Unter dem Motto „Zusammen leben“ haben wir in diesem Jahr eine abwechslungsreiche und begegnungsreiche Woche der Diakonie erlebt.
Den Auftakt bildete am Sonntag, 6. September, ein Gottesdienst in Emern. Besonders bereichernd waren die Impulse der Konfirmandinnen und Konfirmanden zur Frage: Was ist eigentlich Diakonie? Gemeinsam haben wir uns mit unserem eigenen sozialen Netzwerk beschäftigt und darüber nachgedacht, wie wir miteinander umgehen und was wir füreinander tun können. Ein Gedanke ist dabei besonders hängen geblieben: Da sein ist manchmal das Wichtigste. Und nicht gehen, wenn es schwierig wird. Im Anschluss an den Gottesdienst blieb bei Kaffee und Begegnung Zeit für viele schöne Gespräche.
Am Mittwoch öffnete unser Offenes Frühstück seine Türen. Über die vielen Besucherinnen und Besucher haben wir uns sehr gefreut – und darüber, dass wir sogar noch Brötchen nachkaufen mussten, erst recht! Das haben wir liebend gern getan. Die Vorfreude auf eine Wiederholung im kommenden Jahr ist jedenfalls schon jetzt groß. Auch unser Segenspavillon soll dann wieder dabei sein. Es war berührend zu erleben, wie Menschen dieses Angebot angenommen haben und wie der Segen wirken konnte.
Den Abschluss bildete unser Kirchenkino. Wir sind dankbar für alle, die sich auf dieses kleine Experiment eingelassen haben. Der Film griff Themen wie Wohnungslosigkeit, Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und die Bedeutung eines Zuhauses auf und wurde durch die Ausstellung „OBDACH – Über ein Leben ohne ein Zuhause“ ergänzt. Besonders gefreut haben uns die positiven Rückmeldungen zum Film und zu unserer anschließenden Gesprächsrunde. Auch hier können wir uns gut vorstellen, im nächsten Jahr wieder die Leinwand auszurollen.
Was von dieser Woche bleibt, sind viele Begegnungen und Gespräche – und die Erinnerung daran, dass „Zusammen leben“ dort beginnt, wo wir einander wahrnehmen, füreinander da sind und einander Raum geben.“
Teresa Geist
(Kirchenkreis-Sozialarbeiterin)