Foto (Ausschnitt) © unsplash / Anni Spratt

Rundbrief Juni 2026

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

der Juni ist ein Monat voller Licht. Die Tage werden länger, die Natur steht in voller Blüte, Menschen zieht es hinaus ans Wasser, in Gärten, auf Wege und Plätze. Vielleicht ist gerade diese Zeit eine Einladung, neu wahrzunehmen, was trägt, verbindet und Hoffnung schenkt.

Passend zur Mittsommerzeit erscheint in diesem Monat auch eine neue Ausgabe unseres digitalen Gottesdienstformats „ERFÜLLT – 15 Minuten Durchatmen | Inspiration | Segen“. Dieses Mal führt die Reise an und auf die Ilmenau im Kurpark Bad Bevensen. Mit einem Tretboot machen sich zwei Menschen auf den Weg entlang des Ufers, begegnen Natur, Stille, Musik, Gebet und der Geschichte Johannes des Täufers. 

Doch der Juni erzählt noch von vielen weiteren Begegnungen und Zeichen lebendiger Kirche in unserem Kirchenkreis. Menschen feiern gemeinsam Taufe und Segen, lassen sich unter freiem Himmel oder in unseren Kirchen trauen, singen miteinander, beten, erinnern und gestalten Gemeinschaft. Besonders die Aktion „Einfach heiraten“, die am 26.Juni in ganz Deutschland und auch in Uelzen stattfindet, zeigt, wie unkompliziert und offen Kirche Menschen in wichtigen Lebensmomenten begleitet.

Gleichzeitig erleben wir gesellschaftlich herausfordernde Zeiten. Rund um den Tag des Grundgesetzes haben sich kirchliche Verantwortliche aus unserer Region klar für Demokratie, Menschenwürde und gesellschaftlichen Zusammenhalt positioniert. Gerade als Kirche wollen wir daran erinnern: Jeder Mensch besitzt unveräußerliche Würde. Christlicher Glaube bedeutet auch, Verantwortung füreinander zu übernehmen und dem entgegenzutreten, was Menschen gegeneinander ausspielt.

In diesen Wochen schauen wir zudem dankbar auf Geschichte und Traditionen zurück: Das 650-jährige Jubiläum des Johannislehns macht sichtbar, wie sehr kirchliches Leben über Jahrhunderte Menschen getragen, Bildung ermöglicht und Gemeinschaft gestiftet hat. Zugleich nehmen wir Abschied von Menschen, die Kirche und Ökumene in unserer Region geprägt haben und deren Engagement weiterwirkt.

Vielleicht ist genau das die besondere Kraft dieses Monats: dass Altes und Neues zusammenkommen. Tradition und Aufbruch. Nachdenklichkeit und Lebensfreude. Gemeinschaft und persönliche Momente der Stille.

Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Juni, helle Sommertage, gute Begegnungen und immer wieder kleine Augenblicke zum Durchatmen.

Ihre Rundbrief-Redaktion
Pastor Johannes Luck (stellvertretender Propst im Kirchenkreis Uelzen)

Aktuell

Einsatz für Demokratie, Menschenwürde und Frieden

Kirchliche Initiative zum Tag des Grundgesetzes

Anlässlich des Tages des Grundgesetzes am 23. Mai hat Regionalbischöfin Marianne Gorka dazu aufgerufen, sich aktiv für Demokratie, Menschenwürde und gesellschaftlichen Zusammenhalt einzusetzen. Gorka unterstützt damit die gemeinsame Initiative der evangelischen Kirchen in Niedersachsen und Bremen sowie den Aufruf von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, den Geburtstag des Grundgesetzes bewusst als Tag demokratischer Verantwortung zu begehen.

Auch die Leitenden der Kirchenkreise Lüneburg (leitender Superintendent Christian Stasch, Superintendent Christian Cordes), Uelzen (Pröpstin Wiebke Vielhauer) und Lüchow-Dannenberg (Pastorin Anna Kempe) unterstützen diese Initiative. Sie trafen sich jüngst zum Ephorenkonvent (Treffen der geitlichen Leitungspersonen) mit Regionalbischöfin Marianne Gorka und den Kolleginnen und Kollegen der übrigen Kirchenkreise des Sprengels Lüneburg in Berlin.

„Unsere Demokratie lebt davon, dass Menschen Verantwortung übernehmen, sich für das Gemeinwohl einsetzen und widersprechen, wenn andere herabgewürdigt werden“, sagte Marianne Gorka. „Insbesondere in Zeiten, in denen populistische Parolen, Verachtung und Ausgrenzung lauter werden, braucht es Menschen, die für die Würde aller eintreten.“

Zugleich erinnerte die Theologin an die besondere historische Verantwortung der Region: „Der Sprengel Lüneburg trägt eine besondere Verantwortung, weil auf seinem Gebiet Orte nationalsozialistischer Verbrechen liegen, darunter Bergen-Belsen, die NS-Euthanasie-Verbrechen in Lüneburg oder die als sogenannte ‚Hasenjagd‘ in Celle bekannt gewordene Hetzjagd auf KZ-Häftlinge. Diese Orte mahnen uns bis heute, wohin Menschenverachtung, Rassismus und die Entwertung menschlichen Lebens führen können.“ Wer diese Geschichte kenne, könne nicht gleichgültig bleiben, wenn heute wieder Menschen abgewertet oder gegeneinander aufgehetzt werden, so Gorka weiter. „Das christliche Menschenbild kennt keine Menschen erster oder zweiter Klasse. Jeder Mensch ist Ebenbild Gottes.“


650 Jahre Johannislehn

Am Wochenende vom 17. bis zum 19. April trafen sich 70 Personen in Uelzen, um das 650. Gründungsjahr der Familienstiftung Johannislehn festlich zu begehen.

Das Johannislehn, eine der ältesten Familienstiftungen in Deutschland, wurde 1376 u. a. vom damaligen Bürgermeister der Stadt Uelzen, Johann Lembeke, in der Marienkirche gestiftet. Die Familien überschrieben der Kirche Grundstücke, um im Gegenzug Fürbitten für ihr Seelenheil zu erhalten. In katholischer Zeit ein normaler Vorgang, der aber mit der Reformation großer Kritik ausgesetzt war. Der Prunk der Kirche, finanziert durch dubiose Ablasskampagnen, war nicht nur Martin Luther ein Dorn im Auge.

Das Johannislehn musste sich auf neue Beine stellen. Fortan wurden die Mittel genutzt, um Familienmitgliedern das Studium, in erster Linie der Theologie, zu ermöglichen. Diese Tradition wurde über Jahrhunderte fortgesetzt und lebt auch heute noch. Jedes Jahr können sich studierende Mitglieder dieses weit verzweigten Familienlehns um ein bescheidenes Stipendium bewerben.

650 Jahre sind eine lange Zeit und Anlass genug, ein solches Ereignis zu würdigen. Am 18. April fand im Rathaus ein Festakt statt, an dem außer den zum Teil von weither angereisten Familienmitgliedern auch interessierte Uelzener Bürger teilnahmen. Die Geschichte des Lehns wurde in einem interessanten Vortrag zusammengefasst, der Bürgermeister überreichte dem Patron des Lehns eine Ehrenurkunde der Stadt und zwei junge Violinistinnen, Preisgewinner im Wettbewerb Jugend musiziert, untermalten die Feier mit modernen Stücken klassischer Musik.

Der Festgottesdienst in der Marienkirche am 19. April, gemeinsam mit der gesamten Kirchengemeinde, war gelungener Abschluss und Höhepunkt des Festwochenendes zugleich.

Mitglieder des Johannislehns trugen zur Gestaltung des Gottesdienstes bei. Ein junger Stipendiat, Student der Musik, spielte Trompete, der Patron unterstützte die Pröpstin, Frau Vielhauer, bei den Fürbitten, und die zahlreichen Lehnsmitglieder sorgten mit ihrer Anwesenheit für eine gut gefüllte Kirche. - An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Frau Vielhauer für den wunderschönen Gottesdienst.

Das Johannislehn ist auch heute noch eng mit der Stadt Uelzen und der Marienkirche verbunden. Der Vorstand, das Patronat, trifft sich einmal im Jahr in den Räumen der Marienkirche, ein Treffen, an dem auch Frau Vielhauer regelmäßig teilnimmt.

(Burkhard Sievers, Compatron im Johannislehn)


Einfach heiraten

Einladung zu Trauungen und Segnungen am 26. Juni

Sie sind standesamtlich verheiratet und möchten sich gerne noch kirchlich trauen lassen? – Sie sind schon lange verheiratet und möchten sich segnen lassen? Sie kennen sich schon so lange, sind eng miteinander verbunden, befreundet, verwandt und würden sich gerne unter den Segen Gottes stellen?

Das alles ist am 26. Juni 2026 in Uelzen möglich. Zwischen 11 und 17 Uhr können Paare sich in der St.-Marien-Kirche, in der St.-Gertruden-Kapelle oder unter freiem Himmel auf dem Ratsteich oder im Propsteigarten trauen und segnen lassen.

Sie können sich im Kirchenbüro von St. Marien anmelden oder spontan vorbeikommen. Für eine kirchliche Trauung bringen Sie bitte unbedingt Ihre standesamtliche Trauurkunde mit. Oder Sie melden sich vorab (bis zum 21. Juni) unter dieser Adresse an: www.kirche-uelzen.de/einfach-heiraten.

Wenn Ihnen an diesem Tag eine kirchliche Trauung wichtig ist und eine Person von Ihnen beiden evangelisch ist, bringen Sie bitte Ihre standesamtliche Trauurkunde mit. Dann kann Ihre Hochzeit auch in die Kirchenbücher eingetragen werden. Wenn Sie sich einfach einen Segen wünschen, weil er gerade jetzt für Sie als Paar wichtig ist oder Sie nicht evangelisch sind, ist das genauso möglich.


Tauffeste in den Gemeinden des Kirchenkreises Uelzen

Auch im Juni werden in unserem Kirchenkreis wieder Tauffeste gefeiert. Dabei kommen mehrere Familien zusammen, um die Taufe ihrer Kinder oder auch von Jugendlichen und Erwachsenen festlich zu begehen.

Alle Tauffeste verbindet der Gedanke, die Taufe als fröhliches und gemeinschaftliches Ereignis zu feiern. Das Sakrament der Taufe ist ein Zeichen, dass Gott den Menschen nahe ist und sie annimmt. Zugleich bedeutet sie die Aufnahme in die Gemeinschaft der Christinnen und Christen.

  • HIER finden Sie alle in unserem Kirchenkreis stattfindenden Tauffeste.

Neuer Jugendraum in der Kirchengemeinde Ebstorf

Am Anfang stand eine Idee – jetzt ist die Freude groß über den neuen Jugendraum in der Kirchengemeinde Ebstorf. Unter Federführung von Regionaldiakonin Katharina Much, tatkräftiger Mithilfe von Jugendlichen und Mitarbeitenden der Kirchengemeinde, finanzieller Unterstützung von Landeskirche, Kirchenkreis und Spenden aus dem Freiwilligen Kirchgeld ist ein moderner, freundlicher und funktionaler Raum geschaffen worden, in dem junge Menschen sich wohl fühlen und gerne Zeit verbringen.

Bei der Gestaltung des Raums und der Auswahl der Möbel haben die Jugendlichen mitgewirkt. Die ersten Treffen im renovierten Raum haben bereits stattgefunden und sind sehr positiv aufgenommen worden.

Aktuell finden dort wöchentlich die Treffen der Jugendlichen aus der Region West sowie der „Trainee-Kurs“ statt. Außerdem treffen sich dort die „Tweens“, Kinder ab 10 Jahren - ein Angebot zwischen Kindergottesdienst und dem Beginn der Konfirmandenarbeit.

Die Neugestaltung des Jugendraums war nicht nur ein Renovierungsprojekt, sondern zugleich ein gemeinschaftliches Vorhaben, bei dem junge Menschen aktiv und verantwortlich mitgestaltet haben. (Pastorin Anne Stucke)


„Gesund älter werden im Landkreis Uelzen“

Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen

Besonderes Angebot der Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen

50 Euro. Kostenlos. Für ältere Menschen ab 65 Jahren in Ihrer Gemeinde. - Manchmal braucht es nur einen kleinen Anstoß, um wieder aktiv zu werden – genau den möchte die Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen geben. Im Rahmen des Projekts „Gesund älter werden im Landkreis Uelzen“ können Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren sofort einen Gutschein im Wert von 50 Euro für ausgewählte Bewegungsangebote der Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen erhalten. Ob Yoga auf dem Stuhl, Qi Gong, Progressive Muskelentspannung oder Seniorengymnastik - die Kurse verbinden Bewegung mit Gemeinschaft: Mobilität stärken, Wohlbefinden fördern, neue Menschen kennenlernen – in entspannter Atmosphäre und ganz ohne Leistungsdruck. - Kein Eigenanteil. Keine Hürden. Dafür umso mehr Begegnung, Austausch und Lebensfreude.

Tragen Sie dieses Angebot gerne weiter – denn wer davon weiß, kann davon profitieren.

  • Infos und Rückfragen:
    Mischa Helfmann, Leiter der Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen und der SPFH-Familienhilfe & mehr
    Ringstraße 6, 29525 Uelzen, Tel.: 0581 97991-13, www.fabi-uelzen.de

Nachrufe

Ehemaliger EKD-Kirchenamtspräsident von Campenhausen gestorben

Otto von Campenhausen † (Foto: 2023, privat)

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) trauert um den früheren Präsidenten des EKD-Kirchenamtes, Otto Christoph Freiherr von Campenhausen. Er starb am Sonntag, 3. Mai, im Alter von 94 Jahren in Uelzen.

Die EKD-Ratsvorsitzende Kirsten Fehrs, die Präses der Synode, Anna-Nicole Heinrich, sowie der Präsident des Kirchenamtes der EKD, Hans Ulrich Anke, würdigten von Campenhausen in einem an seine Angehörigen gerichteten Kondolenzschreiben. „Als langjähriges und hochverdientes Mitglied der Synode, des Synodenpräsidiums und des Rates der EKD und mit seinen Erfahrungen als Richter hatte Otto von Campenhausen die Gabe, widerstreitende Positionen zu einem guten Ausgleich zu bringen“, hieß es darin.

Davon habe die evangelische Kirche ganz besonders in seiner Zeit als Kirchenamtspräsident profitiert, als es gegolten habe, nach der friedlichen Revolution 1989 die kirchliche Einheit wiederzugewinnen, hieß es weiter. „Sein Einsatz für Recht und Gerechtigkeit war getragen von seiner tiefen Frömmigkeit und Glaubensgewissheit.“

Otto von Campenhausen war von 1973 bis 1979 Mitglied des Präsidiums der Synode der EKD und von1979 bis 1985 Mitglied des Rates der EKD. 1989 wurde er vom Rat der EKD zum Präsidenten des Kirchenamtes berufen. Der als besonnen und geradlinig geltende Jurist leitete die EKD-Verwaltungszentrale in Hannover bis März 1997. Geprägt war die Amtszeit von der Vereinigung der evangelischen Landeskirchen in Ost- und Westdeutschland.

Der am 7. Februar 1932 auf Burg Schwarzenfels im hessischen Kreis Schlüchtern geborene von Campenhausen stammt aus einem baltischen Adelsgeschlecht. Neben seinen kirchlichen Ämtern engagierte sich der frühere Richter auch in der Straffälligenhilfe und war Vorsitzender einer bundesweiten Kommission zur Reform des Strafvollzugs.

Seinen Ruhestand verbrachte Otto von Campenhausen in Uelzen, wo er sich auch in seiner Kirchengemeinde sowie in kirchlichen Stiftungen engagierte. (epd Hannover, Ergänzungen: H.-M. Fischer). 


ACK Uelzen trauert um Gründungsmitglied

Felicitas Hube † (Foto: 2013, Fischer)

Am Samstag, 9. Mai, ist Felicitas Hube, gestorben. Die Ehefrau des von 1993 bis zum Jahr 2000 amtierenden Uelzener Propstes Hans-Wilhelm Hube war im Oktober 1993 Teilnehmerin der konstituierenden Versammlung der „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Uelzen“, die ein Jahr zuvor formell gegründet worden war.

Bis zum Jahr 2013 gehörte sie dem Vorstand der ACK Uelzen an und war von 2009 bis 2013 selbst Vorsitzende dieses ökumenischen Gremiums. Bei ihrer Verabschiedung im Oktober 2013 betonte Felicitas Hube, dass sie der ACK sehr viel zu verdanken habe. Dabei denke sie „sowohl an die Einblicke, die mir Schwestern und Brüder aus anderen Kirchen in ihr Kirchenverständnis gegeben haben, als auch an manche Freundschaft, die aus unseren Begegnungen entstanden ist.“ Dabei forderte sie immer wieder eine Auseinandersetzung über die verschiedenen kirchlichen Positionen ein, um die erlebte Gemeinschaft auch theologisch zu begründen.

Am Ende des Jahres 2015 zog das Ehepaar Hube schließlich von Uelzen nach Rinteln zu einem Sohn und dessen Familie. - Ihre letzte Ruhestätte fand Felicitas Hube auf dem Uelzener Friedhof, wo auch ihr Ehemann, Propst i. R. Hans-Wilhelm Hube, nach seinem Tod im Oktober 2021 beigesetzt wurde.


Veranstaltungen

Zum 10. Mal: Familientag in Uelzen

Am Samstag, 6. Juni, von 11 bis 16 Uhr lädt das „Netzwerk Familienfreundliche Region Uelzen“ wieder zum beliebten Familientag auf den Herzogenplatz / Platz der Kinderrechte in Uelzen ein. An diesem Tag begeht das Netzwerk sein 20-jähriges Bestehen.

Rund um die bunten Zirkuszelte erwartet die Besucherinnen und Besucher des Familientages ein vielfältiges Angebot an Mitmachaktionen für alle Generationen. Diese reichen von sportlichen Bewegungsangeboten über Kinderschminken bis hin zu kreativen Spiele- und Bastelaktionen.

Mehr als 30 Vereine, Verbände und Unternehmen der Region präsentieren an diesem Tag ihre Angebote für Familien und laden zu einem abwechslungsreichen Programm ein. Mit dabei sind u. a. auch die Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen und die Evangelische Jugend des Kirchenkreises.


 

Motorrad-Gottesdienst am 6. Juni in Suhlendorf

Unter dem Motto „Tourentauglich“ findet am Samstag, 6. Juni, um 14 Uhr in der Marienkirche in Suhlendorf der inzwischen 20. Motorrad-Gottesdienst („MOGO“) statt.

Das Vorbereitungsteam arbeitet wieder eng mit der Freiwilligen Feuerwehr und dem TSV Suhlendorf zusammen.

Pastor Lars Neumann, selbst passionierter Motorradfahrer, wird den Gottesdienst gestalten. Außerdem - so die Veranstalter - gibt es eine „besondere musikalische Begleitung“ und viel Begeisterung ...

Nach dem Gottesdienst ist eine etwa einstündige gemeinsame Ausfahrt geplant, bevor abschließend auf dem Sportplatz der Grill angeworfen wird.


 

Kammermusikabend im Refektorium des Klosters Ebstorf

Foto © Trio LünArt

Am Samstag, 6. Juni, um 19 Uhr gastiert das Trio LünArt im Refektorium des Klosters Ebstorf. Auf dem abwechslungsreichen Programm aus Klassik und Moderne stehen kammermusikalische Werke von Georg Philipp Telemann, Joseph Haydn, Heitor Villa-Lobos und Eugène Walckiers. 

Das Trio LünArt besteht aus Marta Femenía (Flöte), Maike Schmersahl (Violine) und Daniel Munck (Violoncello) - allesamt Mitglieder der Lüneburger Symphoniker.

Das Konzert verspricht einen facettenreichen Abend mit fein abgestimmter Kammermusik auf höchstem Niveau in der besonderen Atmosphäre des historischen Klosters Ebstorf. - In der Pause haben Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, den Kreuzgang des Klosters zu genießen.

  • Der Eintrittspreis zum Konzert beträgt 15 Euro (Abendkasse: 17 Euro). Karten sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter Tel.: 05822 2304, info@kloster-ebstorf.de oder bei www.reservix.de erhältlich.

 

Gottesdienstreihe „Paare in der Bibel“

Es gibt viele Paare in der Bibel: Ehepaare, Liebespaare, Geschwisterpaare, Freundschaftspaare. Angefangen bei Adam und Eva bis hin zu Paulus und Timotheus.

Im Rahmen der Aktion „Einfach heiraten“ (s. o.) wird in der St.-Marien-Kirche Uelzen in den Sonntags-Gottesdiensten im Juni (jeweils um 10:30 Uhr) ein Blick auf ausgewählte, biblische Paare geworfen:

7. Juni: Isaak und Rebekka
14. Juni: Abraham und Sarah
21. Juni: Tauffest in Veerßen: Freunde in der Bibel
28. Juni: Paare in der Bibel

Was hat diese Paare miteinander verbunden? Wie haben sie sich kennengelernt? In welcher Beziehung standen sie zueinander? Was haben sie miteinander erlebt? Welche Krisen, welche Versöhnungen?


„Tag des offenen Hofes“ beginnt mit einer Andacht

Zum „Tag des offenen Hofes“ am Sonntag, 7. Juni, öffnet die Rodewald-Schulz GbR in Schostorf ihre Tore für Besucherinnen und Besucher. Gemeinsam mit dem Bauernverband Nordostniedersachsen e. V. (BVNON) und der Familie Voß richtet der Betrieb diese Veranstaltung aus. Der „Tag des offenen Hofes“ ist eine landesweite Aktion, bei der zahlreiche Höfe in Niedersachsen Einblicke in die heutige Landwirtschaft geben.

Um 11 Uhr wird der „Tag des offenen Hofes“ mit einer Andacht eröffnet, die vom Bodenteicher Pastor Michael Dierßen gestaltet wird. Zu den Gästen des Tages zählen u. a. auch Uelzens Landrat Dr. Heiko Blume, Samtgemeindebürgermeister Michael Müller, Bürgermeister Jörg Formella, Léonard Hyfing (Vorsitzender Kreis Uelzen BVNON) und Jörn Dwehus (Vorsitzender und Hauptgeschäftsführer UELZENA).

In Schostorf haben Besucherinnen und Besucher bei freiem Eintritt u. a. Gelegenheit, einen Milchviehbetrieb kennenzulernen und mehr über die Erzeugung regionaler Lebensmittel zu erfahren. Es gibt Antworten auf Fragen, wie z. B.: Wie werden Milchkühe, Kälber und Schafe gehalten? Wie hat sich die Landtechnik verändert? - Viele weitere Akteure gestalten das Programm aktiv mit und zeigen die Breite der Landwirtschaft und ihrer Partner in der Region.

Der „Tag des offenen Hofes“ in Schostorf richtet sich an die ganze Familie. Denn neben fachlichen Informationen gibt es zahlreiche Mitmachaktionen und Vorführungen - auch für Kinder. Die Jagdhornbläser sorgen für die passende akustische Begleitung des Tages und die Landfrauen für das leibliche Wohl der Gäste.

Die Anreise nach Schostorf ist auch bequem mit Bahn und Fahrrad möglich: Der Bahnhof Bad Bodenteich liegt nur wenige Minuten entfernt.


 

Jazz trifft Chorklang: Hugo-Distler-Ensemble in Bad Bevensen

Mit einem außergewöhnlichen Programm lädt das Hugo-Distler-Ensemble Lüneburg am Sonntag, 7. Juni um 17 Uhr zu seinem diesjährigen Sommerkonzert in die Dreikönigskirche in Bad Bevensen ein (Tickets: 15/8 € an der Konzertkasse).

Unter dem Titel „We’ll always have the moon“ präsentiert der Kammerchor jazzinspirierte Chormusik und zeigt sich dabei bewusst von einer neuen, ungewohnten Seite: Während das Ensemble üblicherweise Werke der klassischen Vokaltradition von Komponisten wie Bach, Brahms oder Mendelssohn aufführt, widmet es sich in diesem Programm ganz dem Vokaljazz und moderner Chormusik. - Auf dem Programm stehen unter anderem A-cappella-Werke von Bernd Englbrecht mit „verjazzten“ Volksliedern, „Butterfly“ von Mia Makaroff sowie „Words“ der bekannten schwedischen Formation „The Real Group“. Ergänzt wird das Repertoire durch weitere Stücke in deutscher und englischer Sprache.

Ein besonderes Highlight des Konzertes sind die musikalischen Gäste: Niklas Wienecke (Saxophon) und Philipp Kroth (Klavier) werden sowohl eigene Improvisationen darbieten als auch das Ensemble begleiten und insbesondere bei Ola Gjeilos Werk „Evening Prayer“ mit improvisatorischen Elementen für besondere Klangmomente sorgen.

Das Hugo-Distler-Ensemble Lüneburg ist seit vielen Jahren fester Bestandteil der regionalen Kulturszene. Der Kammerchor unter der Leitung von Erik Matz hat erfolgreich an Wettbewerben teilgenommen und ist regelmäßig bei Chortreffen zu hören.


Rundgang auf dem Uelzener Hauptfriedhof

Einzigartig in der Hannoverschen Landeskirche ist der Uelzener Hauptfriedhof in seiner Weitläufigkeit und Vielfalt. Für die Friedhöfe im weiten Umkreis nimmt er eine Vorreiterrolle ein: Neue Entwicklungen in der Bestattungskultur und bei der Anlage neuer Grabarten werden meist hier zuerst umgesetzt und erprobt – anschaulich für Hinterbliebene, Trauernde und Spaziergänger. Im beständigen Wandel bleibt er ein besonderer Ort nicht nur als Begräbnisstätte für die Verstorbenen, sondern auch als öffentliche Grünanlage für Ruhesuchende.

Einen aktuellen Eindruck können Interessierte sich bei einer Führung verschaffen. Friedhofsverwalter Henning Bartels stellt während eines kostenlosen, knapp zweistündigen Rundgangs über das Gelände neben den traditionellen vor allem neue Grabanlagen vor, die naturnah und pflegefrei von verschiedenen Themenbepflanzungen bis hin zu Baumbestattungen reichen. Dabei wird ebenso auf Natur und Umweltschutz auf dem Friedhof eingegangen wie auf Fragen rund um Formalitäten und Beisetzungskosten.

  • Termin: Dienstag, 16. Juni, 17 Uhr
  • Treffpunkt: Friedhofsverwaltung Uelzen, Scharnhorststraße 23.
    Um vorherige Anmeldung wird gebeten (Tel.: 0581 2998).

24. Juni: FreiLuftSingen in Hösseringen

Das traditionelle „FreiLuftSingen am Johannistag“ ist am Mittwoch, 24. Juni, um 19 Uhr zu Gast in der Kapelle in Hösseringen.

Vor zwei Jahren ist dort die herrliche Steinmeyer-Orgel eingezogen. Das nehmen der Remigius-Chor Suderburg und das Studio-Orchester der Musikschule Suderburg zum Anlass für ein feierliches Konzert.

Wie jedes Jahr gilt beim FreiLuftSingen:
Wünschen Sie sich quer durch das Evangelische Gesangbuch!


Literatur | Medien

„ERFÜLLT“ - Die Sommerausgabe des digitalen Gottesdienstes

Mit einer besonderen Sommerfolge geht das digitale Gottesdienstformat „ERFÜLLT – 15 Minuten Durchatmen | Inspiration | Segen“ des Kirchenkreises Uelzen in die nächste Runde. Die neue Ausgabe erscheint passend zur Mittsommerzeit am 21. Juni auf den YouTube- und Facebook-Kanälen des Kirchenkreises Uelzen.

ERFÜLLT steht für kurze, ehrliche und atmosphärische Gottesdienste für Menschen, die sich nach einem Moment Ruhe, Inspiration und Segen im Alltag sehnen – zuhause, unterwegs oder mitten im Leben. Jede Folge ist anders gestaltet, immer persönlich, kreativ und nahbar.

Die diesjährige Sommerausgabe wurde entlang der Ilmenau im Kurpark Bad Bevensen gedreht. Mit einem Tretboot machen sich zwei Menschen auf eine besondere Gottesdienstreise entlang des Ufers. Zwischen Wasser, Natur und sommerlicher Leichtigkeit erleben sie Momente zum Durchatmen, entdecken inspirierende Gedanken und begegnen der Geschichte von Johannes dem Täufer. Welche Verbindung diese Erzählung mit Mittsommer hat, erfahren die Zuschauerinnen und Zuschauer im Gottesdienst selbst.

„ERFÜLLT“ verbindet Naturbilder, Musik, Gebet, Meditation und spirituelle Impulse zu einem modernen digitalen Gottesdienstformat, das bewusst niedrigschwellig gestaltet ist. Statt langer Predigten stehen 15 Minuten Zeit für sich selbst im Mittelpunkt – mit Gedanken, die begleiten, stärken und Hoffnung schenken wollen.

Konzipiert und produziert wurde die Folge von Digitalpastor Johannes Luck gemeinsam mit dem Social-Media-Team des Kirchenkreises: Jill Waltereit, Paula Wittke, Nicole Bomberg und Heidi Lehmann Bergholz.

Der Kirchenkreis lädt dazu ein, den Kanal zu abonnieren, die Folge zu teilen und Rückmeldungen zu geben.


Kirchenland nachhaltig verpachten - Online-Veranstaltung am 30. Juni

Grafik: © Landeskirche Hannovers

Viele Tier- und Pflanzenarten auf unseren Feldern, Wiesen und Weiden sind stark bedroht, sie zu schützen ist eine wichtige Aufgabe. Aber wie kann das gelingen? Etwa 11 % der landwirtschaftlichen Nutzflächen sind in der Hand von Kirchen, Kommunen und anderen öffentlichen Trägern. Sie haben damit die Möglichkeit einen wichtigen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit, Schöpfungsbewahrung und Ernährungssouveränität zu leisten.

Hierfür müssen allerdings neue Wege der Verpachtungspraxis eingeschlagen werden. So können in Pachtverträgen etwa Naturschutzmaßnahmen wie Blühstreifen, Lerchenfenster oder Altgrasstreifen vereinbart werden oder die Auswahl der Pächter:innen nach Gemeinwohlkriterien erfolgen. In der Online-Veranstaltung sollen diese Instrumente vorgestellt und Möglichkeiten der Umsetzung für Kirchengemeinden und Kommunen aufgezeigt werden. Vorträge und Beispiele aus der Praxis werden sich abwechseln, Raum für Nachfragen und weitere Beratungsmöglichkeiten werden geboten. Als konkretes Beispiel wird dabei der neue Musterpachtvertrag der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) vorgestellt.

Die Veranstaltung wird durch die Robert-Bosch-Stiftung und die Barthel-Stiftung gefördert.

  • Zielgruppe: Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Aktive in Kirchengemeinden, Kirchengemeinderäten, an Pfarrer:innen, Angestellte in Liegenschaftsabteilungen und Verwaltung der Kirche und von Kommunen, Bürgermeister:innen und Gemeinderät:innen.
  • Termin: 30. Juni 2026, 16:30 – 19:45 Uhr
  • Veranstalter: Gemeinsame Veranstaltung von Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) Mitteldeutschland & Nordost, Bio-Städte e.V., Fairpachten – NABU e.V., Förderverein bäuerliche Landwirtschaft (FöbL)e.V., Netzwerk Flächensicherung, Umweltbüro der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)
  • Weitere Informationen zur Anmeldung und das Programm sind in Kürze auf dieser Seite abrufbar.

Zu guter Letzt

Niedersachsen führt gemeinsames Fach „Christliche Religion“ ein

Ab dem Schuljahr 2026/2027 wird an den allgemeinbildenden Schulen in Niedersachsen schrittweise das neue Fach „Christliche Religion“ eingeführt. Erstmals verantworten damit die evangelischen (Landes-)Kirchen und die katholischen (Erz-)Bistümer in Niedersachsen ihren Religionsunterricht gemeinsam in einem einheitlichen Unterrichtsfach. Mit den im Mai vorgestellten Kerncurricula setzt Niedersachsen bundesweit neue Maßstäbe für einen zeitgemäßen, ökumenisch getragenen Religionsunterricht in einer pluralen Gesellschaft.

Das neue Fach ersetzt sukzessive die bisher getrennten Unterrichtsfächer Evangelische Religion und Katholische Religion. Es ist bekenntnisgebundener Religionsunterricht im Sinne des Artikels 7 Absatz 3 des Grundgesetzes. Grundlage des Unterrichts bleiben die biblischen Quellen, christliche Traditionen und grundlegende Überzeugungen sowie Fragen nach Verantwortung, Nächstenliebe und Menschenwürde. Gleichzeitig orientiert sich das Fach durchgehend an den Lebensfragen und den Erfahrungen junger Menschen und an der religiösen und weltanschaulichen Vielfalt in Schule und Gesellschaft und eröffnet damit neue Räume für Dialog, Perspektivwechsel und Verständigung in einer vielfältigen Gesellschaft. Neu ist die gemeinsame Verantwortung von Land, evangelischen Kirchen und katholischen Bistümern für Inhalte, Organisation und Curriculum des Faches.

Niedersachsen reagiert mit dem neuen Fach auf gesellschaftliche Veränderungen und die wachsende konfessionelle, religiöse und weltanschauliche Vielfalt in den Schulen.


Impressum

Herausgeber: Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen, Pastorenstr. 4, 29525 Uelzen, Tel.: (0581) 5116
Redaktion: Hanns-Martin Fischer (oeffentlichkeitsarbeit@kirche-uelzen.de)

Der nächste Rundbrief erscheint Anfang Juli 2026. 
Wenn Sie Termine oder Infos beisteuern möchten, melden Sie sich per E-Mail bitte bis zum 22.06.2026.

Nachrichten an die Redaktion

  • Beitrag für den nächsten Rundbrief
    Schicken Sie uns Ihren Beitrag für den nächsten Rundbrief (Veröffentlichung / Kürzung unter Vorbehalt).
  • Anmeldung für den Rundbrief
    Haben Sie den Link zu diesem Rundbrief nicht direkt vom Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen erhalten (z. B. durch Weiterleitung von einer Ihnen bekannten Person), möchten in Zukunft aber direkt und regelmäßig über sein Erscheinen informiert werden, dann schicken Sie uns eine E-Mail mit der Betreffzeile "Anmeldung Rundbrief".
  • Abbestellung des Rundbriefes
    Wenn Sie die Benachrichtigung über das Erscheinen unseres Rundbriefes nicht mehr erhalten möchten, schicken Sie uns eine E-Mail mit der Betreffzeile "Abbestellung Rundbrief".

Weiterempfehlung des Rundbriefes

  • Link per E-Mail versenden
    Senden Sie den Link zum Rundbrief des Ev.-luth. Kirchenkreises Uelzen mit Ihrer Empfehlung an Freunde und Bekannte.

Alle Informationen ohne Gewähr.