Rundbrief Mai 2026

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

im alten Frühlingslied „Schmückt das Fest mit Maien“ bezieht sich dessen Dichter Benjamin Schmolck auf Psalm 118, Vers 27. Mit „Maien“ - abgeleitet vom Monatsnamen Mai - sind hier frische Zweige mit grünen Blatt-Trieben gemeint, die im Frühling zu spießen beginnen. Ursprünglich wurden auch junge Birkenzweige als „Maien“ bezeichnet, die zu Pfingsten vielerorts Kircheneingänge und Altäre schmücken. 

In diesem Frühlings-Rundbrief finden sie aber noch weitere Beispiele des Aufblühens und des Neubeginns: Neben dem landeskirchlichen Mitsingfestival „Wer singt, blüht auf!“, zu dem auch Veranstaltungen in unserem Kirchenkreis stattfinden, wird z. B. zu zahlreichen Tauffesten eingeladen und die neue Diakonin der Drei-Ritter-Kirchengemeinden im Norden unseres Kirchenkreises stellt sich vor.

Selbstverständlich laden wir auch wieder zu vielen unterschiedlichen Veranstaltungen in unseren Gemeinden, auf Kirchenkreisebene und darüber hinaus ein. Dazu gehört auch der traditionelle ökumenische Gottesdienst am Pfingstmontag auf dem Uelzener Herzogenplatz. Ob der dann wohl auch mit „Maien“ geschmückt ist?

Ihre Rundbrief-Redaktion
Hanns-Martin Fischer (Öffentlichkeitsbeauftragter)

Aktuell

Kantaten-Gottesdienst zum Mitsingen

Am Sonntag „Jubilate“, 26. April, erklang in der St.-Marien-Kirche Uelzen die Bach-Kantate „Meinen Jesum lass ich nicht“ (BWV 124). Das Besondere: Es war eine Kantate zum Mitsingen.

Neben der St.-Marien-Kantorei, vier Gesangssolistinnen und -solisten des Theaters Lüneburg, Streichern des Kammerorchesters Uelzen und weiteren Instrumentalisten haben Mitglieder aus 13 Chören im gesamten Kirchenkreis Uelzen an der Aufführung im Gottesdienst mitgewirkt. Kreiskantor Erik Matz dirigierte somit insgesamt über 200 Sängerinnen und Sänger. 

Die St.-Marien-Kantorei sang von einem Chorpodest im Altarraum aus, währen die Mitglieder der Gastchöre in den Bänken im Mittelschiff Platz genommen hatten. 

Den zahlreichen Besucher*innen des Gottesdienstes waren die hinteren Bänke der Kirche, in den Seitenschiffen und auf der Orgelempore vorbehalten. So gut ist die Kirche sonst nur zu den Weihnachtsgottesdiensten besucht.

Dieses musikalische Format war eine Pemiere für die Uelzener St.-Marien-Kirche. Der Kantaten-Gottesdienst zum Mitsingen war der Auftakt zu einem besonderen Jubiläum der St.-Marien-Kantorei, die in diesem Jahr ihr 75-jähriges Bestehen feiert.


 

Gedenk-Andacht: 40 Jahre Tschernobyl

Diakonin Anja Köster-Roes und Arno Klinder führten durch die Andacht (Foto: Bleuel).

Eindringlich erinnerte ein Spruchband an den „26. April 1986, 1:23 Uhr“, den Zeitpunkt, an dem sich die bisher größte Nuklearkatastrophe in der Geschichte der Menschheit ereignete: Tschernobyl. - 40 Jahre nach dieser Explosion gedachte man am Sonntag, 26. April, in der Uelzener St.-Gertruden-Kapelle der vielen Opfer - neben den 600.000 „Liquidatoren“ und 135.000 Umsiedlern vor allem der vielen Kinder, die bis heute von den Auswirkungen der radioaktiven Strahlung betroffen sind.

Eigens aus Anlass des Gedenkens war Professorin Valentina Antonenko aus Belarus nach Uelzen gekommen. Die Deutschlehrerin und Dolmetscherin erinnerte in der Andacht an den Moment der Katastrophe vor 40 Jahren und ihre Auswirkungen.

Für den Gomel-Ausschuss des Ev.-luth. Kirchenkreises Uelzen blickte Arno Klinder auf eine mehr als 30 Jahre währende, vielseitige Hilfe für die von der Katstrophe betroffene Region um Gomel zurück - Hilfe, die seit Corona und dem russischen Krieg gegen die Ukraine so nicht mehr möglich sei. - „Ersatzweise laden wir nun 20 Kinder aus der Hämatologie des Radiologischen Zentrums in Gomel zu einem bis zu vierwöchigen Aufenthalt in einem Erholungsheim nordwestlich von Minsk ein und finanzieren diese Ferien“, so Klinder. - Diese finanziellen Hilfen seien nur dank der zahlreich eingegangenen Spenden aus dem Kirchenkreis Uelzen möglich, wie Klinder betonte. Und solange Gelder zur Verfügung stehen, werde man diese für die Kinder aus der Hämatologie und deren Familien nach Gomel transferieren. (Text: Ulrich Bleuel, Auszüge)


 

„Wer singt, blüht auf!“ - Mitsingfestival der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers

Vom 2. bis zum 25. Mai wird in ganz Niedersachsen gesungen – und die Region zwischen Heide, Wendland und Elbe ist mittendrin: Unter dem Motto „Wer singt, blüht auf!“ lädt die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers erstmals zu einem landeskirchenweiten Mitsingfestival ein. Mehr als 300 Veranstaltungen an über 200 Orten machen die Kirche in diesen Wochen zu einem klingenden Raum der Begegnung. Auch im Sprengel Lüneburg beteiligen sich zahlreiche Gemeinden mit vielfältigen Angeboten.

Am Samstag, 2. Mai, um 18 Uhr sind alle Singbegeisterten und solche, die es werden wollen, zu einem 45-minütigen Mitsingprogramm eingeladen, das an 18 Orten zeitgleich gesungen wird. So entsteht eine musikalische Gemeinschaft, die Menschen aus allen Festivalregionen miteinander verbindet. 

Im Kirchenkreis Uelzen findet die  Auftaktveranstaltung in der St.-Petri-Kirche Bodenteich statt. Die Kirchengemeinde lädt am Samstag, 2. Mai, um 18 Uhr zu einem Mitsing-Abend ein: „Wir haben uns eigens für diesen Anlass als Ensemble zusammengefunden“, erzählt Altfötistin Rita Stammer (2. v. li.). Die weiteren Mitwirkenden an diesem Abend sind die Cellistin Katja Steffen (li.) und Katrin Dageförde (re.) mit der Handpan. „Die Handpan ist ein Blechklanginstrument unserer Zeit“, erklärt sie. - Es wird ein bunter Abend mit modernen Kirchenliedern zum Mitsingen, die sich mit Impulsen und Texten zu Klang und Musik abwechseln. „Die einzige Voraussetzung für diesen Abend ist die Freude am gemeinsamen Singen und an der Musik. Das geht mit Summen, Lauschen, Zuhören oder auch einfach nur damit, die Atmosphäre zu genießen. Da ist es egal, wie alt oder jung man ist. Willkommen sind alle. Denn dass die Seele beim Singen klingt und aufblüht, dazu laden wir ein“, sagt Kantorin Antje Kamp (2. v. re.), die an diesem Abend das Akkordeon spielt.

Grafik: © Felice Meer (www.chordesign.de)

Unter dem Motto „Alles neu macht der Mai“ beteiligt sich auch die Seniorenkantorei an St. Marien Uelzen am Mitsingfestival der Landeskirche: Am Donnerstag, 21. Mai, um 19 Uhr gibt sie ein Frühjahrskonzert in der St.-Marien-Kirche Uelzen. Am Donnerstag, 28. Mai, um 19 Uhr kommt das Programm ein weiteres Mal zur Aufführung.

Wie bei den „Kleinen Konzerte mit Offenem Singen”, die alljährlich in der Adventszeit in St. Marien Uelzen stattfinden, sind auch an diesem Abend alle sangesfreudigen Menschen eingeladen, gemeinsam Frühlingslieder und Kanons mitzusingen. - Unter ihrem Chorleiter Erik Matz singt die Seniorenkantorei außerdem weltliche und geistliche Liedsätze des Barock, der Romantik und der Gegenwart.

Der Eintritt ist frei.


 

Tauffeste in den Gemeinden des Kirchenkreises Uelzen

Im Frühlingsmonat Mai werden in unserem Kirchenkreis besonders viele Tauffeste gefeiert. Dabei kommen mehrere Familien zusammen, um die Taufe ihrer Kinder oder auch von Jugendlichen und Erwachsenen festlich zu begehen.

Alle Tauffeste verbindet der Gedanke, die Taufe als fröhliches und gemeinschaftliches Ereignis zu feiern. Das Sakrament der Taufe ist ein Zeichen, dass Gott den Menschen nahe ist und sie annimmt. Zugleich bedeutet sie die Aufnahme in die Gemeinschaft der Christinnen und Christen.

  • HIER finden Sie alle in unserem Kirchenkreis stattfindenden Tauffeste.

 

Neuer C-Kurs für ehrenamtliche Kirchenmusiker*innen

epd-Bild (Ausschnitt): Andreas Schölzel

Nach den Sommerferien kann ein neuer C-Kurs für nebenamtliche Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker starten. Teilnehmen können Interessenten mit musikalischen Grundkenntnissen (Notenkenntnisse, Chorerfahrung, Grundkenntnisse im Klavier- oder Gitarrenspiel).

Der Kurs ist auf zwei Jahre angelegt und beinhaltet Chorleitung, Gesang, Musiktheorie, Liturgik, Gesangbuchkunde und Kirchenmusikgeschichte.


 

Förderung von kirchlicher Kultur

Die Landeskirche Hannovers und die Hanns-Lilje-Stiftung fördern wieder kirchliche Kulturarbeit mit bis zu 8.000 Euro je Projekt – und das in zwei Kategorien: Zum einen geht es um Vorhaben, die der Begegnung mit zeitgenössischer Kunst und Kultur dienen, zum anderen werden niedrigschwellige kulturelle Angebote zur Vernetzung, besonders im ländlichen Raum, unterstützt.

Kirchengemeinden, Kirchenkreise und kirchliche Einrichtungen können sich bis zum 31. August 2026 bewerben.

  • Mehr Informationen zur Kulturarbeit in Kirchen sowie Formulare zur Beantragung von Fördermitteln finden Sie HIER.


 

Evangelisches Geoinformationssystem (EGIS)

Datenbasierte Entscheidungen sind heute unverzichtbar, auch in der Kirche. Das Evangelische Geoinformationssystem (EGIS) ist ein zentrales Werkzeug für Analysen, Beratung und Planung. In dem Projekt werden kirchliche und soziodemografische Daten mit Koordinaten versehen, um sie anschließend u. a. auf Karten sichtbar zu machen. Denn Karten schaffen Identität und stellen viele Daten übersichtlicher dar, als es in Tabellen möglich ist.

Die methodische Nutzung dieser Daten ermöglicht beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitenden in Leitungsverantwortung verbesserte Planungen und Entscheidungen im kirchenleitenden Handeln.

Einige der EGIS-Daten sind in Form von georeferenzierten Karten öffentlich zugänglich und bieten Übersichten von der landeskirchlichen Ebene über Sprengel und Kirchenkreise bis hin zu einzelnen Kirchengemeinden.


Persönlich

Neue Diakonin bei den „Drei Rittern“

Antje Elvers (Foto: privat)

Die Kirchengemeinden Altenmedingen, Bienenbüttel und Wichmannsburg haben mit Antje Elvers eine neue Diakonin, die am 1. April ihren Dienst - auf drei Jahre befristet - mit einer halben Stelle angetreten hat. „Mit Antje Elvers haben wir eine engagierte und versierte Diakonin gewinnen können“, erklärt Pastor Tobias Heyden. „Mit ihrer zugewandten und brückenbauenden Art wird sie das künftige Gemeindeleben der Drei Ritter prägen und weiterentwickeln.“ - Antje Elvers wird das Zusammenwachsen der drei Kirchengemeinden in der Region Nord, die zum 1. Januar 2027 zur „Ev.-luth. Drei-Ritter-Kirchengemeinde Altenmedingen-Bienenbüttel-Wichmannsburg" fusionieren, begleiten und mit den Pastoren Tobias Heyden und Renald Morié im Team arbeiten.

Ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit wird das Ausbauen und Entwickeln neuer Formate sein. „Beim Blick in die Bibel berührt und fasziniert mich immer wieder, dass Jesus dort war, wo die Menschen waren. Mittendrin, wo das Leben passierte, nah dran an den Bedürfnissen und Nöten der Menschen“, erklärt Antje Elvers. „Jesus war viel mehr in der Gesellschaft präsent, als wir es oft mit unseren sonntäglichen Gottesdiensten und dem vielfältigen Gemeindeleben unter der Woche sind. Es ist mein Wunsch, meine Hoffnung und mein Gebet, dass Kirche ganz besonders auch heute genau dort, mitten in unserem Alltag, passiert.“

Die halbe Stelle von Antje Elvers wird zur Hälfte durch die „Initiative Missionarische Aufbrüche“ (I:MA) der Landeskirche Hannovers finanziert, ein weiterer Teil durch die Kirchengemeinden Altenmedingen, Bienenbüttel und Wichmannsburg. Für Zuschüsse konnte u. a. auch der für den Kalender „Der andere Advent“ bekannte Verlag „AndereZeiten e. V.“ gewonnen werden.


Veranstaltungen

„OrgelPunkt 12“

Am Mittwoch nach Ostern haben wieder die wöchentlich stattfindenden Orgelandachten „OrgelPunkt 12“ in der St.-Marien-Kirche Uelzen behonnen. Bis zum Erntedankfest spielen an jedem Mittwoch um 12 Uhr Organistinnen und Organisten aus der Region drei Orgelwerke, zwischen denen ein Liturg oder eine Liturgin einen kurzen geistlichen Impuls gibt und am Ende das Vaterunser und den Segen spricht.

Wer Interesse hat, auch einmal die Aufgabe der Liturgin/des Liturgen an einem der noch offenen Mittwochstermine zu übernehmen, melde sich bitte bei Kreiskantor Erik Matz (e.matz@uelzen-kantorat.de, Tel.: 0581 77762)


„Mittwochsgeschichten“: 350. Todestag von Paul Gerhardt

Am Mittwoch, 6. Mai, um 18 Uhr lädt das Kloster Ebstorf zu seinen „Mittwochsgeschichten aus dem Kloster“ in den Konventsaal ein. Thema des Abends ist der 350. Todestag von Paul Gerhardt.

Pastorin Anne Stucke erzählt den interessierten Gästen von dem bewegten Leben des in Gräfenhainichen in Sachsen-Anhalt geborenen, im sächsischen Lübben gestorbenen Pfarrers und Kirchenlieddichters Paul Gerhardt. Natürlich werden auch die vielen, von ihm geschriebenen Kirchenlieder ein Thema des Abends sein. - Der Eintritt ist frei!


Gedenken an die Opfer der NS-Zwangsarbeit und an das Kriegsende

Im Zweiten Weltkrieg wurden 13 Millionen zivile Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und Häftlinge von den Nationalsozialisten verschleppt und durch Zwangsarbeit ausgebeutet. Allein in unserem Landkreis mussten fast 10.000 Erwachsene und Jugendliche Zwangsarbeit  leisten, die meisten waren sogenannte „slawische Untermenschen“ aus Polen und der Sowjetunion.

Am Freitag, 8. Mai 2026, um 18 Uhr, lädt das Uelzener „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ am Ausländergräberfeld des St.-Marien-Friedhofs, Eingang Lindenstraße, zum Gedenken der fast 200 Opfer ein, die durch die Gewalt der nationalsozialistischen Terrordiktatur im Landkreis Uelzen zu Tode gekommen sind. Jugendliche der Ev. Jugend verlesen die Namen, die noch bekannt sind, und legen eine Rose an die Grabsteine. Neben einer geschichtlichen Einordnung durch Dr. Dieter Thiel wird Pastorin Iris Junge eine kurze Andacht halten.


Vortrag: „Der Traum vom Paradies“ – Die Entwicklung der Gartenkunst

Im Garten des Klosters Ebstorf wird derzeit ein neues Konzept nach dem Vorbild des alten historischen Gartens umgesetzt. Geplant hat es Andreas von Hoeren, Gartenbauarchitekt und spezialisiert auf Historische Gärten aus Bad Salzdetfurth. Seit 2005 ist er Regionalbeauftragter des Arbeitskreises Historischer Gärten der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e. V.. Er wirkte an Forschungsvorhaben zum Erhalt wertvoller Parkanlangen in Hannover mit sowie an verschiedenen Publikationen zu historischen Gartenanlagen.

Andreas von Hoeren kommt am Freitag, 8. Mai, um 18 Uhr zu einem Vortrag ins Kloster Ebstorf. Thema des Abends: „Der Traum vom Paradies“ – Die Entwicklung der Gartenkunst von Beginn bis in die Gegenwart. - Der Eintritt ist frei!


Männer-Treff mit Propst i. R. Jörg Hagen

Zum Männer-Treff im Kirchenkreis Uelzen sind alle interessierten Männer eingeladen. Beim nächsten Treffen, das am Samstag, 9. Mai, von 15 bis 17 Uhr im Martin-Luther-Haus Uelzen (Pastorenstr. 6, Gemeindehaus St. Marien) stattfindet, ist Propst i. R. Jörg Hagen zu Gast. Er wird über das Thema Ruhestand sprechen und sicher auch das eine oder andere Detail aus seinem eigenen Ruhestand mit der Gruppe teilen. (Pastor Lars Neumann, Männerbeauftragter im Kirchenkreis Uelzen)


Nachhaltigkeitstag 2026

Am Sonntag, 10. Mai, lädt das Netzwerk „Nachhaltig Uelzen“ zum Aktionstag rund um die Woltersburger Mühle in Uelzen ein. Von 10:30 bis 17 Uhr erwartet Besucherinnen und Besucher ein facettenreiches Programm rund um Klimaschutz, Regionalität und nachhaltige Lebensweisen – mit Markt, Vorträgen, Musik und Mitmachaktionen für die ganze Familie sowie einem vielseitigen kulinarischen Angebot.

Der Tag beginnt um 10:30 Uhr mit einem Open-Air-Gottesdienst. Um 11 Uhr folgen Grußworte, bevor die Stände des Nachhaltigkeitsmarktes mit regionalen Initiativen, Projekten und Anbietern nachhaltiger Produkte und Lebensmittel öffnen. Außerdem sind verschiede musikalische Akteure dabei, ein Artengarten informiert über naturnahes Gärtnern und es gibt diverse Erfahrungsberichte und Vorträge. Auch für junge Gäste gibt es verschiedenste Aktionen.

Zum Netzwerk „Nachhaltig Uelzen“ gehören neben der Woltersburger Mühle die Klimabeauftragten von Stadt und Landkreis, der Verein ÖkoRegio, die Ökomodellregion Heideregion Uelzen, die HeideRegion Uelzen, Initia Medien und Verlag, das Forstamt Oerrel, der Stadtforst Uelzen, der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreiess Uelzen, die KVHS Uelzen/Lüchow-Dannenberg, die Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen und die Kreisgruppe Uelzen des BUND.


„Godly Play“

„Godly Play“ (Gott im Spiel) ist ein Konzept spiritueller Bildung, das Kinder, Jugendliche und Erwachsene einlädt, den großen Fragen und Geheimnissen des Lebens nachzuspüren. Im Mittelpunkt steht das spielerische Entdecken von Bibel und Glaube.

Zu einem Godly-Play-Kennenlerntag lädt das Kinder- und Jugendbüro der Region Nord am Dienstag, 12. März, von 17 bis 21 Uhr ein. In der „Alten Suptur“ (Pastorenstr. 20, Bad Bevensen) wird Diakonin Julica Boyken, zertifizierte Godla-Play-Fortbildnerin, anhand von zwei biblischen Geschichten Interessierte in das Konzept einführen.

Als Zielgruppe sind vor allem Mitarbeitende aus Kita und Schule und der Kirche mit Kindern angesprochen.


„Warum Väter so bedeutsam sind“

Männer-Andacht unter freiem Himmel

Am Mittwoch, 13. Mai, um 18 Uhr lädt die Kirchengemeinde Rosche zu einer Männer-Andacht vor dem Roscher Gemeindehaus ein. Das Thema der Andacht: „Warum Väter so bedeutsam sind“.

Neben Gedanken zum Thema gibt es Musik aus der Box - und nach der Andacht gute Begegnungen bei Bier und Bratwurst von Grill.

„Männer-Andacht“ bedeutet in diesem Fall, dass die Andacht von Männern rund um Pastor Niklas Schilling vorbereitet und gestaltet wird. Eingeladen sind alle.


 

Himmelfahrt: Regionalgottesdienst im Arboretum Melzingen

Die Kirchengemeinden Ebstorf, Eimke, Gerdau, Hanstedt und Wriedel aus der Region West des Kirchenkreises Uelzen feiern am Donnerstag,14. Mai (Christi Himmelfahrt) um 11 Uhr im Arboretum Melzingen einen gemeinsamen Gottesdienst, in dem auch eine Taufe stattfindet.

Die Predigt wird Regionalbischöfin Marianne Gorka aus Lüneburg halten. Die musikalische Begleitung übernehmen Bläserinnen und Bläser aus der Region. Im Anschluss findet ein Mittagessen statt.

Die Kirchengemeinden und das Arboretum Melzingen laden herzlich zu diesem Gottesdienst im „Garten der Bäume“ ein und hoffen auf gutes Wetter. - Bei Regen findet der Gottesdienst in der Klosterkirche Ebstorf statt.


Open-Air-Gottesdienst am Himmelfahrtstag

Gemeinsamer Stadtgottesdienst der Region Mitte

Am Donnerstag,14. Mai (Christi Himmelfahrt), um 11 Uhr laden die Kirchengemeinden der Region Mitte zu einem gemeinsamen Open-Air-Gottesdienst an der Georgskirche in Kirchweyhe ein. Unter freiem Himmel gestalten Pastor Manuel Ziggel und der Gospelchor „Sweet Chariots“ diesen Gottesdienst.

Im Anschluss können die Besucherinnen und Besucher bei Bratwürstchen vom Grill, Getränken und lockeren Gesprächen „am Georg“ verweilen und den Tag genießen.

Bei schlechtem Wetter wird der Gottesdienst in die Georgskirche verlegt und das gemütliche Beisammensein im Gemeindesaal des ehemaligen Pfarrhauses stattfinden.


Rundgänge auf dem Uelzener Hauptfriedhof

Foto: Henning Bartels

Einzigartig in der Hannoverschen Landeskirche ist unser Uelzener Hauptfriedhof in seiner Weitläufigkeit und Vielfalt. Für die Friedhöfe im weiten Umkreis nimmt er eine Vorreiterrolle ein: Neue Entwicklungen in der Bestattungskultur und bei der Anlage neuer Grabarten werden meist hier zuerst umgesetzt, erprobt und anschaulich für Hinterbliebene, Trauernde und Spaziergänger. Im beständigen Wandel bleibt er ein besonderer Ort nicht nur als Begräbnisstätte für die Verstorbenen, sondern auch als öffentliche Grünanlage für Ruhesuchende. 

Einen aktuellen Eindruck können sich Interessierte bei den sommerlichen Führungen verschaffen. Friedhofsverwalter Henning Bartels stellt am Dienstag, 19. Mai, um 15 Uhr während eines kostenlosen, knapp zweistündigen Rundgangs über das Gelände neben den traditionellen vor allem neue Grabanlagen vor, die naturnah und pflegefrei von verschiedenen Themenbepflanzungen bis hin zu Baumbestattungen reichen. Dabei wird ebenso auf Natur und Umweltschutz auf dem Friedhof eingegangen wie auf Fragen rund um Formalitäten und Beisetzungskosten.

  • Weitere Termine: Dienstag, 16. Juni, 17 Uhr / Dienstag, 28. Juli, 10 Uhr / Mittwoch, 2. September, 10 Uhr
  • Treffpunkt ist jeweils an der Uelzener Friedhofsverwaltung, Scharnhorststraße 23. Um vorherige Anmeldung wird gebeten (Tel.: 0581 2998).

Ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag

Am Pfingstmontag, 25. Mai, um 10 Uhr lädt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Stadt und Landkreis Uelzen wieder zu ihrem traditionellen ökumenischen Gottesdienst auf dem Uelzener Herzogenplatz ein.

Früher waren die Besucherinnen und Besucher des Gottesdienstes zu Gast im Zelt der Uelzener Schützengilde. Seit drei Jahren findet der Gottesdienst unter freiem Himmel statt.

Das ökumenische Vorbereitungsteam hat für dieses Jahr das Motto „Bewegt und befreit“ ausgewählt. Eingeladen sind Mitglieder aller christlichen Gemeinden und Konfessionen aus dem Landkreis Uelzen, um hier die Einheit der christlichen Kirchen zu feiern.

Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der nahe gelegenen St.-Marien-Kirche statt.

  • Informationen über die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Stadt und Landkreis Uelzen finden Sie HIER.

Orgelkonzert in der Erlöser-Kirche Uelzen

Am Freitag, 29. Mai, findet um 18 Uhr lädt die Katholische Pfarrgemeinde „Zum göttlichen Erlöser“ zu einem weiteren Orgelkonzert mit Pater Jarosław Kaczmarek an der Mühleisen-Orgel ein. Unter dem Thema „Ave Maria“ kommen u. a. Werke von Willscher, Händel, Pachelbel zur Aufführung. - Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende zur Erhaltung der Mühleisen-Orgel gebeten.


Benefiz-Konzert in der Ebstorfer Klosterkirche

Am Samstag, 30. Mai, findet um 17 Uhr ein Chorkonzert in der Klosterkirche Ebstorf statt. Es ist ein Benefizkonzert zugunsten des Vereins zur Förderung der Kirchenmusik in der Ev.-luth. Kirchengemeinde Ebstorf, bei dem alle Chorgruppen - Singkreis, Heaven4U, Kinderchöre und Posaunenchor - mitwirken und charakteristische Stücke aus ihrem Repertoire vortragen.

Das Highlight wird ein gemeinsames Stück sein, bei dem sich der volle und geballte Klang der Ebstorfer Kirchenmusik entfalten wird.

Herzliche Einladung zu diesem abwechslungsreichen und besonderen Konzert! - Der Eintritt frei. Alle gesammelten Spenden kommen dem Förderverein zugute, der die Arbeit der Kirchenmusik in Ebstorf maßgeblich unterstützt. (Annika Köllner-Will)


„Wir pflügen und wir streuen“ –  Ernte-Bittgottesdienst im Museumsdorf Hösseringen 

Der Kirchenkreis Uelzen lädt herzlich dazu ein, am Sonntag, 31. Mai, um 15 Uhr zu einem Ernte-Bittgottesdienst ins Museumsdorf Hösseringen zu kommen. Unter dem Motto „Wir pflügen und wir streuen“ wird bei gutem Wetter unter freiem Himmel Gottesdienst gefeiert. Bei schlechten Witterungsverhältnissen findet die Veranstaltung im Brümmerhof statt.

Landwirtschaften ist eine herausfordernde Berufung. Mit dem Gottesdienst soll daher der Zusammenhalt und die Gemeinschaft in unserer Gesellschaft auf dem Land weiter gestärkt werden. Im Mittelpunkt stehen die Anliegen der Landwirtschaft, der Umgang mit der Natur und die Frage, wie wir heute verantwortungsvoll mit unseren Ressourcen umgehen können.

Rund um den Gottesdienst erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm für Groß und Klein. Segens- und Erlebnisstationen laden dazu ein, sich persönlich stärken zu lassen - etwa bei einem „Segen to go“. Auf einem „Markt der Möglichkeiten“ stellen sich verschiedene Gewerke und Initiativen rund um Landwirtschaft und Landleben vor und geben Einblicke in ihre Arbeit.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Ernte-Bittgottesdienst bietet Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Neues zu entdecken und einen gemeinsamen Nachmittag im Museumsdorf Hösseringen zu verbringen.


„Kirche Kunterbunt“

Unter dem Motto „Happy End - Am Ende wird alles gut“ sind am 31. Mai in der Zeit von 15:30 bis 18 Uhr alle Familien ganz herzlich zur „Kirche Kunterbunt“ in die Johannis-und-Georgs-Kirchengemeinde (St. Johannis, Hagenskamp 4, Uelzen) eingeladen.

Die „Kirche Kunterbunt“ versteht sich als eine frische Ausdrucksform von Kirche. Sie hat besonders Kinder, Jugendliche und ihre Bezugspersonen im Blick. Junge Familien, Paten und Großeltern können gemeinsam erleben, ausprobieren, staunen und miteinander ins Gespräch kommen.

„Kirche Kunterbunt“ startet mit einer einladenden Willkommens-Zeit. Im Mittelpunkt der anschließenden Aktiv-Zeit stehen bunte Stationen zur diesjährigen Jahreslosung: „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ (Offenbarung 21, 5). Es folgt die Feier-Zeit mit Musik und einer kreativen Verkündigung. Den Abschluss bildet die Essen-Zeit, die zu einer fröhlichen Tischgemeinschaft einlädt. (Diakonin Andrea Senge, Region Mitte)


Schon mal vormerken:
Motorrad-Gottesdienst am 6. Juni in Suhlendorf

Unter dem Motto „Tourentauglich“ findet am Samstag, 6. Juni, um 14 Uhr in der Marienkirche in Suhlendorf der inzwischen 20. Motorrad-Gottesdienst („MOGO“) statt.
Das Vorbereitungsteam arbeitet wieder eng mit der Freiwilligen Feuerwehr und dem TSV Suhlendorf zusammen.

Pastor Lars Neumann, selbst passionierter Motorradfahrer, wird den Gottesdienst gestalten. Außerdem - so die Verastalter - gibt es eine „besondere musikalische Begleitung“ und viel Begeisterung ...

Nach dem Gottesdienst ist eine etwa einstündige gemeinsame Ausfahrt geplant, bevor abschließend auf dem Sportplatz der Grill angeworfen wird.


Literatur | Medien

Prävention sexualisierter Gewalt auf Freizeiten

Kirchliche Freizeiten für Kinder und Jugendliche bieten Chancen zum Sammeln wertvoller und prägender Erfahrungen für alle Teilnehmenden. Sie können in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gestärkt werden und eine Gemeinschaft, die von Wertschätzung und Vertrauen geprägt ist, erleben. Das Erleben von Gemeinschaft, Beziehungen und Nähe ist auf Freizeiten besonders intensiv. Vor allem aber sollen sich alle Teilnehmenden und Mitwirkenden wohl und sicher fühlen.

Das intensive Erleben von Nähe und Gemeinschaft auf Freizeiten bringt jedoch auch Risiken mit sich - insbesondere in Bezug auf sexualisierte Gewalt und Grenzverletzungen. Deshalb ist es wichtig, nicht nur auf bestehende Schutzkonzepte in Gemeinden, Kirchenkreisen und Verbänden zu setzen, sondern für jede Freizeit ein eigenes Konzept zu erarbeiten, denn jede Freizeit ist anders und stellt individuelle Herausforderungen, die zu berücksichtigen sind.

Die Broschüre „achtsam unterwegs“ - Prävention sexualisierter Gewalt auf Freizeiten, gemeinsam herausgegeben von der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und der Ev.-luth. Kirche in Oldenburg, will Verantwortlichen helfen, ein passendes Schutzkonzept für ihre jeweiligen Freizeiten zu erarbeiten und dieses als einen gemeinsamen Prozess mit dem Team und der Gruppe zu verstehen.


Impressum

Herausgeber: Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen, Pastorenstr. 4, 29525 Uelzen, Tel.: (0581) 5116
Redaktion: Hanns-Martin Fischer (oeffentlichkeitsarbeit@kirche-uelzen.de)

Der nächste Rundbrief erscheint Anfang Juni 2026. 
Wenn Sie Termine oder Infos beisteuern möchten, melden Sie sich per E-Mail bitte bis zum 22.05.2026.

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