Editorial
Editorial
Liebe Leserinnen und Leser,
beim Blick über die Felder sehen wir die untrüglichen Zeichen, dass der Sommer zu Ende geht – ein Sommer, in dem wir eine in unseren Breiten bisher nicht gekannte Hitze, verheerende Waldbrände und historisch niedrige Wasserstände erleben mussten. Dennoch hoffen die Menschen in der Landwirtschaft, dass ihre Ernte nicht zu miserabel ausfällt.
Im September wechseln nicht nur die Jahreszeiten. Auch bei uns im Kirchenkreis gibt es Veränderungen. Mitarbeitende gehen neue berufliche Wege oder beenden sie, während andere ganz neu beginnen.
Und doch steckt in einem Abschied, Wandel oder einer einschneidenden Veränderung oft auch ein Anfang. Die Woche der Diakonie steht in diesem Jahr unter dem Motto „Zusammen leben" – ein gutes Stichwort gerade dann, wenn sich etwas wandelt. Die neue Selbsthilfegruppe für verwaiste Eltern erinnert daran, dass sich manchmal nicht der Schmerz verändert, sondern nur der Weg, mit ihm zu leben. Und im Kloster Ebstorf können Kinder bald die Arche-Geschichte selbst erkunden: Sturm, Rettung, neuer Anfang.
„Alles hat seine Zeit“, weiß der Prediger (3,1). Und die Jahreslosung 2026 setzt dem etwas hinzu: „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ (Offenbarung 21,5). Beides zeigt eindrücklich: Bei aller Veränderung ist eins gewiss – Gott ist da.
Wir wünschen Ihnen einen guten Übergang in den Herbst.
Ihre Rundbrief-Redaktion
Hanns-Martin Fischer und Anne Hantel
(Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Uelzen)
Spendenaktion
An der Grenze zu Tibet sind am Mittwoch, 26. August, durch eine Sturzflut ganze Dörfer weggespült und Straßen, Brücken sowie Kraftwerke beschädigt worden. Eine Vorwarnung blieb aus. - Nach aktuellen Angaben verloren über 800 Menschen ihr Leben und rund 3.000 gelten als vermisst. Die Zahlen steigen stündlich und Einsatzkräfte suchen weiter nach Verschütteten.
Die Wasser- und Schlammmassen haben große Zerstörungen entlang des Flusses Bhotekoshi verursacht, der im tibetischen Himalaya entspringt und durch Nepal führt. Diese Region ist sehr beliebt bei Touristen und Pilgern.
Folge des Klimawandels
Nepal ist trotz Fortschritten bei der Katastrophenprävention und Frühwarnsystemen auf kommunaler Ebene zunehmend von Hitzewellen, schweren Regenfällen, extremen Überschwemmungen, Erdrutschen und Gletscherseeausbrüchen betroffen – ausgelöst durch die Klimakrise. Anpassungsmaßnahmen halten mit den steigenden Risiken nicht Schritt, auch weil die internationale Finanzierung dafür nicht ausreicht.
Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt vor Ort Partnerorganisationen der ACT Alliance, dem größten kirchlichen Netzwerk für humanitäre Hilfe weltweit, und bittet um Spenden.
Aktuell
Hannover/Uelzen. Für Brot für die Welt haben im Jahr 2025 bundesweit mehr Menschen gespendet als im Vorjahr. In der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers gingen 5.565.521 Euro an Spenden und Kollekten ein, das ist etwas mehr als im Vorjahr (2024: 5.537.553 Euro).
„Danke an alle Spender*innen für ihr Vertrauen und ihre kontinuierliche Unterstützung. Diese Solidarität ermöglicht es Brot für die Welt, gemeinsam mit Partnerorganisationen weltweit nachhaltige Veränderungen mit und für Menschen zu bewirken. In Zeiten rückläufiger öffentlicher Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit ist dieses Engagement von besonderer Bedeutung“, sagt Denise Irmscher, Referatsleiterin Brot für die Welt in den evangelisch-lutherischen Landeskirchen Hannovers und Schaumburg-Lippe.
Im Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen kamen im Jahr 2025 insgesamt 103.909,05 Euro an Spenden und Kollekten für „Brot für die Welt“ zusammen, was das Ergebnis des Vorjahres wiederholt übersteigt (2024: 103.192,58 Euro).
Darüber freut sich auch die „Brot-für-die-Welt-Beauftragte des Kirchenkreises Uelzen, die Ebstorfer Pastorin Anne Stucke: „Dass wir im Kirchenkreis das Spendenergebnis gegenüber dem Vorjahr nochmals gesteigert haben, ist für mich ein wunderbares, ermutigendes und großartiges Beispiel gelebter Solidarität mit den ,fernen Nächsten‘.“
Zusammen leben bedeutet mehr, als Tür an Tür zu wohnen. Es heißt, einander wahrzunehmen, zuzuhören, füreinander einzustehen und Gemeinschaft zu gestalten. Gerade in einer Zeit, in der unsere Gesellschaft vor vielen Herausforderungen steht, ist ein gutes, demokratisches und gelingendes Zusammenleben ein Anliegen, das uns alle betrifft.
Unter dem Motto „ZUSAMMEN LEBEN“ lädt die Arbeitsgemeinschaft der diakonischen Einrichtungen in Stadt und Kreis Uelzen gemeinsam mit dem Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen herzlich zur Woche der Diakonie ein.
Den Auftakt bildet am Sonntag, 6. September, um 10 Uhr ein Gottesdienst in Emern, in dem Gemeinschaft, Hoffnung und Zusammenhalt im Mittelpunkt stehen.
Am Mittwoch, 9. September, findet von 10 bis 12 Uhr das offene Frühstück im und um das Martin-Luther-Haus in Uelzen statt. Bei Kaffee, Brötchen und guten Gesprächen entsteht Raum für Begegnungen, neue Kontakte und den Austausch über das, was Menschen verbindet.
Zum Abschluss erwartet die Besucherinnen und Besucher am Freitag, 11. September, um 17 Uhr ein besonderer Filmabend mit anschließendem Gespräch in der St. Marien Uelzen. Gezeigt wird ein berührender Spielfilm über Menschlichkeit, Mitgefühl und unerwartete Begegnungen zwischen Fremden. Er lädt ein, darüber nachzudenken, wie kleine Gesten Hoffnung schenken und unser Zusammenleben bereichern können. – Außer dem Haupteingang befindet sich an der Nordseite von St. Marien (Kirchplatz) auch ein barrierefreier Zugang.
Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Wir freuen uns auf viele Menschen, die mit uns ins Gespräch kommen und die Woche der Diakonie unter dem Motto „ZUSAMMEN LEBEN“ mit Leben füllen. (Teresa Geist, Kirchenkreis-Sozialarbeiterin)
Das neue Programm der Evangelischen Familien-Bildungsstätte Uelzen (Fabi) für das Kursjahr 2026/2027 ist kürzlich erschienen – mit über 300 Kursen, Workshops und Veranstaltungen für Familien, Erwachsene, Kinder und Seniorinnen und Senioren.
Das Herzstück der Arbeit bilden bis heute die Eltern-Kind-Gruppen, Delfi-Kurse und Babykurse. Zugleich hat sich die Fabi zu einer modernen Einrichtung der Erwachsenenbildung entwickelt - mit Gesundheits-, Bewegungs-, Kreativ- und Ernährungskursen, kulturellen Veranstaltungen und beruflichen Qualifizierungen für alle Lebensphasen.
„Wir sind ein Ort, an dem Menschen jeden Alters Neues lernen, sich begegnen und Gemeinschaft erleben“, sagt Fabi-Leiter Mischa Helfmann. „Unsere Angebote fördern Gesundheit, Kreativität und persönliche Entwicklung – und den Austausch zwischen den Generationen.“
Ein Schwerpunkt bleibt die Gesundheitsförderung: Im Projekt „Gesund älter werden im Landkreis Uelzen“ erhalten Bürgerinnen und Bürger ab 65 Jahren einen 50-Euro-Gutschein für ausgewählte Bewegungsangebote – etwa Yoga auf dem Stuhl, Yoga für alle, Qi Gong, Progressive Muskelentspannung, Seniorengymnastik, Tanzen im Sitzen oder Feldenkrais.
Neu im Programm: Vini Yoga, CIRCL Mobility™, Kanga-Training® für Mamas mit Babys, Tanz und Bewegung, Kochen für Anfänger, Meal Prep, Fermentation, neue Backkurse sowie die Kunstreihe „Licht und Schatten - Fünf Abende für die Kunst“.
Über die Kurse hinaus versteht sich die Fabi als Treffpunkt für Begegnung: Elterncafé, Vater-Kind-Frühstück und generationsübergreifende Veranstaltungen stärken das Miteinander - niedrigschwellig und offen für alle, unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebenssituation.
„Die Zeit heilt nicht alle Wunden, sie lehrt uns nur, mit dem Unbegreiflichen zu leben.“ — Rainer Maria Rilke
Der Tod eines Kindes verändert das Leben für immer. Nichts ist mehr, wie es einmal war. Oft hören Betroffene den Satz: „Mit der Zeit wird es leichter.“ Doch viele verwaiste Eltern erleben etwas anderes. Der Schmerz bleibt – er verändert sich vielleicht, aber er verschwindet nicht. Was sich verändern kann, ist der Weg, mit diesem Verlust zu leben. Diesen Weg muss niemand allein gehen.
Die Selbsthilfegruppe richtet sich an Eltern und Angehörige, die ein Kind verloren haben – unabhängig davon, wie jung oder alt das Kind war, wie lange der Verlust zurückliegt oder welcher Konfession sie angehören.
Der geschützte Raum der Gruppe möchte ein Ort sein, an dem Trauer ihren Platz haben darf. Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg zu trauern. Jeder Mensch trauert anders und in seinem eigenen Tempo. Sie sind willkommen – mit allem, was Sie bewegt.
Kirche in Zeiten von Rechtsextremismus und politischer Polarisierung
Rechtsextreme und demokratiefeindliche Strömungen gewinnen an Einfluss – auch im kirchlichen und gesellschaftlichen Umfeld. - Wie können Kirchengemeinden, Kirchenkreise und kirchliche Einrichtungen damit umgehen? Wie lassen sich Menschenwürde, Zusammenhalt und Nächstenliebe überzeugend vertreten, ohne den Dialog vorschnell aufzugeben? - Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Fachtagung „Haltung zeigen. Bündnisse stärken. Kirche in Zeiten von Rechtsextremismus und politischer Polarisierung“ am Samstag, 26. September 2026, im Kultur- und TagungszentrumVERDO in Hitzacker.
Der Sprengel Lüneburg lädt gemeinsam mit den Kirchenkreisen Lüneburg, Lüchow-Dannenberg und Uelzen kirchliche Verantwortungsträger:innen, Haupt- und Ehrenamtliche sowie zivilgesellschaftliche Bündnispartner:innen ein. Die Veranstaltung beginnt um 12 Uhr; bereits ab 11:30 Uhr ist Gelegenheit zum Ankommen und zur Begegnung.
„Als Kirche stehen wir klar für die Würde jedes Menschen und für unsere Demokratie. Das bedeutet nicht, dass wir auf jede Auseinandersetzung verzichten können. Es bedeutet aber, dass wir genau hinsehen, menschenfeindlichen Positionen widersprechen und zugleich ansprechbar bleiben“, sagt Regionalbischöfin Marianne Gorka. „Haltung zu zeigen, heißt für mich deshalb auch, Bündnisse zu stärken: Wir müssen uns miteinander vernetzen, voneinander lernen und den Mut finden, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen, das bedeutet auch, sich aus der schweigenden Masse herauszuwagen.“
Im Mittelpunkt der Fachtagung steht der Erfahrungsaustausch über den Umgang mit polarisierenden gesellschaftlichen Haltungen und mit AfD-Mitgliedern und -Sympathisant:innen in kirchlichen Arbeitsfeldern. Zudem geht es um Grenzen der Zusammenarbeit und Fragen kirchlicher Loyalität sowie um konkrete Strategien im Umgang mit rechtsextremen Tendenzen in Gemeinden und Kirchenkreisen. Die Tagung will Orientierung geben, Dilemmata sichtbar machen und dazu beitragen, eine tragfähige kirchliche Haltung zu entwickeln.
Unter dem Titel „Begegnungen mit der Bibel“ ist im August das neue Halbjahresprogramm der Hannoverschen Bibelgesellschaft erschienen.
Ein mehrteiliger interkultureller Lektorenkurs der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers wendet sich besonders an Menschen mit Migrationshintergrund in unseren Kirchengemeinden: Menschen aus verschiedenen Kulturen arbeiten zusammen und teilen miteinander ihren christlichen Glauben.
In der Ausbildung lernen Sie alle Teile des Gottesdienstes kennen: Bibeltexte, Lieder, Gebete, die verschiedenen Feste, wie man aus einer Predigtvorlage eine eigene Predigt macht. - Alles Gelernte wird in Ihrer Kirchengemeinde ausprobiert. Dabei hilft Ihnen Ihr Pastor / Ihre Pastorin als Ihr Mentor / Ihre Mentorin.
Es können bis zu 20 Menschen aus unterschiedlichen Kulturen teilnehmen. Sie melden sich allein oder als Zweier-Team an. Die Pastorinnen Nadia El Karsheh, Ursula Schmidt-Lensch und Dr. Vera C. Pabst leiten die Ausbildung. Weitere Experten und Expertinnen kommen dazu.
Seit Anfang des Jahres ist die Landeskirche Hannovers Teil der Initiativen „Was bleibt“ (www.was-bleibt.de) und „Nicht(s) vergessen“ (www.nichtsvergessen.de). Beide Initiativen sind Gesprächsangebote, mit denen die Kirche Menschen dabei unterstützt, die schwierigen Fragen des letzten Lebensabschnittes in ihrem Sinne gut zu regeln. - Die Landeskirche Hannovers gehört damit zu einem starken Netzwerk aus mittlerweile 16 Landeskirchen und der Diakonie.
Zu den Themen „Vorsorge“ und „Erbe“ gibt es verschiedene Materialien und Angebote, die kostenlos bestellt und genutzt werden können: zum digitalen oder analogen Ausfüllen für sich selbst, zum Weitergeben im privaten Umfeld oder Bekanntmachen in der Gemeinde - über eine Auslage, im Gespräch, über eine vorbereitete Ausstellung vor Ort, eine Anzeige im Gemeindebrief u. v. m.
Um den Einstieg in Thematik - auch und gerade für Multiplikator*innen - zu erleichtern, werden im September einige inhaltsgleiche Kurz-Webinare (ca. 45 Minuten) angeboten. Sie richten sich an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende in Gemeinden und Stiftungen, die die Initiative „Was bleibt" kennenlernen möchten.
Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie können wir Menschen in unserer Gemeinde einladen, sich mit Weitergeben, Schenken und Vererben zu beschäftigen – und was brauchen wir dafür?
Persönlich
Seit 23 Jahren wirkte Sabine Kriesch in der Ev.-luth. Kindertagesstätte St. Johannis „Arche“ (Johannis-und-Georgs-Kirchengemeinde Uelzen). Zunächst war sie zwei Jahre als Erzieherin im Gruppendienst, dann fünf Jahre als stellvertretende Leitung der Einrichtung beschäftigt. Seit 16 Jahren hat sie die Kita dann mit Leidenschaft, Professionalität, Hilfsbereitschaft, Energie, Mut, Optimismus und Kreativität geleitet. - Insbesondere in den letzten Monaten sorgte sie dafür, dass noch viele Dinge angeschoben und beendet wurden, so zum Beispiel das umfangreiche pädagogische Konzept der Einrichtung. Auch wurden das Außengelände, die Fenster und die Küche erneuert.
Im Juli wurde Sabine Kriesch nun in den Ruhestand verabschiedet. Sie hinterlässt mit ihrem Tun Spuren und ebnet den Kindern, Familien, dem Team und ihrem Nachfolger einen guten Weg in die nächste Zeit. - Sylvia Helms, pädagogische Geschäftsführerin des Ev.-luth. Kindertagesstättenverbandes Uelzen, sagte in ihrer Rede zum Abschied: „Sabine, wenn du von etwas überzeugt bist, dann kämpfst du couragiert dafür – und da standen für dich vor allem immer die Kinder im Mittelpunkt.“
Sabine Kriesch und ihr Team haben mit unzähligen Kindern „Rucksäcke für die Zukunft“ gepackt - voll mit Mut, Glaube, Hoffnung, Miteinander, Wissen, Neugier und vielem mehr.
Manuel Ziggel (Pastor der Johannis-und-Georgs-Kirchengemeinde Uelzen), Stefanie Braun (Vorsitzende der Elternvertretung) und Kerstin Schulz (stellvertretende Leitung der Kita „Arche“) dankten ebenso für die stets gute Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Alle wünschten Sabine Kriesch einen guten Start in den neuen Lebensabschnitt, in dem sie sich - so die Ruheständlerin - nun insbesondere darauf freue, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. (Sylvia Helms)
Seit Anfang August hat der Kirchenkreis Uelzen eine neue Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit. Anne Hantel tritt die Nachfolge von Hanns-Martin Fischer an, der im Oktober in den Ruhestand geht (s. u.)
„Durch meine kleine Tochter ist in mir der Wunsch nach mehr ‚Purpose‘ – einem tieferen Sinn in meiner Arbeit – stark gewachsen“, sagt die Absolventin eines Masters in Kommunikation und Management. Zuletzt war sie fast sechs Jahre lang in einem Tech-Unternehmen in Lüneburg tätig, was ihr viel technisches und praktisches Wissen vermittelt hat.
Ursprünglich stammt sie aus Havelberg in Sachsen-Anhalt, wo sie durch eine hervorragende evangelische Jugendarbeit geprägt wurde. Nach ihrer Schulzeit machte sie an zahlreichen Orten im In- und Ausland Station und lebte unter anderem in Brighton, Stralsund und Wien.
Mittlerweile hat sie im benachbarten Dahlenburg eine neue Heimat gefunden und beginnt nun voller Tatendrang ihre neue Aufgabe im Kirchenkreis. Ihre Motivation formuliert sie mit einem klaren Ziel: „Ich möchte die kleinen Schätze, tollen Veranstaltungen und Momente der Gemeinschaft und Nächstenliebe in den Gemeinden auf Kirchenkreisebene und gerne darüber hinaus sichtbar machen.“
Im Oktober geht Hanns-Martin Fischer, der fast 22 Jahre als Öffentlichkeitsbeauftragter im Kirchenkreis Uelzen tätig war, in den Ruhestand. Im November 2004 hatte er die neu geschaffene Stelle mit der Aufgabe angetreten, das vielfältige Arbeitsfeld der kirchlichen Öffentlichkeitsarbeit hier neu aufzubauen und verantwortlich zu gestalten.
Neben Presse- und Medien-Kontakten gehörten dazu noch viele weitere Aufgaben, wie z. B. die Internetpräsenz „www.kirche-uelzen.de“, deren Vorläufer er schon zu Beginn der 2000er-Jahre mit konzipiert hatte. Neben aktuellen Meldungen wird hier auch dieser Rundbrief regelmäßig veröffentlicht, der von 2009 bis heute in über 170 Ausgaben erschienen ist.
Auch die ersten Schritte in den Sozialen Netzwerken hat Fischer mit begleitet und dafür gesorgt, dass der Kirchenkreis Uelzen bei Facebook und Instagram zu finden ist. - Zu Beginn der Corona-Pandemie wurde neben Social Media auch die übrige Medienarbeit des Kirchenkreises ausgebaut, z. B. mit Rundfunk-Gottesdiensten, die zunächst wöchentlich und später – als die Kirchen wieder geöffnet waren – monatlich bei Radio Zusa ausgestrahlt wurden. Seit Anfang 2026 entsteht auch der wöchentliche Zusa-Beitrag „Angedacht“ im Büro für Öffentlichkeitsarbeit: In der Samstags-Ausgabe von „Extrawach“ sprechen Pastor*innen und Diakon*innen jeweils um kurz nach 8 Uhr ein geistliches Wort zum Wochenende.
Darüber hinaus gestaltete der scheidende Öffentlichkeitsarbeiter auch diverse Printmedien und engagierte sich in der Gemeindebrief-Arbeit. Neben Layout und Druckaufträgen beriet er Redaktionen bei ihrer Arbeit und stellte ihnen regelmäßig eigene Themenbeiträge zur Verfügung. Vor 20 Jahren initiierte er als Pilotprojekt den Regionalen Gemeindebrief „mittendrin“.
Am Sonntag, 27. September, um 10:30 Uhr wird Hanns-Martin Fischer von Pröpstin Wiebke Vielhauer während des Gottesdienstes in St. Marien Uelzen in den Ruhestand verabschiedet.
Pastorin Rika Hartmann (Gerdau- und Hardautal) und Pastor Simon Reinecke (Oldenstadt-Groß Liedern) stehen vor einem neuen Lebensabschnitt: Sie werden Eltern.
Ende September beginnt für Rika Hartmann der Mutterschutz und sie wird voraussichtlich bis zum Jahresende nicht im Dienst sein. Während ihrer Abwesenheit übernehmen Pastorin Ann-Kathrin Averbeck und Superintendent i. R. Martin Berndt die Vakanzvertretung.
Simon Reinecke wird ab Oktober zunächst ein Jahr Elternzeit nehmen und die Kirchengemeinde Oldenstadt-Groß Liedern deshalb verlassen. Später wird er seinen Dienst in einem geringeren Umfang im Gerdau-und-Hardautal fortsetzen.
Am Sonntag, 27. September, um 16 Uhr wird Simon Reinecke in der Klosterkirche Oldenstadt durch die Stellvertreterin der Pröpstin, Pastorin Dorothea Mecking, verabschiedet. - Er blicke mit großer Dankbarkeit auf die vergangenen anderthalb Jahre in seiner bisherigen Gemeinde zurück, sagt der scheidende Oldenstädter Pastor und dankt ihr in einem Gemeindebrief-Beitrag „für das entgegengebrachte Vertrauen, für die herzliche Aufnahme, viele gute Gespräche, gemeinsames Feiern, Lachen und Nachdenken über den Glauben.“
Vor 70 Jahren, am 2. Dezember 1956, wurde Pastor Kurt Schoop nach 25 Jahren pfarramtlichen Dienstes in Ebstorf in den Ruhestand verabschiedet. - Dietrich Röhrs aus Gunzenhausen, ein Enkel von Kurt Schoop, der in beruflicher Hinsicht seinem Großvater gefolgt und mittlerweile selbst Pastor im Ruhestand ist, möchte aus diesem Anlass Gastprediger im Gottesdienst am Sonntag, 20. September, um 9:30 Uhr in der Klosterkirche Ebstorf sein. - Aus diesem Anlass findet auch ein Treffen der weit verzweigten Familie statt, an dem auch das jüngste Kind von Kurt und Else Schoop, der mittlerweile 90-jährige Karl Dietrich Schoop aus Göttingen, teilnehmen wird.
Auch 70 Jahre nach dem Ende seiner Tätigkeit, ist der Name von Pastor Schoop hier und da immer noch präsent. Denn er pflegte ein „herzliches Vertrauensverhältnis zu seiner Gemeinde, seine Worte des Glaubens, des Trostes und des Rates hatten Geltung, die in dem Satz ,De Pastor hett seggt‘ Ausdruck gefunden haben“. - So war es damals in der Zeitung zu lesen.
Während der Nazi-Zeit weigerte er sich, die Reichsflagge am Kirchturm aufzuziehen. Anfang November 1937 wurde Kurt Schoop völlig unerwartet inhaftiert und ins Amtsgerichtsgefängnis in Uelzen gebracht. Ein Handwerksmeister aus der Gemeinde hatte ihn angezeigt, weil er in einer Predigt Kritik an der Christentumsfeindlichkeit des NS-Regimes geübt hatte.
Vermutlich hatte Schoop Glück im Unglück. Wäre er in die Fänge der Gestapo geraten, wäre er wohl im KZ gelandet. - Nach seiner Entlassung zu Weihnachten 1937 bat er mit einer Art Flugblatt, die Gemeindeglieder zu einer Abendandacht in die Kirche zu kommen: „Unsere Andacht soll ein Bekenntnis zum Evangelium sein. Wir sagen: Dennoch bleibe ich stets an dir! Unser Führer ist und bleibt Jesus Christus.“
Neben mutigen, unerschrockenen Worten erfolgte während der Amtszeit von Kurt Schoop die Gründung des Singkreises, der Umbau der alten Pfarrscheune zum Gemeindesaal an der Hauptstraße im Jahr 1937/38 (heute Parkplatz), die Wiederherstellung des Glockengeläuts sowie die Einrichtung eines Kindergartens.
Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es Kirchenkaffee sowie eine kleine Ausstellung zum Wirken von Pastor Schoop. (Pastorin Anne Stucke)
Veranstaltungen
Im Kloster Ebstorf beginnt nach der Sommerpause wieder die Veranstaltungsreihe mit den „Mittwochsgeschichten aus dem Kloster“.
Am Mittwoch, 2 September, um 18 Uhr steht im Mittelpunkt des Abends das Thema „Klosterleben früher und heute“. Äbtissin Angela Geschonke führt in das Thema ein und lädt danach zum Gespräch.
Der Eintritt ist frei. - Nähere Infos können telefonisch (05822 2304) oder per E-Mail (info@kloster-ebstorf.de) erfragt werden.
Auch in diesem Jahr laden die „Evangelischen Frauen*“ im Kirchenkreis Uelzen wieder zu einem besonderen Gottesdienst in die Gertrudenkapelle ein. - Am Mittwoch, 2. September, um 19 Uhr wird es um Shifra und Pua gehen, die mutigen Hebammen, denen auch Mose sein Leben verdankte.
Die Organisatorinnen bitten alle Gottesdienstteilnehmerinnen, etwas Schmackhaftes für das Büfett mitzubringen, für Geschirr wird gesorgt sein.
Herzlich willkommen zu diesem gottesdienstlichen Kleinod in der Uelzener Gudestraße. (Bärbel Spöring, Christiane Friedrich & Team, Beauftragte für Frauenarbeit)
Für Kinder und ihre Familien:
Mitmach- und Erlebnisraum „Arche“ im Kloster Ebstorf
Ebstorf, September 2026. Starkregen, Stürme und Sintflut – davon erzählt die biblische Geschichte von Noah und der Arche. Bis heute wirken ihre Bilder und Symbole nach: die Taube, der Regenbogen und der Garten erzählen von Rettung, Hoffnung und einem neuen Anfang.
Am Samstag, 5. September, ab 16 Uhr wird die Propsteihalle des Klosters Ebstorf zur „Arche“, zu einem besonderen Mitmach- und Erlebnisraum für Kinder und ihre Familien. - Die „Arche“ wird dabei zu einem Schutzraum für Mensch und Tier. Kinder können Tiere entdecken, Regen und Sturm mit allen Sinnen erspüren, spielen und eigene Hoffnungen und Zukunftsideen gestalten.
Bilderbücher erzählen die Geschichte der Sintflut häufig aus der Perspektive derer, die von außen auf die Arche blicken. Im Erlebnisraum „Arche“ können Kinder dagegen selbst eintauchen, entdecken und erleben. - Auch die im Kloster beheimatete Ebstorfer Weltkarte lädt zum Forschen und Entdecken ein. Sie eröffnet einen Zugang zur Geschichte der Bibel und zum Klosterschatz. Kinder und Erwachsene sind eingeladen, sich mit eigenen Zukunftsthemen auseinanderzusetzen und sichtbar zu machen, was ihnen für die Welt wichtig ist.
Der Erlebnisraum „Arche“ wird unterstützt vom Michaeliskloster Hildesheim, dem Evangelischen Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik, sowie von der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.
Die letzte „Sommerliche Abendmusik“ dieses Jahres in der Ebstorfer Klosterkirche gestaltet am Sonntag, 6. September, um 18 Uhr der Pop- und Gospelchor „Heaven4U“ unter der Leitung von Kantorin Annika Köllner-Will.
Zu Gehör gebracht werden Klassiker wie „Come let us sing“, „O happy Day“ und weitere Gospels und Spirituals auf Deutsch und Englisch. Außerdem erklingt Bekanntes und Beliebtes aus Film und Musical wie das Lied „Go the Distance" aus dem Disney-Film „Hercules“, das ganz neu im Repertoire ist und sich nicht nur in der jüngeren Generation großer Beliebtheit erfreut.
Am Sonntag, 11. Oktober, um 18 Uhr ist der ehemaliger Ebstorfer Kantor Wolfgang Hofmann mit einem Orgelkonzert zu Gast in der Klosterkirche Ebstorf.
Unter dem Titel „BACH“ wird er im ersten Teil des Konzertes Werke von Johann Sebastian Bach spielen und im zweiten Teil Musik von Robert Schumann über die Tonfolge „B A C H“.
Der Eintritt zu beiden Konzerten ist frei.
Am Donnerstag, 10. Sptember, um 18 Uhr wird wieder zu einer Taizé-Andacht in die St.-Gertruden-Kapelle Uelzen (Gudesstraße) eingeladen - mit Lesungen, Gebeten, einer Zeit der Stille und gemeinsam gesungenen Taizé-Liedern.
Dies ist zugleich die letzte der diesjährigen Taizé-Andachten. Im nächsten Jahr wird das monatliche Angebot nach den Osterferien wieder aufgenommen. Die erste Andacht im Jahr 2027 ist für den 8. April geplant.
Fortbildungstag: Kirche mit Kindern und Familien
Gemeinsam stark! Wie können wir Kinder und Familien stark machen, ihnen den Rücken stärken, und sie unterstützen, sich gegenseitig zu stärken? Und wie sind wir stark, wenn wir auch mal schwach sind?
Beim Fortbildungstag des Sprengels Lüneburg für Ehrenamtliche und Berufliche in der Kirche mit Kindern wird diesen Fragen nachgegangen. Die Teilnehmenden finden gemeinsam Antworten und sollen auch selbst neue Kraft tanken.
Es laden ein: Die Beauftragten für Kirche mit Kindern im Sprengel Lüneburg, Wiebke Vielhauer (Pröpstin des Kirchenkreises Uelzen), Kirchenmusikdirektor Kai Schöneweiß, Frauke Hahnemann und Lina Hantel (Ev. Familien-Bildungsstätte Lüneburg), Hanna Dallmeier und Susanne Paetzold (Team Kirche mit Kindern im Michaeliskloster Hildesheim, Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers)
Zum Tag des offenen Denkmals lädt die Kirchengemeinde Molzen am Sonntag, 13. September, von 11 bis 17 Uhr zum Besuch der Marienkapelle in Oetzen (Im großen Dorf 6) ein. Mit ihrer langen Geschichte seit dem 14. Jahrhundert ist dieses Kleinod der Feld- und Backsteinbauten eines der ältesten Gebäude im Landkreis Uelzen. Besonders sehenswert sind die handgemalte Wolkendecke und der Flügelaltar.
Für Jung und Alt ist an diessem Tag ein Rahmenprogramm geplant (11 Uhr: Kapellenführung / 13:30 Uhr: Führung für Kinder / 14:30 Uhr: Gottesdienst mit Pastor Schilling, anschl. Kaffee und Kuchen / 16 Uhr: Kapellenführung). Einige Aktionen werden während der gesamten Zeit angeboten, z. B. eine Schreib- und Erzählecke für Erlebnisse und Erinnerungen mit der Kapelle, eine Bastelecke für Kinder sowie kleine Spiele und Quizaufgaben.
In einem außergewöhnlichen zweiteiligen Konzertformat können Sie am Sonntag, 13. September, mit dem Kammerchor Hannover die Wurzeln des Klangs in der Natur erleben: Ein gemeinsamer Spaziergang mit musikalischen Stationen in der Natur, an denen jeweils passende A-cappella-Werke erklingen, stimmt ein auf ein Konzert, in dem rund um das zentrale Werk - „Walden Pond“ vom Dominick Argento - Naturbilder, das Erleben der Natur und das Staunen über die Schöpfung hörbar werden:
16 Uhr: Spaziergang, Streuobstwiese des Herzog-Ernst-Gymnasiums Uelzen, 18 Uhr: Konzert, St.-Marien-Kirche Uelzen
Zu diesem zweiteiligen Konzert mit dem Kammerchor Hannover und Instrumentalisten ist eine Anmeldung erforderlich. Der Eintritt ist frei (Hutkasse).
Am Sonntag, 13. September, steht der Gottesdienst um 10 Uhr in der St.-Johannis-Kirche Uelzen ganz im Zeichen der 25-jährigen Partnerschaft der Johannis-und-Georgs-Kirchengemeinde Uelzen mit der Kirchengemeinde Stendal in Ondini (Südafrika).
Diese lebendige Partnerschaft ist geprägt von gegenseitigen Besuchen, persönlichen Begegnungen, gemeinsamen Projekten und dem Austausch über den Glauben und das Gemeindeleben. Diese besondere Verbindung soll im Gottesdienst in den Mittelpunkt gestellt und gemeinsam gewürdigt werden.
Musikalisch wird der Gottesdienst vom Gospelchor unter der Leitung von Christof Struck gestaltet, der mit seinen Liedern die Verbundenheit über Kontinente hinweg hörbar macht.
Im Anschluss sind alle Besucherinnen und Besucher herzlich zum Kirchcafé mit afrikanischem Gebäck eingeladen. Dabei besteht die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und mehr über die langjährige Partnerschaft zu erfahren. (Jan Zahrte, KV-Vorsitzender)
Kontrastreich geht es zu, wenn das Kammerorchester Uelzen mit seinem Leiter Heiko Schlegel und Gästen am Samstag, 19. September, und am Sonntag, 20. September, jeweils um 17 Uhr in der St.-Marien-Kirche Uelzen die Werke des Programms „Klangmalerei“ musiziert - zum einen durch das Programm als solches und zum anderen durch die zwei kontrastierenden Soloinstrumente Gitarre (Vivien Kohrs, Hitzacker) und Fagott (Wooah Kim, Seoul).
Neben weiteren Werken erklingt der zweite Satz des berühmten Gitarrenkonzertes von Joaquín Rodrigo, einem elegisches Adagio, das geprägt ist vom intensiven Dialog des Soloinstrumentes mit verschiedenen Orchesterinstrumenten, sowie das Concertino für Fagott und Streichorchester von Erik Larsson, in welchem in einer etwas herberen Klangsprache die verschiedenen klanglichen Facetten des Soloinstruments zur Geltung kommen.
Geschichten von Freundschaften werden Thema im „Vergiss-mein-nicht“-Gottesdienst für Menschen mit und ohne Demenz sein, zu dem am Sonntag, 20. September, um 10 Uhr in die St.-Johannis-Kirche in Uelzen eingeladen wird.
Dieser Gottesdienst ist ein bewusst „barrierefreies“ Angebot zum Weltalzheimertag im Rahmen des Uelzener Netzwerks Demenz. Er ist gemacht für Menschen, die spüren, dass ihre Kräfte und ihr Gedächtnis nachlassen. Und für die, die sie begleiten – als Familie, in der Nachbarschaft oder in Einrichtungen für Senioren. Und generationenübergreifend für Alt und Jung: Gottesdienst ganz einfach und etwas anders als sonst.
Musikalisch wird der Gottesdienst mit Liedern in leiter Sprache vom Posaunenchor Rätzlingen und Gesine Knappe an der Orgel.
(Pastorin Astrid Neubauer, Ingrid Mathieu-Matthes und Elke Radtke)
Schon im September 2025 erfreute uns Hanne Finke mit einem interessanten Vortrag über Dorothee Sölle. Nun kommt sie am Mittwoch, 23. September, um 19 Uhr mit ihren Ausführungen zu „Wasser und Gerechtigkeit“ in die Klosterkirche Oldenstadt. - Wir sind gespannt auf den Vortrag und freuen uns über viele Besucher*innen. (Bärbel Spöring & Christiane Friedrich, Evangelische Frauen* im Kirchenkreis Uelzen)
Das Pilotprojekt „KiLeiCa“ (Kinderleitungs-Card) geht an den Start!
Du bist zwischen 11 und 14 Jahre alt und hast Freude daran, für jüngere Kinder da zu sein, ihnen zu helfen und gemeinsam mit ihnen etwas zu erleben? Dann ist die KiLeiCa genau das Richtige für dich!
In diesem Kurs lernst du, wie du jüngere Kinder in verschiedenen Angeboten (wie z. B. Kindergottesdienst, Kinder-Ferienkirche) unterstützen kannst.
Wir beschäftigen uns mit den Themen: Spiele anleiten, Erzählen, Gestalten, Umgang in Gruppen, Streit schlichten, Verantwortung übernehmen, Andachten mitgestalten, Musik, Singen und Tanzen.
Die KiLeiCa hilft dir dabei, sicherer im Umgang mit jüngeren Kindern zu werden und gemeinsam schöne Erlebnisse zu schaffen.
Literatur | Medien
Ökumenischer Tag für die Schöpfung 2026
Am 4. September wird bundesweit der 17. Ökumenische Tag der Schöpfung gefeiert. Das diesjährige Motto - „Hast du erkannt, wie weit die Erde ist?“ (Hiob 38,18) - ruft als herausfordernde Frage in Erinnerung, dass die Schöpfung nicht dem Menschen gehört.
Am 4. September um 17 Uhr wird in der Elisabethkirche im Marburg der zentrale ökumenische Gottesdienst zum Tag der Schöpfung gefeiert. Christinnen und Christen verschiedener Konfessionen kommen zusammen, um gemeinsam für die Bewahrung der Schöpfung zu beten und die Vielfalt und Weite der Schöpfung, sowie die Abhängigkeit und die Begrenztheit des Menschen als Mitgeschöpf zu bedenken. - Sie können per YouTube-Livestream mit dabei sein und mitfeiern.
Zu guter Letzt
Zum Tag der älteren Generation am 1. Oktober wendet sich Landesbischof Ralf Meister wieder mit einer Grußkarte an Seniorinnen und Senioren in den Kirchengemeinden:
„Manche Wörter sind aus der Zeit gefallen“, schreibt der Landesbischof. „Gerade darin liegt ihr besonderer Zauber. ,Habseligkeiten‘ ist ein solches Wort. Zu den Habseligkeiten zählen oft Dinge,die uns im Leben begleitet haben: eine Brosche, ein Foto, eine alte Eintrittskarte oder ein selbst gefundener Bernstein. Sie werden in Schachteln, Alben oder Schubladen aufbewahrt. Materiell sind sie oft wertlos, doch als Erinnerungen an unser Leben sind sie kostbar. In ihnen liegen Sternstunden unseres Lebens.
Wie viel ist mir im Leben schon geschenktworden! Erinnerungen sind Quellen voller Dank, die uns helfen, auch schwierige Zeiten zu bestehen.“
Impressum
Herausgeber: Ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen, Pastorenstr. 4, 29525 Uelzen, Tel.: (0581) 5116
Redaktion: Anne Hantel (anne.hantel@evlka.de), Hanns-Martin Fischer (hanns-martin.fischer@evlka.de)
Der nächste Rundbrief erscheint Anfang November 2026.
Wenn Sie Termine oder Infos beisteuern möchten, melden Sie sich per E-Mail bitte bis zum 19.10.2026.
Nachrichten an die Redaktion
Weiterempfehlung des Rundbriefes
Alle Informationen ohne Gewähr.