Rundbrief März 2026

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

kommen Sie mit! Brechen Sie auf! Die Sonne kitzelt uns wach nach dem langen Winter. Da ist diese erste, leichte Wärme in der Luft – sie kommt, sie verschwindet wieder. Kleine Blüten zeigen sich, unscheinbar noch. Man muss die Augen manchmal richtig öffnen, um sie zu entdecken.

Der März ist ein Monat zum Hinsehen. - Nicht spektakulär, aber dafür umso ehrlicher. Mal sonnig, mal trüb. Mal schwer, mal überraschend leicht. Er zeigt das Leben, wie es ist - im ständigen Wandel, im Übergang, im Werden.

Viele Menschen begehen in diesen Wochen bewusst die Fastenzeit. Sie schauen genauer hin: Auf Gewohnheiten, auf das eigene Tempo, auf das, worauf es wirklich ankommt. Der Weg durch den März ist auch der Weg durch die Passionszeit - Schritt für Schritt auf Ostern zu. Kein Sprung, sondern ein Prozess.

Auch musikalisch klingt das an: wenn bei Konzerten und Gottesdiensten von Schwachheit und Trost gesungen wird, von Schuld und Vergebung, von Hoffnung, die nicht laut daherkommt, sondern wächst. In Andachten, Konzerten und Begegnungen bekommt diese Zeit ihren eigenen Ton.

Und während sich draußen die Jahreszeit wandelt, bewegt sich auch unsere Kirche: Mit Wencke Breyer steht erstmals eine Frau an der Spitze der Landessynode der Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers. Entwicklung geschieht - wir freuen uns auf ihre Impulse!

Auch im Kirchenkreis gibt es Wandel: Lara Knigge nimmt als neue Fundraiserin ihren Dienst auf. Und auch in den Gemeinden erleben wir Abschiede und Neuanfänge. Aufgaben werden weitergegeben, neue Menschen treten an vertraute Stellen. Kirche bleibt unterwegs - nicht, weil alles fertig ist, sondern weil sie sich immer wieder neu ausrichtet.

Vielleicht ist der März gerade deshalb ein guter Begleiter: Er verlangt keine Perfektion. Er lädt ein, die Augen zu öffnen. Für das, was wächst. Und für das, was noch Zeit braucht.

Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Weg durch den März!

Ihre Rundbrief-Redaktion
Pastor Johannes Luck,
Stellvertretender Propst im Kirchenkreis Uelzen

Aktuell

Landessynode: Erstmals Frau an der Spitze

Die Mitglieder der neu gewählten 27. Landessynode der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers sind vom 19. bis zum 21, Februar im Henriettenstift in Hannover zu ihrer 1. Tagung zusammengekommen.

Neben den Ausschusswahlen hatten die Synodalen auch die Mitglieder des Präsidiums zu wählen sowie das Amt der Präsidentin/des Präsidenten neu zu besetzen. Mit 71-Ja-Stimmen steht nun erstmals eine Frau an der Spitze der Landessynode: Wencke Breyer (vordere Reihe, 3. v. l.).

Die 48-jährige Breyer ist Diplom-Ökonomin und arbeitet im Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen. Wencke Breyer gehört der neu gegründeten Synodengruppe „Kirche in Bewegung“ (KiB)* an und war in den vorigen Amtsperioden bereits Vizepräsidentin der Landessynode. Sie ist zudem Vorsitzende der Kirchenkreissynode des Kirchenkreises Hannover.

Weitere Mitglieder des Präsidiums

Zur 1. Vizepräsidentin hat die Landessynode Brigitte Kumkar (Hannover) gewählt, zum 2. Vizepräsidenten Daniel Aldag (Leer) und zur 3. Vizepräsidentin Nicole Strecker (Meppen). Schriftführerinnen und Schriftführer sind Eduard Hillgert (Göttingen), Beke Osmers (Walsrode), Ann-Sophie Saar (Calberlah), Kristin Schneider (Lüneburg), Markus Stamme (Selsingen) und Tom Ziggel (Uelzen).

Mitglieder im Landssynodalausschuss

Der neu gewählte Landessynodalausschuss (LSA) besteht aus Gabriele Furche (Stade), Ruben Grüssing (Detern), Ina Jäckel (Leer), Tobias Mittrach (Uelzen), Cordula Schmid-Waßmuth (Nienburg), Dr. Bettina Siegmund (Leer) und Hendrik Wolf-Doettinchem (Wolfsburg). Zum Vorsitzenden wählte der Landessynodalausschuss in seiner ersten Sitzung Ruben Grüssing, zur stellvertretenden Vorsitzenden Bettina Siegmund.


*) Anmerkung
„Kirche in Bewegung“ (KiB) ist die 2026 gegründete dritte Synodalgruppe neben der „Gruppe Offene Kirche“ (GOK) und der Gruppe „Lebendig. Vielfältig. Kirche.“ (LVK).


Social-Media-Schulung

Digitalpastor Johannes Luck (Foto) bot in der Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen an zwei Tagen im Januar eine Vertiefungsschulung zum Thema Social Media an.

Im Januar trafen sich in der Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen Menschen aus Kirche, sozialen und öffentlichen Organisationen zu einer Social-Media-Schulung. Der Kurs, angeboten von Digitalpastor Johannes Luck, diente der Vertiefung einer Basisschulung, die im Vorjahr stattgefunden hatte. Das Angebot wurde auch von Ehrenamtlichen des Social-Meda-Teams begleitet und stieß auf gute Resonanz.

Haupt- und Ehrenamtliche nutzten die Gelegenheit, ihr Wissen zu Social Media zu vertiefen und mehr Sicherheit für die eigene Praxis zu gewinnen. Im Mittelpunkt stand der Schritt von der reinen Technik („Wie funktioniert das?“) hin zur bewussten Nutzung („Wie setze ich es sinnvoll ein?“). Gemeinsam wurde auf Praxiserfahrungen geschaut, es wurden Fragen gesammelt und strategisch weitergedacht: Welche Plattform passt zu meiner Zielgruppe? Wie oft ist es realistisch zu posten? Was will ich eigentlich erreichen – Information, Beziehung, Inspiration oder Beteiligung?

Die Schulung setzte bewusst auf Austausch, Ermutigung und realistische Strategien. Das Ziel war nicht Perfektion, sondern Klarheit und Mut für eine Social-Media-Arbeit, die zur eigenen Gemeinde bzw. Organisation und den eigenen Ressourcen passt.

  • Sie haben Interesse an Weiterbildungsangeboten oder Fragen rund um Social Media, digitale Medien oder KI für ihre kirchliche Arbeit? - Dann wenden Sie sich gerne an Digitalpastor Johannes Luck (johannes.luck@evlka.de).

Kanus und ein neuer Anhänger

Insgesamt 7 Kanus (hier bei einer Tour auf der Mecklenburgischen Seenplatte 2025) können beim Kirchenkreis und den Berufsbildenden Schulen inkl. Anhänger ausgeliehen werden. (Foto: privat)

Seit kurzem stehen dem Kirchenkreis neue Kanuboote und ein neuer Kanuanhänger zur Verfügung. Sie wurden in Zusammenarbeit mit den Berufsbildenden Schulen Uelzen angeschafft und können nun von Schulklassen und interessierten Kirchengemeinden genutzt werden.

Verfügbar sind insgesamt 7 große Kanus für jeweils vier Personen, einen passenden Anhänger sowie Rettungswesten und die nötigen Paddel.

Die Boote können für kleines Geld ausgeliehen werden. Wer Interesse hat, melde sich bitte bei Beruftsschul-Pastor Michael Fendler (michael.fendler@bbs1uelzen.de, Tel.: 0177 3532534).


Mehr Sicherheit in Johannis und Georg: Defibrillatoren für die Gemeinderäume

Defibrillatoren für Johannis und Georg (Foto: Zahrte)

Haben Sie schon einmal etwas angeschafft und gehofft, es nie gebrauchen zu müssen? - Genau das hat der Kirchenvorstand der Ev.-luth. Johannis-und-Georgs-Kirchengemeinde Uelzen getan: Die Gemeindezentren am Stern und in Kirchweyhe wurden jeweils mit einem automatisierten externen Defibrillator (AED) ausgestattet.

„Unsere Gemeindehäuser werden täglich von vielen Menschen aller Altersklassen genutzt und sind das Zuhause zahlreicher Gruppen. Mit der Anschaffung der Defibrillatoren möchten wir dazu beitragen, im Notfall schnell Hilfe leisten zu können und die Sicherheit aller Besucherinnen und Besucher zu erhöhen“, sagt Jan Zahrte, Vorsitzender des Kirchenvorstandes.

Ein AED kann bei einem plötzlichen Herzstillstand Leben retten und ist so konzipiert, dass er auch ohne medizinische Kenntnis sicher angewendet werden kann. Der Defibrillator erklärt die einzelnen Schritte selbstständig und unterstützt die Helfenden klar und verständlich.

Die Gruppenleitungen und hauptamtlichen Mitarbeitenden der Gemeinde werden dennoch zeitnah in die Handhabung der Geräte eingewiesen. „Jede*r kann, darf und soll diese im Ernstfall verwenden! Wichtig ist vor allem, schnell zu handeln und den Notruf 112 zu wählen“, so Zahrte weiter. 

Die Geräte werden jeweils zentral in den Gebäuden platziert, so dass sie im Ernstfall schnell zum Einsatz kommen können. Die Standorte sind mit Piktogrammen gekennzeichnet. 

Die Anschaffung der Geräte wurde aus Mitteln der Gemeindestiftung „Gemeinsam Kirche sein“ ermöglicht – in Kooperation mit der Björn-Steiger-Stiftung. Für diese Unterstützung ist der Kirchenvorstand sehr dankbar.

„Wir verstehen diese Ausstattung als Teil unserer Verantwortung füreinander und als Zeichen dafür, dass unsere Kirche ein Ort des Lebens, der Achtsamkeit und der gegenseitigen Fürsorge ist. Gleichwohl verbinden wir sie mit der Hoffnung, die Geräte nie benutzen zu müssen“, sagte Jan Zahrte bei der Übergabe der Geräte an die Gemeinde.


Persönlich

Wechsel im Küsterdienst der Kirchengemeinde Suderburg

Am 1. Februar wurde Hermann Müller, der langjährige Küster und Friedhofswart der Kirchengemeinde Suderburg, im Sonntagsgottesdienst in der St.-Remigius-Kirche in den Ruhestand verabschiedet. Damit gehe, so Pastorin Rika Hartmann, für Suderburg und Hösseringen eine Ära zu Ende.

Am 1. Oktober 1994 hatte Hermann Müller seinen Dienst in der Kirchengemeinde angetreten. Außerdem war er in den letzten 25 Jahren aktiv in der Mitarbeitervertretung des Kirchenkreises Uelzen tätig.

Hermann Müllers Nachfolger als Küster und Friedhofswart der Kirchengemeinde Suderburg ist Uwe Olfermann. Am 16. Februar hat er seinen Dienst aufgenommen und am 1. März wird er im Gottesdienst um 9:30 Uhr in der St.-Remigius-Kirche begrüßt und offiziell eingeführt.


Neue Fundraiserin im Kirchenkreis Uelzen

Lara Knigge (Foto: privat)

Ab März ist Lara Knigge die neue Fundraiserin des Ev.-luth. Kirchenkreises Uelzen. „Ich freue mich, nun meinen Fokus lokaler zu setzen“, sagt die studierte Kulturmanagerin, denn zuletzt hatte sie internationale Kulturprojekte im Ostseeraum betreut, wofür sie u. a. auch nach Estland, Polen, Schweden und Dänemark gereist ist.

Lara Knigge stammt gebürtig aus dem Landkreis Uelzen, wo sie auch ihre Teenagerjahre verlebt hat. Die ersten neun Lebensjahre verbrachte sie jedoch in Südafrika, wohin ihr Vater als Pastor entsandt worden war. Nach der Schulzeit hatte sie für ihre Ausbildung an mehreren Orten in Deutschland - von Karlsruhe bis Kiel - Station gemacht.

Nach rund 10 Jahren Abwesenheit ist die 28-Jährige nun wieder in den Landkreis Uelzen gezogen und beginnt voller Elan ihre neue Aufgabe im Kirchenkreis: „Ich möchte mich hier einbringen und mitgestalten. Ich bringe mein Know-How, einen Blick von außen, ein offenes Ohr, Neugier und Lernwillen mit. Ich möchte zeigen, wie und was Fundraising Gutes bewirken kann, indem ich Menschen dort abhole, wo sie stehen.“


Stabübergabe im Pfarrbüro Suderburg

Monika Stratmann-Müller und Tatjana Lüning (Fotos: privat)

Zum 31. März geht Monika Stratmann-Müller nach 23 Jahren als Pfarrsekretärin der Kirchengemeinde Suderburg in den Ruhestand. Sie gehe „mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, sagt sie im Rückblick auf die langjährige Tätigkeit. Vermissen werde sie die vielen Begegnungen und Gespräche, aber auch die Herausforderungen, die der Beruf der Pfarrsekretärin mit sich bringe. „Doch ich bleibe der Gemeinde verbunden, da ich weiterhin meine Stuhlgymnastik für Senioren im Pfarrsaal anbiete und auch im Team des Treffpunkt Buch bleibe.“ - Monika Stratmann-Müller wird im Rahmen eines Gottesdienstes am 26. April um 14 Uhr in der St.-Remigius-Kirche in Suderburg verabschiedet.

Zugleich wird ihre Nachfolgerin Tatjana Lüning als neue Pfarrsekretärin in Suderburg willkommen geheißen, die ihren Dienst bereits zum 1. März aufnimmt. Seit 2015 ist Tatjana Lüning auch schon als Pfarramtssekretärin in der Nachbargemeinde Eimke tätig. Die 57-Jährige freut sich auf die Erweiterung ihres Betätigungsfeldes: „Ich bin gespannt auf viele neue Themen und Begegnungen.“


„Die Königin geht von Bord“

Nachdem Juliane König (li.) im Februar in den Ruhestand verabschiedet wurde, übernimmt ab sofort Julie Fabienne Schell (re.) ihre Aufgabe im Kirchenamt Uelzen. (Fotos: Fischer)

Nach sage und schreibe 39 Jahren als Verwaltungsangestellte und Sekretärin im Vorzimmer der Leitung des Kirchenamtes Uelzen wurde Juliane König Ende Februar in einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet. Pastorin Dr. Dorothea Mecking würdigte als stellvertretende Pröpstin die insgesamt 45 Jahre währende Berufslaufbahn von Juliane König, die sie 1981 in einer Rechtsanwalts-Kanzlei begonnen hatte.

Auch drei der vier Amtsleiter, für die Juliane König in ihrer langjährigen Dienstzeit tätig war, nahmen an der Feier teil: Peter Mielken (Nachfolger des verstorbenen Albert Koch), Ralf Bode und aktuell Carsten Smolla. - In der gleichen Zeit wurde der Kirchenkreis Uelzen von den Pröpsten Jan Sachau, Hans-Wilhelm Hube, Wolf von Nordheim und Jörg Hagen geleitet. Pröpstin Wiebke Vielhauer, die ihnen im September 2023 nachfolgte, sagte zum Abschied von Juliane König mit einem Augenzwinkern: „Die Königin geht von Bord“.

Wenn sie sich an ihren Ruhestand gewöhnt hat, will die 65-Jährige sich vorrangig um ihren Garten kümmern, sich ein E-Bike zulegen und Radtouren unternehmen, vor allem aber viel Zeit mit der Familie und im Freundeskreis verbringen. 


Mit Juliane Königs Weggang muss auch der Platz in der Telefonzentrale des Kirchenamtes Uelzen wieder besetzt werden. Die neue Stimme am Telefon gehört Julie Fabienne Schell. Die 22-jährige Uelzenerin befindet sich zurzeit in den letzten Monaten ihrer Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten, die sie auch im Kirchenamt Uelzen absolviert hat. Voraussichtlich im Mai dieses Jahres wird sie ihre Ausbildung abschließen.

Zu ihrer neuen Aufgabe sagt sie: „Ein wertschätzender und offener Austausch ist mir besonders wichtig, deshalb freue ich mich sehr über den guten und freundlichen Kontakt zu meinen Kolleginnen und Kollegen im Kirchenamt.“


Veranstaltungen

„Mittwochsgeschichten im Kloster“

Kloster Ebstorf, Blick auf den Konventssaal (Foto © Kloster Ebstorf)

Am Mittwoch, 4. März, um 18 Uhr wird wieder zu den „Mittwochsgeschichten im Kloster“ in den Konventsaal des Klosters Ebstorf eingeladen. Thema des Abends ist diesmal der „Heilige Mauritius“, der Schutzpatron des Klosters Ebstorf und des Klosters Medingen. Außerdem wurden nach ihm auch einige Kirchen in der Region benannt.

Im Kloster Ebstorf findet man den Heiligen Mauritius an mehreren Stellen und in unterschiedlicher Darstellung. Was seine Bedeutung ausmacht und warum er nicht immer gleich aussieht, dieser Frage geht Hans-Ludwig Grewe nach, Gästeführer in den Klöstern Ebstorf und Medingen. - Der Eintritt ist frei!


Friedenskongress in der Woltersburger Mühle

Unter dem Titel „Böse von Jugend auf – Realismus in der Friedensfrage“ findet in Kooperation mit der Evangelischen Friedensarbeit im Raum der EKD vom 4. bis zum 6. März eine Tagung in der Woltersburger Mühle statt, bei der die im vergangenen Jahr veröffentlichte neue Friedensdenkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) thematisiert wird.

Eingeladen sind u. a. der amtierende und der ehemalige Friedensbeauftragte der EKD, Friedrich Kramer und Renke Brahms. Außerdem ist die ehemalige „Brot-für-die-Welt“-Präsidentin Cornelia Füllkrug-Weitzel als Referentin mit dabei. Gemeinsam mit den übrigen Mitwirkenden und der Theologin Prof. Dr. Klara Butting nimmt sie auch an der abschließenden Posiumsdiskussion zum Abschluss des Kongresses teil.


„Kommt! Bringt eure Last“ - Weltgebetstag 2026 aus Nigeria

Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen seit  vielen Jahren für den Weltgebetstag. Rund um den 6. März 2026 werden allein in Deutschland hunderttausende Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder die Gottesdienste und Veranstaltungen zum Weltgebetstag besuchen, der diesmal von Frauen aus Nigeria, dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas, vorbereitet wurde. „Kommt! Bringt eure Last.“ lautet ihr hoffnungsverheißendes Motto, angelehnt an Matthäus 11,28-30.

Im Gottesdienst kommen die nigerianischen Frauen zu Wort und inspirieren die Besucherinnen und Besucher, ihre eigenen Lasten vor Gott zu bringen. Es ist eine Einladung zur Solidarität, zum Gebet und zur Hoffnung.

Die „Evangelischen Frauen*“ im Kirchenkreis Uelzen haben sich zusammen mit den Weltgebetstags-Teams aus den Kirchengemeinden bei einem zentralen Werkstatt-Tag am 17. Januar im Gemeindehaus der Uelzener St.-Petri-Gemeinde inhaltlich auf die Gottesdienste vorbereitet. Und nun sind Sie sind herzlich eingeladen, am Freitag, 6. März, einen dieser Weltgebetstags-Gottesdienste in Ihrer Nähe zu besuchen:

  • Bevensen-Medingen: 19:00 Uhr, Gemeindehaus Bad Bevensen (M. Lamprecht, K. Dieterich)
  • Bad Bodenteich: 17:30 Uhr Gemeindehaus Bad Bodenteich
  • Barum-Natendorf: 19:00 Uhr, Gemeindehaus in Barum (WGT--Team, Pn. Hallwaß)
  • Eimke: 19:00 Uhr (WGT-Team), s. u.
  • Holdenstedt: 18:00 Uhr (P. Manning und Team)
  • Lehmke-Wieren: 16:30 Uhr, St.-Jakobus-Kirche Wieren
  • Nettelkamp: 18:00 Uhr, Gemeindehaus (WGT-Team)
  • Oldenstadt: 18:00 Uhr, Gemeindehaus (WGT-Team)
  • Römstedt: 18:30 Uhr, Gemeindehaus (Lektorin Adina Wöhling und Team)
  • Suhlendorf: 19:15 Uhr (WGT-Team)
  • Uelzen:
    18:00 Uhr, St. Johannis, Gemeindehaus am Stern (WGT-Gruppe)
    18:00 Uhr, Friedenskirche, Dieterichsstraße (ökumenisches WGT-Team)
    19:00 Uhr, Gemeinderaum, Kirchweyhe (WGT-Team)
  • Wriedel: 19:00 Uhr (Pn. Holtz)

Weltgebetstag in Eimke

In über 120 Ländern der Erde werden am Freitag, 6. März, Menschen gleichzeitig den Weltgebetstag feiern. Männer, Frauen, Kinder und Jugendliche - alle sind herzlich dazu eingeladen, sich über Konfessions-, Alters- und Ländergrenzen hinweg für globale Gerechtigkeit und Frieden einzusetzen. Es wird in großer Runde gesungen, vorgelesen und gemeinsam musiziert.

2026 kommt die Weltgebetsordnung mit dem Motto „Kommt! Bringt eure Last“ aus Nigeria. Aktuelle Lebenserfahrungen aus Westafrika werden dann hautnah geschildert. Hoffnung gegen Hoffnungslosigkeit drücken die Melodien aus in langsamen, aber auch kräftigen Rhythmen. An Instrumenten werden in Eimke live dabei sein: Klavier, Akkordeon, Gitarren, Querflöte, Bassklarinette, ein paar Blockflöten und Percussion.

Almud Rischer und Kirsten Kuhlmann werden um 19 Uhr in der Eimker St.-Marien-Kirche einen stimmungsvollen Gottesdienst gestalten - mit viel Musik und Gesang und allerlei Interessantem und Wissenswertem über Nigeria. Die Kirche wird dazu originell und landestypisch geschmückt sein.

Auch beim anschließenden Lichtbildervortrag auf der Kirchenempore werden eindrucksvolle Bilder über den Alltag in dem afrikanischen Land informieren und ungewohnte Einblicke gewähren. - Der Eintritt ist frei. 


„Glaube - Liebe - Nacht - Natur“

Am Sonntag, 8. März, um 17 Uhr ist das Lüneburger Vokalensemble mit einem Chorkonzert mit dem in der St.-Marien-Kirche Uelzen zu Gast. Das stimmungsvolle Programm unter dem Titel „Glaube - Liebe - Nacht - Natur“ ist abgestimmt auf die Jahreszeit - den Übergang vom Winter zum Frühling - und die Passionszeit mit dem sich daran anschließenden Osterfest.

In den Chorwerken der romantischen Komponisten Camille Saint-Saëns und Peter Cornelius werden die Kräfte der Natur und die darin enthaltenen scheinbaren Widersprüche beschrieben sowie die Kunst, die auch in schweren Zeiten allem Ausdruck verleiht. - Gerahmt wird das Programm von zwei Vertonungen des „Ave Maris stella“ der norwegischen Komponisten Edvard Grieg und Trond Kverno. Kraftvoll zu Beginn und versöhnlich im Abschluss gestalten sich die eindrucksvollen amerikanischen Motetten „With al lilly in your hand“ von Eric Whitacre und „The Conversion of Saul“ von Randall Stroope. Als musikalisches geistliches Wort zu Beginn steht die Motette „Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf“ von Johann Sebastian Bach.

Geleitet wird das Lüneburger Vokalensemble in diesem Konzert von Erik Matz. Eintrittskarten sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen und bei reservix.de erhältlich.


Orgelmusik in der Erlöser-Kirche Uelzen

Am Freitag, 13. März, um 18 Uhr lädt die katholische Pfarrgemeinde Uelzen zu einem Orgelkonzert in die Erlöser-Kirche (Alewinstr. 29) ein. Auf dem Programm stehen folgende Werke:
Jean-Joseph Murat: Rondo,
Moritz Brosig: Allegro moderato C-Dur, Allegretto cis-Moll, 
Ludvig Mathias Lindemann: Fugiertes Präludium C-Dur, Fugiertes Präludium c-Moll,
Alexandre Guilmant: Sacris solemnis c-Moll, 
Antonin Dvorak: Präludium und Fuge D-Dur, 
Max Reger: Choralvorspiele op. 135a (Auswahl)

An der neuen Mühleisen-Orgel der Erlöserkirche wird P. Jarosław Kaczmarek (* 1975) spielen. Er ist seit 1995 Mitglied im Orden der Franziskaner-Minorten (OFM Conv.) und seit 2024 Pfarrer in der Kath. Pfarrgemeinde „Zum Göttlichen Erlöser“ Uelzen.


„Gönne dich dir selbst“ - Oasentag für Frauen im Kloster Ebstorf

Der Alltag fordert Frauen auf vielfältige Weise. Zwischen Beruf, Familie und Verpflichtungen bleibt die eigene Selbstfürsorge oft auf der Strecke. Der Oasentag „Gönne dich dir selbst“ lädt dazu ein, bewusst innezuhalten, neue Kraft zu schöpfen und sich selbst wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

In der besonderen Atmosphäre des historischen Klosters Ebstorf erwartet die Teilnehmerinnen am Samstag, 14. März, von 10 bis 16 Uhr im Konventsaal ein Tag der Ruhe, Inspiration und Begegnung, der von der geistlichen Begleiterin und Meditationslehrerin Barbara Eckert angeleitet wird: Meditative Impulse, Zeiten der Stille, Achtsamkeitsübungen sowie Austausch in vertrauensvoller Runde eröffnen Raum für persönliche Reflexion und stärkende Gemeinschaft. Auch das weitläufige Klostergelände bietet Gelegenheit für Spaziergänge und Momente des Durchatmens.

Der Oasentag richtet sich an Frauen jeden Alters, die sich eine bewusste Pause gönnen möchten – stärkend, achtsam und ermutigend. - Die Teilnehmerinnenzahl ist begrenzt.


Passionsandachten in der Klosterkirche Ebstorf

Am 15. und am 29. März finden jeweils um 18 Uhr Passionsandachten in der Klosterkirche Ebstorf statt. Sie spüren dem Thema „Schuld und Vergebung“ nach und verknüpfen den Aspekt der Vergebung mit einer konkreten Person aus der Passionsgeschichte.

Die Andachten werden gestaltet von Pastor Matthias Kuna-Hallwaß (15. März), Pastorin Anne Stucke (29. März) und Kantorin Annika Köllner-Will mit Orgelwerken von Bach, Brahms, Buxtehude und anderen. 


„Innehalten“ - Andacht und Stille in der Passionszeit

Andachten in der St.-Marien-Kirche Uelzen

Die Passionszeit vor Ostern ist eine Zeit der Stille und der Besinnung. Gelegenheit dazu gibt es in der St.-Marien-Kirche. Von Montag, 30. März, bis Mittwoch, 1. April wird dort jeweils um 18 Uhr zu Passionsandachten eingeladen.

Unter dem Titel „Innehalten - Andacht und Stille in der Passionszeit“ werden die Besucher bei Musik, geistlichem Impuls, Meditation und Stille auf diese besondere Zeit des Jahres eingestimmt.

Zu diesen drei Andachten in der Karwoche laden St.-Marien-Pastorin Iris Junge und Kreiskantor Erik Matz herzlich ein.


Literatur | Medien

Die Möllner Briefe

Quelle: Central-Theater Uelzen

Im November 1992 zerstörte der rassistische Brandanschlag von Mölln die Leben von İbrahim Arslan und seiner Familie. Der damals siebenjährige İbrahim überlebte, verlor aber seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter.

Die Stadt Mölln erhielt Hunderte Briefe mit Solidaritätsbekundungen, von denen aber fast drei Jahrzehnte niemand Notiz nahm. Der Film folgt İbrahim bei der Entdeckung dieser Briefe und bei der Begegnung mit drei ihrer Verfasser*innen.

Der Film beleuchtet nicht nur die Erfahrungen der Überlebenden, er deckt auch die große Solidarität auf, die es damals gab – eine Solidarität, von der die Opfer bis zu diesem Zeitpunkt nichts wussten. Er schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart und nimmt eine Perspektive des Erinnerns ein, die den Stimmen der Betroffenen den Raum und die Anerkennung gibt, die sie verdienen. 

  • Montag, 16.03., 19 Uhr, Central-Theater Uelzen
    Film „Die Möllner Briefe“, anschließend Filmgespräch mit Ibrahim Arslan.

Vier Augen für ein Halleluja! - Der Podcast zu Kino & Kirche

Einmal im Monat treffen sich Pfarrer Christian Engels, Leiter der Filmkulturellen Arbeit im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik, und Gereon Terhorst, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Münster und @kinopfarrer auf Instagram, um im Podcast „Vier Augen für ein Halleluja“ über das zu sprechen, wofür ihr Herz schlägt: Das Kino. Dabei blicken Sie auf das, was gerade oder demnächst im Kino läuft und wenden sich spannenden Themen rund um das Themenfeld Film und Religion zu. Mal nur zu zweit, mal mit spannenden Gästen aus Kirche, Film und Wissenschaft. Der Podcast wird supportet durch YEET- Das Evangelische Contentnetzwerk.


Impressum

Herausgeber: Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen, Pastorenstr. 4, 29525 Uelzen, Tel.: (0581) 5116
Redaktion: Hanns-Martin Fischer (oeffentlichkeitsarbeit@kirche-uelzen.de)

Der nächste Rundbrief erscheint Anfang April 2026. 
Wenn Sie Termine oder Infos beisteuern möchten, melden Sie sich per E-Mail bitte bis zum 16.03.2026.

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