Editorial
Editorial
Liebe Leserinnen und Leser,
willkommen zum ersten Rundbrief des (noch fast) neuen Jahres. „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ - So lautet passenderweise auch die Jahreslosung für 2026. Wir können gespannt sein, was die vor uns liegenden elf Monate uns noch an Neuem bescheren werden. Aber - so schreibt es unsere Regionalbischöfin Marianne Gorka in ihren Gedanken zur Jahreslosung - wir sollten auch genau hinsehen: „Es ist, als würde Gott uns sanft anstupsen: „Guck doch mal. Schau an. Heb’ den Blick! Öffne die Augen! Nimm wahr! Sieh mich an!“
Oft ist es aber auch erstaunlich, wie viel Neues sich ereignet. Das wird Ihnen auch beim Lesen dieses Rundbriefes auffallen: Was hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten nicht alles ereignet? Welche Veränderungen haben und werden sich ergeben? Ach, und von so vielen Menschen, die einen neuen Weg einschlagen, und von solchen, die neu zu uns stoßen, können Sie darin lesen ...
Seien Sie gespannt, gehen Sie voll Hoffnung und Zuversicht in den Rest des begonnenen Jahres, schauen Sie hin und entdecken viel Neues!
Ihre Rundbrief-Redaktion
Hanns-Martin Fischer (Öffentlichkeitsbeauftragter)
Aktuell
Bevor Äbtissin Angela Geschonke am 4. Januar beim Neujahrsempfang im Kloster Ebstorf die Gäste begrüßte, fand in der Klosterkirche ein Gottesdienst statt, den Pastorin Anne Stucke und Pröpstin Wiebke Vielhauer gemeinsam gestalteten.
Unter den Gästen, die sich anschließend im Refektorium des Klosters einfanden, waren neben Vertreter*innen von Kommunen, Vereinen und Organisationen viele Freundinnen und Freunde, die sich dem Kloster verbunden fühlen. Gemeinsam mit dem Konvent des Klosters wollten sie das Neue Jahr begrüßen. Wie es schon Tradition ist, traten zu Beginn die Sternsinger auf, die in diesem Jahr für Kinder in Bangladesch sammelten.
Nach der Ansprache von Uelzens Pröpstin Wiebke Vielhauer über die Jahreslosung 2026 („Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu.“) berichtete Äbtissin Geschonke über die vielfältigen Aktivitäten im Jahr 2025 und über die Planungen für 2026.
Neben den bekannten Klosterführungen, den Mittwochsgeschichten, den Konzerten im Refektorium wird ein besonderer Fokus auf verschiedene weitere Veranstaltungen gelegt (u. a. Ausstellung mit Werken von Anna Susanne Jahn oder zum Thema „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“).
Der Klostergarten soll ein neues Gesicht bekommen, damit er an bestimmten Tagen für alle Besucherinnen und Besucher geöffnet werden kann. Neben Oasentagen für Frauen werden Märchenführungen im Kreuzgang angeboten, ebenso öffentliche Andachten in einer neuen „alten“ Kapelle. - Äbtissin und Konvent haben viel vor und freuen sich auf das Jahr.
Von Kroatien bis Kinderferienkirche ist für jeden etwas dabei
Der Kirchenkreisjugenddienst stellt das Jahresprogramm der evangelischen Jugend für das Jahr 2026 vor. Freizeiten, Aktionen und Fortbildungen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene werden angeboten.
Zu den Höhepunkten zählen gleich mehrere Freizeiten für Jugendliche in den Sommermonaten: Eine Freizeit nach Kroatien verspricht Sonne, Meer und Abenteuer. Deutlich näher dran ist mit der Nordseeinsel Amrum ein weiteres Ziel. Für Skandinavien-Begeisterte wird eine Freizeit nach Schweden angeboten.
Auch für die Jüngeren ist gesorgt: Mehrere Kinderferienkirchen in den Gemeinden des Kirchenkreises laden zum Spielen, Basteln und Gott entdecken ein.
Der Weltgebetstag ist alljährlich ein fester Termin in den meisten christlichen Gemeinden. Am ersten Freitag im März - in diesem Jahr also am 06.03. - sind auch die Kirchengemeinden im Kirchenkreis wieder mit dabei. Der Weltgebetstag ist ein weltumspannendes christliches Netzwerk, das dazu einlädt, den Blick über den heimischen Tellerrand zu richten und weltweit voneinander zu lernen.
Auf Einladung der „Evangelischen Frauen*" im Kirchenkreis Uelzen fand am Samstag, 17. Januar, im Uelzener St.-Petri-Gemeindehaus wieder ein ökumenisches Werkstatt-Treffen zur Vorbereitung des Weltgebetstages statt.
Auf der Tagesordnung standen interessante Vortragsthemen, Musik und meditativer Tanz, alle mit Bezug und Informationen zu dem fernen westafrikanischen Land Nigeria. Denn nigerianische Christinnen haben diesmal die Liturgie und die Inhalte des Weltgebetstages vorbereitet. Sein Motto lautet - angelehnt an das Matthäus-Evangelium 11, 28-30: „Kommt! Bringt eure Last“.
Zur Freude der Teilnehmenden begleitete Susanne Niebuhr auf ihrem Akkordeon das Üben der Melodien von nigerianischen Liedern. Pastorin Klara Butting leitete die Bibelarbeit zum Thema des Weltgebetstags. Anne Schorling referierte „Zur Entwicklung Nigerias nach der Kolonialzeit – Frauen in Politik, Kultur, Wissenschaft und Sport“. Und durch ein Gespräch zwischen Birgit Steinbach und dem nigerianischen Studenten Emeka Chuemekanim bekamen die Teilnehmenden authentische Informationen aus dem Alltagsleben in Stadt und Land, über Bildungsmöglichkeiten sowie Arbeits- und Einkommensentwicklungen in Nigeria.
Zum Abschluss bedankten sich die Teilnehmenden bei den Organisatorinnen für die Fülle der Informationen, die für die Planungen und Organisationen der Weltgebetstags-Veranstaltungen in den eigenen Gemeinden motivierten.
Ohne Ehrenamtliche ist ein reges Gemeindeleben gar nicht möglich, wissen auch die Ebstorfer Pastoren Anne Stucke, Susanne Hallwaß und Matthias Kuna-Hallwaß. So wird einmal im Jahr vom ebenfalls ehrenamtlich arbeitenden Kirchenvorstand ein Gottesdienst durchgeführt, der mit einem gemeinsamen Essen, in diesem Fall einem nachmittäglichen Kaffeetrinken, und regem Austausch endet.
Schon beim Gottesdienst im Refektorium des Klosters waren die Ehrenamtlichen zur musikalischen Unterstützung gefragt. Und natürlich sangen die Mitglieder des Singkreises und von Heaven4You gern und laut mit und vor, denn bei diesem Gottesdienst wurde erstmals aus dem Erprobungsband für das neue Gesangbuch gesungen, das in zwei Jahren das jetzige ersetzten soll. Viele neue Lieder mit flotten Melodien spornen zu aufmerksamem Lesen an und wenn dann schon viele die Lieder singen können, klingt das gleich viel schöner.
Eine weitere Besonderheit an diesem Nachmittag war die Ehrung des Küsters. Vitalij Kesner, der am 1. Dezember 2005 seinen Dienst begonnen hatte, wurde für 20-jähriges Engagement mit Herz für die Gemeinde gedankt. Er richtet das Gemeindehaus für die jeweiligen Anforderungen her, sorgt in der Kirche oder im Refektorium für Ordnung, arrangiert Blumen und Kerzen, räumt Schnee und mäht Rasen. Er hat für alle ein offenes Ohr und springt auch spontan ein, wie etwa bei einem Heizungsausfall im Gemeindehaus. Meist kann er helfen und dafür dankten ihm die Pastoren und die stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstandes Christine Bruns auch mit einer Urkunde und einem kleinen Präsent und die Gemeinde mit langem Applaus.
Monika Buhr
Für die Betreuung und Begleitung im Aufenthaltsraum der Uelzener Beratungsstelle „Wohnen und Leben" sucht der „Lebensraum Diakonie e. V.“ eine offene, zuverlässige Person, die auf ehrenamtlicher Basis mitarbeiten möchte.
Die Beratungs- und Begegnungsstätte wendet sich an Menschen in Notlagen – vor allem Arbeitslosigkeit, Wohnungslosigkeit, Armut, Krankheit, Behinderung und Suchtmittelabhängigkeit. Sie bietet Unterstützung bei sozialen Schwierigkeiten sowie Wohnungsnotfall- und Eingliederungshilfen in Form von ambulantem betreuten Wohnen.
Gesucht wird eine Person, „die Zeit und Herz mitbringt“ und bereit ist, im Aufenthaltsraum der Einrichtung einfach da zu sein und Gesprächsmöglichkeiten anzubieten. Der Einsatz kann ganz flexibel erfolgen. Der Umfang der Tätigleit erfolgt nach individueller Vereinbarung.
Auch 2026 lädt „Klimafasten“, eine kirchliche Initiative von 24 evangelischen und katholischen Partner:innen, zur Fastenaktion für Klimaschutz und Gerechtigkeit ein. In der Fastenzeit vom 18. Februar bis zum 5. April 2026 steht der Klimaschutz im Zentrum. Dieses Jahr steht die Aktion unter dem Motto „Wieviel ist genug?".
Im Johannesevangelium sagt Jesus: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und volle Genüge“ (Johannes 10,10). So hat zumindest Martin Luther übersetzt. Das klingt recht genügsam. Wörtlich übersetzt aber steht da: Das Leben in Fülle. Oder sogar: im Überfluss. Genug ist also bei Jesus nicht genug. Im Gegenteil: Soviel du brauchst – und noch viel mehr!
Das Klimafasten in diesem Jahr lädt dazu ein, gemeinsam zu entdecken, wie beides zusammenpasst. Wie ein Leben gelingen kann, das unsere natürlichen Ressourcen nicht überstrapaziert und die Erderhitzung nicht weiter beschleunigt. Und das gleichzeitig nicht eng und kleinlich ist, sondern die Fülle feiert. In den sieben Wochen der Fastenzeit richten wir unsere Aufmerksamkeit auf das, wovon wir genug haben, ja, was sogar im Überfluss vorhanden ist: der Reichtum und die Schönheit der Natur, die unzähligen Sinneseindrücke, die wir jeden Tag sehen, fühlen, hören, riechen und schmecken, alle Mitmenschen, mit denen wir zur Gemeinschaft eingeladen sind, und nicht zuletzt die 86.400 Sekunden jedes neuen Tages, die wir geschenkt bekommen. Natürlich fragen wir auch: Was brauche ich, um Nähe zu erfahren, um meine Zeit gut zu nutzen, meine Sinne zu schärfen? Und was brauchen andere, um gut zu leben – und wie schaffen wir es, dass niemand zu kurz kommt? Den sieben Wochenthemen ist jeweils ein biblischer Text vorangestellt, der zur Auseinandersetzung mit der Fülle des Wochenthemas einlädt. Es folgen einige Gedanken dazu, Fragen für das eigene Leben und schließlich Impulse für Gruppen sowie Anregungen zur persönlichen Umsetzung.
Kreative Anregungen für ein seelsorgliches Jahr
Seelsorge gehört zu unserer Kirche wie das sprichwörtliche „Amen“. Für mein Gegenüber Zeit haben und zuhören, auch im Namen Gottes, das ist unser Angebot, dafür ist Kirche da. Alle Untersuchungen aus den letzten Jahren belegen, dass Menschen genau das von ihrer Kirche erwarten: sich um andere kümmern, ganz praktisch in der Diakonie und ganz herzlich und zugewandt im seelsorglichen Gespräch.
Seelsorge findet überall statt: beim Kirchenkaffee, auf der Konfi-Freizeit, beim Geburtstagsbesuch genauso wie auf dem Flur im Altenheim oder im Krankenhaus. Was so selbstverständlich ist, geht aber manchmal auch ein bisschen unter. Seelsorge ist eher leise und geschieht zwischen Tür und Angel oder auch im „stillen Kämmerlein“.
Im „Aktionsjahr Seelsorge 2026“ können wir in der Gemeinde und an anderen Orten gemeinsam erleben, wie vielfältig Seelsorge ist. Unter dem Motto „Seelsorge vor Ort“ findet diese Aktion dort statt, wo Menschen beruflich und ehrenamtlich in der Seelsorge tätig sind: in den Gemeinden und Einrichtungen in Ihrem Kirchenkreis – und hoffentlich auch bei Ihnen.
Also wundern Sie sich nicht, wenn in Ihrer Gemeinde bald ein Kindergottesdienst mit Trosttalern stattfindet, eine Segensdusche aufgebaut oder ein „Slow-Dating für 60+er“ angeboten wird. Diese und viele andere Vorschläge rund um die Seelsorge sind Teil einer Projektmappe, die die Landeskirche zusammen mit einer Vorbereitungsgruppe und dem Zentrum für Seelsorge und Beratung gesammelt und entwickelt hat.
Auch die Einrichtungen in unserem Kirchenkreis gehören dazu. Im Krankenhaus, im Altenheim, in der Schule und an anderen Orten arbeiten ehrenamtlich und beruflich tätige Seelsorger*innen, die ohne Ansehen der Person Zeit haben und zuhören: wenn Sie krank sind, einen nahen Menschen in einer Einrichtung besuchen oder eine ausweglose Situation Sie drückt. Vielleicht lernen Sie auch diese Seelsorger*innen im Aktionsjahr Seelsorge ein bisschen besser kennen – auf einer Gemeindeveranstaltung, im Gottesdienst oder beim Gemeindefest. Das stärkt die Seele!
Nutzen Sie die Angebote zum Aktionsjahr Seelsorge 2026 – Spaß machen die Projekte und Anregungen übrigens auch! (Pastorin Anja Garbe, Oberkirchenrätin Referat Seelsorge, Landeskirchenamt Hannover)
27.02.2026 - 01.03.2026
„Seele stärken – we care! Seelsorge im Sozialraum“
Tagung in der Akademie Loccum Auftakt zur Kampagne „Seele stärken – die Seelsorge der Landeskirche“
Informationen + Anmeldemöglichkeit
Am 1. Januar 2026 hat offiziell die 6-jährige Amtszeit der im vergangenen September gewählten 27. Synode der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers begonnen.
Dem Kirchenparlament gehören neben den 65 gewählten Mitgliedern auch 14 berufene Personen an, darunter vier unter 27 Jahre alte Personen, die von der Landesjugendkammer vorgeschlagen wurden. Zu den vom Personalausschuss der Synode Berufenen zählen u. a. auch prominentere Menschen wie der niedersächsische Wirtschaftsminister Grant-Henrik Tonne (SPD), die frühere Landtagsvizepräsidentin Meta Janssen-Kucz (Grüne) und der stellvertretende CDU-Fraktionschef im Landtag, Ulf Thiele.
Weitere Berufene repräsentieren als Fachleute bestimmte Bereiche. Unter ihnen sind etwa der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Himmelsthür mit Sitz in Hildesheim, Pastor Florian Moitje, für den Bereich Diakonie und der frühere Leiter des Bereichs „Weiterbildung IT und Digitalisierung“ bei Volkswagen, Andreas Hartmann. Professor Tobias Georges vertritt die Theologische Fakultät der Universität Göttingen, die verfassungsgemäß einen Sitz in der Synode hat.
Das neue Kirchenparlament konstituiert sich vom 19. bis zum 21. Februar im Henriettenstift in Hannover. Dort kommt die Synode in der Regel zweimal im Jahr zusammen. Zur Landeskirche gehören rund 1.200 Gemeinden mit mehr als 2 Millionen Mitgliedern.
Quelle: epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen, epd-Nachrichten vom 28.01.2026
Die Verwertungsgesellschaft Musikedition und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) haben ihren Pauschalvertrag über das Vervielfältigen von Liedern, Liedtexten und Noten bis zum 31.12.2032 verlängert. Die Vereinbarung ermöglicht es den evangelischen Gemeinden vor dem Hintergrund des „Kopierverbots“ (§ 53 Abs. 4 UrhG), ohne gesonderte Genehmigung Vervielfältigungen in bestimmtem Umfang herzustellen und zu verwenden. Durch den Abschluss des Pauschalvertrages durch die EKD werden die Gemeinden von den Kosten für eigene Verträge über Vervielfältigungen von Noten und Liedtexten entlastet.
Den Gemeinden ist es wie bisher weiterhin möglich, Kopien für den Gemeindegesang im Gottesdienst und in anderen Gemeindeveranstaltungen anzufertigen. Ebenfalls Bestandteil des Vertrages bleibt die Projektion von Liedern und Liedtexten mittels Beamer sowie die Herstellung von kleineren Liedsammlungen mit maximal acht Seiten zur einmaligen Verwendung in einer einzelnen Veranstaltung (zum Beispiel Trauung oder Konfirmation).
Persönlich
Nach einem erfolgreichen Kurs für ehrenamtliche Lektorinnen und Lektoren im Kirchenkreis (siehe Rundbrief April 2025) können wir nun einige neue Verkündiger und Verkündigerinnen in den Gemeinden begrüßen. In der Ausbildung, die sich über mehrere Wochenenden verteilt, lernen die Ehrenamtlichen, was es bedeutet, einen Gottesdienst zu leiten. Sie suchen Lieder aus, schreiben Gebete und wählen aus einem Materialpool eine passende Predigt aus. Sie lernen vorne zu stehen und wie man Menschen segnet. Wer eine Zusatzausbildung zum Prädikanten absolviert, darf seine Predigt dann komplett selbst schreiben. Die Landeskirche hat ein neues Gesetz verabschiedet, das es Lektoren erlaubt, kirchenkreisweit tätig zu werden – nicht mehr nur in der eigenen Gemeinde.
Gottesdienste, die von Ehrenamtlichen geleitet werden, haben ihre eigene Note und sind durch deren Lebenserfahrung geprägt. Sie werden es auch in Zukunft ermöglichen, dass Gemeinden Gottesdienste feiern, wo kein Pastor oder Pastorin mehr vor Ort ist.
Ansprechpartnerinnen für Lektoren und Prädikanten sind Kerstin Mischel und Daniela Gonsior aus Natendorf, beide selbst Lektorinnen, und Ann-Kathrin Averbeck, Pastorin im Gerdau- und Hardautal. Zwei Mal im Jahr veranstalten wir Treffen und Workshops für die Ehrenamtlichen zum Austausch und als Fortbildung.
Folgende Lektorinnen und Lektoren wurden seit Sommer 2025 in ihr Amt eingeführt (in der Reihenfolge der oben abgebildeten Fotos): Imke Brammer-Rahlfs (20.07.2025, KG Holdenstedt), Jan Zahrte (27.07.2025, Johannis-und-Georgs-Kirchengemeinde Uelzen), Heike Gewiß (05.10.2025, KG Rosche), Dörthe Wegner (05.10.2025, KG Rosche), Adina Wöhling (05.10.2025, KG Himbergen), Guido Wrage (30.11.2025, KG Bevensen-Medingen), Julia Stolze (30.11.2025, KG St. Petri Bodenteich), Petra Rahlfs (07.12.2025, KG Lehmke-Wieren), Maike Schulze (21.12.2025, KG Nettelkamp). - Wir wünschen ihnen Gottes Segen und gutes Gelingen für ihren Dienst.
Aus dem Ehrenamt als Prädikantin verabschiedet wurde Ingrid Buß (30.11.2015, KG St. Petri Bodenteich, siehe Beitrag im Rundbrief Dezember 2025). - Wir danken ihr für ihren Einsatz und wünschen Gottes Segen für die weiteren Wege.
(Kerstin Mischel, Daniela Gonsior, Ann-Kathrin Averbeck)
Am ersten Januar-Sonntag sind zwei langjährige Mitarbeiterinnen der Kirchengemeinde Lehmke-Wieren im Gottesdienst in der Wierener St.-Jakobus-Kirche entpflichtet und in den Ruhestand verabschiedet worden:
Seit Mai 2002 hatte Pfarramtssekretätin Birgit Weissert die Fusion der damals noch eigenständigen Kirchengemeinden Lehmke und Wieren begleitet. Der Gemeindebrief „KIRCHENFENSTER“, dessen Redaktionsmitglied sie auch war, ist damals entstanden und hat das Zusammenwachsen beider Gemeinden begleitet. Birgit Weissert hat in dieser Zeit etliche Pastorinnen und Pastoren erlebt: Johannes Kernich, Christian Schefe, Dr. Dorothea Mecking, Susanne Schulz und Christoph Siedersleben. Auch die Verwaltung der kirchlichen Friedhöfe gehörte zu ihrem Aufgabenbereich. „Wenn es im täglichen Verwaltungsgeschäft unserer Kirchengemeinde zu Problemen kam oder uns etwas entgangen war, dann hattest du immer die Lösung“, sagte Kirchenvorstandsvorsitzende Dorothea Knust in ihrer Dankesrede.
Küsterin Rose-Marie Fischer ist zum Jahresbeginn 2026 nach fast 20 Jahren in den Ruhestand getreten. Sie war bislang für die alte Wierener Feldsteinkirche, die St.-Jakobus-Kirche und das Gemeindehaus Wieren zuständig. Das Anschlagen der Gottesdienstlieder, die pünktlich einsetzenden Glocken, ein liebevoll gestalteter Blumen- und Altarschmuck, die Vorbereitung des Abendmahlsgeschirrs und das Bereitlegen der Gesangbücher - all das hatte die Küsterin immer zuverlässig erledigt.
Beim Empfang im Altarraum konnten sich die Besucherinnen und Besucher des Gottesdienstes im persönlichen Gespräch von den scheidenden Mitarbeiterinnen verabschieden. Dabei kam immer wieder zum Ausdruck, mit wie viel Freude sie ihren Dienst getan haben - und dass man sie vermissen wird.
Am 17. Januar, während des „Werkstatt-Treffens“ zum diesjährigen Weltgebetstag (s. o), wurde Bärbel Spöring als neue Beauftragte für Frauenarbeit im Kirchenkreis Uelzen eingeführt. Sie folgt damit Monika Reinbold-Schulze nach, die im Oktober des vergangenen Jahres ihre langjährige Tätigkeit beendet hatte.
Die 1957 in einem Dorf bei Walsrode geborene Bärbel Spöring lebt seit 1996 mit ihrem Mann Reinhard Wagner in Stadensen, wo auch ihre beiden Töchter aufgewachsen sind. Bis zum Beginn ihres Ruhestandes im vergangenen Jahr war Bärbel Spöring Förderschullehrerin.
Nachdem sie schon früh in der kirchlichen Jugend- und Kindergottesdienstarbeit und später in der Evangelischen Studentengemeinde aktiv war, hat Bärbel Spöring auch in ihrer Kirchengemeinde Nettelkamp lange den Kindergottesdienst und Kinderbibeltage gestaltet. Seit 2010 gehört sie zum Weltgebetstag-Team ihrer Gemeinde und seit 2024 arbeitet sie auch im Vorbereitungsteam der „Evangelischen Frauen*“ im Kirchenkreis Uelzen mit.
Am Sonntag, 25. Januar, ist Stephan Wichert-von Holten, bisheriger Propst unseres Nachbar-Kirchenkreises Lüchow-Dannenberg, in einem feierlichen Gottesdienst verabschiedet worden. Nach über 17 Jahren in diesem Leitungsamt wurde er durch Regionalbischöfin Marianne Gorka von seinen Aufgaben im Kirchenkreis entpflichtet.
Bereits Anfang Januar hat er im Landeskirchenamt in Hannover eine neue Funktion übernommen: Als Referent für Transformationsprozesse wird er künftig Gemeinden und Kirchenkreise der Landeskirche auf ihrem Weg in die Zukunft begleitet. „Ich bin noch nicht fertig mit dieser Kirche“, sagte er in einem Interview zum Abschied. „Ich möchte helfen, sie aus sich selbst herauszuführen – dahin, wo sie den Menschen begegnet.“
Als Stephan Wichert-von Holten 2008 ins Wendland kam, waren die beiden früheren Kirchenkreise Lüchow und Dannenberg gerade fusioniert und es war nun seine Aufgabe, aus zwei Kirchenkreisen eine lebendige Einheit zu machen. - Diese Herausforderung sieht er im Blick auf die aktuell geplante Fusion der Kirchenkreise Lüchow-Dannenberg, Uelzen und Lüneburg aber auch als Chance. „Damals wie heute geht es nicht ums Zusammenlegen, sondern ums Zusammenwachsen. Wir müssen uns begegnen – und Vertrauen wagen.“
Am Dienstag, 27. Januar, ist Pastor Thomas Wollrath als Schulpastor der Georgsanstalt Ebstorf (BBS II) verabschiedet worden. Einen Steinwurf von der Schule entfernt - im Refektorium des Klosters Ebstorf - entpflichtete ihn Pröpstin Wiebke Vielhauer von seinen bisherigen Aufgaben.
Gleichzeitig beauftragte sie ihn mit der Übernahme des „Springerdienstes“ im Kirchenkreis Uelzen. Hierbei übernimmt der Theologe fortan regionale Aufgaben und vorübergehende Vertretungen bis zur Wiederbesetzung vakanter Pfarrstellen.
Die Pröpstin dankte Pastor Wollrath „für viele lebendige und türöffnende Jahre“ an der BBS II und segnete ihn für seine neuen Aufgaben.
Thomas Wollrath blickt schon auf viele Dienstjahre im Kirchenkreis Uelzen zurück. Bereits vor seiner Tätigkeit als Gemeindepastor in Kirchweyhe und Westerweyhe (seit 2004) war er an der Berufsbildenden Schule (BBS I) für den evangelischen Religionsunterricht zuständig. Vor zehn Jahren wechselte er aus der Gemeinde schließlich als Berufsschulpastor an die Georgsanstalt BBS II.
Am Freitag, 30. Januar, ist Diakonin Myriam Holzer nach Beendigung ihres Anerkennungsjahres in einem Gottesdienst der Evangelischen Jugend im Gemeindesaal der St.-Johannis-Kirche Uelzen verabschiedet worden.
„Ich bin dankbar für alle Menschen, die mich in diesem Jahr begleitet, unterstützt und ermutigt haben“, sagte die scheidende Diakonin. Die vielen Gespräche und Projekte des vergangenen Jahres im Uelzener Kirchenkreisjugenddienst hätten sie bereichert und ihren Weg in der Kirche weiter vorgezeichnet.
So führt sie ihr Weg nun in den Kirchenkreis Gifhorn, wo Myriam Holzer ab Februar als Regionaldiakon arbeiten wird. „Ich freue mich auf neue Aufgaben, Begegnungen und Herausforderungen“, sagte sie zum Abschied, „... und darauf, weiterhin Kirche lebendig mitzugestalten.“
Seit 2018 ist Andreas Tuttas Diakon und Tagungshausleiter im Missionarischen Zentrum Hanstedt. Er hat das „Tagungshaus mit Herz“ durch Herausforderungen und sichtbare Veränderungen geführt. Nun führen ihn seine Wege ins Pfarramt. - Am Sonntag, 8. Februar, wird Andeas Tuttas im Gottesdienst um 15 Uhr in der St.-Georgs-Kirche in Hanstedt verabschiedet.
Im gleichen Gottesdienst wird Jochen Thraede als neuer Tagungshausleiter im Missionarischen Zentrum willkommen geheißen
Anschließend wird zu einem Empfang bei Kaffee und Kuchen in das Missionarische Zentrum eingeladen.
In einem Lichtergottesdienst am 11. Januar wurde Ulrich Hillmer nach über 25 Jahren als Pastor der Johannis-und-Georgs-Kirchengemeinde Uelzen verabschiedet. Pröpstin Wiebke Vielhauer entpflichtete ihn in der voll besetzten Uelzener St.-Johannis-Kirche von seinen gemeindlichen Aufgaben. - Am 1. Februar übernimmt er neben seiner halben Stelle als Krankenhausseelorger am Helios-Klinikum Uelzen eine weitere 50-%-Stelle bei der Dachstiftung Diakonie (Kästorf). Er wird hier für die Altenheim-Seelorge in den Uelzener Seniorenheimen Wichern-Haus und Heiligen-Geist-Stift zuständig sein. - Die nun vakante halbe Pfarrstelle in Kirchweyhe-Westerweyhe ist inzwischen zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Am Sonntag, 1. März, um 15 Uhr wird Pastor Manuel Ziggel in der St.-Johannis-Kirche Uelzen von Pröpstin Wiebke Vielhauer als neuer Seelsorger der Johannis-und-Georgs-Kirchengemeinde eingeführt. Nach der Verabschiedung aus seiner bisherigen Gemeinde in Bad Fallingbostel am Sonntag, 25 Januar, beginnt sein Dienst an der neuen Wirkungsstätte aber bereits am 1. Februar.
Veranstaltungen
In der Kreuzkirche Lüneburg (Stadtrand Südost) entwickelt sich zurzeit eine „Kirche der Stille“, die mit ihren Angeboten für den Bereich Nordost-Niedersachsen da sein will. Ein jetzt schon bestehendes, überregionales Format ist dabei „Lüneburg meditiert“. Der Name ist Ausdruck dafür, dass nicht nur eine Kirchengemeinde Wege zur Stille in ihrem Einzugsbereich anbietet, sondern dass ganz Lüneburg und die Landregionen eingeladen sind. Und vom Gedanken der Zusammenarbeit der Kirchenkreise Uelzen, Lüchow-Dannenberg und Lüneburg, die kommen soll, wäre dieses Format etwas, das uns - wer mag - zusammenrufen könnte. Die Stillemomente, ein spiritueller Impuls, Gesang und Körperdehnungen tragen dazu bei, dass jede/r bei sich ankommen kann und Ruhe und Sammlung findet.
Jörg Zink schrieb über solche Stilleangebote: „Du wirst mehr Kraft haben zu klären, zu ordnen, zu heilen, zu trösten, zu lieben.“ Insofern ist die resiliente Kraft für jede/n Einzelne/n im Fokus. Gleichzeitig möchten die Bewegungstherapeutin Kornelia Tillack und der Theologe und Meditationsleiter Bernd Skowron auch ein politisches Signal aussenden, insofern sich bei „Lüneburg meditiert“ zeigt, dass Menschen ganz unterschiedlicher Lebenskonzepte sich in der Stille einen, statt Hass und Spaltung Raum zu geben.
In der christlichen Welt sind sie vielleicht noch bekannt - die beiden Blödelbarden von „Nimmzwei“ (später mussten sie sich umbenennen und heißen jetzt „Superzwei“), die mit hessischem Unfug a la „Badesalz“ zeigen, dass Christsein nicht nur bierernst sein muss, sondern man die Welt, sich selbst und sogar so manche Glaubenspraxis mal hinterfragen und mit Humor durch den Kakao ziehen kann. Das Ziel: Wieder zu einer Beziehung zu Jesus Christus finden und unnötigen Ballast auch mal beiseite lassen. Auch geistlicher Tiefgang ist ein Merkmal von Superzwei. - Und ja: Sie sind noch aktiv und geben noch sogenannte „Wohnzimmerkonzerte“.
Am Samstag, 21. Februar, ist das Duo um 19 Uhr zu Gast in der Uelzener Friedenskirche, Dieterichsstr. 20.
Am Sonntag, 22. Februar, findet um 17 Uhr in der katholischen Kirche „Zum göttlichen Erlöser“ in Uelzen das erste Orgelkonzert nach der kürzlich erfolgten Weihe der neuen Mühleisen-Orgel statt.
Klaus-Hermann Anschütz wird die neue Orgel mit ihren für die französische Romantik (z. B. Notre Dame, Paris) charakteristische Klangfarben vorstellen und erläutern. Damit stellt diese Orgel eine Besonderheit in der Orgellandschaft im Bereich des Kirchenkreises und der Heideregion dar.
Die Mühleisen-Orgel in der Erlöserkirche eignet sich deshalb auch besonders für die Darstellung französischer Orgelmusik. So erklingen diesem Konzert Werke von Jacques Nicolas Lemmens, François Couperin, Jean Langlais und Cesar Franck. - Der Eintritt zu dem Konzert ist frei.
Der Organist Klaus-Hermann Anschütz stammt aus Uelzen, wirkte jahrelang als Orgelsachverständiger und Regionalkantor im Bistum Hildesheim und hat maßgeblich an der Konzeption der Orgel in Uelzen mitgewirkt.
In der Segenszeit am Freitag, 27. Februar, um 18 Uhr in der Klosterkirche Medingen möchten wir werdenden Müttern, Vätern und Familien einen geschützten, stärkenden Raum anbieten – mit Musik, Meditation, persönlichen Segensmomenten und kreativen Stationen rund um Schwangerschaft, Geburt und neues Leben.
Der Gottesdienst ist offen für alle, unabhängig von Konfession oder Kirchenzugehörigkeit. Herzlich eingeladen sind Schwangere, werdende Väter, Co-Mütter, Begleitpersonen, Geschwisterkinder, Großeltern, Freunde und Angehörige. Der Segensgottesdienst eignet sich auch als Einladung für Menschen, die sonst wenig Kontakt zur Kirche haben und sich in dieser Lebensphase spirituelle Begleitung wünschen.
Was die Teilnehmenden erwartet: Meditation und Gebet, Interview mit Geburtshelfer*innen und und frischen Eltern aus dem Team, persönliche Segensstationen (z. B. individueller Segen, Kerzentisch, Duft- und Perlenrituale, Kraftkarten), Musik und Raum für Begegnung und Gespräch. Thematisch greifen wir auch sensible Erfahrungen auf, z. B. Ängste, schwierige Schwangerschaften sowie Sternenkinder – in einer behutsamen und wertschätzenden Weise.
Du hast eine Meinung und möchtest sie loswerden? - Du möchtest dich für die Jugend deiner Kirchengemeinde engagieren? - Du hast Lust mal über den Tellerrand zu schauen? - Du möchtest mitbestimmen?
Dann komm zur Vollversammlung der Evangelischen Jugend im Kirchenkreis Uelzen am 27./28. Februar in der Jugendbildungsstätte Oldenstadt. Jede Menge Spaß bekommst du noch dazu.
Die Vollversammlung der Evangelischen Jugend im Kirchenkreis Uelzen, das jugendpolitische Gremium des Kirchenkreises, trifft sich zu seiner jährlichen Sitzung. Und du kannst mitbestimmen, was in der EvJu Uelzen so läuft. Die SteuerRäte der Regionen delegieren aus ihrer Mitte bis zu 16 stimmmberechtigte Mitglieder, die dann die jeweilige Region mit Stimmrecht in der Vollversammlung vertreten. Es sind aber auch alle anderen als Gäste (ohne Stimmrecht) herzlich willkommen.
Die Vollversammlung findet mit freiwilliger Übernachtung in der Jugendbildungsstätte in Oldenstadt statt. Das Thema wird sein: „Holy Shift - Kirche, wir müssen reden!“ - Am Freitag ist Zeit zum Kennenlernen, Schnacken und Spielen. Am Samstag steigen wir in unser Thema ein und haben einen Sitzungsteil. Du kannst selber aussuchen, ob du beide Tage dabei sein möchtest oder nur am Samstag kommst.
Bitte vormerken: Sonntag, 1. März, 17 Uhr
Unter dem Titel „Alles steht Kopf“ – in Anlehnung an den bekannten Film – haben Jugendliche der Region West diesen Gottesdienst vorbereitet und gestalten ihn selbst. Inhaltlich geht es um das Thema Mut: um mutige Menschen aus der Bibel, um Erfahrungen aus dem eigenen Leben und darum, wie Gott uns stärkt und begleitet.
Herzliche Einladung an alle Generationen zu diesem besonderen Gottesdienst! - Plakate und Flyer sind noch in Arbeit und werden bald geteilt. (Diakonin Katharina Much, Evangelisches Kinder- und Jugendbüro, Region West)
Literatur | Medien
Seit Jahresbeginn gibt es bei unserem Bürgerfunksender „Radio Zusa“ an jedem Samstagmorgen in der Sendung „Extrawach“ eine neue Rubrik: „Angedacht“. Unter diesem Titel wird kurz nach den 8-Uhr-Nachrichten ein geistlicher Beitrag zum Wochenende ausgestrahlt.
Menschen aus den verschiedenen Kirchengemeinden und Konfessionen im Landkreis Uelzen - evangelische und katholische, reformierte und freikirchliche - sprechen über Gedanken zur Zeit, zu einem aktuellen Thema oder zum Inhalt des folgenden Sonn- oder Feiertages.
„Angedacht“ - das sind 3 bis 5 Minuten, in denen Sie zwischendurch mal innehalten und vielleicht den einen oder anderen Gedankenanstoß mitnehmen können in den vor Ihnen liegenden Tag.
Erfahrungen mit der Produktion von Radiosendungen konnten wir im Kirchenkreis Uelzen schon früher sammeln: So startete im März 2020 bei „Radio Zusa“ die kirchliche Sendereihe „Wie im Himmel so auf Erden“. Während der Corona-Pandemie wurden hier gottesdienstliche und andere Beiträge aus dem Kirchenkreis Uelzen und später auch aus Lüchow-Dannenberg und Lüneburg ausgestrahlt. Bis zum Jahresende 2022 gab es davon insgesamt 56 Folgen.
Mit „Angedacht“ wollen wir wieder regelmäßig mit kirchlichen Sendungen im Bürgerradio präsent sein. Immerhin ist der Kirchenkreis Uelzen seit der Gründung im Jahr 1997 ja auch Gesellschafter der gemeinnützigen Rundfunkgesellschaft Nordostniedersachsen.
Kinderfragen über Gott und die Welt kindgerecht erklärt
Kinder können einem über Gott und die Kirche Löcher in den Bauch fragen: „Wo wohnt Gott? Kann Gott meine Gedanken lesen? Gab es Gott schon bei den Dinosauriern?“ - Die bei der Lutherischen Verlagsgesellschaft (Kiel) erschienene Neuauflage der Broschüre „Trägt der liebe Gott auch Gummistiefel?“ kann Eltern bei den Antworten helfen. 44 der häufigsten Kinderfragen über Gott, Glauben und Kirche werden in einfacher Sprache, ehrlich und respektvoll beantwortet - auch scheinbar „schwierige“ Fragen. Die Broschüre ist komplett farbig illustriert und lädt dazu ein, gemeinsam zu staunen, zu lachen und über große Themen ins Gespräch zu kommen – vom Alltag bis zur „großen“ Theologie.
Hier einige beispielhafte Kinderfragen:
Wie hat Gott die Welt erschaffen? Klettert Gott mit der Liter vom Himmel herunter? Wo kauft Gott ein? Warum musste Jesus sterben? Hört Gott Gebete immer? Was ist die Seele? ...
Die Antworten knüpfen an die Lebenswelt von Kindern an, erklären Gottesbilder, Zeichen und Rituale und geben Erwachsenen hilfreiche Worte an die Hand. - Die Broschüre steht in einer evangelischen Tradition, in der Fragen ausdrücklich willkommen sind. Sie fördert eine offene, dialogische Religionspädagogik: Kinderfragen werden ernst genommen, Glaube wird nicht „vorgesagt“, sondern im Gespräch entdeckt – mit Achtsamkeit, Humor und Respekt für kindliche Neugier.
Impressum
Herausgeber: Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen, Pastorenstr. 4, 29525 Uelzen, Tel.: (0581) 5116
Redaktion: Hanns-Martin Fischer (oeffentlichkeitsarbeit@kirche-uelzen.de)
Der nächste Rundbrief erscheint Anfang März 2026.
Wenn Sie Termine oder Infos beisteuern möchten, melden Sie sich per E-Mail bitte bis zum 16.02.2026.
Nachrichten an die Redaktion
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